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INDIANA JONES 5 von Steven Spielberg

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P.P.S. Wenn ich Realismus mag, schaue ich eine Doku und keinen Spielfilm.

das ist dein argument auf meine angesprochenen punkte? und was eine notlandung mit körperbetonten stunts wie auf die fresse hauen, über fallen springen, an der peitsche hin und herschwingen etc. eines fast sechzig jährigen (eigentlich sogar 65 jahrigen) zu tun haben soll hast du trotzdem nicht erklärt. von den erzählerischen schwächen brauchen wir gar nicht erst anfangen.

 

zu Fast & Furious 7. da hast du dir ja noch die halbwegs akzeptable szene rausgesucht. diesels bergabfahrt und der häuserstunt habens dann aber komplett versaut. teil 6 hatte mit der kilometerlangen landebahn ja auch schon sowas drinne, aber teil 7 toppt das leider nochmal gewaltig, dass mir beim zuschauen der spaß vergangen ist. so dolle wollte ich meinen kopf dann doch nicht schütteln um ihn leer zu bekommen. ;)

 

ich will ehrlich sein. ich habe kein problem, mein hirn während des filmschauens auf durchzug zu schalten, aber komplett ausschalten kann ichs dann doch nicht.

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Ich glaube eher, dass du da mit einem Großteil der filmsehenden Menschheit nicht zusammen kommen wirst. Und es ist einer der wenigen Fälle, wo die Schwarmintelligenz Recht hätte.

 

Du kannst dir nicht vorstellen, wie total egal mir landläufige, etablierte Auffassungen über populäre Filme sind - bzw. was Kanon, Anti-Kanon, Fan-Favorit oder Kritiker-Liebling ist. Ich bin glücklich, mir meine eigenen Gedanken machen zu können und auch mal zu Einschätzungen zu kommen, die sich konträr zur Konsensmeinung positionieren. Passiert heutzutage leider viel zu selten in der Filmkritik. Da schwafelt nur einer dem anderen nach, in der Angst, für ein individuelles Urteil geächtet zu werden. Unverbindliches Infotainment, ohne ernstzunehmenden publizistischen Mehrwert. Alex Proyas hat da mit seinen Tiraden ganz Recht.

 

und genau das ist doch Indy 4 auch. hat alex doch wunderbar beschrieben. der film ist clean und steril aufgrund der kameraarbeit, ausleuchtung und den computeranimationen.

 

Ich glaube, du hast nicht ganz verstanden, was ich mit "clean" gemeint habe. Ich meinte damit einen Film, der vom Beginn der Drehbuchphase an von kühlen Marketingstrategen durchgerechnet und auf jeden potenziellen Makel abgeklopft wird, um am Ende möglichst jeden Fan und jeden Kritiker zufrieden zu stellen. Das ist bei THE FORCE AWAKENS passiert - und deswegen ist es auch ein furchtbar langweiliger Film. INDY 4 hat auf diesen Konsens ein großes Häufchen gesetzt, hat dafür dann aber auch die Rechnung kassiert. Oder glaubst du ernsthaft, Lucas war so blöd und hätte die Fan-Reaktionen à la "doofe Aliens" nicht kommen sehen?

 

dein anderer punkt stimmt auch nicht, denn schlechte effekte, ob nun reale oder cgi, gab es in keinem der bisherigen indy-filme, auch nicht in indy 4!

 

Dolle waren die digitalen Effekte und Greenscreen-Aufnahmen wirklich nicht. Aber es schadet dem Film eben nicht sonderlich, wie ich finde. Es ist nach wie vor ein ehrlich-enthusiastischer Reißer, bei dem eben nicht auf maximalen Konsens gesetzt wurde. Das hebt ihn m.E. ganz deutlich über den kalkulierten Plunder, den uns Abrams mit EPISODE VII vorgesetzt hat.

 

und was schlechte green screen aufnahmen mit 50iger jahre stil zu tun haben erschließt sich mir nicht

 

Nichts. Die Filme beziehen sich konzeptionell lose auf die Trivialkultur der 30er bis 50er Jahre. Dass die Filme dabei stilistisch ihr jeweiliges (!) Jahrzehnt spiegeln sollen, kann ich so nicht unterschreiben. Aber vielleicht hat Anne das auch anders gemeint.

