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Mephisto

Italienische Genre-Filmmusik der 50er-70er Jahre

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Schon vor einigen Jahren erschienen, aber erst jetzt für mich entdeckt. Ohne große Erwartungen gekauft, und nun doch so angenehm überrascht, dass ich ihn hier mal vorstellen möchte. Der Film MARTE DIO DELLA GUERRA von 1962 hat es nie in den deutschen Sprachraum geschafft. Er gehört zu jenen Peplums, die ihre Handlung mit SF- und Fantasy-Elementen anreicherten. Die Musik beginnt mit einem von Fanfaren eingeleiteten, ebenso epischen wie dramatischen Titelthema, bei dem ich mich ein wenig an Korngold oder auch an das Strauss´sche "Heldenleben" erinnert fühle. Es zieht sich in zahlreichen Varianten durch den Score und macht auch als Pastorale (z.B. Track 8) eine ganz wunderbare Figur. Daneben gibt es noch eine Vielzahl von thematischen Einfällen, mysteriöse Klänge, ätherische Chorsätze, ein weiteres pastorales (Liebes-?)Thema, Aggressives vom Blech für die Kampfszenen und ein schwelgerisches Finale, wie es ich für ein historisches Epos gehört. Erfreulich auch, dass Marinuzzi offenbar auf ein großzügig besetztes Orchester zugreifen konnte, was in dem Genre auch nicht unbedingt selbstverständlich war.

Ein rund einstündiger Score, der auch noch durch seinen sauberen Stereo-Klang besticht, und mich fast durchgehend bei Laune gehalten hat.

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Am 23.9.2017 um 11:45 schrieb Angus Gunn:

Francesco De Masi:  LO SQUARTATORE DI NEW YORK

DER NEW YORK RIPPER steht in der Tradition italienischer Giallo-Thriller und gehört zu den berühmtesten (und berüchtigsten) Werken im Schaffen seines Regisseurs Lucio Fulci.

Die Musik hat jedoch mehr Aufmerksamkeit verdient. Eindrucksvoller Höhepunkt ist aber FAY, ein beseeltes, bluesig-melancholisches Thema, solistisch von Trompete und Mundharmonika interpretiert, umspült von dezenten Streichern, die hier einen ihrer seltenen Einsätze haben.

Kleiner Tipp für Dich, Angus: De Masi hat dieses "Fay"-Thema bereits an 1972 für den Telly Savalas-Krimi I FAMILIARI DELLE VITTIME SARANNO NON AVVERTITI - deutscher Titel: DER MAFIA-BOSS - geschrieben. Die CD von dem Score erscheint jetzt erstmalig am 14.12. bei Beat Records, da die unbeschrifteten und für verschollen gehaltenen Bänder durch einen reinen Zufall von Daniele De Gemini Anfang November beim Aufräumen im Beat-Archiv gefunden wurden. Identifiziert wurde die Musik dann vom De Masi-Sohn Filippo, da De Gemini nicht wußte, um was es sich da wirklich handelte. Die haben jetzt bei Beat in den letzten vier Wochen wie wild daran gearbeitet, um die Veröfffentlichung bis Weihnachten noch hinzubekommen. Und tatsächlich haben sie es auch geschafft.
Hier alles Weitere zur CD:
http://www.beatrecords.it/shop.asp?lingua=e&idprodotto=CDCR139&uscita=prox

Der komplette Film ist übrigens in Italienisch auf Youtube. Das "Fay"-Thema erscheint z.B. bei Minute 52:17 oder 60:24:

 

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Danke für den Tipp! Ein jazziger, orchestraler Krimi-Score von De Masi. Dafür bin ich natürlich zu haben. Filippo hatte schonmal in irgendeinem Booklet erwähnt, dass viele Filmmusiken seines Vaters verloren sind, da die Masterbänder damals einfach überspielt wurden um ein paar Lira zu sparen. Aber wie man sieht, kommt es hier und da doch noch zu einem Happy End.

