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horner1980

Varese setzt nun bei ihren Deluxe-Editionen auch auf digitale Relases

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Varese geht nun mit den Deluxe Editionen auch den digitalen Weg

Zitat

Excited to start releasing some of our deluxe editions into the digital realm and today we have 11 titles, including some sold out on CD, available immediately for streaming at all major services. Most albums available for download as well, though rights vary by title. https://found.ee/vsdeluxedigis
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vor 8 Stunden schrieb Csongor:

Das sind großartige Neuigkeiten! Vielen Dank! 

Dann kannst du dich bestimmt schon auf reine "download only" Club-Veröffentlichungen freuen! ;)

 

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vor 57 Minuten schrieb Trekfan:

Dann kannst du dich bestimmt schon auf reine "download only" Club-Veröffentlichungen freuen! ;)

 

Ich bin ja ein Streaming-Gegner und sollten Soundtracks nur noch so erscheinen, dann hört mein Hobby mit Neuheiten auf und ich erfreue mich an dem immer wieder Hören der Titel in der Sammlung.

ABER: Wenn die Streaming-Zweitverwertung (!) dem Label Geld einbringt, um zukünftige Titel in kleiner CD-Auflage finanzieren zu können, dann sollen sie es ruhig machen.

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vor 19 Minuten schrieb Stese:

ABER: Wenn die Streaming-Zweitverwertung (!) dem Label Geld einbringt, um zukünftige Titel in kleiner CD-Auflage finanzieren zu können, dann sollen sie es ruhig machen.

Volle Zustimmung, aber eher wird es bei vielen Titeln auf reine Downloads herauslaufen. Ich habe jedenfalls als langjähriger Sammler kein Interesse an Downloads. Aber Intrada oder LLL werden schon noch einige Jahre in ihrer Nische durchhalten.

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Die Welt der Soundtracks verändert sich und das nicht erst seit gestern. 
So steht die Musik einem breiten Publikum zur Verfügung und jeder hat die Möglichkeit sich die Alben anzuhören, bevor er sich eventuell für den Kauf eines Soundtracks entscheidet. 
Varese hat sich sicher was dabei gedacht, als sich das Unternehmen dafür entschlossen hat die Deluxe-Alben in den Streaming Diensten anzubieten. ;)

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Ich glaube diese Diskussion wäre jetzt eigentlich einen eigenen Thread wert. Grundsätzlich stehe ich der Download-Option sehr offen gegenüber, sofern diese CD-Qualität (oder besser) hat und auch preislich in Ordnung ist. Die Tonträger haben nicht nur Vorteile: die Schwelle etwas zu veröffentlichen ist deutlich größer, da ein Mindestabsatz vorhanden sein muss und je nachdem wie passioniert man sammelt, wird es auch irgendwann ein Platzproblem. Zudem beobachte ich, dass die Pressqualität zunehmend schlechter wird - also zumindest bei den digitalen Bild- und Tonträgern sind Backups sowieso unumgänglich.

Leider sehe ich die Entwicklung im Download-Bereich aber auch sehr problematisch: sehr oft kriegt man als Download nicht wirklich das was auf der CD ist. Kopierfehler oder "Nachbearbeitung" (Kompression, Watermarking, etc.) gehören leider nicht zur Ausnahme, sondern eher zur Regel. Erst vor kurzem habe ich einen Download von Decca(!) gekauft bei dem das Ende eines Tracks abgeschnitten war.

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Gerhard oder Feigelson haben sich auch schon in der Richtung geäußert, dass das den Todesstoß für ihr Geschäftsmodell bedeutet. Sie betreiben oft sehr aufwendige und teure Restaurierungen von Musiken. Das rechnet sich schlicht nicht, wenn es über Streamingportale vermarket wird. Man könnte jetzt noch mehr Argumente aufführen, aber wie seit 20 Jahren die Diskussion c&c vs. Höralbum gezeigt hat, bringt das nichts. ;)

 

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vor einer Stunde schrieb Trekfan:

Gerhard oder Feigelson haben sich auch schon in der Richtung geäußert, dass das den Todesstoß für ihr Geschäftsmodell bedeutet.

 

Das kann ich nur bestätigen: wer statt der CD nur noch auf Streaming zurück greift (Download geht noch), der sägt gewissermaßen am Ast auf den man sitzt. Nach der jetzigen Streaming-Vergütung  ließen sich Projekte aus rein kommerzieller Sicht sicherlich NICHT mehr realisieren. Das gilt wohl nicht für Sachen wie Titanic, HdR, Star Wars wo es hohe Klickzahlen geben dürfte - aber bspw. das Golden Age wäre tot, wenn nicht jemand bereit ist "draufzuzahlen".

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vor 1 Stunde schrieb Stefan Huber:

Ich glaube diese Diskussion wäre jetzt eigentlich einen eigenen Thread wert.

Gute Idee und damit hiermit auch erledigt. Einen besseren Thread-Titel fiel mir nicht ein.

