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Alexander Grodzinski

Klangbilder - Alexanders Welt der Bilder und Töne

Empfohlene Beiträge

I think I spider! Ich mache das ja nicht oft, aber wenn, dann lang. Nachdem ich bereits die ersten beiden Box-Sets mit Mark Snows Musik zu THE X-FILES, die von La-La Land Records veröffentlicht wurden, für das englischsprachige X-Files Lexicon besprechen durfte, darf natürlich auch das dritte Set nicht fehlen. Entgegen meiner sonstigen Gewohnheit ist der Text dann auch auf englisch verfasst.

Dennoch: Viel Spaß beim Lesen!

Zitat

 Who would have thought after The X-Files ended in 2002, that we would get 12 CDs of music from the show ten years later? And it’s not even the end of that. Due to the huge demand on the first two sets and a very well reception of the third one, the producers at La-La Land Records may be opting for another four CD set with Volume four. Initially volume four was just a 2CD set, that would combine some leftovers from episodes, that were already covered on the other sets. And as I write this, La-La Land Records releases a 2CD set with Mark Snow’s music from the tenth season of The X-Files, that aired in 2016.

Triple X: THE X-FILES VOLUME THREE

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Und da man auf einem Bein nicht stehen kann, gibt es gleich die englische Besprechung zur Doppel-CD, die von La-La Land Records zur zehnten Staffel veröffentlicht wurde, hinterher.

Auch hier: Viel Spaß beim Lesen!

Zitat

It sort of came out of nowhere. After The X-Files ended in 2002, the show seemed to have run its course. Declining viewer ratings and a somewhat meddled story arc were the results. The actors were fed up with their roles. The second theatrical adventure of Mulder and Scully, The X-Files: I Want To Believe, failed at the box office in 2008. The show was kind of dead and buried. Because of that it was an even bigger surprise, that the network Fox announced new episodes in 2014.

The Truth Is Still Out There – THE X-FILES: THE EVENT SERIES

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Was hat ein Kartoffelschalenauflauf mit einem Bücherclub zu tun? Dieser und anderen Fragen geht der Film DEINE JULIET nach, der auf dem gleichnamigen Bestseller-Roman basiert. Ob sich die Antworten lohnen, erfahrt ihr in meinem neuesten Text.

Viel Spaß beim Lesen. :)

Zitat

Bücher waren ihr Leben. Mary Ann Shaffer, geboren 1934 in Martinsburg, West Virginia, arbeitete ihr Leben lang in Bibliotheken, in Buchhandlungen und im Verlagswesen. Ihr großer Traum war es, einmal selbst ein Buch zu schreiben. Und zwar ein Buch, „das jemandem so gefiel, dass er es verlegen wollte“, wie sie selbst es ausdrückte. Sie plante eigentlich, eine Biografie über Kathleen Scott zu schreiben, die Frau des Polarforschers Robert Falcon Scott. Als sie zur Recherche nach Cambridge, England reiste, musste sie jedoch feststellen, dass die persönlichen Aufzeichnungen Scotts nicht mehr verwendbar waren. Frustriert von diesem Tiefschlag entschloss sich Mary Ann, einen Teil ihres geplanten England-Aufenthaltes auf der kleinen Insel Guernsey zu verbringen, die zwar zu Großbritannien gehört, geographisch aber näher am französischen Festland liegt, als am britischen. Doch bereits kurz nach ihrer Ankunft wurde der Flughafen dort wegen dichtem Nebel gesperrt. Also verbrachte sie die Zeit am Flughafen in der dortigen Bücherei und las Bücher über die Besetzung der Insel Guernsey durch die Deutschen im Zweiten Weltkrieg. Doch es sollte noch 20 Jahre dauern, bevor Mary Ann Shaffer ein Buch schreiben würde.

Kartoffelschalenauflauf – DEINE JULIET

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Der Sommer ist da, die Insekten auch. :D Ant-Man und Wasp machen die Kinosäle unsicher im 20. Film des Marvel-Universums. Ob man sich das ansehen sollte, erfahrt ihr in meinem neuen Text.

