Ich bitte euch einen Post zu hinterlassen, wer euerer Meinung nach die CD mehr verdient hat. Es wäre schön, wenn ihr mir die Bürde dieser Entscheidnung mittragen könntet, denn beide Einsendungen waren wirklich sehr gut!
Und hiermit präsentiere ich euch die Einsendungen:
1.
FANTASY JOURNEY
von
CSONGOR
Mit FANTASY JOURNEY präsentiert uns ein wunderbarer Komponist sein großorchestrales Werk und lädt uns ein zu einer Reise ins Reich der Fantasie.
Der Komponist sagt dazu:
"Bei meinem Musikstück habe ich, entgegen dem Hollywoodtrend, gezielt ein langes Hauptthema (welches öfters ertönt und in drei Variationen zu hören ist), so wie verschiedene Motive verwendet und auf große Farbenpracht gesetzt. Ich wollte, dass am Ende ein buntes, teilweise exotisches und in der Orchestration eher unkonventionelles Werk entsteht, das den Zuhörer ins Reich seiner Fantasie entführt und gleichzeitig auch gute Laune verbreitet.
..."
Schließt also nun euere Augen und lauscht diesem großartigen Werk von Csongor.
YouTube - FANTASY JOURNEY
und Nr.2:
2.
DER SILVESTRIANISCHE PREDATOR
von
LAUBWOELFIN
In dieser bunten Kurzgeschichte erzählt uns Bestsellerautorin Laubwoelfin die Geschichte vom Predator Alan, der nicht nur das Töten, sondern auch die Musik im weinroten Blut hat.
Hier im Original zum downloaden:
DER SILVESTRIANISCHE PREDATOR
oder gleich hier (nur Text) nachzulesen (ladet es aber besser herunter, das Layout ist dort natürlich schöner):
DER SILVESTRIANISCHE PREDATOR
Es war ein wunderschöner Tag auf Terra Neydeb. Die Sonnen schienen, Schmetterlinge
schwirrten durch die Luft, kleine Duca-Wölfe tollten herum, während sich ihre Eltern in
ihrem typischen Tinkergebell unterhielten. Nur etwas störte die Idylle. Ein Predator, der auf
der Wiese lag. Und die Tatsache, dass er bitterlich weinte. Eine Shoreblume beobachtete ihn
schon eine ganze Weile mit einer Mischung aus Angst und Mitleid. Schließlich überwog das
Mitleid und die Blume sprach ihn einfach an.
„Hey, was ist denn mit dir los? Warum weinst du?“, fragte sie.
Der Predator erschrak, da er nicht sehen konnte, wer da mit ihm sprach. Außerdem rechnete
er damit, auf einem einsamen Planeten zu sein, auf dem keine Lebensform imstande war, mit
ihm zu reden. So sah er sich kurz verwirrt um.
„Hier, rechts neben dir“, rief die Blume.
Er blickte in die angegebene Richtung und sah die Pflanze, wie sie ihm ihre weißen
Blütenblätter entgegen reckte.
„Du bist ja niedlich“, sagte er. „Und ich weine, weil mein Stamm mich hier ausgesetzt hat.
Wie du bestimmt weißt, bin ich ein Predator. Und die Devise meines Volkes ist: ‚Jagen und
grausam töten‘. Aber ich will das gar nicht. Ich habe selbst Angst vor Fröschen und töten
bekomme ich auch nicht hin, da ich kein Blut sehen kann. Außerdem möchte ich viel lieber
Filmmusik machen.“
„Du kannst kein Blut sehen? Ja, das ist wirklich sehr schlecht, wenn man grausam töten
muss.“
„Ja, ich habe mich mal geschnitten. Und als ich da das weinrote Zeug tropfen sah, bin ich
ohnmächtig geworden.“
„Weinrot?“, wunderte sich die Pflanze. „Ich meine mal gehört zu haben, dass Predator grün
fluoreszierendes Blut haben.“
„Ja, das stimmt schon. Aber meine Mutter hat sich mal in einen Silvestrianer verliebt. Obwohl
es ihr verboten war, haben sie geheiratet. Und das Ergebnis war ich. Weil sie die Tochter des
Stammesführers war, haben sie uns nicht umgebracht. Aber dem Silvestrianer ging es nicht
mehr so gut, nachdem der Stamm mit ihm fertig war. Ich habe letztens gehört, dass noch
immer Kinder beim Spielen Reste von ihm finden.“
„Oh, das, ähm, tut mir leid.“
„Danke“, schniefte der Predator. „Aber, eh ich dir hier weiter mein Herz ausschütte. Wie
heißt du eigentlich?“
„Randiana“, antwortete die Blume. „Aber du kannst mich auch Randy nennen.“
„Schöner Name. Ich heiße Alan.“
„Auch ein toller Name. Und weißt du was? Ich habe mir gerade überlegt, dass ich dir helfe.“
„Wie willst du das denn schaffen?“, hakte der Predator nach, setzte sich auf und hörte auf
einmal ein Quietschen unter sich, woraufhin er aufsprang.
