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Laut dem, wie ich finde, sehr guten Trailer zu dem Film MOWGLI, einer eher düsteren Version des Dschungelbuchs, von und mit Andy Serkis, wird der indische Komponist Nitin Sawhney die Musik schreiben. Der Name sagt mir gar nichts. Hat aber schon die Musik für "Breathe", dem Regiedebüt von Serkis geschrieben.

Hier noch eine Info dazu:

Zitat

Unterscheiden sollen sie sich aber auch in ihrer Tonart. Während Jon Favreau für Disney eine Adaption das hauseigenen Animationsfilms und somit ein Familien-Abenteuer lieferte, soll es bei Serkis düsterer zugehen. Der Regisseur betonte bereits in früheren Interviews, dass er sich an der etwas drastischeren Buchvorlage von Rudyard Kipling orientiere, in der „der Dschungel ein Garten Eden [ist] und ein wundervoller Platz für Mowgli um aufzuwachsen, aber auch ein Ort der Angst und Bedrohung“. In der von Warner veröffentlichen Inhaltsangabe schlägt sich der Unterschied aber noch nicht nieder. Quelle: http://www.filmstarts.de/nachrichten/18516216.html

 

 

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der Film is ja wohl leider nicht sonderlich gut geworden, Trailer sieht auch eher pointless und streckenweise ziemlich schlecht getrickst aus...  nun wird er auf Netflix verramscht.

Den Score gibts auf Spotify schon. Ziemlich gross sinfonisch, mit aber den üblichen, erwartbaren Drums und Rhythmen... allerdings bringt Nitin Sawhney einen gewissen indischen Touch mit rein... 

ich sach ma solide, haben muss ich das nicht, hätt aber auch weit schlechter sein können. Dem Film wohl angemessen.

Kurioserweise hab ich den auf Spotify nur gefunden indem ich den Namen des Komponisten eingegeben habe...

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Warum wird die selbe Geschichte innerhalb kürzester Zeit zwei Mal erzählt, die wir eigentlich schon öfters zuvor, in unterschiedlichen Versionen gesehen haben? :D

 

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vor 2 Stunden schrieb HamburgerSchueler:

Tja, wenn Ideen in der Luft liegen.
Das gibts ja immer wieder, dass ähnliche Stoffe nahezu parrallel anlaufen.

Stimmt, DEEP IMPACT und ARMAGEDDON liefen beispielsweise im gleichen Jahr. Oder auch WHITE HOUSE DOWN und OLYMPUS HAS FALLEN. Oder die beiden letzten HERCULES-Filme. ;)

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Oder die Stauffenberg-Filme DER 20. JULI und ES GESCHAH AM 30. JULI oder die beiden Romy-Schneider-Projekte, von dem das mit Yvonne Catterfeld letzten Endes abgeblasen wurde.

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Stimmt, von Alexander waren auch zwei Filme in der Fertigung ... die Dreharbeiten mit Leonardo DiCaprio und Nicole Kidman wurden aber in der Produktion abgebrochen. Schade, hätte ein interessanterer Film werden können.

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Mowgli dachte ich immer wäre die Fortsetzung, ab der Hälfte des Films scheint das ja auch so zu sein. Merkwürdig auf jeden Fall...

naja sehen muss man den wohl nicht...

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vor 15 Stunden schrieb Alexander Grodzinski:

Oder auch LEVIATHAN und THE ABYSS. Da beschleunigte man sogar die Produktion, damit man den Film vor Camerons ABYSS ins Kino bringen konnte. 

Das war sogar noch verwirrender. Im selben Jahr gab es auch noch DEEP STAR SIX und ein paar Kategorien drunter THE EVIL BELOW und LORDS OF THE DEEP. Warum diese ganzen Unterwasserfilme alle 1989 hochkamen, wer weiß.

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Der Komponist ist mir bislang nur in Verbindung mit der Game-Music zu HEAVENLY SWORD unter gekommen
(Indische Herkunft? - Hört man irgendwie...)