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Ich glaube, du hast nicht ganz verstanden, was ich mit "clean" gemeint habe.

wie denn auch, du hattest es ja nicht weiter erläutert. zu Star Wars kann ich aber nichts weiter sagen, kenne ihn noch nicht. Indy 4 ist letztendlich aber auch durchkalkuliert. alte figuren, angesagter jungstar, die action nochmal ordentlich aufgepeppt (jede fortsetzung muss ja größeres bieten), handlungsmäßig ansich erstmal in der tradition der ersten filme und exotische orte. nur die auflösung war sehr sehr langweilig. das hat nichts mit traditionen brechen oder neue wege gehen zu tun. das ist schlicht schlampige inszenierung und erzählweise.

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Ich meinte damit einen Film, der vom Beginn der Drehbuchphase an von kühlen Marketingstrategen durchgerechnet und auf jeden potenziellen Makel abgeklopft wird, um am Ende möglichst jeden Fan und jeden Kritiker zufrieden zu stellen. Das ist bei THE FORCE AWAKENS passiert - und deswegen ist es auch ein furchtbar langweiliger Film.

 

Die "Marketingstrategen" in ihrer Konferenz:

 

"Komm, wir töten die beliebteste Figur der alten Trilogie! Das wollen alle sehen!"

"Wow, tolle Idee. Und Luke zeigen wir erst ganz zum Schluß. Ohne Dialogzeile. Das kommt an!"

"Überhaupt machen wir aus den meisten Hauptfiguren der OT Nebenfiguren mit nur ein paar Minuten Screentime. Die will sowieso kaum einer sehen."

"Wir erklären erstmal nur wenig über die Hintergründe der neuen Hauptfiguren. Untersuchungen zeigen, dass das viele so wollen."

 

:-)

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Ich kaufe Harrison Ford die Rolle ab und wenn du, Lars nur einen Bruchteil des Making Ofs gesehen hätte, dann würdest du ihm das auch abkaufen. Dort springt Ford teilweise selber von einem Auto aufs andere.. dort wird Harrison Ford mit einem Seil quer durchs Lagerhaus gezogen. Er landet in dem Laster zwischen den beiden Feinden. Allein die Stunts im Lagerhaus, wo übrigens kaum CGI zum Einsatz kam, was mich selbst überrascht hat, waren zum größten Teil von Ford selbst getätigt. Ich dachte, dass da bestimmt öfters ein Stuntmen zum Einsatz kam und war dann sehr überrascht, als ich gesehen habe, das der alte Mann einen guten Teil der Stunts immer noch selber machte.

 

Ach ja und wegen CGI, da ich das gerade selbst ins Spiel brachte:

Die Szene, als sie mit dem Jeep durch die Kisten knallen und diese dann komplett in tausend Teile zerspringen, wurde tatsächlich so gedreht. Dachte immer, das wäre auch ein CGI-Effekt gewesen.. pustekuchen. Leider fällt mir gerade nicht ein, wie sie es gemacht haben. Aber ich stand da im Making Of mit offenen Mund da, als ich sah, was sie alles wirklich gemacht hatten. Zum Beispiel die Zerstörung der Kleinstadt am Anfang war eine großartige mit Miniatur dargestellte Szene, wo CGI nur als Unterstützung eingesetzt wurde und auch die Dschungelszene wurde soweit wie möglich nicht mit CGI gefilmt. Okay.. die Tarzan-Szene war die einzige, die mich persönlich auch störte.. da hatten sie dann doch etwas übertrieben.

 

Nochwas.. was Anne mit dem Fliegen meinte:

Ein normaler Mensch, der nicht einen absolut fitten durchtrainierten Körper hat, kann wohl nicht in dem Alter eine Maschine so gut notlanden. Das bedarft nämlich einer mächtigen körperlichen Anstrengung. Das hat uns Ryan Shore in einem Interview erzählt, als das mal angesprochen wurde und er ist selbst ein sehr erfahrener Pilot.

 

Wie auch immer.. ich freue mich tierisch auf den fünften Teil und bin froh, dass David Koepp, der meiner Meinung einen tollen Job beim vierten gemacht hat, wieder mit an Bord ist. :)

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Die "Marketingstrategen" in ihrer Konferenz:

 

"Komm, wir töten die beliebteste Figur der alten Trilogie! Das wollen alle sehen!"

"Wow, tolle Idee. Und Luke zeigen wir erst ganz zum Schluß. Ohne Dialogzeile. Das kommt an!"

