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WaterTower Music/Sony Classical/At the Movies: Hans Zimmer - INTERSTELLAR


Empfohlene Beiträge

Seit gestern gibt es die Musik als Doppel-LP bei At the Movies:

 

 


180 gram audiophile vinyl
Gatefold sleeve
4-page booklet
PVC protection sleeve
Soundtrack by Hans Zimmer

 

 


SIDE A
1. DREAMING OF THE CRASH
2. CORNFIELD CHASE
3. DUST
4. DAY ONE
5. MESSAGE FROM HOME

SIDE B
1. STAY
2. THE WORMHOLE
3. AFRAID OF TIME
4. A PLACE AMONG THE STARS
5. NO TIME FOR CAUTION

SIDE C
1. MURPH
2. DETACH

SIDE D
1. RUNNING OUT
2. TICK-TOCK
3. WHERE WE'RE GOING
4. DO NOT GO GENTLE INTO THAT GOOD NIGHT

 

Hier noch ein Video aus dem Presswerk:

 

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  • 1 Monat später...

Kann mir jemand, der bereits die Doppel-LP von At the Movies hat, sagen, wie die Klangqualität ist? Ich habe etwas recherchiert und habe bisher lesen können, dass die Klangqualität doch nicht so toll ist, wie man annehmen könnten (vgl. analog-forum.de).

 

Da die Pressung von WaterTower Records ebenfalls über Amazon.de erhältlich sein wird, wäre eine Antwort ziemlich hilfreich. :)

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Nun ja, ich will ja nicht zu viel vorwegnehmen, da andere den Film sicher auch noch sehen wollen.

Ausserdem ist es ja nur meine Meinung.

Ich sage "Pseudodrama", da Nolans "Drama" im Vergleich zu anderen Filmen oder gar Serien ganz gewaltig abstinkt.

Das ist kein Drama, das ist eher der Versuch, emotionale Bindung einzubauen.

Als Beispiel ziehe ich hier ein hollywoodtypisches Klugscheisserkind heran, zusammen mit dämlichsten Sätzen und Onelinern ("Du hast gesagt es gibt keine Geister!"), die ihresgleichen höchstens noch in den pubertären Dialogen von Twilight finden ("In dem Zimmer steht ein Bett." - "Irgendwo musst Du schlafen.").

Ist jetzt nur ein Beispiel, mehr will ich jetzt auch nicht dazu schreiben, da das ja eh - wie von Dir gesagt - null und nichtig wäre.

Aber ich habe wirklich mehr als zweimal entnervt die Augen gerollt, da es echt teilweise ziemlich doof war.

Aber darum soll's ja auch nicht gehen, die Weltraumszenen sind klasse, die Ideen und Optiken für die Planeten toll und die beiden Roboter haben eines der coolsten Designs seit Jahren.

All das wird halt eben immer wieder mal unterbrochen von besagten doofen Dialogen aber sei's drum.

Wiegesagt, die Musik (um die's hier ja eigentlich gehen soll) kommt zumindest im Film ziemlich cool.

Gut, dass du kein Filmkritiker bist. Sehr aggressiv, dein Ton. Immer diese herablassende Art hier bei einigen geht mir gewaltig auf den Zeiger. Auch im Umgang untereinander. Warst du vielleicht mal beim Spiegel, hast über Keinohrhasen gelästert (Das könnte man ja noch verstehen) teilst jetzt hier aus, weil die Anti Schweiger Fraktion beim Spiegel verkleinert wurde? :D

Wenn du beschreiben willst was dich am Film genervt hat ohne was zu verraten empfehle ich dir einfach ACHTUNG SPOILER hinzuzufügen ;)

Wenn man sich seine Kindlichkeit des Staunens, Entdeckens, berührt seins, wie viele Schauspieler,Komponisten und Filmschaffende aufrecht erhält, und dann hier oft so was liest, dann kann einen das verletzen, weil man selbst von der Sache sehr berührt war. Ich muss da einfach gelassener werden.

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Es ist aber auch nicht weniger verletzend, wenn einem, sobald man (berechtigte) Kritik äußert, sofort vorgeworfen wird, man sei ja ein kalter Klotz mit einem Herz aus Stein. Ich selber gerate immer wieder in "kindliches Staunen" oder uneingeschränkte Begeisterung; sei es, weil mich etwas wahnsinnig begeistert oder weil genug Nostalgie im Spiel ist. Diese emotionalen Hochphasen werden aber nicht durch alles und jeden ausgelöst. Daher ist durchaus Raum für kritische Betrachtung und Äußerung gegeben, ohne dass ich ein gemeiner Roboter wäre, der die gestaunten Bauklötze der erwachsenen Kinder durch das Zimmer kickt.

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Kann mir jemand, der bereits die Doppel-LP von At the Movies hat, sagen, wie die Klangqualität ist? Ich habe etwas recherchiert und habe bisher lesen können, dass die Klangqualität doch nicht so toll ist, wie man annehmen könnten (vgl. analog-forum.de).

 

Da die Pressung von WaterTower Records ebenfalls über Amazon.de erhältlich sein wird, wäre eine Antwort ziemlich hilfreich. :)

Mein Plattenspieler ist kein Referenzgerät, aber den Klang der Doppel-Vinyl fand ich jetzt nicht so schlecht. Das Einzige, das mir aufgefallen ist, war ein, natürlich vor allem in den leisen Passagen, hörbares feines Grundrauschen.

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Mephisto,

Natürlich soll man auch Kritik aüßern können, solange die sachlich ist und mit Argumenten unterlegt. Alles blind in den Himmel loben will ja keiner.

Im Übrigen warst du garnicht gemeint, und vielleicht ist die Kritik teilweise berechtigt, dann kann man das auf eine normale Art tun, nicht so aggressiv beleidigend.

Muss ich jetzt nicht noch mal zitieren. Siehe letzter Post von mir, da hab ich mich direkt drauf bezogen.

Außerdem hab ich das mit dem Spiegel gebracht um die Sache aufzulockern.

Muss aber einigen hier recht geben, Kritik sollte man schon auch ertragen können. Ich sprech aus Erfahrung. Und Pseudodrama, Hollywood Klugscheisserkind,Nolan's Drama stinkt im Vergleich zu anderen Dramen GANZ GEWALTIG AB... Finde ich halt ein bisschen hart formuliert, muss ja nicht unbedingt sein. Ich fand den Film sehr gut, aber auch nicht perfekt. War mit einigen Rollen nicht so zufrieden. Aber das die kleine sag ich mal klugscheißert, wenn man das so nennen kann, gehört hier ja essentiell zur Handlung.

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Ich glaube, die beste Reaktion auf einen etwas derberen Ton, der einem selbst nicht schmeckt, ist sachliche Nüchternheit zum Thema.

 

 

Mich reizt es ja schon irgendwie, den Score auf dem Plattenteller rotieren zu lassen.

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Gut, dass du kein Filmkritiker bist. Sehr aggressiv, dein Ton. Immer diese herablassende Art hier bei einigen geht mir gewaltig auf den Zeiger. Auch im Umgang untereinander. Warst du vielleicht mal beim Spiegel, hast über Keinohrhasen gelästert (Das könnte man ja noch verstehen) teilst jetzt hier aus, weil die Anti Schweiger Fraktion beim Spiegel verkleinert wurde? :D

Wenn du beschreiben willst was dich am Film genervt hat ohne was zu verraten empfehle ich dir einfach ACHTUNG SPOILER hinzuzufügen ;)

Wenn man sich seine Kindlichkeit des Staunens, Entdeckens, berührt seins, wie viele Schauspieler,Komponisten und Filmschaffende aufrecht erhält, und dann hier oft so was liest, dann kann einen das verletzen, weil man selbst von der Sache sehr berührt war. Ich muss da einfach gelassener werden.

Du liebe Zeit, hast Du das olle Dingens wieder ausgebuddelt??? :D

Tja sorry, ich schreibe ganz gern mal etwas derber über Filme etc.

Ich verstand allerdings noch nie, dass manche Leute da iwie feuchte Augen kriegen, als ob man ihrem Kind die Schokolade geklaut hätte.

Das ist nur ein Film!

Und die einen mögen oder LIEBEN ihn von mir aus, ich finde ihn nach dem zweiten und dritten Mal sehen immer noch arg mittelmässig und definitiv Nolans mässigster Film bisher.

Die Weltraumszenen, die Musik, das Art Design super, viele Dialoge und die erste Stunde auf der Erde unerträglich doof und seicht.

Und auch wenn's zur Story beiträgt, es bleibt meeeeh.

FÜR MICH!

Wem der Film besser gefällt als alles andere bisher gesehene, dem gönn' ich's ja von Herzen.

Ich sehe nur nicht ein, weshalb ICH meine Kritik in nette Worte fassen soll, nur weil andere den Film mögen und sich warum auch immer angegriffen fühlen.

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Kann mir jemand, der bereits die Doppel-LP von At the Movies hat, sagen, wie die Klangqualität ist? Ich habe etwas recherchiert und habe bisher lesen können, dass die Klangqualität doch nicht so toll ist, wie man annehmen könnten (vgl. analog-forum.de).

 

Da die Pressung von WaterTower Records ebenfalls über Amazon.de erhältlich sein wird, wäre eine Antwort ziemlich hilfreich. :)

 

Also der im erwähnten Forum angesprochen Höhenschlag ist für mich weder akkustisch noch optisch auszumachen (ich verwende einen Technics 1200 MK2 mit Ortofon Concord Pro System).

Ich weiß nicht, ob es am Schliff der Nadel liegt - die Ortofon Concord Serie hat ja einen sphärischen Schliff, womit die Nadel besser in der Rille liegt (was für DJs von Vorteil ist). Vom Klang her sind da elliptisch geschliffene Nadeln besser, Stichwort audiophil. Vielleicht sollte der Höhenschlag-Nörgler im analog-forum mal ein bisschen an der Justierung seines Tonabnehmers arbeiten bzw. andere Systeme ausprobieren...

 

Die Qualität der Platte (Music On Vinyl/At The Movies Pressung) selbst finde ich in Ordnung. Optisch sauber ohne Flecken oä, hie und da mal ein leichtes Hintergrundrauschen oder Knistern ist schon da, aber das stört mich nicht - ist ja eine Schallplatte und keine FLAC/wav Datei!

 

Alllerdings: Ich habe mir aufgrund diese Höhenschlag-Heinis mal die Disc 1 aufgelegt, und ganz bewusst darauf geachtet. Auf Seite A fiel mir nichts auf, allerdings auf Seite B:

Track B1 (Stay) hat in der ersten Minute meiner Meinung nach ein größeres Problem, und zwar Seitenschlag. Gerade bei dem atmosphärischen Intro zu dem Track fällt das sehr stark auf, auch optisch! Die Nadel prallt einmal pro Umdrehung an den Rillenrand wie die Jamaikaner im Viererbob. Interessanterweise hört sich das nach dem Intro, also nach ca. 1:30, allerdings auf! Keine Ahnung wo da gemurkst wurde, ist auf jeden Fall so.

 

Wie auch immer, das kann als störend empfunden werden, man muss aber damit leben oder auf Digital umsteigen. Mir ist es im Prinzip wurscht - für mich ist es in erster Linie von Bedeutung, dass für mich interessante Musik überhaupt auf Vinyl rauskommt, da das einfach das Medium meiner Wahl ist. CDs/CD-Player hab ich nicht, MP3s höre ich nur im Autoradio, am PC habe ich nur einen Mini-Soundblaster, also auch nicht gerade was für den audiophilen Hörgenuss...

 

Was ich noch anmerken möchte:

Vinyl Käufer sollten sich mal diesen Artikel durchlesen: http://dasfilter.com/kultur/auf-kante-gepresst-warum-der-vinyl-hype-die-schallplatte-kaputtmacht?utm_content=bufferc804d&utm_medium=social&utm_source=twitter.com&utm_campaign=buffer

Bei den drei oder vier Presswerken, die es in Europa noch gibt ist man WEIT über den Kapazitäten angelangt. Von daher kann man sich von Vinyl im Moment einfach KEINE PERFEKTE Qualität erwarten! Aber überall gibt es Nörgler und Querulanten, und die schreien halt immer am lautesten. Am besten Top-Qualität aber ja nicht zu teuer! Und das Problem mit der schlechten Qualität bei sehr großer Nachfrage ist ja nicht nur bei Vinyl erkennbar - LED-Lampen, Elektrogeräte, Möbel... was ist denn da schon von höchster Qualität, wenn es Massenware ist?!?

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Ich zahle lieber 50€ für eine audiophile spitzenpressung als 12€ für "Lagerfeuer".

 

Kann ich nachvollziehen, auch wenn ich nicht so der audiophil Freak bin! Aber gibt es momentan eigentlich ein Label, das wirklich audiophile Pressungen macht, die den Namen auch verdienen?

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Mein Plattenspieler ist kein Referenzgerät, aber den Klang der Doppel-Vinyl fand ich jetzt nicht so schlecht. Das Einzige, das mir aufgefallen ist, war ein, natürlich vor allem in den leisen Passagen, hörbares feines Grundrauschen.

 

Danke, Alex. :)

 

Also der im erwähnten Forum angesprochen Höhenschlag ist für mich weder akkustisch noch optisch auszumachen (ich verwende einen Technics 1200 MK2 mit Ortofon Concord Pro System).

Ich weiß nicht, ob es am Schliff der Nadel liegt - die Ortofon Concord Serie hat ja einen sphärischen Schliff, womit die Nadel besser in der Rille liegt (was für DJs von Vorteil ist). Vom Klang her sind da elliptisch geschliffene Nadeln besser, Stichwort audiophil. Vielleicht sollte der Höhenschlag-Nörgler im analog-forum mal ein bisschen an der Justierung seines Tonabnehmers arbeiten bzw. andere Systeme ausprobieren...

 

Die Qualität der Platte (Music On Vinyl/At The Movies Pressung) selbst finde ich in Ordnung. Optisch sauber ohne Flecken oä, hie und da mal ein leichtes Hintergrundrauschen oder Knistern ist schon da, aber das stört mich nicht - ist ja eine Schallplatte und keine FLAC/wav Datei!

 

Alllerdings: Ich habe mir aufgrund diese Höhenschlag-Heinis mal die Disc 1 aufgelegt, und ganz bewusst darauf geachtet. Auf Seite A fiel mir nichts auf, allerdings auf Seite B:

Track B1 (Stay) hat in der ersten Minute meiner Meinung nach ein größeres Problem, und zwar Seitenschlag. Gerade bei dem atmosphärischen Intro zu dem Track fällt das sehr stark auf, auch optisch! Die Nadel prallt einmal pro Umdrehung an den Rillenrand wie die Jamaikaner im Viererbob. Interessanterweise hört sich das nach dem Intro, also nach ca. 1:30, allerdings auf! Keine Ahnung wo da gemurkst wurde, ist auf jeden Fall so.

 

Wie auch immer, das kann als störend empfunden werden, man muss aber damit leben oder auf Digital umsteigen. Mir ist es im Prinzip wurscht - für mich ist es in erster Linie von Bedeutung, dass für mich interessante Musik überhaupt auf Vinyl rauskommt, da das einfach das Medium meiner Wahl ist. CDs/CD-Player hab ich nicht, MP3s höre ich nur im Autoradio, am PC habe ich nur einen Mini-Soundblaster, also auch nicht gerade was für den audiophilen Hörgenuss...

 

Was ich noch anmerken möchte:

Vinyl Käufer sollten sich mal diesen Artikel durchlesen: http://dasfilter.com/kultur/auf-kante-gepresst-warum-der-vinyl-hype-die-schallplatte-kaputtmacht?utm_content=bufferc804d&utm_medium=social&utm_source=twitter.com&utm_campaign=buffer

Bei den drei oder vier Presswerken, die es in Europa noch gibt ist man WEIT über den Kapazitäten angelangt. Von daher kann man sich von Vinyl im Moment einfach KEINE PERFEKTE Qualität erwarten! Aber überall gibt es Nörgler und Querulanten, und die schreien halt immer am lautesten. Am besten Top-Qualität aber ja nicht zu teuer! Und das Problem mit der schlechten Qualität bei sehr großer Nachfrage ist ja nicht nur bei Vinyl erkennbar - LED-Lampen, Elektrogeräte, Möbel... was ist denn da schon von höchster Qualität, wenn es Massenware ist?!?

 

Ok, dann lohnt es sich unterm Strich also nicht auf die WaterTower Records-Pressung zu warten. Danke für deine Einschätzung.

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  • 1 Jahr später...

Soweit ich es mitbekommen habe: Echte Orgel, echte Streicher, echte Holzbläser und echte Hörner.

Tuben, Posaunen und Schlagwerk kommen aus dem Rechner. Frage mich warum Zimmer die letztgenannten Instrumente nicht auch live aufgenommen hat. Budget hat er ja genug. Auf der anderen Seite sind die Samples mittlerweile so gut. Das merkt eh keiner. Auf der anderen Seite könnte man ja dann alles mit Samples machen. Na ja, keine Ahnung...

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Samples sind Aufnahmen von echten Instrumenten, die man benutzt, um eine relativ realistisch klingende Orchesterimitation (oder auch Chor und andere Instrumente) am Rechner zu erstellen(bzw. man benutzt sie zum komponieren und kann sich aufgrund des realitätsnahen Klangs schon vorstellen wie es mit einem echten Orchester klingen wird ). Bei Billigfilmen oder TV Filmen, bei denen kein Budget für ein echtes Orchester vorhanden ist, landen diese sogenannten Mock Ups auch im Film (oder wie bei Interstellar die Posaunen, Tuben und Percussion. Verstehe ich zwar nicht, da wie gesagt eigentlich das Budget auch für eine Liveaufnahme dieser Instrumente vorhanden sein sollte).Ansonsten dienen diese Mock Ups, die mit Samples erstellt worden sind dazu, den Produzenten und dem Regisseur zu zeigen wie die Musik ungefähr klingen wird. Gefällt die Musik den Produzenten wird die Musik dann später mit echtem Orchester aufgenommen. Gefällt die Musik nicht muss diese umgeschrieben werden und wenn der Komponist Pech hat, wird er rausgeschmissen.

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aja. danke. ja und was spielen diese echten instrumente dann für noten, töne, motive in den computer ein, damit man mit diesem dann diese echten instrumente imitieren kann?

versteh ich das dahingehend richtig, daß dann so ein instrument jeden erdenklichen ton der tonleiter einmal in den computer einspielt und dann der computerguru anhand der notenpartitur des komponisten den computer wie ein synthesizerklavier spielt mit eben diesen zuvor abgespeicherten echten tönen!? aber falls dem so sein sollte, das hört sich für mich zeitaufwendiger, komplizierter und teurer an, als wenn man einfach echte musikanten echte instrumente spielen ließe!?

noch ein wort zu "interstellar", ehrlich gesagt hör ich da nur orgel, streicher und electronica raus. irgendwelche echten oder synthetischen bläserklänge wären mir nicht aufgefallen. gehen vielleicht unter wegen der dominanten orgel, die die übertüncht?

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aja. danke. ja und was spielen diese echten instrumente dann für noten, töne, motive in den computer ein, damit man mit diesem dann diese echten instrumente imitieren kann?

versteh ich das dahingehend richtig, daß dann so ein instrument jeden erdenklichen ton der tonleiter einmal in den computer einspielt und dann der computerguru anhand der notenpartitur des komponisten den computer wie ein synthesizerklavier spielt mit eben diesen zuvor abgespeicherten echten tönen!? aber falls dem so sein sollte, das hört sich für mich zeitaufwendiger, komplizierter und teurer an, als wenn man einfach echte musikanten echte instrumente spielen ließe!?

noch ein wort zu "interstellar", ehrlich gesagt hör ich da nur orgel, streicher und electronica raus. irgendwelche echten oder synthetischen bläserklänge wären mir nicht aufgefallen. gehen vielleicht unter wegen der dominanten orgel, die die übertüncht?

 

Du hast dich noch nicht so viel mit dem Produktionsprozess von Filmmusik befasst, oder? Macht aber nichts

 

Es steht eigentlich alles in Bonekings Antwort auf deine Sample-Frage drin. Tatsächlich wird jeder Ton mehrmals (in verschiedenen Klangstärken, Spieltechniken) für eine Sample-Library aufgenommen. Diese Sample-Librarys kauft sich der Komponist (Hans Zimmer z.B. hat sich selbst eine erstellt). Damit kann der Komponist (nicht irgenein Computer-Guru) arbeiten. Entgegen deiner Annahme ist es so, dass der Komponist auf Basis der Samples ein synthetisches Demo erstellt und in der Regel keine volle Orchesterpartitur. Dafür sorgen die Orchestratoren, sofern das Demo durch eine Aufnahme mit echten Instrumenten ersetzt wird.

 

Das Arbeiten mit echten Musikern ist definitiv zeitaufwendiger und teurer als die Arbeit mit Samples. Einer der Hauptgründe, warum es oft bei der Sample-Version bleibt. In Zimmers Fall kann das aber keine plausible Annahme sein, wie Boneking feststellt.

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aber falls dem so sein sollte, das hört sich für mich zeitaufwendiger, komplizierter und teurer an, als wenn man einfach echte musikanten echte instrumente spielen ließe!?

 

Es ist auch sehr teuer, aber eben nur einmal. Die Samples sind ja ewig weiterverwendbar, insofern wäre es auf lange Sicht billiger, nur Samples zu verwenden.

 

Dennoch: eine gute Sample-Library hat wegen des aufwändigen Herstellungsprozess natürlich ihren Preis. Das Komplettpaket der Vienna Symphonic Library kostet knapp über 11.000 Euro - Einzelpakete, wie etwa nur die Streicher, kommen auf ca. 5000 Euro.

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