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Das ist ja das Schlimme, es gab eine Zeit da war ein Spielberg-Film schon was besonderes..

... und er zehrt erstaunlicherweise bis heute von diesem (verdienten) Ruhm. Ein Zeichen, dass mehr an seinen früheren Film dran sein muß, als einige vermuten oder denken. ;)

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Das ist ja das Schlimme, es gab eine Zeit da war ein Spielberg-Film schon was besonderes...sagen wir bis zu TEMPLE OF DOOM. Danach kam außer dem Sonderfall SCHINDLERS LISTE nicht mehr soooo viel, dass sich deutlich heraushob.

Absolute Zustimmung (wobei ich LAST CRUSADE als unterhaltsamen, selbstironischen Schwank auch noch ganz schick fand).

Was ist eigentlich mit

[ame=http://www.youtube.com/watch?v=pRqWaJIQyM4]YouTube - EMPIRE OF THE SUN (Steven Spielberg, 1987) - Trailer[/ame]

???

Kennt den hier keiner oder mag niemand... Kitsch?

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Oooooh... Empire of the Sun!!

Ich kenn den, ich kenn den!! ;)

Erst letztes Jahr gesehen. Wunderschöner Film und nett, mal Christian Bale, Ben Stiller und John Malkovich in einem Film zu sehen. Dieser Film hat mich auch umgehauen und die Musik entlockte mir das ein oder andere *hach*

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Das ist ja das Schlimme, es gab eine Zeit da war ein Spielberg-Film schon was besonderes...sagen wir bis zu TEMPLE OF DOOM. Danach kam außer dem Sonderfall SCHINDLERS LISTE nicht mehr soooo viel, dass sich deutlich heraushob.

auch was die zeit anbelangt, hat er für mich nur seinen job gemacht. ob nun originell oder 0815 ist mir schnuppe, solange es unterhält. eine andere anforderung hab ich an das medium film nicht. wenn ich im kino sitze, will ich nur abschalten, in eine andere welt eintauchen und eine interessante geschichte erzählt bekommen. und sowas bekommt nicht nur ein steven spielberg hin und ein meister darin ist er für mich schon gar nicht.

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Gast Babis
vielleicht habe ich mich da falsch ausgedrückt...

Ok, dann habe ich es auch ein wenig falsch verstanden. Allerdings muss man eben auch sagen, dass Spielberg mit einer dieser Filmemacher war, der überhaupt den Blockbuster geprägt hat. Sicherlich hat er doch einen großen Einfluss auf die heutige Unterhaltungsindustrie, die sich eben durch sehr viel Schund auszeichnet. Aber in meinen Augen besitzt er dabei eben viel mehr Authenzität als viele andere, vielleicht auch gerade deshalb, weil er so gerne eine Kopie der Kopie macht und sie anders ausmalt.

Ja, vielleicht so etwas wie Sugarland Express. Auch wenn ich den Film nur vom Lesen her kenne. Vielleicht trifft ja bei Spielberg zu: Wer nicht will, der hat schon.

Über Indy 3 lasse ich nichts kommen, dafür machen Sir Connery und Mr. Ford hier zu viel Vater/Sohn Radau, der mir gefällt. Außerdem ist für mich Indy 3 eines der Werke, bei denen ich wirklich sakrale Motive nachempfinden kann und eine Ehrfurcht vor über 2000 Jahren Religion bekomme. Deshalb glaube ich zwar nicht, aber die Gralsgeschichte gepaart mit Williams Musik und dem Vater/Sohn Finale - das erzeugt bei mir richtig Gänsehaut, schwer zu greifen.

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Bruckheimer mit Spielberg vergleichen oha...

Sorry, das kann ich nicht so stehen lassen. Bei Bruckheimer ist es klar, dass er die Filme macht, die die heutigen Kinogänger sehen wollen, cool, actionreich, megahip und mit einfacher Musik. Ja nicht den Zuschauer überbeanspruchen, man will ja nicht, dass der Kinogänger im Kino sein Hirn anmacht. Einer, der auf Erfolg zielt, sprich Geld scheffeln will (siehe den vierten Pirates-Film), das ist für mich Bruckheimer.