"Überhaupt machen wir aus den meisten Hauptfiguren der OT Nebenfiguren mit nur ein paar Minuten Screentime. Die will sowieso kaum einer sehen."

"Wir erklären erstmal nur wenig über die Hintergründe der neuen Hauptfiguren. Untersuchungen zeigen, dass das viele so wollen."

 

:-)

 

Verstehe deine Ironie nicht so ganz. Eine wichtige Figur abtreten zu lassen, ist in Zeiten von GAME OF THRONES und Sam-Mendes-Düster-Bond total hip, neue Figuren sind immer erwünscht (Rey kam auch überall wunderbar an) und das Mysterium um Luke hat die Fans in ultimative Spekulierfreude versetzt. Alles "richtig" gemacht. Oder kam THE FORCE AWAKENS irgendwo schlecht an?

 

@ Lars:

 

INDY 4 wäre durchkalkuliert gewesen, wenn er die relative Albernheit zugunsten der damals bereits etablierten Düsternis und Psychologisierung im Blockbuster-Kino abgeschwächt hätte. Und überhaupt: das Franchise war schon 2008 hoffnungslos aus der Zeit gefallen.

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Ich kaufe Harrison Ford die Rolle ab und wenn du, Lars nur einen Bruchteil des Making Ofs gesehen hätte, dann würdest du ihm das auch abkaufen. Dort springt Ford teilweise selber von einem Auto aufs andere.. dort wird Harrison Ford mit einem Seil quer durchs Lagerhaus gezogen. Er landet in dem Laster zwischen den beiden Feinden. Allein die Stunts im Lagerhaus, wo übrigens kaum CGI zum Einsatz kam, was mich selbst überrascht hat, waren zum größten Teil von Ford selbst getätigt. Ich dachte, dass da bestimmt öfters ein Stuntmen zum Einsatz kam und war dann sehr überrascht, als ich gesehen habe, das der alte Mann einen guten Teil der Stunts immer noch selber machte.

 

Ach ja und wegen CGI, da ich das gerade selbst ins Spiel brachte:

Die Szene, als sie mit dem Jeep durch die Kisten knallen und diese dann komplett in tausend Teile zerspringen, wurde tatsächlich so gedreht. Dachte immer, das wäre auch ein CGI-Effekt gewesen.. pustekuchen. Leider fällt mir gerade nicht ein, wie sie es gemacht haben. Aber ich stand da im Making Of mit offenen Mund da, als ich sah, was sie alles wirklich gemacht hatten. Zum Beispiel die Zerstörung der Kleinstadt am Anfang war eine großartige mit Miniatur dargestellte Szene, wo CGI nur als Unterstützung eingesetzt wurde und auch die Dschungelszene wurde soweit wie möglich nicht mit CGI gefilmt. Okay.. die Tarzan-Szene war die einzige, die mich persönlich auch störte.. da hatten sie dann doch etwas übertrieben.

 

Nochwas.. was Anne mit dem Fliegen meinte:

Ein normaler Mensch, der nicht einen absolut fitten durchtrainierten Körper hat, kann wohl nicht in dem Alter eine Maschine so gut notlanden. Das bedarft nämlich einer mächtigen körperlichen Anstrengung. Das hat uns Ryan Shore in einem Interview erzählt, als das mal angesprochen wurde und er ist selbst ein sehr erfahrener Pilot.

 

Wie auch immer.. ich freue mich tierisch auf den fünften Teil und bin froh, dass David Koepp, der meiner Meinung einen tollen Job beim vierten gemacht hat, wieder mit an Bord ist. :)

wenn man clint eastwood an seilen durch den raum ziehen würde, wäre seine figur trotzdem nicht glaubhafter nur weil er selbst an den seilen hängt. wenn indy in der lagerhalle mit einem flotten tempo über die balken springt, nehm ich das seiner figur nicht ab. wenn indy 3 wasserfälle kopfüber runterstürzt nehm ich ihm das nicht ab. wenn indy mit dem kühlschrank zig mal auf den boden knallt, nehm ich dieser figur in dem alter nicht ab, dass er da unbeschadet rausgekommen ist. als indy mit 36 jahren (ford 43 jahre) in teil 2 mit dem gummiboot aus dem flugzeug stürzt und danach den wasserfall, war das schon unglaubwürdig, aber immerhin dramatisch. 20 jahre älter und 3 wasserfälle ist das nicht mehr glaubwürdig und john hurts charakter wäre abgesoffen. die dschungelverfolgung ist übelster green screen, mir egal ob die autos dabei echt sind und ford in nahmaufnahme von auto zu auto springt. das passiert an seilen (sicherlich aus sicherheit) aber seine figur würde das nicht meistern können in dem alter. meine meinung. es freut mich, das die der film super gefällt, für mich ist es der schwächste indy.

