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horner1980

La-La Land Records: Lorne Balfe & Co - MISSION IMPOSSIBLE - FALLOUT

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Ob nun Balfe, Kraemer, Jackman oder Giacchino... irgendwie klingen diese modernen Agenten-Scores eh alle gleich. Ob der eine das jetzt technisch noch ein bisschen besser macht als der andere: geschenkt. 

Bei MISSION: IMPOSSIBLE war mein Interesse spätestens nach Giacchinos blassem Einstand erschöpft. 

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Finde ich nicht.

Konnte bisher mit allen etwas anfangen und fand, dass da auch jeder Komponist einen eigenen Zugang gefunden hat.

Außer vielleicht jetzt Kraemer, aber mit dessen Beitrag habich mich auch noch nicht so sehr beschäftigt. 

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habe die letzten tage mal wieder die ersten 3 teile geschaut. die anderen 2 folgen noch. zimmers musik schlägt natürlich aus, bezogen auf diese reihe, aber auch in bezug auf sein schaffen. die musik ist schon sehr speziell auf den 2. film zugeschnitten. 1 und 3 kann man durchaus untereinander austauschen, da sie beide auch im jeweils anderen film größtenteils funktionieren würden. hier und da sind zwar einige themen und motive sehr filmbezogen und elfmans und giacchinos stil sind durchaus prägnant, aber die action ist doch da sehr austauschbar. aber alle 3 scores haben ihre momente, wobei zimmer meinung nach, die set pieces musikalisch am prägnantesten getroffen hat. sowas wie bare Island und Injection findest du in keinem anderen M:I teil. überhaupt sind die themen sehr prägnant. da kommt auch giacchinos liebesthema aus teil 3 nicht mit.

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Mir hat von All den MISSION IMPSSIBLE Scores Giacchino's GHOST PROTOCOL am besten gefallen. Er hat einen lokal typischen Klang und herrliche Themen. Das ist zwar nicht der originellste Score, aber er klingt herrlich im CD Player 😉

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vor 18 Stunden schrieb Lars Potreck:

1 und 3 kann man durchaus untereinander austauschen, da sie beide auch im jeweils anderen film größtenteils funktionieren würden. hier und da sind zwar einige themen und motive sehr filmbezogen und elfmans und giacchinos stil sind durchaus prägnant, aber die action ist doch da sehr austauschbar. 

Wo willst du bitte die beiden „Zooms“ von Elfman austauschen? Abgesehen davon, dass er kaum etwas derartiges wieder komponiert hat würde das meiner Meinung nach weder in M:I 3 noch sonst in einem der 5 Teile passen.

vor 18 Stunden schrieb Lars Potreck:

sowas wie bare Island und Injection findest du in keinem anderen M:I teil. überhaupt sind die themen sehr prägnant. da kommt auch giacchinos liebesthema aus teil 3 nicht mit.

Sehr subjektive Meinung... 

vor 5 Stunden schrieb Csongor:

Mir hat von All den MISSION IMPSSIBLE Scores Giacchino's GHOST PROTOCOL am besten gefallen. Er hat einen lokal typischen Klang und herrliche Themen. Das ist zwar nicht der originellste Score, aber er klingt herrlich im CD Player 😉

Der hat mich unglaublich aufgeregt. Nach Elfman‘s raffiniertem kleinen Score hab ich dann bei Giacchino‘s dritten das Gefühl gehabt, die teils dreckige, unwohle Stimmung wurde sehr gut getroffen. In GHOST PROTOCOL kommt mir dann das Problem zu dicke, dass ich jetzt seit Jahren bei Giacchino sehe. Struktur ist jetzt weitestgehend nicht vorhanden und man kann förmlich vor sich sehen, wie er einen Takt nach dem anderen im Copy-Paste-Verfahren abarbeitet. Sehr langweilig wie er seinen Stil in dem Sinne führt. Auch in M:I 3 vernimmt man diese Form seiner Arbeitsweise vielleicht schon ein wenig - aber ich finde es nimmt von Jahr zu Jahr immer mehr zu. Phrasen bis zum erbrechen wiederholen (nicht wie Goldsmith) und kaum variieren ... Unglaublich langweilig im Orchesterapparat orchestriert... so kann man dann auch seine zig Filme im Jahr schreiben. 

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vor 9 Minuten schrieb Siddl:

Wo willst du bitte die beiden „Zooms“ von Elfman austauschen? Abgesehen davon, dass er kaum etwas derartiges wieder komponiert hat würde das meiner Meinung nach weder in M:I 3 noch sonst in einem der 5 Teile passen.

