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WaterTower Music: James Newton Howard - FANTASTIC BEASTS: THE CRIMES OF GRINDELWALD

Empfohlene Beiträge

vor 3 Minuten schrieb Sebastian Schwittay:

Ist alles schön und gut - nur wäre es toll, dass alles auch wieder im Unterhaltungs- und Blockbusterkino zu haben. Wer schaut denn ausschließlich Kunstfilme?

ich habe auch keine großen probleme mit den aktuellen blockbustern. mal berieseln von zeit zu zeit brauch ich einfach. und wenns mir zu stumpfsinniges krawallkino wird, weiche ich zu b-movies auf dvd aus. aktuell schau ich auch gerne koreanische filme und serien auf netflix. sicherlich auch mainstream, aber dann doch nachhaltiger.

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vor 6 Minuten schrieb Lars Potreck:

mal berieseln von zeit zu zeit brauch ich einfach.

Ich konnte mich noch nie berieseln lassen, weder von Musik noch von Filmen. Entweder ganz oder gar nicht. Für mich muss Unterhaltungskino genauso spannend gemacht sein wie ein Kunstfilm. Ich differenziere seit geraumer Zeit auch gar nicht mehr zwischen diesen beiden Sphären. Film ist Film.

Die Trennung zwischen "Ohhh, Kunst!" und "Hirn aus" finde ich echt furchtbar beknackt. Die sorgt mit dafür, dass die Verhältnisse so sind, wie sie sind.

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Zumal ich auch gar nicht weiß, wie die Leute das schaffen wach zu bleiben bei Filmen, die Lebenserfahrung und eigenen Intellekt so deutlich unterschreiten. Das konnte ich vielleicht mal bei bekifften DVD-Abenden mit 25, jetzt fehlt mir dazu schlichtweg auch die Zeit, vom Interesse mal ganz ab.

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vor 9 Minuten schrieb Sebastian Schwittay:

Die Trennung zwischen "Ohhh, Kunst!" und "Hirn aus" finde ich echt furchtbar beknackt.

man muss sie ja für sich nicht vornehmen. man könnte ja auch leichte und schwere kost sagen. ich persönlich liebe die meisten seagal, lundgren, van damme, snipes etc. dtv kracher, habe aber auch mal lust auf anspruchsvollere sachen wie LOVELESS, SEA FOG, OUR LITTLE SISTER, Kitschblüten und Rote Bohnen oder auch The Third Murder. und wenn ich ganz gut drauf bin, wird sowas an einem fernsehabend mit TRANSFORMERS kombiniert. die unterschiede sind nun mal da bei all diesen filmen und das ist gut so. dass im kino aktuell die effektorgien dominieren ist sicher sehr schade, aber dafür gibt es ja auch den heimkino markt bzw. netflix etc. auswahl gibt es genug.

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vor 12 Minuten schrieb Lars Potreck:

man muss sie ja für sich nicht vornehmen. man könnte ja auch leichte und schwere kost sagen. ich persönlich liebe die meisten seagal, lundgren, van damme, snipes etc. dtv kracher, habe aber auch mal lust auf anspruchsvollere sachen wie LOVELESS, SEA FOG, OUR LITTLE SISTER, Kitschblüten und Rote Bohnen oder auch The Third Murder. und wenn ich ganz gut drauf bin, wird sowas an einem fernsehabend mit TRANSFORMERS kombiniert. die unterschiede sind nun mal da bei all diesen filmen und das ist gut so. dass im kino aktuell die effektorgien dominieren ist sicher sehr schade, aber dafür gibt es ja auch den heimkino markt bzw. netflix etc. auswahl gibt es genug.

Wie gesagt: ich schaue einen Actionfilm in genau dem gleichen Modus, in dem ich auch einen Film wie LOVELESS schaue. Es sollte beides Kunst, beides spannend und faszinierend sein.

vor 15 Minuten schrieb sami:

Zumal ich auch gar nicht weiß, wie die Leute das schaffen wach zu bleiben bei Filmen, die Lebenserfahrung und eigenen Intellekt so deutlich unterschreiten. Das konnte ich vielleicht mal bei bekifften DVD-Abenden mit 25, jetzt fehlt mir dazu schlichtweg auch die Zeit, vom Interesse mal ganz ab.

Intellektuell muss gar nicht. Für mich kann auch oberflächliches, rein auf Spannung oder Viszeralität ausgelegtes Kino große Kunst sein. Es muss halt was Spannendes mit seinen künstlerischen Mitteln anstellen. Das ist das A und O.

Ob jetzt SUDDEN DEATH, Douglas Sirk, oder expressionistischer Stummfilm - völlig latte.

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Soviel Interesse habe ich an Filmen generell nicht. Ich schaue mir Sudden Death nicht an (bzw. habe diese schwere Aufgabe schon vor 23 Jahren bewältigt).

