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Gesammelte Interviews


39 Antworten in diesem Thema

#1 Laubwoelfin

    Hornerianisch Vergoldschmiedeter Elfmaniac

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Geschrieben 19.02.2011 - 21:43 Uhr

Hier in diesem Thread könnt ihr euch alle meine bisher geführten Interviews anhören. Von "neu nach alt" geordnet. Wenn ich wieder jemanden "erwische", aktualisiere ich diesen Post.

Über Feedback würde ich mich freuen :).

10.09.2011 (via Skype) - Interview mit Christopher Gordon, ein leider noch etwas unbekannter, aber dennoch hervorragender australischer Komponist. Er schrieb die Musik zu "Daybreakers", "Mao's Last Dancer", "Moby Dick" und noch ein paar weiteren. Wie seine musikalische Bildung aussieht, welchen anderen Filmmusik-Komponisten er gern hört und einige andere interessante Sachen hört ihr im Interview.
Interview mit Christopher Gordon
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24.07.2011 (via Skype) - Interview mit John Frizzell, der größtenteils Musik für Horrorfilme schrieb, wie "13 Ghosts", "Ghost Ship", "The Reaping", "Alien Ressurrection", aber auch für Dante's Peak", "Gods and Generals", or "Henry Poole Is Here". Im Interview erzählt er über seine Karriere und ob er sich bei Horrorfilmen selbst noch fürchtet.
Interview mit John Frizzell
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15.07.2011 (via Skype) - Interview mit Michael A. Levine , Komponist ("Cold Case") und Musiker ("Pirates of the Caribbean 3, Pillars of the Earth uvm), der einen Raum in den großen Remote Control Productions Studios hat, oft mit RCP zusammenarbeitet, gelegentlich "additional music" schreibt, oft in den verschiedensten Scores die Fiddle und Violin spielt, aber dennoch nicht zu RCP gehört. Er hat, wie er selbst sagt, eine eigenständige Karriere. Was er in dieser schon alles gemacht hat, erfahrt ihr, wenn ihr das Interview hört.
Interview mit Michael A. Levine
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30.06.2011 (via Skype) - Interview mit Ali N. Askin, der die Musik für "Sieben Monde", "Tatort", "Polizeiruf 110", "Türkisch für Anfänger", "Salami Aleikum" uvm. schrieb. Er erzählt hier wie er zur Filmmusik kam und vieles mehr.
Interview mit Ali N. Askin
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09.06.2011 (via Skype) - Interview mit Atli Örvarsson, Mitglied bei RCP, Komponist von "The Eagle", "Vantage Point", der auch etwas über die Arbeit bei RCP erzählte und auch mit mir kurz über die "Firma" an sich plauderte und wie er es sieht, dass sie so in der Kritik steht. Für alle Fans und auch Schmäher sehr hörenswert!
Interview mit Atli Örvarsson
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05.06.2011 (via Skype) - Interview mit Ryan Shore, ein junger talentierter Komponist, der mit mir über seine Laufbahn und Musik plauderte. Und, was er mit Howard Shore zu tun hat ;)
Interview mit Ryan Shore
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17.04.2011 (via Skype) - Interview mit John Ottman, ein sehr vielseitiger Künstler. Er ist Cutter, Komponist und Regisseur, erfüllte bei dem Film "Düstere Legenden 2" gleich alle drei Rollen. Aber meist schneidet und vertont er die Filme von Bryan Singer, wie z.B. "The Usual Suspects", "X-Men 2", "Superman Returns" und "Valkyrie". Außerdem war dies mein allererstes in englisch geführtes Interview.
Interview mit John Ottman
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09.02.2011 - Interview mit Ralf Wengenmayr, einem der bekanntesten und größten deutschen Filmmusikkomponisten. Unter anderem war er für die Filme “Wickie” und “Schuh des Manitu” verantwortlich. Mehr erfahrt ihr hier:
Interview mit Ralf Wengenmayr
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10.12.2010 - Interview mit dem erfolgreichen Komponisten Marcel Barsotti (bekannt vor allem durch "Das Wunder von Bern", "Deutschland. Ein Sommermärchen" oder "Die Päpstin"). Wie er zur Filmmusik kam und für welche Filme er noch die Musik schrieb, könnt ihr hier hören:
Interview mit Marcel Barsotti
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17.11.2010 - Interview mit Christoph Zirngibl, der zusammen mit Helmut Zerlett an “Neues vom Wixxer” und “Jerry Cotton” gearbeitet hat und noch einiges mehr machte. Was genau und welche Aufgaben er als Orchestrator hat, erfahrt ihr hier:
Interview mit Christoph Zirngibl
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19.06.2010 - Kurzinterviews mit den Synchonsprechern Annina Braunmiller ("Bella" in "Twilight") und Dietmar Wunder (Stammsprecher von Adam Sandler und Daniel Craig):
Interviews mit Annina Braunmiller & Dietmar Wunder
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26.04.2010 - Interview mit Cyrill Boss und Philipp Stennert, den beiden Regisseuren von "Neues vom Wixxer", "Jerry Cotton" uvm. Wie sie zum Film kamen und einige interessante Details zu "Jerry Cotton" hier:
Interview mit Philipp Stennert & Cyrill Boss
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01.03.2010 - Interview mit Sebastian Niemann (Regisseur & Drehbuchautor). Wer schon immer wissen wollte, warum der Film "Hui Buh" so ist, wie er ist, oder wie Bud Spencer in einen deutschen Film kam, sowie einige interessante Informationen über "Das Jesus Video", der sollte sich dieses Interview anhören:
Interview mit Sebastian Niemann
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08.02.2010 - Interview mit Egon Riedel, unter anderem Komponist für die Filmproduktionsfirma „Rat Pack“ ("Hui Buh", "Mord ist mein Geschäft", u.a.):
Interview mit Egon Riedel
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26.01.2010 - Interview mit Christian Becker, Chef einer der bekanntesten deutschen Filmproduktionsfirmen, dem „Rat Pack“. Damit Produzent der "Pro7 Märchenstunde", den "Pro7 Funny Movies", den Event-TV-Filmen "Das Blut der Templer", "Das Jesus Video" und den Kino-Filmen "Jerry Cotton", "Wir sind die Nacht" und viele viele mehr:
Interview mit Christian Becker
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19.01.2010 - Interview mit den beiden in Augsburg ansässigen Komponisten Nik Reich und Jaro Messerschmidt ("Cobra 11", "Lasko", "Countdown", "Gonger 2" uvm):
Interview mit Nik Reich & Jaro Messerschmidt

