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Snow Files of the Week: "Titles/Sadie tells about Tate" aus dem TV-Film "Helter Skelter" (2004).

Für diesen Film über Charles Manson und seine "Familie" komponierte Snow einen sehr düsteren Score, der über weite Strecken aus brodelnden Klangcollagen besteht. Dazwischen gibt es aber immer wieder das gänsehauterzeugende Hauptthema, oftmals vorgetragen mit geisterhaftem Solo-Gesang.

Das Album war die erste Mark-Snow-Veröffentlichung von BSX, limitiert auf 1000 Stück und ist auch immer noch erhältlich.

Viel Spaß!

 

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Snow Files of the Week: "Murder Between Friends" (1994).

Und wieder eine Musik für einen TV-Thriller. Bemerkenswert daran ist, dass die Musik mit der Blues-Gitarre und den atmosphärischen Stücken an Michael Kamens Musik für die "Lethal Weapon"-Reihe erinnert. Vielleicht hat sich Snow von seinem alten Freund aus dem "New York Rock and Roll Ensemble" inspirieren lassen.

Der Score wurde bisher nicht offiziell veröffentlicht und existiert nur als Promo. Das ist doch ein Fall für BSX.

Viel Spaß beim Hören!

 

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Snow Files of the Week: "Burn Baby Burn/I'm Ready" aus der Serie "Smallville" (2001/2011).

Diese zwei Tracks zeigen verschiedene Richtungen von Marks Musik. Es gibt wundervolle Piano-Momente, kantige Action-Musik und sanfte Helden-Momente.

Ein Album wurde digital veröffentlicht, woraufhin etwas später eine Doppel-CD von LLL folgte, die mehr Musik enthält als das digitale Album. Es enthält ebenfalls Musik von Louis Febre, der Marks Music Editor bei der Serie war und ab Staffel 7 komplett das Komponieren übernahm, weil Mark sich aus Zeitgründen von der Show verabschiedete. Das 2-CD-Set ist auf 3000 Stück limitiert.

Viel Spaß beim Hören!

 

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Snow Files of the Week: "Harold & Chrissy/Closure" aus der "The X-Files" Episode "Jose Chung's From Outer Space" (1996).

"Jose Chung's From Outer Space" ist eine der abgedrehtesten Folgen der dritten Staffel. Geschrieben von Darin Morgan nimmt die Folge die Grundpfeiler der Serie und stellt sie auf den Kopf. Ist die Wahrheit wirklich da draussen? Und wenn ja, wessen Wahrheit ist es?

"Harold & Chrissy" eröffnet die Folge, deren erste Kameraeinstellung bereits den Tenor der Folge, dass nichts so ist, wie es scheint, vorweg nimmt. Vor dem klaren Sternenhimmel erscheint ein viereckiges Gebilde, welches wie ein Raumschiff aussieht. Als die Kamera langsam zurückfährt erkennt man, dass es sich um die Unterseite eines Hebekorbes handelt, im dem ein Arbeiter nachts die Lampen der Strassenlaternen überprüft. Auf der gleichen Straße werden kurz darauf zwei Teenager von Aliens entführt, so scheint es, was eine Kette seltsamer Ereignisse lostritt. Am Ende kommt Jose Chung zu dem Ergebnis, dass wir vielleicht nicht alleine im Universum sein mögen. Aber hier unten, auf diesem Planeten, sind wir auf unsere Art alle allein. Diese letzte Szene wird von Mark mit einem der schönsten Themen untermalt, die er für die Serie geschrieben hat, "Closure".

Dieses Musikstück beendet ebenfalls die über 30 Minuten lange X-Files-Suite auf dem Sampler "The Snow Files". Aber in der Suite wurde das Stück leicht verändert, indem ein Chor hinzugefügt wurde. Die Musik auf der Folge erschien sogar komplett auf einer Promo-CD, die als FYC für die Emmys gedacht war.

Diese zwei Tracks befinden sich auf der ersten Box von LLL, deren erste Auflage ausverkauft ist. Die zweite Auflage ist auf 2000 Stück limitiert.

Viel Spaß beim Hören!

 

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Kurzes Interview mit Snow.