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vor 3 Minuten schrieb Sebastian Schwittay:

Der ist doch so toll! :) Actionfilm als Kunst, da kommt man an DIE HARD und SUDDEN DEATH (und an Peter Hyams generell) nicht vorbei.

ich find sogar peter hyams' A Sound Of Thunder unterhaltsam, trotz teilweise unterirdischer effekte. außerdem hat der film einen coolen nick glennie-smith score.

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Für dieses Thema scheint es doch großen Diskussionsbedarf zu geben. Wäre cool, wenn die Moderation das in einen gesonderten Thread verschieben könnte. Hat nämlich mit dem eigentlichen Thread nicht mehr viel zu tun.

Ich würde die Charakterisierung dieser "Wandlung" auch eher als gesellschaftliches Problem bezeichnen und nicht unbedingt nur auf Filme beziehen. Es wird im Leben durch die neuen Technologien vieles wesentlich einfacher und der Mensch wird gerade durch verschiedene Regierungen/Institutionen/Firmen zu willenlosen Konsumenten erzogen. Dass sich dies insbesondere auch auf die Filmlandschaft auswirkt, steht gar nicht außer Frage. Ich finde jedoch, man macht es zu einfach, wenn man dieses Problem in diesem beschränkten Rahmen analysiert/diskutiert.

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Wir sind dazu übergegangen, Threads erst zu verschieben, nachdem die Diskussion einigermaßen "abgeschlossen ist". Die Vergangenheit hat bewiesen, dass nichts tödicher für ein schönes Gespräch ist, als es auszulagern. :)

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Wie ein Arbeitskollege von mir es kürzlich formulierte: Wir sind einfach nicht mehr die Zielgruppe für diese Art Blockbuster-Kino. Ich erinnere mich gut, dass auch in den 80er und 90er Jahren die alten Hasen das Blockbusterkino fleißig aufgrund seiner Kommerzilität gescholten haben. Ob z.B. ein Lethal Weapon, ein Top Gun oder Days of Thunder bzw. Backdraft mehr inhaltliche/formale Qualität liefert als die aktuellen Marvel-Filme? Ich weiß nicht. Man erinnert sich halt nur an die guten Filme im nachinein. Wieviele unsägliche US-Komödien aus den 80ern und 90ern sind längst vergessen? Seelenlose Auftragsregisseure gab es damals auch schon. Waren wir als Teenager bis junge Erwachsene damals wirklich anspruchsvoller als die junge Generaton heute?  Ich denke, da muss man im Urteil schon vorsichtig sein.

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vor 7 Stunden schrieb Mike Rumpf:

Wie ein Arbeitskollege von mir es kürzlich formulierte: Wir sind einfach nicht mehr die Zielgruppe für diese Art Blockbuster-Kino.

Mit dem Argument rennste aber gegen den Baum. Die Hälfte der Besucher dieser Filme sind jenseits der 35. Der Begriff 'manchild' wurde speziell für diese unergründliche Zielgruppe erfunden, die es in den 80ern so mit Sicherheit nicht gab.

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das Argument "Ist doch nur ein Film! Was erwartest du?" ist eine erbärmliche Ausrede, warum ein Film, der wirklich schlecht ist, einem trotzdem "gefallen" hat... wenn die Erwartung eh so niedrig ist, darf man sich auch nicht beschweren, dass nur noch Mist im Blockbusterbereich gemacht wird. Man kann grosse Effektorgien auch intelligent und wenn schon nicht intelligent, dann wenigstens spannend machen... aber sich einfach 2-3h berieseln zu lassen ohne dass es einen eigentlich wirklich interessiert... das finde ich schon erstaunlich. Aber hey, Transformers 1-4 brachen ja sämtliche Rekorde und haben das nicht ein einziges Mal verdient. Bei Teil 5 hatten ja aber plötzlich dann alle genug davon (der war in der ganzen Reihe aber wirklich bemerkenswert schlecht... hab ich auf vers. Flügen mir in Teilen angesehen, nur um zu sehen wie unfassbar grottig der selbst für einen Bay Film zusammengeschludert wurde)... wie oft und endlos sich auch viele noch einen Teil und noch einen vorsetzen lassen gehört da ebenso dazu. Oder warum wird noch ein Terminator Film gemacht? Jaaaa jetzt hat den Cameron gemacht (mehr als einen Satz zum Drehbuch hat er wahrscheinlich nicht beigesteuert und tat das auch nur, damit Fox ihn in Ruhe lässt bei Avatar 2-5)... beating a dead horse ey... Genysis war wirklich das Allerletzte und trotzdem freuen sich alle wieder auf T6, weil nach schlechtem Dritten, verbockten 4ten und unteriridischem 5ten MUSS der ja jetzt gut sein!!! ne is klar...