„Weiß ich noch nicht, wie genau. Aber wir machen jetzt einen richtigen Predator aus dir. Und
herzlichen Glückwunsch, du hast einen Regenwurm getötet.“
„Oh, Mist. Das wollte ich nicht“, murmelte Alan unsicher.
„Aber das ist doch gut. Oder willst du wirklich kein echter Predator werden und deine Eltern
stolz machen? Naja, zumindest deine Mutter..“
„Ja, doch schon…“
„Na, siehst du. Und den nächsten Regenwurm töten wir nun mit voller Absicht!“
„Wir?“
„Okay, du. Schau, da ist schon einer“, meinte Randy und deutete mit einem Blatt in Richtung
zweier Grashalme, zwischen denen sich etwas bewegte.
Der Wurm wusste gar nicht, wie ihm geschah, als er plötzlich von zwei Krallen vorsichtig
gepackt und hochgehoben wurde. Gut, gewöhnliche Regenwürmer dachten normalerweise nicht
so viel, aber der Umstand, dass er sich nun anderthalb Meter über dem ihm so vertrauten
Boden befand, ließ sein kleines Hirn schon stark arbeiten.
„Und was soll ich jetzt machen?“, erkundigte sich Alan, während er den Wurm unschlüssig
dabei beobachtete, wie er sich zwischen seinen Krallen wand.
„Ihn töten. Du kannst ihn entweder ganz verschlingen. Oder ihm den Kopf abbeißen. Oder ihn
einfach zwischen deinen Klauen zerquetschen, oder mit deinen Krallen aufspießen. Oder was
dir sonst noch so einfallen sollte…“, antwortete Randy.
„Das ist das Problem. Mir fällt nichts ein. Hmm.. Kopf abbeißen. Sehr barbarisch. Außerdem
weiß ich nicht, wo da ein Kopf sein soll.“
„Barbarisch? Du bist ein Predator, verdammt nochmal! Dann zerquetsch ihn doch einfach.
Oder schlitz ihn auf!“
„Okay, okay.. Ich versuch das mit Zerquetschen.“
Er sah den Wurm noch einmal an und drückte dann vorsichtig die Krallen, mit denen er den
Wurm festhielt, weiter zu. Und stoppte abrupt.
„Ich kann das nicht“, jammerte der Predator
„Doch, du kannst das“, munterte Randy ihn auf. „Du hast es ja schon fast geschafft. Noch ein
kleines Stückchen. Noch ein bisschen mehr Druck.“
Alan nickte und drückte die Krallen weiter zusammen. Der Wurm wand sich erst weiter
umher, zuckte plötzlich und erschlaffte schließlich.
Alan zuckte zusammen und ließ den toten Wurm erschreckt fallen. „Huch!“
„Du hast es geschafft. Bravo!“, jubelte die Blume.