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Ja, die gängige Praxis beim Musikverlag Nazionalmusic und den dazugehörigen Sub-Verlagen Sonorfilm, Chiappo, Diesis und EAR in Mailand war es bis in die späten 70er hinein, bereits bespielte Bänder abzulöschen indem man sie immer wieder für neue Aufnahmen benutzte. Das war der Trick bei denen, um ein wenig Geld zu sparen, und der Grund dafür, weshalb so vieles heutzutage aus diesem ganzen Katalog fehlt.
Aus dem CAM-Katalog ist inzwischen fast alles von De Masi veröffentlicht worden, da wird in naher Zukunft dann nur noch die deutsch-italienische Koproduktion KOMMISSAR X JAGT DIE ROTEN TIGER auf CD kommen. Der ist auch schon von den italienischen Labels reserviert. Vom Peplum-Score IL LEONE DI TEBE von 1963 sind innerhalb der letzten 30 Jahre die Bänder bei denen wohl entweder verloren gegangen oder total beschädigt worden. Sugar listet den nicht mehr in ihrem aktuellen CAM-Katalog auf, also haben sie den inzwischen auch nicht mehr.
Da die meisten De Masi-Musiken aus den 60ern und 70ern allerdings rechtlich bei Nazionalmusic lagen, dürfte folglich kaum noch was übrig sein zum Veröffentlichen - wobei man auch sagen muß, es gibt ja wirklich auch schon vieles von ihm auf CD. Und manches davon war eh wohl nur über das Privatarchiv von Filippo De Masi noch möglich.
Ich hatte mir vor vier Wochen, als ich die Nachricht von De Gemini gelesen habe, schon gedacht, daß es sich sicherlich um einen Krimi/Giallo-Score  aus den frühen 70ern handeln wird, den sie da gefunden haben. Den Telly Savalas-Film hatte ich daher auch schon im Auge. Persönlich hätte ich mir dagegen vielmehr gewünscht,. daß es die Bänder zum Gothic Horror-Film UN ANGELO PER SATANA von 1966 gewesen wären. Denn dafür hat De Masi eine sehr inspirierte, ungewöhnlich starke lyrisch-expressive Musik geschrieben, die sich auf alle Fälle auf Tonträger lohnen würde. Das wäre insofern schon noch ein echtes Highlight. Natürlich ist das rechtlich auch Nazionalmusic und die Bänder sind verloren, auch im Nachlaß befindet sich davon anscheinend leider gar nichts mehr.

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vor 53 Minuten schrieb Stefan Schlegel:

Aus dem CAM-Katalog ist inzwischen fast alles von De Masi veröffentlicht worden, da wird in naher Zukunft dann nur noch die deutsch-italienische Koproduktion KOMMISSAR X JAGT DIE ROTEN TIGER auf CD kommen.

Oh sorrry, das war natürlich jetzt ein dummer Lapsus von mir, denn der Score ist ja bereits 2015 bei Beat auf CD erschienen unter dem Titel F.B.I. OPERAZIONE PAKISTAN.😀
Das heißt also, der CAM-Katalog ist bezüglich De Masi in der Tat nun abgearbeitet.

 

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UN ANGELO PER SATANA kenne ich nicht. Aber es gab im selben Jahr einen anderen Horrorfilm, dessen Musik mir wirklich sehr gut gefällt:  LA LAMA NEL CORPO. Einer seiner allerschönsten Scores, wobei er allerdings hier auch eine traumhafte Melodie verwendet, die einem gewissen Paolo Renostro zugeschrieben wird.

vor 5 Stunden schrieb Stefan Schlegel:

Ja, die gängige Praxis beim Musikverlag Nazionalmusic und den dazugehörigen Sub-Verlagen Sonorfilm, Chiappo, Diesis und EAR in Mailand war es bis in die späten 70er hinein, bereits bespielte Bänder abzulöschen indem man sie immer wieder für neue Aufnahmen benutzte.

Schade, damit dürfte auch BLUTIGER FREITAG wohl nicht mehr existieren? Der ist auch bei Nazionalmusic. Wäre noch ein Wunschkanditat von mir gewesen. Allerdings findet man alle Versatzstücke dieses Scores auch in anderen 70er-Jahre-Krimimusiken von De Masi. Von daher ist das zu verschmerzen. Und es stimmt natürlich, dass De Masi auf Tonträger wirklich gut vertreten ist. Da kann man sich nicht beklagen.

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vor 40 Minuten schrieb Angus Gunn:

UN ANGELO PER SATANA kenne ich nicht. Aber es gab im selben Jahr einen anderen Horrorfilm, dessen Musik mir wirklich sehr gut gefällt:  LA LAMA NEL CORPO. Einer seiner allerschönsten Scores, wobei er allerdings hier auch eine traumhafte Melodie verwendet, die einem gewissen Paolo Renostro zugeschrieben wird.

