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Der letzte Film, den ich gesehen habe...

Diskussion über Der letzte Film, den ich gesehen habe... im Forum Filme & TV der Kategorie Verschiedenes; Zitat: Zitat von Musikhörer Ich kann Eden Lake sowie The Children empfehlen. Beides sehr sehr böse Filme. Allerdings Bernd, erwarte ...


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Alt 26.06.2009, 17:13   #2791
Zellulosehydrat-Fetischist & Musik-Messi
 
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Standard AW: Der letzte Film, den ich gesehen habe...

Zitat:
Zitat von Musikhörer Beitrag anzeigen
Ich kann Eden Lake sowie The Children empfehlen. Beides sehr sehr böse Filme.

Allerdings Bernd, erwarte auch hier keine Filme wie Saw, die nur ausgelegt sind, möglichst fiese Fallen,etc zu zeigen.

Wie Ronin schon meinte, der Realismus machts. Also bei beiden Filmen sind Dinge drin, bei denen man weiß, das kann einem selbst so passieren...das machts so extrem hart...
Okay, dann muß ich mir die Beiden wohl noch zulegen.
Hoffentlich falle ich nich so auf die Fr...e, wie es bei MARTYRS war.
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Alt 26.06.2009, 17:28   #2792
Musikalischer Irrer
 
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Standard AW: Der letzte Film, den ich gesehen habe...

Maverick

War schön den Film mal wieder gesehen zu haben. Foster, Gibson und Garner spielen wunderbar und oft läuft einem ein Lacher über's Gesicht. Hat allerdings einige Längen und einen zwar guten, aber auf die Dauer nervenden Score von Randy Newman.

Mindhunters

Renny Harlin Film halt... Ganz ok, zwischendurch ist man dann auch mal richtig am Grübeln, weshalb ich gerade solche Filme gern habe, aber am Ende ist man nicht unbedingt zufrieden. Aber nett...

"The Music Business is a cruel and shallow money trench, a long plastic hallway where thieves and pimps run free, and good men die like dogs. There's also a negative side."
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Alt 26.06.2009, 17:48   #2793
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Standard AW: Der letzte Film, den ich gesehen habe...

Zitat:
Zitat von Siddl Beitrag anzeigen
Maverick

War schön den Film mal wieder gesehen zu haben. Foster, Gibson und Garner spielen wunderbar und oft läuft einem ein Lacher über's Gesicht. Hat allerdings einige Längen und einen zwar guten, aber auf die Dauer nervenden Score von Randy Newman.

Mindhunters

Renny Harlin Film halt... Ganz ok, zwischendurch ist man dann auch mal richtig am Grübeln, weshalb ich gerade solche Filme gern habe, aber am Ende ist man nicht unbedingt zufrieden. Aber nett...
haha, MINDHUNTERS gucke ich ab und an mit nem kollegen und wir lachen uns immer kaputt. der ist so strunzdoof das es spass macht.
alleine ein rollstuhlfahrer beim FBI

was hast gegen den Maverick score? find den spitze. zu lang find ich den film auch nicht. ganz im gegenteil, der könnte ewig weiterlaufen
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Alt 27.06.2009, 08:24   #2794
Viva la Vida
 
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Standard AW: Der letzte Film, den ich gesehen habe...

21
Ich wollte den Film ja eigentlich letztes Jahr im Kino angucken,habe es aber verschlafen,deshalb kam es mir ganz recht das mir die DVD in die Hände gefallen ist.
Der Film ist gut,stellenweise zieht er sich etwas aber alles in allem ist die Story gut gemacht und beruht ja auch auf einer wahren Tatsache.Die Schauspieler sind auch klasse,hätte nicht gedacht das sie das so souverän spielen.Die Musik war vielversprechend,damit begebe ich mich mal auf die Suche nach dem Soundtrack bzw. Score.

