Ludwig sagte am 18.05.2008 - 18:01 Uhr:
So bleibt nur zu hoffen, dass sich Despalt noch ein wenig weiter entwickelt und weiterhin so schöne Scores wie THE QUEEN schreibt. Tut er das, wird er auch bestimmt mal mit einem Oscar belohnt!
Ich finde es beinahe lustig, dass er englische Filme so gekonnt vertonen kann. "The Queen" und "The King's Speech" haben beide einen sehr englischen "Touch". Wenn man es wirklich schafft einem Film diese authentische Atmosphäre verleihen kann, dann finde ich das sehr beeindruckend.
Csongor sagte am 22.07.2011 - 07:16 Uhr:
Mir gefallen von Desplat Werke wie Girl with a Pearl Earring, Benjamin Button oder Lust, Caution besonders gut. Hier hat er wunderschöne Themen und einen angenehmen Ton.
Seine Potter-Werke hatten ein paar gute Ideen, aber leider auch ein paar schwache Stellen. Desplat's Beitrag zu Twilight ist zwar nett aber leider nicht mehr, irgendwie ein wenig fantasielos.
Ich glaube das Problem bei Harry Potter und Twilight ist, dass er wenig Bewegungsfreiraum hat. Die späten Harry Potter-Filme sind nur noch darauf ausgerichtet, das Publikum mit viel Action zu beeindrucken. Die ersten zwei Filme waren viel stilvoller, ob man sie mochte oder nicht. Aber die letzten zwei Teile waren schon sehr... willkürlich. Man sieht, dass die 3D-Effekte vorher gezielt einberechnet wurden. Mit filmischer Kunst in dem Sinn hat das nicht mehr viel zu tun. Und die Twilight-Filme sind ähnlich.
Als Filmkomponist kann man eben nur die Musik entsprechend dem Film komponieren. "The Queen" und "The King's Speech" waren einfach anspruchsvoller.