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  • Ankündigungen

    • Marcus Stöhr

      Schließung des Forums zum 31.12.2017   25.11.2017

      Hallo zusammen. Ich habe mich dazu entschlossen das Forum zum 31.12.2017 zu schließen. Dieser Schritt fällt mir nicht leicht, ist aber notwendig, da ich die notwendige Zeit nicht mehr aufbringen kann. Bereits im Frühjahr gab es von mir diesen Schritt, aber dank eurer Unterstützung konnte die damalige Schließung verhindert werden. Im Verlauf des Sommers hat sich meine berufliche Situation aber so geändert, dass ich noch weniger Zeit habe mich dem Forum in einer Form zu widmen, die wirklich nachhaltige Änderungen bewirken würde. Ich habe lange überlegt, ob ich jemand anders die diese Community in die Hände legen sollte, mich aber letztlich dagegen entschieden. Ich möchte das Kapitel Soundtrack Board für mich zu einem Abschluss bringen. Ich würde mich freuen, wenn aus der Community - die weit über die Grenzen des Soundtrack Board hinausgeht - Menschen aktiv werden und eine neue Community starten. Ihren Enthusiasmus und ihre Liebe zum Hobby dort einbringen. Das durch die Spenden eingenommene und noch nicht ins Forum investierte Geld werde ich spenden und somit einem guten Zweck zukommenlassen. Mir ist durchaus bewusst, dass einige diese Entscheidung nicht nachvollziehen können, bitte aber um Verständnis. - Marcus

Sharp Dressed Man

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Über Sharp Dressed Man

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    Kritischer Rationalismus

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  • Lieblingskomponist
    Don Schnulze
  • Anzahl Soundtracks & Scores
    N paar.
  • Richtiger Name
    Babis

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  1. MKVA: Christopher Willis - THE DEATH OF STALIN

    Absolut großartiges Werk in diesem Jahr. Danke für den Post! "Moscow, 1953" finde ich partiell noch eher mager. Klingt für mich erstmal noch nicht viel anders, als was ein Giacchino oder Williams für ein Star Wars schreiben würde. Aber das ist auf jeden Fall ein gelungener Auftakt und das Thema wird sehr schön über den gesamten, sehr spannungskräftigen Score variiert. Großartig. Das erwartet man sich viel häufiger, um auch mal wieder ein ganzes Höralbum durchlaufen lassen zu können: "A Comedy of Terrors (End Titles)" könnte etwas für Freunde der achtziger Jahre Abenteuermusiken sein. Auch schön, mal einen Score bei diesem Sujet zu hören, der nicht auf den ausgetretenen Pfaden watschelt (Stichwort russischer Männerchor).
  2. Was habt ihr zuletzt gesehen?

    Schön geschrieben. Freut mich, dass er so gut bei dir ankam. Aber ich glaube, sie kauften und brachten nicht einen Zoo...
  3. Weinstein, Spacey & Co - Der Skandal in Hollywood

    Das käme dann wohl auch auf die anerkannte Schuld an. Leider geht eine Verurteilung für viele auch mit einer lebenslangen Brandmarkung einher, die jegliche Chancen verbaut. Das ist für mich übrigens des Pudels Kern bei diesem Problem. Nicht eine Reaktion darauf, sondern die gefühlte Lebenslänglichkeit, die viele jetzt mit ihren "Verurteilungen" aussprechen. Das ist nur eine Leseart der Sache und hat für mich den bitteren Beigeschmack der gleichsamen vorschnellen Verurteilung dieser Handlungen auf der Gegenseite. Auf der einen Seite wirfst du Aktionismus vor, umschreibst aber die Aktion gleichsam mit einem möglichen Extrem der Beweggründe oder Einordnungen. Es ist absolut normal, dass es beim Film, der in diesem Fall im Übrigen noch nicht fertiggestellt war (sic!), Dinge geändert werden. Es geht hier nicht alleine um Kunstwerke (und mir scheint, bei dir weht der Wind auch anhand dieses Schlagworts), sondern auch um Arbeitsverhältnisse und Entscheidungen, die Verantwortliche treffen können. Die in diesem Fall womöglich sogar künstlerisch begründet sein könnten. Das Werk hat keinerlei politische oder historische Vergangenheit, die es öffentlichwirksam zu schützen gälte. Und noch immer wurde mir hier keine Patentlösung für das Problem serviert. Auch nicht von deinem fleißigen Liker. Es ist leicht, sich dieses Problems aus der Ferne mit politischen Schlagwörtern zu entledigen, aber Handlungsweisen anzubieten, ist eine ganz andere Hausnummer. Ein delikates Thema, dass durch den Zensurvorwurf (was erst noch zu beweisen wäre) nur unnötigen Zunder erhält. As i said. Da würde ich mir als Zwischenlösung höchstens erst einmal eine Art Veröffentlichungs-Moratorium wünschen. Heiße ich in dieser Form auch nicht gut.
  4. Weinstein, Spacey & Co - Der Skandal in Hollywood

