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Gast Lucas

John Williams

Empfohlene Beiträge

@ danecos

Wunderschöne Interpretation zu The Lost World, gefiel mir sehr gut. :rolleyes:

@ Am I not Merciful?

Gut, dass es dann doch noch anders ausgegangen ist... ;)

Dennoch schäme ich mich ein wenig dafür, was ich da von mir gelassen habe. Das hätte einfach nicht sein müssen. Aber ich denke, dass ich an dem besagten Abend auch etwas genauer hätte lesen sollen. Wir haben beide uns da ein wenig verwurstelt. :lol:

Doch das ist eben menschlich, jeder macht mal Fehler! :D

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Gast Lareneg

Ich glaube jetzt weiß ich, wo unser Problem liegt. Danecos sehr gelungene Beschreibung hat es sozusagen auf den Punkt gebracht. Ihr scheint mehr die thematische Arbeit auf Abwechslung zu beziehen, während für mich mehr jede einzelne Passage an sich eine Rolle spielt. Denn wiederholen tut sich so gut wie nichts bei "The Lost World". Fast alles wirkt einzigartig.

Abwechslung ist eben viellfach definierbar und ich würde sagen, bei jedem Score auch unterschiedlich zu betrachten.

So wäre "Presumed Innocent" ohne thematische Variationen auf Dauer wohl sehr eintönig, kann aber in der jetztigen Fassung zumindest mich vom Anfang bis zum Ende begeistern.

Scores wie "War Of The Worlds" und "The Lost World" sind da wieder völlig anders, und deshalb würde ich da auch andere Maßstäbe in Sachen Bewertung setzung, so z.B. im bereich Abwechslung.

Gerade deshalb ist es auch verdammt schwierig diese verschiedenen Scores zu vergleichen. Und gerade Abwechslung ist ja auch etwas, was Williams IMHO in den meisten Fällen perfekt umsetzt.

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Der vierte Track "The Hunt" ist wirklich eine Glanzleistung. Hier wird das erste Mal das Lost World Thema verarbeit und in die Actionmusik eingeflochten. Ein sehr ansprechendes Stück Musik, was sich vor allem durch seine virtuose Orchestrierung auszeichnet. Sehr mitreißend.

Das würde ich so unterschreiben. :D

Das Problem dieses Scores ist, dass er manchmal ein bisschen monoton wirkt.

Dies wird duch die vielen Actionstracks hervorgerufen, aber auch besonders durch das oftmalige Fehlen von thematischen Bezügen(Dies trifft besonders auf das Lost World Thema zu, aber auch das Park Thema wird nicht wirklich verarbeitet). Auch ruhigen Stellen sind sehr rar gesäht.

Dies ist natürlich durch den Film bedingt und deshalb finde ich den Albumschnitt sehr gelungen, weil er schon das Optimum herausholt.

Gerade durch das "oftmalige Fehlen von thematischen Bezügen" gewinnt ja "The Lost World" meiner Meinung nach seine Abwechslung, weil es bedeutet, dass Williams abseits der Themen arbeitet und neues Material einbringt, das nicht immer wieder verwendet wird.

Von Abwechslung spreche ich aber auch, weil (wie ich, glaube ich, schon erwähnt habe) der Abstand zu den anderen Scores von John Williams m. E. sehr groß ist, was ich etwa bei Star Wars IV nicht so sehe (die Cantina-Stücke machen ja nicht einen Großteil des Soundtracks aus :rolleyes:).

Schönen Abend,

Sebastian

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Ich glaube jetzt weiß ich, wo unser Problem liegt. Danecos sehr gelungene Beschreibung hat es sozusagen auf den Punkt gebracht. Ihr scheint mehr die thematische Arbeit auf Abwechslung zu beziehen, während für mich mehr jede einzelne Passage an sich eine Rolle spielt. Denn wiederholen tut sich so gut wie nichts bei "The Lost World". Fast alles wirkt einzigartig.

Wir kreisen das Problem langsam ein... :rolleyes:

Nein mal im Ernst. Ich finde genau wie du, dass wir bei genauer Betrachtung feststellen, das die Tracks von The Lost World sehr eigenständig sind.

Dies wird natürlich gerade erst dadurch möglich, dass hier nur eine geringe thematische Verflechtung vorgenommen wurde. So konnte eine gewisse Individualität entstehen, die bei intensiven Hören einfach nur Spaß macht.:D

ABER wenn man den Score im Überblick betrachtet, so muss man feststellen, dass er zu einen überwiegenden Teil sehr düster ist. Desweiteren sind bei den Actiontracks eine oftmalige Wiederholung der Rhythmen und deren Instrumente zu beobachten.

Die Action- und die sehr düsteren Tracks dominieren einfach den Score, weswegen die schon von mir oben benannte Monotonie zum Tragen kommt.

Aus diesem Grund empfinde ich die oben genannte Scores als abwechslungsreicher, da sie düsteres und triumphales, spannende als auch lustige Stellen beinhalten. Dies ist bei The Lost World gar nicht, oder nur in sehr geringen Maße der Fall.