LA LAMA NEL CORPO kenne ich natürlich auch, hat mir aber ehrlich gesagt nie besonders zugesagt. Die Musik verheddert sich doch viel zu oft in den üblichen Spannungsklischees und ist für mich auf Dauer eine ziemlich zähe und wenig ergiebige Angelegenheit, wobei ich da LO SPETTRO auf derselben CD von Digitmovies sogar noch vorziehen würde. Dem LAMA ist UN ANGELO PER SATANA kompositorisch deutlich überlegen, das ist um einiges anspruchs- und gehaltvoller, geht auch musikalisch durchaus andere Wege als man es innerhalb dieses Genres ansonsten gewohnt ist. Offenbar hat Paolo Renosto, der unter dem Pseuonym Lesiman auch diverse Library-Alben in den 70ern veröffentlicht hat, die heutzutage von den italienischen LP-Labels wiederentdeckt werden, aber auch da wohl bei ein paar Tracks uncredited mitgewirkt.

Hier jedenfalls der wunderschöne Main Title mit einfach bezauberndem Oboen-Solo. So gut ist De Masi meines Erachtens nur sehr selten gewesen. Ich denke auch für Dich unbedingt  hörenswert:

 

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ANGELO PER SATANA klingt wirklich toll. Wenn da noch mehr von dieser Art im Film ist, dann ist das definitiv ein Schatz der gerne noch gehoben werden darf. So blumig klingt De Masi wirklich nicht so oft. EROE VAGABONDO fällt mir da noch ein. Der war damals auch eine hocherfreuliche Überraschung und ähnlich betörend.

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Gehe da völlig d´accord mit Dir, Angus. Denn EROE VAGABONDO war eine echte Überraschung vor ein paar Jahren und in meinem CD-Player ein ziemlicher Dauerbrenner. Und genau an den Score erinnert auch ANGELO PER SATANA immer wieder mal - nicht nur im Main Title, sondern im ganzen Score, den man absolut nicht in der Rubrik typische Horrorfilm-Musik einordnen kann. Dazu ist er in Gänze viel zu romantisch angelegt. Die Nähe zu EROE VAGABONDO erklärt sich natürlich auch dadurch, daß beide im selben Jahr 1966 komponiert wurden. Ob die Originalbänder jemals noch auftauchen werden, das steht wirklich in den Sternen. Aber viel Hoffnung habe ich da nicht.
Allerdings wurden an 2015 bei einem Konzert im Rahmen des Festivals "Cinevento Francesco De Masi" in Pescara einige Auszüge aus ANGELO PER SATANA live gespielt vom "Orchestra Ensemble Città di Pescara" unter der Leitung des Dirigenten Francesco Santuccci:
http://www.cronachecittadine.it/rocca-priora-festival-cinevento-francesco-de-masi-due-concerti-in-piazza-nassiriya-e-tanto-altro/

Godwin Borg von Kronos Records hat anscheinend damals eine Aufnahme von dem Konzert erhalten und wollte es bereits vor zwei Jahren auf seinem Label veröffentlichen. Zumindest hat er mir das an 2016 in einer privaten Mail erzählt. Ich verstehe es nicht ganz, warum er diese CD immer noch nicht gebracht hat. Oder ob es da irgendwelche rechtliche Probleme mit den Veranstaltern gibt?

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Ein paar Anmerkungen zur neuen 50TH ANNIVERSARY DELUXE EDITION von Beat Records.

Es wird mal wieder eine verbesserte Klangqualität versprochen, und das stimmt tatsächlich. Das Klangbild  dieser CD empfinde ich als transparenter, klarer und ausgewogener als bisher, gerade im direkten Vergleich mit der vor 10 Jahren erschienenen GDM-CD. Vorgänge im Orchester treten deutlicher in Erscheinung. Als Beispiel möchte ich den Eröffnungstrack "C´era una Volta il West" nennen, wo beim Anschwellen des Orchesters (nach den Hörnern, etwa bei 1:35) nun auch der Bogen herauszuhören ist, der vibrierend über die Bass-Saiten streicht. Es sind Feinheiten dieser Art, die die Aufnahme nun durchziehen und ihn in seiner Gesamtheit tatsächlich aufwerten.

Der Unterschied ist nicht wirklich groß, aber für den Gourmet und Fan dieses Meisterwerks durchaus eine Anschaffung wert. Alle anderen sind mit der inhaltsgleichen GDM-CD natürlich auch bestens bedient. Wer sich die CD zulegen möchte, sollte aber nicht mehr allzu lange damit zögern, denn bei einigen Händlern scheint die Auflage bereits vergriffen zu sein.

