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Soundtrack Board
Marcus Stöhr

Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)

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höre gerade

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The Twins Effect - Chan Kwong Wing

ich habe diese filmmusik jahrelang gesucht, da das album schon ewig out of print ist und nun habe ich sie doch tatsächlich gefunden. und das überraschenderweise auf spotify. jedoch läuft das album nicht unter dem komponistennamen sondern unter dem bandnamen der 2 hauptdarstellerinnen, TWINS.

die musik ist ein wilder mix aus orchsterpomp, dance beats, etwas rock, klassischem walzer sowie viel chor und solovocals, mal synthetisch, mal echt. themen gibt es genügend, wobei das vocale liebesthema sehr heraussticht. erinnert etwas an den vocal track Goodbye Master Goodbye aus Infernal Affairs. das liebesthema wird instrumental, als solovocal stück sowie als leicht kirchliches chorstück gespielt. die rock und dance beat stücke sind hauptsächliche für die comedy parts sowie comedy actionparts reserviert. der orchesterpomp untermalt die action gegen die bösen vampire. zum abschluss gibt es noch den titelsong gesungen von den Twins feat. Jackie Chan. dieser hat nämlich einen kurzen aber prägnanten gastauftritt im film. cooler song für die, die auf hk pop stehen :D .

insgesamt ein sehr abwechslungreicher score, bei dem vorallem die ruhigen stücke hervorstechen.

 

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Henry Mancini - Two for the road (Kritzerland)

 

Gerade läuft der dritte Durchgang einer meiner absoluten Lieblingsscores von Maestro Mancini.
Wundervolle, tragisch-romantische Melodienreigen, endlich sind auch die dramatischen Passagen ("Sow" lässt mich sowohl beim Film als auch beim Hören erstarren) aus dem Film veröffentlicht worden, die bei der im Rahmen der Erstaufführung damals üblichen LP-Neuaufnahme fehlten. Auch das Hauptthema wird in verspielten bis vertrackten Arrangements dargeboten. Dafür vermisst man bei der Kritzerland umso schmerzlicher die quasi Source-Musikstücke (besonders "Conga Rocker"). Man braucht tatsächlich sowohl Score-Aufnahme (Kritzerland) als auch LP-Schnitt (Sony, super günstig in dieser Schatzkiste),

um alle Perlen dieses Ausnahmesoundtracks genießen zu können. Klanglich ist das zwar alles eher (nicht wirklich be-)rauschend (lt. Label mono-back-up) - aber das tut der phantastischen Musik keinen Abbruch. Mancini war nie besser.

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ähem, auf der Titelanzeige verguckt - nicht "Sow" sondern "I'm back" - das passiert ja auch im Film - und erschüttert.

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Am 16.6.2013 um 17:17 schrieb Hildegunst von Mythenmetz:

 

Yellow Rock, Randy Miller. Wenn sich einer fragt, warum ich Filmmusik-müde geworden bin. Auch wg. solcher völlig lustlosen Scores. Absolut generische, themenlose, hinplättschernde Musik, bei der man nicht einmal erkennt, ob das nun ein Sample oder ein richtiges Orchester ist. Auf die 50 Minuten extremst ermüdend. Mann, wie war das "damals" noch geil mit Merril Jensons Windwalker oder Gerald Frieds The Mystic Warrior.

Als - mittlerweile - "damals" 2013 INTO THE WEST von Geoff Zanelli und YELLOW ROCK von Randy Miller erschienen, gab ich letzten damals den Vorzug, weil ich dachte, dass auf die 90er-Haudegen noch Verlass sei, während ich Zanellis Ethno-Klischees kaum brauchen würde. Aber ich muss unserem (mittlerweile zweifach in Forenrente gegangenen) Filmmusikdrachen beipflichten: Bei YELLOW ROCK knickte auch Randy Miller vor dem generischen Zeitgeist ein:

Am Film - einer Indie-Genreproduktion - scheinen sich ja die Geister zu trennen: Die durchschnittlich schlechte Publikumsbewertung steht mehreren Auszeichnungen diverser Filmfestivals entgegen. Dabei liegt der Verdacht nahe, dass der Film vielleicht einige Preise einheimste, weil die Indianer in diesem Film historisch korrekt als Opfer dargestellt werden. Zwei Jahre nach der Filmstart nahm sich Intrada der Musik an und veröffentlichte 50 Minuten auf CD.

