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Neben Con Air brachte Produzent Jerry Bruckheimer 1997 auch seine erste Serie raus. Es handelte sich um die Militär-Actionserie Soldier Of Fortune Inc. Da Bruckheimer mit Trevors Arbeit an Con Air sehr zufrieden war, bat er ihn daher auch das Titelthema für seine neue Serie zu schreiben. Rabin hat für die Serie ein recht ausladendes leicht heroisches Thema für E-Gitarre, Drums und Synthstreichern komponiert. Ein sehr eingängiges Rabin Thema durch und durch.

 

1998 war dann auch schon ein recht arbeitsreiches Jahr für Trevor. 4 Scores standen an, 2 davon wieder für Bruckheimer. Die ersten 2 stelle ich heute sehr kurz bzw. etwas ausführlicher vor.

Der erste Film ist die Komödie Homegrown mit Billy Bob Thornton. Rabins Score ist auch hier wieder sehr Rock- und Gitarrenlastig. Con Air sowie spätere Anleihen zu Gone In 60 Seconds sind nicht von der Hand zu weisen. Leicht westernhaft ist das Ganze in einige Passagen auch noch gehalten. Freundlicherweise hat man auf Hans-Zimmer.com zu fast jedem Score Tracks bzw. Suiten zur Verfügung gestellt, so auch für diesen Score.

http://www.hans-zimmer.com/index.php?rub=rcpmember&numid=23

 

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Der erste große Film des Jahres war dann der Bay/Bruckheimer Blockbuster Armageddon. Jerry hatte soviel Vertrauen zu Rabin, dass er ihm die Aufgabe übertrug die Musik erstmalig als Hauptkomponist zu schreiben. Da es jedoch ein recht teures und aufwendiges Sommerspektakel war, hat man Rabin noch etwas Unterstützung an die Seite gestellt. Da Rabins Studio zu weit weg von Bruckheimers Büro war, hat man ihm einen Raum bei Media Ventues zur Verfügung gestellt, da dieses Studio näher bei Bruckheimer lag. Unterstützung gabs dann auch von dort in Form von Harry Gregson-Williams, Steve Jablonsky, John van Tongeren und bei einem Titel sogar von Hans Zimmer. Zu Rabins Crew gehörten Paul Linford und Don Harper. Soloinstrumentalisten waren Lou Molino III am Schlagzeug und Hugh Marsh mit der Electric Violin.

Trevor bekam von Bruckheimer die Instruktion ein "World Anthem" zu schreiben und dieses hat er auch mehr als geliefert. Ein sehr ausladendes heroisches Thema, welches aber auch für gefühlvolle und traurige Momente verwendet wurde. Gleichzeitig wurde es aber auch für die Vater/Tochter Beziehung verwendet. Erstmalig ist das Thema gleich zu Anfang im Film zu hören, dort von einer Soloflöte gespielt. Komponiert wurde der Anfang von Harry Gregson-Williams und Steve Jablonsky. Auf dem offiziellen Album hört man das Thema in Form einer Suite, die extra für die Album komponiert wurde. Das Thema wird hier hauptsächlich von der Gitarre gespielt und wurde von Rabin sehr schön arrangiert. Es startet sehr gefühlvoll und steigert sich mit jeder Wiederholung bis es am Ende sehr heroisch von Gitarre, Synth-Drums und Synth-Streichern gespielt wird. Man muss nur die ersten 2 Minuten überstehen. :D

Für die Vater/Tochter Beziehung wird das Thema von der Akustik Gitarre sowie Streichern gespielt, wie zu hören im Titel Harry & Grace Make Peace.

Für die Ölbohrer Crew geht es wieder rockig zu. Drums, Mundharmonika? und E-Gitarre mit leichten Westernanleihen. Hier gibt es kein Thema sondern die Musik ist eher auf Rhythmus und kleinen Motiven ausgelegt.

Harry Gregson-Williams war bei diesem Film für das Liebesthema sowie für das Astronauten Thema verantwortlich. Aus welchen Gründen auch immer ist nichts vom Material der Media Ventures Crew auf dem Album zu finden. Rabin hat daher seine eigene Version des Liebesthemas auf das Album gepackt. Ein recht kurzes Stück gespielt vom Klavier. Harrys Thema wird hingegen von Hugh Marshs Electric Violin gespielt.

