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vor einer Stunde schrieb Sebastian Schwittay:

Wird das nicht mittlerweile bei jedem zweiten Comic-Blockbuster gesagt? Die totale Inflation...

hier stimmt das aber.avatar,return of the king und star wars gleichzeitig unter wasser in einem kunterbunten phantasievollen inferno.da wird geklotzt nicht geckleckert.hat was von stephen sommers.

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vor einer Stunde schrieb Grubdo:

hier stimmt das aber.avatar,return of the king und star wars gleichzeitig unter wasser in einem kunterbunten phantasievollen inferno.da wird geklotzt nicht geckleckert.hat was von stephen sommers.

Höher, bunter, weiter... ich bin da schon seit Jahren raus. Spektakuläre Tristesse. 

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vor 18 Stunden schrieb Grubdo:

aquaman ist eine fleischgewordene samstag morgen zeichentrickserie.die handlung folgt bekannten pfaden,die dialoge sind simpel und man sollte sich nicht um logik sorgen machen.statt dessen erlebt man ein cooles mit etwas humor angereichert fantasyspektakel das mit jeder minute bombastischer wird und im finale sogar ALLE bisherigen superheldenfilme in punkto action übertrifft!! ultraspektakulär!! 

9.5 von 10 Fischstäbchen

 

Mir hat AQUAMAN sehr gut gefallen, es ist in der Tat ein bildgewaltiges,  bombastisches Fantasyspektakel der gut unterhält. Tolle Arbeit von James Wan!

An Avatar kommt der Film nicht heran, aber er ist eindeutig der beste  der derzeitigen DC-Reihe. Die Unterwasserwelt ist herrlich anzusehen. Die Musik ist bis auf 4 Stellen gut eingesetzt und dominant abgemischt ... bei diesen 4 Stellen ist sie jedoch etwas störend aber da haben wir schon schlimmeres erlebt. 

Sehenswert. 8/10

 

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Am 23.12.2018 um 13:10 schrieb Grubdo:

aquaman ist eine fleischgewordene samstag morgen zeichentrickserie.die handlung folgt bekannten pfaden,die dialoge sind simpel und man sollte sich nicht um logik sorgen machen.statt dessen erlebt man ein cooles mit etwas humor angereichert fantasyspektakel das mit jeder minute bombastischer wird und im finale sogar ALLE bisherigen superheldenfilme in punkto action übertrifft!! ultraspektakulär!! 

9.5 von 10 Fischstäbchen.

 

Am 24.12.2018 um 07:09 schrieb Csongor:

 

Mir hat AQUAMAN sehr gut gefallen, es ist in der Tat ein bildgewaltiges,  bombastisches Fantasyspektakel der gut unterhält. Tolle Arbeit von James Wan!

An Avatar kommt der Film nicht heran, aber er ist eindeutig der beste  der derzeitigen DC-Reihe. Die Unterwasserwelt ist herrlich anzusehen. Die Musik ist bis auf 4 Stellen gut eingesetzt und dominant abgemischt ... bei diesen 4 Stellen ist sie jedoch etwas störend aber da haben wir schon schlimmeres erlebt. 

Sehenswert. 8/10

 

 

kann BEIDEN nur absolut zustimmen. hab mir den „aquaman“ heiligabend früh im fast leeren imax-kino angesehen und war restlos begeistert und bis in die haarspitzen euphorisiert von diesem audiovisuellen waaahnsinnstrip der extraklasse. für SOLCHE spektakel ist imax3d wie geschaffen und fürs imax3d-erlebnis wiederum GIBT es solche filme.

grade in imax-3d entfaltete dieses megaspektakel seine volle wucht mit fettem sound, der die unterwasserDRUCKwelt quasi spürbar und anhörbar machte und bemerkenswerten bildern krass bunter farbenpracht der diversen bewohner unseres planeten unter wasser und auch an land. dazu unfaßbar grandiose trickeffekte.

gegen dieses audiovisuelle apektakel der extraklasse sieht selbst der perfekte „avengers infinity war“ fast wie der arme bruder aus.

