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Trekfan

La-La-Land Records: Universal Pictures Film Music Heritage Collection

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Es wäre jedenfalls ein würdiger Beginn für diese Reihe gewesen! Die erste Zusammenarbeit des legendären Duos Williams-Spielberg, und es soll Leute wie mich geben, die Spaß an diesen 60s/70s Scores mit ihrer Mischung aus Underscore und Source, beides aus der Feder des Komponisten, haben. Williams war hier ein Meister wie auch Schifrin oder Fielding u.a.

Aber ich will nicht meckern, auch Colossus war ein starker Beginn der Reihe!

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vor 3 Stunden schrieb Mephisto:

Aber das ist doch nun längst nichts neues, dass Williams eine Veröffentlichung von SUGARLAND EPXPRESS um jeden Preis verhindern will. Solange Williams lebt, dürfte da auch nichts kommen, ähnlich wie bei Goldsmiths THE VANISHING.

Oh doch! Für mich ist das etwas Neues und ein Dankeschön an Stefan für die Aufklärung. Daß ein Komponist aus kreativen und nicht aus finanziellen Gründen eine Veröffentlichung verhindern will, verstehe ich sogar. Nun kenne ich weder den Film, noch die Musik, daher tangiert mich das nicht so sehr. Ist zwar pures Spekulatius, aber wenn z.B. Mike Post nicht will, daß "Rockford", "Magnum" oder "A-Team" auf einem Album kommen, dann - zumindest für mich - gute Nacht. Nach dem Heritage-Deal sind da meine Erwartugen nämlich wieder größer geworden.

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MV kürzlich:

Zitat
Hi La La Land folks,

any news about Levays "Airwolf"- and Post's & Carpenter's "Rockford"-, "Magnum"- and "A-Team"-scores?


I hope some day

MV

 

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vor 3 Minuten schrieb Trekfan:

MV kürzlich:

 

Ja, das weiß ich. Ich habe schließlich die dazugehörige Frage gestellt. Aber damit vertröstet er mich nun schon seit drei Jahren.

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vor 53 Minuten schrieb magnum-p.i.:

Oh doch! Für mich ist das etwas Neues und ein Dankeschön an Stefan für die Aufklärung. Daß ein Komponist aus kreativen und nicht aus finanziellen Gründen eine Veröffentlichung verhindern will, verstehe ich sogar.

Das ist nun aber jetzt auch kein Einzelfall. Ähnliches gibt es z.B. in Italien auch im Fall Morricone, der seine eigenen Musiken zu den beiden MAC GREGOR-Western von 1966/1967 - die letzten beiden von seinen Italo-Westsrn, die noch nicht veröffentlicht worden sind -  nicht ausstehen kann - vermutlich weil humoristisch gefärbt und musikalisch doch teilweise ein wenig albern - und daher eine Veröffentlichung auf CD definitiv untersagt hat. Die CD wäre vor ein paar Jahren schon fertig gemastert gewesen, aber Morricone sagte eben "Nein" und dann hat sich das Label eben zu beugen, wenn es noch weiter mit ihm zusammenarbeiten will.
Und das wird vermutlich auch der Grund sein, warum seine Arbeiten aus den frühen 60ern für die Schlagerfilme DICIOTTENNI AL SOLE oder LA VOGLIA MATTA immer noch nicht auf CD erschienen sind, obwohl die Bänder an sich im CAM-Archiv verfügbar sind.

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vor 5 Minuten schrieb Stefan Schlegel:

Das ist nun aber jetzt auch kein Einzelfall. Ähnliches gibt es z.B. in Italien auch im Fall Morricone, der seine eigenen Musiken zu den beiden MAC GREGOR-Western von 1966/1967 - die letzten beiden von seinen Italo-Westsrn, die noch nciht veröffentlicht worden sind -  nicht ausstehen kann - vermutlich weil humoristisch gefärbt und musikalisch doch teilweise ein wenig albern - und daher eine Veröffentlichnug auf CD untersagt hat. Die CD wäre vor ein paar Jahren schon fertig gemastert gewesen, aber Morricone sagte eben "Nein" und dann hat sich das Label zu beugen.
Und das wird vermutlich auch der Grund sein, warum sein Arbeiten aus den frühen für die Schlagerfilme DICIOTTENNI AL SOLE oder LA VOGLIA MATTA immer noch nicht auf CD erschienen sind, obwohl die Bänder an sich im CAM-Archiv verfügbar sind.

