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Scorechaser

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Jazz    5

Ah ok, ja wusste ich schon aber kam auf den Namen nicht vom guten Mann. Und zur der Ausführungen kein Problem und zu den Willkommen Grüsse, vielen Dank. :)

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horner1980    2.191

SHERLOCK

Vierte Staffel beendet.. und ich muss sagen, dass das erneut großartigen Folgen waren, bei derer sich mit jeder Folge die Intensivität erhöht hat. Dazu wie gewohnt fantastische Schauspieler, sehr gute Kameraführung, wunderbare visuelle Spielereien und spannende, aber nicht humorlose Geschichten. Einzig das Ende der ersten Folge war seltsam kühl inszeniert, also da hätte ich mir mehr emotionale WIrkung erwünscht. Die Musik von David Arnold und Michael Price war sehr passend und ansprechend komponiert. Ja.. ich hoffe, dass es weitergeht mit der Serie, die mich bisher nicht enttäuscht hat.

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horner1980    2.191

LITTLE EVIL


Hab eigentlich schon befürchtet, dass wäre nun ein zweites Scary Movie, aber weit gefehlt. Klar, der Film ist eine Komödie und das merkt man ihm auch an und klar, er baut Zitate aus Horrorfilmen ein. An einer Stelle wird sogar "The Omen" erwähnt. Jedoch er will auch eine Geschichte erzählen und das merkt man ihm auch an. Im Grunde geht es um die Probleme eines Stiefvaters mit dem Sohn seiner neuen Frau. Okay, der Sohn ist etwas anders als andere Söhne, aber das ist eigentlich der Kern der Geschichte. Was ich aber gut finde und besser als in solchen "Veräppel"-Filmen wie "Scary Movie": Die Horror-Szenen sind sehr stimmungsvoll rüber gebracht und erzeugten sogar teilweise eine Art von Spannung auf mich. Also die wollen mit den Szenen keine lustigen Momente erzeugen, sondern nehmen diese dann schon ernst. Dazu, was dem Film auch sehr gut tut, dass die Hauptfigur ein ganz normaler Charakter ist und keine Witzfigur. Diesen Job übernimmt eher eine Arbeitskollegin, die auch 2-3 etwas derbere Scherze intus hat.
Ach ja und die Musik... 1f609.png
Marco Beltrami, Brandon Roberts und Marcus Trumpp hatten hier sichtlich Spaß bei der Vertonung. Der Score besteht aus zwei Teilen. Zum einem herrliches, einfach gehaltenes und orchestrales 90er Family-Comedy-Scoring. Jedoch sobald es Richtung Horror geht, nimmt die Musik die Gefahr durchaus ernst, auch wenn die dann sehr unheimliche und gut auf die Szenen angepasste Musik nun kein erwachsenes Horrorscoring ist, sondern schon eher auf Stufe "light" ist. An manchen Momenten erinnert mich da die Musik auch an "What Lies Beneath" von Alan Silvestri. Das tut dem Film sehr gut und unterstreicht auch diese Szenen. Schöne dabei ist, das ergibt dann auch eine tolle Mischung. Goldsmith hat das ja auch das eine oder andere Mal gemacht, wie zum Beispiel bei "Small Soldiers". Einfach gehaltene Elemente einer Familienkomödie, gemischt mit, in Fall von "Small Soldiers" militärischen Elementen. Ach, eigentlich gibt es ja dann auch noch einen dritten Teil bei "Little Evil". Zum Finale entwickelt die Musik nämlich sogar richtige und auch coole Heldenmomente. Hoffe echt, dass der Score veröffentlicht wird. Wie der Film ist der nun keine Offenbarung, aber der machte sehr viel Spaß und denke mir, dass würde er auch ohne die Bilder machen..

Fazit: Ein guter und unterhaltsamer Film, der schon viel Laune macht.

