Thomas Nofz

Gestatten, mein Name ist...

289 Beiträge in diesem Thema

Hallo liebe Neuankömmlinge und Filmmusikfreunde,

 

dies ist EUER Thread, in dem ihr euch der Community ein wenig näher vorstellen könnt: Woher ihr kommt, wie alt ihr seid, was ihr in Beruf und Freizeit alles anstellt, wie ihr zur Filmmusik gekommen seid,  Lieblingskomponisten, Lieblingsmusiken usw. usf.... das alles und noch viel mehr (wenn ihr wollt), soll und kann hier hinein. Also, nur Mut... es beißt euch keiner. :)

 

Und ganz herzlich willkommen im Soundtrack Board! Hier seid ihr an der richtigen Stelle. :D

2 Personen gefällt das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich fang mal an. Gestatten, Max Liebermann, bisher passiver Leser des Soundtrack Boards. Habe mich vor einer Mitgliedschaft lange herumgedrückt, da ich schon in einem anderen Forum unterwegs bin. Immer wieder wäre ich aber gerne in Diskussionen eingestiegen, weshalb ich mir nun, zu nächtlicher Stunde, einen Ruck gebe.

 

Mein Favorit unter den Filmkomponisten ist James Horner. Ich bin mir der Schwächen dieses Mannes vollkommen bewusst, seiner Kleptomanie und partiellen Schludrigkeit, aber seine Glanzlichter schätze ich noch immer so sehr, dass ich ein treuer Fan bleibe. Ich schätze seinen kompositorischen Ansatz, Stimmen ineinanderzuschichten und (wenn er darf und gut drauf ist) zu schillernden Klanggebäuden aufzubauen, manchmal sogar zu tonal freischwebenden. Seine Musik bleibt dadurch bei aller Wucht angenehm transparent, zumindest für mich. Sein offenkundiges Desinteresse an originellen oder überhaupt neuen Themen ist natürlich schade. Nach langen Durststrecken ringt er sich aber immer wieder überzeugende Veröffentlichungen ab, in den letzten Jahren waren das für mich "Black Gold", "Spiderwick Chronicles" (umwerfend in der detaillierten Ausarbeitung) und "Flightplan" (sehr originelle Klanggebilde). "All the Kings Men" hatte zumindest ein reizvolles Hauptthema.

Meine persönlichen Lieblinge liegen aber weiter zurück: der Ligeti-beeinflusste "Something wicked this way comes", der Bartók-inspirierte "A far off place" (nur inspiriert, nix geklaut), die, nunja, Copland-Hommage "Fievel goes West" und der wundervolle "Once upon a Forrest".

 

Über die Jahre ans Herz gewachsen ist mir auch der frühe David Newman mit seinen warmen Streicherdissonanzen und Strawinski-Anleihen. "The Kindred" ist für mich ein kleines Juwel, ebenso "Brave little Toaster".

 

Bei Jerry Goldsmith ist mir die Phase der 60er und 70er lieber als die glattgebügelten 80er und 90er. Highlights in meiner Sammlung sind "Freud", "Tora, Tora, Tora" und "The Wind and the Lion". Bei Goldsmith habe ich allerdings noch grossen Nachholbedarf.

 

Bei John Williams mag ich vor allem die Musik zu kleineren Filmen. Absoluter Überflieger und eine der schönsten Filmmusiken aller Zeiten ist für mich "Angelas Ashes". Zudem bin ich ein grosser Bewunderer von "Images", der ja am anderen Ende des Spektrums steht. Und wenn es bombastisch sein muss, dann am Liebsten mit "Space Camp" oder "Monsignor".

 

Außerdem begehre ich heiß: Thomas Newman, Leonard Rosenman und Christopher Young.

Hans Zimmer kommt mir nicht in die Tüte. :)

 

Was ich gern gehört hätte aber leider nie geschrieben wurde: Ein Score von Elliot Goldenthal zu "Herr der Ringe".

 

Dies mal zu meinem Musikgeschmack. Generell finde ich, dass es sehr schwer ist, über Musik zu schreiben. Musik mit Worten fassbarer zu machen ist vermutlich eine Kunst für sich, und hier im Forum tummeln sich wirklich grossartige Experten, die ich schon oft bewundert habe. Ich freue mich nun, dabei zu sein.

 

Lieber Gruss!

