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Soundtrack Board

Lerne über Filmmusik


Gast Mana
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Gast Stephan Eicke

Interessant ist die hier:

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CRIME AND DISSONANCE- lies dir mal Sebastians Rezi unter "Ich höre gerade folgendes Album" durch.

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MONDO MORRICONE - bereits ausverkaufte limitierte 3 CD Box. 70er Jahre Lounge Pop

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EROTICA MORRICONE- ich hab die CD selber nicht, aber der Titel spricht Bände

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LE FOTO PROIBITE DI UNA SIGNORA PER BENE (Deutscher Titel: frauen bis zum Wahnsinn gequält- dürfte als Info reichen...)

Irgendwo gabs noch ein richtiges heftiges Stück (FSK 18), aber ich weiß nicht mehr, auf welcher CD... bei 80 Morricone CDs verliert man schon mal den Überblick.

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Würde ich empfehlen: Er sticht auf jeden Fall überdeutlich aus der Filmmusiklandschaft heraus. Young schreibt im Booklet zur Instrumentation:

"[...] I finally determined the ensemble for the underscore - a string quartet (sometimes an octet or trio), four female alto voices, a solo melodica, accordion, bansuri flute, deowah, acoustic bass, and kalimba. All of these instruments were supported by a large live and electronic percussion section, including pianos, toy pianos, marimbas, vibes, vocal breathings, fingersnaps, typewriters, garbage cans, pots and pans, wind up toys and many more exotic sounds."

Der Score ist relativ rhythmisch und die vielen Percussionen werden immer wieder von oft dissonanten Streichereinwürfen unterbrochen. Manche Tracks klingen nach Wiegenlied, andere nach klassischerem Horror-Scoring, dazwischen wird ausgiebig experimentiert.

Alles in allem ein überaus verspielter und kreativer Score :rolleyes::D .

Also: Anhören marsch, marsch :mad: .

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I AM SAM war doch ein Telefon, oder? Ich erinnere mich da dunkel dran...

Telefon auch bei Goldis POLTERGEIST II

I Am Sam hatte einiges an Alltagsgeräuschen, die als perkussive Samples verwendet wurden. Telefon und Schreibmaschine waren auf jeden Fall auch dabei ...

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Gast Stephan Eicke

Ganz netter Soundtrack, aber ob das gepasst hat, in einer Dramenmusik Alltagsgegenstände einzubauen? Ich hab den Film nicht gesehen. Gestört hat es mich auf CD nicht- da gingen mir nur die ständigen Gitarrensoli aufn Keks.

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  • 2 Wochen später...
Meine Frage: Sind Euch schon Scores mit besonders exotischem Instrumentarium begegnet und welche "Instrumente" wurden da benutzt?

Scores mit besonders exotischen Instrumenten?? Kein Problem:

Marxaphone, Dutar, Wave Drum, Tap Eko Gate 1, Freeze 3, Spit Rhythms, Processed Glass, Slow Tube, Processed Saz, Wurlitzer, Vehicles, Whacker Tubes, Extended Mouthpiece, Insects, Submarine Flute oder Bloogle.

Genügt das? :confused:

Zu finden sind diese "Instrumente" in diversen Scores von Thomas Newman, u.a. MAD CITY, FLESH & BONE oder PAY IT FORWARD.

Cheers, Thomas

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Gast Uwe Wortmann
Obwohl Soundtracks innerhalb Filme oftmals recht schwer zu beurteilen sind.

So, da möchte ich nun mal was zu sagen, denn hier bietet sich mir endlich mal der direkte weg, mein vielleicht in manchen Augen als lächerlich angesehenes Anti-Kritik-Verhalten zu erläutern.

Denn mit dem Quote dort ist genau dieser Nerv getroffen wurden. Großartig, denn jetzt sag ich mal was dazu:

Genau dann, wenn man einen Film gerade sieht, kann man die Filmmusik am idealsten beurteilen. Denn in diesem Zeitraum sieht man den Film, also die Szenen, Handlungen, Schnitte, und so weiter exakt in Verbindung mit der speziell dazu geschriebenen Musik.