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Wie haben eigentlich Spielberg und Williams zueinander gefunden?

Jennigs Lang einer der Chefs von MCA machte Spielberg mit Williams bekannt, als es um die Vertonung von Sugarland Express ging.

Zu dieser Zeit war Williams schon langjähriger Mitarbeiter bei Universal-TV.

Aufgrund der hervoragenden Zusammenarbeit blieb Spielberg bei Williams, was sich ja bereits bei Jaws bezahlt machte.

Quelle: Stephen Spielberg - Die Eroberung Hollywoods von Andrew Yule

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Gast MSM
Jennigs Lang einer der Chefs von MCA machte Spielberg mit Williams bekannt, als es um die Vertonung von Sugarland Express ging.

Zu dieser Zeit war Williams schon langjähriger Mitarbeiter bei Universal-TV.

Aufgrund der hervoragenden Zusammenarbeit blieb Spielberg bei Williams, was sich ja bereits bei Jaws bezahlt machte.

Quelle: Stephen Spielberg - Die Eroberung Hollywoods von Andrew Yule

Und am Anfang hat Spielberg gezweifelt ob er Williams oder Goldsmith als Hauskomponist wahlen sollte...

Gibst es hier auch Fans vom album Sabrina? Das Pianothema ist grossartig und die Songs sind angreifend.

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Gast Prinz
Und am Anfang hat Spielberg gezweifelt ob er Williams oder Goldsmith als Hauskomponist wahlen sollte...

Gibst es hier auch Fans vom album Sabrina? Das Pianothema ist grossartig und die Songs sind angreifend.

Ich glaube Sabrina kennen und lieben hier die meisten ;). Außerdem gibt es ein Thema das von Williams nicht auf seine Art und Weise großartig ist:) ? Der Mann schreibt wunderbare Melodien:music: .

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Gast MSM
Ich glaube Sabrina kennen und lieben hier die meisten :D. Außerdem gibt es ein Thema das von Williams nicht auf seine Art und Weise großartig ist:) ? Der Mann schreibt wunderbare Melodien:music: .

Das ist ja schön ;) . Auf den Amerikanischen Filmmusikforums scheint Sabrina nicht so populär zu sein. Ich finde das album wirklich besser dann z.B. E.T. Und ja, ich glaube das JW auch weniger interessante themen geschrieben hat, oder vielleicht selbst schlechte.

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Gast Prinz
Das ist ja schön ;) . Auf den Amerikanischen Filmmusikforums scheint Sabrina nicht so populär zu sein. Ich finde das album wirklich besser dann z.B. E.T. Und ja, ich glaube das JW auch weniger interessante themen geschrieben hat, oder vielleicht selbst schlechte.

Also das was ich kenne war bis jetzt immer top:) .

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Gast MSM
Also das was ich kenne war bis jetzt immer top:) .

Ach ja, ich meine das auch nur relativ. Wenn mann viele CDs von einem Komponist hat (ich habe 80 JW Albums) findet mann immer wohl ETWAS zu klagen ;) Die Themen die mich weniger ansprechen sind das dritten Hauptthema in Seven Years in Tibet, das neue Haupptthema von Episode 3: Revenge of the Sith (Orkestration ist aber fantastisch), die Themen in The Lost World und Nixon und noch einige Theman in älteren Scores wie The Paper Chase, The Poseidon Adventure, The Missouri Breaks.

Aber naturlich ist das meiste 'top-notch'.

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Gast MSM
;) Das war mir neu! Hast du dafür eine Quelle?

Ich weiss nicht mehr genau wo ich es gehört habe, ich glaube in einem Interview mit dem Spielberg. Ich werde die Quelle für dich suchen. Aber ich bin 100% sicher dass es korrekt ist.

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Ich weiss nicht mehr genau wo ich es gehört habe, ich glaube in einem Interview mit dem Spielberg. Ich werde die Quelle für dich suchen. Aber ich bin 100% sicher dass es korrekt ist.

Ist jetzt schon über eine Woche her! Kann jemand die oben genannte Aussage Spielbergs bestätigen oder widerlegen?

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Also ich weiss nur, dass Spielberg in den Liner Notes zu POLTERGEIST sehr von Goldsmith und seinen Werken schwärmt, aber eine genaue Aussage, dass er Jerry als Hauskomponist wollte, ist mir da nicht aufgefallen.

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Gast MSM
Ist jetzt schon über eine Woche her! Kann jemand die oben genannte Aussage Spielbergs bestätigen oder widerlegen?

Danecos, ich habe gesucht und herumgefragt aber ich konnte das Zitat noch nicht wiederfinden. Wenn ich es noch finden werde, werde ich es hier posten.

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Danecos, ich habe gesucht und herumgefragt aber ich konnte das Zitat noch nicht wiederfinden. Wenn ich es noch finden werde, werde ich es hier posten.

OK, eilt ja nicht! :)

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Hab mal ne Frage zu Williams "The Man Who Loved Cat Dancing":

Welche Qualität hat denn der Sound auf der FSM-Platte? Überlege mir nämlich die CD anzuschaffen. Musikalisch klingen die samples auf soundtrack.net gut aber man kann da schlecht die Klangqualtät einschätzen.