Mich würde ja einmal die genaue Bestezung interessieren, die Randy Miller trotz des geringen Budgets zur Verfügung stand. Das kleine Orchester wurde jedenfalls mit einigen Samples verstärkt, wobei mehrere offensichtlich synthetische Effekte für mehr geheimnisvolle und mystische Atmosphäre sorgen sollen und den Klang räumlich auch zu erweitern scheinen. Insgesamt ist Randy Miller musikalischer Beitrag äußerst generisch geraten. Dies mag auch daran liegen, dass man - trotz eher orchestraler Besetzung - der Fokus deutlich auf den "indianischen" Elementen liegen sollte. Insgesamt krankt aber Millers Integration dieser "indianischer" Charakteristika an denselben Merkmalen wie in Westernproduktionen der 30er bis 60er Jahre: Was früher austauschbare Tomtomrythmen mit pentatonischen Bläserlinien waren, besteht nun aus weltmusikähnlichen Ethnoklischees. Miller setzt mehrere Holzflöten und natürlich jede Menge "ethnisches" Schlagwerk, wahrscheinlich taikoähnliche Trommeln (wenn nicht gar wirkliche Taikos) ein. Auch der Rest des Orchester, maßgeblich aus Streichern und einigen Blechbläsern bestehend, übernimmt hauptsächlich rhythmische Funktionen, sodass die Musik durchgehend "massig" rüberkommt: Es wummert und dröhnt ordentlich, die verschiedenen Flöten und synthetische Klangflächen sorgen für notwendigen "indianischen" Einschlag.

Melodisch ist die Arbeit äußerst schwach geraten: Zu Beginn stellen die Flöten eine wenig uninspirierte Melodie vor, die aus zwei wenig variierten 6-Tonzellen besteht. Da dieses Thema auch nur insgesamt dreimal in den folgenden 50 Minuten zu hören sein wird, nimmt man es gar nicht als tragendes musikalisches Element wahr. Weitaus mehr Rampenlicht wird dann den Gitarren gewidmet, die - entweder von wuchtigen Paukenschlägen unterbrochen oder in das wummernde perkussive Gedröhne gebettet - einige Motive aneinanderreihen, die aber ebenfalls nicht im Ohr haften bleiben. Ich könnte mir die Musik zu YELLOW ROCK auch gut in einem Computerspiel (musste häufiger an Desperados 2 denken) vorstellen oder einer Hochglanz-Westernserie, in der diverse atmosphärische Library-Stücke hin- und hergeschoben werden. Wer sich mittels weltmusikalischer Floskeln und ordentlich wummernder Trommeln gerne mal in die Jagdgründe der amerikanischen Ureinwohner versetzen lässt und auch ein paar kernige Westerngitarrenklänge nicht verschmäht, dürfte mit YELLOW ROCK zufrieden sein, alle anderen haben nichts verpasst.

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Ich hab mir den neuen Lorne Balfe angehört.

Der ganze Soundtrack ist ruhig, getragen, mehr hochtönig als tieftönig, geschmacklich mit der Zeit etwas langweilig aber so als Hintergrundsgeplätscher ganz nett. Mal elektronisch, mal kleines Orchester. Lorne Balfe bleibt seinem Firmenetikett treu: Immer mal etwas das Design ändern aber der Name bleibt der Gleiche. 

Durch die dezent gedrückte Stimmung die der Soundtrack liefert, bin ich sehr auf den Film gespannt.

 

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vor 13 Stunden schrieb theiss1979:

Leider lief der Film bei uns nur eine Woche im Kino und so ist er mir zumindest dort durch die Lappen gegangen ...  

Wirds sicher bald auf "Silberling" geben. Bei uns hab ich ihn noch garnicht gesehen. Bestimmt nur in ausgewählten Kinos...