Das Album Highlight sowie auch das musikalische Filmhighlight ist für mich das Stück Launch von Rabin und Don Harper. Nicht ganz 8 Minuten purer Heroismus, leichter Patriotismus, viel Gefühl und eine Prise Hoffnung liegen in diesem Stück. Rabins Thema passt ausgezeichnet zur Rede des Präsidenten und zum Zeitlupen Shot der Crew setzen dann auch die Drums ein um das heroische noch zu verstärken. Meine Lieblingstelle ist jedoch die Passage nachdem die Shuttles gestartet sind. Da wechselt das Thema in eine leicht Cowboy mäßige "packen wir es an" Mentalität. Ein wirklich adrenalinfördernder Moment.

Actionmomente bietet das Album nicht viele, weil das meiste von Harry und Co. geschrieben wurde bzw. Harrys Material enthält. Highlight wäre hier die Burn Around The Moon Szene inkl. Shuttle Absturz, die von Hans Zimmer und John van Tongeren komponiert wurde unter Verwendung von Harrys Astronauten Thema. Ganz starkes Musikstück. Auf dem Album findet sich nur das Stück Death of Mir. Sehr synthlastig, aber recht motivisch. Generell ist die Actionmusik sehr rhythmisch und motivisch/thematisch gehalten.

Enden tut das Album mit einem Zusammenschnitt aus 2 Stücken. Long Distance Goodbye ist Rabins Alternativversion, die nur sein World Anthem enthält sowie von Gitarre und Hugh Marshs Violinenspiel getragen wird. Die Filmversion enthält nur Hugh Marshs Spiel und ein Arragangement des World Anthems sowie Harrys Liebesthema. Die Filmversion passt besser. Danach geht die Albumversion auch schon zu der Musik über, die nach der Kometenexplosion kommt. Die Musik zur Explosion selbst fehlt hier. In Landing wird Rabins Hauptthema in verschiedenen Versionen abgearbeitet. Bei den Szenen der fröhlichen Menschen hat die Musik einen erlösenden/erleichterten Charakter. Die Landung selbst ist sehr rockig-heroisch. Was mir hier auch gefällt ist die Passage, die nochmal den Zeitlupen Shot der Crew untermalt. Diesmal sind ja etliche Lücken wegen der toten Crewmitglieder zu sehen und da hört man dann Rabins Hauptthema auf eine eher trauernde Weise, gespielt von Hugh Marsh. Ausklingen tut das Stück dann auf einer "wir schauen positiv in die Zukunft" Note gespielt vom ganzen Orchester.

Das Album bietet einen sehr guten Überblick von Rabins Material, aber es fehlen leider auch sehr viele gute Stücke von Harry und Co. Vielleicht gibt es ja irgendwann nochmal eine offizielle Komplettversion. Verdient hat es dieser sehr unterhaltsame Blockbusterscore allemal.

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Danke mal wieder. :)

SOLDIER OF FORTUNE kannte ich noch gar nicht, aber wie du bereits schreibst ein Trevor-Rabin-Theme durch und durch, das sich schnell einprägt. Natürlich passiert da von den Instrumenten nicht viel, aber das er kein großer differenzierter Handwerker ist, sollte ja bekannt sein und muss nicht immer diskutiert werden.i

Zu ARMAGEDDON: Ja schade, dass es da immernoch nicht die komplette Musik offiziell zu erwerben gibt. Wird wohl rechtlich irgendeine Klausel dazwischen stehen oder die Labels sahen bisher noch kein Bedarf. Naja die Zeit wird kommen, da wird auch alles ab Ende der 90er nach und nach expandiert erscheinen. Hoffentlich... ;)
So wirkt das Album mit seinen 50 Minuten thematisch vielleicht etwas einfarbig, auch wenn Trevor Rabin das gekonnt variiert. Finde es ja auch immer wieder schade, wenn die Musik nicht halbwegs chronologisch auf der CD präsentiert wird. Bin nicht so der Freund von Höralben, sondern finde, dass die Musik in Filmreihenfolge schon meistens eine angenehme Entwicklung und Abwechslung bietet in den meisten Fällen.

Finde übrigens die ersten 2 Minuten der Suite gar nicht so schlimm, dass man sich "durchkämpfen" muss. Finde das stimmt auch schon etwas ein. :) ....und geht dann auch schon in das Thema über. Spielt hier Trevor Rabin eigentlich selbst die Gitarre?
Finde auch so ruhigere Momente wie zum Großteil von "Back in Buisness" ganz spannend. Eben auch, weil es sich entfernt von den sonstigen Themenvariationen des Albums.