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@ChristophMoloko, klangtechnisch gibt´s an dem Album nix auszusetzen. Natürlich merkt/hört man, dass die Musik anno 1973 aufgenommen wurde, so daß sie mit aktuellen Klangstandards nicht zu vergleichen ist, aber für 1973 klingt alles sehr ordentlich. ;)

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Ich habe letztens mal wieder Hook gehört, der nun nicht unbedingt zu seinen besten Arbeiten zählt und da viel mir deutlich auf, wie verspielt er damals komponiert hat und wie ausgefeilt seine Themen früher waren.

Seine aktuellen Werke sind zwar nicht schlecht (Bei weitem nicht) aber ich vermisse das. Ganz besonders in seinen Scores zu neuen Star Wars Trilogie aber auch im neuen Indy.

Die neuen Themen sind Klasse, aber so wirklich klingen diese Werke nicht wie aus einem Guß, sondern die alten Themen klingen wie Fremdkörper.

Ich würde mich mal wieder riesig über einen romantischen Fantasyscore freuen, der nur so von Leitthemen strotz, aber leider hat er so etwas seit Hook nicht mehr wirklich geschrieben.

Obwohl ich Hook nicht zu seinen absoluten Meisterstücken zähle hatte ich beim Hören Gänsehaut und auch die eine oder andere Freudenträne im Augenwinkel. Soetwas habe ich bei seinen letzten Scores schon lange nicht mehr gehabt.

Rückbetrachtend halte ich auch die 70er und 80er für die Hochzeit seiner Karriere. In der Zeit hat er die mit Abstand beeindruckensten Scores geschrieben.

Gruß Jafar

PS: Bitte nicht falsch verstehen. Ich bin ein ausgesprochener Williams Fan und höre auch seine aktuellen Werke sehr gerne. Im Vergleich zu anderen Komponisten steckt er immer noch alle in ein Tasche (Ich Jammer hier also auf hohem Niveau;))

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Rückbetrachtend halte ich auch die 70er und 80er für die Hochzeit seiner Karriere. In der Zeit hat er die mit Abstand beeindruckensten Scores geschrieben.
Zustimmung. Wenn ich genauer eingrenze, würde sich meine Spanne von 1977 (evtl. 1975 wegen JAWS) bis 1993 spätestens (!) - wegen JURASSIC PARK - einkategorisieren.
PS: Bitte nicht falsch verstehen. Ich bin ein ausgesprochener Williams Fan und höre auch seine aktuellen Werke sehr gerne. Im Vergleich zu anderen Komponisten steckt er immer noch alle in ein Tasche (Ich Jammer hier also auf hohem Niveau;))
Warum denn? Dafür brauchst du dich m.E. nicht zu rechtfertigen. Ich selbst suche auch meine Scores von hohem Niveau aus. Dies ist ein Diskussionsforum und man kann auch solche "Thesen" (besser gesagt "Anmerkungen") mal zu Wort bringen! :P

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Gast Prinz

Wie sieht es mit Potter 3 aus? Voll von tollen Themen, verspielt, witzige Ideen? Das ist doch Williams wie wir ihn lieben :P.

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Wie sieht es mit Potter 3 aus? Voll von tollen Themen, verspielt, witzige Ideen? Das ist doch Williams wie wir ihn lieben :D.
Jaaa, aber...

Vergleich das doch mal mit den Scores, die er in den 70er, besonders in den 80er geschrieben hat! Tut mir leid, da kommt der HARRY POTTER 3 leider überhaupt nicht ran (geschweige denn irgendein HARRY POTTER). :P

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Wie sieht es mit Potter 3 aus? Voll von tollen Themen, verspielt, witzige Ideen? Das ist doch Williams wie wir ihn lieben :P.

An sich ein Klasse Score und mit Abstand der beste Potter Score. Gut, daß Du den als Beispiel anführst. Vergleich den einfach mal mit Hook. Sowohl was die Leitthemen angeht (in Hook gibt es tatsächlich ein paar, im Potter eher weniger), das Arrangement / Orchestrierung der Haupttehemen und das Actionscoring.

Das läßt sich auch prima vergleichen, weil es das selbe Genre, der selbe Komponist ist und Williams sich ja bei Hook ein paar "Inspirationen" geholt hat, für seine Potter-Scores.

Ich kann Dir in sofern zustimmen, daß ich bei Potter 3 tatsächlich sehr erfreut war, weil er näher an meine recht hohen Erwartungen heranreicht, als es die anderen Williamsscores der letzten Jahre geschafft haben.

Gruß Jafar

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Gast Prinz

Kann dir da zwar in gewisserweise zustimmen, aber "Hook" ist doch sehr oft, sehr nah an klassischen Vorbildern angelehnt. Ich finde, dass "Potter 3" da viel mehr "Luft" zu den Vorbildern hat. Eine Jazz - Sequenz wie in Track 3, hat Prokofjew wohl nicht geschrieben :P.

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