9,5 von 10 wassermännern

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ALLES IST LIEBE

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Ich bin ja ein riesiger Fan von Nora Tschirner, und kannte die wirklich sehr schöne Musik von Annette Focks schon vorher, daher war der Blindkauf der DVD vor ein paar Jahren von dem Film eigentlich fast schon selbstverständlich. Warum es aber nun so lang gedauert hat, bis er dann in meinem Player gelandet ist, kann ich ehrlich nicht sagen, aber irgendwie war es dann doch der richtige Moment diesen Film über die Liebe zu Weihnachten zu sehen.
Zuerst hat der Film echt einen überragenden Cast: Wotan Wilke Möhring, den ich vor kurzem auch in einem anderen Film gesehen habe, Elmar Wepper, Heike Makatsch, Katharina Schüttler, Fahri Yardım, Christian Ulmen, Inez Björg David, Friedrich Mücke, den ich ehrlich gesagt nicht kenne und halt Nora Tschirner.
Alle Schauspieler waren wirklich perfekt gewählt für die Rollen, und füllten sie wirklich komplett aus. Man nimmt ihnen die Gefühle ab, und gerade das ist so wichtig für so einen Film. Was nützt einem ein Weihnachtsfilm, bei dem es um die Liebe geht, und nicht nur zwischen zwei Liebenden, wenn man den Schauspieler das nicht abnimmt.. rein gar nichts.
Die Story dieses Episodenfilms handelt von verschiedenen Pärchen, welche in der Vorweihnachtszeit ihre Probleme mit der Liebe haben.
Die Geschichte ist wirklich mit ganz viel Herz erzählt, aber hat auch einige lustige Momente, bei dem ich das eine oder andere Mal schon laut lachen musste. Der Humor geht aber niemals in die alberne Schiene, sondern passt sich der Geschichte wirklich sehr gut an. Gerade bei Episodenfilme ist es ja auch wichtig, dass die Story das Ganze nie aus dem Augen verliert, und das schafft der Film definitiv. Gut, natürlich muss ich zugeben, dass die Geschichte von Anfang an vorhersehbar ist, aber all die Charaktere mit ihren Geschichten haben mich von Beginn an in ihren Bann, und wenn sowas der Fall ist, dann ist es mir total egal.
Natürlich muss ich noch ein paar Sätze zur Filmmusik von Annette Focks sagen. Sie sorgt mit ihren gefühlvollen Klängen, welche meist aus Klavier und Streicher bestehen, genau für das i-Tüpferchen, was der Film auch braucht, um zu funktionieren. Das Schöne dabei ist, dass die Musik auch ihre herzerwärmende Wirkung außerhalb des Films hat. Toll.
An Ende des Films steht, dass das ein Remake eines niederländischen Film ist, welcher wiederum als Vorbild einen der Weihnachtsfilme überhaupt hatte: "Love Actually". Ich kenne das Original aus den Niederlanden nicht, daher kann ich nicht sagen, wie eigenständig diese deutsche Neuverfilmung ist. Nur so viel: Mir hat der Film sehr gut gefallen, und einer, der die Botschaft hat, dass Liebe niemals out ist und diese mit ganz viel Herz erzählt, hat bei mir eh schon gewonnen.

  • Thanks 1

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alles ist liebe“ hab ich auch heute nacht im zdf gesehn 😉

wandelt spürbar in den viel zu großen schuhen von „tatsächlich...liebe“, aber trotzdem hat er mir gut gefallen, besonders elmar wepper und seine episode. ist halt ein überragender schauspieler, der elmar!

das drehbuch ist nicht das allerdollste, aber das ganze wird mit viel herz durch schauspiel, musik und regie ausgeglichen. 

in seinen besten momenten entwickelt der film gewisse dynamik und energie und zieht einen in seinen bann. und außerdem ist der film geprägt von wärme und warmen farben und musik.

p.s. selbst wotan wencke myrrhe 🤨😁🤪 war diesmal ganz angenehm zu schauen.

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DER AUTOVAMPIR  (Juraj Herz)

Schön, dass dieser Film endlich mal auf DVD erschienen ist. In den 80er Jahren lief er mindestens zweimal im Rahmen des "phantastischen Films" im ZDF, und seitdem habe ich ihn nicht mehr gesehen.

Die Firma "Ferat" hat einen revolutionären Sportwagen entwickelt, der vom Blut seiner Fahrer angetrieben wird. Das Blut zapft er ihnen während der Fahrt über das Gaspedal ab. Der Unfallarzt Dr. Marek versucht, der Sache auf den Grund zugehen. Eine skurrile Melange aus klassischem Vampir-Horror, SF-Motiven und Verschwörungsthematik. Zwischendurch baut Herz seltsame, irritierende Szenen einen, die mit er narrativen Handlung eigentlich nichts zu tun haben:  Immer wieder fängt die Kamera betont teilnamslose, gefühlskalte Blicke von vorbeifahrenden Autofahrern ein. Eine alte Frau schafft es nicht mehr rechtzeitig während der Grünphase über die Fahrbahn und stirbt in der losrollenden Blechlawine. In einem Stau kann sich Dr. Marek gerade noch aus seinem Kleinwagen retten, bevor dieser zwischen zwei Lastwagen zerquetscht wird. Der Vorfall wird nicht weiter thematisiert. Allegorische Szenen die an Godards "Weekend" erinnern, und einmal taucht sogar cronenberg´scher Splatter auf:  Dr. Marek streckt seine Hand durch die atmende Motorhaube des "Ferat" und greift in blutiges, organisches Gewebe. Die Filmmusik von Petr Hapka besteht teils aus Klangcollagen mit zischend flüsternden Stimmen, einem "Jaws"-ähnlichen Motiv für den Vampir-Wagen und synthetischen Klängen, die aus einem "Rollin"-Film stammen könnten.

