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Material aus seinen abgelehnten Scores untereinander. Musik aus The Vanishing taucht später in Russia House auf, vorher schon in Alien Nation. Und laut FSM auch in Public Eye. Aber in dieser Phase Goldsmiths kenne ich mich nicht mehr so gut aus, weil ich die Scores ehrlich gesagt etwas ermüdend finde, müsste die CDs mal wieder hervorkramen. Für mich ist Goldsmith sowas wie Wild Rovers oder Sand Pebbles, Alien und Star Trek TMP. Zum späten Goldsmith habe ich etwas die Affinität verloren in letzter Zeit.

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Right order:

Theme from Wall Street (rejected) > Theme from Alien Nation (rejected) > Theme from Russia House (bingo!)

Love Theme from Gladiator (rejected) > Theme from The Public Eye (rejected) > Love Theme from The Vanishing (bingo)

Die Themen haben leichter Ähnlichkeiten untereinander in ihrem mollschwadigen Duktus,  aber die oberen haben mit dem unteren nicht wirklich was zu tun.

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vor 4 Stunden schrieb Trekfan:

Für mich ist Goldsmith sowas wie Wild Rovers oder Sand Pebbles, Alien und Star Trek TMP. Zum späten Goldsmith habe ich etwas die Affinität verloren in letzter Zeit.

Mein Interesse am Spätwerk ist mit den Jahren immer mehr gestiegen. Früher habe ich mich auch bevorzugt mit den 60ern und 70ern beschäftigt, aber das Spannende in seinem Werk sind ja gerade die Entwicklungslinien und die vielfältigen Vergleichsmöglichkeiten, die sich daraus ergeben. Finde ich durchaus ergiebig, so etwas wie EXECUTIVE DECISION mal als Endpunkt einer Evolutionslinie, ausgehend von den Paranoia-Scores der 60er und 70er (wie TORA! TORA! TORA! oder TWILIGHT'S LAST GLEAMING) zu betrachten... ähnliches lässt sich auch mit den Comedy-Scores anstellen, oder mit den Vertonungen epischer Stoffe (WIND AND THE LION <> 13TH WARRIOR).

Außerdem sind die frühen 90er der Bereich, in dem ich meine letzten Lücken habe. THE VANISHING habe ich immer ausgelassen, SLEEPING WITH THE ENEMY und FOREVER YOUNG kenne ich nur konzertant von der Telarc-CD der frühen 2000er. Folglich die letzte verbleibende Fundgrube für mich, wo noch 3-4 Goldsmiths auf Erstentdeckung warten.

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vor 2 Stunden schrieb Sebastian Schwittay:

Außerdem sind die frühen 90er der Bereich, in dem ich meine letzten Lücken habe. THE VANISHING habe ich immer ausgelassen, SLEEPING WITH THE ENEMY und FOREVER YOUNG kenne ich nur konzertant von der Telarc-CD der frühen 2000er. Folglich die letzte verbleibende Fundgrube für mich, wo noch 3-4 Goldsmiths auf Erstentdeckung warten.

Gerade 'The Vanishing' ist trotz Wiederholungen und ausgedehnter kreativer Ruhepausen besser als sein Ruf. Der lauernde, berechnende Irrsinn von Jeff Bridges wird mit einem sinister-hintergründigen Thema gut eingefangen ('Warlock' stand Pate). Alles andere als aufregend (die Action-Musik im Finale ist leerer Krawall, was auch an daran liegt, dass die US-Version des Stoffes den unvermeidlichen Twist des holländischen Originals zugunsten eines völlig unglaubwürdigen herbeigeschusterten Happy Ends ignoriert), aber hat eine nett-spooky Atmosphäre.

'Sleeping with the Enemy' ist als Thrillerscore eine ziemliche Niete (bis auf 'The Funeral'/'The Ring' arbeitet er fast ausschließlich mit plump eingesetzten Synthieklischees, aber das Bright-Eyes-inspirierte Schmalzthema ist schon recht hübsch in Szene gesetzt in einigen Passagen.

'Forever Young' ist ein bodenständiger Romantikscore mit kräftigen Actionelementen für einen dieser glossy Unterhaltungsfilme mit MGM-Zuckerguss, die so heute gar nicht mehr gemacht werden (eines der ersten realisierten J. J. Abrams Drehbücher). Er ist der Beste unter den dreien, zumal er hier auch einige zünftige Star Trek V-artige Fanfaren im Gepäck führt und insgesamt sehr hübsch aufpolierte Routine abliefert, die immerhin recht abwechslungsreich ist. 

