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Gast Lucas

John Williams

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Das sind allerdings alles spielberg produktionen die mehr oder weniger bestätigt wurden und nur wenn Spielberg bei diesen filmen tatsächlich regie führt werden diese filme auch definitiv neue williams scores nach sich ziehen.

Es ist ausserdem sehr unwahrscheinlich, dass einer dieser filme vor 2008 fertig wird, da sich alle diese projekte in einer frühen vorbereitungsphase befinden. JP 4 ist das mit abstand am weitesten fortgeschrittene projekt, doch hierbei wird Spielberg nur produzieren und dann muss williams nicht zwangsweise den film vertonen. Ich nehme an williams wird 2007 nutzen um auch mal filme von anderen regisseuren in angriff nehmen.

Ich kann es kaum erwarten.....;)

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JP 4 wird er ziemlich sicher nicht vertonen... wer auch immer die Musik schreibt, wird dazu genötigt werden die wunderbaren JP Themen bis zum abwinken einzusetzen, so wie das bei Don Davis der Fall war :(

es wäre schön wenn wir 2007 ein oder mehrere neue Williams Scores hören könnten, wo jemand anders Regie führt als der großartige Spielberg. Ich finde die besten Williams Scores der letzten Jahre stammen von Filmen, wo jemand anders im Regiesessel gesessen ist, wie die "Harry Potter" Scores oder "Memoirs of a Geisha".

... oder am besten wäre, er würde diese zwei Jahre (2006 & 2007) nützen um endlich seine schon lange angekündigte Oper mit/für Placido Domingo zu komponieren. Das wäre doch was ;)

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Gast Lareneg
Ich wünschte es käme noch einmal ein Werk wie HARRY POTTER, HOOK oder FAR AND AWAY....;)

Genau das, was ich mir nicht von ihm wünsche. Die Geschmäcker sind nun einmal verschieden.

Am meisten sehne ich mich nach einem John Williams-Score, der eine so düstere, kalte und gleichzeitig aber auch emotionale Athmosphäre schaffen kann wie seine Werke der Mitteneunziger. So eine wie in Nixon und Sleepers oder aber auch Presumed Innocent.

Auf jeden Fall wäre es schön, wenn er mal wieder Filme vertont, die nicht von Spielberg stammen und auch sonst nicht all zu bekannt sind (Star Wars, Harry Potter). Wenn man bedenkt, dass Spielberg zuerst auch Geisha machen wollte, wäre der letzte dazu passende Film "The Patriot" gewesen, einer meiner Williams-Favoriten.

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Gast iLLumination
Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich gegenüber mir unbekannter Musik oftmals sehr zurückhaltend benehme.

und wie bsite dann auf filmmusik gekommen? :cool:

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und wie bsite dann auf filmmusik gekommen? ;)

Vor etwa zehn Jahren, als ich "The Lost World" kennen gelernt habe, war meine Einstellung noch eine andere. Damals habe ich eigentlich alles gehört, und "The Lost World" mochte ich vor allem wegen der Actionstücke. Irgendwann habe ich bemerkt, dass die Star-Wars-Soundtracks von dem gleichen Komponisten sind, und so stellte ich ziemlich hohe Anforderungen an sie. Deshalb war ich auch von Episode 5 erst enttäuscht, habe mich aber daran gewöhnt, dass nicht alles so abwechslungsreich wie "The Lost World" sein kann (:cool:). Und dann fing es erst richtig an...

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Deshalb war ich auch von Episode 5 erst enttäuscht, habe mich aber daran gewöhnt, dass nicht alles so abwechslungsreich wie "The Lost World" sein kann (:cool:). Und dann fing es erst richtig an...

SW Episode 5 nicht so abwechslungsreich wie JP The Lost World?!? Gewagte These! Meiner Meinung nach verhält es sich umgekehrt!;)

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SW Episode 5 nicht so abwechslungsreich wie JP The Lost World?!? Gewagte These! Meiner Meinung nach verhält es sich umgekehrt!:cool:

Das fand ich aber damals wirklich (und eigentlich heute immer noch)! ;)

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Das fand ich aber damals wirklich (und eigentlich heute immer noch)! :lol:

Dann hast du anscheinend noch nie Raiders of the lost Ark, Indiana Jones and the Temple of Doom und Jaws 2 gehört. Glaub mir, wenn du in den Genuss dieser Scores gekommen bist und Williams Gesamtwerk ziemlich genau kennst, dann wirst du garantiert The Lost World ziemlich tief stecken. ;)

Ich stimme Vincent übrigens voll und ganz zu. The Empire strikes back ist auf jeden Fall abwechslungsreicher als The Lost World.