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Gast

@ Lars:

 

INDY 4 wäre durchkalkuliert gewesen, wenn er die relative Albernheit zugunsten der damals bereits etablierten Düsternis und Psychologisierung im Blockbuster-Kino abgeschwächt hätte. Und überhaupt: das Franchise war schon 2008 hoffnungslos aus der Zeit gefallen.

 

Das muss man Lucas bei seinen Werken fast durch die Bank weg lassen, dass er tatsächlich streckensweise immer wie ein unabhängiger Filmemacher auftritt und seine Filme auch diesen Gestus in sich tragen.

 

Die "Marketingstrategen" in ihrer Konferenz:

 

"Komm, wir töten die beliebteste Figur der alten Trilogie! Das wollen alle sehen!"

"Wow, tolle Idee. Und Luke zeigen wir erst ganz zum Schluß. Ohne Dialogzeile. Das kommt an!"

"Überhaupt machen wir aus den meisten Hauptfiguren der OT Nebenfiguren mit nur ein paar Minuten Screentime. Die will sowieso kaum einer sehen."

"Wir erklären erstmal nur wenig über die Hintergründe der neuen Hauptfiguren. Untersuchungen zeigen, dass das viele so wollen."

 

"Komm wir nehmen ne noch größere Superwaffe und zerstören nen Planeten."

 

Abrams hat ja sehr wohl davon gesprochen, dass er gerne viele Fans (jung/alt/neu/alt) abholen möchte und einen tollen Film dafür abliefern möchte. Insofern. (so toll ich den Film auch finde)

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Nochwas.. was Anne mit dem Fliegen meinte:

Ein normaler Mensch, der nicht einen absolut fitten durchtrainierten Körper hat, kann wohl nicht in dem Alter eine Maschine so gut notlanden. Das bedarft nämlich einer mächtigen körperlichen Anstrengung. Das hat uns Ryan Shore in einem Interview erzählt, als das mal angesprochen wurde und er ist selbst ein sehr erfahrener Pilot.

 

 

Also das ist nun wirklich ausgemachter Schwachsinn. Piloten sind in der Regel ohnehin halbwegs trainierte Personen. Und dass der menschliche Körper in Notsituation unter Adrenalinaustoß zu weitaus mehr in der Lage ist als in Alltagssituationen, ist nun auch nicht erst seit gestern bekannt. Ford wird garantiert keinen einzigen Stunt mehr selber machen in seinem Alter, wieso sollte er auch. Fords Fitnesszustand am Beispiel seiner Notlandung festzumachen, ergibt nun wirklich mal überhaupt keinen Sinn. Wäre er etwas fitter, hätte er vielleicht auch der fallenden Metalltür bei den Star Wars Dreharbeiten ausweichen können.

Ich sehe alternde Film-Stars immer sehr kritisch. Irgendwann ist der Zenit nun mal überschritten und eine Fortsetzung auf Teufel-komm-raus nur noch bedingt sinnvoll. Ford ist ohne Frage ein super Schauspieler. Aber als Indiana Jones mit fast 75 Jahren dann leider kaum noch glaubwürdig.

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Als Han Solo war Harrison Ford mit 72 Jahren mehr als glaubwürdig und mehr noch, er hat es wieder geschafft in den Szenen wo er zu sehen war den Film zu tragen!

Wenn das Drehbuch gut sein wird, wird auch Ford mit seinen 74 oder 75 Jahren den jungen Schauspielern zeigen wie Indiana Jones zu spielen ist und man dem Charakter Charme und Charisma einhaucht! ;)

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Als Han Solo war Harrison Ford mit 72 Jahren mehr als glaubwürdig und mehr noch, er hat es wieder geschafft in den Szenen wo er zu sehen war den Film zu tragen!

 

du meinst das träge gerenne (normal in dem alter) und laserpistolen geschieße prädestiniert ihn, die waghalsige action der indiana jones filme glaubhaft rüberzubringen? ist ja lachhaft...

