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Trekfan

Intrada: Kickstarter-Projekt DIAL M FOR MURDER (Dimitri Tiomkin)

Empfohlene Beiträge

vor 22 Minuten schrieb scorefun:

Ich kann dieses ganze Gebrülle nach Neueinspielungen sowieso nicht verstehen..
GONE WITH THE WIND...wunderbar repräsentiert auf der Rhino-2CD...
Ich ziehe persönlich jede Originalaufnahme (sofern sie existiert) einer Neueinspielung vor...

Das sehe ich in den meisten Fällen im Prinzip auch so wie Du, Ralf. Ich freue mich normalerweise viel, viel mehr über eine gelungene neue Aufnahme von einem alten Score, den es zuvor noch nie auf Tonträger gab, als über eine hochgelobte Neueinspielung von einem Score, den ich längst im Original habe und schätze. Ganz wenige Ausnahmen, wo das Original eventuell einige Macken gehabt magen mag, bestätigen die Regel.
Und im Fall GONE WITH THE WIND bin ich logischerweise auch hoch zufrieden mit der Rhino-Doppel-CD, die wirklich gemessen am Alter der Aufnahmen gut klingt und auch einwandfrei anhörbar ist. Habe ich überhaupt kein Problem damit, obwohl ich die Charles Gerhardt-Fassung natürlich auch sehr liebe und mit der sozusagen aufgewachsen bin. Andererseits habe ich nicht das geringste Bedürfnis, jetzt nochmals eine Neueinspielung der kompletten Filmmusik haben zu müssen. Mir reicht also Original plus Gerhardt völlig aus. Mehr will ich gar nicht.

  • Thanks 1

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vor 5 Minuten schrieb Stefan Schlegel:

Mir reicht also Original plus Gerhardt völlig aus. Mehr will ich gar nicht.

Sehe ich genauso! (Wobei ich die Gerhardt Aufnahme gar nicht besitze)

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vor 12 Stunden schrieb Spark:

Übrigens ist Waxmans "Prince Valliant" 'ne super Sache. Da sind die Originalaufnahmen nun auch nicht gerade "prickelnd".

Da klingt die von FSM veröffentlichte Originalaufnahme doch nun wirklich ausgezeichnet für ihr Alter - und neu eingespielt gibt es ja zumindest die 10-minütige Suite unter Charles Gerhardt. 

Bin da auch ganz auf Seiten von Ralf und Stefan. Neueinspielungen bitte eher von Musiken, die diskographisch kaum bis gar nicht erschlossen sind. 

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vor 14 Stunden schrieb sami:

Die weiter oben genannten Steiners und Tiomkins würde ich allerdings mit keiner Mark sponsern

Da könnte man jetzt die Namen der Komponisten austauschen, aber diese Reaktion (von der ich mich nicht ausnehmen ;) ) dürfte die größte Unwägbarkeit für Intrada sein. Sie werden es kaum allen recht mache können. Daher zu Beginn Nr. Sicher, tippe fast nur auf Goldsmith und Rozsa, bei Williams ist ja wohl nichts großartig mehr auszugraben.

 

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Dracula 😎

Ich seh das auch pragmatisch, Tadlow und Prometheus haben ja nun diverse Highlights herausgebracht (Taras Bulba, Sodom, Blue Max usw.), so dass ich eigentlich keine Wünsche mehr offen hab in dieser Richtung. Dass es inzwischen außer drei, vier "alten Säcken" keine Abnehmer mehr für komplette Neueinspielungen von "55 Days at Peking" oder "Helen of Troy" gibt, macht mich in der Tat eher glücklich, da ich solche Musiken nicht brauche (respektive mit den erhältlichen Suiten oder FSMs hinkomme) und es für mich persönlich nicht als Bereicherung ansehe, noch mehr solcher Neueinspielungen aussitzen zu müssen, bevor endlich mal wieder was kommt, das mich interessiert . Ich würde tatsächlich nur noch Sachen kaufen, die mir musikalisch am Herzen liegen, und da mache ich aus meinem Herzen keine Mördergrube wenn ich festhalte, dass ich 10x häufiger eine satte Lionheart-Neuaufnahme höre, als die oben genannten. Gerne auch kleiner besetzte (und dadurch günstiger zu produzierende) Fieldings aus den 70ern etc.