Bearbeitet von Laubwoelfin, 14.01.2012 - 16:24 Uhr.
Liste aktualisiert

"Mein Komponist ist besser als deiner" ;)

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"If he doesn't inspire you, I don't think you are a good film composer"

- John Frizzell über Jerry Goldsmith -

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"Es ist Liebe -> es ist Seele -> es ist Musik"

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USS.Cinema World aktuell "Lost in Space"


#2 horner1980

    "McRifle" Hornerianer

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Geschrieben 04.05.2011 - 10:54 Uhr

Wir hatten ja gestern ein Cinema World Special über Bill Brown (CSI New York), neben einiges an Musik hat Anne auch ein Interview vorgelesen, welches sie schriftlich mit ihm führte.

Hier habt ihr es zum Nachlesen:

1. Wann hast du angefangen Filmmusik zu komponieren?
Der erste Kurzfilm (1999) war „The War of the Angels“, ein Film unter der Regie von Jim Sonzero (Regisseur von „Pulse”)

2. Was war deine erste Arbeit als Komponist?
Das Videospiel „Tom Clancy’s Rainbow Six“

3. Bist du stolz auf deine Leistung in deiner ersten Filmmusikarbeit?
Ja, dieser Kurzfilm war ein großartiger Start, kurz danach arbeitete ich dann an Cues für Oliver Stone’s „Any Given Sunday“ und dann an Michael Manns „Ali“. Es war ein unüblicher Start, aber ich habe mich in die Arbeit gestürzt und ein bisschen bei diesen Projekten ausgeholfen. Ich glaube jetzt zehn Jahre später bin ich in der Lage etwas als Komponist zu sagen und ich bin sehr gespannt, was die Zukunft bringt.

4. Wer sind deine persönlichen oder musikalischen Vorbilder, wenn du welche hast?
Ich habe viele! Zu viele, um sie aufzuzählen. Es fing für mich an mit John Williams, Jerry Goldsmith und John Barry. Durch ihre Scores verliebte ich mich in die Filmmusik. Dann entdeckte ich Bernhard Herrman und alle anderen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Ich studierte für eine Weile Bartok und habe mich dann viele Jahre auf den Jazz konzentriert. Ich hörte etwa vier Jahre lang Keith Jarrett. Goldenthal und Corigliano. Howard Shore war eine meiner größten Inspirationen in den letzten 10 Jahren, vor allem seine Zusammenarbeit mit David Fincher. Es sind bestimmt einige meiner liebsten Werke. Ich fühle mich wirklich zu Hause mit der Filmmusik. Mein Studio ist meist ein Heiligtum für mich, manche Tage mehr als andere. Und ich liebe die guten Tage.

5. Was war Dein erster Soundtrack / Score den du gekauft hast und besitzt du ihn noch?
Ich kann mich nicht erinnern… Ich weiß, dass ich viele Scores auf LP hatte, bevor ich 10 Jahre alt war. Inklusive „The Lion in Winter“ und ich glaube „Spartacus“. Ich habe die ersten Star Wars CDs gekauft und alles, was danach kam.

6. Wie kamst du zu CSI New York?
Ich habe Mitte der 90er für einen Regisseur (Deran Sarafian) an einer „Budweiser“ Werbung gearbeitet. Und eines Tages rief er mich an für einen Film namens „Trapped“. Und irgendwann im Sommer 2004 rief er mich nochmal an, für einen kleinen Pilotfilm, bei dem er Regie führte, namens „CSI:NY“!

7. Du arbeitest oft mit Tina Guo zusammen. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit?
Ich habe Fotos von ihr auf Facebook gesehen, als sie mit John Debney an „Iron Man 2“ gearbeitet hat. Und als ich ihre Musik hörte, war ich süchtig. Seitdem haben wir unseren eigenen Sound für „CSI:NY“ und Filme kreiert. Sie erschafft einige schöne unkonventionelle Töne mit ihrem Cello, bis ihr Daumen wehtut ;). Sie ist zweifellos eine erstaunliche Künstlerin.

8. Was ist das Beste am Komponieren?
Ich denke, für mich ist etwas Magisches im Prozess des Komponierens. Ich vergesse die Zeit und alle Sorgen der Welt schmelzen dahin, wenn ich mittendrin im Schaffen bin. Und speziell beim Komponieren von Filmmusik, weil es etwas besonders erstaunliches ist, beim Schreiben aufs Bild und es auf diese Weise mit der Geschichte zu verbinden. Es ist einfach das Coolste.