 

naja...ich wünsche mir ja sean connery als james bond zurück. bart ab, rein in hippe klamotten, ordentliche perücke auf und action an seilen und schon übertrumpft er daniel craig in sachen glaubwürdigkeit um längen.... hat bei roger moore mit ende 50 ja auch noch geklappt, so wenig stuntmen wie der verwendet hat... ;)

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Roger Moores letzter Auftritt als James Bond in A VIEW TO A KILL hat einen besonderen Platz in meinem Herzen. Es war der erste Bond-Film, den ich gesehen habe und dann auch noch im Kino (zusammen mit meiner Mama, da ich 1985 mit sieben Jahren noch zu jung war, um alleine ins Kino zu gehen :D). Es ist bis heute mein liebster Bond-Film mit dem für mich besten Titel-Song und besten Barry-Score. Auch das Finale auf der Golden Gate Bridge finde ich ist immer noch der tollste Showdown eines Bond-Filmes. Es ist sicherlich nicht der beste Bond-Film, aber eben mein liebster, wohl auch wegen der Erinnerungen, die ich damit verbinde.

 

Nüchtern betrachtet war Roger Moore damals schon fast 60 Jahre alt und damit natürlich zu alt für die Rolle. Es geht ja nicht nur um die Action, auch die Rolle als Frauenschwarm wird ja irgendwann unglaubwürdig, wenn junge Frauen Mitte 20 sich reihenweise an Bonds schon leicht schwabbeligen Hals werfen. ;) Und ja, Moore wurden für den Film 12 Stunt-Doubles zur Seite gestellt, die teilweise sogar für ihn gerannt sind. Das hat man im Film hier und da ganz clever gelöst. Etwa, als Bond Mayday verfolgt, die vom Eiffelturm gesprungen ist. Da sieht man den Platz vor dem Turm, auf dem ein Taxi steht, während im Hintergrund Bond angerannt kommt. Dann schwenkt die Kamera auf den Taxifahrer, der im Wagen sitzt und Bond kommt ins Bild gerannt. Wenn man genau hinsieht, merkt man, dass Bond kurz vorher noch so weit vom Taxi entfernt war, dass er innerhalb dieser zwei Sekunden niemals schon am Taxi angekommen sein kann. Da hat Moore eben einfach ausserhalb des Bildes gewartet, um dann nach dem Schwenk reinzukommen. ;) Kurioserweise wollte Connery damals James Bond nicht mehr spielen, weil er sich zu alt für die Rolle fühlte. Roger Moore, der dann 1973 mit LIVE AND LET DIE übernahm, ist aber einige Jahre älter als Connery.

 

Harrison Ford muss ich beim neuen STAR WARS zu Gute halten, dass er auf mich da wieder einen besseren Eindruck machte. Ich war schon ein wenig erschrocken, als ich ihn in EXPENDABLES 3 gesehen habe, wo er doch recht knochig und klapprig wirkte. Aber gut, da musste er auch nicht viel mehr machen als Sitzen und ein bisschen Stehen und Gehen. ;) Und auch Schwarzenegger wirkte in seinen wenigen Szenen da doch recht schlapp und behäbig. Stallone mag mittlerweile auch zu alt für diese Rollen sein, aber ihm nehme ich es trotzdem immer noch am ehesten ab. Vielleicht auch, weil er körperlich noch recht fit und durchtrainiert ist. Aber so ist das eben nun mal, man kann nicht ewig den Actionhelden geben. Clint Eastwood hat das ja recht gut gelöst. Die Rollen, die er noch gespielt hat in den letzten Jahren, waren seinem Alter angemessen. Würde er jetzt noch mal den Dirty Harry geben, wäre das sicherlich auch eher lächerlich. Auf der anderen Seite hat Charles Bronson auch noch bis ins hohe Alter hinein seine DEATH WISH Filme gemacht. Wenn ich mich nicht irre, war es auch Eastwood, der gesagt hat, dass es wenige gute Rollen für Männer in seinem Alter gäbe, wenn er nicht den Sidekick-Großvater in einer romantischen Komödie spielen wolle.

 

Im Grunde wäre ja eine elegante Lösung für den neuen Indy, das Konzept von LAST CRUSADE zu übernehmen, nur mit umgedrehten Rollen. War in LAST CRUSADE Indys Vater eben der Ältere, der die Dinge eher mit Köpfchen angegangen ist, während sein Sohn die Action absolvierte, ist nun Indy selbst in der Rolle. Mit Mutt im vierten Film war die Konstellation im Grunde ja schon da.