Klar gäbe es noch Scores, die schlecht klingen (Spirit of St. Louis, Song of Bernadette) und eine Neueinspielung verdient hätten, aber wirtschaftliche Realitäten bleiben eben wirtschaftliche Realitäten...

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vor 9 Minuten schrieb sami:

Dracula 😎

 

Williams´DRACULA darf doch sowieso nicht neu eingespielt werden und kommt deshalb auch gar nicht.
Dazu James Fitzpatrick vor fast zwei Jahren:

"I have it today on very good authority that if there is an new recording or re-release of DRACULA then nothing will be done without John Williams' being involved himself. So that certainly means no new recording unless conducted by John."

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vor 15 Minuten schrieb sami:

Gerne auch kleiner besetzte (und dadurch günstiger zu produzierende) Fieldings aus den 70ern etc.

Nett, dass du Fielding erwähnst. Seit Peckinpahs Noon Wine auf Blu-ray veröffentlicht wurde und man endlich Fieldings Score hören konnte, halte ich diesen Kammerorchester-artigen Score für einen wunderbaren Kandidaten für eine Neueinspielung, dann gekoppelt mit irgendwas anderem hübschem! :)

 

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vor 33 Minuten schrieb Trekfan:

Da könnte man jetzt die Namen der Komponisten austauschen, aber diese Reaktion (von der ich mich nicht ausnehmen ;) ) dürfte die größte Unwägbarkeit für Intrada sein. Sie werden es kaum allen recht mache können. Daher zu Beginn Nr. Sicher, tippe fast nur auf Goldsmith und Rozsa, bei Williams ist ja wohl nichts großartig mehr auszugraben.

 

Nachdem sich jetzt auch noch Doug Fake geäußert hat, es werde nicht "something completely different" zum Bisherigen in der Excalibur-Reihe sein, ergänze ich zu Deinem Rozsa/Goldsmith-Duo eigentlich nur noch Herrmann. Aber einer von dem Trio wird es zum Start demnach garantiert sein:

But in truth, we're hoping to get some things recorded that aren't mentioned every day. The bottom line, of course, is financing. We've got a proven track record and can deliver the goods... but it takes money to create these Excalibur releases and audiences remain modest. So targeting as many supporters as possible is necessary to drive the engine. I'd love to be listening right now to a new Excalibur recording of Frank Skinner's terrific adventure score for Back To God's Country but I'm certain the majority of our intended audience would be a bit hesitant to finance it... at least as a starter project. Anyway, we've got a lot invested in this initial release already and it's a great one. With your support we'll bring it across the finish line. And maybe - just maybe - I'll get to enjoy that Skinner score one day. And that Friedhofer... and that Bernstein... and that Waxman... and that Goldenberg... and that...

 

 

 

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Intrada:

Zitat

We'll be launching our campaign tomorrow during our normal announcement time window. Come find out the title, the conductor and what's on our mind for the future!

 

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Zitat
Project Image
 
Alfred Hitchcock's decade-spanning career involved many top composers, resulting in some of the finest film music composed for the cinema. Many recordings of the earlier works haven't survived, making it impossible to enjoy them outside of their films. Intrada is embarking on  a mission to record some of these scores, and you are instrumental in making this happen. 

The initial recording is composer Dimitri Tiomkin's final collaboration with Alfred Hitchcock, the 1954 thriller Dial M for Murder. Intrada chose this title because of Tiomkin's striking score, accentuating an elegant thriller that features the knock-out star power of Ray Milland, Robert Cummings, John Williams and Grace Kelly (her first of four productions with Hitchcock, and whose introduction to the director was facilitated by Tiomkin).