Zitat

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Mark Snow has composed music for some of the most successful television series, including “The X-Files,” “Starsky & Hutch,” “Smallville,” and “Blue Bloods.” He has won 34 ASCAP awards. A Washington resident, he also scored orchestral pieces for Oldest Living Confederate Widow Tells All, Children of the Dust, The Day Lincoln Was Shot, and Twenty Thousand Leagues Under the Sea.

Were you musically inclined as a child?
My mother was a kindergarten teacher and proficient in basic piano; my father was a drummer who played with the big bands and on Broadway. My start in music was when they wanted me to take piano lessons, and I said I’d do it only if I could stay up and watch “I Love Lucy.” I won and went to High School of Music and Art and then on to Juilliard.

When did you first enter the music world professionally?
I had a roommate named Michael Kamen. He and I formed a group called The New York Rock Ensemble. We dressed up in white tie and tails and performed. We took the Branden-burg Concerto and did a heavy-metal version and then slid into our acoustic mode. We became the darlings of New York society, playing for Paleys, Plimptons, and Rockefellers. We lasted about five years. That’s when I decided I wanted to compose music for film and television.

Is that when you moved to LA?
Yes, it was my wife who decided we should go to LA where she had family. I would write for TV shows, become wildly successful, and live happily ever after. So we drove across country, and six months later I got my first job doing music for an Aaron Spelling series called “The Rookies.”

When you are hired for a show, do you have to read the script first?
Reading doesn’t tell you much. Ideally I get a video of the show. Usually they’ve dubbed in music trying to give me an idea of what they are looking for. Then I go off and start writing. 

You have done music for some of television’s most successful shows. Do you have a favorite?
One would definitely be “The X-Files.” The quality and creativity of the show were so fantastic. It was like doing a mini-movie every week. My other favorite would be the work I did for French director Alain Resnais. He saw reruns of “X-Files” in France and hired me to write music for his movie Private Fears in Public Places. 

What brought you back to the east coast?
LA was changing. We had great fun there but it lost its appeal, even though it has the best weather in the world. We lived in Santa Monica and our wonderful Main Street turned into Rodeo Drive. 

You have three daughters. Are any of them following in your footsteps?
No. One of them is a marvelous masseuse; the other two are twins and work together in a commercial art studio.

What do you like about living here?
We have made wonderful friends. In LA, you get close to people you were working with on a project, but once it was over, so was the relationship. There is such consistency in this community and you get to know everyone’s name.

Quelle

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Snow Files of the Week: Musik aus "Ghost Whisperer", Episode "Leap of Faith" (2009).

Mark steuerte für alle fünf Staffeln der Serie die Musik bei. Während der fünf Jahre schrieb er einige sehr schöne Themen, die hauptsächlich am Ende jeder Folge auftauchten.

"Leap of Faith" ist eine Episode aus der vierten Staffel der Serie, für die Mark für den Emmy nominiert wurde. Leider wurde bisher offiziell noch keine Musik aus "Ghost Whisperer" veröffentlicht. Die Rechte an der Show teilen sich verschiedene Studios (darunter Paramount und Touchstone), was eine Veröffentlichung relativ schwierig macht. Mark selbst sagte im Cinema-World-Interview, dass es bereits Gespräche über eine Veröffentlichung gab, die aber bisher im Sande verlaufen sind.

Die Musik aus der Folge soll angeblich ein Geschenk von Mark für einen Fan gewesen sein, der sie diesem komplett gegeben hat. Natürlich dauerte es da nicht lange, bis die Musik auch im Internet auftauchte. Die kleine Suite enthält verschiedene Tracks aus der Folge, inklusive der Titelmusik.

Viel Spaß beim Hören!

 

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Snow Files of the Week: "Elders/Crossroads/Space Hole" aus "The X-Files: Fight The Future" (1998).

Als die X-Akten 1998 den Sprung ins Kino machten, war das für Mark die große Chance, seine elektronische Musik auf die nächste Ebene zu bringen. Ausgestattet mit einem vollen Orchester haute Mark seinen vielleicht besten vollorchestralen Score heraus und übertrug seine elektronischen Klanglandschaften auf das Orchester. Einige Teile der Musik wurden auch in der Serie benutzt.