9. Gibt es auch etwas, das weniger Spaß macht?
Manchmal ist es technisch und geistig harte Arbeit (auch physisch an Tagen mit langen Stunden) und es kann frustrieren, wenn man es mit den erstaunlichen, transzendenten und spirituellen Momenten vergleicht. Und bei der Menge der Musik, die man als Komponist schreiben muss, für Filme, TV, Spiele, was auch immer – Naja, manchmal ist es Arbeit. Ich grabe mich dann ein, fange an Ideen herumzuwerfen und ehe ich mich versehe habe ich wieder Spaß.

10. Wie unterscheidet sich die Arbeit an einer TV-Serie zu der für einen Film?
TV-Serien sind bekannt für begrenzte Zeitpläne, was gleichzeitig gut und schlecht ist. Gut, weil es sehr schnell fertig ist, unabhängig. Und schlecht, weil dabei keine Zeit bleibt, um sich durchzuschlängeln, über Themes nachzudenken und die Erzählweise, oder den Sinn des Lebens, Weine und den Süden Frankreichs etc. jedoch mache ich seit 7 Jahren Musik zu Serien und habe immer noch die Energie dafür und verbessere mich weiterhin als Komponist. Rückblickend werden auch die Scores immer besser. wenn ich jetzt wieder meine Aufmerksamkeit auf meine nächsten 3 Filme im Sommer lenke, fühle ich mich als würde ich mit einer neuen Perspektive arbeiten, deren Grundstein auf Erfahrung und Fokussierung besteht.

11. Du hast unter anderem als „Sound Effect Editor“ bei David Lynchs „Lost Highway“ gearbeitet. Was kann man sich darunter vorstellen?
Im Wesentlichen macht ein Sound-Editor Aufnahmen, findet, oder erschafft alle natürlichen oder unnatürlichen Sounds, die die Welt im Film oder anderen Medien wie Fernsehen oder Spielen füllen. Die Audio-Produktion (Aufnahmen auf dem Set) ist bei sämtlichen Projekten nur dafür da, die Dialoge der Schauspieler aufzunehmen. alles andere, was man hört ist vom Team bei der Nachbearbeitung neu erstellt worden. Also nachdem der Film abgedreht worden ist, jedoch noch vor der finalen Synchronisation. Die Synchronisation oder Mischung selbst ist eine Kunst für sich, die ganzen Elemente auf dem Mischpult zusammenzuführen und mit der Musik die ganze finale Tonspur zu erschaffen.

12. Beim Betrachten deiner Liste auf imdb.com ist dein Name auch bei sehr berühmten Filmen zu lesen. Wie „Finding Forrester“ oder Oliver Stone’s „Any Given Sunday“.
a) Bei „Finding Forrester“ bist du als „Music Arranger“ gelistet. Welche Musik hast du arrangiert?

Gus Van Sant hat sich entschieden, dass sämtliche „orchestrale Musik“ „synthetisch“ sein sollte, damit es zum Material von Bill Frizzel passt, das im Film verwendet wurde. So wurde ich angestellt um die orchestrale Musik in meinem Studio mit Samples und Synths neu aufzunehmen. Alles was sich im Film nach Orchester anhört, kommt aus dem Keyboard, wenn ich mich richtig erinnere. Es ist ja schon eine Weile her…

B) Bei Oliver Stone’s „Any Given Sunday“ ist zu lesen, dass du zusätzliche Musik geschrieben hast. Um welche Musik handelte es sich?

Wenn man die End Credits sehr genau beobachtet, sieht man ein paar Songs bei denen ich gelistet bin. Die habe ich eigentlich für Oliver und die Bildredakteure komponiert, als sie am Film gearbeitet haben.

13. Für welches Genre machst du am liebsten Musik?
Für alle! Man erzählte mir, dass meine Musik an Thomas Newman, Howard Shore oder James Newton Howard erinnert. Ich mag es in diesen musikalischen Welten zu leben und ich liebe es, Themen zu verwenden. Das ist etwas, das ich in meiner Musik am Leben halten möchte.

14. Was sind deine nächsten Projekte?
Ich arbeite gerade für ein wunderbares Regie-Team an einem Film namens „Fishers of Men“, der sehr gut ist. Dann bereite ich mich gerade auf Orchester-Aufnahmen Mitte Mai vor und beginne die Arbeit an einem Kurzfilm für meinen Freund Josh Caldwell. Danach fange ich an Musik für einen Film mit meinem Freund Carmine Giovinazzo (CSI:NY; Detective Danny Messer) und einem anderen einmaligen Team von zwei Regisseuren zu schreiben. Letztes Wochenende (16.&17.04.) war ich in Venice Beach, als sie den Film mit Carmine drehten und es sah toll aus. Ich freue mich sehr auf alles.

-Bill Brown

Hier seine Homepage, wo man auch einiges von seiner Musik legal downloaden kann :)
Bill Brown :: film, television and new media music composer :: Home

Hier seine Facebook-Seite:
Bill Brown | Facebook

Das Original-Interview auf Englisch folgt dann im Laufe des Tages hier an der selben Stelle :)

"Music is the most direct path to the human heart."