Max

9 Personen gefällt das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Max,

 

sehr schöne Vorstellung. Willkommen auf dem Board.  :)

 

Was Goldsmith betrifft, schmeiß dich ins blühende Leben, wir fechte da gerade mal was aus.

 

Mir Horner geht es wohl den meisten so, dass sich niemand vollständig abwenden kann. Und was Zimmer betrifft: so gar nicht gar nichts oder gibts da doch das ein oder andere Werk, das ein wohlwollendes Nicken hervorruft?

 

 

@Thomas:

Schöner Thread. Ich spüre den Frühling an Board.  ;)

2 Personen gefällt das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Willkommen an Board, Max, ich hoffe, das wird für Dich eine schöne, lehrreiche, aber auch unterhaltsame Erfahrung! Nur eine Frage - der Nick ist kein Klarname, oder? B)

 

 

 

 

 

P.S.: Wer bei Goldsmith FREUD, TORA! TORA! TORA! und THE WIND AND THE LION hochhält, kann kein schlechter Mensch sein :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Max!

 

Herzlichen Dank für Deinen umfangreichen und informativen "Einstandsbeitrag" ... ich finde, wenn man das so liest, bringst Du die besten Voraussetzungen mit, um hier im Forum beim Fachsimpeln, Schwärmen, und Debattieren kräftig mitzumischen. Wir Admins und Moderatoren wünschen Dir jedenfalls viel Spaß dabei! Wenn Du Fragen oder Wünsche hast, kannst Du Dich jederzeit an uns wenden. :)

 

Und... jetzt bitte bloß nicht wieder verstecken und still mitlesen... nein: Immer raus mit Deiner Meinung, sie ist uns wichtig! :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@Babis: Ja, die Diskussionen zu den Abstimmungen habe ich teilweise schon mitverfolgt. Was Zimmer betrifft: Seine Wurzeln liegen im Pop und das liegt mir irgendwie gar nicht. Seine Musik unterfordert mich auf allen Ebenen. Aber die Sachen, die ohne den schalen zimmerschen Bombast auskommen, finde ich zumindest sympathisch. Zum Beispiel "Rain Man", "Driving Miss Daisy" oder "Regarding Henry".

 

@Souchak: Der Nick ist natürlich kein Klarname, in der Villa Wannsee wohn ich leider auch nich...

 

@Thomas: Thanks a lot! Soweit es geht, versuch ich am Ball zu bleiben.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Du scheinst ja musikalisch-fachlich nicht auf den Kopf gefallen sein. Darf ich daher fragen, was über Filmmusik hinaus deine Jagdgebiete sind?  :)

 

Was die Zimmer Begründung betrifft: wie sieht es da bei dir mit James Newton Howard und beispielsweise Danny Elfman aus?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@Souchak: Der Nick ist natürlich kein Klarname, in der Villa Wannsee wohn ich leider auch nich...

 

Nicht? :D Unter diesen Umständen: Schöner Nick, Max!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Sorry, bin nicht der Schnellste, also:

 

@Babis: Ich habe auch beruflich mit Film zu tun und befürchte manchmal, zu sehr zum Fachidioten oder Nerd zu werden. Schön nach dem Motto meines Profs: Wer nur von Film was versteht, versteht auch davon nichts. Immerhin: Musik ist meine heimliche Geliebte, der Film dann wohl eher die Ehefrau. (*Chauvinismus-Modus off*)

 

Howard & Elfman erlebe ich sehr unterschiedlich. Auch hier ist es eher so, dass mich das Gedöns (also zigfach gehörte, vermeintliche Routinearbeiten) eher weniger anspricht. Hausnummer "Dinosaur" bei Howard oder "Sleepy Hollow" bei Elfman. Nun kannste natürlich einwenden, dass das keine Routinearbeiten sind. Kann auch sein, aber diese krachenden Orchesterapparate empfinde ich schnell als monoton. Elfman ist aber in solchen Fällen meist kratzbürstiger als Howard, das weiss ich schon zu schätzen.

Mein Elfman-Lieblingsscore ist "Milk". Eine wunderbar lichte und phantasievolle Musik fernab der ausgetretenen Pfade, sehr inspirierend, höre ich in letzter Zeit oft. Bei JNH gefallen mir die frühen Sachen sehr, zum Beispiel "Alive" oder "Wyatt Erp". Und alles, was er für Shyamalan geschrieben hat, ist grossartig.