Genau hier ist der bestmögliche Zeitpunkt, die Musik für sich zu analysieren. Denn hier kann man sich am besten die primäre Fragen:

Wie wirkt die Musik auf das Geschehen in Verbindung mit meiner Auffassung/meinem Emotionsgespür?

Ich für meinen Teil mache diese Beurteilung unterbewusst. Es gibt Filme, deren Musik einfach unpassender ist, als die Musik manch anderer Filme. Das heißt, dass wenn eine bestimmte Szene läuft, die sehr dramaturgisch sein sollte, dann sollte auch eine ziemlich dramatisch-bewegende Musikpassage erklingen. Die Musik kann an diesen Stellen aber mehr verraten oder verdeutlichen, als tausend Worte - Beispielsweise besondere Gefühle erklären, ohne das jemand etwas diesbezüglich erläutert (ein Kommentator oder ähnliches).

[Off-Topic - Aktiviert ;)]

Und nun zu meiner persönlichen Einstellung dazu:

Ich achte da nicht sonderlich drauf, aber wenn es Filme oder Szenen, in denen die Musik absolut nicht passt, dann merke ich das und denke mir meinen Teil. Aber wenn die Musik mich generell doch anspricht, versuche ich sie zu erstehen.

Und wenn ich die Musik dann in Empfang nehme und erstmals ohne die filmische Einlage höre, dann denke ich nicht daran, über den Film und/oder die zugehörige Stelle zu reminiszieren. Denn ab diesem Moment ist die Musik ein eigenständiges Werk für mich und ich beginne sie mehr oder minder zu fühlen. Es ergeben sich ungeahnte Bilder, Reaktionen oder Emotionen, die dann absolut gar nichts mehr mit dem Film zu tun haben.

Und dann, wenn ich erstmal bestimmte Bilder vor meinem inneren Auge sehe, die sich leicht gefestigt haben und eventuell sogar eine ganz eigene Geschichte ergeben, dann fange ich damit an, diese Geschichte zu schreiben.

Das ist der Grund, warum ich Filmmusik nicht kritisiere. Deshalb bin ich so manches mal auch so dämlich voreingenommen, wenn ich auf eine analytische Kritik hin nicht zurechtkomme und ich mir die Frage stelle, was das soll.

So war das zumindest in meiner Anfangszeit auf dem Board, weil ich dachte, hier finde ich gleichgesinnte. Aber ich habe mich getäuscht und muss deshalb anpassen.

Eine Gegenkritik von mir war damit auch niemals böswillig überbracht.

Aber ich denke, ich habe meinen ganz persönlichen Standpunkt hiermit sehr gut verdeutlicht.

Und ein wenig Wahrheit steckt jawohl in dem obig beschriebenen Punkt, oder etwa nicht?

Denn um Filmmusik zu kritisieren, braucht man nicht 1000 Scores, im Grunde nicht einmal eine einzige. Denn ob sie wirkt und bewegt oder nicht, ergibt sich beim Schauen des Films selbst*. Was mich wieder daran erinnert, das es viele schöne und gekonnte Scores zu Filmen nicht zu kaufen gibt! :D

* Und das ist - sage ich jetzt mal vorsichtig - eine sehr subjektive Herangehensweise. Es gibt naürlich noch die objektive, tiefgründige Analyse dieser Musik. Aber offengestanden lehne ich diese Maßnahme ab, da ich etwas angst habe, dass damit die jeweilige Musik für mich an Bedeutung oder Intensität verlieren könnte. So lasse ich mich wirklich eher "mitreißen", wie zuvor schon erwähnt wurde. :confused:

[Off-Topic - Deaktiviert :D]

Ergebenst,

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... Und nun zu meiner persönlichen Einstellung dazu ...