Mit dem Film erschienen damals zwei Alben. Ein Song-Sampler und das Score-Album, welches aber leider ein großes Manko hat. Die Stereo-Kanäle wurden beim Abmischen vertauscht, was zu einem eher flachen und dumpfen Klangbild führte. Ende 2014 brachte LLL den Score noch einmal heraus. Das neue Album hat nicht nur mehr Musik als die alte CD, auch die Klangprobleme wurden behoben und so erstrahlt der Score in neuem Glanz. Die LLL-Version ist auf 3000 Stück limitiert.

Viel Spaß beim Hören!

 

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Snow Files of the Week: "Ray/Pulling the Plug" aus "The X-Files", Episoden "Requiem" und "4-D" (1999/2001).

Wir stöbern weiter in den Archiven von Marks X-Files-Musik. "Ray" ist ein Track aus dem Staffelfinale der siebten Staffel, der Episode "Requiem" (deutscher Titel "Alles beginnt in Oregon"). Wieder einmal zeigt Mark sein Talent für wundervolle Piano-Themen. Es war die letzte Episode, in der Agent Mulder noch regelmäßig in der Serie auftrat. Er kam erst wieder in der zweiten Hälfte der achten Staffel hinzu, während er in der neunten Staffel nur im Finale zu sehen ist.

"Pulling the Plug" untermalt das Finale der Episode "4-D" aus der neunten Staffel. Als ein Killer, der zwischen zwei parallelen Universen hin und her wechseln kann, den Agent Doggett des anderen Universums in den Hinterkopf schiesst, entscheidet dieser sich, seine lebenserhaltenden Systeme abzuschalten, da er den Rest seines Lebens davon abhängig gewesen wäre. Agent Monica Reyes erfüllt Doggett am Ende der Episode diesen Wunsch und schaltet im Krankenhaus die Geräte ab. Doggett schläft friedlich ein und der Doggett aus diesem Universum taucht wieder auf. Marks traurige Piano-Musik wird ergänzt durch einen Klang, der wie ein abstraktes Atmen klingt, fast wie die Maschinen, die Doggett mit Sauerstoff versorgen. Die Folge erscheint wie eine Blaupause für die Serie "Fringe", in der es auch ein Paralleluniversum gibt, welches für die Serie eine große Rolle spielt.

Die beiden Tracks sind zu finden auf der zweiten X-Files-Box von LLL. Diese ist auf 3000 Stück limitiert.

Viel Spaß beim Hören!

 

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Snow Files of the Week: "M. Magdalene/Divine Daughter" aus "MillenniuM", Episode "Anamnesis" (1998).

Dies ist eine von nur zwei Episoden der ganzen Serie, bei der Frank Black seiner Frau Catherine die Bühne überlässt. Zusammen mit Lara Means ermittelt Catherine im Fall eines Schulmädchens, welches angeblich Visionen hat, die sie direkt von Jesus bekommt.

Marks Musik passt sich dem religiösen Thema der Folge an. Es gibt ein sanftes Piano-Thema für das Mädchen und sphärische Chorgesänge für ihre Visionen. Ebenso kommt die gesampelte Flöte aus der Folge "Luminary" wieder zum Einsatz.

Die Stücke stammen vom zweiten Set von LLL, welches auf 2000 Stück limitiert ist.

Viel Spaß beim Hören!

 

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Snow Files of the Week: "Cortege" (1999/2002) aus dem "Cold Spring" Sampler "The Chamber".

Hier haben wir eine rare Begebenheit, bei der Snow nicht für einen Film oder eine Serie komponierte. Das Stück "Cortege" stammt aus einem Konzept-Album mit dem Titel "Death...be not proud", welches komplett aus neuen Kompositionen von Snow bestehen sollte.

Das Veröffentlichungsdatum sollte im Frühjahr 1999 sein, es gibt sogar eine Trackliste (Intonation, Cortege, If Hitler Had Autism, Mr Jones, Quietude and Colonel Parkinson). Aber leider wurde das Album nicht veröffentlicht. Auf Nachfrage beim Label bekam ich als Antwort, dass Snow tatsächlich an dem Album gearbeitet hat, aber mehr und mehr mit Filmmusik-Aufträgen beschäftigt war, sodass er keine Zeit mehr hatte für das Album. Das Label hat immer noch ein 25-minütiges Master für das Album.

Der Track zeigt Snow in seinem düsteren X-Files-Ambient-Modus.

Viel Spaß beim Hören!