Glaube, dass die Musik besser gealtert ist als der Film, den ich beim letzen Mal sehen, was auch schon wieder länger her ist, teilweise unerträglich fand. Wie kam denn die Musik seinerzeit beim Fachpublikum an? Wurde sie da auch schon verschmäht? :D

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vor 31 Minuten schrieb TheRealNeo:

Bin nicht so der Freund von Höralben, sondern finde, dass die Musik in Filmreihenfolge schon meistens eine angenehme Entwicklung und Abwechslung bietet in den meisten Fällen.

Aber eben nur, wenn man ein Filmmusik-Album als Film-Souvenir begreift. Als Album (!) macht ein chronologischer (und womöglich auch noch kompletter) Filmschnitt in den allermeisten Fällen keinen Sinn. 

vor 31 Minuten schrieb TheRealNeo:

Glaube, dass die Musik besser gealtert ist als der Film, den ich beim letzen Mal sehen, was auch schon wieder länger her ist, teilweise unerträglich fand. 

Sehe ich komplett andersherum. Die Spektakel-Filme der 90er finde ich heute extrem spannend anzuschauen, in ihrem überkandidelten Wahnsinn sind die teilweise wirklich jenseits von allem. Echte Kunstwerke. Die Media-Ventures-Musiken finde ich dagegen - bis auf einige Ausnahmen - nach wie vor plump und in ihrer Lesbarkeit extrem eingeschränkt. Die sind so furchtbar auf ein bestimmtes Gefühl hingebürstet, dass es echt schon nach drei Tracks uninteressant wird. Am schlimmsten ist das bei "epischen", auf Emotionalität ausgerichteten Stoffen wie GLADIATOR oder auch ARMAGEDDON - weniger schlimm finde ich es, wenn es sich im Bereich "leichterer" Exploitation abspielt: im Falle von CON AIR fällt die emotionale Monokultur nicht so auf, da das Emotionale hier eh eher zurückgedrängt ist. 

vor 31 Minuten schrieb TheRealNeo:

Wie kam denn die Musik seinerzeit beim Fachpublikum an? Wurde sie da auch schon verschmäht? :D

Mir ist nix anderes bekannt. Aber die Musiken zu den Bruckheimer-Produktionen wurden allesamt nicht besonders positiv aufgenommen. Leider kann man nicht mehr auf das alte Cinemusic.de-Archiv zugreifen - da wurden Ende der 90er noch viele dieser Scores besprochen.

Ich selbst habe ARMAGEDDON damals auf CD ausgelassen, weil ich es emotional einfach zu uninteressant fand - dafür habe ich mir CON AIR und ENEMY OF THE STATE zugelegt, an denen ich auch durchaus meine Freude hatte. 

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bei diesem höralbum ist die erste hälfte etwas besser gelungen. bei einer expandierung würde sich das album in filmreihenfolge aber gut anhören. für mich persönlich ist beim album wünschenswert, dass es mit einem gleungenen titel abschließt und das ist hier ja glücklicherweise der fall. bezüglich der suite gehe ich von aus, dass rabin die gitarre selbst spielt. ich habe den film gestern erst nochmal gesehen auf blu-ray. ich finde, der ist überhaupt nicht gealtert. die effekte sehen heute noch top aus, die erste filmhälfte hatte eine gelungene balance zwischen humor und ernsthaftigkeit und die action ist auch heute noch schick anzusehen. mich hat der film wieder voll mitgerissen, auch wenn es sicherlich einige kopfschüttel momente gab.

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Mich hat vor allen Dingen immer der Humor gestört. :D

Zu Höralbum: Würde ein Album, das die Filmreihenfolge präsentiert nicht als Souvenir abstempeln. Es folgt ja auch schon einer Dramaturgie. Und zwar der des Films. ;)

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vor 18 Minuten schrieb TheRealNeo:

Würde ein Album, das die Filmreihenfolge präsentiert nicht als Souvenir abstempeln. Es folgt ja auch schon einer Dramaturgie. Und zwar der des Films. ;)

Dann müsste aber die Gesamtdramaturgie des Films abgebildet sein. Ist es aber nicht. 

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Ende 1998 standen noch 2 weiere Rabin Scores an, wobei einer davon eher so ein Rescue Job war. Der erste Film war der Familienweihnachtsfilm Jack Frost mit Michael Keaton in der Hauptrolle.

