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Marcus Stöhr

Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)

Empfohlene Beiträge

;) :

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Craig Armstrong & AR Rahman - ELIZABETH: THE GOLDEN AGE (2007)

Alles klingt gut und schön, mit dem nötigen Volumen in den etwas deftigeren Passagen sowie leisen Tönen in den reflektiveren Momenten. Dennoch beschlich mich im Verlauf des Albums immer mehr das Gefühl, als würde ich einem überlangen Trailertrack von Immediate Music lauschen. Die Musik wirkt viel zu glatt poliert und auf oberflächliche Reize getrimmt, es fehlt ihr an Subtilität und Tiefe. Eine schöne Verpackung mit nicht viel drin. Schade. Ich hoffe, das ändert sich bei den Weihnachtsgeschenk-Verpackungen! ;)

Cheers, Thomas

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Original von Thomas

Eine schöne Verpackung mit nicht viel drin. Schade. Ich hoffe, das ändert sich bei den Weihnachtsgeschenk-Verpackungen! ;)

Mal wieder kunstgerecht übergeleitet ;)

Es läuft:

The Story of the Great King and the Four Gods/Tae Wang Sa Shin Gi - Joe Hisaishi

300px-King%5C

Der Soundtrack zur momentan in Korea laufenden Fantasy Serie.

Kraftvoller Score mit eindrückliche Themen und die für Asien typische exotische Instrumentierung. Kernige, treibende, wie auch zarte & idyllische Seiten. Entfaltet seine ganz eigene Atmosphäre. Ein sehr guter Hisaishi.

edit:

das Opening kann man sich hier anschauen

[nomedia=http://www.youtube.com/watch?v=mXCZUB9dMV8]YouTube - Broadcast Yourself.[/nomedia]

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;) :

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Gast Waltzing - GEORGE AND THE DRAGON (2007)

Hui! Welch eine Überraschung. Auf dem Cover der MoviescoreMedia-Veröffentlichung steht "Discovery Collection"... und eine Entdeckung ist diese runde, symphatische Fantasymusik Gast Waltzings auf alle Fälle. Waltzing ist luxemburgischer Landsmann, komponierte für den POLIZEIRUF 110 (!) und legte für diese schwedische Produktion seine erste Filmmusik für das phantastische Genre vor.

Und die läßt sich wirklich sehr gut hören, trotz - oder gerade wegen - eines eher mittelgroßen Orchesterapparates: Ein scheinbar auf Drachenschwingen schwebendes, wundervolles Hauptthema, galoppierende Streicher, epische Bläserattacken, aber auch detailverliebte Solo-Instrumentenarbeit (vor allem die Flötenparts sind ein Traum), ein zurückhaltend eingesetzter Chor sowie sehr dezente Synths und eine durchgängige, positive Leichtigkeit prägen und formen diesen Score zu einem echten Geheimtipp zum Jahresausklang. Keine Offenbarung, aber ein durchweg gelungenes Höralbum. MoviescoreMedia, bitte mehr von diesen Discoveries!´;)

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[attach]1008[/attach]

MYSTERIOUS ISLAND - Bernard Herrmann

Als kleiner Junge habe ich die Jules Verne-Verfilmungen verschlungen und DIE GEHEIMNISVOLLE INSEL gehörte natürlich auch dazu. Nicht zuletzt durch die Trickarbeiten von Ray Harryhausen.

Damals war mir Filmmusik noch reichlich egal, aber das hat sich mittlerweile geändert und ich bin froh darüber, dass William Stromberg, John Morgan und Anna Bonn sich die Mühe gemacht haben, die Musik zu MYSTERIOUS ISLAND von Bernard Herrmann komplett neu einzuspielen.

Ich lausche nun seit einigen Minuten dieser CD und kann nur sagen: WOW. ;)

Kleine Anmerkung: Die Einspielung der Moskauer Symphoniker ist absolut top. Kraftvoll, dynamisch und voller Wärme.

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Gast Herby

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Nachdem man die grauhaften Songs zu Beginn der CD überstanden hat erschließt sich doch ein schönes Werk mit viel Abwechslung (wie man es bei dieser Thematik auch erwartet).

7 von 10 Punkten

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Die symphonische Musikgeschichte ist um ein hervorragendes Werk reicher geworden:

Ryuichi Sakamoto: Silk - OST!

Dieses wie frisch aus dem Klangparadies an uns übergebene Werk fängt mit einem sehr subtilen, aber äusserst nachhaltigen eigenartig flirrenden Bassfundament in den Synths an, bevor sich ein - irgendwie an Wagners Tristan erinnerndes - lyrisches Streicherthema darüberlegt. Das ganze wird noch ein wenig gesteigert, bis dieser mit Opening betitelte Satz sanft ausklingt.