Außerdem zähle ich The Lost World gerade wegen diesen bombastischen Actionstücken und diesen Dschungelsounds zu eines der bescheidenen Werke Williams', das liegt ihm nämlich weniger, er ist eher der Meister in der Großsymphonik! :cool:

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Gast Lareneg
Dann hast du anscheinend noch nie Raiders of the lost Ark, Indiana Jones and the Temple of Doom und Jaws 2 gehört. Glaub mir, wenn du in den Genuss dieser Scores gekommen bist und Williams Gesamtwerk ziemlich genau kennst, dann wirst du garantiert The Lost World ziemlich tief stecken. ;)

Das ist dann doch wohl eher Geschmackssache. Vielleicht liege ich falsch, aber hinter Jaws II vermute ich nicht mehr als Williams typische 70er Musik, die IMHO nicht gerade mit Abechselung aufwarten kann.

"Raiders" ist gut, kann aber in Sachen Abwechselung nicht gerade mit "Lost World" mithalten.

"Temple Of The Doom" ist da eine andere Sache. Für ein genaueres Urteil müsste ich jedoch den Score persönlich kennen.

Wie kommst du eigentlich darauf, dass jemand, dem "The Lost World" am besten gefällt, sich nicht sehr gut mit John Williams-Scores auskennt?

Ich stimme Vincent übrigens voll und ganz zu. The Empire strikes back ist auf jeden Fall abwechslungsreicher als The Lost World.

Gesammt gesehen vielleicht schon, jedoch wiederholt sich einiges auf dem Score von Empire, sodass m.E. der von "The Lost World" etwas mehr Abwechselung bietet. Viele Themen bedeutet nicht gleich Abwechselung. :lol:

Außerdem zähle ich The Lost World gerade wegen diesen bombastischen Actionstücken und diesen Dschungelsounds zu eines der bescheidenen Werke Williams', das liegt ihm nämlich weniger, er ist eher der Meister in der Großsymphonik! :cool:

Wie wäre es mit einem "IMHO", oder "meiner Meinung nach"? Denn du hälst "Lost World" für eines von Williams bescheideneren Werken, andere (ich zum Beispiel) sehen das ganz anders.

Dass jemand, der meint sich mit mit Williams Werken gut auszukennen behauptet, er wäre eher ein Meister der Großsymphonik und anderes liegt ihm nicht so, wundert mich jetzt etwas. Sicher, dass du so viel von ihm kennst?

Hier lässt du wohl wieder nur deine Meinung durchblicken. Ich z.B. wiederum finde seine Großsymphonik im Vergleich zu seinen anderen Werken öfters eher langweilig und eintönig (eintönig und langweilig für John Williams-Verhältnisse), während seine anderen Werke oft viel eher mein Interesse wecken.

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also ich muss dir ehrlich gesagt zustimmen. ich weiß nicht was großsymphonik bedeutet, aber ich halte the lost world für eines von williams' besten werken. ein mMn sehr erwachsener, ernster und tiefgängiger score.

und pssst.... OT! :cool:

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Das ist dann doch wohl eher Geschmackssache. Vielleicht liege ich falsch, aber hinter Jaws II vermute ich nicht mehr als Williams typische 70er Musik, die IMHO nicht gerade mit Abechselung aufwarten kann.

Nun ich finde, dass Jaws, Superman und SW A New Hope nicht gerade unabwechslungsreich sind. Thematisch sind sie sehr vielfältig, haben zum Teil große orchestratorische Unterschiede und bestechen auch sonst eher durch Vielseitigkeit.

Zu Jaws 2 kann ich nichts sagen, da sich der leider noch nicht in meinen Besitz befindet, aber bevor ich den nicht gehört habe, würde ich mich hüten den in irgendwelche Schubladen zu stecken.

"Raiders" ist gut, kann aber in Sachen Abwechselung nicht gerade mit "Lost World" mithalten.

Hier stellt sich natürlich die Frage, wie du Abwechslungsreichtum definierst. Meiner Meinung nach ist Raiders JP 2 überlegen.

Dies liegt zum Beispiel daran, dass der monothematische Score zu JP2(die JP-Themen zähle ich mal nicht dazu, die kommen nur am Rand vor und werden nicht wirklich in den Score mit eingeflochten) vor allem durch seine hervorragenden Actiontracks besticht, während Raider mehr thematisch arbeitet. Hier kommen die Actiontracks nicht zu kurz aber Score enthält auch noch einen Fülle von anderen Seiten, ich nenne nur mal den genialen Track "The Map Room".

Gesammt gesehen vielleicht schon, jedoch wiederholt sich einiges auf dem Score von Empire, sodass m.E. der von "The Lost World" etwas mehr Abwechselung bietet. Viele Themen bedeutet nicht gleich Abwechselung. :cool:

Naja irgendwie doch schon. Denn wenn man sieht, was Williams alles mit den Themen macht, kann man vieles sagen, aber nicht, dass das unabwechslungsreich wäre.

Auch hier käme wieder die Frage nach der Definition für Abwechslungsreichtum zum Tragen.