„Oh. Das ist gut, oder?“
„Ja, für den Anfang nicht schlecht. Möchtest du für die Übung jetzt noch einen versuchen?“
„Ja, ich glaube schon. Denn irgendwie hat es doch Spaß gemacht.“
Die Blume nickte zufrieden und deutete auf einen Regenwurm, der gerade versuchte, sich in
die Erde zu bohren. Alan packte auch ihn, diesmal weniger vorsichtig und zerquetschte ihn
ohne zu zögern. Das machte ihm nun so viel Spaß, dass er sich gleich den nächsten Wurm
schnappte und auch diesen zermalmte. Den nächsten hob er nicht mal mehr auf, sondern
erdolchte ihn direkt mit seinen Krallen. Etwa 10 Minuten später war die Wiese um Alan und
Randy übersät mit Regenwürmern, die an sämtlichen Todesarten gestorben waren, an denen
ein Regenwurm nur enden kann.
„Ich sehe hier keine lebenden Würmer mehr. Was machen wir denn jetzt?“, fragte der
Predator fast schon blutrünstig.
„Da drüben ist ein Teich und dort gibt es Kröten. Glaube, du bist bereit für was Größeres.“
„Kröten? Die sind doch so ähnlich wie Frösche. Und ich habe Angst vor Fröschen.“
„Na, und? Du hattest doch auch erst Angst vor dem Töten. Und das hast du ja schon
geschafft.“
„Ja, stimmt. Und kommst du mit zum Teich?“
„Ja, das hatte ich vor. Aber dabei musst du mir jetzt helfen. Du musst ganz vorsichtig meine
Wurzeln und etwas Erde ausgraben.“
Der Predator nickte und tat, was die Blume wollte. Mit einem Häufchen Erde in der Hand, auf
dem die Blume thronte, spazierte er zum Teich.
„Dort im Schlamm kannst du mich absetzen. Da ist genug Wasser für meine Wurzeln“, sagte
Randy, als sie dort ankamen.
Alan grub ein kleines Loch in den Schlamm und setzte die Pflanze sanft hinein.
„Dankeschön. Und schau, da ist schon eines dieser quakenden Viecher“, sprach Randy und
zeigte in Richtung einer Kröte, die diese neuen Besucher an ihrem Teich argwöhnisch
beobachte. Sofern Kröten überhaupt argwöhnisch schauen können. Ob Kröten auch denken
können oder nicht, spielt nun auch keine Rolle mehr, da ihr gar keine Zeit blieb, über diese
Neuankömmlinge zu grübeln, da sie direkt gepackt wurde und sich auf einmal einer
furchterregenden Fratze gegenübersah.
„Soll ich sie auch zerquetschen?“, fragte Alan.
„Wie du willst…“, entgegnete Randy.
Der Predator überlegte nicht lange und zerquetschte die Kröte. Während er sich den Schleim
im Teich von den Händen abspülte, suchte er schon nach dem nächsten Opfer. Aber sämtliche
Kröten und sonstiges Getier waren nach dem Anblick, der sich ihnen eben geboten hatte,
geflohen.
Auf einmal hörten sie ein Geräusch, ein leises Surren, das immer schneller näherkam. Der
Predator blickte auf und sah ein kleines Shuttle über sich und die Blume hinweg schweben. In
einigen Metern entfernt landete das Raumschiff und ein Wesen stieg aus. Lange, silberne
Zähne, blaue Haut, etwa 2 Meter groß. Es blickte sich kurz um, als wolle es sich orientieren
und ging dann zielstrebig auf Randy zu. Es murmelte ein Wort in einer seltsamen Sprache, die
keiner der beiden verstehen konnte. Alan glaubte, „Servus“ zu verstehen. Während der
Predator noch darüber grübelte, was das Wesen denn damit gemeint haben könnte, schnappte
sich dieses die Blume und war schon auf dem halben Weg in Richtung seines Raumschiffes,
eh Alan merkte, was los war. Motiviert von seinem frisch erwachten Tötungstrieb und weil er
seinen einzigen Freund nicht verlieren wollte, stürzte er sich auf das Wesen und riss ihm den
Kopf ab.
Nachdem Alan die Blume wieder am Teichufer abgesetzt hatte, hörte er Geräusche aus dem
Shuttle, die er schnell als Funksprüche identifizierte. Neugierig wie er war, ging er zu dem
Raumgleiter und lauschte.