Your support for this recording not only helps make this recording possible, but encourages future campaigns for a series of recordings that could include Shadow of a Doubt, Strangers on a Train, Suspicion, The Man Who Knew Too Much and many many more possibilities. And that's just Hitchcock! With your continued support there is no limit to what we could do — Jungle Book, The Haunting, Joan of Arc, Face of a Fugitive, Black Patch — who knows where this can lead us. Each project is expensive and time intensive to put together, and we need your help to make this and future titles available. The cost of undertaking a reconstruction and new recording are too high to recuperate their costs through the normal way of doing business.

For this release, Intrada has engaged the highly esteemed William T. Stromberg, who previously created a stunning recording of Tiomkin's Red RiverStromberg previously recorded many scores for the Marco Polo label, including early works by Max Steiner and Hans Salter, and then with his own label, Tribute, that boasted recordings of Bernard Herrmann including Mysterious Island and Battle of Neretva. Stromberg knows classic film scores and knows first hand the complexity and nuances of Tiomkin's work, enabling him to deliver a stellar recording of Dial M for Murder. 

The score will be assembled with the assistance of Tiomkin expert Patrick Russ and the composer's own publishing company and recorded with the Slovak National Symphony Orchestra in the Slovak Radio Concert Hall. Check out a sample of Intrada's recording from Alfred Hitchcock's Spellbound recorded with the Slovak National Symphony Orchestra: 

 

Please join us on this journey to start recording some classic scores to legendary Alfred Hitchcock films. We can't make it without your support!

 

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Das Ganze über den Namen Hitchcock zu vermarkten hatten wir ja bereits angesprochen gehabt vor ein paar Tagen. Nur ist DIAL M FOR MURDER nun wirklich überraschend, da das zumindest für mich nun nicht gerade der stärkste oder prägnanteste unter den Tiomkin-Scores für Hitchcock ist und es auch schon eine neu eingespielte 7-minütige Suite daraus auf einem Silva-Sampler gab. Nach einer Kompletteinspielung von ausgerechnet diesem Score hat zudem kaum jemand von den Golden Age-Sammlern mal gefragt, weil eigentlich thematisch nicht wirklich so viel hängen bleibt bei dem Score. Schon schade, daß dagegen der muskalisch reizvollere I CONFESS oben überhaupt nicht erwähnt wird bei dem, was sie da vorhaben.
Aber immerhin nun ein Tiomkin - damit hätte wohl niemand unbedingt gerechnet. Ist selbstverständlich nicht einfach, den markanten Stil bei einer Neueinspielung zu treffen, vor allem, wenn man doch nur dieses Slovak Radio Symphony Orchestra zur Verfügung hat, das bisher nicht unbedingt absolute Glanzleistungen ablieferte.
Trotzdem ist das natürlich allemal eine interessante und unterstützenswerte Sache, denn ansonsten kommt ja in Zukunft in der Beziehung wohl gar nichts mehr.
Bin mal gespannt, ob das benötigte Geld bei der Aktion im Endeffekt zusammenkommt. Wenn, dann hauptsächlich wegen dem Namen Hitchcock. Es kann fast nur darüber laufen.

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Lol, ausgerechnet The Man Who Knew Too Much in Intradas Aufzählung dabei, den ich oben ins Spiel gebracht hatte. Aber Dial M For Murder? Habe vor ein paar Wochen den Film noch einmal angesehen und gedacht, wenn es einen Hitchcock-Score gibt, den ich persönlich nicht auf CD haben wollte, dann den! ;) Habe danach die 7-minütige Suite angehört, die reicht für den Score vollkommen aus.