Steven Spielberg

"Jerry Goldsmith was my God"

John Ottman

"Wenn Liebe und Können zusammen wirken, entsteht ein Meisterwerk"

John Ruskin

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#3 Laubwoelfin

    Hornerianisch Vergoldschmiedeter Elfmaniac

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Geschrieben 04.05.2011 - 17:13 Uhr

Und hier das Interview in "Original-Fassung" :)

1. When did you start composing film music?
The first short film I scored was called "The War Of The Angels".. A film directed by Jim Sonzero (dir. Pulse)

2. What was your first work as a composer?
The video game "Tom Clancy's Rainbow Six".

3. Are you proud of your performance in your first film music work?
Yes.. that short film was a great start, shortly after that I was working on cues for Oliver Stone's 'Any Given Sunday' and then Michael Mann's 'Ali'.. It was a unusual start but I was just pitching in and helping out a bit for those projects. I feel like now ten years later, I'm able to say something as a composer, and I'm very interested in seeing what happens from here..

4. Who are your personal or musical idols, if you have that?
I have many! Too many to list really.. It started for me with John Williams, Jerry Goldsmith and John Barry.. I fell in love with film music through their scores.. and then I discovered Herrmann, and then all of the 20th century composers! I studied Bartok for quite a while. I was focused on jazz for many years.. Keith Jarrett was constantly playing for something like 4 years straight. I've always felt very close to 20th century modern orchestral music for some reason.. Goldenthal and Corigliano, Howard Shore has been one of my biggest inspirations in the last 10 years. Especially his work with David Fincher. Some of my favorite work for sure. I basically feel at home with film music. My studio is mostly like a sanctuary for me, some days more than others.. I love the great days.

5. What was the first soundtrack / score you've bought? Do you have it still?
I can't really remember.. I know I had vinyl versions of a several scores before I was 10 years old including The Lion In Winter and I think Spartacus.. I bought the first CDs of Star Wars and everything that came after..

6. How did you come to CSI New York?
I worked on a Budweiser commercial on spec for a director back in the mid-90's and he called me back for a tv film called "Trapped" and then in the summer of 2004, for a little pilot he was directing called "CSI:NY".. !

7. You often work with Tina Guo. How did it come to this Collaboration?
I first saw photos of Tina working on Iron Man 2 with John Debney on facebook and when I heard her shredding, I was hooked.. We've since created our own sound for CSI:NY and films since creating some pretty unconventional sounds with cello that hurt her thumb ;).. She's an amazing performer, no doubt about it.

8. What is the best thing about composing?
I think for me there is something magical in the process of composing.. I just lose track of time and all the worries of the world melt away when I'm in the middle of creating. And specifically film composing because there is something amazing about writing to picture and connecting with the story in that way.. it's just the coolest thing.

9. Is there something that makes less fun?
Sometimes it does become hard work technically and mentally (even physically at times with long hours) and that can be frustrating when there are those amazing, transcendent, spiritual times to compare it to. But with the amount of music we have to write as composers for film, TV, games, whatever - well, sometimes it's work.. I just dig in and start throwing ideas around and before I know it, I'm having fun again.

10. What is the difference between the work for a TV series and the work for a movie?
Episodic television is definitely known for it's compressed schedules and that is good and bad.. Good because it's going to be done very soon, regardless, and bad because there's not a whole lot of time to meander about thinking about themes and narrative and the meaning of life and wines and the south of France, etc. But I've been doing episodic television for seven years now and I still have a total blast with it and I've just gotten better as a composer doing it. And in return, the scores keep getting better. Now as I turn my attention toward working on three films this summer, I feel like I'm working with a new perspective that can only come from all of that nose to the grindstone experience and focus.

11. You worked as a "Sound Effects Editor" among others at David Lynch's "Lost Highway". Most could probably not imagine what this work is. Could you explain what a sound effect editor makes?
Basically, a sound editor records / finds / creates all of the natural and unnatural sounds that fill the world of a film or other medium like television or games. The production audio (audio recorded on set) of any project is essentially there to capture the actor's dialog. Everything else you hear is re-created by the post production team after the film is shot and before the final dub of the film. The dub or mix itself is an art form in itself, combining all of those elements on a mix stage, including the music, creating the final complete sound track.

12. I noticed while watching your list at the IMDb that your name is to read even at very famous movies like "Finding Forrester" or Oliver Stone's "Any Given Sunday".

a) At "Finding Forrester" you're listed as music arranger. Which music have you arranged?
Gus Van Sant actually decided that he wanted all of the 'orchestral' music in the film to be synthesized so it matched the electric vibe of the Bill Frizzel material used in the film, so I was hired to re-record the orchestral music in my studio using samples and synths.. Everything you hear in the film that sounds like orchestra is actually coming from the keyboards.. if I'm remembering correctly. It was some time ago..

B) At Oliver Stone's "Any Given Sunday" is to read, you've written there additional music. What for a kind of music has you written for the movie?
If you watch the end credits crawl closely, you'll see a few songs that I'm credited for.. those were tracks used in the film that I actually composed for Oliver and the picture editors as they worked on the film.

13. Which genre do you prefer to make music for?
All of them! People have told me my music reminds them of Tom Newman, Howard Shore or James Newton Howard.. I like to live in those sorts of worlds musically, and I love the use of themes. That's something I want to keep alive in my music.

14. What are your next projects?
I'm currently working on a film called Fishers Of Men for a wonderful team of directors and it's going really well. I'll be prepping for orchestra starting mid-May and will be starting a short film for my friend Josh Caldwell. Then I'll start writing music for a film with my friend Carmine Giovinazzo (CSI:NY) and another amazing two director team.. I was just down in Venice Beach last weekend while they were shooting the film with Carmine and some of the cast and it looks amazing. I'm really looking forward to it all.