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Trevor war bei diesem Film recht gut eingespannt, denn er hat nicht nur den Score komponiert, sondern war auch bei 2 Songs der The Jack Frost Band als Produzent bzw. Komponist beteiligt und hatte auch noch einen kleinen Cameo Auftritt als Lead Gitarrist Trevor. :D Man sieht ihn glaub ich zweimal im Film. Die Band von Michael Keatons Filmfigur spielt so einen Mix aus Rock- und Bluesmusik und entsprechend sind auch die Songs gestaltet. 2 haben es auf das Soundtrackalbum geschafft. Frosty The Snowman wurde von Rabin produziert und Have A Little Faith von ihm produziert sowie von ihm und Michael Keaton geschrieben. Ein wirklich gelungener Song wie ich finde, auch in der Instrumentierung, vorallem zum Ende hin.

Trevors Score war für ihn selbst etwas neuartiges, für den Filmthematik eher weniger. Die Musik ist nämlich überwiegend orchestral gehalten. Aufgrund des Hauptfigurenhintergrunds gibt es jedoch auch einige rockige Elemente und die Mundharmonica und Sologitarre finden auch ihre Verwendung. Das Hauptthema ist wirklich schön geraten und vermittelt sehr gut winterlich-weihnachtliche Stimmung.  Die Musik ist überwiegend ruhig und gefühlvoll. In den etwas aufregenderen Momenten wirds dann etwas rockiger, aber nicht Con Air mäßig. Einfach etwas rhythmischer, flotter mit Schlagzeug, E-Gitarre und Mundharmonica und dabei immer schön thematisch. Leider ist das alles nicht auf dem offiziellen Soundtrackalbum vertreten. Dort findet sich ein einziges Scorestück von Rabin, bei dem auch nur das Gitarrenspiel sowie das Klavier echt zu sein scheinen. Die Streicher und Vocals klingen sehr synthetisch. Trotzdem finde ich den Titel Frostbite sehr gelungen, da er das Hauptthema sehr gut wiedergibt, recht abwechslungsreich ist und eine Leichtigkeit von Winter-Weihnachtsfeeling versprüht.

Der Score hätte durchaus eine Komplettveröffentlichung verdient, weil er mal eine andere Seite von Rabin zeigt, von der Instrumentierung sehr abwechlungsreich ist und gelungene Themen zu bieten hat. Schöner Score.

 

Der letzte Film des Jahres war dann die Bruckheimer Produktion Enemy Of The State.

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Dem Trailer nach war zuerst Hans Zimmer für den Film vorgesehen doch aus irgendwelchen Gründen kam es doch nicht dazu. Daraufhin fragte man Rabin. Dieser war jedoch mitten in den Arbeiten zu Jack Frost. Aus diesem Grund bat Trevor um Unterstützung und diese erhielt er wieder von Harry Gregson-Williams (diesmal mit offziellem Co-Composer Credit), Steve Jablonsky, Paul Linford sowie Tim Heintz.

Wie schon bei Tony Scotts vorherigem Film The Fan geht es sehr elektronisch zur Sache. Der Score ist sehr unterkühlt und strahlt wenig Wärme aus, auch nicht in den emotionalen Momenten. Wer bei dem Film genau was komponiert hat ist nicht bekannt, jedoch war Rabin für die meisten Themen/Motive verantwortlich, außer den 2 Hauptcharakterthemen, die sich Rabin und Gregson-Williams geteilt haben. Rabin komponierte für Will Smiths Figur ein simples, aber sehr eingängig und heroisches Thema, welches man auch am Ende der Main Titles hört.

Ich finde die Musik passt perfekt zu Tony Scott Schnitt und vermittelt gut diese High Tech Überwachung. Das Agressive in der Musik spiegelt gut das Gefährliche bei dieser Art Überwachung wieder. Das Thema gibt es auch nochmal als Suite auf dem Album zu hören.

Harry Gregson-Williams' Brill Thema ist da etwas anders. Es ist zwar auch ein simples Thema, aber wesentlich zurückhaltender. Die Musik verdeutlicht gut dieses Mystische, Undurchdringliche und im Untergrund Lebende, eventuell auch leicht Gefährliche der Figur wieder. Ein sehr unterkühltes Thema. Dies gefällt mir sogar besser als Rabins Thema. Es ist sehr eindringlich, nachhaltig und sehr prägnant. Da es kaum einzelne Tracks auf Youtube gibt, hier eine Suite. Man hört das Thema gleich am Anfang. Tolles Thema.

Die Suspensemusik geht in eine ähnliche Richtung. Schwere Streicher, mystisches Klavierspiel von der Sorte Hinter jede Ecke lauert Gefahr. Die Actionmusik ist sehr rhythmisch motivisch geraten. Schlagwerk, Loops, echte Streiche und Synthstreicher sorgen für ordentlich Adrenalin.