Zitat

Vom großen Erfolg des ersten GUARDIANS OF THE GALAXY war sicherlich auch das Studio überrascht. Ein Comic, welches nun nicht gerade die Popularität eines Hulk, Spider-Man oder Iron-Man hat, ließ die Mitstreiter an den Kinokassen hinter sich. Ant-Man ist im Grunde ebenfalls eine Figur, die nun nicht gerade häufig in den Top 5 der beliebtesten Superhelden aufgetaucht sein dürfte. Auch die Prämisse, dass ein Mann sich mit Hilfe eines Anzugs verkleinern kann und dann auf Ameisen reitet, klingt eher albern als heroisch. Erinnerungen an HONEY, I SHRUNK THE KIDS werden wach. Da aber mittlerweile alles zu Geld wird, was Marvel anfasst, bekam natürlich auch die Figur des Ant-Man ihren eigenen Film. Man kann sich der ganzen Sache eigentlich nur mit Humor nähern und genau das war auch das Ziel, als man Edgar Wright (SHAUN OF THE DEAD, THE WORLD’S END, BABY DRIVER) mit der Regie beauftragte. Doch die berühmten kreativen Differenzen führten dazu, dass Wright das Projekt schliesslich verließ. Ihm blieb aber der Credit als Co-Autor und ausführender Produzent. Für ihn übernahm Peyton Reed die Regie, der sich mit Insekten auskennt, wenn man so will. 1997 inszenierte er den TV-Film THE LOVE BUG, den insgesamt fünften Film der Reihe um den lebendigen VW-Käfer Herbie.

Mikrokosmos – ANT-MAN AND THE WASP

Viel Spaß beim Lesen! :)

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THE MEG entwickelt sich zum Überraschungserfolg dieses Sommers. Ist der Film über einen Riesenhai einen Kinobesuch wert? Erfahrt es in meinem neuesten Text.

Zitat

Es gibt Filme, von denen erwartet man nichts und wird überrascht. Und es gibt Filme, die bestimmte Erwartungen wecken, die dann enttäuscht werden. In letztere Kategorie fällt wohl THE MEG. „Was erwartest du auch von einem Film, in dem Jason Statham gegen einen Riesenhai kämpft?“ könnte hier die Frage lauten. Ehrliche Antwort: „Genau das.“.

Nicht Fisch, nicht Fleisch – THE MEG

Viel Spaß beim Lesen! :)

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Ein Einzelgänger, der wortkarg alle Bösewichte im Alleingang ausschaltet? Diese Prämisse ist wohl fast so alt wie das Kino selbst, doch besonders in den 80er Jahren erfreuten sich diese Art von Helden besonderer Beliebtheit. Seit einigen Jahren spielen Filme dieser Art wieder Millionen von Dollar in die Kassen, sei es JOHN WICK oder auch JACK REACHER. Nach seinem ersten erfolgreichen Einsatz 2014 ist der "Gleichmacher" Denzel Washington wieder da.

Ob die Rechnung aufgeht? Das erfahrt ihr in meinem neuesten Text.

Zitat

Einsame-Rächer-Filme haben seit einigen Jahren Hochkunjunktur. Sei es John Wick, Jack Reacher, die TAKEN-Reihe mit Liam Neeson oder eben der Equalizer, alle haben gemein, dass sie Einzelgänger mit besonderen Fähigkeiten sind, die ihre Feinde schmerzhaft zu spüren bekommen. Jeder diese Filme bekam mittlerweile mindestens eine Fortsetzung und in ATOMIC BLONDE durfte mit Charlize Theron dann auch mal eine Frau ihren Weg mit Leichen pflastern. Unter all diesen Rächer- und Selbstjustiz-Filmen ging das Remake von DEATH WISH, der einst in den 70er Jahren Charles Bronson als Mann zeigte, der rot sieht, überraschenderweise ziemlich unter. Ob es am müden Bruce Willis oder an der drögen Inszenierung Eli Roths lag? Doch zurück zum Equalizer.