 

 

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vor 7 Minuten schrieb ronin1975:

das Argument "Ist doch nur ein Film! Was erwartest du?" ist eine erbärmliche Ausrede, warum ein Film, der wirklich schlecht ist, einem trotzdem "gefallen" hat... wenn die Erwartung eh so niedrig ist, darf man sich auch nicht beschweren, dass nur noch Mist im Blockbusterbereich gemacht wird. Man kann grosse Effektorgien auch intelligent und wenn schon nicht intelligent, dann wenigstens spannend machen... aber sich einfach 2-3h berieseln zu lassen ohne dass es einen eigentlich wirklich interessiert... das finde ich schon erstaunlich. Aber hey, Transformers 1-4 brachen ja sämtliche Rekorde und haben das nicht ein einziges Mal verdient. Bei Teil 5 hatten ja aber plötzlich dann alle genug davon (der war in der ganzen Reihe aber wirklich bemerkenswert schlecht... hab ich auf vers. Flügen mir in Teilen angesehen, nur um zu sehen wie unfassbar grottig der selbst für einen Bay Film zusammengeschludert wurde)... wie oft und endlos sich auch viele noch einen Teil und noch einen vorsetzen lassen gehört da ebenso dazu. Oder warum wird noch ein Terminator Film gemacht? Jaaaa jetzt hat den Cameron gemacht (mehr als einen Satz zum Drehbuch hat er wahrscheinlich nicht beigesteuert und tat das auch nur, damit Fox ihn in Ruhe lässt bei Avatar 2-5)... beating a dead horse ey... Genysis war wirklich das Allerletzte und trotzdem freuen sich alle wieder auf T6, weil nach schlechtem Dritten, verbockten 4ten und unteriridischem 5ten MUSS der ja jetzt gut sein!!! ne is klar...

ob etwas gut oder schlecht ist liegt aber zum teil zumindest im auge des betrachters. man sieht es ja an diesem film. das was du schlecht fandest, fand bimbam anscheinend gut. wer hat nun "objektiv" recht?

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Man muss wohl eher fragen: wie tief können die geringen Ansprüche an einen Franchise-Kinofilm noch sinken? Ein gutes Drehbuch ist ja inzwischen fast eine Bürde für diese Filme  und den Zuschauern ist es irgendwie auch egal - wenn dann mal ein guter Film dabei raus kommt reibt man sich erstaunt die Augen: Potzblitz, sowas gibt es noch? Dabei sollte sowas (ein in sich geschlossenes, dramaturgisch funktionierendes Drehbuch) eine handwerkliche Selbstverständlichkeit sein.

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vor 55 Minuten schrieb Lars Potreck:

ob etwas gut oder schlecht ist liegt aber zum teil zumindest im auge des betrachters. man sieht es ja an diesem film. das was du schlecht fandest, fand bimbam anscheinend gut. wer hat nun "objektiv" recht?

ich glaube man kann das rein handwerklich an vielen Dingen festmachen, dass ein Film faktisch nicht gut ist. Wenn ein Fan, ich will das jetzt bimbam gar nicht unterstellen, einfach kritiklos alles hinnimmt und sich schlicht so dermaßen freut, dass er schon wieder dasselbe vorgesetzt bekommt und sich das 100tse Mal darüber scheckig lachen kann, dass Arnie I'll be back sagt, dann sei dem Fan das gegönnt. Es ist einfach eine Schande, dass der Zuschauer heute sich lieber xmal wieder und wieder das vorsetzen lässt statt sich auf was Neues, Tolles einzulassen... ich seh da ja schwarz für MORTAL ENGINES... "kenn ich nicht, will ich nicht, aber hey es läuft Terminator 6! Die letzten 3 waren Mist, aber der is garantiert jetzt mein Geld mehr wert als Mortal Engines..." das wird ME passieren. Da wird auch Peter Jacksons Name nichts retten können fürchte ich (immerhin is der Film jetzt nicht SOOO teuer)... und dann eben nicht mal den Anspruch hat, dass das gut gemacht wird.

z.b.: Bei Minute 20 muss ein Film in der Regel den Plot ins Rollen gebracht haben, sonst verliert der Zuschauer das Interesse. Das ist einfach so. Hab neulich THE CELL gesehen und da kommt das "ich muss in sein Bewusstsein eindringen" erst bei Minute 39... bis dahin stellt sich schon Ungeduld und Langeweile ein, weil man sich einfach fragt, wohin das alles führen soll und sich das zu lange fragt. Bei FB2 glaub ich kommt der Plotpoint, worum es eigentlich geht, überhaupt nie auf, was das alles so endlos erscheinen lässt. Setup nach Setup wird aneinandergereiht, stets schielend auf weitere Teile, von richtiger Struktur kann keine Rede sein, Figuren verliert man aus den Augen, viele sind völlig irrelevant für den Plot (nur der Fan jauchzt vor Glück, dass da Dobby mal nen Fenster putzt, aber hat man gleich wieder 2min Effekte einem vor den Latz geknallt...)... 

Wie gesagt, "objektiv" kann man vieles an einem Film festmachen, ob es gut oder schlecht ist. Der 0815 Zuschauer kann das meist nur an "schlechter" Kamera und vielleicht "nerviger" Musik festmachen... vom Rest versteht er meistens nichts und stört sich bewusst auch nicht dran, nimmt aber unbewusst schon wahr, dass was nicht stimmt (oder lässt sich eben mit Fanservice blenden)

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vor 16 Stunden schrieb Sebastian Schwittay:

Ist alles schön und gut - nur wäre es toll, dass alles auch wieder im Unterhaltungs- und Blockbusterkino zu haben. Wer schaut denn ausschließlich Kunstfilme?