-Bill Brown-

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#4 Sebastian Schwittay

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Geschrieben 04.05.2011 - 22:28 Uhr

Laubwoelfin sagte:

I studied Bartok for quite a while. [...] I've always felt very close to 20th century modern orchestral music for some reason.. Goldenthal and Corigliano, Howard Shore has been one of my biggest inspirations in the last 10 years.

Ich finde es verdammt interessant, dass unter (Film-)Komponisten die modernistische klassische Musik des 20. Jahrhunderts so beliebt ist - und dagegen bei den meisten Filmmusikhörern so unbeliebt... Konkret: was unter Score-Fans Ohrenschmerzen verursacht (mich und einige andere ausgenommen), wird von den Filmkomponisten selber hoch geschätzt.

#5 horner1980

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Geschrieben 06.05.2011 - 18:01 Uhr

Sebastian Schwittay sagte:

Ich finde es verdammt interessant, dass unter (Film-)Komponisten die modernistische klassische Musik des 20. Jahrhunderts so beliebt ist - und dagegen bei den meisten Filmmusikhörern so unbeliebt... Konkret: was unter Score-Fans Ohrenschmerzen verursacht (mich und einige andere ausgenommen), wird von den Filmkomponisten selber hoch geschätzt.

tja :D

und wie fandest sonst das Interview :D

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#6 Laubwoelfin

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Geschrieben 07.05.2011 - 10:00 Uhr

Das würde mich auch interessieren, Sebastian.

Und auch, was andere meinen, zu diesem und den anderen Interviews.

Bearbeitet von Laubwoelfin, 07.05.2011 - 10:10 Uhr.

"Mein Komponist ist besser als deiner" ;)

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#7 Laubwoelfin

    Hornerianisch Vergoldschmiedeter Elfmaniac

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Geschrieben 21.06.2011 - 17:10 Uhr

Hier das schriftliche Interview mit Mark Mancina:

1. When did you start composing film music? When did you actually know you were to become a film music composer?
I've always composed music since I can remember. Writing film music was just one more outlet for composing. When I got a break to do work on a film--I already had the skills.

2. What was your first project as a composer?
I used to write music for hunting videos. (Yuck!!)

3. Are you still proud of your performance in your first film music work?
Well I would say from a little film called "Monkey Trouble" on. I think Speed and Bad Boys still influences other film composers.

4. Of which of your scores are you most proud of?
Probably Return To Paradise.

5. Please tell me a little bit about your personal or musical idols, if you have some, anyway?
Peter Gabriel comes to mind. Anyone who deosnt become a Macdonald's of music.

6. What was the first soundtrack / score you've bought? Do you still own it?
Probably The Mission by Ennio Moricone

7. What is the best thing about composing? What gives you the most satisfaction in composing?
Working with live musicians. Writing concert music.

8. Is there something that makes less fun? Are there downsides, too?
The whole industry is a bit of a downside. Scores are generally copies of earlier scores.

9. Which genre do you prefer to make music for?
Concert Stage.

10. How comes this long break in the composing film music? Can we expect something new from you in the near future?
There are many projects that I’m involved in that are not films. I write a lot of original material. You will find out when my new website is up.

11. Can you tell me something about your earliest memory when it comes to music? Can you recall your very first experience with music, which made a great impression on you?
Of course The Beatles on Ed Sullivan Show.

12. What inspires you? Please tell me about the things that inspires you in creating music.
I like melody that goes places unexpected.

13. Your name is listed in the Credits of „Space Mutiny“(1988). How many music did you contribute for this movie?
That was a long time ago---no idea

14. How ample was your involvement in movies like Days Of Thunder, True Romance and The Lion King?
Lion King was a lot. True Romanace a few cues. Days of Thunder--just worked on the song.

15. Is it true, that the “Con Air Theme” was planned for a “non-film music project” by you and Trevor Rabin?
No.

16. I’ve heard that you came through a suggestion from Trevor Rabin to the film music business. Can you confirm this information?
Other way around!

17. How many music did you compose for the series “Soldier of Fortune Inc.”?
Nothing I know of.

18. Can we expect a release of “Camille” or your great music in “From the Earth to the Moon: Episode 2” sometime in the future?
Hopefully.

19. How did it come to the Collaboration with Disney for “Tarzan”?
Phil Collins and I got along. You'll Be In My Heart was the first production I did with Phil.

20. How did you get the involved in the anime-movie “Blood+”?

This was a project that Hans dropped out of and called me.

21. Is it true, that – after the success of your “Speed”-score – the producers/the director of “Bad Boys” demanded the same sound as in “Speed” for their movie? How was your feeling about this?

Kind of. And that is the problem Scores are copies of other scores.

22. In your music of “Moll Flanders” I can hear a lot of passion and true heart in your score for “Moll Flanders”. Did you have especially enjoyed the work at this movie?
One of my favorites to be sure.

23. Why did the score for “Training Day” not come out as an official soundtrack release?
Wish it had. That score has been copied a lot!

24. What´s your opinion about this score (“Training Day”), especially the music for the “King Kong Speech” scene with Denzel Washington at the End. What inspired you to get to the music of the “Alonzo”-Theme?
I don't remember other than its sort of a twisted theme. It fluctuates outside the minor/major mode.

25. What was your feeling during the work for “August Rush”, a film about the great passion for music?

I loved it. It was a long process, but rewarding.