Ungleicher Ausgleich – THE EQUALIZER 2

Viel Spaß beim Lesen! 1f642.png

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schön differenziertes review alex. den film werde ich mir dennoch nicht anschauen, weil mir schon teil 1 nicht zusagte. denzel washington ist für mich leider kein schauspieler, der solche charaktere überzeugend darbieten kann. eigentlich reiht er sich damit zu liam neeson. das sind 2 darsteller, denen ich spezialagentenfiguren, die hantkantenmoves und irgendwelche außergewöhnlichen bewegungen draufhaben, schlicht nicht abnehme. das sieht immer wie für die rolle auswendig gelernt aus, was es ja auch ist. nur haben sie halt keine ausstrahlung, die das kaschiert. colin firth im ersten Kingsmen genauso, auf die spitze getrieben durch die abstruse schießerei in der kirche. und dadurch nehme ich diesen figuren ihre coolheit auch nicht ab. das haben stallone und schwarzenegger diesen schauspielern auch heute noch voraus. selbst einem seagal nimmt man sein "ihr könnt mir gar nix" gehabe mehr ab als washington oder neeson. so gradlinig inszeniert der erste auch war, aber ohne überzeugende hauptfigur taugt die beste action nix. handlung und emotionen gehen bei sowas eh immer flöten, was auch nicht schlimm ist. harrys score werde ich mir aber noch irgendwann zulegen. ich mag ja diesen scorestil.

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So ganz überzeugend finde ich Denzel in der Rolle auch nicht, wobei es für mich im zweiten Teil etwas besser passte als im ersten. Sein Spiel in den Nicht-Action-Passagen passt schon sehr gut zu der Figur, die er darstellt. Das hat er Leuten wie Schwarzenegger und Seagal dann auch voraus, dass er eben ein guter Schauspieler ist. Aber in solch geradlinigen Actionfilmen zählt das Charisma und die allgemeine Attitüde einfach mehr, weshalb ein Schwarzenegger mit seiner Leinwandpräsenz so einen Film tragen kann, auch wenn man ihm einige seiner Dialoge aufgrund der seltsamen Aussprache nicht abnimmt (was in der deutschen Fassung sowieso nicht auffällt). Zu Denzel hätte es tatsächlich besser gepasst, wenn er einen Film wie DEATH WISH gemacht hätte. Denn die Hauptfigur dort ist ein Jedermann, der gezwungen wird, sich zu wehren und sich zu rächen. Und das macht er dann mit Waffengewalt und eben nicht mit Kampfsportarten, die ihm leicht von der Hand gehen. Aber beim DEATH-WISH-Remake mit Bruce Willis mangelt es dafür leider an der konsequenten Durchführung des Films und dem etwas langweiligen Spiel von Willis. Dass er seit vielen Jahren in seinen Filmen meist nur noch rumsteht wie ein betäubtes Faultier ist nun nicht neu, aber wenn um ihn herum nicht dauernd etwas explodiert oder er rennen und schießen muss wie in den DIE-HARD-Filmen, dann fällt das noch mehr auf. :D