 

vor 16 Stunden schrieb Sebastian Schwittay:

Wie gesagt: ich schaue einen Actionfilm in genau dem gleichen Modus, in dem ich auch einen Film wie LOVELESS schaue. Es sollte beides Kunst, beides spannend und faszinierend sein.

Intellektuell muss gar nicht. Für mich kann auch oberflächliches, rein auf Spannung oder Viszeralität ausgelegtes Kino große Kunst sein. Es muss halt was Spannendes mit seinen künstlerischen Mitteln anstellen. Das ist das A und O.

Ob jetzt SUDDEN DEATH, Douglas Sirk, oder expressionistischer Stummfilm - völlig latte.

Hundertprozentige Zustimmung. Kunstkino und Unterhaltungskino haben beide ihre Daseinsberechtigung. Ich ärgere mich sowohl über Kunstfilme, denen ich anmerke, dass sie "künstlich" Kunst machen wollen und am Ende aber doch nix drin steckt. Auf der anderen Seite sehe ich nicht ein, warum ich bei einem 300 Millionen $ Blockbuster keinen Anspruch auf ein wenig Kreativität, Frische und eigenen Stil haben darf.

vor 10 Stunden schrieb Mike Rumpf:

Ich erinnere mich gut, dass auch in den 80er und 90er Jahren die alten Hasen das Blockbusterkino fleißig aufgrund seiner Kommerzilität gescholten haben. Ob z.B. ein Lethal Weapon, ein Top Gun oder Days of Thunder bzw. Backdraft mehr inhaltliche/formale Qualität liefert als die aktuellen Marvel-Filme? Ich weiß nicht. Man erinnert sich halt nur an die guten Filme im nachinein. Wieviele unsägliche US-Komödien aus den 80ern und 90ern sind längst vergessen? Seelenlose Auftragsregisseure gab es damals auch schon. Waren wir als Teenager bis junge Erwachsene damals wirklich anspruchsvoller als die junge Generaton heute?  Ich denke, da muss man im Urteil schon vorsichtig sein.

Genau das meine ich: Die "Früher war alles besser" - Haltung ist de facto Blödsinn. So viele vermeintliche Klassiker aus den 70/80ern schaue ich heute an und kann nur den Kopf schütteln.

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vor 11 Minuten schrieb BVBFan:

 

Genau das meine ich: Die "Früher war alles besser" - Haltung ist de facto Blödsinn. So viele vermeintliche Klassiker aus den 70/80ern schaue ich heute an und kann nur den Kopf schütteln.

Hatte dahingehend ein total schlechtes Gewissen als ich letztens mal wieder PREDATOR gesehen habe ... und mich meist total gelangweilt habe und versucht habe nachzuempfinden, warum der Film ein so "genialer Klassiker" ist😳

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vor 12 Minuten schrieb Siddl:

Hatte dahingehend ein total schlechtes Gewissen als ich letztens mal wieder PREDATOR gesehen habe ... und mich meist total gelangweilt habe und versucht habe nachzuempfinden, warum der Film ein so "genialer Klassiker" ist😳

Genial würde ich den Film nun auch nicht nennen, aber er ist schon ein gutes Beispiel für einen sehr versiert inszenierten Actionfilm. Dass nicht jeder gut davon unterhalten wird, liegt in der Natur der Sache. Aber faktisch kann man dem Film sicherlich nicht absprechen, dass er in puncto Story, Inszenierung und auch den Typen da auf der Leinwand, durchaus heraussticht. Vor allem natürlich in der damaligen Zeit. Denn das darf man auch nicht vergessen: Die Art, wie Filme gemacht und vom Zuschauer empfunden werden, hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Es ist ja bezeichnend, dass wohl die meisten Teenager heute Klassiker wie PSYCHO oder selbst JAWS als öde und langweilig empfinden. Das liegt daran, dass die einfach mit ganz anders gemachten Filmen aufgewachsen sind. Hat man als Teenager JAWS 1975 im Kino gesehen, war das sicherlich ein ganz anderes Erlebnis, als wenn ihn heute ein Teenager zum ersten Mal sieht. 1975 hatte man etwas wie JAWS noch nicht gesehen. Oder auch STAR WARS 1977. Mittlerweile hat man einfach alles schon gesehen, um es mal überspitzt zu sagen. Selbst ein Film wie INDEPENDENCE DAY war 1996 tatsächlich ein Eventfilm. Jeder sprach darüber, die Explosionen und Effekte hatte man in dieser Form noch nicht gesehen. Heute lockt das niemand mehr hinter dem Ofen hervor. Und wie oft gibt es heute denn tatsächlich noch einen Eventfilm dieser Art, über den die Leute reden, natürlich außerhalb von Fan-Filterblasen? Effektspektakel sind heute die Normalität, vor 20, 30 Jahren waren sie weit weniger verbreitet und deshalb schon etwas Besonderes. Dazu gab es natürlich nicht viele andere Ausweichmöglichkeiten, die heute das Internet oder auch Netflix und Co. bieten. Auch im TV-Serien-Bereich hat sich so viel getan. Da findet man mittlerweile oftmals bessere Sachen als im Kino.