In dieser Suite zu hören ab Minuten 4:48. Action, Spannung und Adrenalin. Das treibt die Szene ordentlich voran und passt wieder perfekt zu Scotts Inszenierung. Kleine simple Motive sorgen dafür, dass es nicht nur seelenloser Lärm ist. Ein recht abwechslungsreiches Actionstück. Ab Minute 9:57 startet dann mein Lieblingsactionstück Coal Yard Part 2. Der teibende Rhythmus steigert sich immer weiter bis dann das Will Smith Thema in einer sehr heroisch ausladenden Version als so eine Art "dem Feind entkommen" gespielt wird. Klasse Version. Aber auch das Streicherspiel danach gefällt mir sehr und der elektronisch pulsierende Rhythmus im Hintergrund intensiviert die Spannung und Dramatik. Ganz tolles Actionstück.

Ich persömlich finde die Musik für diesen Film adequat. Sie passt perfekt zu Scotts Inszenierung, zur Filmthematik aber auch zum Filmsetting, dem winterlichen trüben Baltimore. Und sie zeigt nach The Fan auch, in welche Richtung die nachfolgenden Tony Scott Filme unter der Aufsicht von Harry Gregson-Williams musikalisch gehen sollten.

 

 

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Danke mal wieder. Ja JACK FROST bekommt man leider nicht komplett und legal, da kann man wirklich nur hoffen, dass es irgendwie mal möglich sein wird, dass ein Label Interesse daran hat und die Möglichkeiten das nachzuholen. "Frostbite" ist da ein sehr schönes Beispiel dafür. Die Vocals klingen zumindest natürlicher als bei TITANIC (wobei es da ja auch so gewollt ist). Wenn ich das richtig sehe findet man ja auch YouTube teilweise auch noch mehr Score-Musik von Trevor Rabin, die es nicht auf das offizielle Album geschafft hat mit schönen Gitarren-Parts, die du ja schon erwähnt hast.

ENEMY OF THE STATE ist eben wieder Rabin und 90er-RCP in Reinkultur. Love it or hate it! Ausnahmsweise ja dann auch mal mit einer zufriedenstellenden Veröffentlichung auf CD. :D

Bei solchen Kollaborationen wird es natürlich immer schwerer Trevor Rabins Leistung zu beurteilen, aber gerade wenn du daraufhin weist wie sich beide die Themen für die Hauptfiguren aufgeteilt haben merkt man dann auch klar wo da die Unterschiede zumindest zwischen diesen beiden Komponisten liegen.

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mit den 4 scores hat rabin meiner meinung nach durchaus unterschiedliche scores abgeliefert, logischerweise auch aufgrund der verschiedene genres. Jack Frost ist ein schöner orchestraler score mit einigen rockeinsprängseln. diesen orchesterstil und diese themen hat man danach auch nie wieder gehört. Enemy of the State hat für mich persönlich auch gelungere actionpassagen als Armageddon. die actiontracks sind innerhalb ihrer laufzeit einfach abwechslungsreicher in rhythmik und instrumentierung. sie sind nicht so eintönig. interessant finde ich an den frühen rabin scores, dass seine samples weniger "billig" klangen als in späteren scores wie National Treasure, Get Smart, Race to Witch Mountain und auch 12 Rounds. keine ahnung was der grund dafür ist.

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Interessante Beobachtung. Ist mir bisher noch nicht so aufgefallen, aber wenn es stimmt wäre es schon etwas komisch. Die Technik der Samples hat sich ja wahrscheinlich eher weiterentwickelt und ich denke an den Budgets der Filme sollte es auch nicht liegen.

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Am 27.2.2018 um 19:22 schrieb Lars Potreck:

Wer bei dem Film genau was komponiert hat ist nicht bekannt, jedoch war Rabin für die meisten Themen/Motive verantwortlich, außer den 2 Hauptcharakterthemen, die sich Rabin und Gregson-Williams geteilt haben. 