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Alan Silvestri - YOUNG GUNS II

Ich war anfangs ja sehr skeptisch und hätte nicht gedacht, dass mir die Musik dermaßen zusagen würde. Silvestri schuf für die Fortsetzung von YOUNG GUNS einen facettenreichen Hybridscore, der den Anforderungen an eine dramatische Filmmusik ebenso gerecht wird wie jenen dem damals aktuellen Zeitgeist geschuldeten Rücksicht auf Pop-Idiome. Mit einem normal besetztem Orchesterensmble plus Band und einiger Keyboard-Unterstützung begleitet Silvestri die jungen Revolverhelden durch ihre lebensgefährlichen Abenteuer.

Den Auftakt der Musik macht eine modal angehauchte Melodielinie des (aus dem Keyboard dröhnenden) Männerchors über stereotype "Indianertrommeln". Dieses ein bisschen Mystik verbreitende Element zieht sich ebenso durch die Musik wie das anschließend vorgestellte Hauptthema. Diese hauptsächlich aus Wechselnoten mit einem charakteristischen Terz-Ausbruch bestehende Linie erklingt in halbsynthetisch-poppigen Gewand, gestützt durch massiv nachhallendes Schagzeug, einen wuchtigen E-Bass, in für die 80er und 90er-Jahre so typischen, gerne auch von Goldsmith verwendeten "Glocken-Synthies" und wird ebenso wie der "Indianerchor" klanglich und melodisch kaum bis gar nicht variiert. Nur einmal, in "Tom Dies", hören wir das Thema vom Tuttiorchester ohne rockige Unterstützung vorgetragen, um es anschließend in "Chavez's Wound" als melancholisches Duett zweier Klarinetten und anschließend auch in der Gitarre zu hören. Die Suspense- und Actionpassagen sind hervorragend gemacht. Hier steht fast immer das traditionelle Orchester im Fokus. Mehrere Actionpassagen erinnern dabei an die (späteren) tänzerischen Momente in Horner ZORRO-Musiken. Dies ist denn auch der einzige "mexikanische" Aspekt, da Silvestri ebenso Mariachi-Klischees meidet wie "De-Guello-Trompetensoli". Derartige Actionpassagen münden relativ häufig in dem poppigen Hauptthema, in "The Battle" darf sich dann sogar der Gitarrist mit einem rockigen Solo austoben. Dennoch fällt die Musik erstaunlicherweise nicht auseinander, wie man es vermuten könnte. Auch langweilt sie trotz der ständigen Wiederholungen des Hauptthemas und der Indianergesänge nicht eine Sekunde.

Das Album ist nahezu von filmmusikhistorischer Medeutung, handelt es sich doch um die erste CD, die Intrada nicht mehr mit streger Limitierung veröffentlichte, sondern so lange im Katalog ließ, "as interest or quantity remains". Nach drei Monaten war die CD dann auch bei Intrada nicht mehr erhältlich, was in Anbetracht der großen Nachfrage nach der Musik erstaunt. Das Album wurde mitunter vom Komponisten selbst zusammengestellt, enthält anscheinend nahezu die komplette Musik in chronologischer Reihenfolge, wobei mehrere Passagen in längere Titel zusammengefügt wurden. Obwohl ich ein strikter Gegner solcher Überblendungen bin, stören sie mich in YOUNG GUNS II ausnahmsweise nicht. Alles richtig gemacht, Intrada - und natürlich Alan Silvestri! :)

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vor 26 Minuten schrieb Mephisto:

Alan Silvestri - YOUNG GUNS II

Ich war anfangs ja sehr skeptisch und hätte nicht gedacht, dass mir die Musik dermaßen zusagen würde. Silvestri schuf für die Fortsetzung von YOUNG GUNS einen facettenreichen Hybridscore, der den Anforderungen an eine dramatische Filmmusik ebenso gerecht wird wie jenen dem damals aktuellen Zeitgeist geschuldeten Rücksicht auf Pop-Idiome. Mit einem normal besetztem Orchesterensmble plus Band und einiger Keyboard-Unterstützung begleitet Silvestri die jungen Revolverhelden durch ihre lebensgefährlichen Abenteuer.