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Das ist dann doch wohl eher Geschmackssache. Vielleicht liege ich falsch, aber hinter Jaws II vermute ich nicht mehr als Williams typische 70er Musik, die IMHO nicht gerade mit Abechselung aufwarten kann.

Da liegst du wirklich falsch, Jaws 2 ist eben keine typische 70er Musik, der Meister kann auch mehr. Stilistisch gesehen ist er ein wenig nach den 70er Jahren gerichtet, was nicht bedeutet, dass es typische 70er Musik ist.

"Raiders" ist gut, kann aber in Sachen Abwechselung nicht gerade mit "Lost World" mithalten.

Raiders kann in Bezug auf Abwechslung nicht mit Lost World mithalten? Hast du den Score überhaupt und auch mal ganz durchgehört?

Wie kommst du eigentlich darauf, dass jemand, dem "The Lost World" am besten gefällt, sich nicht sehr gut mit John Williams-Scores auskennt?

Ich habe nur gesagt, dass er bestimmt anderer Meinung wäre, wenn er diese Scores gehört hat. Wie wär's, wenn man vorher erstmal genauer liest?

Gesammt gesehen vielleicht schon, jedoch wiederholt sich einiges auf dem Score von Empire, sodass m.E. der von "The Lost World" etwas mehr Abwechselung bietet. Viele Themen bedeutet nicht gleich Abwechselung. :cool:

Tut mir leid, aber deine Behauptung kann ich nicht bestätigen. Und so viele Themen hat The Empire strikes Back nun auch wieder nicht. Und ja, dass viele Themen nicht gleich Abwechslung bedeutet, ist mir schon seit Jahren klar.

Wie wäre es mit einem "IMHO", oder "meiner Meinung nach"? Denn du hälst "Lost World" für eines von Williams bescheideneren Werken, andere (ich zum Beispiel) sehen das ganz anders.

Dass jemand, der meint sich mit mit Williams Werken gut auszukennen behauptet, er wäre eher ein Meister der Großsymphonik und anderes liegt ihm nicht so, wundert mich jetzt etwas. Sicher, dass du so viel von ihm kennst?

Sag mal, jetzt fängst du langsam an zu nerven. Erstens habe ich nicht mit dir gesprochen, zweitens habe ich keine Ahnung, warum du dich auf den Schlips getreten fühlst. Heißst du Jim Hal Wilson? Und ja, wenn du es wissen willst: Ich habe ab 1975 aufsteigend alle Williams-Scores, d.h. ich kenne so gut wie alles! Ich habe auch nur gesagt, dass ihm das Großsymphonische eher liegt, die Betonung liegt auf eher! Ich kenne auch seine minimalistischen Sachen wie Accidental Tourist, Presumed Innocent, etc. und die sind klasse! Und wenn du mal richtig gelesen hättest, dann hättest du auch nur meine Meinung herausgelesen. Sorry, aber ich lasse mich von dir nicht belehren, wie ich meine Texte zu schreiben habe! Ob ich nun IMHO schreibe oder nicht: Es geht klar aus meinen Texten hervor! Da ich sagte, dass ich Lost World zu den bescheidenen Werken zähle, habe ich schon meine Meinung ausgedrückt. Hier ist wiederum die Frage, ob du meinen Text überhaupt richtig gelesen hast.

Dass jemand, der meint sich mit mit Williams Werken gut auszukennen behauptet, er wäre eher ein Meister der Großsymphonik und anderes liegt ihm nicht so, wundert mich jetzt etwas. Sicher, dass du so viel von ihm kennst?

Hierauf möchte ich noch eingehen. Du wirfst mir vor, dass ich jemand verurteile, wenn er Lost World gut findet, dann kennt er sich bei Williams nicht aus. Mal ernsthaft: Du wirfst mir doch vor, weil ich sage, er ist Meister der Großsymphonik, ich kenne mich nicht aus!

Hier lässt du wohl wieder nur deine Meinung durchblicken. Ich z.B. wiederum finde seine Großsymphonik im Vergleich zu seinen anderen Werken öfters eher langweilig und eintönig (eintönig und langweilig für John Williams-Verhältnisse), während seine anderen Werke oft viel eher mein Interesse wecken.

Na klar ist es nur meine Meinung! Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!

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@ AINM?

Also ich muss voll und ganz Marc's Meinung zustimmen. Ich habe sein Text und seine Meinung herausgelesen. Ich kann verstehen, dass er jetzt sehr stark auf deine falschen Unterstellungen reagiert. Du bist übrigens derjenige, der keine der genannten Scores (Raiders of the Lost Ark, Indiana Jones and the Temple of Doom und Jaws II) besitzt und behauptest, diese Scores seien gegenüber The Lost World unorigineller und unabwechslungsreicher. Denn es reicht lange nicht, die Musik im Film zu hören oder in die Hörproben zu lauschen. Man muss den Score schon auf CD haben, um eine Beurteilung zu vollziehen. Aber ich dachte, aus dieser Phase wärst du schon längst raus...