Die CGI-Revolution hat dazu geführt, dass heute jeder Film groß und pompös aussehen kann. In den 70ern und auch noch in den 80ern und 90ern waren diese Blockbusterfilme eher ein Novum, weil die Tricktechnik damals einfach noch nicht so weit fortgeschritten war und man "große" Filme einfach sehr teuer und aufwändig drehen musste. Da konnte man nicht alles mit CGI am Computer machen, da mussten Sets gebaut und an Locations gedreht werden und als Hilfe hatte man "nur" den Bluescreen, der eben mit Matte Paintings gefüllt wurde. Einen Film wie LORD OF THE RINGS hätte man in den 70ern und 80ern niemals so drehen können, wie es Peter Jackson dann Ende der 90er gemacht hat. Das hätte niemand bezahlen können und wollen.

CGI hat dem Zuschauer auch so ein wenig die Fantasie geraubt, um es mal so zu sagen. Wie es im Thread hier ja auch schon erwähnt wurde, wird heute in großen Filmen weniger Wert darauf gelegt, eine zündende Idee oder gute Dramaturgie im Film zu haben, sondern eher darauf, den Zuschauer zweieinhalb Stunden lang mit Effekten zuzuschütten. Blockbusterkino soll heute mehr Freizeitpark-Erlebnis als wirklich inhaltlich gut gemachter Film sein. Und so werden die Zuschauer nun schon seit Jahren erzogen. Nicht die Handlung oder die Figuren sind das Wichtigste, sondern das Erlebnis der Bilderwelten und Möglichkeiten der modernen Tricktechnik.

Früher war nicht alles besser und Filme wie TOP GUN oder auch FLASHDANCE, zufällig zwei Bruckheimer-Produktionen, wirken heute auch eher befremdlich. Aber auch hier ist es im Kontext einfach so, dass man so etwas wie TOP GUN damals zum ersten Mal in dieser Form sah. Der Film ist auch nichts anderes, als coole Typen bei spektakulären Flugmanövern zu zeigen. Dazu gibt es eine 0815-Love-Story und passende Pop-Songs, fertig war der Megahit. So mancher Bay-/Bruckheimer-Film funktioniert heute ja immer noch nach dem gleichen Prinzip. Bei FLASHDANCE habe ich mich nach einer halben Stunde gefragt, ob der Film überhaupt eine Handlung hat, beziehungsweise ob der Film dramaturgisch noch mehr zu bieten hat als "Sie will tanzen". Aber neben diesen offensichtlichen Popcornfilmen gab es immer wieder große Produktionen, die ebenfalls nur unterhalten wollten, aber handwerklich auf hohem Niveau gemacht waren. Wie eben beispielsweise Spielbergs Filme. Und so etwas kommt heute tatsächlich eher selten vor.

Aber auch wir, die schon etwas älteren Filmfreunde, wurden durch das heutige Kino beeinflusst. Ich ertappe mich auch immer wieder dabei, unbewusst einen 20 oder 30 Jahre alten Film an heutigen Standards zu messen. Oft gewinnt dann allerdings der ältere Film. :D Die Cannon-Produktionen der 80er werden oft allgemein als Schrott und Schund beschimpft. Dass Cannon auch ernste Filme wie BARFLY produziert hat, sei mal dahingestellt, aber inhaltlich sind die auch nicht schlechter als der x-te TRANSFORMERS-Film. Und oftmals sogar handwerklich besser inszeniert. Aber der Zuschauer lässt sich eben blenden von den Effekten und erkennt dabei oft nicht, was für ein Schund auch ein TRANSFORMERS-Film sein kann. Vielleicht ist das ja auch eine Generationsfrage. Die Teenager von heute, die Sachen wie TRANSFORMERS abfeiern, werden in zehn, zwanzig Jahren vielleicht auch anders darüber denken. Ähnlich wie wir Filme als Teenager in den 80ern und 90ern liebten, die nach erneuter Sichtung heute doch etwas von ihrem Glanz verlieren.

Wie viele Filme gibt es denn, die Generationen überdauert haben und auch heute noch im Schnitt Alten wie Jungen gefallen? Gibt es die überhaupt, die Unterhaltungsfilme, die in Sachen Figuren, Handlung, Effekte immer noch so glänzen, wie sie es zu ihrer Veröffentlichung getan haben?