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aber wenn ford die hauptrollen spielen soll, wollen die fans ihn ja nicht "ältere herren arbeit" verrichten sehen. dann müssen die halt ne reine schnitzeljagd drausmachen mit paar schießereien.

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Gast

Ich weiß gar nicht, ob die "Fans" das so wollen. Und im Grunde: Action kann ja trotzdem angesagt sein. Jones kann ja in einer Lore, nem Boot, nem Flugzeug oder sonst etwas sitzen. Und n Fausthieb kann man mit in dem Alter zur Not auch noch mal austeilen. Die Filme leben ja teilweise auch von Slapstick Momenten, die durchaus immer noch möglich sind.

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 Die Filme leben ja teilweise auch von Slapstick Momenten, die durchaus immer noch möglich sind.

sind sie und wenn wie in teil 3, bin ich voll dabei. wenn wie in teil 4, dann nicht. ich mein, die haben connerys figur in teil 3 ja nicht umsonst eher als passive figur in den actionszenen angelegt. klar hätte auch er das boot und motorrad fahren können oder das flugzeug fliegen, aber wie glaubwürdig wäre das gewesen und wie indiana jones mäßig wäre der film dann noch, wenn fords indy passiv in der action agiert hätte und alles seinem älteren vater überlassen hätte? indiana jones hat gewisse eigenschaften und erlebt abenteuer, bei denen diese eigenschaften gefordert und glaubhauft rübergebracht werden müssen. nur um harrison ford nochmal in der rolle zu sehen, deshalb schau ich mir den film nicht an.

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sind sie und wenn wie in teil 3, bin ich voll dabei. wenn wie in teil 4, dann nicht. ich mein, die haben connerys figur in teil 3 ja nicht umsonst eher als passive figur in den actionszenen angelegt. klar hätte auch er das boot und motorrad fahren können oder das flugzeug fliegen, aber wie glaubwürdig wäre das gewesen und wie indiana jones mäßig wäre der film dann noch, wenn fords indy passiv in der action agiert hätte und alles seinem älteren vater überlassen hätte? indiana jones hat gewisse eigenschaften und erlebt abenteuer, bei denen diese eigenschaften gefordert und glaubhauft rübergebracht werden müssen. nur um harrison ford nochmal in der rolle zu sehen, deshalb schau ich mir den film nicht an.

 

Schon. Und vielleicht wollen das auch viele Fans. Ich fände es dagegen sogar richtig nice, wenn sich die Figur eben ihres Alters entsprechend weiterentwickelt. Wenn Indy hinter seinem Sohn auf dem Motorrad sitzt, dann funktioniert das ja auch. Und auch ab davon: Die Filme sind für mich nicht nur Action. Es gibt so viele großartige Szenen, die vollkommen actionfrei sind und dennoch saugut funktionieren. Etwa die Maproom Szene. Aber klar, Action muss irgendwie dabei sein. Das ist aber vielleicht auch ne Frage vom Sidekick oder anderen Hauptdarsteller. Ich träume ja heimlich von Chris Pratt. Na, mal abwarten.

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Das mit der Doku und dem Realismus war allgemein gemeint. 

 

Zur Altersfrage: Du nimmst also einem 62jährigen Ian McKellen ab, dass er als Gandalf wild durch Mittelerde reitet und sich 2 Jahre später auch mit Orks herumschlägt? Der einige Jahre später, mit 73, nochmal die gleiche Rolle, ebenso aktiv im Hobbit spielt, kurz davor auch noch in einem anderen Actionfilm unterwegs ist (X-Men). Zudem haben wir derzeit einen 58jährigen Peter Capaldi, der sehr aktiv einen zeitreisenden "Doctor" spielt. Sean Connery war übrigens schon 73, als er bei der "Liga der außergewöhnlichen Gentleman" spielte und das auch recht aktiv. Auch wenn er sich in der Rolle immer wieder darüber beklagte, wie alt er geworden sei. 

Könnt ich mir also für Indy auch vorstellen. 

 

Notfalls sollen sie den Film dann halt "Secret of the Wheelchair" nennen und Indy wird halt von seinen jüngeren Assistenten von Ort zu Ort geschoben. Action geht auch, irgendwie... :D

 

Noch so eine allgemeine Anmerkung: Was im Alter geht, soll der Schauspieler / die Schauspielerin machen und nicht "aussortiert" werden, nur weil die Macher, oder Fans denken er/sie könnte das nicht mehr. Passiert eh viel zu oft. Bei Schauspielerinnen sogar eher als bei ihren männlichen Kollegen. Frauen dürfen in Hollywood nicht alt aussehen. 