 

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vor 30 Minuten schrieb sami:

'Sleeping with the Enemy' ist als Thrillerscore eine ziemliche Niete

Kann ich nicht bestätigen - mag den Film und auch den Score sehr; habe den seinerzeit im Kino gesehen, noch bevor ich die CD in den Händen halten konnte
und war schon direkt vom Main Title geflasht...

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Den Schmalz habe ich ja bewusst erwähnt als das einzige memorable Element, die reine Spannungsmusik ist allerdings wirklich sehr dünne (funktionales TV-Niveau). Das scheint er bewusst so angelegt zu haben, warum auch immer. Genau wie 'Not without my Daughter' baut sich hier gar keine musikalische Binnenspannung mehr auf, zum Glück kam schnell genug 'Basic Instinct'.

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bei Forever Young is das Finale halt echt toll. So dermaßen romantisch und über so eine Länge hat er ja selten gearbeitet... wunderbar kitschiger Herzschmerz in der Endlosschleife... ansonsten auch eher funktionaler Autopilot der Score, vor allem in den Actionszenen... auch wieder eher monoton umgesetzt.

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vor 20 Stunden schrieb sami:

Right order:

Theme from Wall Street (rejected) > Theme from Alien Nation (rejected) > Theme from Russia House (bingo!)

Love Theme from Gladiator (rejected) > Theme from The Public Eye (rejected) > Love Theme from The Vanishing (bingo)

Die Themen haben leichter Ähnlichkeiten untereinander in ihrem mollschwadigen Duktus,  aber die oberen haben mit dem unteren nicht wirklich was zu tun.

Habe mal die Booklettexte zu Vareses Veröffentlichungen zu Alien Nation und Vanishing nachgelesen. Während bei Nation die Genese des Themas von Wall Street hin zu Russia House kurz erläutert wird, schweigt sich Julie Kirgo in ihrem Text zu The Vanishing dazu aus. Kein Wunder, da ihr Begleittext wieder einmal vollkommen frei von Informationen ist. Dafür aber wieder Stilblüten zuhauf wie das hier :D

Zitat

The standout exception to the critical bucket of tar justifiably over The Vanishing is Jerry Goldsmith's score. It is everything the film is not: intelligent, psychologically acute, a searing, soaring work of art. An extraordiary, unsettling fusion of orchestral and electronic music - a perfect blend to suggest the thematic interweaving of human and what we prefer to think of as inhuman impulses - it is a score that becomes more complex, more intricate, more unnerving with every listen.

 

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vor 19 Stunden schrieb sami:

'Sleeping with the Enemy' ist als Thrillerscore eine ziemliche Niete (bis auf 'The Funeral'/'The Ring' arbeitet er fast ausschließlich mit plump eingesetzten Synthieklischees, aber das Bright-Eyes-inspirierte Schmalzthema ist schon recht hübsch in Szene gesetzt in einigen Passagen.

Mir haben die Action-Tracks mit dem "plump eingesetzten Synthieklischees" auf der Sleeping with the Enemy CD auch nie gefallen. Doch als ich den Film vor kurzem wieder im TV gesehen habe, musste ich feststellen, dass der sadistische Hang, die Kälte und Berechenbarkeit des Ehemannes (Bösewicht) der Protagonistin gerade durch diese kühlen plumpen Synthtöne großartig vertont wurden. 

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Na ja, 'Coma' ist es nicht grad. Das meint ja funktional schlussendlich auch: was auf den Bildern mit Geräuschen im Background gut funktioniert, muss deshalb nicht unbedingt auf irgendwelche Audiomedien, da es dort einfach zu dünne ist.

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hehe das kann man sich bei VANISHING echt schön reden, wenn man will... man kanns aber auch einfach "autopilot" nennen... ich bezweifle, dass Goldsmith da SO VIEL Gedanken gemacht hat und dann bei dem Ergebnis landete... aber wie gesagt, im Film fand ich die Musik auf keinen Fall störend und wohl der Sache angemessen (hab den nie wieder gesehen)... dachte aber nicht, dass ich davon je ne CD haben müsste... welche Ausgabe ist davon eigentlich die adäquateste???

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Es gibt nur die komplette Varèse-Club-CD, alle andere CD-Veröffentlichungen sind Bootlegs. Oder Du holst Dir gleich die Twilight-Blu-Ray mit Iso-Musik.

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