 

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DER AUTOVAMPIR: ganz große Klasse, passt für mich sehr gut zu AKUMULATOR (polnisch-tschechisch, 1994) - eine geile Mediensatire über Fernseher, die den Zuschauern ihre Lebensenergie absaugen... (DVD derzeit leider ohne dt.-TV-Synchro und nur OT mit engl. Untertiteln erhältlich)

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Juraj Herz ist natürlich überhaupt einer der ganz großen, wahnsinnig entgleisenden Auteurs des osteuropäischen Kinos! 

Habe ich gar nicht mitbekommen, dass der AUTOVAMPIR veröffentlicht wurde. Supertoll!  :wub:

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Gestern und heute waren zwei Filme von Ryan Coogler bei mir auf dem Programm.
 

BLACK PANTHER

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"In Krisenzeiten bauen die Weisen Brücken, während die Narren Mauern errichten."
Was für eine letzte tolle Dialogzeile in diesem unglaublich guten Film, besonders in einer Zeit, in der es da in unserer realen Welt auch einen
großen Narr gibt, bei dem es auch um eine Mauer geht.
Eigentlich bin ich ja eher in meinem eigenen Tempo in dieser Filmreihe unterwegs, und da hätte es wohl noch 1-2 Jahre gedauert, bis ich den schwarzen Panther angeschaut hätte. Aber irgendwie war gerade auf diesen Film die Neugier größer als auf die anderen Marvel-Filme. Das könnte daran liegen, dass ich die Filmmusik dazu schon richtig klasse fand, aber auch Annes positiver Bericht über den Film, die ihre Marvelabstinenz extra für diesen Film unterbrochen hatte, ist ein Grund dafür gewesen.
Ich kannte ja Ryan Coogler und Göransson schon durch "Creed", und da war ich schon von ihrem Tun sehr begeistert, und ich bin echt froh, dass Coogler mich wiederum nicht enttäuscht hat. Zuerst ein großes Lob für die Wahl des Bösewichts. DAS nenne ich mal einen Gegenspieler, dessen Gründe für sein Handeln sogar nachvollziehbar sind. Am Ende, als doch Black Panther gewinnt, was nun kein Spoiler ist, denn wir alle wissen ja, wie die Filme meistens enden, tat es mir dann auch ein wenig leid um ihn.
Zur Story: Die Geschichte um Wakanda ist interessant, und wird sehr spannend und auch sehr harmonisch erzählt. Das ist eine echt runde Sache, die Story. Dazu braucht man auch keine Marvel-Vorkenntnisse, und wenn man will, muss man danach auch keine weiteren Marvel-Filme schauen. Die Story wirkt in sich abgeschlossen. Es gibt zwar den eienn
Die Schauspieler sind auch durch die Bank grandios, auch wenn ich etwas verwirrt war, dass Forest Whittaker mal nicht seine Stammstimme hatte. Besonders Chadwick Boseman und Michael B. Jordan zeigen hier eine ganz besondere Leistung.
Aber auch ein Lob an die Kamera, besonders bei der Kampfszene in dem einen Club. Da kommt einem eine lange Szene, in der mehrere Geschehnisse abgeklappert werden, und ehrlich.. man könnte fast glauben, dass diese in enem Take gefilmt wurde. Ob es nun echt nur einer war, kann ich nicht sagen. Aber die Wirkung war da, und
Aber ok.. kommen wir zum bisher besten Marvel-Score für mich. Ludwig Göransson macht da weiter, wo er mit "Creed" aufgehört hatte. Eine fantastische Kombination von orchestralen Sound inkl. Bläsern, sehr interessant gestaltene Percussions und es wurde auch wieder ein cooler moderner Hip Hop Beat teils verwendet. Da muss ich unbedingt die Musik zur Verfolgungsjagd loben.. wie sich die Musik da immer von dem House-Beat zum orchestralen Score wechselt und wieder zurück.. das ist musikalisch der Hammer. Dazu gibt es fantastische Hauptthema, welches absolut eine Ohrwurmgefahr hat. Einfach nur klasse.. genau wie der ganze Film. Vielleicht schaue ich mir sogar den zweiten Panther-Film im Kino an.. das ist echt nicht auszuschließen. Danke Ryan Coogler für diesen Film, der nun mein liebster Film aus der Marvel-Reihe wurde, und ehrlich gesagt könnte ich mir nun von allen Komponisten am besten Ludwig Göransson für Avatar vorstellen. 