Den Auftakt der Musik macht eine modal angehauchte Melodielinie des (aus dem Keyboard dröhnenden) Männerchors über stereotype "Indianertrommeln". Dieses ein bisschen Mystik verbreitende Element zieht sich ebenso durch die Musik wie das anschließend vorgestellte Hauptthema. Diese hauptsächlich aus Wechselnoten mit einem charakteristischen Terz-Ausbruch bestehende Linie erklingt in halbsynthetisch-poppigen Gewand, gestützt durch massiv nachhallendes Schagzeug, einen wuchtigen E-Bass, in für die 80er und 90er-Jahre so typischen, gerne auch von Goldsmith verwendeten "Glocken-Synthies" und wird ebenso wie der "Indianerchor" klanglich und melodisch kaum bis gar nicht variiert. Nur einmal, in "Tom Dies", hören wir das Thema vom Tuttiorchester ohne rockige Unterstützung vorgetragen, um es anschließend in "Chavez's Wound" als melancholisches Duett zweier Klarinetten und anschließend auch in der Gitarre zu hören. Die Suspense- und Actionpassagen sind hervorragend gemacht. Hier steht fast immer das traditionelle Orchester im Fokus. Mehrere Actionpassagen erinnern dabei an die (späteren) tänzerischen Momente in Horner ZORRO-Musiken. Dies ist denn auch der einzige "mexikanische" Aspekt, da Silvestri ebenso Mariachi-Klischees meidet wie "De-Guello-Trompetensoli". Derartige Actionpassagen münden relativ häufig in dem poppigen Hauptthema, in "The Battle" darf sich dann sogar der Gitarrist mit einem rockigen Solo austoben. Dennoch fällt die Musik erstaunlicherweise nicht auseinander, wie man es vermuten könnte. Auch langweilt sie trotz der ständigen Wiederholungen des Hauptthemas und der Indianergesänge nicht eine Sekunde.

Das Album ist nahezu von filmmusikhistorischer Medeutung, handelt es sich doch um die erste CD, die Intrada nicht mehr mit streger Limitierung veröffentlichte, sondern so lange im Katalog ließ, "as interest or quantity remains". Nach drei Monaten war die CD dann auch bei Intrada nicht mehr erhältlich, was in Anbetracht der großen Nachfrage nach der Musik erstaunt. Das Album wurde mitunter vom Komponisten selbst zusammengestellt, enthält anscheinend nahezu die komplette Musik in chronologischer Reihenfolge, wobei mehrere Passagen in längere Titel zusammengefügt wurden. Obwohl ich ein strikter Gegner solcher Überblendungen bin, stören sie mich in YOUNG GUNS II ausnahmsweise nicht. Alles richtig gemacht, Intrada - und natürlich Alan Silvestri! :)

Young Guns II hatte ich zum ersten Mal in der zweiten Hälfte der 90er geschaut, als gerade meine Begeisterung für Filmmusik, besonders der für Alan Silvestri, schon anfing zu steigen. Schon der Beginn des Films ist anders als der erste Teil. Hier erzählt der alte Billy the Kid seine Geschichte einem anderen Mann, was mich stark an die Serie "Young Indiana Jones" erinnerte. Ich mochte diesen Clou sehr gerne und dadurch kam man auch richtig toll in den Film. Dieser schafft es dann auch besser als der gute erste Teil, mich an das Geschehen zu fesseln. Im Film fiel die Musik auch richtig deutlich auf, besonders der Anfang.. dieser Männerchor und klar, das Hauptthema, welches so wunderbar eingängig ist, so dass man es trotz der nicht wirklich vorhandenen Variationen nie müde wird, es zu hören. Im Gegenteil.. bei mir kommt sogar eine Art Freude auf, wenn das Hauppthema im Score erscheint. Damals als Intrada die CD rausgebracht hat, war ich oberglücklich und als die CD dann endlich in meinen Händen war.. war dieses Gefühl sogar noch größer. Mittlerweile ist es einer meiner liebsten Silvestri-Scores, auch wenn ich ihn nicht oft höre, denn irgendwie will ich ihm nicht das Besondere nehmen, in dem ich ihn zu oft  anhöre.