  • Thanks 1

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DER MAFIA-BOSS

Unterhaltsamer Score von Francesco De Masi, der nichts wirklich Überraschendes zu bieten hat. Sämtliche Stilmittel und Versatzstücke sind aus anderen Genre-Musiken des Komponisten (wie LA MACCHINA DELLA VIOLENZA, NAPOLI SPARA etc.) wohl vertraut. Ein eingängiges Hauptthema mit jazzigen Rhythmen und kernigen Bläsersätzen sorgt für die passende Krimi-Stimmung und taucht auf dem Album in allen erdenklichen Varianten auf. Dazwischen gibt es entspannenden Lounge-Jazz, ein melancholisches Mafia-Thema mit morriconesken Maultrommel-Akzenten und eine sehr schöne bluesige Melodie, die dem "Fay"-Track aus LO SQUARTATORE DI NEW YORK sehr ähnlich ist. Ein grundsolider De Masi, der genau das abliefert, was man erwarten durfte. Sehr gute Klangqualität.

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Ebenfalls frisch aus dem Archiv geborgen: SARTANA - TÖTEN WAR SEIN TÄGLICH BROT. Man kann es dem ungarisch-stämmigen Khachaturian-Schüler Kojucharov nicht absprechen, einen ganz eigenen Stil bei der Vertonung "seiner" Italo-Western kreiert zu haben. Seine Themen sind griffig und mitreißend, melodisch ansprechend, mit stets ähnlicher rhythmischer Struktur und mit Streichern und Blech ausstaffiert. Und auch diese CD leitet mit einer packenden Overtüre ein, aber leider war´s das dann auch schon fast.

Denn danach folgen in erster Linie viele dröge Suspense-Motive. Es gibt zwar noch ein zweites, relaxtes Banjo-Thema für den Kinski-Charakter, hier und da idyllischere Varianten des Hauptthemas, aber diese Momente sind nicht oft und vor allem viel zu schnell wieder vorbei, um gleich darauf wieder grummeligem Spannungs-Geflirre das Feld zu überlassen. Schade, denn ich mag die Titelmusik wirklich sehr gerne. Aber darüber hinaus hat dieses Album leider kaum etwas zu bieten, was eine Anschaffung lohnen würde.

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Danke für die ehrliche Einschätzung. Von Kojucharov habe ich auch drei Italo-Western-Musiken, die mich alle nicht vom Hocker gerissen haben.

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Eine Frage an die Experten: Lohnen sich einige Alben aus dem GDM-Abverkauf von Screen Archives?

20 SIGARETTE
ANNI FELICI (300 EDITION)
ARMANDO TROVAIOLI - COMMEDIE MUSICALI CANZONI BALLATE E TEMI DA FILM (3 CD)
BALLATA PER UN PISTOLERO (300 REISSUE EDITION)
BRUTTI, SPORCHI E CATTIVI (UGLY, DIRTY AND BAD) (500 EDITION)
COLPO DI MANO (EXPLOSION)
COM'E' BELLO FAR L'AMORE
DETENUTO IN ATTESA DI GIUDIZIO (WHY)
DINAMITE JIM (500 EDITION)
DJURADO
GOMORRA
I MOSTRI / IL GAUCHO (15 FROM ROME/ THE GAUCHO)
IL DECAMERONE NERO
IL PRINCIPE ABUSIVO
IL TERRORISTA (THE TERRORIST / 500 EDITION)
IL VENDITORE DI MORTE (PRICE OF DEATH)
IL VIZIETTO / IL VIZIETTO II (LA CAGE AUX FOLLES / LA CAGE AUX FOLLES II)
JESSE & LESTER DUE FRATELLI IN UN POSTO CHIAMATO TRINITA (500 EDITION)
L'UOMO CHE RIDE (THE MAN WHO LAUGHS)
L'UOMO DAGLI OCCHI DI GHIACCIO (THE MAN WITH ICY EYES) / UN UOMO DALLA PELLE DURA (MURDER IN THE RING) (500 EDITION)
LA BETIA OVVERO IN AMORE PER OGNI GAUDENZA CI VUOLE SOFFERENZA (300 EDITION)
LA DOMENICA SPECIALMENTE (300 EDITION)
LA LUNGA NOTTE DEI DISERTORI
LA MATASSA (THE SKEIN)
LE INIBIZIONI DEL DOTTOR GAUDENZI VEDOVO COL COMPLESSO DELLA BUONANIMA
LE MANI SPORCHE (DIRTY HANDS / 500 EDITION)
MAGNIFICA PRESENZA
MASSACRO AL GRANDE CANYON
MONDO DI NOTTE OGGI
NESSUNO SI SALVA DA SOLO
NON ESSERE CATTIVO
ORIGINAL MOVIE SOUNDTRACKS FROM THE MOVIES DIRECTED BY: FERZAN OZPETEK
PAZZE DI ME
PROFESSIONE FIGLIO (BUGIE BIANCHE / VENETIAN LIES)
RIUSCIRANNO I NOSTRI EROI A RITROVARE L'AMICO MISTERIOSAMENTE SCOMPARSO IN AFRICA?
RINGO IL VOLTO DELLA VENDETTA
TUTTA LA VITA DAVANTI
TUTTI I SANTI GIORNI
UCCIDEVA A FREDDO (THE COLD KILLER)
UCCIDI O MUORI (KILL OR BE KILLED)
UN POSTO ALL'INFERNO
UN UOMO, UN CAVALLO, UNA PISTOLA (THE STRANGER RETURNS) (500 EDITION)
VENDETTA PER VENDETTA (VENGEANCE FOR VENGEANCE) (500 EDITION)
VIOLENZA SEGRETA / LA CORRUZIONE / I SOVVERSIVI
VIVA L'ITALIA