 

CREED

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Ich hab schon beim ersten Mal, als ich diesen wirklich großartigen Film gesehen habe, viel über Story, Darsteller, etc geschrieben.
Daher schreibe ich dieses Mal mal über das, was mir bei der Inszenierung aufgefallen ist, was besonders interessant war, da ich ja gestern mit "Black Panther" einen weiteren Ryan Coogler-Film gesehen habe. So scheint Coogler zwischendurch immer wieder gerne lange Kamerafahrten zu bevorzugen, wie hier zum Beispiel, als die Kamera beim ersten großen Kampf die Protagonisten bei ihrem Gang durch die Katabomben in die Halle verfolgt hat. Das fiel mir auch das eine oder andere Mal beim Panther so auf, und ich finde damit erreicht er beim Zuschauer das Gefühl, dass dieser sich so fühlt, als wäre er mit dabei.
Auch hervorheben muss man hier die perfekte Symbiose zwischen den Hip Hop-Songs und dem Score, was beides ja aus der Feder von Göransson stammt. Genial die Trainingssequenz, als sich die Musik plötzlich zu einem Song verwandelt, aber durch die Drums man immer noch den Score dabei hat, und dann geht es zurück zum reinen Scoretrack. Das ist mir bei der Verfolgungsjagd auch beim schwarzen Panther aufgefallen, und ehrlich gesagt finde ich das sehr gelungen.
Ich muss mir unbedingt mal das Filmdebüt von Coogler anschauen, um zu sehen, ob sich diese Merkmale in Sachen Kamera und Musik auch dort wiederfinden.
Ja, ansonsten.. der Film hat mir fast noch mehr gefallen als beim ersten Mal schauen. Ich freue mich schon sehr, in den letzten Wochen im Januar dann "Creed 2" im Kino zu sehen. Wird dann auch das erste Mal, dass ich Stallone im Kino sehe. Das wird toll.. ja, richtig toll.

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F.I.S.T. - Norman Jewison

Drei Dekaden umspannendes Gewerkschaftsdrama, das lose Aufstieg und Fall von Jimmy Hoffa nachzeichnet. Sylvester Stallone in seiner besten Rolle, knackige Nebenrollen für Rod Steiger, Brian Dennehy, Peter Boyle. Der Soundtrack von Bill Conti ist großartig. Ende der 70er war der Film ein Erfolg, dass er heute so unbekannt ist, stimmt wehmütig, mich jedenfalls. Auffällig ist die Tatsache, dass die Arbeiter im Film für Forderungen auf die Straße gehen, deren Errungenschaften vom sog. Neoliberalismus gerade beseitigt werden. Jewisons Film ist heute aktueller als zur Zeit seiner Entstehung.

 

 

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Am 31.12.2018 um 01:24 schrieb Max Liebermann:

 Auffällig ist die Tatsache, dass die Arbeiter im Film für Forderungen auf die Straße gehen, deren Errungenschaften vom sog. Neoliberalismus gerade beseitigt werden. Jewisons Film ist heute aktueller als zur Zeit seiner Entstehung.

Seit einiger Zeit gibt es ja sowieso Bestrebungen, Wert- und Moralvorstellungen ungefragt umzukrempeln und für jede noch so haarsträubende Absurdität bedingungslose Toleranz einzufordern. Aber vielleicht ist das auch eine Entwicklung, die irgendwann mal wieder rückläufig sein wird, und man in 20 Jahren kopfschüttelnd auf unsere Zeit zurückblicken wird. Vielleicht...:motz:

Am 31.12.2018 um 01:24 schrieb Max Liebermann:

Der Soundtrack von Bill Conti ist großartig.

Das ist auch meine Meinung. Kraftvolles, ergreifendes Hauptthema, eines seiner besten.

 

DER AUSLANDSKORRESPONDENT - Alfred Hitchcock

Starkes Frühwerk von Hitchcock mit mehreren brillanten Suspense-Sequenzen. Ein amerikanischer Reporter gerät in Europa kurz vor Kriegsbeginn an eine deutsche Spionageorganisation. Der Mord an einem (vermeintlichen) holländischen Politiker im strömenden Regen mitten in einer Menschenmenge gehört zu den ikonischen Szenen des klassischen Spannungskinos. Aber auch die Sequenz in der alten Mühle, deren Flügel sich entgegen der Windrichtung drehen, und in der das knarrende, rotierende Interieur optimal von der Schwarz-weiß-Fotografie genutzt wird, ist ein stimmiger Höhepunkt in Hitchcocks Gesamtwerk. Dass der Film ursprünglich auch zu Propagandazwecken in Auftrag gegeben wurde, ist eigentlich nur noch in McCreas patriotischer Schlußrede zu bemerken.