Labelchef Doug Fake hat sich auch geäußert:

Zitat

Dimitri Tiomkin is the subject at hand. His terrific score for Alfred Hitchcock’s Dial M For Murder to be more specific. And what a score it is! To bring it to vibrant life, Intrada has engaged the brilliance of Tiomkin authority Patrick Russ and the composer’s publisher to prepare the music for recording. Crowning this jewel of a project will be William T. Stromberg at the podium, conducting the Slovak National Symphony Orchestra. To fully realize this landmark Excalibur recording, we have launched our very first Kickstarter campaign. We invite you to join us in supporting our efforts!

Intrada has a proven track record with numerous previous Excalibur releases, ranging from Ivanhoe and Jason And The Argonauts to Rio Conchos and Spellbound, by composers such as Miklos Rozsa, Bernard Herrmann and Jerry Goldsmith. We have placed on our drawing board a number of incredible film score projects in need of the Excalibur treatment and your support will help us move those from the drawing board to the recording stages. Let’s all look forward to having at our fingertips brand new recordings of more Hitchcock scores including Strangers On A Train (Tiomkin), Shadow Of A Doubt (Tiomkin), The Man Who Knew Too Much (Herrmann), Saboteur (Frank Skinner) and I Confess (Tiomkin) as well as many other scores so deserving of our attention: Joan Of Arc (Hugo Friedhofer), Black Patch (Goldsmith), Face Of A Fugitive (Goldsmith), Kipling’s Jungle Book (Rozsa) and so many others. I can hear ‘em playing in my head already!

Die bei Intrada nehmen das Mündchen ganz schön voll und nennen so viele Titel. Wie viele Kickstarter wollen sie denn machen pro Jahr? Aus allen genannten Scores finde ich Skinners Saboteur am interessantesten. Eine ausgezeichnete Arbeit, der villeicht wichtigste unveröffentlichte Score für Hitchcock.

Ich werde der Sache mal in der Hoffnung auf was anderes in der Zukunft eine Chance geben und bei Kickstarter etwas beisteuern.

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Von mir gibt's da nix - bin weder ein Freund von Tiomkin im Allgemeinen, noch von DIAL M FOR MURDER im Speziellen. Gehe mit Stefan d'accord, dass das ein musikalisch eher wenig ergiebiger Score ist. Da hätten sie sich was anderes zum Start aussuchen sollen.

Ich sehe das Projekt schon scheitern... so groß ist das Interesse daran in der Fan-Gemeinde eh nicht. 

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Innerhalb des Tiomkin-Gesamtwerks stellt DIAL M FOR MURDER halt wirklich nur Mittelmaß dar. Selbst Christopher Palmer räumt in seinem Tiomkin-Buch ein: "By contrast, DIAL M FOR MURDER offered little scope for music.... The only sequence in which music really comes into its own is that of the murder itself."

Ich schätze mal, daß Intrada hauptsächlich nach dem Bekanntheitsgrad des Films vorgegangen ist. Und DIAL M ist eben schon einer der populärsten Hitchcocks, der immer wieder und überall auftaucht.
Es müssen folglich schon sehr viele an Hitchcock Interessierte hier spenden, damit die Sache aufgeht.

Wenigstens erwähnt Doug Fake in seinem Posting I CONFESS. Immerhin. Für mich neben Friedhofers JOAN OF ARC der interessanteste Titel in der ganzen Liste, während SABOTEUR von Skinner zwar im Film gut paßt und interessante Momente hat, mich auf CD aber musikalisch nicht unbedingt so sehr reizen würde.

Wenn sie wirklich die ganzen Hitchcock-Scores machen wollen, dann brauchen sie allein dafür bald 5-6 Jahre. Mehr als eine Neueinspielung im Jahr dürfte von vornherein kaum drin sein.

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vor einer Stunde schrieb Stefan Schlegel:

während SABOTEUR von Skinner zwar im Film gut paßt und interessante Momente hat, mich auf CD aber musikalisch nicht unbedingt so sehr reizen würde.