 

Was ich mit den Effekten und der Zeit meinte, in der die Filme spielen: Aus heutiger Sicht waren die Effekte der alten Filme einfach nicht... schön. Das versuchten sie mit moderner Technik zu imitieren. Was man im Making of lernt. Das man sehen könnte, wenn man sich dafür interessiert, warum die Effekte so sind, wie sie sind. 

Findet man auch auf YouTube. Man muss sich also nicht bewegen und die DVD besorgen, die einlegen... ;)

 

https://youtu.be/82Ei7qDO1_o?t=4m24s

 

Da ist - just an der Stelle, die ich teilte - zu erfahren, dass der Teil 4 wie ein 50er-Jahre-B-Movie werden, also auch so aussehen sollte. Würde sagen.. Mission: erfolgreich.

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mckellen spielte einen ZAUBERER in einer FANTASYwelt. da ist alles möglich. indy ist kein zauberer und das setting ist eine reale welt. und vergleiche orks und zwerge und trolle nicht mit dem gral oder der bundeslade. das sind völlig unterschiedliche szenarien. dr. who kenne ich nicht und 58 ist nicht mitte sechzig und schon gar nicht mitte siebzig. connerys letzten film kenne ich nicht, somit keine ahnung wie glaubwürdig er in der rolle rüberkam. während The Rock war er aber schon mitte sechzig und dementsprechend waren seine actionszenen angepasst. paar schießereien, paar (sehr kurze) kloppereien sowie etwas träges gerenne. keine 3 meterhohen wasserfälle, flink über balken springen oder überleben einer atomexplosion in einem kühlschrank inklusive zigmaligen aufschlagen ohne verletzungen. und was ältere schauspieler machen wollen oder können ist völlig nebensächlich. wichtig ist, wie glaubwürdig sie in den jweiligen szenen sind. oder möchtest du meryl streep als die nächste lara croft sehen???? ford und seine figur waren in den meisten actionszenen für mich nicht glaubwürdig. ach übrigens...ich hatte das gefühl, dass indy nach seiner kühlschranklandung gefährlich nahe am atompilz stand. wahrscheinlich leidet er im neuesten teil dann an krebs.

 

bezüglich effekte. seit wann muss ich erst ein making of anschauen, um die intention des films zu begreifen? das muss der film gefälligst selbst klarstellen. hätten sie die effekte wie in den ersten 3 filmen umgesetzt, wäre es klar gewesen, aber billigste greenscreen und schlechtes cgi sieht leider nur entsprechend aus...nach billigem greenscreen und schlechtem cgi. ich würde sagen...mission gründlich misslungen

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Daran merkt man wieder mal, wie unterschiedlich die Menschen Filme in sich aufnehmen. Das der Film mit den Effekten und auch mit der Kameraführung eine Hommage an die alten Science-Fiction-Trashfilme der 50er ist, wurde mir schon im Film klar. Auch dass die Anfangsszene eine Anspielung auf die damalige Angst in den 50er bzgl eines Atomangriff ist. Da du das nicht so siehst, nimmst du halt Filme anders wahr als zum Beispiel Anne oder ich oder Aldrigde, der hier fleißig seine "likes" verteilte.

 

Allein die Sache mit Indiana Jones in einer realen Welt?

Okay in einer realen Welt können auch Priester Herzen aus den Körpern holen, in einer realen Welt erscheinen auch Geister aus der Bundeslade, in einer realen Welt gibt es auch Ritter, die unsterblich sind, in einer realen Welt kann man auch mit einem Schlauchboot aus einem Flugzeug fallen und das überleben, in einer realen Welt überlebt man auch eine Achterbahnfahrt in einem Berg inkl heißer Sohlen, in einer realen Welt wird man auch unsterblich, wenn man aus einem Holzbecher trinkt, in einer realen Welt werden auch todbringenden Wunden einfach so mit einem heiligen Wasser geheilt.