Die Musik stammt von Alfred Newman und wurde bisher auf keinem der zahlreichen Hitchcock-Filmmusik-Sampler berücksichtigt. Das wäre doch mal ein Kandidat für eine Neueinspielung. Die deutsche Synchronfassung aus den 80er Jahren ist sehr gut und nutzt Newmans Originalmusik wo immer es möglich ist. In dialogreichen Szenen wurde der Score notwendigerweise ausgetauscht, was vor allem das säuselig-romantische Thema für die Liebesbeziehung zwischen McCrea und Laraine Day betrifft. Es lohnt sich also in jedem Fall auch eine Sichtung im O-Ton.

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vor 38 Minuten schrieb Angus Gunn:

Seit einiger Zeit gibt es ja sowieso Bestrebungen, Wert- und Moralvorstellungen ungefragt umzukrempeln und für jede noch so haarsträubende Absurdität bedingungslose Toleranz einzufordern. Aber vielleicht ist das auch eine Entwicklung, die irgendwann mal wieder rückläufig sein wird, und man in 20 Jahren kopfschüttelnd auf unsere Zeit zurückblicken wird. Vielleicht...:motz:

Da würde mich interessieren, wie eng oder weit du diese Beobachtung fasst - im Politischen, im Wirtschaftlichen, oder bis ins Kulturelle? 

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vor 31 Minuten schrieb Sebastian Schwittay:

Da würde mich interessieren, wie eng oder weit du diese Beobachtung fasst - im Politischen, im Wirtschaftlichen, oder bis ins Kulturelle? 

Ich habe die Formulierung absichtlich etwas allgemeiner gehalten. Ganz konkret meine ich damit die Einwanderung fremder und unverträglicher Kulturen und die aus meiner Sicht unsinnige und unglaublich übertriebene Genderisierung, um nur die wichtigsten zu nennen. Und irgendwie kommt das seit einigen Jahren alles auf einmal, was sich auch auf viele andere Lebensbereiche auswirkt. Ich gehöre zu den Menschen, die früher mal links gestrickt waren, und heute ins rechts-konservative Lager gewechselt sind. Hatte schonmal auf die Möglichkeit hingewiesen einen politischen Faden zu eröffnen. Wenn Interesse besteht...

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vor 3 Stunden schrieb Angus Gunn:

Ich habe die Formulierung absichtlich etwas allgemeiner gehalten. Ganz konkret meine ich damit die Einwanderung fremder und unverträglicher Kulturen und die aus meiner Sicht unsinnige und unglaublich übertriebene Genderisierung, um nur die wichtigsten zu nennen. Und irgendwie kommt das seit einigen Jahren alles auf einmal, was sich auch auf viele andere Lebensbereiche auswirkt. Ich gehöre zu den Menschen, die früher mal links gestrickt waren, und heute ins rechts-konservative Lager gewechselt sind. Hatte schonmal auf die Möglichkeit hingewiesen einen politischen Faden zu eröffnen. Wenn Interesse besteht...

Besteht bei mir durchaus. Unter der Bedingung, dass alles friedlich bleibt  : ) Politisch ist im Grunde ja alles.

Wert- und Moralvorstellungen sind natürlich nicht sakrosankt (wer will denn z. B. heute noch unter den Wert- und Moralvorstellungen des Deutschen Kaiserreichs leben?), die Frage ist aber immer, in welche Richtung eine Entwicklung geht und wer davon wirklich profitiert. Wenn du sagst, dass du von links nach rechts gewechselt bist, kann ich das nachvollziehen. In den westlichen Industriestaaten ist das ja eine starke Tendenz. Und da möchte ich nochmals auf Jewinsons F.I.S.T. verweisen: In der ersten Hälfte des Films organisieren Fabrikarbeiter einen Streik, der in Straßenkämpfe mit der Polizei mündet. Ich stelle mir vor, dass diese Szenen in den bundesdeutschen Kinos der späten 70er wie Arbeiterfolklore gewirkt haben müssen. Heute weisen sie direkt auf die französischen Gelbwesten, auf breite, abgehängte Bevölkerungsschichten, die um ihre Existenz kämpfen.