Spielberg hingegen ist vollkommen anders. Er pfeifft auf den Trend, macht seine Art von Filmen, wo noch die Menschen und die Geschichte das wichtigste ist und was das Tolle ist, es kommt an.

Trotzdem machen seine Filme keinen Trend wie fast jeder Mist, den Bruckheimer rausbringt. Es kommt keine Welle von Filmen raus, die auf den Stil von Spielberg bauen, eher der neueste Bruckheimer Klon.

Lars, ich denke du hast da so eine abneigende Meinung von Spielberg, die tief in dir fest sitzt, dass du den Blick auf seine Werke falsch einschätzt, meiner Meinung nach.

Die selbe Meinung hab ich übrigens von Bruckheimer, wenn der als Produzent dabeisteht, dann hab ich eher den Drang abzuschalten, schaue es mir aber doch an, weil die Hoffnung da ist, dass ich wenigstens gut unterhalten werde und machnmal, jedoch immer weniger wird diese Hoffnung auch gestillt. ;)

Ich kann aber deine Sicht nachvollziehen und respektiere sie vollkommen. ;)

Souchak, erwähne bitte nicht mehr "Empire of the Sun", sonst muss ich gleich bei Anne einbrechen und mir meine DVD wiederholen. Haben uns den gemeinsam angeschaut, als ich bei ihr zu Besuch war, da sie den Film gar nicht kannte, was ich sehr schade fand, denn das ist einer meiner Lieblingsfilme von Spielberg, leider vollkommen unterschätzt. Hab die DVD dann bei ihr gelassen, weil sie sich vornahm, daraus eine Suite zu basteln und dafür Bilder brauchte.

Glaube der war auch damals ein Flop im Kino, weil die Leute nicht so einen Spielberg sehen wollten, was ich sehr schade finde.

Update, ja stimmt.

Der Film war auch Spielbergs am wenigsten erfolgreiches Werk, da die 38 Mio. US-Dollar teure Produktion mit einem Einspielergebnis von nur 22 Mio. US-Dollar zum Misserfolg an den nordamerikanischen Kinokassen avancierte.

Quelle: Wikipedia

Klar gibt es hier Klischees, aber in einer wirklich wunderbaren Art erzählt, wie es für mich nur Spielberg kann.

Ach, einfach ein wirklich toller Film mit richtig guter Musik von John Williams.

Ich hoffe, dass War Horse in die selbe Richtung gehen wird, was man so hört, könnte das sehr gut möglich sein.

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oli, ich habe keine abneigung gegen spielberg. ich finde nur er ist nix besonderes und seine filme sind es für mich auch nicht. bruckheimer ist auch nix besonderes und auch seine filme nicht. dass, was die beiden schaffen, kriegen auch die leute in bollywood, hongkong oder russland hin. es ist nur ein handwerk, dass man entweder gut beherrscht oder nicht. für mich sind thematik und setting entscheidend für einen film. wer den dreht, wer da mitspielt und wer die musik komponiert ist mir total latte. wenn uwe boll mit ralf möller und til schweiger nen film mit interessanter thematik dreht und djawadi und bates die musik schreiben wird das geschaut. wenn spielberg und bruckheimer zusammen nen film machen, bei dem die thematik für mich völlig uninteressant ist, wird der film nicht geschaut. da können auch 10 hollywoodstars und trevor rabin nix dran ändern. ok, in den score werd ich dann aber so mal reinhören.;)

ich hab zwar einige spielbergfilme schon gesehen, aber die einzigen die ich WOW fand sind indy 2 und 3. aber solche WOW filme hat jeder regisseur/produzent in seinem repertoire. jeder auf seine weise. somit ist das für mich keine große kunst.