 

Indiana Jones besteht nur aus solchen übertriebenen Elementen. Es ist dort alles möglich und der Held kann da halt Sachen machen, die ein normaler Mensch eben nicht kann. Es ist kein Film, den man übertriebene Actionszenen übel nehmen sollte. Er ist einfach ein überdrehtes Abenteuerspektakel mit Fantasyelementen. Es ist ähnlich wie die meisten Komödien.. wie zum Beispiel Home Alone, den Anne erwähnt hat. In diesem Film sollten die Verbrecher auch nach den ersten Attacken schon sterbend auf dem Boden liegen, tun sie aber nicht, weil es halt zum Film gehört, dass da die Regeln des normalen Lebens außer Kraft gesetzt werden genau wie in Indiana Jones.

 

Wenn du das nicht so siehst, ist das dein gutes Recht, aber dann respektiere bitte auch, dass andere nicht deine Sicht auf die Filme haben und wir das hier schon mehrmals versucht haben zu erklären. Das hier ist nun auch mein letzter Versuch, danach werde ich aufgeben, weil mir keine Argumente einfallen, die meine Sicht auf den vierten Film beweisen. Es wurde schon alles gesagt, was es zu sagen gab.

 

Dass es nun im fünften Teil nicht mehr so klappen wird, ist ja uns allen klar. Jedoch ich bin da zuversichtlich, dass Spielberg wieder einen Weg finden wird, das glaubhaft darzustellen. Nur eines sollte klar sein... der Charakter des Indiana Jones darf man nicht mit dem Charakter seines Vaters im dritten Teil vergleichen. Dafür sind deren Leben wahrhaftig zu verschieden abgelaufen. Während Indy seit seiner Kindheit sein Leben von Abenteuer zu Abenteuer bestritten hat, hat sein Vater eher den Weg eines normalen Archäologen eingeschlagen.

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du meinst also mit kameraführung, cgi einsatz und auch das setting mit den russen in der 50igern und ufos ist eine hommage auf die REALEN 50iger jahre, aber indy selbst darf man jetzt NICHT als eine person in einer REALEN welt betrachten? ich nehme solche übertriebenen szenen filmen übel, wenn sie mir die spaß versauen weil zu viel und zu unglaubwürdig. habe gestern nochmal Fast & Furious 7 geschaut. was für ein actionmüll. die haben an unsinn soviel reingepackt wie in teil 4-6 zusammen. und genauso verhält es sich mit indy 4. sowas macht macht mir absolut keinen spaß anzuschauen, da auch jegliche dramatik fehlt.

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Hab irgendwo gesagt, dass ich die reale Welt der 50er meine?

 

Das der Film mit den Effekten und auch mit der Kameraführung eine Hommage an die alten Science-Fiction-Trashfilme der 50er ist, wurde mir schon im Film klar.

 

Einzig die Szene mit der Kleinstadt am Anfang und auch damit die Kühlschrankszene sind eine Anspielung auf die damalige paranoide Angst vor einem Atomkraftanschlag. Alles andere ist eine Hommage an die Filmszene der 50er mit all ihren trashigen Science-Fiction-Filmen und -Romanen der damaligen Zeit.

 

Wenn dir das den Spaß verdirbt, dann weißt du ja, um welchen Film du einen großen Bogen machen musst, denn glaub mir. Im fünften Teil wird es wieder übertriebene Actionszenen geben, wo man sich denkt: "und das soll ein alter Knacker echt überleben?"

 

Ich bin nun raus aus dem Thread.. bis es Neuigkeiten bzgl des fünften Indy-Films gibt.

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das szenario mit den russen und den aliens ist doch an die realen 50iger angelehnt oder irre ich mich da? war doch immer schon die logische schlussfolgerung. wurde auch von den befürwortern des films auch immer so argumentiert.

 

bezüglich filmspaß. tut mir leid oliver, aber ich kann dir nicht glauben, dass du jetzt schon weißt, wer was für welche actionszenen bestreitet und wie fords figur tatsächlich angelegt sein wird. deswegen werde ich ganz sicher zumindest um den trailer noch keinen großen bogen machen, auch wenn ich skeptisch bin.

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Es gibt so viele diskussionswürdigere Filme als INDY IV (den ja offenbar bis auf einige Nutzer in diesem Forum sogar die Macher als Pleite abgeschrieben haben..), da kann man an der Stelle wirklich Schluss machen. Nur soviel: jeder, der schonmal IJ and the Fate of Atlantis gespielt hat weiß, dass es auch anders geht - und nun, wo Lucas verquasten Visionen zukünftigen Projekten wohl erspart bleiben darf man hoffen, dass die gefühlten 1000 Möglichkeiten auch genutzt werden.

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