In den 70ern waren die Errungenschaften des Keynesianismus noch nicht wegrationalisiert. Heute stehen wir an der Grenze zur Plutokratie. Einer Gesellschaftsordnung, die sich liberale Weltoffenheit als Mäntelchen umgehängt hat, um zu verschleiern, dass ein Teil der Bevölkerung verlieren und in Armut leben muss, und zwar ganz notwendig. Und je härter der Kampf um Ressourcen, desto aggressiver die Ideologie. Dass sich das linke Spektrum für einen Teil der ideologischen Begleitmusik hat einspannen lassen, ist eine Tragödie, die wohl noch nicht wirklich realisiert wurde. Denn damit wurde meines Erachtens der Weg für die Rechtspopulisten frei gemacht. Wenn diese dann wie RN in Frankreich auch noch wirtschaftspolitisch links agieren wollen, ist es zum Auseinanderfallen der EU nur noch ein kleiner Schritt. Für mehr Profit wurde die EU dem Zerfall preisgegeben - auf diese Formel lässt es sich wohl bringen. Political Correctness und Refugees sind da fast Nebenschauplätze, zu denen sich die Gegenbewegungen längst in Stellung gebracht haben. Den Tag, an dem sich eine Bewegung gegen Agenda 2010 nebst PwC, KPMG, Cum-Ex et al. bildet, den möchte ich mal erleben.

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Aber es sind ja eben diese Nebenschauplätze, die am dichtesten an unser aller Lebensrealität dran sind. Da oben geht´s natürlich um Profit und Machterhalt, und der linke Kader schluckt bedenkenlos die vorgeschobene Mär von Humanität und Hilfsbereitschaft. Deshalb finde ich es sehr wichtig, dass es unserer Führungselite nicht gelingt, das gesamte Volk auf die Seite ihrer Agenda zu ziehen. Es wird ja inzwischen auch aus allen Rohren gegen den "schrecklichen" rechten Gegner gefeuert, oft auch mit Mitteln, die mit Rechtsstaatlichkeit und Demokratie nichts mehr zu tun haben, wovon ich mich selber Anfang letzten Jahres bei einer Demo in Berlin überzeugen konnte. Im Großen und Ganzen muß ich wirklich sagen, dass mir die rechte Seite in nahezu allen Belangen sehr viel sympathischer und bodenständiger ist, als die zum Teil völlig indiskutabel agierende linke.

Gut, da ließe sich noch sehr viel drüber schreiben, habe aber im Moment keinen Nerv dazu.

- Aldridge, was verwirrt Dich denn so an dem Text?  Vielleicht kann ich etwas zu Deiner Erleuchtung beitragen.:)

 

 

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vor 3 Stunden schrieb Angus Gunn:

Aber es sind ja eben diese Nebenschauplätze, die am dichtesten an unser aller Lebensrealität dran sind.

Ja stimmt, aber die Ursachen liegen eben tiefer. In Deutschland bleibt man für meinen Geschmack zu sehr an den Symptomen hängen.

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"DAS DSCHUNLGELBUCH" (2016, Disney-Version)