Einige Alben habe ich bereits und mit einigen war ich sehr zufrieden, mit anderen weniger.

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Lohnen tun sich da schon ein paar Alben - allerdings weniger in Bezug auf das Italo Western-Genre, auf das Du Dich bisher wohl hauptsächlich konzentriert hast. Es geht hier folglich eher darum ob Du gewillt bist, ein paar neue Hörerfahrungen zu sammeln, die gänzlich abseits des üblichen Hollywood-Mainstreams liegen. Wenn ja, dann wären hier durchaus interessante Sachen dabei. Wie das alles aber bei Dir ankommen wird, das ist erst mal schwer zu sagen, denn man muß einfach schon ein wenig einen Bezug dazu haben.

Es sind mit TUTTA LA VITA DAVANTI und ANNI FELICI vor allem zwei Scores von Franco Piersanti dabei, die ich beide schätze. Und wenn ich das jetzt oben sehe, wird mir erst bewußt, daß es tatsächlich schon wieder 10 Jahre her sind seit TUTTA LA VITA herausgekommen ist. Meine Güte, damals hat man noch in einem anderen deutsche Filmmusik-Forum große Diskussionen zu so was geführt - das ist alles heutzutage vorbei.
Hier unten ein paar Äußerungen von mir zu den beiden Scores, die wie meist bei Piersanti filigran gearbeitet sind und sowohl Verspieltes wie auch Kantiges in einer sehr eigenwilligen Mixtur bieten:

Zu TUTTA LA VITA DAVANTI:

"Beim Piersanti dürften zwei Sachen ausschlaggebend sein, zu denen man einen Draht haben sollte: Zum einen die typisch italienischen elegischen, aber auch komödiantischen Melodiewendungen, zum Anderen die Vermischung von zwei Klangsphären - hier Orchetsrales und leichter Jazz. Hinzu kommt natürlich die Tatsache, daß sehr vieles fast nur über wechselnde Solo-Instrumente abläuft und über kleine Verschiebungen in Melodik, Dynamik und Instrumentierung. Das ist natürlich keine dramatisch-sinfonische Musik im traditionellen Sinne, sondern es geht eher um subtile Nuancen und um leichte Verschiebungen bei den Melodiewendungen der einzelnen nicht so sehr sich verändernden Themen,die zusätzlich noch durch aufmüpfige Dissonanzen angereichert werden. An diesem "Spiel" kann man ganz großen Spaß haben bzw, die CD auch mehrmals hintereinander anhören und jedes Mal neue kleine Entdeckungen für sich selbst machen.
Diese Art der Filmmusik habe ich persönlich eigentlich erst über Jahre hinweg Mitte der 80er durch das ausgiebige Sammeln der Philippe Sarde-Musiken zu schätzen gelernt. Denn von dort kommt das alles, was Piersanti da macht: Die kammermusikalische Ausrichtung, das Vermischen der Stilebenen und das virtuose Spiel mit den Solo-Instrumenten. Was bei Sarde natürlich ausgesprochen französisches Flair hat, das überträgt Piersanti gewissermaßen ein wenig aufs Italienische. Wer nun natürlich weder Sarde noch diese typisch italienischen Färbngen ganz besonders mag, dürfte Schwierigkeiten haben, daran große Freude zu finden. Es gibt bestimmte Stellen in dem TUTTA LA VITA-Score, wo ich beipielsweise durchaus für kurze Zeit gewisse Hommagen an Rota oder Rustichelli heraushöre, aber er verfremdet dieses charmant Melodische und bricht es etwas auf, indem er sich wieder mehr zu Sarde hin bewegt. Für mich besteht die Spannung des Scores daher gerade in diesem Wechselverhältnis und mir gefällt das außerordentlich gut. Ich kann es aber auch begreifen, daß einem das nicht liegt und man eventuell keinen solchen Bezug dazu hat.
Das, was Piersanti hier macht, ist für mich traditionelle und zugleich moderne Filmmusik in einem. Und so was finde ich ansonsten in der gegenwärtigen Filmmusik kaum in der Art."