 

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Hier nun aber mal die offizielle Ankündigung des Soundtracks:
 

Zitat

 

WaterTower Music will release a soundtrack for the fantasy adventure Mowgli: Legend of the Jungle. The album features the film’s original music composed by Nitin Sawhney (The Namesake, Breathe, Lila Says). Also included is the original end credits song Changes written by Sawhney and performed by Kara Marni. The soundtrack will be released digitally tomorrow, November 30 and will be available to download on Amazon, where you can also check out audio clips. Mowgli: Legend of the Jungle is directed by Andy Serkis and stars Rohan Chand, Matthew Rhys & Freida Pinto and also features the voice talent of Christian Bale, Benedict Cumberbatch, Cate Blanchett, Tom Hollander, Peter Mullan, Naomie Harris, Eddie Marsan and Jack Reynor. The movie follows an orphaned boy raised by animals in the jungle seizes his destiny while confronting a dangerous enemy – and his own human origins. The Warner Bros. Pictures production is being released in select theaters today and will be be available to stream exclusively on Netflix on December 7.

mowgli-300x300.png

Here’s the album track list:

1. The Wolf Boy (1:19)
2. Changes (feat. Kara Marni) (3:53)
3. Invocation (1:03)
4. Khan’s Attack (0:29)
5. Bagheera Finds Mowgli (2:30)
6. Of Course You’re Different / Straight Back To the Caves (2:58)
7. This Is the Jungle / Practice Running (2:16)
8. The Monkey (0:42)
9. Give Him To the Tiger (1:19)
10. You Are a Man Cub (2:28)
11. The Calm Before Khan / Stalking the Man Cub / The True Kings (4:00)
12. You Belong (2:00)
13. The Running of the Pack (2:55)
15. Mowgli’s Failure (1:48)
16. The Monkeys Kidnap Mowgli (1:46)
17. Khan’s Arrival In the Lair / Baloo and Bagheera Save Mowgli (2:58)
18. We’re Not Special (1:22)
19. Kaa’s Lair (3:53)
20. Khan’s Takeover (2:07)
21. Mowgli’s Banishment (1:38)
22. Bagheera’s Visit (4:18)
23. Village Life (2:40)
24. Come Home (1:48)
25. Holi Festival (1:37)
26. Campfire (1:36)
27. Hathi’s Tusk (1:52)
28. The Next Day (0:39)
29. Challenging Khan / The Fight / There’s the Hunter (4:48)
30. Khan’s End (1:46)
31. Lori (Lullaby) [feat. Nicki Wells] (1:04)
32. Changes (feat. Kara Marni) [Slow Burner Mix] (3:34)
33. Changes (feat. Kara Marni) [Reprise] (3:06)

 

Wer kein Spotify hat, kann das komplette Album auch ganz offiziell auf YouTube anhören. Gefällt mir wirklich sehr gut, was ich da höre, auch wenn es in den Actionpassagen doch etwas modern klingt, aber ja.. hat was.

 

 

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Scheint doch ernster, und damit auch anders zu ein als die bisherigen Verfilmungen aus dem Hause Disney, aber trotzdem für die Seite kino-zeit doch keine gelungene Sache.

Zitat

 

Serkis‘ Version der Geschichte gestaltet sich deutlich dunkler und ernsthafter als die bekannten Verfilmungen des Stoffes – keine Lieder, keine humorvollen Nebenfiguren, hier geht es um das Überleben einer Gemeinschaft, um die Rollen ihrer Mitglieder, die Bedrohungen, denen sie sich ausgesetzt sehen. Immer wieder streift der Film die Fragen nach Zugehörigkeit und Heimat, nach Ausgrenzung und Einsamkeit. Mogli gehört nicht zu den Tieren, er ist kein Wolf wie die anderen – aber er gehört auch nicht zu den Menschen, deren Konventionen er nicht kennt.