Zu meiner Meinung:

Ich stimme auch wieder Marc zu. Ich besitze, wie er, alle Scores von Williams von Jaws aufsteigend. The Lost World gehört zu den schlechteren Williams Werken und originell, bzw. abwechslungreich ist er wenig.

Diese Darstellung ist nicht nur subjektiv, sondern auch objektiv. Les dir mal die ersthaften Filmmusikkritiken über Raiders of the Lost Ark durch. Dieser Score übertrifft sie alle.

The Lost World habe ich nur aus Sammlungszwecken stehen, da der hervorragende Vorgänger Jurassic Park (den du ja auch sehr schlecht findest, was ich nicht nachvollziehen kann) eine Glanzleistung ist.

Jaws II ist keinesfalls eine typische 70er Musik. Es ist ein ehenbürdiger Nachfolger von Jaws. Einfach ein schön orchestraler Score!

Glaub mir und Marc: Wenn du genug von Williams Werken aus den 70ern und 80ern besitzt, wirst du sehr schnell feststellen (hoffentlich), dass die 90er das schwächste Jahrzehnt von Williams ist! Gerade Mitte und Ende der 90er erreichte er einen Tiefpunkt in seiner Karriere. Die schlechtesten Jahre befinden sich in der Zeitspanne von 1995-1998 (1994 hat er nichts komponiert...)! Die besten Jahre sind die 70er und die 80er!

Natürlich musst du diese Erfahrung erst selbst machen. Da einige Williams CD's echte Raritäten sind und nicht mehr unter 20 Euro zu haben sind, stellt das für dich ein Problem da. Als ich in deinem Alter war, habe ich genau das gleiche gedacht. Die 90er waren für mich der Hit, wie dann auch später die 00er. Ich habe damals mein Taschengeld gespart und nur Williams CD's gekauft. Als ich die meisten Williams CD's von den 70ern und 80ern besaß, war ich immer noch der Meinung, dass die 90er und die 00er die besten waren. Ich weiß zwar nicht warum, würde aber sagen, dass es meine Einbildung war. Als ich die Scores dann eingehend "studiert" habe, ist mir aufgefallen, welche Qualitäten diese besitzen und die man bei The Lost World, bzw. der Mitter 90er vermisst. Die 70er und die 80er ist die Hochzeit seines musikalischen Schaffens! Die beste Zeitspanne befindet sich von 1975-1993.

Mir ist aufgefallen, dass du die simpel-gestrickten Scores von Williams sehr hoch steckst und mit den Komplexeren weniger was anfangen kannst. Vielleicht liegt es auch daran?

Lange Rede, kurzer Sinn: Jetzt vertragen wir uns alle wieder und richten uns zum Topic: "Der ultimative Sampler...!"

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Lange Rede, kurzer Sinn: Jetzt vertragen wir uns alle wieder und richten uns zum Topic: "Der ultimative Sampler...!"

Nicht nötig, da sich die Williams-Diskussion bereits im richtigen Thread befindet und im anderen Thread wieder über den ultimativen Sampler gesprochen werden kann. Aber vertragen könnt ihr euch trotzdem wieder. :cool:

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Okay, da ich mich nun wieder abgeregt habe, werde ich mich diplomatisch einigen, da ich erstens keine Lust habe, mich zu streiten und zweitens keine Feinde im Board schaffen möchte, da ich ja eigentlich ein sehr lieber Mensch bin:

@ AINM?

Ich habe deine Aussagen als Angriff gewertet. Wenn dem nicht so war, dann tut es mir leid. Ich hoffe, dass es dir auch leid tut, wenn es wirklich ein Angriff gegen mich gewesen war.

Tortzdem finde ich, dass man noch kein richtiges Urteil bilden kann, wenn man nur ein paar Williams Scores besitzt. Wenn du die 70er und 80er von Williams fast komplett hast und dann noch sagst, dass The Lost World abwechslungsreicher als Raiders ist, dann ist es deine Meinung, ansonsten sehe ich deine Stellungnahme als ein voreiliges Urteil. Obwohl ich andererseits natürlich Christoph Recht geben muss, dass objektiv The Lost World den Kürzeren bei Raiders zieht...

Ich habe keineswegs Jim Hal Wilson irgendwie beleidigt oder ihm etwas vorgeworfen. Ich habe nur das gesagt, was ich gesagt habe.