Und zu ANNI FELICI von 2013:

"Der Score ist insgesamt vielleicht etwas gefälliger und melodischer als IO E TE (ebenfalls von Piersanti und von 2012), kommt nostalgischer daher (was mich ja nun keinesfalls stört und ich sehr schön finde), auch kommt ab und an größeres Orchester (Czech National Symphony) zum Zuge kommt. Aber es gibt dennoch Tracks wie z.B. besonders 6 oder 12, die diese kammermusikalische Linie von IO E TE mit den delikat eingesetzten Soli hier etwa von Violine oder Cello und dem "Gegeneinander Anspielen" der einzelnen Instrumente bzw. der Stimmen ganz ähnlich forstetzen. Auch die Dekonstruktion eines eigentlich klassischen Themas gibt es darin wieder. Auf jeden Fall originell und einfallsreich, hauptsächlich auf die Arbeit mit Klangfarben abgestellt, im Prinzip eben der typisch filigrane Piersanti-Stil der letzten Jahre, der sich damit von anderen aktuellen Filmmusiken der letzten paar Jahre völlig abhebt. Erweitert hier übrigens auch noch um ein recht bizarres und ganz atonal angelegtes Stück (Track 14) mit dem dementsprechenden Titel "Performance 70" - bewußt wohl als Anspielung auf typische Avantgarde-Musik mit Vokalstimme der frühen 70er und genauso hört sich die Musik hier auch an."

Sehr interessant sind auch die drei Fuscos VIOLENZA SEGRETA, LA CORRUZIONE und I SOVVERSIVI, die in eine ganz eigene faszinierende Klangwelt, die großteils spröde und introvertiert ist, aber wie in SOVVERSIVI auch von äußerst aggressiven Ausbrüchen lebt. Es gibt auch einige Source Music-Stücke auf der recht langen CD, die immer wieder dawischen erscheinen und die den Hörfluß leider unterbrechen. Hätte man vielleicht besser editieren können.
Aber das ist auf jeden Fall natürlich eine CD, die so gut wie keiner kauft, weil die  Scores auch keiner kennt: Kein Wunder deshalb, daß die bei dieser Aktion hier mit dabei ist.

Ganz gern mag ich auch Piero Piccionis IL TERRORISTA. Da der Film in den 30ern spielt, gibt es ein paar Tanzmusiken im Stil der Zeit auf der CD, die dazwischen geschaltet sind. Ansonsten wechseln sich sperrig-dissonante Klänge mit nostalgisch angehauchten Tracks ab. Durchaus reizvoll, aber wenn man bei Piccioni wirklich einsteigen will, vielleicht nicht gerade der geeignetste Beginn.

Die zwei Morricones PROFESSIONE FIGLIO (1980) und LA DOMENICA SPECIALMENTE (1990) sind eigentlich sehr schön und haben mir immer gut gefallen - vor allem PROFESSIONE FIGLIO besticht durch das herrliche venezianische Flötenthema - der Film spielt auch in Venedig und hatte ich gesehen bevor die erste CAM-CD Anfang 90er herauskam, damals noch eine Veröffentlichung der Musik herbeigesehnt - und geht vollmundig ins Ohr. Die halbstündige Giuseppe Tornatore-Episode von DOMENICA über einen Mann, der die ganze Zeit von einem blauen Hund verfolgt wird, ist eigentlich ein Stummfilm und da konnte sich Morricone musikalisch richtig ausleben.

DETENUTO IN ATTESA DI GIUDIZIO von 1971 ist eine ganz tolle rabenschwarze Komödie, vielleicht eine der besten aus Italien überhaupt -  Rustichelli hat dafür einen eher leichten, beschwingten Score mit ein paar verhalten-elegischen Abschnitten zwischendrin geschrieben. Für Dich sicher kein Must-Have, aber eine nette Sache zum Nebenbeihören.

 

 

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COLPO DI MANO gefällt mir eigentlich sehr gut. Sehr lyrisch, melodisch einfallsreich, mit Flamenco- und Morricone-Einflüssen. Einige Tracks könnten auch aus einem Western stammen.

Und LA LUNGA NOTTE DEI DISERTORI mag ich ebenfalls besonders gerne. Hatte dazu schonmal was geschrieben:

"Ein holprig inszenierter Kriegsfilm ist LA LUNGA NOTTE DEI DISERTORI. Ciprianis Hauptthema begeistert von den ersten Takten an und steigert sich zu einer wuchtigen, dramatischen Komposition, die sich noch lange im Ohr festsetzt und an diesen Film doch eher verschwendet ist. Desweiteren gibt es nette Wüstenromantik und Abenteuermotive, die mich zeitweise ein wenig an Böttchers Karl-May-Musiken erinnert haben."