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ich finde film und musik auch besser als den ersten teil. wesentlich dramatischer und emotionaler und silvestris score trägt sehr viel dazu bei. ich muss aber auch sagen, dass mir jon bon jovis titelsong außerordentlich gut gefällt. passt stimmungsmäßig einfach perfekt am ende. von dem einen scorestück auf dem songalbum war ich damals recht enttäuscht, da es ja mehr ein suspense stück und dazu noch sehr kurz war. dies repräsentierte weder den score würdig, noch passte es vom feeling her zu den vorherigen songs. daher war ich sehr froh, als der score rauskam. wenn jetzt der film noch auf ner ordentlichen blu-ray rauskommt, könnte man den young guns sack zumachen. :D

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da ich ab und zu auch gerne bollywood soundtracks höre, hatte ich heute mal lust auf folgende musik

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MOHENJO DARO - A.R. Rahman

das album enthält insgesamt 8 titel, von denen 4 songs sind und die anderen 4 scorestücke, von denen wieder 2 vocals enthalten. 2 gesungene songs sind etwas flotter und etwas tribal artig vertont. das ganze spielt ja auch im mittelalter oder so. entsprechend ist die musikuntermalung. die 2 anderen songs sind eher ruhiger natur und haben eine leicht meditative ausstrahlung. schöne melodien und sehr beruhigend. diese 2 sind auch meine 2 lieblingssongs.

die 2 scorestücke mit vocal untermalung haben was leicht spirituelles. jetzt nicht ganz so mein fall, da die musikuntremalung auch etwas eintönig. die anderen 2 scorestücke sind eigentlich instrumentalversion 2 songs. der eine flott, der andere sehr ruhig. beides aber sehr atmosphärisch. die musik mag sehr "einfach" sein, aber ich finde sie sehr melodisch und lässt mich gut in gedanken eintauchen.

 

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James Horner - to Gillian on her 37th birthday

Ein Film über die Trauer eines Mannes zu seiner verstorbenen Frau.

Ein ruhiger langsamer Score, von Horner, der die Stimmung des Filmes voll erfasst. Horners bekannte Soloinstrumente Horn, Klavier, Harfe unterlegt mit sanftem Geigenspiel. Erinnert ein bischen an den Spitfire Grill, den ich auch sehr mag.

 

 

 

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vor 22 Minuten schrieb Krabat:

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James Horner - to Gillian on her 37th birthday

Ein Film über die Trauer eines Mannes zu seiner verstorbenen Frau.

Ein ruhiger langsamer Score, von Horner, der die Stimmung des Filmes voll erfasst. Horners bekannte Soloinstrumente Horn, Klavier, Harfe unterlegt mit sanftem Geigenspiel. Erinnert ein bischen an den Spitfire Grill, den ich auch sehr mag.

 

 

 

Ja, ich mag den auch. Bekam die CD durchs Soundtrack Board, als einer der Mitgliederinnen den hier verkaufte. Übrigens stammt diese Suite von mir. Ich dachte, ich hätte sie scho längst gelöscht :D

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SILVERADO - Bruce Broughton

Mit SILVERADO gelang 1985 das scheinbar unmögliche: Der Western erlebte eine Renaissance. Produzent, Drehbuchautor und Regisseur Lawrence Kasdan wollte einen Western für ein Publikum machen, das bisher kaum mit Western in Berührung gekommen war, denn schließlich war dieses "Ur-amerikanische" Genre seit Mitte der 70er für tot erklärt. Kasdan ließ nichts anbrennen und stopfte seinen Film voll mit allen erdenklichen Klischees. Revolverhelden, Saloonmädchen, Falschspieler, machthungrige Großrancher, brave Bürger bevölkern das staubige Westernstädtchen Silverado, umgeben von unendlich weiter Prärie und Longhornrindern.