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oli, ich habe keine abneigung gegen spielberg. ich finde nur er ist nix besonderes und seine filme sind es für mich auch nicht. bruckheimer ist auch nix besonderes und auch seine filme nicht. dass, was die beiden schaffen, kriegen auch die leute in bollywood, hongkong oder russland hin. es ist nur ein handwerk, dass man entweder gut beherrscht oder nicht. für mich sind thematik und setting entscheidend für einen film. wer den dreht, wer da mitspielt und wer die musik komponiert ist mir total latte. wenn uwe boll mit ralf möller und til schweiger nen film mit interessanter thematik dreht und djawadi und bates die musik schreiben wird das geschaut. wenn spielberg und bruckheimer zusammen nen film machen, bei dem die thematik für mich völlig uninteressant ist, wird der film nicht geschaut. da können auch 10 hollywoodstars und trevor rabin nix dran ändern. ok, in den score werd ich dann aber so mal reinhören.;)

ich hab zwar einige spielbergfilme schon gesehen, aber die einzigen die ich WOW fand sind indy 2 und 3. aber solche WOW filme hat jeder regisseur/produzent in seinem repertoire. jeder auf seine weise. somit ist das für mich keine große kunst.

OK, das hab ich das falsch verstanden.

Gab es nicht mal eine Film von Uwe Boll, wo Müller und Schweiger mitspielten ;)

Glaube, aber nicht mit Trevor Rabon, denn soviel wie ich weiß hat der Herr Boll seine Stammkomponistin Jessica de Rooi. Schade ;)

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Gab es nicht mal eine Film von Uwe Boll, wo Müller und Schweiger mitspielten ;)

Glaube, aber nicht mit Trevor Rabon, denn soviel wie ich weiß hat der Herr Boll seine Stammkomponistin Jessica de Rooi. Schade ;)

ja gabs, far cry. die personenkonstellationen hab ich mir aber eigentlich nur ausgedacht, um zu zeigen, dass mir das personal beim film egal ist, da für mich nur die thematik entscheidend ist. alles andere kann dann bonus sein.

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Nun gut, dann muss ich aber unterstellen dass du Film nicht in seiner Gesamtheit, d. h. als eigenständige Kunstform, begreifst, sondern lediglich als Erfüllungsgehilfen deiner momentanen Bedürfnisse (unterhalten werden, abschalten etc.)

Was man ja niemandem vorwerfen möchte, ich finde es nur schwierig Unterhaltungen zu führen, die auf so grundverschiedenen Ansätzen beruhen. Entweder bin ich in der Lage, Filme und Filmemacher in einen filmhistorischen Kontext zu setzen oder eben nicht; die meisten hier sind es nicht (und auch nicht groß interessiert daran) und dann führen Leute eben eine wunderbar mißverständliche Aneinander-vorbei-Kommunikation (Sebastian kommt mit dem Adorno-Vorschlaghammer, Lars findet keine grundlegenden Unterschiede zwischen E. T. und ARMAGEDDON, unterhalten ihn ja beide).

Zu REICH DER SONNE: ich mag den von der Stimmung her auch sehr, auch wenn er inhaltlich etwas vage bleibt. Der Mißerfolg von diesem Film hat sicher auch etwas mit Spielbergs folgendem Output zu tun. Vor 1987 hätte er sicher nicht solch infantilen Dreck wie HOOK gedreht und wahrscheinlich auch nicht einen Großteil seiner Skripts von David Koepp ruinieren lassen. Letztlich hatte Spielberg schon immer nur ein Grundthema (die dysfunktionale Familie, die problematische Vaterfigur, einsame Kindheit) und variiert das in seinen Filmen irgendwie immer durch, aber nur wenn dieses Thema im Fokus der Filme steht, werden sie wirklich gut, wenn er braves Oscarkino macht sieht man eben oftmals, dass ihm dazu kein wirklicher Zugang gegeben ist (AMISTAD, COLOR PURPLE, SAVING PRIVATE RYAN, die erste halbe Stunde mal ausgenommen). Deshalb würde ich gerne weniger "wichtige" und große Filme von Stevi sehen und dafür mehr Stoffe, die ihn wirklich ansprechen. Daran glaube ich weder bei TINTIN noch LINCOLN noch WAR HORSE. Das sind alles keine "Spielberg"-Stoffe.