Wenn sie wirklich die ganzen Hitchcock-Scores machen wollen, dann brauchen sie allein dafür bald 5-6 Jahre. Mehr als eine Neueinspielung im Jahr dürfte von vornherein kaum drin sein.

Als ich zuletzt Saboteur noch einmal gesehen habe, war ich von Skinners Score sehr angetan. Für mich um Längen besser als die Tiomkins für Hitchcock. Es lohnt sich sogar, die deutsche Fassung mit dem Score von Kurt Heuser anzuschauen. In einer idealen Welt gäbe es sogar einen Doubleheader mit beiden Scores als Neuaufnahme. Wenn ich das Geld hätte, würde ich Fitzpatrick fragen. Aber vorher würde ich Moross' War Lord buchen! :D

Aber das meinte ich oben mit dem Mund sehr voll nehmen durch Intrada. Selbst 5-6 Jahre sind illusorisch, wenn das überhaupt ans Laufen kommt. Wenn's ideal läuft, gibt es eine Handvoll Titel.

Habe bei Kickstarter die unterste Kategorie gewählt. Prompt wurde ich aufgefordert, Portokosten dazuzubuchen, sind dann 39 Dollar geworden. Wenn ich mich recht entsinne, hatten Kimmel und Fitzpatrick bei ihrem Crowdfunding auf sowas verzichtet. Hätte fast abgebrochen. ;)

 

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vor 2 Stunden schrieb Sebastian Schwittay:

Von mir gibt's da nix - bin weder ein Freund von Tiomkin im Allgemeinen, noch von DIAL M FOR MURDER im Speziellen. Gehe mit Stefan d'accord, dass das ein musikalisch eher wenig ergiebiger Score ist. Da hätten sie sich was anderes zum Start aussuchen sollen.

Ich sehe das Projekt schon scheitern... so groß ist das Interesse daran in der Fan-Gemeinde eh nicht. 

Ja, aber das ist das Problem. Man muss sich doch jetzt die Frage stellen, ob man dieses Projekt scheitern lassen will, nur wegen dem zuerst anvisierten Titel, oder soll man es einfach unterstützen, weil man hofft, dass es dadurch ins Leben gerufen wird und auch am Leben erhalten wird, so dass die gute Möglichkeit besteht, dass auch die folgenden angekündigten Titel realisiert werden. Immerhin sind darunter echte Knaller wie  I CONFESS, JOAN OF ARC, SABOTEUR, BLACK PATCH, FACE OF A FUGITIVE,  SHADOW OF A DOUBT, THE MAN WHO KNEW TOO MUCH.

Was mich riesig freut ist, dass Stromberg bestätigt wurde. Eine wirkliche Koryphäe! Schon die meisten der alten Marco Polo/Naxos Einspielungen waren traumhaft und was er unter dem eigenen Label TRIBUTE CLASSICS herausgebracht hat, waren Meilensteine der ReRecording-History.

Schade eigentlich nur, dass es die Moskauer nicht sind. Die waren ja nun fantastisch zum Schluss auf amerikanische Hollywoodmusik eingetaktet. Dass es die Prager nicht sein würden war ja wohl klar (das Tadlow/Prometheus Orchester).

Zitat

Ist selbstverständlich nicht einfach, den markanten Stil bei einer Neueinspielung zu treffen, vor allem, wenn man doch nur dieses Slovak Radio Symphony Orchestra zur Verfügung hat, das bisher nicht unbedingt absolute Glanzleistungen ablieferte.