Auch Broughtons Musik orientiert sich an den "klassischen" Westernmusiken, ohne von Komponisten wie Bernstein, Newman und Tiomkin direkt abzukupfern. Das Zentrum seiner orchestralen Musik bildet das schmissige Thema, das deutlichen Americana-Geist versprüht. Kontrastiert wird es von dem gesanglichen Siedler-Thema, das meistens solistisch von den Holzbläsern vorgetragen wird. Für eine wirkliche Romanze ist in SILVERADO kein Platz mehr, ebenso für Frauen generell. Somit entfällt ein schmachtendes Liebesthema und auch die Bösewichter bekommen kein griffiges Motiv oder gar Thema verpasst. Einzig Mel, der Gewehrschütze der vierköpfigen Heldentruppe, bekommt ein eigenes Hornthema zugeordnet, das Broughton meisterhaft variiert. Abgesehen von der traditionellen orchestralen Konzeption mit einem markanten Hauptthema mutet die Musik überraschend "modern" an. Komponist und Regisseur einigten sich bei der Arbeit auf eine stark ans Bild gebundene Musik, sodass Broughton etliche Suspense- und Actionszenen zu vertonen hatte, wobei ordentlich in die modernistische Trickkiste gegriffen wird. Basslotusflöten (bekannt aus der Eingangsmusik aus Goldsmiths POLTERGEIST), gezuoftes Klavier, gestrichene Becken, dissonante Cluster, Col-legno-Attacken gibt es in den 80 Minuten zuhauf. Das alles ist tadellos gemacht, zündet aber streckenweise kaum als zufriedenstellendes Hörerlebnis. Auch die Actionpassagen sind oft überraschend "klein" vertont - nicht jedoch, ohne dass Broughton auf genügend Wucht in entscheidenden Momenten verzichtet. Viele der Suspense- und Actionpassagen sind allerdings schwer "greifbar", insbesondere da Action und Suspense ja zwangsweise häufig miteinander verknüpft sind. Es ist kein Wunder, dass die rund 18 Minuten Musik für den (elend langen) Schlusskampf nicht auf die ersten beiden Veröffentlichungen der Musik gepresst wurden. Es ist wahrscheinlich auch eher der besonderen Beziehung, die Intrada zu Broughtons Musik hat und dem anhaltenden Ruhm des Films gedankt, dass SILVERADO eine unlimitierte vollständige Veröffentlichung erhielt. 

Der Klang der Doppel-CD ist spitze, die Musik eine hervorragende Filmkomposition und streckenweise eine absolut mitreißende Musik, auf die Dauer aber doch weitaus weniger konzise als der später entstandene TOMBSTONE.

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vor 45 Minuten schrieb badbu:

Kurz und knapp :-)

Einer der Besten von JNH!!! 

https://www.youtube.com/watch?v=1ro4FHd51t4

Kleiner Tipp.. Den YT-Link nicht mit den Button "Link" einfügen, sondern einfach reinkopieren, dann macht sich das YouTube-Video von alleine auf.

Wenn du das über den Button machst, dann öffnet sich das Video nicht.

https://www.youtube.com/watch?v=1ro4FHd51t4

 

 

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Hab gerade zum ersten Mal diesen Score gehört.