Liebe Grüße, Isabel

"712 Anklagen wegen Erpressung, 849 wegen Betrug, 246 Anklagen wegen Unterschlagung, 87 wegen Verschwörung zum Mord, . . . 527 Anklagen wegen Behinderung der Justiz. Angeklagte, worauf plädieren sie?" - "NICHT SCHULDIG!"
Batman - The Dark Knight


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Alt 27.06.2009, 21:11   #2795
Fies-gemeiner Kritiker ;)
 
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Richtiger Name: Jan Boltze

Standard AW: Der letzte Film, den ich gesehen habe...

Nicht gerade ein "Film" per se, aber ich muss hier unbedingt loswerden, wie toll es war:

The Wire

In Deutschland wurden bisher nur die ersten zwei Staffeln auf einem Pay-TV-Sender gezeigt, was gelinde gesagt eine Schande ist - da "The Wire" ohne Zweifel eine der besten Serien aller Zeiten ist (außer meiner Sicht sogar DIE beste).

Staffel 1 hat noch einen relativ konventionellen Krimiplot (eine Ermittlung gegen einen Drogenhändlerring) - nur dass es hier viel realistischer zugeht als in jeder anderen Cop-Show. Hier wird nicht in jeder Folge rumgeballert, und ein Fall dauert hier die ganze Season um gelöst zu werden. Nebenbei werden einem auch die Kriminellen auf eine Weise näher gebracht, die sie nicht als verachtenswerte Bad Guys erscheinen lassen, sondern als ganz normale Menschen mit ähnlichen Sorgen wie die auf der richtigen Seite des Gesetzes.
Ab Staffel 2 wird dann der Schwerpunkt in jeder Staffel auf ein anderes Thema verlagert, welche nahezu alle gesellschaftlichen Probleme einer amerikanischen Großstadt am Beispiel von Baltimore aufzeigen.
Die Schauspieler sind bis in die allerkleinste Nebenrolle großartig, die Drehbücher in ihrer präzisen Beobachtung der Geschehnisse auf dem Niveau von Weltliteratur und einfach alles fesselnd. Wer gut Englisch kann, sollte sich die Serie unbedingt anschauen - auch wenn die Serie vielleicht noch mal ins deutsche Fernsehen kommt - den authenthischen Gangsterslang und Baltimoreakzent kriegt vermutlich selbst der beste Synchronautor nicht wirklich vernünftig in eine deutsche Fassung rübergerettet. Die 50 Stunden aus den 5 Staffeln waren eine echte Sternstunde des Fernsehens, weil auch kein Spielfilm ein Thema so komplex behandeln kann wie eine Fernsehserie. Allerwärmstens empfohlen - und in UK bezahlt man nur ca. 15 Euro pro Staffel.

"Pain is temporary - film is forever!" (Peter Jackson)


http://marsco.bluray-filme.com
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Alt 28.06.2009, 00:06   #2796
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Standard AW: Der letzte Film, den ich gesehen habe...

Alien – Die Wiedergeburt

Endlich geschafft diesen Film mal komplett anzusehen, und erschrocken wie komplett blöd ich den doch finde. Ein Jammer was aus der Grundidee aus Alien gemacht wurde. Als wäre das dumme Gerede der Soldaten in Aliens nicht schon schlimm genug gewesen, ist die Wiedergeburt kompletter Unfug.

Zitat:
Zitat von Bernd Junker Beitrag anzeigen
Hoffentlich falle ich nich so auf die Fr...e, wie es bei MARTYRS war.
Was war denn mit dem?

Slightly Off-Topic rulez.
mixolydian ist offline   Mit Zitat antworten An Facebook senden
Alt 28.06.2009, 08:38   #2797
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Standard AW: Der letzte Film, den ich gesehen habe...