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horner1980    2.191

WO DIE WILDEN MENSCHEN JAGEN (Hunt for the Wilderpeople)

Story ist eigentlich schnell erzählt:
"Älteres Ehepaar adoptiert einen schwer erziehbaren Teenager. Dieser freundet sich recht schnell mit der Ehefrau an, die er liebevoll Tante nennt. Dann stirbt sie und er ist alleine mit dem eher zurückhaltenden und in sich gekehrten grieskrämigen Ehemann von ihr. Das Jugendamt reagiert schnell und will den Jungen wiederhaben. Dieser flüchtet dann, bevor das Amt kommt und ihn wieder wegnehmen will, in den neuseeländischen Busch. Der Ehemann findet ihn und dank einiger Missverständnisse sind bald Jugendamt und Polizei hinter ihnen her.. "
Ja, und daraus entwickelt sich ein ganz wunderbarer Film über die etwas verrückte Freundschaft zwischen dem Jungen und dem alten Mann. Was dem Film wirklich so besonders macht: Trotz einiger etwas eigenwilligeren Charakteren bleibt er doch sehr warmherzig und verliert das Thema des Films "Freundschaft" nie aus dem Auge. Dazu durch die Bank ganz tolle schauspielerische Leistungen, vor allem von Sam Neill, bei dessen Rolle man, wie ich finde, einige Charaktereigenschaften wiederfindet, die man noch aus seiner Rolle als Dr. Alan Grant in Erinnerung hat. Besonders im Umgang mit dem Teenager zeigt sich das sehr deutlich. Musikalisch ist es eher eine etwas eigenwillige, aber doch funktionierende Mischung aus einem Synthie-Score und tollen, vom Gefühl her, 80er Songs.
Ja, der Film ist eine ganz tolle Entdeckung.. welche ich wohl nie entdeckt hätte, würde hier nicht Sam Neill die Hauptrolle spielen

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horner1980    2.191

MALAVITA - THE FAMILY

Ein Film mit Robert De Niro, Michelle Pfeiffer und Tommy Lee Jones kann doch nicht schlecht sein, oder? Nope, kann er nicht. In dem Fall ist es der Verdienst der Schauspieler bzw ihrer Charaktere, die einem doch irgendwie total sympathisch sind. Ich mochte diese Familie, die FBI Agenten und auch den Charakter von Tommy Lee Jones. Genau das macht diesen Film so gelungen. Klar.. er ist nun kein "Ich lach mich wech"-Kracher, aber gerade das find ich gut. Okay, ich hatte aber dann schon viel Freude an der "Good Fellas"-Szene, auch dank des Mimenspiels von Tommy Lee Jones und Robert De Niro. Negativ kann man evtl sehen, dass das Amerika-Frankreich-Klischee-Spiel etwas zu sehr ausgereizt wurde, aber ehrlich.. ich fands witzig. Gegen Ende zum großartigen Finale zieht dann auch plötzlich die Spannung an und ja, ich hab da ganz schön mitgefiebert. Irgendwie hoff ich, dass es da auch mal eine Fortsetzung gibt, denn ehrlich gesagt fällte mir der Abschied von der Familie am Ende dann doch etwas schwer. Ja, sie sind mir ans Herz gewachsen und mit ihnen auch der Film.

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Dino    131
Am 15.9.2017 um 15:17 schrieb horner1980:

WO DIE WILDEN MENSCHEN JAGEN (Hunt for the Wilderpeople)

Story ist eigentlich schnell erzählt:
"Älteres Ehepaar adoptiert einen schwer erziehbaren Teenager. Dieser freundet sich recht schnell mit der Ehefrau an, die er liebevoll Tante nennt. Dann stirbt sie und er ist alleine mit dem eher zurückhaltenden und in sich gekehrten grieskrämigen Ehemann von ihr. Das Jugendamt reagiert schnell und will den Jungen wiederhaben. Dieser flüchtet dann, bevor das Amt kommt und ihn wieder wegnehmen will, in den neuseeländischen Busch. Der Ehemann findet ihn und dank einiger Missverständnisse sind bald Jugendamt und Polizei hinter ihnen her.. "
Ja, und daraus entwickelt sich ein ganz wunderbarer Film über die etwas verrückte Freundschaft zwischen dem Jungen und dem alten Mann. Was dem Film wirklich so besonders macht: Trotz einiger etwas eigenwilligeren Charakteren bleibt er doch sehr warmherzig und verliert das Thema des Films "Freundschaft" nie aus dem Auge. Dazu durch die Bank ganz tolle schauspielerische Leistungen, vor allem von Sam Neill, bei dessen Rolle man, wie ich finde, einige Charaktereigenschaften wiederfindet, die man noch aus seiner Rolle als Dr. Alan Grant in Erinnerung hat. Besonders im Umgang mit dem Teenager zeigt sich das sehr deutlich. Musikalisch ist es eher eine etwas eigenwillige, aber doch funktionierende Mischung aus einem Synthie-Score und tollen, vom Gefühl her, 80er Songs.
Ja, der Film ist eine ganz tolle Entdeckung.. welche ich wohl nie entdeckt hätte, würde hier nicht Sam Neill die Hauptrolle spielen