26. You were a member of “Media Ventures”, now “Remote Control Productions”. How did you join this collaborating team and on which movies did you work during your time there?
Blah.

27. I should and would like to commend you for "He Lives in You", the best song in the "Lion King franchise".
Thank you--I wrote that for my father, before starting the Lion King Musical. Julie Taymor heard it and hired me straight away!

Copyright by Anne Kahnwald / Cinema World; 2011

Bearbeitet von Laubwoelfin, 21.06.2011 - 17:19 Uhr.

"Mein Komponist ist besser als deiner" ;)

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#8 Laubwoelfin

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Geschrieben 21.06.2011 - 17:11 Uhr

Und hier die deutsche Übersetzung:

1. Wann haben Sie angefangen Filmmusik zu komponieren? Wann wussten Sie, dass Sie Filmmusikkomponist werden würden?

Ich habe immer Musik komponiert, seit ich mich erinnern kann. Filmmusik schreiben war mehr ein Ventil des Komponierens. Wenn ich eine Pause machte, um an einem Film zu arbeiten - hatte ich bereits die Fähigkeiten.

2. Was war Ihr erstes Projekt als Komponist?

Früher schrieb ich Musik für Jagd/Verfolgungs Videos (Pfui!!)

3. Sind Sie immer noch stolz auf ihre Leistung bei Ihrer ersten Arbeit in der Filmmusik?

Nun würde ich von einem kleinen Film namens "Monkey Trouble" sagen. Ich denke, „Speed“ ​​und „Bad Boys“ haben immer noch Einfluss auf andere Filmkomponisten.

4. Auf welchen Ihrer Scores sind Sie am meisten stolz?
Wahrscheinlich „Return To Paradise“.

5. Erzählen Sie doch ein bisschen über Ihre musikalischen Vorbilder/Idole, falls Sie welche haben.
Peter Gabriel kommt mir in den Sinn. Jemand, der nicht zu einem „MacDonald’s“ der Musik wurde

6. Was war der erste Soundtrack/score den Sie gekauft haben? Und haben Sie ihn noch?
Das war wahrscheinlich „The Mission“ von Ennio Morricone.

7. Für welches Genre schreiben Sie am liebsten Musik?
Für die Konzertbühne

8. Was ist das schönste am Komponiern? Was gibt Ihnen die meiste Befriedigung beim Komponieren?
Mit Live-Musikern zu arbeiten. Konzertmusiken zu schreiben.

9. Gibt es etwas, das weniger Spaß macht? Gibt es auch Schattenseiten?
Die ganze Industrie hat ein paar Schattenseiten. Scores sind im Allgemeinen Kopien früherer Scores.

10. Wie kam es zu dieser langen Pause beim Komponieren von Filmmusik? Können wir bald wieder etwas Neues von Ihnen erwarten?
Es gibt viele Projekte, in die ich involviert bin, die keine Filme sind. Ich habe viel Musik geschrieben. Ihr seht es, wenn meine neue Webseite fertig ist.

11. Können Sie etwas über Ihre erste Erinnerung erzählen, in der Musik in Ihr Leben trat? Erinnern Sie sich an Ihre allerersten Erfahrungen mit Musik, die einen großen Eindruck auf Sie gemacht haben?
Natürlich die Beatles bei der Ed Sullivan Show.

12. Was inspiriert Sie? Erzählen Sie mir bitte über die Dinge, die Sie beim Kreieren von Musik inspirieren.
Ich mag Melodien, die unerwartet platziert sind.

13. Ihr Name ist aufgelistet in den Credits von „Space Mutiny“ (1988). Wie viel Musik haben sie zu diesem Film beigetragen?
Das ist eine lange Zeit her … Ich weiß es nicht mehr.

14. Ist es wahr, dass das „Con Air Theme“ von Ihnen und Trevor Rabin für ein Nicht-Filmmusik-Projekt geplant war?
Nein.

15. Ich hörte, dass Sie durch eine Empfehlung von Trevor Rabin in das Filmmusikbusiness kamen. Können Sie das bestätigen?
Andersrum!

16. Wie groß war Ihre Beteiligung an den Filmen wie „Days of Thunder“, „True Romance“ und „Der König der Löwen“?
„König der Löwen“ war es eine Menge. „True Romance“ waren es ein paar Teile der Musik. „Days of Thunder“ habe ich nur an dem Song gearbeitet.

17. Wie viel Musik haben Sie für die Serie „Soldier of Fortune Inc.“ Komponiert?
Nichts, soweit ich weiß

18. Können wir irgendwann in der Zukunft ein Release von „Camille“ erwarten, oder Ihre großartige Musik zu „From the Earth to the Moon: Episode 2“?
Hoffentlich.

19. Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit Disney für „Tarzan“?
Phil Collins und ich haben einiges zusammen gemacht. „You’ll be in my Heart“ war die erste Produktion, die ich mit Phil gemacht habe.

20. Wie sind sie an das Projekt des Anime-Films „Blood+“ gekommen?

Das war ein Projekt, das Hans abgebrochen und mich dann angerufen hatte.

21. Ist es wahr, dass nach dem Erfolg des Scores zu „Speed“ die Produzenten/der Regisseur von „Bad Boys“ denselben Sound für ihren Film haben wollten? Wie war ihr Gefühl dabei?
So etwas in der Art. Und das ist das Problem. Scores sind Kopien von anderen Scores.

22. In Ihrer Musik zu „Moll Flanders“ hört man viel Leidenschaft und Herzblut. Haben Sie die Arbeit an diesem Score besonders genossen?
Das ist sicher einer meiner Favoriten.