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Vor 1987 hätte er sicher nicht solch infantilen Dreck wie HOOK gedreht

Bitte unterlasse solche Ausdrücke in Zukunft. Danke ;)

Vor 1987
Falsch gedacht, Hook war schon viel früher ein Thema für Spielberg, denn der Film lag ihn besonders am Herzen. Spielberg fühlt sich ja selber wie eine Art Peter Pan

The genesis of Hook started when director Steven Spielberg's mother often read him Peter and Wendy as bedtime story. Spielberg explained in 1985, "When I was eleven years old I actually directed the story during a school production. I have always felt like Peter Pan. I still feel like Peter Pan. It has been very hard for me to grow up, I'm a victim of the Peter Pan syndrome

Quelle: Hook (film) - Wikipedia, the free encyclopedia

Und ich finds toll, denn Hook ist ein wirklich wundervoller Film in jeder Hinsicht.

und wahrscheinlich auch nicht einen Großteil seiner Skripts von David Koepp ruinieren lassen.
Und was David Koepp angeht, stimme ich dir auch nicht zu. Ich finde ihn großartig und freue mich jedesmal auf eine Verfilmung seines Drehbuchs

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Nun gut, dann muss ich aber unterstellen dass du Film nicht in seiner Gesamtheit, d. h. als eigenständige Kunstform, begreifst, sondern lediglich als Erfüllungsgehilfen deiner momentanen Bedürfnisse (unterhalten werden, abschalten etc.)

genau so sehe ich das medium film für mich. und bei dem e.t. - armageddon beispiel musste ich schmunzeln, denn da hast du auch recht.;)

so geh ich übrigens auch an filmmusik ran, zumindest was das konsumieren angeht. djawadis medal of honor gefällt mir genauso gut wie die teile von lennertz und giacchino. die qualitativen unterschiede, die mir durchaus bewusst sind, sind mir völlig egal. ich kann beides genießen.

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Falsch gedacht, Hook war schon viel früher ein Thema für Spielberg, denn der Film lag ihn besonders am Herzen. Spielberg fühlt sich ja selber wie eine Art Peter Pan

Und ich finds toll, denn Hook ist ein wirklich wundervoller Film in jeder Hinsicht.

Und was David Koepp angeht, stimme ich dir auch nicht zu. Ich finde ihn großartig und freue mich jedesmal auf eine Verfilmung seines Drehbuchs

Gut. Infantiler Schrott dann eben.;)

HOOK stammt aus dem Produktionjahr 1991 und so sieht er leider auch aus. Überkandidelte Zuckerwatte ohne jede Substanz und voll von oberflächlichem Kitsch, dazu ein chargierender Robin Williams, ein Nimmerland das aussieht wie aus dem Happy-Meal und der Eindruck, als hätte Spielberg die zum Teil durchaus ambivalenten Aspekte der PAN-Geschichte nie gelesen bzw. bewußt ignoriert.

Das ist eben auch deshalb so erschütternd, weil Spielberg als die beste Wahl für diesen Stoff gelten durfte. Das er ihn dann so grandios versiebt hat, zeigt auf, dass er zu diesem Zeitpunkt eben bereits den Bezug zu der Geschichte verloren hatte.

Zu David Koepp: der hat die schwarze Adoptivtochter von Jeff Goldblum erfunden, die mit Gymnastik die Raptoren vertreibt. Jemand der sowas ausbrütet, gehört in eine 10-jähriges Schreibexil verbannt.

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Klar, ist das alles deine persönliche Meinung, die dir auch keiner nehmen kann, aber ich höre hier auch null Respekt für diejenigen raus, die "Hook" lieben.

Du wirst es wohl nicht glauben, für manche gehört sogar "Hook" zu einer der absoluten Lieblingsfilme.

Du wirst es nicht glauben, es gibt einige, die finden David Koepp ist ein grandioser Drehbuchautor.