    Warum unrelativierend? Aus Richtung dieser Klagen habe ich bisher auch noch keine Patentlösung für den Umgang in diesen Situationen feststellen können. Was ist denn eure Patentlösung? Welchen vernünftigen und deeskalierenden Weg würdet ihr denn vorschlagen, der nicht sowieso medial fratzenhaft verzerrt wird? Die HOUSE OF CARDS Entscheidung heiße ich übrigens auch nicht gut. Die Scott-Entscheidung halte ich in Maßen für machbar, wenn auch eher kapitalistisch denn populistisch. Nur damit wir uns hier richtig verstehen: Ich klage gerne mit euch mit, allerdings klage ich auch gegen die Relativierer auf der diametral anderen Seite, die außer Däumchen drehen nichts machen und von denen es auch genug gibt, von denen auch keine sonderlich pragmatischen Lösungen für die Gesamtproblematik kommen. Die Thea Dorn Worte sind ja richtig und gut, aber werden auch zuweilen vom typischen Sofa-Hirn-Fettsack bejubelt, der sich nun auch bloß nicht seine Netflix Serie kaputtmachen lassen will.
  5. Weinstein, Spacey & Co - Der Skandal in Hollywood

    Schon klar. Aber zuweilen muss man ja auch handeln und gegen vernünftig und deeskalierende Job-Moratorien ist m.E. nichts einzuwenden, um der Sache im Zweifel in Ruhe nachzugehen.
  6. Weinstein, Spacey & Co - Der Skandal in Hollywood

    Na ja, wenn er selbst schon in Therapie geht und damit eingesteht, dass er ein Problem hat, hilft man ihm zumindest auch nicht unbedingt weiter, wenn man ihn trotzdem nach Normalität besetzt. Ihn durch das Dorf zu jagen, halte ich freilich auch für Banane. Absolut. In diesem Fall war es aber auch keine ganz große Sache. 8-10 Drehtage für Spacey, der aber auch 5 Stunden pro Tag in der Maske saß. Also durchaus auch keine allzu unpragmatische Lösung
  7. Weinstein, Spacey & Co - Der Skandal in Hollywood

    In Hollywood wurden Millionen schon für wesentlich unnützere Sachen ausgegeben. Ein starkes Zeichen ist es allemal.
  8. Erich Wolfgang Korngold

    Quelle: https://www.br-klassik.de/themen/klassik-entdecken/starke-stuecke-korngold-violinkonzert-100.html Schöner kurzer Podcast.
  9. Schon. Allerdings gibt es ja zum einen auch historisch gewachsene Formen und zum anderen ist beispielsweise Dramaturgie auch meist intersubjektiv zugänglich. Und ob es eine "Entscheidung" ist, was bei einem "funktioniert", scheint mir eine erstmal kühne These. Aber klar, die Intention weicht immer vom Erlebten ab.
  10. Sony Masterworks: The Post - John Williams

    Freilich kann er nicht zustimmen, wenn folgende merkwürdige Prämisse gilt, die eine neutrale Einordnung gänzlich unmöglich macht: Wem alles Trumpf ist, mit dem ist nicht gut Karten spielen. Einiges scheint er aber in diesem Fall auch aus Sättigung auszusparen, so scheint mir, und nicht aufgrund grundsätzlicher Verkürzungen der Alben.
  11. Sony Masterworks: The Post - John Williams

    Es spricht ja auch immer überhaupt nichts dagegen, Freude und jede Menge Spaß an einem Score zu haben. Ich höre TFA gerne ab und an mal für die assoziative Film- und Star Wars Ästhetik (weshalb beispielsweise ein Beltrami erst einmal ohne diese Zusatzsicht bei mir auskommen muss). Sicher aber nicht aufgrund der Tiefe oder Breite der Komposition. Ich denke, es bricht sich auch niemand nen Zacken aus der Krone, wenn Wohlgefallen und positive Wertung nicht zusammen in einen Hut geworfen werden. Das eine hat mit dem anderen erst einmal nüschte am Hut. Ich glaube, man kann die Intention generell in die Frage integrieren, aus welchen unterschiedlichen Perspektiven Film und Musik wie funktionieren. Dann müsste eigentlich auch spielerisch der Schulterschluss zwischen nüchterner Analyse, objektiver Bewertung und subjektiver Affektivität gelingen. Ich fände es schön und zielbringend, wenn das wesentlich häufiger (auch hier) getan werden würde.
  12. Sony Masterworks: The Post - John Williams

    Aber mal Hand aufs Herz. Diese Stücke oben mit den Leerläufigeren aus der alten (und neueren) Trilogie verglichen... da muss doch ein gewisser Unterschied ins Ohr fallen, der entsprechend eine Wertung nach sich zieht, die über Mittelmaß doch kaum hinauskommen kann?
  13. Klangbilder - Alexanders Welt der Bilder und Töne

    Gute Idee. Habe ich auch schon oft gemacht, mich erst mit einigen Jahren Abstand in die Dinge zu vertiefen, die von großem Hype getragen werden. Habe ich auch damals beim Tamagotchi so gemacht. Oder bei Nirvana. Auch bei den Superhelden Filmen bin ich erst recht spät eingestiegen. Ich will gar nicht, dass mir der Hype die Leseart aufdrückt, sondern ich will mit meinen eigenen Betrachtungen an die Sache herangehen und schauen, was ich daran finden kann. CA II ist in der Tat ein sehr löbliches Werk. Läuft ja auch alles nicht weg. Und das stimmt ja bereits nicht. Im Film ist Douglas erst noch der Ant-Man, später wird es dann erst Rudd. Ich glaube, man sollte nicht zu viel auf die Titel, Trailer und Beschreibungen zu den Filmen geben und daraus schließen, worum sich ein Film dreht und darauf seine Erwartungen oder Begründungen zur Filmsichtung basieren lassen. Gibt sehr viele Gegenbeispiele, die aufzeigen, dass der Titel (oder Trailer oder Beschreibungen) nicht unmittelbarer Kern des Films ist. LORD OF THE RINGS ist ein berühmtes Beispiel. Die guckt sich ja auch keiner an, um die Abenteuer Saurons zu verfolgen.
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