 

ich muss ganz ehrlich sagen, ich weiß jetzt gar nicht was du mit zooms meinst.

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danke alex. der soundtrack ist noch unterwegs zu mir. hat zwar nen leichten neunziger jahre touch, aber stilistisch passt der titel in etlichen passagen locker zum factory shootout in teil 3...meiner meinung nach.

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Am 9.2.2018 um 16:37 schrieb Lars Potreck:

hat zwar nen leichten neunziger jahre touch, aber stilistisch passt der titel in etlichen passagen locker zum factory shootout in teil 3...meiner meinung nach.

Da sind wir mal wieder beim Thema "subtile Feinheiten in der Musik erspüren". De Palmas klassizistische Inszenierung und Elfmans grotesk-zirzensischer Score gehen so eine spezielle, wenn auch subtile Verbindung ein, dass da nichts voneinander trennbar oder gar austauschbar mit anderen Filmen ist. Du kannst das nicht runterbrechen auf den einen, winzigen gemeinsamen Nenner, dass es halt "flotte" Actionmusik ist... 

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vor 27 Minuten schrieb Lars Potreck:

es ist nicht jackman and hybrid soldier von hans-zimmer.com sagt auch, dass es nicht brian tyler ist. aber man kann wohl von ausgehen, dass es jemand von rcp ist.

Hm dann doch Lorne Balfe...?

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vor 8 Minuten schrieb Sebastian Schwittay:

De Palmas klassizistische Inszenierung und Elfmans grotesk-zirzensischer Score gehen so eine spezielle, wenn auch subtile Verbindung ein,

würdest du mir bitte dies an einem beispiel aus dem film, vielleicht sogar mit den beiden Zoom tracks, näher erläutern. Ich habe die begriffe kurz nachgeschlagen, aber kann sie leider nicht mit inszenierung und komposition in einklang bringen. schlicht aus reiner unwissenheit. :) ich hatte den youtube clip von alex einfach neben dem factory shootout clip, auch auf youtube zu finden, laufen lassen und zu großen teilen hat dies dort funktioniert. aus meiner sicht zumindest.

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Dass De Palmas Film ein ultra-klassischer, an unzähligen Filmen und Serien der 40er bis 60er Jahre (von DER DRITTE MANN, über Hitchcock, bishin zur M:I-Serie) orientierter Film ist, sticht doch sofort ins Auge, oder? Spätestens, wenn man sich in De Palmas Werk - und seinem Individualstil als Regisseur - etwas genauer umschaut. 

Dieser filmische Klassizismus "beißt" sich auf hochinteressante und einzigartige Weise mit Elfmans flippigem Zirkusmusik-Stil - die paradenhaften Bläsermotive, die schräge Percussion, das ganze hyperaktive Brimborium mit den zuweilen fast monströsen musikalischen Gesten (siehe der Anfang von "Train Time" mit den 50er-Jahre-Monster-Movie-Anleihen). Letztendlich ist das eine absolut unverwechselbare Verbindung von Film und Musik. 

vor 19 Minuten schrieb Lars Potreck:

ich hatte den youtube clip von alex einfach neben dem factory shootout clip, auch auf youtube zu finden, laufen lassen und zu großen teilen hat dies dort funktioniert. aus meiner sicht zumindest.

Ja, oberflächlich vielleicht. Ist halt beides Actionmusik. 

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vor 9 Minuten schrieb Sebastian Schwittay:

Dass De Palmas Film ein ultra-klassischer, an unzähligen Filmen und Serien der 40er bis 60er Jahre (von DER DRITTE MANN, über Hitchcock, bishin zur M:I-Serie) orientierter Film ist, sticht doch sofort ins Auge, oder? Spätestens, wenn man sich in De Palmas Werk - und seinem Individualstil als Regisseur - etwas genauer umschaut. 

Dieser filmische Klassizismus "beißt" sich auf hochinteressante und einzigartige Weise mit Elfmans flippigem Zirkusmusik-Stil - die paradenhaften Bläsermotive, die schräge Percussion, das ganze hyperaktive Brimborium mit den zuweilen fast monströsen musikalischen Gesten (siehe der Anfang von "Train Time" mit den 50er-Jahre-Monster-Movie-Anleihen). Letztendlich ist das eine absolut unverwechselbare Verbindung von Film und Musik. 

Ja, oberflächlich vielleicht. Ist halt beides Actionmusik. 