Mogli ist immer nah an seiner Hauptfigur, am Erleben des Jungen, dem der Dschungel mit der Erkenntnis, dass er nie wirklich zum Rudel der Wölfe gehören kann, immer fremder wird, dem aber auch die Menschenwelt furchteinflößend fern ist. Auch die Tiere des Dschungels, die Wölfe, Baghira und Balu, haben Angst vor dem, was aus Mogli werden könnte, vor der Gefahr, die er als Mensch für ihr friedvolles Leben darstellt.

So existiert kaum eine Figur in diesem Film, die nicht von Angst oder Hass zerfressen wäre: Angst vor dem Anderen, Angst vor dem Eigenen, Hass auf die Menschen, Hass auf die Tiere – zwischendurch scheint es, als wäre ein Ausweg zu Frieden und Freundschaft eine völlige Illusion. Es gibt keine Pointen, keinen Witz, nur das bitterernste Überleben, den gewaltsamen Prozess, eine Gemeinschaft zu bilden und aufrechtzuerhalten. Auch wenn der Film schließlich nach Grausamkeit und Kampf den Schimmer von Gerechtigkeit und Frieden andeutet, ist der Weg dorthin hart und mit Verlust gepflastert. 

Einen großen Beitrag dazu liefert die Ästhetik der über-realistischen Dschungel-Vision von Motion Capturing-Meister Andy Serkis. Dessen Versuch, nie dagewesenen Fotorealismus in die Darstellung sprechender Tiere einzuführen, konnte bereits in den jüngsten Planet der Affen-Filmen (2011-2017) bestaunt werden – in der phantastischen Welt des Dschungelbuchs wirkt er jedoch völlig deplatziert und streift besonders bei Balu immer wieder die Gefilde des sogenannten uncanny valley, jener Region digitaler Animation, die gerade zu real und zu irreal zugleich ist, um funktionieren zu können.

Der Film erschafft somit eine düstere Welt, der jede phantastische Qualität, jede fantasievolle Magie abhandengekommen ist. The Jungle Book überraschte gerade deswegen, weil er einen Mittelweg zwischen beeindruckender Tier-Animation und weicher Anpassung dieser Tiere fand. Mogli dagegen macht mit jedem Bild seiner animierten Tiere deutlich, dass es sich um wilde Tiere handelt, um viel zu echte Tiere, mit denen ein Mensch niemals friedvoll befreundet sein kann. Dass gleichzeitig die Mimik der Tiere dennoch stark anthropomorph geformt ist, verstärkt nur den gruseligen, befremdlichen Eindruck des uncanny valley-Effekts.

Am Ende ist das größte Problem des Films ganz einfach: Er ist nicht kindgerecht. Er erzählt keine Geschichte, bei der es etwas zu lernen gäbe, außer dass das Leben hart und ungerecht ist, dass selbst der Kampf für das Gute immerzu Opfer bedeutet, dass es am Ende vielleicht so etwas wie Gerechtigkeit nur zu einem enormen Preis gibt. Gleichzeitig ist aber diese durchaus valide Sicht auf die Welt mit derart flachen und trotz des grandiosen Casts miserabel synchronisierten Dialogen (Tiefpunkt: die sonst wundervolle Cate Blanchett als Kaa) versehen, dass auch erwachsene Zuschauer*innen keine besonders interessante Erfahrung mit dem Film machen dürften. Abseits einer mäßig beeindruckenden Technik-Demonstration von Andy Serkis‘ unbestrittenem Können, weiß Mogli nichts weiter mit seiner Welt und seinen Figuren anzufangen.
Quelle: https://www.kino-zeit.de/film-kritiken-trailer/mowgli?utm_content=bufferad480&utm_medium=social&utm_source=facebook.com&utm_campaign=buffer

 

 

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Eine löblicher, aber wohl misslungener Versuch... dazu wohl schlecht getimt... ohne Disneys Jungle Book hätte das alles vielleicht mehr Aufmerksamkeit bekommen.

Naja, manchmal gewinnt man, manchmal verliert man... und FX Wizards sind selten gute Regisseure geworden. Siehe Douglas Trumbull und naja, dass Serkis Second Unit Director von THE HOBBIT war is ja auch nichts womit man sich gross Lorbeeren verdient hätte...

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