„Hornerianisches Shuttle 42! Bitte melden Sie sich umgehend bei ihrem nächsten James-
Kommandanten! Sonst sind wir gezwungen, einen Suchtrupp auszusenden und Sie zu
Disziplinarmaßnahmen heranzuziehen. Sie wissen, was das heißt. Alle Toiletten im Pandora-
Kreuzer putzen. Sparen Sie uns und sich diese Unannehmlichkeiten und melden Sie sich,
verdammt nochmal!“, schimpfte die Stimme aus dem Lautsprecher.
Alan reagierte nicht, sondern lauschte weiter. Etwa fünf Minuten später meldete sich dieselbe
Stimme noch einmal.
„Okay, Sie haben es nicht anders gewollt. Die Shuttle 13 und 3200 sind nun auf dem Weg zu
Ihnen. Halten Sie sich bereit für einen kleinen Laserschauer. The 4th Horseman over and
out!“
Alan dachte kurz nach, bis ihm einfiel, was das für Wesen waren: Hornerianer. Und er wusste
aus Erzählungen seines Stammes, dass sie beim Erobern alles andere als zimperlich vorgingen
und sowieso lieber zuerst schossen als redeten, aber meist nur Warnschüsse, die kleinere
Verletzungen auslösten. Schlimmer waren nur noch die Mitglieder der Zimmer-Hanse, die
erst die Leute erschossen und dann versuchten mit den Leichen zu reden. Da er aber
keinesfalls verletzt werden wollte und auch gern Randy unbeschadet behalten mochte, hoffte
er, dass das Shuttle einen guten Schutzschild hatte und stieg ein. Kurz darauf düsten schon die
beiden angekündigten Shuttles heran. Die Piloten machten eine Vollbremsung in der Luft, als
sie sahen, dass keiner ihrer Art am Steuer saß. Sie blickten sich einen Moment verwirrt an und
eröffneten das Feuer, zuerst darauf achtend, daneben zu schießen. Diesen Moment nutzte
Alan, startete das Shuttle und flog direkt auf die beiden zu, ebenfalls schießend. Er nahm
einen der Gleiter genau ins Visier und holte ihn mit wenigen Schüssen auf dessen Antrieb
vom Himmel. Der andere reagierte, machte einen kleinen Looping und setzte sich hinter das
Shuttle des Predators, wild feuernd. Alan flog in Zick-zack-Linien immer höher, bis er
schließlich den Weltraum erreichte und sich einer Armada von Shuttles und vier gewaltigen
Kreuzern der Na‘vi-Klasse gegenübersah. „Na, super. Wir sind mitten in eine
Planeteneroberung geraten“, sagte er leise zu sich selbst. „Jetzt könnte uns nur noch ein
Wunder retten.“
„Ein großes Wunder meinst du wohl“, erwiderte Randy und deutete in Richtung des düsteren
Horizontes, wo gerade drei gewaltige Schlachtschiffe erschienen.
„Oh, verdammt. Das ist die Zimmer-Hanse. Und das sind Kreuzer der Djawadi-Klasse, aus
fast unzerstörbarem Clash-Titan. Wir sind verloren.“
„Fast unzerstörbar?“
„Ja. Es gibt angeblich ein paar Schwächen im Schutzschild. Aber keiner hat sie bisher
gefunden.“
„Aber warte mal, vielleicht ist doch noch nicht alles vorbei, wenn ich das Erscheinen dieser
Schiffe hier richtig deute.“
Und tatsächlich fast direkt vor ihnen schälten sich fünf andere Raumschiffe aus dem Dunkel
des Weltraums.
„Wenn ich mich richtig an das erinnere, was mir meine Mutter erzählt hat, sind das
Enterprisianische Hornerianer. Und wir sind jetzt mitten im Stammeskrieg.“
„Na, vielleicht können wir uns da irgendwie durchschleichen…“, schlug die Blume vor.
„Ein Versuch wäre es wert“, antwortete der Predator, vollführte einige wilde Flugmanöver in
Schlangenlinien, setzte sich kurz vor einen der Djawadi-Kreuzer, feuerte in Richtung eines
der Na’vi-Schiffe und tauchte unter den Shuttles ab, die nun auf die Enterprises zu düsten und
wild um sich feuerten.