Vielen Dank für die Erläuterung. Elfmans Stil ist schon sehr auffällig, wogegen de palmas inszenierung sehr bodenständig ist. nur meiner meinung nach beißt sich das überraschenderweise gar nicht. elfmans musik ist prägnant, macht aus den szenen jetzt aber nichts "einzigartig unverwechselbares", sondern funktioniert schlicht. die musik würde wie gesagt auch an vielen stellen zu abrams' factory shootout passen. die musik wäre dann halt prägnanter, würde die szene jedoch nicht auf- bzw. abwerten, ganz zu schweigen was einzigartig unverwechselbares draus machen. die musik selbst ist es, nur aus den szenen selbst macht sie es nicht. finde ich zumindest.

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DePalmas Inszenierung ist auf den ersten Blick bodenständig, wenn mans dann aber direkt vergleicht mit den anderen Teilen und DePalmas Werke kennt, dann is das doch sehr typisch und ziemlich anders als bei allen anderen. Schon ziemlich klasse. Aber bei weitem nicht so stilisiert wie bei vielen seiner anderen Filme.

ich glaube aber zur Musik hat er nicht mehr viel beigetragen, was die für eine DePalma Film doch recht unytpische Musik erklärt. Man fragt sich aber echt was Silvestri Versuch da sollte... zu Recht abgelehnt.

anyway, McQuarrie will den Score völlig anders gescored haben und sucht nen neuen coolen Ansatz. Auch einer der Gründe warum Kraemer nicht dabei ist. Wenn da nun einfach nur RCP bei rumkommt wär ich ja schon enttäuscht...

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vor 2 Minuten schrieb ronin1975:

anyway, McQuarrie will den Score völlig anders gescored haben und sucht nen neuen coolen Ansatz. Auch einer der Gründe warum Kraemer nicht dabei ist. Wenn da nun einfach nur RCP bei rumkommt wär ich ja schon enttäuscht...

natürlich etwas fragwürdig, weshalb man für einen neuen ansatz auch unbedingt einen neuen komponisten braucht. einfach von kraemer verlangen, einen "neuen coolen ansatz" zu wählen. muss doch möglich sein sowas.

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Das stellt auch meiner Meinung nach in frage wozu ein Komponist da ist. Schrecklich diese Schubladen. Ein Filmkomponist sollte möglichst alle Stile beherrschen die Filmemacher anfordern. Ob es jetzt ein Kraemer, ein Jackman oder sonst wer ist. 

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vor 20 Stunden schrieb Sebastian Schwittay:

Dass De Palmas Film ein ultra-klassischer, an unzähligen Filmen und Serien der 40er bis 60er Jahre (von DER DRITTE MANN, über Hitchcock, bishin zur M:I-Serie) orientierter Film ist, sticht doch sofort ins Auge, oder? Spätestens, wenn man sich in De Palmas Werk - und seinem Individualstil als Regisseur - etwas genauer umschaut. 

Dieser filmische Klassizismus "beißt" sich auf hochinteressante und einzigartige Weise mit Elfmans flippigem Zirkusmusik-Stil - die paradenhaften Bläsermotive, die schräge Percussion, das ganze hyperaktive Brimborium mit den zuweilen fast monströsen musikalischen Gesten (siehe der Anfang von "Train Time" mit den 50er-Jahre-Monster-Movie-Anleihen). Letztendlich ist das eine absolut unverwechselbare Verbindung von Film und Musik. 

Ja, oberflächlich vielleicht. Ist halt beides Actionmusik. 

Ich bin da ganz bei Sebastian. Ich hatte damals ein breites Grinsen im Gesicht, als ich Elfmans überbordende Zirkus-Actionmusik in einem "ernsten" Film hörte. Bei Burton war das ja normal und auch bei Filmen wie DICK TRACY und DARKMAN passte das hervorragend zur Inszenierung. Aber in einem klassischen Agentenfilm kann das eher seltsam wirken. Dennoch finde auch ich, dass Musik und Film hier eine ganz eigene Symbiose eingegangen sind.

Ich kann mich auch erinnern, dass man damals über De Palma sagte, der Film wäre seine "letzte" Chance. Das war wohl bezogen auf seine Karriere in Hollywood, die er in den Jahren zuvor durch einige Flops durchaus verspielt hatte. Wenn MISSION: IMPOSSIBLE also auch gefloppt wäre, wäre es das für De Palma gewesen. Kurioserweise half De Palma der Erfolg des Filmes aber auch hinterher nicht weiter. Kommerziell waren ja fast alle seine Filme seitdem nicht das Gelbe vom Ei, was jetzt keine Bewertung ihrer Qualität sein soll.

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