Zeige ein wenig mehr Respekt gegenüber der Meinung anderer und verspotte, beleidige nicht die Filme, die andere mögen. Mehr verlange ich nicht von dir. Man kann es auch anders ausdrücken, wenn man eine Sache, egal ob Film oder Musik gar nicht mag.

Kannst du das schaffen?

PS: Ich fand das gut mit der Tochter ;)

zu Hook:

Spielberg wollte das Set absichtlich wie in einer Theateraufführung halten, daher kam ja auch der Gedanke, daraus zuerst ein Musical zu machen. Da liegt schon ein Gedanke dahinter, denn der Erfinder von Peter Pan schrieb das ja als Theaterstück und dem wollte Spielberg damals Tribut zollen.

Nun ist Hook so geworden wie er nunmal ist. Manche mögen es, manche verabscheuen es. Wie immer in der Welt kann man es keinem Recht machen ;)

bearbeitet von horner1980

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Gast Babis

Ich liebe Hook, von der Scheitel bis zur Sohle! ;)

Ich mag zudem die Message dahinter, die für mich keinesfalls nur auf das Kind im Manne abzielt. Es geht doch grundsätzlich einfach darum, dass sich Menschen manchmal Ziele und Ideale stecken, diese dann irgendwann aber im Mühlrad der Gesellschaft geschrottet werden. Es geht hier ja nicht einfach darum, dass man nicht immer zu ernst sein und auch mal spielen sollte, sondern darum, sich selbst nicht zu verlieren. Möglicherweise kitschig dargestellt, möglicherweise für andere zu esoterisch, aber es ist dennoch eine wertvolle Botschaft, obwohl ich Spielberg nicht als Botschafter bezeichnen möchte.

Für mich ist es ein perfektes Gegenstück zum sonstigen, widerlichen Leben. Wir können zwar Abendessen, Geschäftstermine und Massagen in den Terminkalender schreiben und uns nen Timer stellen, wie lange es dauern darf, aber ein Sonnenuntergang erlebt man nicht zwischen Tür und Angel, nicht zwischen Termin A und B, dafür muss man loslassen können von dem Glauben, alles um uns herum wäre so wichtig.

;) Ach, ja...

Ich fand die Tochter in LOST WORLD wenigstens weniger nervig als das Mädchen in JURASSIC PARK. Die hat eher nen Beigeschmack von Willi aus Indy 2.

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Zeige ein wenig mehr Respekt gegenüber der Meinung anderer und verspotte, beleidige nicht die Filme, die andere mögen. Mehr verlange ich nicht von dir. Man kann es auch anders ausdrücken, wenn man eine Sache, egal ob Film oder Musik gar nicht mag.

Kannst du das schaffen?

Ich fände es traurig, wenn wir schon wieder soweit wären, dass streitbare oder polemische Meinungen aus dem Programm genommen werden müssen, nur weil Leute sich diffus auf den Schlips getreten fühlen, weil man ihnen den Lieblingsfilm versauert.

Das sollte man in einem Diskussionsforum schon aushalten, zumal HOOK nun auch keine große Weltpolitik oder religiöse Weltanschauung ist.

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Ich fände es traurig, wenn wir schon wieder soweit wären, dass streitbare oder polemische Meinungen aus dem Programm genommen werden müssen, nur weil Leute sich diffus auf den Schlips getreten fühlen, weil man ihnen den Lieblingsfilm versauert.

Das sollte man in einem Diskussionsforum schon aushalten, zumal HOOK nun auch keine große Weltpolitik oder religiöse Weltanschauung ist.

Right on, brother!

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Gast Babis

Also ich fühle mich zwar nicht auf den Schlips getreten, aber ich finde es dennoch immer ganz "witzig", wie in Foren oder allgemein über Werke gesprochen wird. Das erlebe ich ja auch immer beim Otto-Normal Zuschauer, der schnell mal die Begriffe "Scheiße, Müll oder Dreck" verwendet. Ist zumindest nicht mein Stil, da ich mir sicher bin, dass viele es - wie in diesem Beispiel - auch Spielberg so nicht ins Gesicht sagen würden, weshalb ich mich einfach frage, warum man es denn dann überhaupt so ausdrückt.