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vor 2 Stunden schrieb ronin1975:

ich glaube man kann das rein handwerklich an vielen Dingen festmachen, dass ein Film faktisch nicht gut ist. Wenn ein Fan, ich will das jetzt bimbam gar nicht unterstellen, einfach kritiklos alles hinnimmt und sich schlicht so dermaßen freut, dass er schon wieder dasselbe vorgesetzt bekommt und sich das 100tse Mal darüber scheckig lachen kann, dass Arnie I'll be back sagt, dann sei dem Fan das gegönnt. Es ist einfach eine Schande, dass der Zuschauer heute sich lieber xmal wieder und wieder das vorsetzen lässt statt sich auf was Neues, Tolles einzulassen... ich seh da ja schwarz für MORTAL ENGINES... "kenn ich nicht, will ich nicht, aber hey es läuft Terminator 6! Die letzten 3 waren Mist,

also zunächst mal bin ich nicht kritiklos.

ich hab so einiges am zweiten teil von „phantastische tierwesen“  zu kritisieren,

a) daß ein hapy end fehlt,                                                                                                       b) die entwicklung und die entscheidung zum schluß der bezaubernden queenie,     c) demzufolge auch der weg der im ersten teil süßen bezaubernden romanze zwischen jacob und queenie im zweiten teil und                                                              d) das was zum schluß des films dem guten albus dumbledore unterstellt wird. ich kenn die potter-bücher nicht und hab auch die potterfilme (von den ersten dreien abgesehen (die mir von den potter-filmen am besten gefallen und die ich jeweils wohl so zwei drei male geschaut hab insgesamt)) die ja leider immer düsterer wurden, nur einmal geschaut, aber albus dumbledore schien mir immer der nette, gütige, weise gute-laute-opa zu sein.

weswegen sich das was grindelwald ihm gegen ende von                         „phantastische tierwesen 2“ unterstellt meines erachtens diametral dem bild widerspricht, was man von albus dumbledore aus den SPÄTER (!) stattfindenden harry potter-filmen hat.

ich glaube und hoffe, daß frau rowling weiß was sie tut und rowling das alles gut durchdacht hat, auf daß die prequels nicht die späteren potter-filme zerstören bzw. entmystifizieren.

kann ich mir aber auch nicht vorstellen, daß eine renommierte autorin wie frau rowling auf ihr eigenes vermächtnis und ihre potter-saga sch**ßt !

inhaltlich hab ich also an „phantastische tierwesen 2“ einiges auszusetzen, allerdings ruiniert mir das nicht den film.

dafür ist er formal, von der inszenierung, den schauspielern (jude law gibt einen handsome young dumbledore ab, redmayne ist als verpeilter scamander spitze wie in teil 1, ebenso dan fogler, und auch johnny depp glänzt hier mal wieder ohne jack sparrow-overacting) dem score, dem phantastisten setting und effekten einfach viel zu perfekt gemacht. ein genuß ihn zu schauen.

generell hab auch ich ein problem mit immergleichen cgi-gewitter-showdowns. doch das ist in diesen beiden filmen meines erachtens nicht gegeben. hält sich hier im rahmen.

ich persönlich freu mich auf teil 3 ..und 4 ..und 5. 

 

was „terminator 5“ angeht. DER war mal richtig klasse, im gegensatz zu seinen beiden direkten vorgängern. die musik war gut und jason clarke machte ne tolle figur, arnie ebenso. lediglich emilua clarke paßte nicht. ist für mich der zweitbeste teil der saga nach dem überragenden „t2“. 

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vor 17 Stunden schrieb Mike Rumpf:

Ob z.B. ein Lethal Weapon, ein Top Gun oder Days of Thunder bzw. Backdraft mehr inhaltliche/formale Qualität liefert als die aktuellen Marvel-Filme? 

Du beantwortest dir die Frage in gewisser Weise ja schon selbst. Die Vielfalt an Stoffen, Budgetklassen, und auch individuellen Zugängen war im Unterhaltungskino der 80er und frühen 90er noch viel größer, es wurde noch viel mehr finanziert und ausprobiert - neben großen 60-Millionen-Kloppern wie BACKDRAFT oder DAYS OF THUNDER gab es genauso noch kleine 10- bis 15-Millionen-Dollar-Filme wie Donners LETHAL WEAPON, Roger Donaldsons NO WAY OUT, manchen Walter Hill, John Carpenter oder Peter Hyams, die von den Studios fast genauso groß vermarktet wurden wie die teuersten Produktionen der Zeit. Dieser reichhaltige Gemischtwarenladen, der Hollywood damals noch war, resultierte in einer ungeheuren Vielfalt der Blicke und Einzel-Kinematographien. Da hat sich noch viel mehr gegenseitig befruchtet, und das Kino war dynamischer. Ein idealer Nährboden für eine Vielzahl an klar abgrenzbaren Individualstilen unter den Regisseuren des Unterhaltungskinos (und auch Grundvoraussetzung für Unfassbarkeiten wie den megateuren, aber super idiosynkratischen DIE HARD 2, für den man sich einen Action-Auteur geholt hat, der vorher strange, kleine Horrorfilme wie PRISON gemacht hat - WTF? :staun:). 