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James Horner - Project X

Seltsame Wirkung, die dieser Score hinterlässt. Irgendwie besteht dieser Score aus zwei Hälften.
Die erste Hälfte, bis etwa zum dem Stück "Students Pilots" ist eine Mischung aus etwas Synthie (Inkl sogar Synthie-80er-Beat im ersten Track, was mich dann schon zu Beginn kurz rausgerissen hat aus der Musik), zwei schönen Melodien, die sogar heute noch ganz frisch klingen und Flöten-Einsätze.
Das volle Orchester wird hier noch nicht genutzt.
Doch danach kommt die aggresive Ader des Scores. Sozusagen mit dem Einsatz des ersten Danger Motifs ändert sich dann alles und übrigens an alle Danger Motif-Fans.. es taucht einige Male auf. Aber ja, die aggresive Art wird stark geprägt durch Horners Aliens-Score und sogar das eine Thema (Ich sag nur "Aram Khachaturian") daraus taucht ab dem Zeitpunkt nun das einige Male auf. Man gewöhnt sich dran, auch wenn es beim ersten Mal auftauchen man doch leicht rausgerissen wird.
Aber nicht nur das taucht hier auf. An einer Stelle (Chimp Rumble) fühlt man sich sehr stark an "Planet of the Apes" von Jerry Goldsmith erinnert.
Da stecken besonders in der zweiten Hälfte einige sehr interessante Ideen drin. Darunter zum Beispiel ein erstes Herantasten an den späteren "Mighty Joe Young", einer von Horners besten Scores für mich. Auch total überraschend taucht dann auch eine Passage auf, die ganz klar an "Honey I Shrunk the Kids" erinnert. Ja, glaub sogar die, wegen der er ein paar rechtlichen Probleme in den geschrumpften Kindern bekam. Gegen Ende wird es dann harmonischer und auch emotionaler, wenn die Themen in den letzten beiden Tracks ihre großen Einsätze bekommen. Besonders in dem Track "Flying" spürt man wieder die Liebe von Horner zum Thema "Fliegen". In dem Track hebt er dann so richtig mit dem Orchester ab und wenn sie angehoben sind, kommt dann der beste Moment der beiden Hauptthemen.
Für mich bleibt es ein sehr interessantes Hör-Erlebnis. Teils aggresiv, teils schräg, aber auch das eine oder andere Male wunderschön. Dazu ist es irgendwie ein Bindeglied zwischen den Scores, die Horner zu dem Zeitpunkt schon geschrieben hat und den Scores, die er noch schreiben wird. Schöne Sache irgendwie.

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Am 10.7.2017 um 15:22 schrieb Mephisto:

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SILVERADO - Bruce Broughton

Mit SILVERADO gelang 1985 das scheinbar unmögliche: Der Western erlebte eine Renaissance. Produzent, Drehbuchautor und Regisseur Lawrence Kasdan wollte einen Western für ein Publikum machen, das bisher kaum mit Western in Berührung gekommen war, denn schließlich war dieses "Ur-amerikanische" Genre seit Mitte der 70er für tot erklärt. Kasdan ließ nichts anbrennen und stopfte seinen Film voll mit allen erdenklichen Klischees. Revolverhelden, Saloonmädchen, Falschspieler, machthungrige Großrancher, brave Bürger bevölkern das staubige Westernstädtchen Silverado, umgeben von unendlich weiter Prärie und Longhornrindern.

Auch Broughtons Musik orientiert sich an den "klassischen" Westernmusiken, ohne von Komponisten wie Bernstein, Newman und Tiomkin direkt abzukupfern. Das Zentrum seiner orchestralen Musik bildet das schmissige Thema, das deutlichen Americana-Geist versprüht. Kontrastiert wird es von dem gesanglichen Siedler-Thema, das meistens solistisch von den Holzbläsern vorgetragen wird. Für eine wirkliche Romanze ist in SILVERADO kein Platz mehr, ebenso für Frauen generell. Somit entfällt ein schmachtendes Liebesthema und auch die Bösewichter bekommen kein griffiges Motiv oder gar Thema verpasst. Einzig Mel, der Gewehrschütze der vierköpfigen Heldentruppe, bekommt ein eigenes Hornthema zugeordnet, das Broughton meisterhaft variiert. Abgesehen von der traditionellen orchestralen Konzeption mit einem markanten Hauptthema mutet die Musik überraschend "modern" an. Komponist und Regisseur einigten sich bei der Arbeit auf eine stark ans Bild gebundene Musik, sodass Broughton etliche Suspense- und Actionszenen zu vertonen hatte, wobei ordentlich in die modernistische Trickkiste gegriffen wird. Basslotusflöten (bekannt aus der Eingangsmusik aus Goldsmiths POLTERGEIST), gezuoftes Klavier, gestrichene Becken, dissonante Cluster, Col-legno-Attacken gibt es in den 80 Minuten zuhauf. Das alles ist tadellos gemacht, zündet aber streckenweise kaum als zufriedenstellendes Hörerlebnis. Auch die Actionpassagen sind oft überraschend "klein" vertont - nicht jedoch, ohne dass Broughton auf genügend Wucht in entscheidenden Momenten verzichtet. Viele der Suspense- und Actionpassagen sind allerdings schwer "greifbar", insbesondere da Action und Suspense ja zwangsweise häufig miteinander verknüpft sind. Es ist kein Wunder, dass die rund 18 Minuten Musik für den (elend langen) Schlusskampf nicht auf die ersten beiden Veröffentlichungen der Musik gepresst wurden. Es ist wahrscheinlich auch eher der besonderen Beziehung, die Intrada zu Broughtons Musik hat und dem anhaltenden Ruhm des Films gedankt, dass SILVERADO eine unlimitierte vollständige Veröffentlichung erhielt. 