Zitat:
Zitat von mixolydian Beitrag anzeigen
Alien – Die Wiedergeburt

Endlich geschafft diesen Film mal komplett anzusehen, und erschrocken wie komplett blöd ich den doch finde. Ein Jammer was aus der Grundidee aus Alien gemacht wurde. Als wäre das dumme Gerede der Soldaten in Aliens nicht schon schlimm genug gewesen, ist die Wiedergeburt kompletter Unfug.
Komisch, den empfinde ich zusammen mit dem ersten als Highlight des Franchises. Teile 2 und 3 find ich deutlich schwächer. Okay, die Figuren von Ron Perlman und Winona Ryder sind ziemlich stereotyp. Ich mag halt auch, wie der Film gegen Ende ins psychedelisch- alptraumhafte abgleitet.

Alex
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Alt 28.06.2009, 11:28   #2798
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Standard AW: Der letzte Film, den ich gesehen habe...

fand den 4. auch nicht so dolle. bin damals ziemlich enttaeuscht ausm kino. finde das ganze mit dem newborn total uebertrieben und auch dann irgendwann nur noch ekelhaft. der film hat so einen dirty look. alle schwitzen die ganze zeit und so. die aliens sehen aus wie raptoren ausm JURASSIC PARK, charaktere sind durch die bank unsympathisch. bis auf Michael Wincott und der... naja weiss jeder der den film gesehen hat.
wie auch immer das alles ist geschmackssache. was ich wirklich schade finde ist das der film dem ALIEN konzept nichts neues abgewinnt. schon wieder raumstation, den ganzen film nur davonlaufen, etc...
Mink ist offline   Mit Zitat antworten An Facebook senden
Alt 28.06.2009, 12:20   #2799
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Standard AW: Der letzte Film, den ich gesehen habe...

Was Teil 2 findest du nicht so dolle? Das is ja wohl ein Meilenstein der Filmgeschichte überhaupt... also sowas... :-)

Teil 4 find ich die erste Hälfte toll, schön wie sie Ripley wiederbringen und ihre Figur entwickeln, aber dann wirds ja leider wirklich nen öder "durchs Raumschiff rennen" Film, das is echt enttäuschend... das Newborn war zwar irre gemacht, aber gefiel mir vom Design nicht sonderlich... der Film is auch etwas arg scheusslich, wie der ab 16 durchging? Ein paar dolle Actionszenen gibts aber auf jeden Fall...


neu:

KING KONG LIVES... unglaublicher Lacher... grossartiger Film... was haben die sich dabei gedacht? Habs ja nicht geschafft den an einem Stück zu ertragen, erst gestern abend dann beendet. Man man man, Dino De Laurentiis Produktionen aus den 80ern sind echt der Hammer, hat der je was Gutes produziert (ausser DUNE)? Wie man für so ein albernes Drehbuch so ein Budget auffahren konnte... unbegreiflich... wobei gegen Ende werden die Effekte auch immer schlechter... supergeil: Obwohl ja Kinderfilm springen Linda Hamilton ihre Möpse ja mal aus der Bluse für einen klitzekleinen Moment... wie das durch die US-Zensur ging? Unfassbar! hahaha... und ich glaub auch nicht, dass sie es für nötig hielt für so einen Film sich mal nackisch zu machen... das muss echt nen Fehler gewesen sein... naja, Queen Kong zeigt auch ständig ihre Brüste... ach ach, der Film hat so viele tolle Momente, ich weiss gar nicht ob man die alle aufzählen könnte... unvergesslich wie King Kong Qeen Kong mal an den Arsch tatscht und sie ihm eine runterhaut und er dann so abwinkt ala "Nun stell dich mal nicht so an Püppi!"... auch sehr nett, dass im Abspann die Darsteller von King und Queen Kong als erste gennant werden vor Linda und dem Rest... die wird sich gefreut haben! :-)
Immerhin ist John Scott's Musik wirklich toll, auch wenn sie gegen Ende so wirkt als hätt er nur noch was für sich komponiert und nicht mehr aufs Bild...

gibts billig auf DVD, unbedingt empfehlenswert!!!