Also bei hans-zimmer.com findet man diese Auflistung, keine Ahnung aber auf welcher Grundlage diese basiert:

Zitat

1. Main Titles - TR/HGW
2. Main Theme - TR
3. Brill's Theme - HGW
4. The Ferry - HGW
5. Hotel Chase Part 2 - TR/HGW/Tim Heintz (no, I don't know either)
6. Zavitz Chase Part 1 - TR/HGW
7. NSA Research - TR/HGW
8. Brill and Dean Meet - HGW
9. Free Ferry - TR
10. Nanny Drive - HGW
11. Final Confrontation - HGW
12. Coal Yard Part 1 - TR/HGW
13. Face to Face - TR
14. The Tunnel Part 1 - TR
15. Coal Yard Part 2 - TR
16. Rachel's Found Dead - HGW
17. Wish You Were Here - TR

We can also extrapolate from the music player here that Steve Jablonsky worked on Hotel Chase Part 1.

 

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das ist leider nichts offizielles. im post darunter konnte hybrid soldier auch nur sehr wenige titel tatsächlich zuordnen. vieles actionmaterial hört sich jedoch nach rabin an, da es doch anders klingt als harrys material in Armageddon oder auch in The Replacement Killers aus dem gleichen jahr. die zuordnung dort ist bestimmt nicht komplett falsch.

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1999 war für Trevor ein eher ruhiges Jahr bezüglich Filme, den nur Renny Harlin hat ihn verpflichtet und zwar für seine Hai Horroraction Deep Blue Sea. Um es gleich am Anfang zu sagen, ich finde es ist einer von Trevors besten Actionscores. Ein sehr gelungener Mix aus Orchester, viel Chor, etwas Elektronik und natürlich Gitarre.

Für diesen Film hat Trevor etliche Themen sowie Motive komponiert. Das Album beginnt mit dem Stück Aftermath, welches den Film beendet. Zu Beginn des Stückes ist ein Klaviermotiv zu hören, welches sich durch den ganzen Score zieht. Es könnte für das weite Meer stehen. für die Abgeschiedenheit. Dieses Motiv geht dann in das Heroic Theme über, welches hier sehr ausladend gespielt wird, zunächst nur von Streichern, in der Wiederholung dann mit Chorunterstützung. Dieses Thema kommt nicht sehr häufig im Film vor, wenn aber dann prägnant.

Das Heroic Theme wird auch zweimal als Actionthema im Film verwendet. Einmal im Titel Anarchy und dann nochmal am Ende, als LL Cool J mit der Harpune auf den Hai schießt. So richtig schön in heroisch media ventures mäßiger Art.

Der Titelname Anarchy ist dann auch tatsächlich Programm. Das Stück hört man in der Szene, als der Hai dem einen Wissenschaftler den Arm abbeißt und er dann zum anfliegenden Hubschrauber gebracht wird. Das Stück ist ein Mix aus Orchester, Elektronik, Chor für das Dramatische und die E-Gitarre für das Heroic Theme.  Ein richtiger toller, dramatisch treibender Actiontrack. Zum Ende hört man auch das Hai Motiv, gespielt von Orchester und Drums.

Den Titel Main hört man am Anfang des Films und hier wird das 2 Noten Motiv für die Haie vorgestellt. Ein simples, aber recht effektives Motiv., dass sich auch durch den Score zieht.

Für die Figur der Wissenschftlerin Susan hat Trevor auch ein Thema komponiert, welches von Klavier, Gitarre sowie Chor gespielt wird. Es hat sowas "wunderhaftes"....die Wissenschaftlerin halt, die das Unmögliche schaffen will, welches natürlich in diesem Fall auch ein ehrenhaftes Anliegen ist.

Ein weiteres gelungenes Stück ist für mich der Titel Experiment.

Trevor baut das Stück sehr langsam auf. Eine leichte Gefahr ist in dem ganzen Stück zu hören, weil der Hai ja nur bewusstlos ist. Aber auch die Anspannung, der Wissenschaftler, ob das Experiment auch wirklich gelingt ist in der Musik zu hören. Die E-Gitarre sowie ein leises Ticken sind die ganze Zeit zu hören. Am Ende schwillen dann die Streicher in ein "wir haben es geschafft" Motiv an. So eine Art das Wunder ist vollbracht.

Ein anderer Titel, den ich auch sehr gerne höre, ist das Stück Journey, welches zum Ende des Films zu hören ist und die Reise der 3 letzten Überlebenden aus dem Unterwasserlabor and die Wasseroberfläche untermalt.

Auch wieder ein sehr langsamer Aufbau mit der E-Gitarre für die Spannung, welches dann in ein Streicher-Chor Thema übergeht, dass nach Hoffnung und Etwas Erleichterung klingt, weil man kurz davor ist, dort rauszukommen. In der zweiten Hälfte des Tracks gehts dann actiongeladen zur Sache. Orchester, Elektronik und Chor sorgen für Dramatik und Spannung aufgrund der annahenden Haie.