23. Warum gab es zum Score von „Training Day“ kein offizielles Release?
Ich wünschte, es gäbe eines. Der Score wurde einige Male kopiert!

24. Was ist Ihre Meinung zum Score „Training Day“, besonders die Musik für die „King Kong Speech“ Szene mit Denzel Washington am Ende. Was hat Sie zu der Musik des „Alonzo“-Themes inspiriert?
Ich erinnere mich kaum, außer dass es eine Art von verdrehtem Thema war. Es schwankt außerhalb des Dur/Moll Modus.

25. Was waren Ihre Gefühle während der Arbeit für „August Rush“, ein Film über die Leidenschaft für die Musik?

Ich habe es geliebt. Es war ein langer Prozess, der sich gelohnt hat.

26. Sie waren ein Mitglied von „Media Ventures“, jetzt bekannt als „Remote Control Productions“. Wie sind Sie in dieses Team gekommen und an welchen Filmen haben Sie mitgearbeitet?
Blah.

27. Ich soll und möchte Sie loben für „He lives in You“, dem besten Song im „Lion King Franchise“.

Danke. Ich habe es für meinen Vater geschrieben, bevor das Lion King Musical startete. Julie Taymor hat es gehört und mich direkt angestellt!

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Bearbeitet von Laubwoelfin, 21.06.2011 - 17:21 Uhr.

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#9 Alexander Grodzinski

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Geschrieben 21.06.2011 - 17:24 Uhr

Klingt ja nicht so, als wäre er besonders stolz auf die MV-Zeit bzw man bekommt nicht den Eindruck, dass er sich dem noch irgendwie verbunden fühlt, die Trennung scheint also wohl nicht ganz einvernehmlich gewesen zu sein...;)

Eingefügtes Bild

"Er hat sechs Leute, die für ihn die Musik schreiben, aber er ist der Komponist?"
John Carpenter über Hans Zimmer


#10 Lars Potreck

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Geschrieben 21.06.2011 - 17:48 Uhr

es stimmt, das nicht mancina durch rabin ins filmmusikbusiness kam sondern umgekehrt. aber rabin hatte in einem interview gesagt, dass er mancina hans zimmer vorgstellt hatte, als dieser nämlich mit trevor horn an einem song arbeitete. ich glaube es handelte sich dabei um den song aus DAYS OF THUNDER, The Last Note Of Freedom, der von trevor horn produziert wurde. und horn und rabin kannten sich ja aus yes zeiten.

#11 Laubwoelfin

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Geschrieben 21.06.2011 - 17:58 Uhr

Warum hast du dann diese Frage gestellt, Lars? ;)

Zitat

3. er soll ja auf empfehlung von trevor rabin ins filmmusik business gelangt sein. vielleicht kann er dazu etwas erzählen.

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#12 Lars Potreck

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Geschrieben 21.06.2011 - 18:12 Uhr

Laubwoelfin sagte:

Warum hast du dann diese Frage gestellt, Lars? ;)


weil ich das mit dem vorstellen von hans zimmer verwechselt hab. das viel mir aber erst bei seiner antwort zu days of thunder wieder ein. und wenn mans mal genau nimmt, war das ja auch die situation, die ihn dazu gebracht hat, an seinem ersten großen kinofilm mitzuwirken, in welcher form das auch immer war. ich glaube die brauchten bei dem song noch nen keyborder, und da mancina schon auf rabins solotour mitgewirkt hatte, kam er auf empfehlung rabins zu diesem ersten großen filmprojekt.

so ganz korrekt ist mancinas antwort diesbezüglich jedoch auch nicht. ins filmmusikbusiness ist rabin nämlich durch steven seagal gekommen. den ersten großen kinofilm hat er dann aber auch mancina zu verdanken. rabin und bruckheimer kannten sich aber schon vor con air, da rabin laut dem bruckheimer audiokommentar auf der remember the titans dvd schon irgendwie bei bad boys involviert war. zumindest hat er ihn dort das erste mal getroffen. so haben sich mancina und rabin ja irgendwie gegenseitig in die etwas höhere komponistenliga geschossen. ob das aber alles wirklich so stimmt, wäre trotzdem interessant gewesen.

Bearbeitet von Laubwoelfin, 21.06.2011 - 19:02 Uhr.


#13 Laubwoelfin

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Geschrieben 21.06.2011 - 19:03 Uhr

Habe mir mal erlaubt, deine Beiträge zusammenzuführen ;)

Und viel interessanter als die Sache wer durch wen was womit zu tun hatte, finde ich die Sache mit dem "Lion King", oder die Antwort zur MV/RCP-Frage.

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#14 Lars Potreck

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Geschrieben 21.06.2011 - 19:23 Uhr

wegen lion king ist er auf hans ja anscheinend trotzdem nicht schlecht zu sprechen. immerhin hat hans ihn bezüglich blood+ angerufen und er hat wohlwollend ausgeholfen. und bei dem rcp projekt call of duty: modern warfare 2 hat er ja auch mitgemischt. und im abspann von august rush wurde hans auch erwähnt. er hat zwar nix komponiert, aber in irgendeienr form haben hans und mark dort auch wieder miteinander zu tun gehabt. also hat es vielleicht andere gründe, warum mancinas anteil bei lion king etwas untergebuttert wurde und er auf MV nicht gut zu sprechen ist. maybe jay rifkin?