Direkt danach kommt ein sehr kurzes regelrecht hingetupftes Scherzando ( Mill Theme )

Das Opening für sich allein gesehen stellt für mich bereits neben Linckus` Glühwürmchen und Schmetterlingswalzer die besten Kompositionen diesen Jahres dar.

Der weitere Verlauf dieser Sphärenmusik: Sehr viel sparsam instrumentierte - an Sakamotos Back to the Basics - Album erinnernde minimalistische Musik. Insbesondere die Solo-Pianopassagen sind hier aber wesentlich feiner und ausgefeilter.

Das bereits im Opening zelebrierte spätromantisch anmutende, aber dennoch eindeutig zeitgemäss klingende elfenhafte Thema wird auf angenehme Art und Weise immer mal wieder zart angeschlagen.

Liebe Administratoren: Bitte pflegt doch noch Ryuichi Sakamoto in die Komponistenliste mit ein. Ich finde, dieser grossartige und vielseitige Musiker hat es redlich verdient.

Heute eingetroffen sind noch Desplats und Silvestris neue Beiträge. Mal hören.

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Mark Mancina - Return to Paradise :P

Hach ja, so ein ruhigerer Score ist doch mal was schönes von Mancina. Sofort das erste Stück hat mich begeistert! Das Thema, das im Epilog am besten rauskommt, ist das wunderbarste an dieser Musik.

Einfach nur schön, zum träumen!

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Gast Prinz

Legend

Kompnist / Dirigent: Jerry Goldsmith :P

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Ein toller Score von Onkel Jerry:music:. Hier zeigt er den ganzen Spunten von heute mal, wie Fantasy klingen muss. Nicht wie Narnia, nicht wie Beowulf, nicht wie die Brücke nach Tehabitia; einfach nur wie Legend.

5,5 von 6 Punkten

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Hab heute Zeit um ganz entspannt Filmmusik zu hören. Im Player: ein alter Goldsmith. Aber was für einer: sparsamste Orchestrierung aber sehr effektiv. Jester Hairstons Amen klingt mir immer noch in den Ohren.

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Mark Mancina - August Rush :P

Und jetzt der neuste Mancina! Insgesamt saumäßig wenig Score...aber allein wegen "August's Rhapsody", dem schönsten Track, lohnt es sich. Nebenbei findet man ein paar nette Songs und Gitarrenklänge á la Pereira vor. Aber wie gesagt, Mark's fast 8-minütiger Track ist !wow!

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Gast Prinz
41DjZMeVtmL.jpg

Eastern Promises - Howard Shore

Wieder mal ein schöner Score von Howard, der hier sehr gut Russisches feeling einbaut mit sehr schönen Geigen solos.

Dem schließe ich mal an, denn der Score läuft bei mir auch gerade ;).

Manche Stellen erinnern mich zwar sehr an Schindlers Liste, aber Shore hat noch genug Eigenständigkeit bewahrt.

Mir hat es besonders das traditionelle russische Volkslied aus Track 7 angetan. Schade, dass Shore nicht Stücke in dieser Art komponiert hat. Ich liebe sowas nämlich, wenn der Männerchor so dunkel vor sich hinbrummt. Erinnert mich manchmal an das Credo aus Tchailkovsky' s Liturgische Chöre. Tja hätte der gute Shore doch mal...

Im letzten Track klingt aber diese Bläserpassage sehr nach A History of Violence...

Nun ja, wie gesagt. Ein sehr schöne Score und definitv der beste Shore seit Aviator und vor allem nach diesem Mist von Mimzy.

Wertung: 4 von 6 Sternen

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Sound of Nazca - Tsuneyoshi Saito

773.jpg

Bin noch nicht ganz durch.

Opening ist aber schon mal ungewöhnlich.

Bachs Fuge in G-Minor in Form von mehrstimmig versetztem Frauengesang, a capella, dann Beat darunter gelegt, und schlussendlich artet alles im Koloratursopran aus.

Weiter gehts mit sakralem Männerchor, anschließend wieder ein bissl Barock für Sreicher und Cembalo, Fahrstuhlmusik, mystisch-bedrohliche Synth- & Orgelklänge, Spieluhrgeklimper, afrikanische Marimbaphone und Percussioneinlagen, dann eine kleine schon fast Big Band reife Nummer mit tief-polterndem Klavier und straff ziehenden Bläsern usw & sofort.

Ein Serien Soundtrack also, der sehr viele Einflüsse vereint und Abwechslung bietet, aber keinen richtige einheitliche Struktur erkennen lässt. Den Anime kenn ich jetzt auch nicht.