Der Klang der Doppel-CD ist spitze, die Musik eine hervorragende Filmkomposition und streckenweise eine absolut mitreißende Musik, auf die Dauer aber doch weitaus weniger konzise als der später entstandene TOMBSTONE.

mein absoluter lieblingswestern! :) und mein liebingswesternscore! :)

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BAD DAY AT BLACK ROCK - Eigentlich vertont Andre Previn hier fast ausschließlich Spannungsmomente. Das einzige Thema dieser Musik, eine nüchterne, die Beharrlichkeit des von Spencer Tracy gespielten Charakters wiedergebende, recht simple Tonfolge, durchzieht in mannigfaltigen Varianten den gesamten Score. Ausladende Melodien, schwelgerische Romantik oder gar imposante Westernmotivik sucht man hier vergebens. Es gibt kein Schurken-Thema, noch nichtmal eines für die niedliche Anne Francis, der einzigen Frauenfigur des Filmes. Previn bleibt ganz und gar bei der Hauptfigur, eröffnet den Film mit einem reißerisch-packenden Main Title, begleitet Spencer Tracys Außenseitertum unter feindseligen Fremden und geht dabei sehr sparsam zu Werke. Gerade mal 20 Minuten währt der komplette Score, der punktuell geschickt über die Laufzeit verteilt, und gerade deshalb so effektiv ist.

Und in dieser Konzentration auf das Wesentliche liegt wahrscheinlich auch der Grund dafür, dass Previns Musik auf CD trotz der relativ spröden Komposition einen sehr guten Eindruck macht. Es ist schon beeindruckend, welche Professionalität Previn in so jungen Jahren bereits an den Tag gelegt hat. In meinem CD-Player ist sie jedenfalls ein gern gesehener Gast, und der Film selber ist sowieso über alle Zweifel erhaben!

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und Tokyo Ghoul is echt super geworden... tolles, eingängiges Thema und alles sehr posaunenlastig... endlich auch mal keine "streicher auf, streicher ab" Action-Suspense Writing mehr...

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höre gerade die musik zum aktuellen asia actionkracker

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Wolf Warriors 2 - Joseph Trapanese

ein überraschend thematischer actionscore von trapanese, der sehr drum und percussion lastig ist. hinzu gesellen sich einige vocals und soloinstrumente fürs afrika feeling. das hauptthema ist recht heroisch-patriotisch, wahrscheinlich entsprechend dem film geschuldet. teil 1 war ja auch schon so. die action mag zwar 0815 dauergewummer sein, aber sie kommt recht motivisch daher und rockt auf entsprechender anlage doch ganz gut. zwischen dem actionmaterial gibt es auch einige gelungene ruhige passagen. trotz der 79 min laufzeit inkl. durchschnittlichem song von regisseur und hauptdarsteller jing wu ist das album sehr kurzweilig.

 

 

 

 

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höre nun

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Highlander: The Source - George Kallis

schöner thematischer orchestraler score von george kallis, mit gelungen themen und motiven, etwas chor sowie ostblockeinschlag. die ruhigen emotionalen stücke sind sehr eindringlich. für mich der gelungenste score der eihe.

 

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