So, das wollte ich doch noch nachholen: über die Feiertage habe ich mir, wie angekündigt, die erfolgreiche Disney-Neuverfilmung von 2016 von "Das Dschungelbuch" auch noch angesehen.
Der Oscar für die besten Spezialeffekte ist verdient, keine Frage. Die Tiere sind erheblich naturalistischer gestaltet als in der 2018er Version, in der das motion-capturing den Tieren eher die Anmutung von Tieren mit menschlichen Gesichtern verleiht, was insbesondere für den Panther ("gespielt" von Christian Bale, dessen Gesicht man sofort wiedererkennt) gilt.
Hier "sprechen" die Tiere zwar, wie in einer Fabel üblich, ähneln ansonsten aber mehr ihren natürlichen Vorbildern und sind fantastisch animiert.
Man merkt, dass sich Disney natürlich an seinem eigenen Zeichentrick-Klassiker orientiert hat, der Junge, der "Mogli" spielt, wurde offenbar weniger wegen der "natürlichen" oder glaubwürdigen Darstellung eines im Dschungel aufgewachsenen Jungen gecastet, sondern weil er seinem Zeichentrick-Vorbild bis hin zu der seltsamen "Pilzfrisur"extrem ähnelt. Auf mich wirkte der Darsteller zudem etwas zu pummelig und pausbäckig. Hier hat für meinen Geschmack die 2018er Verfilmung eindeutig die Nase vorn, die zudem die Glaubwürdigkeit der "indischen" Umgebung und Lebenswelt bewahrt, während die Disney-Version in dieser Hinsicht "de-ethnisiert" worden zu sein scheint, möglicherweise aus kommerziellen Gründen - der "Dschungel" wirkt aus diversen (CGI-)Versatzstücken zusammengesetzt, manchmal ein wenig "Afrika", manchmal sieht es ein wenig nach "Herr der Ringe" oder "Avatar" aus.
Wie nicht anders zu erwarten, fällt die Disney-Version familienfreundlicher und vor allem wesentlich humorvoller aus, in erster Linie dank Baloo, dem Bär - und es wird gesungen. Das ist natürlich Geschmackssache, ich sage ganz offen, dass das nicht mein Fall ist, vor allem wenn der Gesang an IMHO ziemlich unpassenden Stellen einsetzt, wie etwa bei dem Riesenaffen, der "bedrohlich" wirken soll, aber durch das Lied, das er dann zum besten gibt, ziemlich ins Lächerliche gezogen wird.
Der größte Unterschied zwischen beiden Verfilmungen besteht aber meiner Ansicht nach in der Charakterentwicklung von "Mogli", der als Charakter in der 2018er Version ungleich vielschichtiger angelegt ist, eine bemerkenswerte und dramatisch mitreissende Persönlichkeitsveränderung erfährt, was im Finale schliesslich fast metaphorisch im Ende der Heldenreise mit dem Kind, der nun zum jungen Mann geworden ist, gipfelt (auch wenn für meinen Geschmack das Ende damit einen Hauch zu sehr den Geist von "Tarzan" atmet).
Verglichen damit bleibt Mogli in der Disney-Version über weite Strecken ein eher harmloses, unschuldiges Kind, das ein Dschungel-Abenteuer mit sprechenden, häufig lustigen, Tieren erlebt, dazu passt, dass der Film etwas gemächlicher und undramatischer dahinplätschert und erst gegen Ende in einem für einen "Familienfilm" dann doch sehr actionreichen Finale gipfelt, in dem sich auch Mogli selbst in einer etwas anderen, erwachseneren, Rolle wiederfindet.
Ist die eine eine Verfilmung nun "besser" als die andere? Das ist natürlich Geschmackssache - jede hat ihre Vorzüge und Schwächen. In einer Hinsicht, nämlich der für Filmmusik-Liebhaber, hat aber die Disney-Version die Nase vorn: Die Filmmusik von John Debney hat im Vergleich mit der durchaus auch nicht schlechten von Nitin Sawhney einfach für hiesige Hörgewöhmheiten bessere "Standalone-Qualitäten", wirkt sehr gefällig, melodisch ansprechend gestaltet, dramatisch und actionreich, wo es nötig ist, ruhig und gefühlvoll in anderen Tracks. Die werde ich mir noch oft zu Gemüte führen.
Meine Wertung: 8 von 10

Eine persönliche Nachbemerkung zu diesen jüngsten Postings mit politischem Bezug sei mir gestattet: Ich hoffe, die Spaltung der Gesellschaft und der Hass auf Andersdenkende, die zahllose Bereiche und Internetforen durchziehen, findet nicht auch hier Einzug.
Ich sage ganz offen, ich stehe politisch "links",  finde aber John Debney (ich habe gelesen, er steht politisch "rechts" und unterstützt Trump) als Filmmusik-Komponisten hervorragend, mag Filme von und mit Clint Eastwood (rechts), mag Arnold Schwarzenegger (Republikaner) und Mel Gibson (rechts) und das soll auch so bleiben. Wenn sich nun auch Filmmusik-Hörer und Film-Interessierte hier nach "rechts" und "links" sortieren und ihre Lager bilden, ggf. nur noch negativ aufeinander reagieren, fände ich das schade - abgesehen davon, dass ich nicht sicher bin, ob dieser Aspekt überhaupt etwas in diesem Film-Thread verloren hat, wenn kein Bezug zu einem rezensierten Film besteht.
 

Ansonsten frohes neues Jahr.

 

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Wobei man hier ehrlicherweise sagen muss, dass der Totschlagbegriff "rechts" bei den genannten Personen schon arg gedehnt werden muss. Man muss schon aus einer sehr verdrehten Althippie-Kommunen-Brille auf Schwarzenegger, Gibson und Eastwood schauen, um sie über einen Kamm zu scheren.

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"Rechts" ist in meinen Augen ebenso wenig ein "Totschlagbegriff" wie "Links", sondern eine weltanschaulich begründete, politische, zunächst wertfreie Positionszuschreibung.
Als "Totschlagbegriffe" würde ich (im deutschen Sprachgebrauch) "Nazi" oder "Gutmensch" einstufen.
Da "Hollywood" in den USA bekanntlich allgemein im Ruf steht, liberal bzw. von der Demokratischen Partei dominiert zu sein, tut man, glaube ich, keiner der genannten Personen Unrecht, wenn man sie in Abgrenzung vom (angeblich) links-liberalen Mainstream als (relativ) politisch eher "rechts" stehend einstuft.