Und, nun ja das Ding ist der Soundrack nun nicht ^^"

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Sound of Nazca - Tsuneyoshi Saito

773.jpg

Bin noch nicht ganz durch.

Opening ist aber schon mal ungewöhnlich.

Bachs Fuge in G-Minor in Form von mehrstimmig versetztem Frauengesang, a capella, dann Beat darunter gelegt, und schlussendlich artet alles im Koloratursopran aus.

Weiter gehts mit sakralem Männerchor, anschließend wieder ein bissl Barock für Sreicher und Cembalo, Fahrstuhlmusik, mystisch-bedrohliche Synth- & Orgelklänge, Spieluhrgeklimper, afrikanische Marimbaphone und Percussioneinlagen, dann eine kleine schon fast Big Band reife Nummer mit tief-polterndem Klavier und straff ziehenden Bläsern usw & sofort.

Ein Serien Soundtrack also, der sehr viele Einflüsse vereint und Abwechslung bietet, aber keinen richtige einheitliche Struktur erkennen lässt. Den Anime kenn ich jetzt auch nicht.

Und, nun ja… das Ding ist der Soundrack nun nicht ^^"

Hehe Quinlan du hörst immer ausgefallene Sachen,scheint als hättest du einen "Asia-Fimmel"^^.Du hast mich aber schon zu vielen mir unbekannten Scores inspiriert.

1409.jpg

Georges Delerue - Great Composers

Ich wusste ja schon lange das mir der romantisch,melancholische Stil von Delerue liegt,was ich hier zu hören bekommen ist wahrlich die Creme de la Creme aus seinem Schaffen.Angefangen mit einer herzzereißenden Suite aus Platoon bis zur wunderschönen Rich and Famous Suite,gibt es keinen track dder mir nicht gefällt.Ich mag diesen Stil,ich mag Melodien,ich liebe die dem Stil Delerue´s nicht unähnliche Portman,wobei ich sagen muss das Delerue wesentlich vielseitiger ist.Ich bedaure seinen Tot,da es nur noch wenige Komponisten gibt,die das Talent haben solche Melodien zu schreiben und ich bin ein großer Fan solcher Komponisten.

Fazit:Eine wirkliche Empfehlung,gerade für Einsteiger,hier ist fast alles drauf was Delerue ausmacht,das einzige was fehlt ist eine Suite zum wunderschönen "True Confessions" mit Robert de Niro,ein grandioser Score.Da Barry nun nichts mehr schreibt,Großmeister Morricone nur noch Italo Filme vertont und auch nicht mehr zu alter Form aufläuft,Portman sich ausschließlich selbstkopiert,war das eine willkommene Abwechslung für mich.

Georges i miss you,your Music touches my Soul,R.I.P.;)

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Kleiner Nachtrag,ich hab gerade Tränen in den Augen,da ich eins der schönsten Stücke höre die imo geschrieben worden.Die Suite aus Memories of me...was für ein Stück,unglaublich,das ist Musik die das Herz berührt.Georges Delerue...wahrlich ein great Composer.

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...Portman sich ausschließlich selbstkopiert,war das eine willkommene Abwechslung für mich.

Toni, eines verstehe ich nicht: Du lobst James Horner hoch in den Himmel, obwohl er "der Größte Meister des Selbstkopierens" ist. Du sagtest selbst, dass es dir nichts ausmacht, aber andererseits wendest du dich bei Rachel Portman diesbezüglich ab.

Das musst du mir jetzt mal erklären.

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Ich wende mich doch nicht von ihr ab...ich liebe ihre Musik.Es ist doch nur so,das sie in ihrer Karriere,anders als Horner,nur ein Thema entworfen hat...übertrieben gesagt.Das du hier Horner anführst ist mehr als unpassend,denn du kannst ihn nun wohl nicht mit Portman bergleichenda er schon viel mehr geleistet hat und auch viel vielfältiger ist.Und das mit dem Größten Meister des Selbstkopierens will ich mal überhört haben,da die Diskussion sinnlos ist und ich diesen Sachverhalt nun mehr oder weniger schon mehrmals zugegeben habe,da ich mir anders ale manche golden Age Fans nicht jeden Score schönrede.Denn ich glaube kaum das damals nur Meisterwerke kamen,nie einer bei dem anderen geklaut hat...aber von Gurken habe ich im Kontext des golden Ages noch nie etwas gehört....sehr komisch.;)

Aber ich prangere Rachel Portman nicht an,nur ist sie auf Dauer halt wenig variationsreich.

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Und das mit dem Größten Meister des Selbstkopierens will ich mal überhört haben,da die Diskussion sinnlos ist und ich diesen Sachverhalt nun mehr oder weniger schon mehrmals zugegeben habe,da ich mir anders ale manche golden Age Fans nicht jeden Score schönrede.