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denzel washington kann durchaus auch actionhelden spielen, siehe Man on Fire (mit ausnahme der szene, wo er den obercoolen gangster macker gibt), Déjà Vu, Out of Time, etc. schießen, rennen und springen ist alles noch überzeugend, aber martial arts ähnliche sachen sieht mir zu gestellt aus. mal davon abgesehen, dass diese ständigen cool inszenierten einlagen, ob mit waffen (siehe John Wick) oder händen mich dann dazu auch schnell langweilen. schauspielerisch ist washington den meisten actiondarstellern dafür sicherlich überlegen, siehe auch harrison ford. und dem aktuellen bruce willis sind sogar die alten haudegen in allen belangen überlegen. und auch wenn seagal meist nur noch sitzt und sich generell wenig bewegt, hat auch der immer noch mehr ausstrahlung als der aktuelle willis beim versuch, irgendeine figur überzeugend darzustellen. was ich sehr schade finde, zumal sich kollegen wie cage immerhin noch anstrengen, obwohl sie auch nur noch eine dtv produktion nach der anderen drehen. wahre actionhelden haben wir im kino leider gar nicht mehr. so strunzdumm die filme von stallone, schwarzenegger, van damme, seagal und lundgren auch oft waren, aber alleine ihre namen haben schon für den film gesprochen. man wusste was kommt und meistens wurde das auch geliefert. heute trifft das vielleicht nur noch auf statham zu.

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Vielleicht hatte Stallone damals also doch nicht so unrecht, als er Willis beim dritten EXPENDABLES feuerte und ihn als "faul und geldgierig" bezeichnete. ;)

Leute wie Schwarzenegger konnten eben auch ein durchschnittliches Drehbuch aufwerten, einfach durch ihre Präsenz im Film. Wobei Arnold und Sly in den 80ern schon in der ersten Liga spielten, was das Handwerk ihrer Filme betraf. Die hatten auch einfach das Händchen für die richtigen Stoffe mit den richtigen Machern. Cameron, Verhoeven, McTiernan, Reitman, alles Top-Leute, die damals in der ersten Liga spielten und mit denen Arnold drehte. Deshalb machten seine Filme einfach was her, vor allem im Vergleich zu den Filmen von Van Damme, Dudikoff, Norris und auch Seagal, die einfach eine, wenn nicht sogar zwei Etagen tiefer spielten. Das bedeutet jetzt nicht, dass deren Filme so viel schlechter waren, aber wenn man einfach mal PREDATOR und BLOODSPORT miteinander vergleicht, dann sieht man schon einen Unterschied im Handwerk und natürlich auch im Budget. Arnolds Filme waren B-Movies der ersten Liga sozusagen. Heute sieht das anders aus und der Unterschied zu Sachen, die Van Damme und Seagal heute machen ist schon geringer geworden. Bei Sly allerdings auch, wobei Sachen wie CREED natürlich die Ausnahme sind, die die Regel bestätigen.

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Der Sommer ist zwar fast vorbei, aber mehr als eine flüchtige Erinnerung daran ist der neue Film von Hans Weingartner. In 303 begleiten wir Jule und Jan auf ihrem Weg nach Spanien, der gleichzeitig auch ihr Weg zur Liebe ist. Was eher schnulzig klingt, ist tatsächlich wunderbar melancholisch. Aber lest selbst.

Zitat

„Dieses ist das erste Vorgefühl des Ewigen: Zeit haben zur Liebe.“ Mit diesem Zitat von Rainer Maria Rilke beginnt der neue Film von Hans Weingartner (DIE FETTEN JAHRE SIND VORBEI) und die nächsten zweieinhalb Stunden sollte man sich wirklich Zeit nehmen zur Liebe. Doch keine Sorge, ein Vorgefühl des Ewigen stellt sich beim Betrachten des Films dennoch nicht ein.

Die Liebe in den Zeiten des Trampens – 303

Viel Spaß beim Lesen!

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Ganze 25 Jahre hat es gedauert, bevor Terry Gilliam seinen Don-Quijote-Film nun endlich verwirklichen konnte. Die Rückschläge, die Gilliam in dieser Zeit erfahren musste, bieten Stoff für eine eigene Geschichte, in der Gilliam die Rolle des Don Quijote innehat.

Doch hat sich die lange Zeit des Wartens nun auch gelohnt? Erfahrt es in meinem neuesten Text.