Genauso wäre es, wenn Jim Hal Wilson sagen würde:"Ich finde Mädchen scheiße!" und ich sage dann:"Glaub mir, wenn du älter wirst, dann wirst du sie garantiert mögen." So ungefähr musst du meine kleine Unterhaltung mit Jim Hal Wilson sehen. Wahrscheinlich hast du dich aufgeregt oder mitbeleidigt gefühlt, weil ihr gute Kumpels seid, oder? Habe ich so ein bißchen mitbekommen. ;)

Ein kleiner Rat für dich: Ein weniger aufmerksamer Lesen bringt wahrlich Wunder... :cool:

So, jetzt haben wir uns hoffentlich wieder vertragen und es ist alles "heile, heile Segen" und "Friede, Freude, Eierkuchen". :lol:

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So, jetzt haben wir uns hoffentlich wieder vertragen und es ist alles "heile, heile Segen" und "Friede, Freude, Eierkuchen". :lol:

genau :cool:

Glaub mir und Marc: Wenn du genug von Williams Werken aus den 70ern und 80ern besitzt, wirst du sehr schnell feststellen (hoffentlich), dass die 90er das schwächste Jahrzehnt von Williams ist! Gerade Mitte und Ende der 90er erreichte er einen Tiefpunkt in seiner Karriere. Die schlechtesten Jahre befinden sich in der Zeitspanne von 1995-1998 (1994 hat er nichts komponiert...)! Die besten Jahre sind die 70er und die 80er!

Natürlich musst du diese Erfahrung erst selbst machen. Da einige Williams CD's echte Raritäten sind und nicht mehr unter 20 Euro zu haben sind, stellt das für dich ein Problem da. Als ich in deinem Alter war, habe ich genau das gleiche gedacht. Die 90er waren für mich der Hit, wie dann auch später die 00er. Ich habe damals mein Taschengeld gespart und nur Williams CD's gekauft. Als ich die meisten Williams CD's von den 70ern und 80ern besaß, war ich immer noch der Meinung, dass die 90er und die 00er die besten waren. Ich weiß zwar nicht warum, würde aber sagen, dass es meine Einbildung war. Als ich die Scores dann eingehend "studiert" habe, ist mir aufgefallen, welche Qualitäten diese besitzen und die man bei The Lost World, bzw. der Mitter 90er vermisst. Die 70er und die 80er ist die Hochzeit seines musikalischen Schaffens! Die beste Zeitspanne befindet sich von 1975-1993.

und trotzdem bin auch ich anderer meinung. und ich kann auch mit tiefgängiger und "nichtmassentauglicher" filmmusik was anfangen, kaum zu glauben, was ;)

das ist eben alle I-M-H-O

ein soundtrack ist zb genau dann ganz besonders gut, wenn man ihn mit gewissen momenten im leben verbindet. und dass da dan solche argumente wie "abwechslungsreicher" fallen, ist doch nur menschlich. eine persönliche ansicht, mehr nicht.

ob jetzt the lost world oder raiders von der filmmusik-kritikerwelt als besser oder schlechter angesehen wird, ist mir persönlich sch***egal.

aber um mal das thema woanders hin zu lenken...

was sind eurer meinung nach john williams top10 Tracks (nicht Score, wirklich nur einzelne Tracks!)

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Da habe ich ja hier gestern ganz schön was verpasst... :cool:

Ich glaube aber, dass ich mich noch ein Mal rechtfertigen sollte:

Ich kenne schon einige von Williams Werken aus den 70ern und 80ern, aber noch lange nicht alle. Trotzdem mag ich den großsymphonischen Williams etwa so gern wie den anderen, beide haben ihre Vorteile. Was mich nur an "The Lost World" fasziniert, ist die Tatsache, dass ich noch nie ähnliche Musik von einem Filmkomponisten gehört habe. Das wertet in meinen Augen so etwas wie "Star Wars", "Superman" oder "Indiana Jones 3" nicht ab, sondern "The Lost World" eben auf.

Ich hoffe, dass von Anfang an klar war, dass ich nur meine Meinung gesagt habe. Und Meinungen sind (jedenfalls bei mir) meist nur eine Momentaufnahme. Vielleicht denke ich, wenn ich jemals alle John-Williams-CDs besitzen sollte, etwas ganz anderes über dieses Thema.

Schönen Tag noch,

Sebastian

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Gast Lareneg
Nun ich finde, dass Jaws, Superman und SW A New Hope nicht gerade unabwechslungsreich sind. Thematisch sind sie sehr vielfältig, haben zum Teil große orchestratorische Unterschiede und bestechen auch sonst eher durch Vielseitigkeit.

Abwechslungsreich sind sie schon, nur würde ich viele Williams-Scores als Abwechslunsreicher bezeichnen. Und von Stil her sind sie sich doch eher ähnlich, wenn man mal daran denkt, wie sehr sich in späteren Jahren die Williams-Scores unterscheiden.

Wobei Jaws stilistisch schon eine andere Sache ist.

Hier stellt sich natürlich die Frage, wie du Abwechslungsreichtum definierst.

Vermutlich ist das unser Problem, dass wir da etwas andere definitionen haben.

Da liegst du wirklich falsch, Jaws 2 ist eben keine typische 70er Musik, der Meister kann auch mehr. Stilistisch gesehen ist er ein wenig nach den 70er Jahren gerichtet, was nicht bedeutet, dass es typische 70er Musik ist.