Es ist das Slovak National Symphony Orchestra. Nicht das Radio Symphony Orchestra. Letztere kenn ich nur von der SPELLBOUND Neueinspielung von INTRADA. Wo hat denn das  Slovak National Symphony Orchestra bei den Neueinspielungen nicht so gut abgeliefert?
Bedenkt aber, dass all diese aus dem Osten stammenden Orchester zunächst schwache Leistungen abgeliefert haben. Die Prager mit ihren Silva Screen Aufnahmen in den 1990ern ist doch meilenweit - auch aufnahmetechnisch/ästhetisch - von den jüngeren Aufnahmen entfernt. Dasselbe gilt auch für die Moskauer. Denkt an die Symphonien von Malipiero für Marco Polo/Naxos - schwach, oder an die frühen Korngoldaufnahmen von ANOTHER DAWN und ESCAPE ME NEVER. Und dann plötzlich noch zu Marco Polo Zeiten dieser doch recht schöne ROBIN HOOD. Von den TRIBUTE Aufnahmen mal ganz zu schweigen.

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In der Tat hatte ich mich da zuerst verlesen und das Slovak National Symphony Orchestra für das Radio Symphony Orchestra gehalten. Allerdings ist das Radio Symphony Orchestra eh das viel ältere in Bratislava, während sich das National Symphony wiederum aus Teilen vom Radio Symphony zusammensetzt und erst vor einigen Jahren überhaupt gegründet wurde.
Nähere Infos gibts bei Naxos, wo es auch heißt, daß doch das Slovak National Symphony Orchestra für die (meines Erachtens ziemlich schwache) SPELLBOUND-Aufnahme von Intrada zuständig war:

"Other projects have included a complete re-recording of Miklós Rózsa’s Oscar-winning score to Hitchcock’s Spellbound to commemorate the composer’s centenary for Intrada Records."
https://www.naxos.com/person/Slovak_National_Symphony_Orchestra/89254.htm

Das Radio Symphony Orchestra war eigentlich bei allen Adriano-Filmmusik-Neueinspielungen in den 90ern für Marco Polo schon zu Gange. Und dabei gabs auch die ganz flauen Aufnahmen etwa von Waxmans REBECCA oder Herrmanns JANE EYRE, die man heute kaum mehr anhören möchte.

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vor 21 Minuten schrieb Stefan Schlegel:

Nähere Infos gibts bei Naxos, wo es auch heißt, daß doch das Slovak National Symphony Orchestra für die (meines Erachtens ziemlich schwache) SPELLBOUND-Aufnahme von Intrada zuständig war:

Das Radio Symphony Orchestra war eigentlich bei allen Adriano-Filmmusik-Neueinspielungen in den 90ern für Marco Polo schon zu Gange. Und dabei gabs auch die ganz flauen Aufnahmen etwa von Waxmans REBECCA oder Herrmanns JANE EYRE, die man heute kaum mehr anhören möchte.

Bei REBECCA und JANE EYRE bin ich ganz bei Dir. Das war der eben die von mir schon erwähnte Zeit der 90er, wo diese Orchester nicht den Standard hatten, den sie seit den 2000er erreicht haben.
Was ist für Dich schwach an der SPELLBOUND Aufnahme? Eine Aufnahme aus den 2000ern. Ist es rein aufnahmetechnisch? Ist es spieltechnisch? Die Interpretation, die Idiomatik, die Tempiwahl? Der Dirigent spielt da schon eine große Rolle und da hat man ja nun den absoluten Fachmann und auch den absoluten "Wollenden" mit Stromberg. Anders als bei Allan Wilson, den ich in Bezug auf Filmmusikneueinspielungen bis dato gar nicht wahrgenommen hatte.

 

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vor 18 Minuten schrieb PerryBotkinjr:

Wenn schon ein Hitchcock soundtrack veröffentlicht werden soll, warum nicht FRENZY (1972) - Ron Goodwin ?

Da spricht Du aber eher von einer Realisation der Original Filmaufnahmen, oder? Das wäre natürlich eine ganz feine Sache! Aber dann von Intrada mit einer Doppelscheibe, wegen dem ungenutzten Score von Mancini, der unbedingt mit drauf muss!
Wenns da aber überhaupt noch die Originalbänder im guten Zustand gibt.