Zitat

Bereits 1989 begann Terry Gilliam mit der Arbeit an seiner Version des Ritters „von der traurigen Gestalt“. Aber alle Versuche, den Film zu finanzieren und zu drehen, schlugen fehl. Gilliam suchte daraufhin Geldgeber in Europa und tatsächlich fand er eine französische Produktionsfirma, die das Projekt stemmen wollte. So begann 1998 die Vorproduktion, mit einem Budget von knapp 32 Millionen Dollar. Das Drehbuch wurde von Gilliam im Laufe der Jahre immer wieder umgeschrieben. Bei seinem Film Fear and Loathing in Las Vegas (1998) schrieb er das Drehbuch zusammen mit Tony Grisoni, mit dem er dann auch an seinem Drehbuch zu The Man Who Killed Don Quixote arbeitete. Jean Rochefort sollte in der Titelrolle zu sehen sein und Johnny Depp spielte Sancho Panza. Im Oktober 2000 fiel die erste Klappe für den Dreh. Doch bereits vom ersten Drehtag an stand die Produktion unter keinem guten Stern. Ein heftiger Sturm verwüstete in der ersten Nacht nicht nur das Set, sondern wusch auch den Sand von den Felsen, wodurch diese rot erschienen, was nun nicht mehr zu dem Material passte, welches das Team am Tag zuvor gedreht hatte. Weitere Probleme betrafen die Versicherung des Projektes, die unzureichenden technischen Möglichkeiten der spanischen Drehorte und schließlich den Hauptdarsteller Jean Rochefort selbst, der nach einem schweren Bandscheibenvorfall nicht mehr reiten konnte und das Projekt verlassen musste. So wurde die Produktion nach nicht einmal einer Woche gestoppt. Das Scheitern der Produktion wurde in der preisgekrönten Doku Lost in La Mancha festgehalten.

Lost and Found in La Mancha – THE MAN WHO KILLED DON QUIXOTE

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Wow.. was für ein tolles Review. Ich werde ihn aber trotzdem leider nicht im Kino sehen können, aber ich denke mir.. den werd ich mir dann einfach ungesehen auf DVD kaufen. Danke! :)

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vor einer Stunde schrieb horner1980:

Wow.. was für ein tolles Review. Ich werde ihn aber trotzdem leider nicht im Kino sehen können, aber ich denke mir.. den werd ich mir dann einfach ungesehen auf DVD kaufen. Danke! :)

Danke. :) Ja, das mit dem Kino war auch ein kleines Problem. Unter der Woche gehen wir eigentlich immer in Ingolstadt ins Kino, weil ich in Ingolstadt arbeite. Aber am Wochenende dann natürlich in Nürnberg, wo ich wohne. Nun war in Ingolstadt das Problem, dass er im großen Cinestar gar nicht läuft und im kleinen Altstadtkino nur um 22 Uhr. Dazu wollten wir ihn gerne in der Originalsprache sehen. In Nürnberg läuft er im Cinecitta, aber nur deutsch, also sind wir ins Casablanca in Nürnberg, ein kleines Indie-Kino. Da läuft er in Originalsprache mit deutschen Untertiteln.

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Tolles Review. Schön ge- und beschrieben. :)
Bei mir hätte der Plan des Kinobesuchs ja auch fast so geendet wie der Beginn des Films (also die Unglücksgeschichte darum).. ;) Zuerst hieß es, er liefe im neueröffneten Cinestar, doch nach tagelangem Studium des Programms tauchte der nicht auf. Dann fand Oli (danke) zufällig heraus, dass er in einem der kleinen Kinos laufen würde. Oder besser gesagt: Dem kleinsten Kino dieser Stadt. Plan aufgestellt: Mittwoch schau ich. Dann gings mir nicht gut, also auf heut verlegt. Mich hätte ehrlich nicht gewundert, ich wäre beim Weg zum Kino die Treppen herunter gestolpert.. :D
Nach dieser abenteuerlichen Geschichte beschloss ich halt, ich glaube erst an die Existenz des Films, wenn ich ihn im Kino sehe, mit Gilliams Namen in Vor- oder Abspann. Eine Sichtung im Heimkino hätte also eine ernste Realitätskrise ausgelöst. Doch alles (Hinweg) klappte, ich weiß nun es gibt ihn.. Ich weiß nur nach einigen Momenten nicht, was ich da eigentlich gesehen habe. Aber das ist für mich normal bei Gilliam-Filmen. Die "durchschaue" ich immer erst beim zweiten Mal. Und ich freu mich schon drauf, den Don dann "demnächst" im Heimkino erneut betrachten zu dürfen. 