Okay, da liege ich mit meiner Vermutung wohl eher falsch. Ich hatte ja aber auch extra dazugeschrieben, dass es sich um eine Vermutung handelt und wollte keineswegs über ihn Urteilen.

Sag mal, jetzt fängst du langsam an zu nerven. Erstens habe ich nicht mit dir gesprochen, zweitens habe ich keine Ahnung, warum du dich auf den Schlips getreten fühlst.

Weil es mich stört, wenn Leute meinen (und das kam für mich so rüber), dass Scores die nicht mit großem Orchester aufwarten oder ungewöhnlich sind, nicht mit solchen mithalten können. Aber vielleicht habe ich dich da falsch verstanden.

Ich habe auch nur gesagt, dass ihm das Großsymphonische eher liegt, die Betonung liegt auf eher! Ich kenne auch seine minimalistischen Sachen wie Accidental Tourist, Presumed Innocent, etc. und die sind klasse! Und wenn du mal richtig gelesen hättest, dann hättest du auch nur meine Meinung herausgelesen.
Außerdem zähle ich The Lost World gerade wegen diesen bombastischen Actionstücken und diesen Dschungelsounds zu eines der bescheidenen Werke Williams', das liegt ihm nämlich weniger, er ist eher der Meister in der Großsymphonik!

Nun, dass mit der Großsymphonik kommt mir weniger wie ein Ausdruck der eigenen Meinung vor, aber ich kann es jetzt durchaus als solch eine Erkennen.

Vermutlich habe ich deinen Beitrag etwas falsch verstanden und ich hatte ihn irgendwie auch etwas anders in Erinnerung. Für mich klang das ganze gestern so, als ob du behaupten wolltest Großsymphonik wäre toll und anderes könnte damit sowieso nicht mithalten. Jetzt beim nochmaligem Lesen kann ich zwar theoretisch so etwas immernoch herauslesen (aber nur wenn ich mir ein bisschen selbst dazuinterpretiere).

Du bist übrigens derjenige, der keine der genannten Scores (Raiders of the Lost Ark, Indiana Jones and the Temple of Doom und Jaws II) besitzt und behauptest, diese Scores seien gegenüber The Lost World unorigineller und unabwechslungsreicher.

Von unoriginell habe ich nicht gesprochen und "Temple Of the Doom" und "Jaws II" auch nicht mit einbezogen. :rolleyes:

Denn es reicht lange nicht, die Musik im Film zu hören oder in die Hörproben zu lauschen. Man muss den Score schon auf CD haben, um eine Beurteilung zu vollziehen. Aber ich dachte, aus dieser Phase wärst du schon längst raus...

Man hört jedoch im Film heraus, welche Musik in welchen Mengen vorkommt und welcher Art usw.

Besonders wenn man beim (mehrmaligem) Gucken am meisten auf die Musik achtet. Den Score zu hören ist dann noch mal was andere (allein schon wegen der Zusammenstellung) und trotzdem bin ich der Ansicht, dass man schon allein beim Filmgucken sehr viel von der Musik mitbekommt. Und ich meine nicht nur die Themen. :lol: Sich dannach schon ein Urteil zu bilden empfinde ich nicht als schlimm. Aber vielleicht sollte man sich dann ein bisschen damit zurückhalten, was ich jedoch nicht immer schaffe.

Diese Darstellung ist nicht nur subjektiv, sondern auch objektiv. Les dir mal die ersthaften Filmmusikkritiken über Raiders of the Lost Ark durch. Dieser Score übertrifft sie alle.

Meinst du damit alle Williams-Scores? Ich glaube es ist sehr schwierig einen da vor den Rest zu setzen. Wenn jemand behauptet "Raiders" würde alles übertreffen, so würde ich stark an seiner Objektivität zweifeln.

Und ich habe ja auch nicht gesagt, dass "The Lost Word" besser als die anderen wäre nur in Sachen Abwechslung zumindest gleichwärtig.

The Lost World habe ich nur aus Sammlungszwecken stehen, da der hervorragende Vorgänger Jurassic Park (den du ja auch sehr schlecht findest, was ich nicht nachvollziehen kann) eine Glanzleistung ist.

Ganz schlecht nicht. ;) Nur finde ich persönlich an ihm nicht all zu viel wirklich begeisternd. Das Thema kommt so häufig vor, dass es mir irgendwann zum Hals heraushängt und der Rest ist für mich zwar interessant jedoch im Vergleich zu "The Lost World" eher Durchschnitt (sehr guter Durchschnitt).

Jaws II ist keinesfalls eine typische 70er Musik. Es ist ein ehenbürdiger Nachfolger von Jaws. Einfach ein schön orchestraler Score!