Um ehrlich zu sein: Bei den Filmen, die ich persönlich zu den Top-Filmen zähle, ist mir noch nie aufgefallen, daß ein Teil der Filmmusik nicht zur entsprechenden Stelle im Film paßt. Ausnahme sind da lediglich die Filme, die bei mir in die Kategorie "Billiger geht´s nicht" fallen.

Natürlich gibt´s da noch die "Billiger geht´s nicht"-Filme, dessen Musik mich mehr als anspricht und die auch meistens prinzipiell zu den einzelnen Szenen paßt. Ein Beispiel dafür wäre Kay Skerras Musik zu "Hai-Alarm auf Mallorca". Schade, daß es den laut Skerras Mail wohl nie auf CD geben wird :confused:

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Gast Uwe Wortmann

Naja, sogar bei Top-Filmen kann das vorkommen. Mir fällt aber gerade keiner spontan ein. Gemeint waren auch nicht Filme aus bestimmten Kategorien, sondern generell Filme, deren Musik manchmal nicht so ganz passt (entweder ganz oder an Szenen oder -bruchstücken). Ich achte wie gesagt nicht so darauf, aber wenn es mal dieser Fall ist, fällt es mir meistens auf.

Ich gucke auch die Filme wegen der Handlung, der Action, der Szenen, etc., und nicht wegen der Musik. Nagut, Sch...! manchmal schon. :confused:

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Gast Uwe Wortmann
Mach doch einfach die Augen zu und lausche nur der Musik :D

Genau das tue ich seit eh un je! ;) (siehe Post #91) *g* (also, nicht beim Film - nicht unbedingt :D - aber bei der CD selbst!)

Endlich hat mir mal jemand das Wort aus dem Mund genommen. :D

Na dann hätten wir das ja endlich mal geklärt! :D

Junker, du wirst mir von mal zu mal sympathischer! :confused:

Ahem: James Newton Howard - Atlantis: The Lost Empire - The Crystal Chamber --> Boah!! Dieser Chor! Ich glaub ich krieg nen... :D

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  • 1 Monat später...
wie genau veerläuft eigentlich die Zusammenarbeit zwischen Filmmusikkoponist und Regisseur?

Also ab wann ist der Komponist involviert was macht er alles wann, was macht der regisseur bei diesem Prozess usw.

Allgemein (ausnahmen gibt es immer) ist der Komponist involviert sobald der rohschnitt steht. Daraufhin erfolgt immer ein spotting bevor es ans schreiben der Musik geht. Idealerweise gehen Regisseur und Komponist den film dabei zusammen durch und diskutieren den ansatz für die vertonung. Wenn dann alles geklärt ist geht es ans komponieren. Dazu erhält der komponist einen workprint des films. Der Komponist erstellt dabei demos seines materials damit der regisseur den abstrakten prozess des komponierens gleich als bewertbares ergebnis vor sich hat und entsprechend änderungen einfordern kann. Danach kommt die ganze aufnahmelogistik ins spiel: Music Contractor bucht die location und das ensemble und dann gehts erst ans Orchestrieren und dann in die aufnahme. Der Regisseur wird den sessions so oft wie möglich beiwohnen um ggf. noch änderungen in letzter minute zu verlangen, denn wenn die musik einmal aufgenommen ist kann es kostspielig werden für überarbeitete takes noch sessions zu buchen. Kleinigkeiten werden durch music editing verändert, bzw. angepasst vor allem wenn der film nach den sessions noch radikal geschnitten wird.

Das ist jetzt sehr grob gesagt und diese ganzen schritte müssen nicht zwangsläufig immer nacheinander erfolgen. Bei King Kong z.b. komponierte Howard noch während parallel seine sequenzen orchestriert wurden und die aufnahmesessions liefen. Es kommt also immer auf die jeweilige situation an. Ein Komponist kann auch von anfang an bei einem projekt dabei sein, z.b. im falle von musical-lastigen filmen bei denen musik in die story direkt integriert ist.

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