Frage am Rande: Gibts den Komplettscore von "The Village" eigentlich auf CD???

In letzter Zeit war ich sehr angetan von der Musik zu "The Hunger Games", im Film hatte sie jedenfalls eine tolle Wirkung.

Generell verbuche ich DE & JNH für mich bei den soliden Handwerkern, die aber bemerkenswerte Ausschläge nach oben aufweisen. Wenn von ihnen was rauskommt, bin ich noch immer hellhörig.

 

Ich glaube ja, dass es Mitte der 90er in der Filmmusik als solcher einen Qualitätseinbruch gegeben hat, ab dem Moment nämlich, wo die Komponisten begannen, ihre Partituren auf dem Keyboard zusammenzuimprovisieren. Bei Horner ist das am deutlichsten zu hören, finde ich. So lange er noch vor Notenpapier saß, waren die meisten seiner Kompositionen sorgfältig ausgearbeitet. Ungefähr ab "Pagemaster" / "Kartell" klingen viele seiner Werke nach schnellen Klavierergüssen, die im Anschluss vom Orchester nachgespielt werden. Der meiste Kram lässt sich auch sofort auf Klavier nachspielen, da muss man echt kein Virtuose sein. Interessanterweise hat er z. Bsp. bei "Spiderwick" wieder mit Bleistift und Radiergummi gearbeitet - und siehe da, er hats noch drauf!

 

Da ich hier noch nicht ausreichend Feldforschung betrieben habe: Was sind denn deine Favs? Oder gehört das schon in einen anderen Treat?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Auch wenn du schon im Namen des Teams begrüßt wurdest, mag ich es mir nicht nehmen lassen, mich den Herren auch mal anzuschließen und zu sagen: Herzlich Willkommen an/im Board, Max!

 

Freue mich, noch viel von dir zu hören/lesen :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Sorry, bin nicht der Schnellste, also:

 

Kein Problem.

 

Frage am Rande: Gibts den Komplettscore von "The Village" eigentlich auf CD???

 

Ich glaube nicht. Siehe hier.

 

Ich glaube ja, dass es Mitte der 90er in der Filmmusik als solcher einen Qualitätseinbruch gegeben hat, ab dem Moment nämlich, wo die Komponisten begannen, ihre Partituren auf dem Keyboard zusammenzuimprovisieren. Bei Horner ist das am deutlichsten zu hören, finde ich. So lange er noch vor Notenpapier saß, waren die meisten seiner Kompositionen sorgfältig ausgearbeitet. Ungefähr ab "Pagemaster" / "Kartell" klingen viele seiner Werke nach schnellen Klavierergüssen, die im Anschluss vom Orchester nachgespielt werden. Der meiste Kram lässt sich auch sofort auf Klavier nachspielen, da muss man echt kein Virtuose sein. Interessanterweise hat er z. Bsp. bei "Spiderwick" wieder mit Bleistift und Radiergummi gearbeitet - und siehe da, er hats noch drauf!

 

Leider eine Entwicklung, die man ja insgesamt betrachten kann. Die Halbwertszeit von Filmen ist enorm verkürzt worden, genauso wie viele Prozesse. Da bedingen Filmmusik und Gesamt Produktion einander. Man hört ja heute bei fast jedem Release, dass der Komponist (gemessen an anderen Veröffentlichungen) es auch besser und ausgereifter kann. Sowohl bei den älteren Herren, als auch bei den Jüngeren. Obwohl ich finde, dass der Trend in jüngster Zeit schon wieder positiver zu verzeichnen ist.

 

Da ich hier noch nicht ausreichend Feldforschung betrieben habe: Was sind denn deine Favs? Oder gehört das schon in einen anderen Treat?

 

Auch teilweise bedingt durch so ein paar Spezis auf dem Board bin ich in den letzten eins zwei Jahren auf andere Pfade gekommen. Grundsätzlich erfreue ich mich nach wie vor an so manchem Zimmer Klangteppich, insgesamt suche ich aber vorwiegend nach interessanter Musik. Gemessen an einigen Scores älteren Semesters, neueren (wie beispielsweise Youngs SINISTER) oder eben Klassik und Neue Musik hat sich mein Fokus doch deutlich verschoben. Da werden manche Zimmer und Jünger Sachen dann für mich eher zur persönlichen Gebrauchsmusik, während andere Werke mir noch mehr Freude aus der Beschäftigung heraus bieten. Allerdings sehe ich das in erster Linie recht wertfrei, aber ich behaupte, wenn man erst einmal von so manch komplexeren Werk tiefgehend gekostet hat, dann fällt es schwer auf die nur noch trivialen Pfade zurückzukehren.