"Rechts" schon als "Totschlagbegriff" zu klassifizieren unterstützt eher die Bemühungen radikalerer "Rechter" sich selbst zu Opfern einer angeblich linken Diskurshoheit zu stilisieren.

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Wortklauberei, und dazu noch semantisch äußerst fragwürdig ("rechts" ist nicht "konservativ"). Schwarzeneggers ökologisch orientierten kalifornischen Weichspülkonservatismus als "rechts" zu deklarieren ignoriert schlichtweg, welche Brüche sich in der amerikanischen Gesellschaft in den letzten Jahren aufgetan haben. Der Aluhut-Irrsinn eines Alex Jones, fundamentalistische Extrempositionen mit Tendenz zur Waffengewalt und Trumps wirrer Isolationismus lassen sich schwerlich vereinen mit der oft rein libertär angelegten Westküstenausprägung konservativer Grundansichten, die weder für Alltagsrassismus gegen Migranten stehen, noch aus purem Zynismus die wachsende amerikanische Unterschicht verarschen wollen - anders ausgerückt, sowohl Eastwood als auch Schwarzenegger würden sich derlei Klassifizierung wohl eher verbitten (was in Gibsons Kopf vorgeht ist wahrscheinlich generell nicht in so einfache Kategorien zu fassen).

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vor 9 Stunden schrieb Leto:

Eine persönliche Nachbemerkung zu diesen jüngsten Postings mit politischem Bezug sei mir gestattet: Ich hoffe, die Spaltung der Gesellschaft und der Hass auf Andersdenkende, die zahllose Bereiche und Internetforen durchziehen, findet nicht auch hier Einzug.

Man sieht ja, dass hier schon ein kleiner Austausch stattfindet und somit durchaus Interesse vorhanden ist. Ich verstehe Deine Bedenken. Ja, es werden sich höchstwahrscheinlich zwei Lager bilden, allerdings halte ich die Mitglieder unserer Community für reflektiert genug, um Diskussionen zu diesem sensiblen Thema sachlich und respektvoll zu führen. Es stimmt natürlich, dass das hier der falsche Thread ist. Der thematische Abstecher ist ja auch eher zufällig entstanden (zugegebenermaßen durch eine Bemerkung meinerseits....:D)  Wenn überhaupt, dann müßte dazu im Off-Topic-Bereich ein separater Faden eröffnet werden. Kann man sich ja mal für die Zukunft vormerken. Könnte mir durchaus vorstellen, dass das die allgemeine Beteiligungkultur belebt.

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Gestern und heute habe ich das angeschaut:

Gestern: INSIDE MAN

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Keine Ahnung, warum ich den erst jetzt gesehen habe, obwohl hier zwei meiner absoluten Lieblingsschauspieler mitspielen: Denzel Washington und Jodie Foster. So oder so... jetzt hab ich den hinter mir. Yeah.. ist der cool. Story ist rasant, spannend, nicht ganz humorlos und mit jede Coolness erzählt. Gut, dass die Darsteller gerade bei so einer Ansammlung von Stars großartig waren, muss ich nicht mehr sagen. Die Musik von Terence Blanchard hat so einen gewissen 70s Charakter, und damit unterstreicht sie diese Coolness. Glaube, dass der Score irgendwann mal in meine Sammlung kommen darf. Ja, eigentlich muss ich hier gar nicht mehr dazu schreiben. Der Film ist einfach eine richtig coole Socke, und absolut gelungen.

Heute: SPREEWALDKRIMI: FEUERENGEL

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Das war nun mein allererster Spreewaldkrimi, und ich bin immer noch teilweise hypnotisiert von der ganzen Atmosphäre des Films. Die wirklich überragende Kameraführung, dazu die sehr wirkungsvolle Musik von Ralf Wienrich und die wirklich sehr gezielt eingesetzten Rückblenden heben den eigentlich recht normalen Fall in seiner Darstellung qualiativ weit nach oben. Auch wie man die Überlegungen von Kommissar Krüger visuell gezeigt hat, in dem sich seine Ideen, was da passiert ist, auc wirklich vor ihm auch passierte, passten da wunderbar ins Gesamtbild. Natürlich auch ein großes Lob an die Schauspieler wie Anja Kling, Roman Knižka, Rike Schäffer und natürlich den großartigen Christian Redl, der mit ganz viel Ruhe seine Rolle spielt. Dank ihm wurde ich auch ein Fan von seiner Figur des Kommissar Krüger. Ja, der Feuerengel im Spreewaldkrimi gefiel mir wirklich sehr gut.
Der ist übrigens noch bis März in der ZDF-Mediathek zu sehen.

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