Auf das Thema "James Horner-Klau" gehe ich auch nicht ein, da würden nur die Köpfe rollen und darauf habe ich keine Lust. Also ich rede keine Golden Age Scores schön.

Denn ich glaube kaum das damals nur Meisterwerke kamen,nie einer bei dem anderen geklaut hat...aber von Gurken habe ich im Kontext des golden Ages noch nie etwas gehört....sehr komisch.
Schau mal in den Rózsa-Thread (mein Lieblingskomponist!)... da habe ich einige Gurken aufgezählt. Und waldgeist hat mir da zugestimmt; der ist übrigens auch Golden Agler.

Also nix mit Golden Agler reden alles schön und zählen nie Gurken auf. Auch Rózsa, Steiner und andere bedienten sich mal selbst und fremd; Und die Scores, die in der Golden Age aus Fremdklaus bestehen, ehre ich nicht. Und die gibt es zu Genüge...

Ehrlich gesagt, habe ich von dir noch nie gehört, dass James Horner eine Gurke herausgebracht hat. Da du ja meinst, ich rede alles schön: Du stempelst schon jetzt SPIDERWICK CHRONICLES als den besten Score von 2008 ab, obwohl du nur ein paar Sekunden auf der Internetseite gehört hast. Ist das nicht schönreden? ;)

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Ehrlich gesagt, habe ich von dir noch nie gehört, dass James Horner eine Gurke herausgebracht hat. Da du ja meinst, ich rede alles schön: Du stempelst schon jetzt SPIDERWICK CHRONICLES als den besten Score von 2008 ab, obwohl du nur ein paar Sekunden auf der Internetseite gehört hast. Ist das nicht schönreden?

Ich stempel Spiderwick Chronicles mit einem ;) als den besten Score 2008 ab,weil ich nunmal großer Horner Fan bin.

Und ja auch ich hab schon einige male Gurken von Horner aufgezählt.

Aber ich nenne sie auch gerne nochmal:

Another 48 Hours

Class Action

Commando

Testament

vibes und ich könnte dir bestimmt noch ein paar mehr aufzählen die ich mir von Horner überhaupt nicht geben kann.Es ist nicht so das ich alles von dem Mann vergöttere und ich habe auch durchaus begriffen warum ihn einige nicht mögen.:rolleyes:

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Okay Toni, da habe ich mich auch getäuscht. Ich dachte, du hättest nur positives über Horner geschrieben. Und sorry wegen des "größte Meister des Selbstkopierens". Wenn ich an ihn denke, kommt mir manchmal die Wut hoch. Vielleicht kannst du es verstehen. Ich hoffe, du verzeihst mir.

Eigentlich wollte ich dich wirklich nur fragen, aber es scheint ja wenig emotional gegangen zu sein. ;)

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1) Alan Silvestri: Beowulf:

Den Eindruck, den dieser kurze Score hier hinterliess kann ich - zumindest was den ersten Hördurchgang angeht - recht gut teilen: Diese Musik klingt - ähnlich wie Last Legion - in vielerlei Hinsicht epigonal wagnerianisch. Aber im Gegensatz zu Last Legion überzeugt hier eine saubere Motiv- und Themenarbeit. Somit ist es eine runde Sache, die Van Helsing nicht unähnlich wirklich schön anzuhören ist. Überdurchschnittlich finde ich die beiden mit Seduction betitelten Tracks: Diese einer tickenden Uhr ähnelnde Rhytmus hat was.

Kurzum: Solide Handarbeit.

Mich würde nun noch mehr interessieren, wie sich Goldenthal mit seiner Oper Grendel dieser nordischen Sagenwelt musikalisch genähert hat.

2) Alexandre Desplat: Golden Compass:

Dies ist vom musikalischen Anspruch her meiner Meinung nach ein wesentlich grösseres Kaliber. Was mir hier auf Anhieb gefällt, ist der zeitgemässe Sound, die durchdachte Konzeption des Albums als quasi symphonische Dichtung aus einem Guss, wo die einzelnen Tracks mehr da zu dienen scheinen die Chance zu haben auch mal gezielt nach handlungsbeschriebenen Ausschnitten zu suchen. Und was ist das doch für ein gewaltiger Klangkörper, den da Desplat fast schon mahlerartig im Zaume hält: Grossartige Leistung. Muss mich wohl noch eingehender mit diesem Komponisten beschäftigen. Diesen Score möchte ich nicht mehr missen. Zauberhaft !!!

Schade, dass leider auch bei Desplat die boardeigene Komponistenliste keine Infos hergibt...

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