Dann hoffe ich mal, dass er irgendwann wieder neu aufgelegt wird. Und, das kann ich mir jetzt nicht verkneifen und es ist auch nicht böse gemeint; Wie darf man ehenbürdiger verstehen? :D

Glaub mir und Marc: Wenn du genug von Williams Werken aus den 70ern und 80ern besitzt, wirst du sehr schnell feststellen (hoffentlich), dass die 90er das schwächste Jahrzehnt von Williams ist! Gerade Mitte und Ende der 90er erreichte er einen Tiefpunkt in seiner Karriere. Die schlechtesten Jahre befinden sich in der Zeitspanne von 1995-1998 (1994 hat er nichts komponiert...)! Die besten Jahre sind die 70er und die 80er!

Komisch, genau diese Zeitspanne (1995-1998 (eigentlich 1997)) halte ich für die beste in Williams Karriere.

Die 70er und die 80er ist die Hochzeit seines musikalischen Schaffens! Die beste Zeitspanne befindet sich von 1975-1993.

Hier würde ich wieder behaupten; Ansichtssache.

Mir ist aufgefallen, dass du die simpel-gestrickten Scores von Williams sehr hoch steckst und mit den Komplexeren weniger was anfangen kannst. Vielleicht liegt es auch daran?

Was ist denn für dich simple und komplex? Ein intelligenter Einsatz eines großes Orchesters ist komplex? Da will ja gar nicht wiedersprechen. Nur, wenn man mich nach Williams kompexesten Werken fragen würde, so würde ich neben Werken wie "The Empire Strikes Back" auch auf jeden Fall "The Lost World" aufführen. Es kann halt auch etwas anderes noch komplex sein (womit ich nicht behaupten will, du wüsstes das nicht).

Ich habe deine Aussagen als Angriff gewertet. Wenn dem nicht so war, dann tut es mir leid. Ich hoffe, dass es dir auch leid tut, wenn es wirklich ein Angriff gegen mich gewesen war.

Ein Angriff gegen dich sollte es nicht sein. Wobei mein Beitrag vielleicht ein bisschen aggressive rüberkam.

Tortzdem finde ich, dass man noch kein richtiges Urteil bilden kann, wenn man nur ein paar Williams Scores besitzt. Wenn du die 70er und 80er von Williams fast komplett hast und dann noch sagst, dass The Lost World abwechslungsreicher als Raiders ist, dann ist es deine Meinung

Dafür müsste ich doch eigentlich nur die beiden Scores hören, oder?

Und so unvertraut bin ich mit seinen Werken aus den 80ern nun auch wieder nicht. Gar nicht kenne tue ich nur "Monsignor", "The River", "Spacecamp" und "Heartbeeps", falls ich nichts vergessen habe.

Wahrscheinlich hast du dich aufgeregt oder mitbeleidigt gefühlt, weil ihr gute Kumpels seid, oder? Habe ich so ein bißchen mitbekommen. ;)

Das war eigentlich nicht das Problem. Mich hat vor allem gestört (da es für mich so rüberkam), zu lesen, Großsymphonik wäre toll, anderes könnte bei Williams nicht da mithalten (ist jetzt natürlich etwas extrem ausgedrückt).

Ein kleiner Rat für dich: Ein weniger aufmerksamer Lesen bringt wahrlich Wunder... :D

Tue ich eigentlich meistens, nur gestern abend anscheinend nicht.

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Gast Lareneg

@Junker

Mein Text an sich ist gar nicht ganz so lang, das wirkt vor allem so lang aufgrund der vielen Zitate. :D:rolleyes:

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Gast Lareneg
Ich wollte das auch nicht ins Lächerliche ziehen;

Hatte ich auch nicht so verstanden.

daher mein Respekt :D

Danke. :rolleyes:

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Abwechslungsreich sind sie schon, nur würde ich viele Williams-Scores als Abwechslunsreicher bezeichnen. Und von Stil her sind sie sich doch eher ähnlich, wenn man mal daran denkt, wie sehr sich in späteren Jahren die Williams-Scores unterscheiden.

Wobei Jaws stilistisch schon eine andere Sache ist.

Also ich bin ja immer noch der Meinung, dass diese Scores schon in ihrer Anlage sehr unterschiedlich sind.

Man vergleiche einfach mal Jaws, SW A New Hope und Close Encounters of the Third Kind und vielleicht noch Cowboys. Da habe wir von Spätromantik bis zur Postmoderne alles dabei, sogar jazzige Sachen wie zum Beispiel die Cantina Band.

Ich wüsste keine Schaffensperiode Williams, in der er diese Vielfalt jemals übertroffen hat.

Um nochmal auf JP The Lost World zurückzukommen. Auf den ersten Blick scheint der Score wirklich sehr vielfältig zu sein. Da hat man auf der einen Seite das wuchtige Lost World Thema dann im Zentrum viele Actiontracks und zum Abschluss nochmal eine große Revue über die Jurassic Park Themen aus dem ersten Teil.