Diese Strukturen haben sich ja in den letzten 15 Jahren ganz fundamental geändert. Der mittelbudgetierte Film ist beinahe ausgestorben, bzw. zumindest im groß vermarkteten Unterhaltungskino nicht mehr existent. Eine enorme Reduktion des Marktes hat stattgefunden (Franchises), und damit auch eine Reduktion bzw. Gleichschaltung der Stile. 

Außerdem sehe ich den Unterschied - wie zu Beginn der Diskussion schon erwähnt - im cinephilen Zugang, der mir heute ziemlich ausgestorben scheint. Da möchte ich an den Beitrag von @Howard anschließen, der das Problem - sehr richtig! - auch auf technologischer und gesellschaftlicher Ebene diskutiert wissen will. Die Demokratisierung der Bilder durch Digitalisierung und Social Networking hat den Umgang mit Medien massivst verändert, hin zu seriellen Endlos-Erzählungen, hin zu interaktiver Beteiligung, hin zur Fan- und Referenz-Kultur (Stichwort "Manchild", danke sami) - und weg vom Kino. Auch Materialästhetik und filmischer Look spielen kaum noch eine Rolle. Klar auch, dass die neuen Filmemacher (oder eher: Medienmacher) gar nicht mehr großartig mit Filmhandwerk in Kontakt kommen, und ihre Produkte eher nach den Maßgaben der kleinen (möglichst noch portablen) Screens gestalten... Ein Joss Whedon oder David Yates hat systembedingt einen völligen anderen Background und Bezug zum Kino als ein William Friedkin oder Steven Spielberg. Die Form von Kino, für die die beiden letztgenannten stehen, könnten Whedon oder Yates gar nicht mehr machen, selbst wenn sie es wollten. 

vor 7 Stunden schrieb Siddl:

Hatte dahingehend ein total schlechtes Gewissen als ich letztens mal wieder PREDATOR gesehen habe ... und mich meist total gelangweilt habe und versucht habe nachzuempfinden, warum der Film ein so "genialer Klassiker" ist😳

Bezeichnend wie gesagt, dass man sich damals mit Sequels noch steigern konnte: PREDATOR ist zwar originell und auch formal sehr interessant, aber McTiernan war da quasi noch in der Selbstfindungsphase (erst mit DIE HARD ist er IMO zu künstlerischer Vollendung gelangt) - das richtig heißblütig knurrende, vor Energie und Gewalt fast überkochende Meisterwerk ist dann erst PREDATOR 2. :)

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Natürlich hat sich das Kino in den letzten Jahren radikal verändert, nicht nur durch CGI, sondern auch durch den Streaming-Markt und die beinahe unbegrenzte Verfügbarkeit von Film  vom Kino über den heimischen TV bis zum Handy. Gleichzeitig ist die Quantität an filmischer Ware geradezu explodiert. Unglaublich, wie viele Filme/Serien dabei untergehen - ganz unabhängig von der Qualität. Das wird sicher in dieser Form über kurz oder lang implodieren - spätestens dann wenn sich die Marvel-Filme auf Netflix & Co. nicht mehr von denen im Kino unterscheiden und der Kinobesuch keinen nennenswerten Mehrwert an Erlebnis mehr bietet.

Gleichzeitig finde ich aber auch, dass der Siegeszug von CGI es auch kleinen Filmen ermöglicht, auf erstaunlichem Niveau Effekte zu inszenieren. Insofern hat sich da auch etwas verlagert. Wobei z.B. Alex Garlands Ex-Machina (2014) mit einem 15Mio. Budget eigentlich genau die von die gewünschte Sparte belegt. Auch international tut sich einiges, z.B. der audiovisuell eindrucksvolle X - The Exploited aus Ungarn aktuell. So ein Film wäre in den 90er Jahren aus einer kleinen Filmnation völlig undenkbar gewesen. Letztendlich ist es wie in der Musik: Der Mainstream ist relativ klein geworden, weil die Geschmäcker sich immer weiter aufsplitten. Der Filmmarkt ist schon sehr unübersichtlich geworden. Man ist ja schon fast froh, wenn es dann mal einen Publikums-Konsens in Form eines Franchise gibt, weil so ziemlich alle Star Wars, Game of Thrones oder Harry Potter gesehen haben. Ansonsten gibt es kaum noch gute Diskussionen, weil doch eh jeder individuell was ganz anderes guckt.

Was sicherllich etwas verloren gegangen ist, ist das recht freie/wilde Autorenkino der 60er bis 80er Jahre. Individuelle Regisseure gibt es aber - finde ich - immer noch: Sei es Wes Anderson, Denis Villeneuve, Ang Lee, Atom Egoyan, Lars van Trier, Tim Burton, Kenneth Branagh, Park Chan-wook usw. Klar, das US-Blockbuster Kino ist noch härter durchkalkuliert als jemals zuvor. Ein Milliionengrab wie Heaven's Gate, dass ein  Studio an den Rand des Ruins bringt, ist heute kaum noch denkbar. Von einer Gleichschaltung der Stile und dem Verlust des Cinephilen würde ich eigentlich nur im innersten Kern des US-Blockbuster-Kinos sprechen (also Transformers, Marvel & Co.). Letztendlich glaube ich, dass man einfach mehr am Rande gucken muss, um spannende Werke zu finden Spannende Polit-Thriller, Horrorfilme und Science-Fiction-Filme gibt es da auch weiterhin. Hat sich nur alles verschoben.