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vor 24 Minuten schrieb Spark:

Was ist für Dich schwach an der SPELLBOUND Aufnahme? Eine Aufnahme aus den 2000ern. Ist es rein aufnahmetechnisch? Ist es spieltechnisch? Die Interpretation, die Idiomatik, die Tempiwahl?

Überwiegend ist es die im Vergleich zu Rózsa´s eigenen Dirigaten lahme und leidenschaftslose Interpretation gewsen, die mich unheimlich gestört hat. Ich habe die Kopie, die ich davon habe, schon jahrelang nicht mehr angehört. Vor rund 10 Jahren war das in einem anderen Forum mein Kommentar dazu zu der Einspielung:

Mir ist fast noch nie eine Rozsa-Musik
so langweilig vorgekommen wie diese hier. Schon nach zwei oder drei
Minuten sehne ich eigentlich das Ende herbei - und dann geht das
nochmals an die 70 Minuten. Man kann in der Tat das Liebesthema so
interpretieren, daß man es nicht mehr hören will und bereits satt
hat, wenn es zum zweiten oder dritten oder xten Mal erscheint.
Wie jeder schon vermuten kann: Nein, ich bin mit der CD überhaupt
nicht zufrieden. Es dreht sich nicht allein um das Tempo, denn Rozsa
selbst hat in den 70ern mit den Suiten-Neuaufnahmen für seine drei
Polydor-Alben Meisterleistungen vollbracht und dort fast immer das
Tempo gegenüber den Originalen etwas gedrosselt, um der Musik mehr
Raum zu verleihen, ja um das Schwelgen noch mehr auszukosten. Dazu
muß man aber in der Lage sein, Allan Wilson und das Slowakische
Orchester sind es jedenfalls garantiert nicht. Was in den
romantischen Passagen hier vorgelegt wird, ist lasch und lauwarm. Vor
allem die Streicher und auch die Holzbläser sind ziemlich blaß und
halten keinem Vergleich mit dem Original stand. Ein weiteres Problem
ist die Koordinierung der einzelnen Stimmen sowie die Intonation und
die Phrasierung, die in den meisten Fällen einige Meilen weit weg vom
typischen Rozsa-Touch angesiedelt ist.
Mein persönliches Lieblingsstück von SPELLBOUND ist- für manche
vielleicht etwas unerwartet - nicht eines, in dem das Hauptthema
auftaucht, sondern jenes, das auf dieser CD in Track 17 als "Defeat"
erklingt. Für mich ist das Rozsa vom Feinsten und Ergreifendsten und
ich habe das Stück deshalb auch wirklich sehr gut im Ohr.
Auf dieser neuen Einspielung jedoch sind die 3:15 Minuten von vorn
bis hinten ein Ärgernis: Die Akzente von Bläsern und Streichern am
Anfang des Stücks stimmen nicht, das elegische Thema wird verhaspelt
und teilweise genau an den falschen Stellen zu schnell gespielt - die
nötige Intensität und das Pathos, das Rozsa im Original bietet, ist
völlig verwässert worden. Für eine Altherrenrunde mag das noch
angehen, aber wenn man eine möglichst authentische Aufnahme vorlegen
will, dann ist es gänzlich daneben. Gar nicht zu reden davon, daß
sich ab 2:30 auch noch falsche Noten einschleichen. Aber wen wundert
das noch, wenn es schon im Main Title nicht stimmt.
Und das ist nur ein Beispiel für vieles, was auf dieser CD so vor
sich geht.
Die 75 Minuten am Stück sind eine Tortur und mehr zum Einschlafen
geeignet als um sich an Rozsas Stil zu delektieren.
Es gibt insgesamt etwa drei Tracks, die nicht schlecht getroffen
sind. Verwunderlicherweise sind es eher die Passagen, wo dramatische
Spannung unter anderem auch mit dem Theremin erzeugt wird. Und zwar
sind das "The Burning Hand" (Track 8), "The Razor" (innerhalb on
Track 11) und "Constance's Discovery" (Track 18). Alle drei Cues sind
im Verhältnis zum Original recht passabel interpretiert und daher
qualitativ höher anzusiedeln als der Rest.
Die romantischen Tracks dagegen versinken in einem auf Dauer öden
Meer der Saumseligkeit. Fans des Originals in keinstem Falle
zu empfehlen! Und man muß auch sagen: 40 Minuten des Scores
hätten mehr als gereicht, weil doch viele Repetitionen drin sind. Vor
allem, wenn das dann auch noch so leidenschaftslos runtergespielt
wird wie hier, dann ist es noch sinnloser, eine solche Länge
überhaupt anzubieten.
Zum Glück habe ich die CD selbst nicht gekauft. Für mich wäre es auf
jeden Fall ein Fehlkauf gewesen.