 

 

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Ganz so begeistert wie Du, Angus, bin ich von den beiden Marchetti und Cipriani-Alben nun nicht. Habe die beiden GDM-CDs auch hier und nach längerer Zeit gerade mal wieder laufen lassen. Interessant ist übrigens auch, daß bei COLPO DI MANO Cipriani sogar dirigiert und man auf den Fotos im Booklet Marchetti und Cipriani zusammen im Aufnahmestudio sieht.
Klar liegt LA LUNGA NOTTE DEI DESERTORI über dem Cipriani-Durchschnitt und hat immerhin ganz ordentliche, einprägsame Themen zu bieten. Das Marschthema ist zwar etwas bombastisch aufgeblasen, bleibt aber durch die Bank kompositorisch schon sehr schlicht. Und natürlich gibts im Album-Programm auch den einen oder anderen leichten Abstecher ins Schlager- und Unterhaltungsmusikfach der 60er, wo Cipriani ja ursprünglich herkommt. Abseits der Themen bleibt dann nicht allzuviel Hörenswertes übrig. Aber immerhin: Es reicht für 20 Minuten angenehme Unterhaltung - also sozusagen die ersten 11 Tracks, die auf einer CAM-Promo-LP an 1970 unter dem Alternativ-Titel I SETTE DI MARSA MATRUH früher bereits veröffenlicht wurden:
https://www.discogs.com/de/Stelvio-Cipriani-I-Sette-Di-Marsa-Matruh/release/6414048

Danach wirds aber für mich einfach lästig und ich mag die Themen dann nicht mehr hören, denn so stark, um diese Länge zu tragen, sind sie eben doch nicht..

Ganz ähnlich beim Marchetti, wo auch im Prinzip die 30 Minuten der LP - also Track 1-16 - vollkommen ausreichen. Wenn man danach noch weiter hört, wirds des Guten einfach zuviel und man wird des Ganzen überdrüssig. Der Marchetti-Score lehnt sich in dem Gitarrenthema schon recht stark an das bekannte "Concierto de Aranjuez" an. In der Tat recht schönes Liebesthema, aber das Vorbild bleibt doch unverkennbar. Beim Marschthema mit Chor kann er sich irgendwie nicht richtig entscheiden zwischen Wolgalied, Wacht am Rhein und Volksfest-Tralala. Ist an sich nicht schlecht gemacht, aber wirkt auf mich wie ein seltsamer Zwitter. Dann gibts natürlich auch einige Spannungshänger, wo er es mit den monotonen Snare Drum-Ostinati etwas übertreibt. Der Score kommnt dann schon wieder in Fahrt, aber der Gesamteindruck leidet dann eben doch ein wenig drunter. Wie gesagt: Über 30 Minuten ist das noch ganz ok und nette Unterhaltung, aber so viel mehr für mich nun doch nicht, zumal man die Westernklischees, die mit dabei sind, aus vielen anderen Musiken der Zeit eh zur Genüge kennt.

 

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Vielen Dank, ihr Beiden, für Eure Empfehlungen!

Stefan, mittlerweile habe ich auch sämtliche Peplum-Empfehlungen hier stehen und bereits im letzten Jahr gehört. Insofern bin ich schön längst von den Western weggekommen. Ich lasse mir Eure Empfehlungen nochmal durch den Kopf gehen und schlage dann vielleicht zu.

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vor 19 Minuten schrieb Mephisto:

Stefan, mittlerweile habe ich auch sämtliche Peplum-Empfehlungen hier stehen und bereits im letzten Jahr gehört.

Gab es denn dabei irgendwelche Highlights für Dich oder auch Sachen, die gar nicht Deinen Geschmack getroffen haben?

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vor einer Stunde schrieb Stefan Schlegel:

Das Marschthema ist zwar etwas bombastisch aufgeblasen, bleibt aber durch die Bank kompositorisch schon sehr schlicht.

Das stimmt, aber ich empfinde auch einfach Strukturen in der Filmmusik, wenn gut gemacht und passend eingesetzt, keineswegs nachteilhaft und oft auch sehr effektiv. Bei beiden CDs stimme ich aber zu, dass die ursprünglichen Alben ausreichen, und das Zusatzmaterial ist ja auch löblicherweise separiert vom LP-Programm.

So oder so ist das DISERTORI-Hauptthema wirklich stark, da laß ich mir nichts einreden:):

https://www.youtube.com/watch?v=9PG0AxffzLs

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vor einer Stunde schrieb Stefan Schlegel:

Gab es denn dabei irgendwelche Highlights für Dich oder auch Sachen, die gar nicht Deinen Geschmack getroffen haben?