BTW: Zu Fantastic Beasts (Teil 2 kenne ich noch nicht): Für mich ein Film ohne irgendeine echte Handlung, der genau darunter leidet,  zum Teil sich aber auch drollig losfabuliert. Gerade dieses Ziellose setzt sich schon von  den stereotypen Handlungsverläufen typischer Blockbuster ab.. Dazu eher unscheinbare Helden und kein schlüssiger Handlungsaufbau. Einerseits spannungsarm, andererseits auch reizvoll, weil es teilweise aus den zu erwartenden Schemata ausbricht. Der Film pendelt für mich ganz seltsam zwischen seelenlosem Franchise und charmanter Fantasterei. Hat mich eher ratlos hinterlassen.

 

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@bimbamdingdong ich meinte mit kritiklos jetzt nicht dich, ich verallgemeinte das jetzt gerade.

Allerdings ist der Film ja gerade weder formal noch von der Inszenierung gut... Yates hat überhaupt keine Ahnung von Dramaturgie, Aufbau und überhaupt hat den ganzen Film nicht im Griff. Da hätte mit Abstand nochmal ein Cutter drübergehen und alles Überflüssige entfernen müssen (aber dann wär der Film ja nur noch 90min lang und kein Eventfilm mehr... warum müssen solche Filme heute eigentlich so lang sein???).

@Mike Rumpfich finde nicht, dass FB 1 und 2 durch das Fehlen einer Handlung reizvoll aus Schemata ausbrechen... am Ende ist es alles total 0815, nur so schlecht erzählt, dass man sich eben fragt was das soll... das verärgert doch nur.

 

@bimbamdingdongpuh, nee also mal ehrlich T5 geht überhaupt nicht. Von der ersten Minute an eine Vollkatastrophe ohne Sinn und Verstand. Obendrein grottig inszeniert, Arnie wird zur Witzfigur verdammt, John Connors Twist bedeutet ja die Maschinen haben gewonnen... was soll denn das alles überhaupt? Der ganze Film ist nur Fan-Service und das Einzige was er schafft ist doch nur, dass man denkt "Das hab ich alles in den vorigen Teilen schon gesehen, nur in gut!" . Balfes Musik ist auch nen Witz. Sorry. Auch da lässt der 0815 Zuschauer sich von Fiedels Thema täuschen anstatt mal sich den Rest genau anzuhören. Die Terminator Franchise war nach Teil 2 durch... die Story selbst gibt einfach auch nicht genug her um davon eine endlose Franchise zu machen. Das zeichnete sich schon in Teil 3 ab... an sich hätte man sich schon da trauen müssen auf Arnie zu verzichten. Stattdessen kriegt man einen sterbenslangweiligen Showdown zwischen ihm und der Terminatrix, wo doch eigentlich der Held Connor und seine Uschi sind. Theoretisch hätten die den Showdown bestreiten müssen, damit da wirklich mitfiebert... aber nun denn... Teil 4 hätte interessant sein können, scheint ja aber kein Vertrauen in seinen geplanten Twist gehabt zu haben und spoilert das von Anfang an... sehr schade... immerhin fand ich da die Action noch rasant gemacht und Elfmans Musik ganz wummernd...

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vor 10 Stunden schrieb Mike Rumpf:

Natürlich hat sich das Kino in den letzten Jahren radikal verändert, nicht nur durch CGI, sondern auch durch den Streaming-Markt und die beinahe unbegrenzte Verfügbarkeit von Film  vom Kino über den heimischen TV bis zum Handy. Gleichzeitig ist die Quantität an filmischer Ware geradezu explodiert. Unglaublich, wie viele Filme/Serien dabei untergehen - ganz unabhängig von der Qualität. Das wird sicher in dieser Form über kurz oder lang implodieren - spätestens dann wenn sich die Marvel-Filme auf Netflix & Co. nicht mehr von denen im Kino unterscheiden und der Kinobesuch keinen nennenswerten Mehrwert an Erlebnis mehr bietet.

Ist doch schon der Fall. Dass der Eventstatus des Kinoerlebnisses immer noch so ungebrochen ist, erstaunt mich ziemlich (zu teuer, nervige Gäste, lange Wege usw.). Der letzte Blockbuster*scheiß*, den ich - in Bangkok übrigens - gesehen habe war Ready Player One, und obwohl der Film alles andere als gut war, konnte mich die Inszenierung überzeugen. Man kann solche dünnen Stoffe eben auch gut machen, nur leider braucht es dazu eine Ikone wie Spielberg.

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