Ich hab den vor einigen Monaten schon gesehen und kann nur bestätigen: ein wunderbarer Film, den zu entdecken sich absolut lohnt!!

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horner1980    2.191

ARRIVAL

Im Grunde herrscht gerade ein WirrWarr an Gefühlen und Gedanken in meinem Kopf.
Es ist so, dass ich genau weiß, um was es in diesem Film geht, aber dieses zu beschreiben irgendwie nicht so einfach ist. Daher werde ich das auch nicht versuchen, sondern einfach nur das Gefühl nennen, mit dem mich der Film entlassen hat. Jedoch merke ich gerade, dass selbst das mir gerade schwer fällt.

Der Film zieht einem von der ersten Sekunde an in den Bann. Man verfolgt die Geschichte von Louise, gespielt von der so wunderbaren Amy Adams, und das ist es auch. Es ist ihre Geschichte.. ihre Geschichte von ihrem Leben. Das ist etwas, was diesen Film so besonders macht. Diese Reduzierung auf eine Person. Man rätselt mit ihr, so gut man kann.. man lächelt mit ihr.. man leidet mit ihr. Man stellt sich dieselben Fragen wie sie. Man entwickelt mit ihr gemeinsam diese Sympathie für die Aliens.
Ich hab ehrlich gesagt, in den letzten Jahren kaum eine bessere schauspielerische Leistung gesehen als die von Amy Adams. Sie überstrahlt einfach alles in diesem Film. Sie ist der Dreh- und Angelpunkt des Films. Es ist ihr Film.
Glaube, das ist auch die Kunst von diesem Film. Klar es geht auch um Sprachen und in zweiter Linie um Wissenschaft, aber trotzallem bleibt der Film menschlich und verstrickt sich nicht in irgendwelchen komplizierten wissenschaftlichen Theorien.
Auch die Musik von Jóhann Jóhannsson ist einfach nur brilliant. Klar.. das Max Richter Stück am Anfang und am Ende hat seine Wirkung, aber ehrlich gesagt.. gerade die Musik vom Isländer bleibt hier nach dem Film in Erinnerung.
Ja, das letzte Mal, als ich von einem Film so überrascht war, war bei "House of Sand and Fog", welcher dann zu meinem absoluten Lieblingsfilm wurde. Das ist nun bei "Arrival" nicht der Fall, jedoch ein Prädikat bekommt er schon von mir verliehen: Er gehört nun zu den Filmen, die ich als "Ein Lieblingsfilm" bezeichne.

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Angus Gunn    56

Gestern abend gesehen:

Jamaica Inn. 3-teilige TV-Verfilmung (in GB als 6-Teiler ausgestrahlt) nach dem Buch von Du Maurier. Mit Jane Seymour, John McEnery, Patrick McGoohan. Großartig umgesetzt, toll gespielt. Vor allem McGoohan liefert eine beeindruckende Vorstellung ab und wird von dem unvergleichlichen Günther Ungeheuer synchronisiert.

Die Musik von Francis Shaw ist melodisch, dramatisch, britisch. Im Film tauchen auch Stücke von Rozsa und Alfred Newman auf, was sehr gut zu den entsprechenden Szenen paßt, aber für das geübte Ohr auch zu einem Stilbruch mit der Originalmusik führt.

 

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