Ich finde es auch fatal, wenn zum Beispiel wirklich nur noch auf "Streaming" gesetzt wird, also wenn auch die Download-Kauf-Möglichkeit nicht mehr vorhanden ist. Das nun aus meiner Sicht als Radiomoderator, denn ich kann dann zum Beispiel die aktuelle Musik nur noch spielen, wenn ich von dem Label oder den Künstler die Musik als Promo bekommen würde. Damit kann ich die Musik auch nicht bewerben.
Dazu unterstützt man ein Label, besonders die kleinen wie Alhambra Records, etc ja nur, wenn man die Musik auch kauft, denn vom Streamen können sich solche Labels, aber auch die nicht 100 Millionen Klicks bekommenden Künstler nichts leisten.
Wenn aber Varese diese Plattform nur dazu nutzt, um für ihre Musik zu werben, ist das ja schön und gut, aber es wird sich beim nächsten Deluxe-Release zeigen, ob nun die Fans eher auf den Stream zurückgreifen oder trotzdem die Musik kaufen.
Ich frage mich, wie das dann mit den Lizenzen ausschaut, weil sie durch den Stream die Musik ja dauerhaft verfügbar machen, denn die Downloads können sie ja wieder zurücknehmen, außer es ist dann beim Streaming genau so, dass sie das nur für eine gewisse Zeit machen dürfen, bevor sie dann die Lizenz erneuern, was dann wieder Geld kostet. Das werden sie wohl nur tun, wenn sie sehen, dass die Musik so oft gestreamt wurde, dass sie das auch bezahlen können und das möchte ich gerne mal bezweifeln.

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Für mich ist die Meldung von Varèse sehr erfreulich. Auch, dass Intrada nun ihre Excalibur-Serie ins Netz bringt.

Streaming ist geil. So kann ich als Konsument für kein bis wenig Geld in Alben reinhören. Komplett. Bei der unglaublichen Menge an Musik, die heutzutage erscheint, für mich wirklich unbedingt wichtig. Wenn es dann gefällt und ich die Musik durchaus noch einmal hören möchte: kaufen. Dann auch gerne als Download. Das Thema Streaming/Download ist schon sehr alt. Ich glaube, dass sich hier im Board schon etliche Threads dazu finden lassen. Es muss jeder machen, wie er es mag. Dieses Thema braucht keine Meinungsmacher, die anderen sagen, was sie zu machen haben. Ich schreibe hier nur für mich. Ich fand es toll, dass ich heute in Varèses Deluxe von John Carpenters Village Of Damned einmal reinhören konnte. Mein "Örgh" von vor ein paar Wochen war mehr als bestätigt. Wenn man schaut, was Woche für Woche an Musik veröffentlicht wird: wie soll man das noch auf CDs bringen? Auch bei Soundtracks. So ist für mich zum Beispiel das Filmmusik-Label 2020 (wie in den Vorjahren) weder Intrada, Varèse noch La-La Land, sondern Lakeshore. Ich interessiere mich halt auch für neue Filmmusik. Wer nur auf gestern schaut, wird mit Streaming/Downloads natürlich nicht mehr froh. Viele werden auch in 20 Jahren noch Benziner oder auch Diesel fahren. Die brauchen das Knattern und den Geruch, während die meisten anderen dann mit E-Autos an einem vorbei fahren. 

Ich kaufe auch immer noch sehr gerne CDs. Vorteile von Downloads: man hat es sofort. Ohne Warten, ohne Porto, ohne Zoll, in den meisten Fällen günstiger, eventuell auch mit mehr Musik als auf CD. Und die Downloads nehmen im Regal keinen Platz weg. Eine Festplatte ist ein Datenträger, genau wie eine CD auch. Backup-Konzepte sollte jeder, der einen PC bedient, kennen und pflegen. Die Musik selber kommt aus meinen beiden Lautsprechern in meine Ohren. Über meinen Verstärker. Ob der das Signal von einer CD bekommt oder von meinem Media-Server ist ihm herzlich egal. Es gibt keinen Unterschied. Außer, wenn man Material abspielt, das qualitativ über dem liegt, was bei einer CD technisch machbar ist. Pappe und Plastik muss ich beim Musik-Hören nicht streicheln.

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vor 3 Stunden schrieb Stefan Huber:

Erst vor kurzem habe ich einen Download von Decca(!) gekauft bei dem das Ende eines Tracks abgeschnitten war.

Den Anbieter anschreiben, meckern und eventuell auch auf Erstattung drängen. Wenn es ein Anbieter-Problem ist, wird der schnell einlenken. Wenn es ein Label-Problem ist, wird es etwas schwerer, aber man sollte trotzdem meckern. Wie bei CD-Pressfehlern auch. Ein tolles Beispiel für einen hässlichen digitalen Bug eines Labels aus der letzten Zeit ist der letzte Track aus Dark Night Of The Scarecrow. Spotify-Link in diesem Thread. Bei anderen Anbietern ist es genauso. Bislang immer noch nicht gefixt. Vor dem Anhören die Lautstärke runterdrehen! 🤭

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Die Debatte physisch vs. virtuell ist die gleiche wie seit Jahrzehnten "Markenartikel vs. Eigenmarken": Wenn die Menschheit urplötzlich beginnen würde, bei den Discountern und Supermärkten nur noch die Eigenmarken zu kaufen, dann hätten diese Firmen, wie auch die Hersteller ein desaströses Finanzproblem. Der Umsatz bräche um mindestens 40% ein. Die Kompensation wäre, Eigenmarken teurer zu machen und die Endverbraucher zum Markenkauf zu zwingen.

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Ich verstehe den Vergleich nicht so. Okay, vielleicht ist Aldis Nutoka die verlustbehaftete MP3-Fassung von Ferreros verlustfreier Nutella. Und das Aldi-Zeug mögen viele. Ich aber nicht. Gib mir das Original! 😃

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Solange beides angeboten wird finde ich es super. Aber früher oder später wird es halt darauf hinauslaufen, dass alles nur noch Digital wird. Für mich persönlich haben CD Releases auch nur noch einen Sammlerwert, hören tu ich die nur noch von der Disc wenn es nicht in verlustfreier Qualität verfügbar ist.

bearbeitet von neo

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