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Morgen ist Halloween und pünktlich dazu habe ich mir den neuesten Streich der Reihe angesehen. Er wird viel gelobt und spielt bisher auch ohne Ende Geld ein, aber ist es auch ein guter Film geworden?

Zitat

Man muss dem Film zugute halten, dass er versucht, nicht einfach „Halloween 11“ zu sein. Es ist ein schmaler Grat zwischen einer dramaturgisch etwas ausgefeilteren Hintergrundgeschichte und Michael einfach bei dem zu zeigen, was er nun mal einfach macht: Töten.

The Night SHE stayed home – HALLOWEEN (2018)

Viel Spaß beim Lesen. :)

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"Wehe denen, die nicht geforscht haben und doch reden." Hoffentlich habe ich richtig geforscht. So oder so habe ich meine Gedanken zur aktuellen Verfilmung von Brechts "Dreigroschenoper" zu digitalem Papier gebracht.

Zitat

„Ein Mann, der etwas zu sagen hat und keine Zuhörer findet, ist schlimm dran. Noch schlimmer sind Zuhörer dran, die keinen finden, der ihnen etwas zu sagen hat.“ Ähnlich scharf wie die Zähne des besungenen Hais in „Die Moritat von Mackie Messer“ waren Bertold Brechts Gedanken, die er sich nicht scheute, unverblümt seinem Gegenüber ins Gesicht zu schmettern. Als einer der einflussreichsten deutschen Dramatiker und Lyriker prägte er eine neue Form des Theaters, das epische Theater. Hierbei entfernte sich Brecht von der Darstellung tragischer Einzelschicksale und einer Scheinrealität, zugunsten großer gesellschaftlicher Konflikte wie Krieg, Revolution und sozialer Ungerechtigkeit. Sein Ziel war es, die Zuschauer aktiv zum Handeln zu bewegen, um die Gesellschaft zum Besseren zu verändern. „Das moderne Theater muß nicht danach beurteilt werden, wieweit es die Gewohnheiten des Publikums befriedigt, sondern danach, wieweit es sie verändert.“

Erst kommt der Film, dann die Moral: MACKIE MESSER – BRECHTS 3GROSCHENFILM

Viel Spaß beim Lesen! :)

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Heute dachte ich mir: "Warum eigentlich soll ich noch einen Text über MANDY schreiben? Davon gibt es doch schon so viele". Also stelle ich heute nicht den Film an sich vor, sondern die Ultimate Edition, die davon nun erschienen ist. Öfter mal was Neues wagen. ;)

Zitat

In diesem Beitrag gehe ich mal einen etwas anderen Weg. Statt detailliert auf den Film an sich einzugehen, verweise ich heute einmal auf den Beitrag meines Kollegen Sebastian auf „odd & excluded„. Nur so viel: Der Film ist ein wilder Trip aus Liebe, Verlust, Wut und Gewalt. Wer Nicholas Cage nur ausrasten sehen will, der ist mit Mandy eher schlecht beraten, auch wenn Cage hier genug Grund zum Ausrasten hat und das auch tut. Da gibt es sicherlich leichter verdauliche Filme mit Cage, in denen die Fans auf ihre Kosten kommen. Und es wird Mandy auch nicht gerecht, den Film nur auf „Cage rastet aus“ zu reduzieren. Cage geht hier buchstäblich durch die Hölle.

Cage Rage – MANDY

Viel Spaß beim Lesen! :)

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