 

Das Board bietet da praktischerweise aber für jeden seine Bezugspunkte. Fühle dich also auch frei, bei Bedarf (und nicht Finden eines entsprechenden Threads) ein neues Thema zu beginnen. Und wenn es nicht gerade um Filmmusik geht, sondern um Madonna oder Shostakovich, dann bist du hier gut aufgehoben. Aber das weißt du bestimmt auch schon.  :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Vor allem der grosse Schostakowitsch-Thread ist der Hammer! Bin ich schon ein paar Mal drauf gewesen und werde ich weiter für Anschaffungen nutzen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

P.S.: Wer bei Goldsmith FREUD, TORA! TORA! TORA! und THE WIND AND THE LION hochhält, kann kein schlechter Mensch sein :D

 

Wohl wahr! ;)

 

 

Auch von mir ein herzliches Willkommen im Board, Max! Ein Leonard-Rosenman-Liebhaber, der MILK zu seinen Lieblings-Elfmans zählt, gerne einen "Herrn der Ringe" von Goldenthal gehört hätte und auch gern mal einen Schostakowitsch goutiert - es ist, als würde man in den Spiegel schauen. :D

1 Person gefällt das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wohl wahr! ;)

 

 

Auch von mir ein herzliches Willkommen im Board, Max! Ein Leonard-Rosenman-Liebhaber, der MILK zu seinen Lieblings-Elfmans zählt, gerne einen "Herrn der Ringe" von Goldenthal gehört hätte und auch gern mal einen Schostakowitsch goutiert - es ist, als würde man in den Spiegel schauen. :D

 

Ha! Das hab ich auch schon gedacht, wobei ich in der musikalischen Terminologie nicht ganz so versiert unterwegs bin wie du! Also an der Stelle nochmal danke für die grossartige Schostakowitsch-Abhandlung.

 

Neben Rosenman, dessen Veröffentlichungen leider sehr überschaubar sind, ist ja der frühe Christopher Young bemerkenswert. Seine Musik zu "The Vagrant" ist wundervolle Filmmusik und zugleich echte Avantgarde, finde ich.

 

Übrigens bin ich auch ein Riesenfan von "Altered States". Sowas hat John Corigliano meines Wissens nie wieder hinbekommen, auch nicht für den Konzertsaal, wo er ja häufiger anzutreffen ist als im Film. "Altered States" empfinde ich als die bisherige Spitze dessen, was im Erzählkino an musikalischem Ausdruck möglich ist. Es sei denn, ich werde eines Tages eines Besseren belehrt. Darauf freu ich mich schon.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Babis: Ich habe auch beruflich mit Film zu tun und befürchte manchmal, zu sehr zum Fachidioten oder Nerd zu werden.

 

Beruf, der da wäre? :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Beruf, der da wäre? :D

 

Das interessiert mich aus recht offensichtlichen Gründen auch sehr. Ballpark, vielleicht? Kritik, Verleih, Kinobetrieb?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Herstellung. Und das wird immer mühsamer. Im deutschen Sprachraum ist Film eigentlich ein Hobby geworden und rechnet sich - ausser für Nico Hofmann - für niemanden mehr.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Herstellung. Und das wird immer mühsamer. Im deutschen Sprachraum ist Film eigentlich ein Hobby geworden und rechnet sich - ausser für Nico Hofmann - für niemanden mehr.

 

Produktion? Da kann ich mir echt idyllischere Betätigungsfelder vorstellen. Allein das Ringen mit Gremien, Fördereinrichtungen etc treibt einen da schnell in Wahnsinn oder Tristesse.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

... ist ja der frühe Christopher Young bemerkenswert. Seine Musik zu "The Vagrant" ist wundervolle Filmmusik und zugleich echte Avantgarde, finde ich.

 

Übrigens bin ich auch ein Riesenfan von "Altered States". Sowas hat John Corigliano meines Wissens nie wieder hinbekommen, auch nicht für den Konzertsaal, wo er ja häufiger anzutreffen ist als im Film. "Altered States" empfinde ich als die bisherige Spitze dessen, was im Erzählkino an musikalischem Ausdruck möglich ist. Es sei denn, ich werde eines Tages eines Besseren belehrt. Darauf freu ich mich schon.