#15 horner1980

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Geschrieben 21.06.2011 - 19:30 Uhr

Was aber bleibt, ist die Tatsache, dass Mancina eine Menge an Musik für Lion King geschrieben hat, jedoch diesen Ruhm nicht ernten durfte, das durfte ihm zu Recht sehr missfallen haben... die Gerüchte gabs ja schon länger.. ich sehe hier eine Bestätigung dieser Gerüchte, daher wird Lion King für mich nur noch unter Mark Mancina & Hans Zimmer laufen, nicht mehr als Hans Zimmer alleine ;)Außerdem sagte Mark hier im Interview nichts gegen Zimmer, sondern nur gegen MV/RCP ;)Wer weiß, was da vorgefallen ist...was bleibt ist ein sehr fader Nachgeschmack

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#16 Lars Potreck

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Geschrieben 21.06.2011 - 19:41 Uhr

ne "ganze menge" kann natürlich vieles bedeuten. wenn er die songs produziert, die filmversionen der songs sowie den kompletten score arrangiert hat ist das natürlich auch schon ne "ganze menge" und geht über "an 1-2 cues" arbeiten hinaus. das heißt noch lange nicht, dass er den halben score komponiert hat.

#17 horner1980

    "McRifle" Hornerianer

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Geschrieben 21.06.2011 - 19:48 Uhr

Das bedeutet aber auch nicht das Gegenteil ;)

Mark hat hier sogar ein paar Fragen dazu geschrieben, weil er offensichtlich was sagen wollte, auch um die Aussage "Scores sind nur Kopien anderer Scores" loszuwerden...

Auch haben wir ihm die Gelegenheit gegeben, mit ein paar Gerüchten aufzuräumen, wie das mit dem Con Air Thema :)

Der Mann hatte was zu sagen, und wir gaben ihm die Möglichkeit dazu...

PS: Wir haben ihm sogar gesagt, dass er Fragen, die er nicht beantworten will, einfach auslassen kann, und ein zwei Fragen waren auch dabei :)

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#18 Lars Potreck

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Geschrieben 21.06.2011 - 20:24 Uhr

das hier hab ich in einer CON AIR score review gefunden und so ähnlich hat es rabin auch in einem interview erklärt:

Donated Review- English In 1997 Jerry Bruckhiemer approached Mark Mancina and Trevor Rabin to score the teaser trailer for his upcoming film Con Air. During that time Mancina and Rabin were coming up with unique sounds and musical elements to be used in their non-score album release. So when Mr. Bruckheimer asked them to score the teaser, they decided to use some of these elements within the teaser. Mr. Bruckiemer liked what he heard and asked them if they would like to score the film. What would you say if Jerry Bruckheimer asked you to score a movie? What fallowed was one of the most unique scores ever to be produced. Also, one of the most loved and hated action scores of the 90’s.

Con Air (Mark Mancina & Trevor Rabin)- Original Review

der teaser enthält das con air theme, wie man es auch auf der cd hört. und wie das zustande kam, kann man ja in dem kurzen abschnitt lesen. somit ist mancinas NEIN nicht ganz richtig.

und man braucht jetzt auch nicht kommen und fragen, warum ich dann diese frage gestellt habe. man sieht ja was für antworten es darauf gibt und ich hätte gerne klarheit darüber gehabt.

#19 horner1980

    "McRifle" Hornerianer

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Geschrieben 21.06.2011 - 20:45 Uhr

Lars Potreck sagte:

das hier hab ich in einer CON AIR score review gefunden und so ähnlich hat es rabin auch in einem interview erklärt:

Donated Review- English In 1997 Jerry Bruckhiemer approached Mark Mancina and Trevor Rabin to score the teaser trailer for his upcoming film Con Air. During that time Mancina and Rabin were coming up with unique sounds and musical elements to be used in their non-score album release. So when Mr. Bruckheimer asked them to score the teaser, they decided to use some of these elements within the teaser. Mr. Bruckiemer liked what he heard and asked them if they would like to score the film. What would you say if Jerry Bruckheimer asked you to score a movie? What fallowed was one of the most unique scores ever to be produced. Also, one of the most loved and hated action scores of the 90’s.

Con Air (Mark Mancina & Trevor Rabin)- Original Review

der teaser enthält das con air theme, wie man es auch auf der cd hört. und wie das zustande kam, kann man ja in dem kurzen abschnitt lesen. somit ist mancinas NEIN nicht ganz richtig.

und man braucht jetzt auch nicht kommen und fragen, warum ich dann diese frage gestellt habe. man sieht ja was für antworten es darauf gibt und ich hätte gerne klarheit darüber gehabt.


Für mich heißt das NEIN nun eben NEIN in Bezug auf das Thema, nach Elemente haben wir nicht gefragt :)

Warum soll jemand bei so einer unbedeutenden Frage lügen... vielleicht bekommen wir auch mal Rabin für ein Interview, dann sprechen wir ihn darauf an.
Den wollen wir eh auch mal interviewen ;)

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#20 Lars Potreck

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Geschrieben 21.06.2011 - 20:58 Uhr

entschuldige bitte, dass ich eine unbedeutende frage gestellt habe. trotzdem danke, dass ihr ihn gnädigerweise gefragt habt. dass er einfach keinen bock hatte mit ner erklärung so auszuholen, vielleicht weils auch schon solange her ist, auf die idee kommt ihr nicht. dafür hat er ja die anderen fragen so ausführlich beantwortet. und seit wann kann ein thema nicht aus verschiedenen elementen bestehen, die aus verschiedenen quellen kommen?





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