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vor 18 Minuten schrieb ronin1975:

Ich will auch einfach mal wieder was Anderes als ewig dasselbe Superheldending... es reicht wirklich langsam.

AMEN! Habe mir daher momentan nur THE FAVOURITE und BROTHERS AND SISTERS vorgemerkt.

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Eigentlich ja auch selbstverständlich...

Allerdings würde ich auch schon noch ein bisschen mehr vom aktuellen Kino mitnehmen, als nur eiskaltes Kunstkino wie THE FAVOURITE. Spannendes gibt es ja gerade einiges: DER GOLDENE HANDSCHUH von Akin, VOX LUX von Brady Corbet, VICE von Adam McKay, sowie aus dem letzten Jahr einen ganzen Haufen guter Horrorfilme (HEREDITARY, SUSPIRIA, MANDY).

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eiskaltes Kunstkino? Fand den irre lustig und einfach saugut in jeder hinsicht

Goldene Handschuh is als Buch ja super, aber als Film frag ich mich schon warum man sich DAS ansehen möchte... 

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Naja, Lanthimos steht ja nun eher für hochartifizielles Konzeptkino in der Tradition Kubricks (oder auch: Stylerkino) - quasi die Antithese zu einem empathischen, in seinen Mitteln eher bescheidenen (Genre-)Kino, das über klassische Figurenerzählung funktioniert. Diese Form des Filmemachens ist ja heutzutage schon fast ausgestorben, und wird höchstens noch von alten Haudegen wie Clint Eastwood kultiviert...

A propos: THE MULE ist aktuell natürlich auch noch sehr sehenswert, @Mephisto.

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Über den Eastwood habe ich natürlich auch nachgedacht, Horrorfilme interessieren mich einfach nicht, ebenso Kriegsfilme. Da mache ich nur ganz selten Ausnahmen.

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GLASS (M. Night Shyamalan)

Anders als beim doch sehr straighten Serienkiller-/Psychothriller SPLIT kommt hier wieder die Shyamalan-typische Ambivalenz, das Schwanken zwischen sehr gegensätzlichen Genre- und Inszenierungsmodi zum Tragen: zunächst gibt sich GLASS als recht deprimierender Psychiatrie-Film, bricht dann aber immer mehr auf, und öffnet sich der spielerischen Naivität, die bereits märchenhafte Shyamalan-Stoffe wie LADY IN THE WATER oder THE VILLAGE geprägt hat. Als ein sich entwickelndes, mehrere dramaturgische Stadien durchlaufendes Filmwerk bereitete mir GLASS damit weitaus mehr Freude als der steife, unbewegliche Vorgängerfilm, den ich in seinem monomodalen Charakter eher als ein obligatorisches Vorwort zu GLASS, weniger jedoch als überzeugend eigenständigen Film betrachten würde.

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Heute zwei sehr unterschiedliche Filme geguckt.

R.I.P.D

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Ich hatte ja schon vorher mitbekommen, dass der Film sehr große Ähnlichkeit mit den Men In Black-Filmen haben soll, und ja, das kann ich auch nun bestätigen. Die Story ist eigentlich nur eine Variation des ersten MIB-Films, aber das machte mir so gar nichts aus. Ich mag nämlich die MIB-Filme, und so hatte ich auch hier meinen Spaß. Die Darsteller, allen voran Jeff Bridges und Mary-Louise Parker, hatten sichtbar ihren Spaß. Was ich dazu auch gut fand, dass die Story auf den Punkt erzählt wird. Hier wird nicht lange auf irgendwas herumgeritten, sondern es kommt recht zügig zum Finale. Dadurch entwickelte der Film eine Kurzweiligkeit, die ihm sehr gut tut. Großes Plus ist auch die Musik von Christophe Beck, welche zwar ein wirklich prägnantes Thema vermissen lies, aber trotz allem sehr cool klang. Gefiel mir.
Das alles zusammen ergibt einen wirklich unterhaltsamen Film, den ich bestimmt nicht zum letzten Mal gesehen habe.

 

FRUITVALE STATION

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Manchmal ist es nicht einfach, einen Film zu beschreiben. Hab ich so einen Fall, dann schaue ich im Internet nach und blicke auf deren Meinungen.
Die für mich passende Beschreibung für diesen Film war "Ein würdiges Memento für ein sinnlos verschwendetes Leben". Genau das war es. Besser hätte ich das auch nicht schreiben können.
Hier geht es um die wahre Geschichte von Oscar Grant III, der in Silvesternacht 2008/2009 von einem Polizisten ohne Grund erschossen wurde. Das kam heraus, weil viele Zeugen diesen Vorfall mit ihrem Handy gefilmt haben. Mit genau einem dieser Handyvideos beginnt der Film, bevor er beginnt die letzten 24 Stunden von Grant zu erzählen.
Natürlich geht es hier um das schwierige Thema Rassismus, aber Ryan Coogler (Creed, Black Panther) erzählt diese Geschichte sehr ehrlich und lebensnah... also sie wirkt auf mich echt, als wäre es genau so passiert, und beweist mir, dass es nicht immer das große Drama braucht, um sich so einem Thema zu widmen. Dabei zeigt der Film eben, dass es eben solche Probleme gibt, aber gleichzeitig zeigt er auch die Toleranz. Das ist, wie ich finde, wirklich ganz toll gemacht.

Ich bin nicht nur von dem Regisseur sehr beeindruckt, sondern auch von Michael B. Jordan, der Stammschauspieler von Ryan Coogler. Er, und eigentlich auch der restliche Cast um Octavia Spencer, die hier als Grants Mutter zu sehen war, und Melonie Diaz, welche Grants Freundin spielte, spielen ihre Rollen wirklich großartig, und geben mit ihren Darstellungen genau das, was die Charaktere auch benötigen.
Ebenfalls schwer zu schreiben ist die Musik. Manchmal brodelt sie etwas im Hintergrund, aber tritt ein klein wenig aus dem Schatten, wenn es um die schönen Momente an diesem letzten Tag geht. Ich finde, dass Ludwig Göransson hier mit dem eher ruhigen Synthie-Score den richtigen Ansatz gefunden hat, in dem er die Musik auf das Nötigste beschränkt hat. Obwohl der Score nämlich sehr einfach gehalten ist, hat er im Film eine sehr starke Wirkung. Ich denke mir, dass er auch außerhalb des Films mir gefallen wird.
Also jetzt kenne ich auch das wirklich eindrucksvolle Regiedebüt von Ryan Coogler. Ich bin schon sehr gespannt, was da in Zukunft von ihm noch kommen wird. Glaube als nächstes kommt ein Drama, natürlich erneut mit Michael B. Jordan und der Musik von Ludwig Göransson. Ich freue mich sehr darauf.

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