Allerdings sitze ich ja im selben Boot. Wenn ich auf meiner Seite hochschwenkend mit farbigen Worten im positiven Extrem die Dinge beschreibe, dann kann ich wohl schlecht etwas gegen das negative Extrem sagen. ;)

Wollte ich nur kurz loswerden, bevor ich mich damit beschäftige, warum ich eigentlich so viele Spielberg Filme noch nicht gesehen habe.

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bevor ich mich damit beschäftige, warum ich eigentlich so viele Spielberg Filme noch nicht gesehen habe.

Vieleicht hab ich das verpasst, welche Filme kennst du denn von Spielberg?

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Gast Babis

Na ja, im Prinzip alles nach 1980, bis auf "Empire of the sun" und "Munich", vor 1980 klafft es aber. Es sind jetzt nicht wahnsinnig viele Filme, aber mir scheint doch, dass es wahnsinnig wichtige Filme sind. Ich habe nicht mal Jaws geschaut, noch Close Encounters. Normalerweise ist es eben so, dass man manche Filme nicht kennt, aber seit ungefähr... 24 Stunden juckt es dann doch und ich möchte es endlich nachholen. ;)

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Na ja, im Prinzip alles nach 1980, bis auf "Empire of the sun" und "Munich", vor 1980 klafft es aber. Es sind jetzt nicht wahnsinnig viele Filme, aber mir scheint doch, dass es wahnsinnig wichtige Filme sind. Ich habe nicht mal Jaws geschaut, noch Close Encounters. Normalerweise ist es eben so, dass man manche Filme nicht kennt, aber seit ungefähr... 24 Stunden juckt es dann doch und ich möchte es endlich nachholen. ;)

Wie ich dich einschätze, würde ich dir zuerst "Empire of the sun" empfehlen. Der könnte wirklich genau deinen Geschmack treffen ;)

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Gast Babis
Wie ich dich einschätze, würde ich dir zuerst "Empire of the sun" empfehlen. Der könnte wirklich genau deinen Geschmack treffen ;)

Na, wo der Soundtrack ohnehin schon ab und an bei mir rotiert, da wäre es wirklich ein guter Anfang. Meine Freundin freut sich ohnehin ständig über die Filme, die ich auftische. ;) Da kann ich mich mal in nächster Zeit ums Aufstocken kümmern.

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Also ich fühle mich zwar nicht auf den Schlips getreten, aber ich finde es dennoch immer ganz "witzig", wie in Foren oder allgemein über Werke gesprochen wird. Das erlebe ich ja auch immer beim Otto-Normal Zuschauer, der schnell mal die Begriffe "Scheiße, Müll oder Dreck" verwendet. Ist zumindest nicht mein Stil, da ich mir sicher bin, dass viele es - wie in diesem Beispiel - auch Spielberg so nicht ins Gesicht sagen würden, weshalb ich mich einfach frage, warum man es denn dann überhaupt so ausdrückt.

Ich hätte überhaupt kein Problem damit, Spielberg meine Meinung zu HOOK sehr deutlich ins Gesicht zu sagen, er fragt nur nie.;)

Die mitunter etwas prinzessinnenhafte Pikiertheit ob kräftiger Worte - die ja seltsamerweise immer nur dann einsetzt, wenn die persönlichen Lieblingsfilme von Schmähungen betroffen sind - läßt mich demgegenüber eher ratlos zurück. Auch wenn ich mich natürlich vielfach bei horner1980 entschuldige, wenn er jetzt bei der monatlichen HOOK-Sichtung in Selbstzweifel verfallen sollte. Ich biete dann auch gerne meine alte Epic-CD als Wiedergutmachung an.;)

Zu deinen Versäumnissen: JAWS ist sicherlich der Spielberg-Film vor 1980, für den er bis heute die meisten Bewunderer sammeln durfte und er gehört zu einer Handvoll klassischer Erzählfilme, die absolut mustergültig gebaut sind...da verblassen Filmstudenten seit 1975, wie ein Mitt-Zwanziger mit solch perfekter Ökonomie eine trashige Horrorstory zum ikonischen Abenteuerfilm mit wahrhaftigen Charakteren und brillanter Dramaturgie drehen konnte.

SUGARLAND ist ein schönes Road-Movie, dessen einfacher Folk-Score leider bis heute unveröffentlicht blieb, CLOSE ENCOUNTERS ist definitiv ein Referenzfilm für UFO-Fans, allerdings auch etwas kitschig und 1941...kann man sehen, ist aber letztlich nur filmtechnisch perfekt.

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Gast Babis
Ich hätte überhaupt kein Problem damit, Spielberg meine Meinung zu HOOK sehr deutlich ins Gesicht zu sagen, er fragt nur nie.;)

Das war auch gar nicht unbedingt auf dich gemünzt. Ich bin auch ein Freund deutlicher und klarer Worte, gerne auch mal mit Polemik oder Überspitzung an der richtigen Stelle. Diese auf Grummeligkeit basierende Aussage von mir richtet sich eher an den schmatzenden Kinobesucher zwischen Tür und Angel, der zwar von nichts ne Ahnung hat, aber mal kräftig in seiner Stammkneipe wettert. Diese Gattung gibt es ja auch genügend außerhalb von Film und Kunst.

Die mitunter etwas prinzessinnenhafte Pikiertheit ob kräftiger Worte - die ja seltsamerweise immer nur dann einsetzt, wenn die persönlichen Lieblingsfilme von Schmähungen betroffen sind - läßt mich demgegenüber eher ratlos zurück.

Ein Lektion, die ich in den letzten Jahren erst lernen musste. Ich fühlte mich auch oft angegriffen, obwohl ich gar nicht das Ziel war, noch das es meine Lieblingswerke irgendwie beeinflusst hätte.

SUGARLAND ist ein schönes Road-Movie, dessen einfacher Folk-Score leider bis heute unveröffentlicht blieb, CLOSE ENCOUNTERS ist definitiv ein Referenzfilm für UFO-Fans, allerdings auch etwas kitschig und 1941...kann man sehen, ist aber letztlich nur filmtechnisch perfekt.

1941 - Ich fand immer das Plakat mit John Belushi etwas irritierend als Kind, hat mir irgendwie Unbehagen bereitet... ;) ;)

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Ein Lektion, die ich in den letzten Jahren erst lernen musste. Ich fühlte mich auch oft angegriffen, obwohl ich gar nicht das Ziel war, noch das es meine Lieblingswerke irgendwie beeinflusst hätte.

Grundsätzlich ist es von Vorteil, wenn außer "it sucks" auch noch dahinter steht, warum.

Spielberg ist nun aber auch ein Regisseur, den ich an manchen Stellen verteidigen muss (das leidige SCHINDLER-Thema, wo er ja 1993 von amerikanischen Kritikern zT geschlachtet wurde, von deutschen sowieso, oder DAS REICH DER SONNE), an anderen Stellen aber auch klar als Kommerzhure sehe, der aus rein opportunistischen Gründen Stoffe glättet (und ihnen dadurch schadet), die mit etwas mehr Konsequenz das Zeug zum Klassiker gehabt hätten.

Der junge Spielberg traute sich halt noch, ein badendes Kind UND einen Hund dem Hai zum Fraß vorzuwerfen oder einen Familienvater völlig selbstsüchtig seine Familie verlassen zu lassen, um mit einem UFO abzuhauen. Oder man denke an das kiffende Ehepaar in POLTERGEIST oder die Kinder in E. T., es war da immer etwas charmant echtes dran. Seitdem das alles einer rein technischen Brillanz gewichen ist, die in den Dienst von sehr mäßigen Geschichten tritt, ist oft nur noch der meist adelnde Williams-Score ein Grund, dem Filmemacher Spielberg zu folgen.

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