"I heard they gonna change the score for the Director's Cut of DARK CITY!"
"So there will be a higher body count?"
(User Comment on IMDB)
ronin1975 ist offline   Mit Zitat antworten An Facebook senden
Alt 28.06.2009, 16:03   #2800
Musikhörer
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Standard AW: Der letzte Film, den ich gesehen habe...

Coraline



Kaum ist Coraline mit ihren Eltern in ein neues Haus gezogen, da entdeckt sie auch schon eine Tür in der Wand...diese führt sie zu ihren anderen Eltern, die viel fürsorglich scheinen. Coraline fühlt sich wohl, doch es gibt eine Bedingung, um für immer in dieser Paralelwelt zu bleiben...

Haha, was für ein toller Spaß! Henry Selick schafft es nach Nightmare Before Christmas erneut, einen wirklich tollen, spannend, makaberen und teils richtig gruseligen Puppentrickfilm zu machen!

Für die kleinsten Zuschauer wird der Film allerdings zu gruselig sein. Ich hab ja teils schon gebibbert...

Wirklich faszinierend. Ich will mehr von solchen Filmen!!

9 von 10 Punkten
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Alt 29.06.2009, 07:38   #2801
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Benutzerbild von Nico Colin
 
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Standard AW: Der letzte Film, den ich gesehen habe...

30 Days of Night

Atmosphärisch guter Horrorfilm in den tiefen Alaskas mit einigen guten Effekten. Leider aber wird nicht näher der Hintergrund dieser Vampire erklärt.

Solide 7 von 10 Punkten
Nico Colin ist offline   Mit Zitat antworten An Facebook senden
Alt 29.06.2009, 08:37   #2802
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Standard AW: Der letzte Film, den ich gesehen habe...

Sonntag ist der der Tag der großen Langeweile, so daß ich mich gestern mal dazu durchringen konnte, HELLBOY in den Player zu schieben.



Ich hoffe mal, daß HELLBOY II besser ist, denn der erste Teil hat mich nicht wirklich glücklich gemacht. Perlman war sicherlich die bestmögliche Besetzung für das rote Teufelchen, aber die etwas verworrene Story, die einem nicht auf Anhieb vollends klar wird, die stellenweise vorkommenden Handlungsfehler bzw. Ungereimtheiten u.ä. machen für mich den Film nicht zum absoluten "Mußt Du gesehen haben".

Solide Action, "nette" Sounduntermalung von Beltrami und klasse Tricktechnik sind leider nicht alles an einem Film, den man sich gerne nochmal ansehen möchte.

Im Gegensatz zu anderen Comic-Verfilmungen gehört HELLBOY aber sicherlich zu den Besseren seiner Art - das muß man schon fairerweise sagen.

Insgesamt sage ich "7 von 10 Punkten" ... übliches Popcorn-Kino.
Bernd Junker ist gerade online   Mit Zitat antworten An Facebook senden
Alt 29.06.2009, 08:42   #2803
Musikhörer
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Standard AW: Der letzte Film, den ich gesehen habe...

Bernd, ich muss sagen, mir gefällt der Zweier vieeeel besser. Oft ist es ja immer so, dass Fortsetzungen schlechter sind...aber hier ist es das Gegenteil. Hellboy 2 ist einfach perfektes Unterhaltungskino. Mit tollen handgemachten Monstern, tollen Effekten (ich sag nur der Naturgott), einem der gruseligsten Engel....perfekt!!!
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Alt 29.06.2009, 11:32   #2804
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Benutzerbild von Alex
 
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Standard AW: Der letzte Film, den ich gesehen habe...

Zitat:
Zitat von Mink Beitrag anzeigen
fand den 4. auch nicht so dolle. bin damals ziemlich enttaeuscht ausm kino. finde das ganze mit dem newborn total uebertrieben und auch dann irgendwann nur noch ekelhaft. der film hat so einen dirty look. alle schwitzen die ganze zeit und so. die aliens sehen aus wie raptoren ausm JURASSIC PARK, charaktere sind durch die bank unsympathisch. bis auf Michael Wincott und der... naja weiss jeder der den film gesehen hat.
wie auch immer das alles ist geschmackssache.
Genau.

Zitat:
was ich wirklich schade finde ist das der film dem ALIEN konzept nichts neues abgewinnt. schon wieder raumstation, den ganzen film nur davonlaufen, etc...
Und genau das seh ich anders. In den ersten drei Filmen ist das Alien fremd und tödlich, Ripley eindeutig ein Mensch und kein Kompromiss möglich. Im Konflikt mit dem Fremden und Bösen erweisen sich menschliche Schwächen wie Geldgier, Zwietracht und Angst als entscheidender als die menschlichen Stärken, darum können die Menschen nicht wirklich gewinnen, sondern bestenfalls überleben und fliehen. Das Alien hat keine sichtbare Schwäche.

Im vierten Film ist das Alien zwar immer noch fremd, tödlich und böse, Ripley 8 jedoch kein Mensch - das wird in der Laborszene deutlich, wo sie ihre Zwillinge 1-7 zu Gesicht bekommt. Und da kein richtiger Mensch als echter Sympathieträger dargestellt wird, geht auch die Illusion des grundsätzlich "Guten", "Reinen" und "Menschlichen" im Menschen verloren. In dem Film geht es IMHO eher um das Fremde und Böse IM Menschen, das zwar da ist, aber nicht die Oberhand gewinnen darf - sonst wird man zum Monster. Es geht auch um das Böse als Produkt von uns selbst - Ripley bezeichnet sich als die "Mutter des Monsters", kämpft aber dennoch dagegen. Das Newborn ist ebenfalls ein Zwischenwesen und entwickelt trotz aller Fremdartigkeit und Tödlichkeit eindeutig eine menschliche Bindung zu Ripley 8, und sein Tod ist gleichzeitig unausweichlich und traurig. Es ist das gleichzeitig Menschliche und Böse, das Monster aus uns selbst heraus. Ripley 8 und das Newborn haben viel gemeinsam.

Ich empfinde das als hochinteressante und innovative Aspekte im Alien- Konzept.

Alex
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Alt 29.06.2009, 13:31   #2805
FilmmusikOnkel
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Standard AW: Der letzte Film, den ich gesehen habe...

DIE GEHEIMNISSE DER SPIDERWICKS (Premiere 1)
Gestern erstmals diesen Film gesehen. Wirklich ein durchweg liebenswürdiger, zauberhafter im wahrsten Wortsinne "fantastischer" Märchenfilm mit interessanten skurilen Figuren, einem zauberhaften Score und famosen Spezialeffekten. Durchweg vergnüglich anzuschauen.

9/10


Zitat:
Zitat von MarSco Beitrag anzeigen
Nicht gerade ein "Film" per se, aber ich muss hier unbedingt loswerden, wie toll es war:

The Wire

In Deutschland wurden bisher nur die ersten zwei Staffeln auf einem Pay-TV-Sender gezeigt, was gelinde gesagt eine Schande ist - da "The Wire" ohne Zweifel eine der besten Serien aller Zeiten ist (außer meiner Sicht sogar DIE beste).

Staffel 1 hat noch einen relativ konventionellen Krimiplot (eine Ermittlung gegen einen Drogenhändlerring) - nur dass es hier viel realistischer zugeht als in jeder anderen Cop-Show. Hier wird nicht in jeder Folge rumgeballert, und ein Fall dauert hier die ganze Season um gelöst zu werden. Nebenbei werden einem auch die Kriminellen auf eine Weise näher gebracht, die sie nicht als verachtenswerte Bad Guys erscheinen lassen, sondern als ganz normale Menschen mit ähnlichen Sorgen wie die auf der richtigen Seite des Gesetzes.
Ab Staffel 2 wird dann der Schwerpunkt in jeder Staffel auf ein anderes Thema verlagert, welche nahezu alle gesellschaftlichen Probleme einer amerikanischen Großstadt am Beispiel von Baltimore aufzeigen.
Die Schauspieler sind bis in die allerkleinste Nebenrolle großartig, die Drehbücher in ihrer präzisen Beobachtung der Geschehnisse auf dem Niveau von Weltliteratur und einfach alles fesselnd. Wer gut Englisch kann, sollte sich die Serie unbedingt anschauen - auch wenn die Serie vielleicht noch mal ins deutsche Fernsehen kommt - den authenthischen Gangsterslang und Baltimoreakzent kriegt vermutlich selbst der beste Synchronautor nicht wirklich vernünftig in eine deutsche Fassung rübergerettet. Die 50 Stunden aus den 5 Staffeln waren eine echte Sternstunde des Fernsehens, weil auch kein Spielfilm ein Thema so komplex behandeln kann wie eine Fernsehserie. Allerwärmstens empfohlen - und in UK bezahlt man nur ca. 15 Euro pro Staffel.
Habe auf Premiere PayTV bzw. Fox die ersten beiden Staffeln auf deutsch gesehen. Synchro war sehr gut und hat sich auch dem Milieu angepasst mit schlampiger, schnoddriger Aussprache und Dialogen. Interessanter Artikel hierzu: “Die Worte sollen aus dem Mund purzeln” - Über die Synchronisation der Serie “The Wire” ins Deutsche | The Babbel Blog

Der Einstieg in diese sperrige langsame Serie war nicht leicht für mich und es hat gleich vier Anläufe gebraucht um überhaupt die Pilotepisode anzuschauen, bin dabei drei Male (was mir allerdings jeden Abend bei jeder Art von Film, Fernsehen, Sport passieren kann, irgendwann verpasse ich meinen "point of no return" meines "Einschlaffensters" aufzustehen und bin dann weggedöst auf der Couch anstatt im Bett.

Hatte zwischenzeitlich schon alle Episoden der ersten und zweiten Staffel von Premiere auf meinem Festplattenreceiver gespeichert und wochenlang wie ein Damoklesschwert vor mich hergetragen unentschlossen zwischen "ungesehen löschen" und "wann nur find ich endlich den Antrieb mir die Serie, die so gut sein soll, anzuschauen". Naja, irgendwann hab ichs dann doch mal in Angriff genommen, bin über die erste Episode hinweggekommen, aber erst nach der vierten, fünften Episode wurde ich richtig "warm" mit der Serie. Nun, nach Sichtung der ersten beiden Staffeln kann ichs kaum abwarten bis Premiere Fox endlich im August mit der dritten Staffel weitermacht. Wirklich bis jetzt eine famose sehr gute Serie mit Tiefgang, tollen Charakteren und Dialogen. Meine "Lieblinge" sind McNulty, sein Vorgesetzter Lt. Daniels, der schwarze Asservatenkammer-Cop, der polnische junge Cop mit dem unaussprechlichen Namen, sowie Bunk. Von den "Bösen" hat sich bei mir die anfängliche Abscheu von Omar in Sympathie umgewandelt, auch Stringer Bell und in Staffel 2 der gutmütige durch die richtigen Motive (Hafenarbeiter zu beschäftigen) falsch handelnde Gewerkschaftsvorarbeiter Frank oder wie der hieß.


Aber beste Serie ever? Sorry, das ist für mich die geniale Cop-Serie DER JOB von und mit Denis Leary. Und THE WEST WING natürlich.

Übrigens ebenfalls in Baltimore angesiedelt war ne sehr sehr gute Copserie namens HOMICIDE mit namhafter Besetzung, ebenfalls sehr interessanten Charakteren und Fällen. Yaphett Kotto, Andre Braugher, Ned Beatty um nur einige zu nennen, machten da mit.
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