 

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Snow Files of the Week: "Good Morning L.A./Jason's Theme" aus dem Film "Skateboard" (1978).

Das ist ein sehr früher Score von Snow aus der Zeit, als er noch weit von düsteren Synthie-Scores entfernt war. Es ist ausserdem die älteste Veröffentlichung eines Scores von Snow. Die Musik ist eher rockig-groovig und passt damit zu den entsprechenden Songs auf dem Album.

Das Album erschien damals mit dem Film und ist nur gebraucht auf Vinyl und Musikkassette erhältlich. Vielleicht legt ein Label das Album irgendwann mal auf CD neu auf.

Viel Spaß beim Hören!

 

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Snow Files of the Week: "A Cop for the Killing" (1990).

Das ist eine Folge der "In the Line of Duty"-Serie. Das waren TV-Filme, die auf wahren Begebenheiten basierten und in den 80ern, bis in die 90er hinein, produziert wurden. Mark komponierte zu einigen Folgen dieser Reihe die Musik, was ihm letztendlich vielleicht auch den Job bei den X-Akten brachte. Zumindest wurde ein Stück aus dem Score der Folge "Street War" in der X-Files-Episode "Gender Bender" aus der ersten Staffel verwendet.

Anfang der 90er veröffentlichte Intrada eine CD mit Musiken aus diversen Folgen der Reihe von Mark. Die CD ist zwar out of print, aber man findet sie noch für vernünftige Preise. Auf ihr befindet sich Musik aus den Folgen "Mob Justice", "The Twilight Murders", "Street War" und "A Cop for the Killing", jeweils zusammengefasst in Suiten.

Viel Spaß beim Hören!

 

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Snow Files of the Week: "Evan's Theme/The Long Walk" aus der Kurzfilm-Komödie "Dancing Cow" (2000).

Zitat

"After getting noticed by Miramax Pictures for his short film, a filmmaker has a moral dilemma when it comes up to facing the truth about the work he may (or may not) have made." (IMDb.com)

Eine weitere obskure Musik von Mark, bei der sein Stil aber sofort zu erkennen ist. Die Musik bewegt sich zwischen sphärischen Streicher- und Chor-Teppichen und tapsiger Comedy-Musik.

Der Score wurde bisher nicht kommerziell veröffentlicht, aber es wäre zu begrüßen. Aufgrund der Kürze vielleicht auf einem Sampler.

Viel Spaß beim Hören!

 

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Snow Files of the Week: "Capsules/A Mother Never Forgets/Mulder’s Memories" aus "The X-Files: The Event Series", Episode "Founder's Mutation" (2016).

Mit den X-Akten kehrte 2016 natürlich auch Mark Snow zurück. Seine Musik für die neuen Folgen bewegt sich zwar auf bewährtem Territorium, fügt aber genügend neue Elemente hinzu, um interessant zu bleiben. Dabei ist seine Musik minimalistischer als noch in den letzten Staffeln der Serie. Snow kehrte eher zu den Klanglandschaften der frühen Staffeln zurück, was ihn aber nicht davon abhielt, auch für die neuen Folgen tolle Themen zu schreiben.

"Founder's Mutation" ist die zweite Folge der neuen Staffel. Darin geht es um einen Wissenschaftler, der Experimente an Kindern mit genetischen Anomalien durchführt, um sie zu heilen. Dass dies nicht ohne Nebenwirkungen verläuft, ist klar. In der Folge haben sowohl Scully als auch Mulder Visionen ihres Sohns William, den sie in der neunten Staffel als Baby zur Adoption freigegeben haben, um ihn vor den bösen Mächten zu schützen, die ihn verfolgt haben, wegen seiner Alien-Mensch-Hybrid-DNA. Das Stück "Mulder's Memories" untermalt die letzte Szene der Folge, als Mulder in seiner Fantasie mit seinem zum Kind herangewachsenen Sohn William spielt. Unter anderem bauen sie zusammen eine kleine Rakete, die sie in den Himmel steigen lassen. Mulders Vision endet damit, dass er Zeuge der Entführung Williams durch Außerirdische wird, wie damals bei seiner Schwester. Wieder in der Wirklichkeit betrachtet Mulder ein Foto seines Sohnes. Snows Musik zu dieser Szene ist für mich die schönste der ganzen Staffel.

Viel Spaß beim Hören!

 

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