 

 

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vor 51 Minuten schrieb PerryBotkinjr:

Wenn schon ein Hitchcock soundtrack veröffentlicht werden soll, warum nicht FRENZY (1972) - Ron Goodwin ?

Die Originalbänder der nicht allzu langen Goodwin-Musik - vemutlich eine knappe halbe Stunde - gibt es auf alle Fälle noch. Es dürfte wohl recht große Probleme bei der Lizenzierung mit Universal geben, denn sonst wäre das ja längst schon auf CD erschienen bei Intrada oder LLL.
Auch die Mancini-Bänder mit dem abgelehnten Score sollen noch existieren.

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Stefan, vielen Dank für die Informationen zu den beiden FRENZY scores. Es gibt ja von Mancini auch den Universal Titel MAN`S FAVORITE SPORT von 1964 mit Rock Hudson.

Auch so ein score, neben FRENZY, wo ich die Zurückhaltung der Plattengesellschaften überhaupt nicht verstehe.

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DIAL M hat auf mich auch einen eher zwispältigen Effekt. Auf der einen Seite liebe ich den Film (und natürlich Hitchcock im Allgemeinen) sehr, auf der anderen Seite war ich mit der Bateman-Suite auch immer gut bedient. Gefehlt hat mir lediglich die sehr dramatische Musik zum Telefon-Überfall selber, die nicht mit dem Tod des Attentäters endet, sondern danach noch mindestens eine Minute sehr dramatisch weiterläuft, wobei das meiste davon aber vom Telefongespräch zwischen  Kelly und Milland überlagert wird und kaum zu hören ist. Ob das jetzt als Ganzes wirklich funktioniert, da bin ich mir auch nicht so sicher. Gewartet habe ich darauf zwar nicht unbedingt, aber die Investition ist es mir wert, da ich mir das Album sowieso kaufen würde.

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Am 28.8.2018 um 13:27 schrieb Spark:

Es ist das Slovak National Symphony Orchestra. Nicht das Radio Symphony Orchestra. Letztere kenn ich nur von der SPELLBOUND Neueinspielung von INTRADA. Wo hat denn das  Slovak National Symphony Orchestra bei den Neueinspielungen nicht so gut abgeliefert?

Wie es sich jetzt aber auf der Kickstarter-Seite herausstellt, war es also doch das Slovak National Symphony Orchestra, das bei der SPELLBOUND-Neuaufnahme bereits zu Gange war. Und für DIAL M FOR MURDER soll nun genau dasselbe Orchester und derselbe Aufnahmeort zum Einsatz kommen.

Die Takes von dem "Ski Run"-Track aus SPELLBOUND, die in einem der Videos seit Neuestem dort zu sehen und zu hören sind, ziehen einem ja echt die Schuhe aus, so miserabel und fürchterlich ist das gespielt, weil so vieles vollkommen daneben geht. Ich kanns echt nicht glauben, daß Intrada versucht, nun ausgerechnet damit auch noch für die neue Aufnahme zu werben. Also für mich ist das eine Negativ-Propaganda par excellence.

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