Also wenn ich da an seine tolle Musik zu "Eine Faust geht nach Westen" denke; die war ja z. T. wirklich irre komisch komponiert und arrangiert. Der Film ist m.E. neben einem Bud Spencer-Film auch ein "Italo-Western", wenn auch mit viel Humor. Da widerspricht Morricone sich irgendwie ein wenig selbst.

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Man darf ja auch nicht vergessen, die Leute werden älter und betrachten ihre älteren Sachen mit ganz gehörigem Abstand. Da liegen sehr viele Jahrzehnte dawischen und da stellt sich aus dem rein zeitlichen Abstand vieles dann ganz anders dar.
EINE FAUST GEHT NACH WESTEN war mal vor 38 Jahren - so was würde Morricone heutzutage ja nicht mehr machen. Und das ist mit Sicherheit auch ein Score, den er nicht besonders schätzt. Daß der damals auf LP und dann CD vermarktet wurde, lag ja hauptächlich an den Platten - und Produktionsfirmen und nicht immer nur an Morricone allein. Und selbst damals meinte er ja bereits in Interviews, daß nicht jeder seiner Scores auf Tonträger veröffentlicht werden müsse und oft seine Berechtigung nur im Film habe - ähnlich wie es ja Goldsmith auch ausdrückte.
Filmmusik ist nun mal auch keine absolute Musik, was viele oftmals zu vergessen scheinen, sondern unterliegt sehr oft funktionalen Beschränkungen und Zwängen innerhalb eines Films. Daß dann Komponisten nicht immer Musik komponieren können, die sie selbst auch abseits des Films für hörenswert erachten oder die sie gerne schreiben würden, liegt eigentlich ja auf der Hand.

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vor 9 Minuten schrieb Stefan Schlegel:

Man darf ja auch nicht vergessen, die Leute werden älter und betrachten ihre älteren Sachen mit ganz gehörigem Abstand. Da liegen sehr viele Jahrzehnte dawischen und da stellt sich aus em zeitlichen Abstand vieles dann ganz anders dar.
EINE FAUST GEHT NACH WESTEN war mal vor 38 Jahren - so was würde Morricone heutzutage ja nicht mehr machen. Und das ist mit Sicherheit auch ein Score, den er nicht besonders schätzt. Daß der damals auf LP und dann CD vermarktet wurde, lag ja hauptächlich an den Platten - und Produktionsfirmen und nicht immer nur an Morricone allein. Und selbst damals meinte er ja bereits in Interviews, daß nicht jeder seiner Scores auf Tonträger veröffentlicht werden müsse und oft seine Berechtigung nur im Film habe - ähnlich wie es ja Goldsmith auch ausdrückte.
Filmmusik ist nun mal auch keine absolute Musik, was viele oftmals zu vergessen scheinen, sondern unterliegt sehr oft funktionalen Beschränkungen und Zwängen innerhalb eines Films. Daß dann Komponisten nicht immer Musik komponieren können, die sie selbst auch abseits des Films für hörenswert erachten oder die sie gerne schreiben würden, liegt eigentlich ja auf der Hand.

Das ändert nichts daran, daß der Score bei mir unter den Morricones sehr weit oben ist und viele andere sehen das wohl auch so. Die Musik ist bisher zweimal auf CD erschienen und jedesmal habe ich es verpaßt mir eine zu holen, weil sie so schnell ausverkauft war. Auf der einen Seite habe ich, wie oben geschrieben, Verständnis, wenn Komponisten nicht wollen, daß etwas auf CD erscheint, aber dennoch finde ich es ein wenig arrogant, den Leuten etwas vorzuenthalten, was sie haben wollen. Ich wäre da nicht so engstirnig und würde wohl alles freigeben. Ob es sich verkaufen läßt, ist ja dann sowieso das Problem der Plattenfirmen.

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Komponisten wie Williams oder Morricone haben aber halt ihren Eigensinn und ihre festen Ansichten. Ein paar Fans, die dies oder das wollen, werden sie doch nun kaum kümmern. Dafür sind sie inzwischen viel zu abgeklärt und darauf wirklich nicht mehr angewiesen Und dazuhin haben sie eben auch den Ausnahmestatus, daß die Labels sich nach ihren Entscheidungen richten müssen. Zumindest solange sie noch unter uns weilen. War doch bei Goldsmith nicht anders. Viele seiner Sachen wollte er zu Lebzeiten nicht haben und das haben die Labels dann auch befolgt. Kaum war er gestorben, ging es los mit den ewigen Expandierungen, bei denen sich Goldsmith zum Teil im Grabe rumgedreht hätte.

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