Darauf achtend, nicht getroffen zu werden, hielt er sich knapp unter dem Bauch eines der
Na’vi-Kreuzer und schaffte es schließlich in den freien Weltraum zu entkommen. Er war
gerade in voller Fahrt, als er plötzlich vor sich etwas glänzen sah und trat auf die Bremse.
Laut quietschend kam der Gleiter zum Stehen und der Predator und die Blume sahen vor sich
ein gewaltiges, schwarzes Raumschiff, dessen einziger Farbklecks ein goldenes Hufeisen war.
„Fürchtet euch nicht“, sprach eine angenehm dunkle Stimme aus dem Lautsprecher. „Ich bin
Der Große Jerry aus der Goldschmied-Dynastie. Und ihr könnt hier auf meinem Schiff diesem
Krieg da hinten entkommen.“
Alan nahm das Funkgerät „Ja, das wäre sehr schön, da ich nicht weiß, wie weit ich mit diesem
Shuttle käme. Geschweige denn, wo ich auftanken könnte…“
„Na, dann kommt mal hinein“, sagte die Stimme. „Nicht erschrecken. Ich nehme euch jetzt an
den Traktorstrahl, sonst verfliegt ihr euch und prallt womöglich gegen das Schiff.“
„In Ordnung“, antwortete Alan und beobachtete, wie ein grelles Licht aus dem schwarzen
Etwas erschien und das Shuttle umhüllte.
Kaum fünf Minuten später standen sie in einem golden schimmernden Hangar, während eine
große, grauhaarige Gestalt langsam auf sie zuschritt.
„Hallo, ich bin Jerry. Und ich weiß, wer du bist, Alan“, sagte die Gestalt.
Der Predator blickte ihn verdutzt an. „Woher kennst du meinen Namen?“, fragte er.
„Ich kannte deinen Vater. Und hörte, dass du gern komponierst. Ich möchte dir gern die
Möglichkeit dazu geben“, antwortete Jerry.
„Wirklich? Warum?“, hakte Alan nach.
„Weil ich die Musik liebe und gern junge Talente fördere.“
„Oh, das freut mich.“
„Aber erst mal schauen wir, dass die Kleine hier nicht austrocknet.“
„Ich heiße Randy“, sagte die Blume.
Jerry nickte ihr freundlich zu, ehe er den Erdballen nahm und ihn in einen goldenen
Blumentopf steckte. Nachdem er Randy noch gegossen hatte, nahm er Alan an die Hand und
führte ihn in einen weiteren Raum, der im Gegensatz zu den anderen Räumen rot war. Der
Predator sah viele Monitore, ein paar Computer und sehr viele Instrumente.
„Hier kannst du dich musikalisch austoben“, sagte Jerry.
Alan war sprachlos und setzte sich direkt an einen Flügel. Leise summend, stimmte er eine
Melodie an. „Habe ich selbst komponiert“, sagte er schließlich. „Da ich dabei immer an
meinen Stamm denken muss, nenne ich es ‚Predator-Theme‘. Wobei ich noch nicht genau
weiß, was denn ein Theme genau ist.“
„Das lernst du schon noch alles, also die ganzen Begriffe. Aber die sind fast unwichtig, solang
du die Musik in dir hast. Und ich bin mir sicher, du hast noch jede Menge Musik in dir.
Darum möchte ich dir gern jemanden vorstellen“, entgegnete Jerry und deutete auf einen
grauhaarigen Mann neben sich. „Das ist John. John? Das ist Alan“, stellte er die beiden
einander vor.
„Danke, Jerry. Ja, ich bin John Williams und ich würde dich, Alan, gern unter meine Fittiche
nehmen.“
Alan war kurz erstarrt, löste sich aber schnell wieder, schüttelte John die Hand und
gemeinsam setzten sie sich an den Flügel und spielten noch einmal das „Predator-Theme“.
Gemeinsam schrieben sie es auf, nachdem John Alan das Notenlesen und –schreiben
beigebracht hatte und komponierten viel Musik für einige Filme.
Und wenn sie nicht gestorben sind, musizieren sie noch heute.
ENDE
Bearbeitet von horner1980, 02.05.2011 - 22:29 Uhr.
Anne's Link ausgewechselt