Das Album ist mit knapp 30 Minuten sehr sehr kurz geraten, da viele gelungene Passagen noch fehlen. Jedoch geben die vorhanden Stücke einen guten Überblick und es sind alle relevanten Themen und Motive vertreten. Ich finde Trevor hat hier tolle Arbeit abgeliefert. Ein prägnanter und effektiver Actionhorrorscore, der sehr abwechslungreich daherkommt. Eine erweiterte Fassung fände ich sehr wünschenswert.

 

Das neue Jahrtausend fing für Trevor dann wieder sehr arbeitsreich an. Ganze 4 Scores waren es im Jahr 2000.

Die erste Musik komponierte Rabin für die Disney Direct-To-Video Produktion Whisper's An Elephant's Tale.

Zu diesem Film konnte Trevor zu seinen südafrikanischen Wurzeln zurückkehren. Die Musik ist wie meistens bei ihm ein Mix aus Orchester und Synths und zusätzlich hier durch einige afrikanische Soloinstrumente sowie afrikanischen Chor und Solovocal Passagen ergänzt. Hier ist auch Trevor selbst zu hören. Die Musik ist sehr thematisch geraten. Er fakelt vörmlich ein Themenfeuerwerk ab. Es gibt keine offizielle Veröffentlichung dieser Musik, aber hier kann man sich gut einen Eindruck der Musik verschaffen. Ein ganz toller Score von Trevor. Einfach auf die Suite dort klicken.

http://www.hans-zimmer.com/index.php?rub=rcpmember&numid=23

 

Trevor war zu der Zeit der Haus- und Hofkomponist für Jerry Bruckheimer und somit durfte er auch Bruckheimers erste Produktion im neuen Jahrtausend vertonen.

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In Gone In 60 Seconds geht Rabin zu seinen Rockmusikwurzeln zurück. Viel E-Gitarre, Drums, harsche Elektrorhythmen und einige Synthvocals für die leisen emotionaleren Momente. Für diesen Autoknackerfilm genau der richtige Filmmusikstil...meiner Meinung nach.

Für Cages Figur sowie sein Auto hat Trevor ein sehr schönes Thema komponiert, welches für Cage von Streichern/Klavier und für das Auto von den Synthvocals performed wird. Ein leicht heroisches Thema, dass das gute in Cage sowie die Verbundenheit zu seinem Auto gut verdeutlich. Sehr simpel, aber schön anzuhören. Hier zu Anfang des folgenden Tracks zu hören.

Die Actionmusik im Laufe des Tracks ist dann sehr Elektrorhythmik lastig unter Einsatz der E-Gitarre, um mehr Adrenalin und Spannung zu erzeugen. Der Rest der Actionmusik läuft dann ähnlich ab. Die Suspensecues sind Streicher und Synthlastig.

Hier nochmal das Thema für Cage in der Streicher/Klavier Variante. Es taucht etliche Male im Film in verschiedenen Arragements auf, die ich gerne noch auf der CD gehabt hätte. Ein Thema nimmt auch schon etwas Remember The Titans voraus.

Für die Crew um Cage gibts dann etwas chillig coole Musik.

Der Score ist sehr simpel und sehr laut, aber für mich schwer unterhaltsam. Mir gefällt dieser Musikstil sehr, weil Rabin hier auch einige schicke Motive/Themen eingebaut hat. Die Musik ist schön rhythmisch, cool im Klang und eindringlich in den leiseren Momenten. Er hat dem Film definitiv den musikalischen Stempel aufgedrückt. Das Album hätte gerne länger als 29 Minuten sein dürfen, denn es fehlen einige kleinere thematisch/motivische Passagen, die ich für äußerst hörenswert halte.

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Danke mal wieder.

JA DEEP BLUE SEA ist eine richtige Wundertüte, da man solche Themen kaum mit solch einem Film in Verbidung bringen würde, aber das Ganze funktioniert auf CD, wie auch im Film wunderbar. Hab den Film schon länger nicht mehr gesehen, deswegen weiß ich gar nicht, ob ich da auf CD groß was vermisse, da die mir ansonsten ganz rund erscheint. Ähnliches gilt auch für GONE IN 60 SECONDS, der auch nette Themen hat, den ich aber erstmal wieder hören müsste um ihn einordnen zu können.

Danke für den Tipp mit der Suite von WHISPERS - AN ELEPHANT'S TALE, den kannte ich nämlich noch gar nicht. Da greift er vielleiicht in die Klissche-Kiste betreffend der Thematik, aber das macht Laune. :)

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bei Deep Blue  Sea fehlt etliches aus dem finale und auch aus dem Anfang fehlt etwas. bei Gone in 60 Seconds vielen einige ruhigere passagen, die mir sehr gefielen. hier sicherlich nur 10-20 min, aber die finde ich doch sehr gelungen und hätte sie gerne auf dem album gehabt.

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Trevor war gerade mit Gone In 60 Seconds beschäftigt, als Regisseur Boaz Yakin ihn um Komponistenvorschläge für Remember The Titans bat. Der Schneideraum für Titans war nebenan von Trevors Aufnahmeraum für 60 Seconds, daher kam es zu einem Zusammentreffen der beiden. Rabin gab Yakin einige Vorschläge und er bekam dann auch einige Demos zugeschickt. Eine davon dürfte von John Debney gewesen sein. Es war aber nichts, was Yakin vorschwebte, daher fragte er Rabin selbst, die Musik zu komponieren. Das ganze wurde dann noch mit Produzent Bruckheimer abgesprochen und Trevor machte sich dann an die Arbeit.

Remember the Titans ist Rabins erster Sportscore, dem noch etliche weitere Beiträge folgen sollten, und auch sein erster fast durchgehend orchestraler Score. Rabin hat ein großes Thema für den Film geschrieben, welches je nach Situation entsprechend arrangiert ist. Es ist gefühlvoll, mitreißend. pathetisch und auch triumphierend. Es steht für die Titans selbst, aber auch für Denzel Washingtons Figur sowie für die Freundschaft zwischen seiner und Will Pattons Figur. Überwiegend wird es von Streichern gespielt, ab und zu gesellt sich aber auch eine Solotrompete sowie die Akkustikgitarre als musikalischer Farbtupfer hinzu. Für das Training der Titans hat Rabin auch ein Thema komponiert, welches den Spirit der Titans sowie den Handlungsort Virginia verdeutlicht. Es ist ein flottes heroisches Thema, welches vom ganzen Orchester gespielt wird. Dennoch ist die Musik überwiegend ruhig gehalten, nur in den Suspensepassagen sowie Trainigssequenzen bricht sie mal etwas aus. Den triumphierenden Moment des Hauptthemas hebt sich Rabin dann auch für den finalen Touchdown im Film auf, der inszenatorisch zwar recht unspektakulär gehalten ist, aber durch Rabins Musik die entsprechenden Wirkung bekommt. Auch weil das Thema auch nur an dieser Stelle im Film so gespielt wird.

Auf dem offiziellen Soundtrack gibt es überwiegend Songs aus der Zeit, die aber allesamt gut gewählt sind sowie eine etwas längere Suite von Trevors Score. Letztenendes deckt die Suite auch alles relevante der Musik ab, jedoch wären die 25 min der Blue Focus Promo durchaus nett gewesen und hätten auch locker noch aufs Album gepasst. Ich finde hier ist Trevor ein mitreißender Sportscore mit eindringlichen Themen gelungen, der für mich alles ausmacht, was einen derartigen Sportfilm unterhaltsam gestaltet.

 

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Hallo Lars, vielen Dank für die ausführlichen Aufbereitungen und vielen Audio-Beispiele zu den Trevor Rabin Scores.

Ich muss zugeben, gerade die Werke "Armageddon", "Enemy of the State", "Deep blue Sea" und "Con Air" markieren unter anderem den Beginn meiner Leidenschaft zu Filmmusiken. Und da ich gerade die genannten Vier schon längere Zeit nicht mehr bewusst gehört habe, waren deine Beiträge dazu eine willkommene Erinnerung an diese Veröffentlichungen.

Ich mochte und mag vor allem eher die ruhigen Passagen und Melodien von ihm - das kurze Pianothema aus Armageddon zum Beispiel. Und ich kann euch nur zustimmen, eine vollständige Score-Veröffentlichung von Armageddon ist lange überfällig!

Auch Doctors Order ist so ein Beispiel und auch eine Expandierung von "Deep blue Sea" wäre mehr als willkommen.

"Enemy of the State" war wie ich finde eine gelunge Kollaboration ähnlich wie "Con Air" - Beide liefen in meiner Jugend wirklich häufig in meinem CD-Player :)

Vielleicht beleuchtet Lars ja auch noch einen weiteren meiner Lieblingsscores von  Trevor Rabin, nämlich "The 6th Day".

 

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