Ersteres definitiv und in Mengen, zweiteres eigentlich gar nicht. Detaillierte Besprechungen folgen demnächst :)

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Ein paar Anmerkungen zur neuen Veröffentlichung von CINEMA PARADISO. Und auch hier gilt:  Das muß jeder für sich selbst entscheiden, ob er seinen Geldbeutel mit einer Anschaffung belasten möchte, denn der Inhalt ist identisch mit der GDM-CD von 2011. Die tontechnischen Verbesserungen sind nicht gravierend, aber für den Bewunderer dieser Musik deutlich spürbar. Vor allem litt die alte Ausgabe unter einem uneinheitlichen Klangbild. Manche Tracks tönten etwas gedämpfter oder mulmiger aus den Lautsprechern als andere. Und bei den neu hinzugekommenen Tracks störte außerdem ein nicht unerheblicher Rauschpegel. Letzterer ist nun nicht gänzlich verschwunden, aber erheblich reduziert. Die Musik gleitet insgesamt nun geschmeidiger durchs Ohr. Und da diese Edition bei Quartet erschienen ist, gibt es im 15-seitigen Booklet auch einiges zu lesen.

Hat sich für mich definitiv gelohnt, nicht zuletzt weil diese Musik zu meinen 3 Morricone-Lieblingsscores zählt. Und wer sie unglaublicherweise überhaupt noch nicht besitzt, hat jetzt die beste Gelegenheit, dieses Versäumnis nachzuholen. Denn der Score ist von hinreißender Nostalgie und von vorne bis hinten von einer derart ergreifenden Wärme und Wehmut durchzogen, ohne dabei ins Trübselige abzugleiten, wie man es selbst bei Morricone nicht allzu oft erlebt.

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Bis zur Quartet-Veröffentlichung hatte ich diese Musik tatsächlich noch nicht und bin froh so lange mit der Anschaffung gewartet zu haben.

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vor 13 Stunden schrieb Angus Gunn:

Hat sich für mich definitiv gelohnt, nicht zuletzt weil diese Musik zu meinen 3 Morricone-Lieblingsscores zählt. Und wer sie unglaublicherweise überhaupt noch nicht besitzt, hat jetzt die beste Gelegenheit, dieses Versäumnis nachzuholen. Denn der Score ist von hinreißender Nostalgie und von vorne bis hinten von einer derart ergreifenden Wärme und Wehmut durchzogen, ohne dabei ins Trübselige abzugleiten, wie man es selbst bei Morricone nicht allzu oft erlebt.

Im Film, den ich natürlich sehr schätze, wirkt die Musik von Morricone absolut hervorragend, ansonsten kenne ich allerdings zum autonomen Anhören durchaus noch ergreifendere und wehmütigere Scores von ihm, die dafür halt deutlich unbekannter sind.
Kennst Du eigentlich seine 122 RUE DE PROVENCE-Musik von 1978? Daraus ist das Hauptthema von CINEMA PARADISO nämlich abgeleitet, nur ganz leicht um ein paar wenige Noten verändert. Hat mich damals an 1989, als ich die CINEMA PARADISO-LP noch vor dem Sehen des Films erstmals gehört hatte und RUE DE PROVENCE bereits kannte, doch ein wenig irritiert - so schön CINEMA PARADISO auch ist.
Hier z.B. ab Minute 1:45 ist die Vorlage eindeutig nachzuhören:

https://www.youtube.com/watch?v=0QL8YFHHniE

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vor 18 Stunden schrieb Stefan Schlegel:

Im Film, den ich natürlich sehr schätze, wirkt die Musik von Morricone absolut hervorragend, ansonsten kenne ich allerdings zum autonomen Anhören durchaus noch ergreifendere und wehmütigere Scores von ihm, die dafür halt deutlich unbekannter sind.

Da fällt mir sonst spontan noch der FERRAMONTI-Score ein, oder auch AVVVENTURIERO, die ich aber nicht ganz so hoch schätze wie eben CINEMA PARADISO. Gibt´s denn in der Richtung noch irgendwelche besonderen Tipps?

vor 18 Stunden schrieb Stefan Schlegel:

Kennst Du eigentlich seine 122 RUE DE PROVENCE-Musik von 1978? Daraus ist das Hauptthema von CINEMA PARADISO nämlich abgeleitet

Ist mir bisher gänzlich unbekannt, klingt aber tatsächlich sehr ähnlich, nicht nur vom Thema her, auch die Instrumentierung.

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