Nehmen wir mal die thematische Arbeit des Scores auseinander:

Im ersten Track "The Lost World" wird das Lost World Thema vorgestellt.

"The Island Prolog" ist vor allem atmosphärisch. Natürlich ist das eine unglaublich gut gemachte Bildillustration aber thematisch wird hier nichts verarbeitet.

"Malcom `s Journey" wird nach einer kurzen Einleitung das Lost World Thema gespielt, leider ist es im Bezug auf den ersten Track kaum variiert. Es folgt ein ruhiger atmosphärischer Teil, in dem musikalisch eigentlich nichts passiert. Den Abschluss bildet eine Wiederaufnahme des Lost Word Themas, keine wirklich Variation.

Der vierte Track "The Hunt" ist wirklich eine Glanzleistung. Hier wird das erste Mal das Lost World Thema verarbeit und in die Actionmusik eingeflochten. Ein sehr ansprechendes Stück Musik, was sich vor allem durch seine virtuose Orchestrierung auszeichnet. Sehr mitreißend.

"The Trek" beginnt mit athmospärischer Schlagwerkdominierter Musik. Plötzlich taucht kurz das Park Theme aus dem ersten Teil auf, das von einem Horn intoniert wird. Doch dieses Einsprengsel ist alles, was man hier als thematisch interessant einstufen könnte.

Der sechste Track "Finding Camp Jurassic" startet wieder mit athmosphärischer Musik. Auch hier tritt kurz das Park Theme in Erscheinung.

"Rescuing Sarah" ist ein Actiontrack. Auch hier dominiert wieder stark das Schlagwerk. Es folgen eine Reihe von Orchesterschlägen, die die Spannung anheben. Den Schluss kann man schon fast übertrieben nennen. Von thematischer Arbeit fehlt jede Spur.

"Hammond`s Plan" ist der erste richtig ruhige Track mit einem schönen Harfensolo ergänzt durch Flöte und Oboe. Er wartet mit einem schönen ausgespielten Einwurf des Park Themes auf. Danach folgt athmosphärische Musik. Zum Ende hin wird es sogar noch einmal richtig dramatisch.

"The Raptors Appear" beginnt mit sehr düsterer athmosphärischer Musik, die in einen schlagzeugdominierten Actionteil einmünden, der durch Blechakzente intensiviert wird. Thematisch passiert in diesem Track nichts.

"The Compys Dine" startet wieder düster. Ein sehr schöner Track, der wunderbar mit interessanten Klängen arbeitet, die vor allem mit Streichinstrumenten erzeugen werden. Mit den Hauptthemen wird verständlicherweise nicht gearbeitet.

"The Stegosaurus" beginnt im Gegensatz zu den vorangegangen Tracks weniger düster, als mehr geheimnisvoll. Zum Ende hin wird er dramatischer.

Auch hier fehlt es an jeglicher thematischer Arbeit.

Der zwölfte Track "Ludlow`s Demise" ist athmosphärischer Track, der durch kurzen Actionteile, die den Schluss dominieren unterbrochen wird, die sich aus dem Lost World Thema ableiten.

"Visitor in San Diego" beginnt wieder athmospärisch, um sich dann in einen gewaltigen Actiontrack aufzubauen, in dem die Pauke einen sehr signifikanten Rolle spielt(Sie steht für den T-Rex). Der erste Höhepunkt bildet das Park Theme, das hier von einem Horn und eine Xylophon gespielt wird. Eine Stelle, die mir persönlich sehr gefällt, aber das nur am Rande.

Es folgen diverse kurze Anspielungen des Lost World Themas, die den Track zusammenhalten und deren Mündung den zweiten Höhepunkt darstellt.

Im "Finale und Jurassic Park Theme" werden die Jurassic Park Themen aus dem ersten Teil wiederholt. Eine Bearbeitung findet nicht statt.

Wie man unschwer erkennen kann, haben wir es bei Jurassic Park The Lost World mit einem handwerklich hervorragenden Soundtrack zu tun, der vor allem orchestratorisch sehr orginell ist. Das Haupthema ist sehr eingängig und reißt mit.

Das Problem dieses Scores ist, dass er manchmal ein bisschen monoton wirkt.

Dies wird duch die vielen Actionstracks hervorgerufen, aber auch besonders durch das oftmalige Fehlen von thematischen Bezügen(Dies trifft besonders auf das Lost World Thema zu, aber auch das Park Thema wird nicht wirklich verarbeitet). Auch ruhigen Stellen sind sehr rar gesäht.

Dies ist natürlich durch den Film bedingt und deshalb finde ich den Albumschnitt sehr gelungen, weil er schon das Optimum herausholt.

Doch auch wenn man Williams diese Monotonität nicht vorwerfen kann, muss man doch sagen, dass Scores wie The Empire Strikes Back oder Raiders of the Lost Arc in dieser Beziehung vielfältiger sind und deshalb besser wirken.

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