 

Wird ja immer besser. :) Bin ebenfalls ein großer Bewunderer von Coriglianos ALTERED STATES - allein die Vorspannmusik mit diesen hemmungslos kakophonen Collagierungen von orientalischem und okzidentalem Klangmaterial ist ein echtes Erlebnis. Der Score sollte mal neu aufgelegt werden, die CD ist ja mittlerweile ganz schön schwer zu finden.

 

THE VAGRANT bereitet mir ebenfalls immer wieder viel Vergnügen. Mit SINISTER hat Young jüngst gezeigt, dass er immer noch in vergleichbarer Weise "auf die Kacke hauen" kann. ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@Sebastian: Die Sinister-Musik kenne ich noch gar nicht. Klingt viel versprechend! Dachte ja, Young sei inzwischen verzimmert, wie so viele andere.

 

@Neo & Souchak: Keine Details, weil öffentliches Forum. Nur weil ich paranoid bin, heißt das nicht, dass sie nicht hinter mir her sind.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@Neo & Souchak: Keine Details, weil öffentliches Forum. Nur weil ich paranoid bin, heißt das nicht, dass sie nicht hinter mir her sind.

 

Du glaubst doch nicht wirklich, dass wir nicht hinter Dir her sind, oder? :ph34r:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Guten Tach, alle zusammen!

 

 

Mein Name ist Christopher, ich lebe in Österreich und studiere derzeit Tonsatz und Komposition (Manche der Mitglieder dürften mich schon kennen ;) ). Berufs- und lebensbedingt ist das aktive Schaffen von Musik in den letzten 2 Jahren allerdings sehr in den Hintergrund gedrängt worden, - leider... doch nun geht es wieder richtig los.

 

aufgewachsen bin ich mit Star Wars, Indiana Jones, Hook ... also gab's für mich laaaange außer Williams niemanden, der ernst zu nehmen war .. erst später wurde mir klar, dass es sehr wohl 'mehrere "richtige" Antworten auf eine Frage geben kann.' - oft (meistens !) auch weitaus originellere!

Aber so wie man seinen Eltern - wenn man sie denn liebt -  ob ihrer zahlreichen Marotten und "Fehler", je älter und reifer man wird, nicht böse sein kann, so werfe ich auch Williams die seinen nicht vor. Was nicht heißt, dass man ihnen nicht kritisch gegenübersteht.

 

Mich treibt eine unbändige Begeisterung für alles was auf uns Menschen wirkt... spez. auf Musik bezogen fasziniert mich jede Form, Stilrichtung (Ausnahme (deutschsprachiger !!!) Hip-Hop.) und auch jeder ihrer Teilaspekte.

 

Und wenn Lenny Bernstein sagte, "Es gibt keine U- oder E-Musik, nur gute und schlechte"

 

dann heißt es bei mir

"Es gibt kein gut und schlecht, nur etwas das zu mir spricht, oder nicht"

 

 ..wichtig dabei ist mir allerdings meine eigene Zuneigung oder Ablehnung zu ergründen, nur so kann ich mich etwas bewusster weiterentwickeln. Manchmal übertreibe ich es allerdings mit meinen Selbstbeobachtungen/-analysen..und man hält sich selbst schon für wahnsinnig.. keine Ahnung ob sich jemand in dem Satz wiederfindet ....

 

Wollte eigtl zuerst nicht beitreten, da es in jedem Forum im netz gleich zugeht...

 

Egos und Geschmäcker treffen aufeinander und jeder will am Ende recht haben... dazwischen gibt es (oftmals absichtlich) beleidigende, vernünftige, sprachlich versierte, wissenschaftl. fundierte, sich selbst widersprechende Argument.. irgendeiner wird schreiben:

 

"Was mischt du dich dauernd ein, wenn's dir nicht gefällt-verdirb uns nicht immer alles?"

darauf wird ein anderer sagen..

"Das hier ist ein Forum ich habe ein recht auf meine Meinung... wenn du mir keine Argumente liefern kannst....!" 

 

etc.. .. aber mein Gott - vielliecht kann man ja was positives oder negatives beisteuern.. ;)

 

 

6 Personen gefällt das

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Willkommen an Board, Christopher! :) Mein Tipp: Die sind hier alle ganz lieb und tun nix, die wollen nur spielen. Echt. :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden