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Marcus Stöhr

Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)

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Fang Hua (YOUTH) - Zhao Lin

ich habe kürzlich den film gesehen und dabei ist mir die tolle filmmusik von Zhao Lin aufgefallen, die sehr zum filmerlebnis beiträgt. die musik ist überwiegend orchestral gehalten. viele streicher und klavierpassagen. hier und da auch ein akkordeon und solovocals. der film ist überwiegend ein drama mit romantischen einschüben. die musik ist somit überwiegend ruhig gehalten. Zhao Lin hat ein tolles hauptthema komponiert, welches über die lauflänge gut variiert wird. im film gibt es auch eine größere kriegsactionszene, in der dass orchester anschwillt und auch etwas elektronik sowie sounddesign zum tragen kommt.

das stück, welches in dieser szene gespielt wird, ist auch auf dem scorealbum drauf und mit etwas über 10 min das längste stück. die meisten gehen um 1-2 min.

dieses stück repräsentiert den score in der gänze recht gut. zu anfang das anschwillende orchester und als der kriegsangriff startet, geht die musik in pulsierende elektronik und sounddesign über. die kamera folgt dabei die ganze zeit dem hauptprotagonisten. die musik passt dabei ausgezeichnet, auch weil diese ganze passage ohne erkennbaren schnitt auskommt. das letzte drittel des stückes ist dann wieder orchestral und untermalt die auswirkungen dieses angriffs. thematisch wie der größte teil des scores, jedoch aufgrund der szene etwas dramatischer.

insgesamt ein äußerst gelungener score zu einem sehr sehenswerten film.

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Erster Hördurchgang über Youtube.

Meine Fresse ist das ein geniales Album!

 

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Vor über sechs Jahren schrieb ich über Goldsmiths MEDICINE MAN:

Am 7.12.2012 um 08:53 schrieb Mephisto:

 Bei mir wird die CD jedenfalls noch lange im Regal stehen, bis ich die mal wieder hervorhole.

Jetzt war es endlich soweit und ich muss sagen, dass dieses Album noch mehr an meiner Gunst verloren hat. Neben dem Elektronikeinsatz, der die Musik billig klingen lässt, stört mich mittlerweile auch die musikalische Struktur an sich. Über 50 Minuten dümpelt das Album vor sich hin, selbst das früher von mir geschätzte Glanzlicht "The Trees" wird immer wieder ausgebremst. MEDICINE MAN bedient viele Kritikpunkte, die Filmmusik so gerne gemacht werden: Keine musikalische Struktur, keine griffigen oder interessanten Ideen und keine gute motivisch-thematische Verarbeitung. Das Südamerika-Material (die Frage, ob die fröhlichen Gitarren- und Flötenklänge wirklich einer mutmaßlichen Musik der im Film gezeigten Ureinwohner nahekommen, lasse ich jetzt einmal dahingestellt) ist stereotyp, das bedrohliche Thema für die zerstörerischen Bauarbeiten im Urwald kommt durch die starken Synth-Einsätze kaum über TV-Niveau hinaus, sodass lediglich das lyrische Hauptthema als positiver Aspekt bestehen bleibt. Dieses wird ja auch im letzten Stück wunderbar ausgespielt, sodass das Finale durchaus auf einem Goldsmith-Sampler bestehen könnte. Insgesamt bleibt MEDICINE MAN aber ein verzichtbares Album in Goldsmiths ausladender Diskographie.

Am 7.12.2012 um 08:53 schrieb Mephisto:

 

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vor einer Stunde schrieb Mephisto:

Insgesamt bleibt MEDICINE MAN aber ein verzichtbares Album in Goldsmiths ausladender Diskographie.

Im Gegensatz zu Mephisto finde ich MEDICINE MAN auch heute noch spannend, frisch und äußerst unterhaltsam. So sehr können meinungen auseinander gehen. Ich mag das Hauptthema sehr, die Klangfarben, die hier zum Einsatz kommen, und natürlich die ausladenden Streicher, wenn sie das Hauptthema spielen. Das Album ist für mein Geschmack genau richtig zusammengestellt und weiß auch nach all den Jahren zu begeistern.  :music:

9/10

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Die strukturellen Schwächen unterschreibe ich, auch ist das Album mit 50 Minuten merklich zu lang. Die Synthesizer-Einsätze fand ich aber immer sehr originell, die setzen auch im Film einen schönen Akzent. 

Insgesamt aber auch bei mir ein selten gehörter Goldsmith. 

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Also die ersten Minuten klingen für mich immer wie eine Begleitmusik zu einem Gameboyspiel à la "Honkey-Tonk sammel Kokusnüsse" oder so ähnlich, abgelöst von Cannon-Film-Bösewicht-Musik.

Aber wahrscheinlich könnte ich mich mit der Musik eher versöhnen, wenn sie gut "durchhörbar" wäre. Das zugegebenermaßen schöne Hauptthema blüht ja in "Campbell and the Children" kurz auf, ist aber von einer unglaublichen musikalischen Ereignislosigkeit umgeben, dass die paar Sekunden das Stück für mich nicht mehr retten. Manchmal beginnen einzelne Titel vielversprechend, um sofort wieder in Liegetönen oder angedeuteten Dschungel-Klischees zu versinken, die ihrerseits aber auch kaum zur Blüte gebracht werden. Es bleibt bei Schablonen, die nur karg ausgefüllt werden. So reiht sich dann größtenteils Ereignislosigkeit an Belanglosigkeit, manchmal durchsetzt von einem wirklich schönen Thema.

A propros Goldsmith und schönes Thema: Hier läuft gerade RANSOM. Dieses Album macht mir schon weitaus mehr Freude. Es ist ein Jammer, dass es diese Musik nicht in die Tadlow-Neuaufnahmen von Goldsmith geschafft hat, denn hier ist Goldsmith eine wirklich packende Thrillermusik mit fantastischem Thema gelungen. Sehr hörenswert, auch in der Prometheus-LP-Rip-Variante, die wahrscheinlich die bestmögliche Quelle für diese Musik bleiben wird :(

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vor einer Stunde schrieb Mephisto:

A propros Goldsmith und schönes Thema: Hier läuft gerade RANSOM. Dieses Album macht mir schon weitaus mehr Freude. Es ist ein Jammer, dass es diese Musik nicht in die Tadlow-Neuaufnahmen von Goldsmith geschafft hat, denn hier ist Goldsmith eine wirklich packende Thrillermusik mit fantastischem Thema gelungen

Es gibt eine 8-Min-Suite auf der Salamander-CD.

MEDICINE MAN höre ich zwar sehr selten, aber dann doch sehr gerne...

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SALAMADER spare ich mir immernoch auf, daher hatte ich das gar nicht auf dem Schirm. Immerhin 8 Minuten.

Hier geht's jetzt weiter mit einem absoluten Knaller:

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Wolfgang Zeller - SERENGETI DARF NICHT STERBEN

Michael Grzimek dokumentierte in seinem Film die Untersuchung der Serengeti-Steppe und die in ihr lebenden Wildtiere. Als er bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam, führte sein Vater Bernhard die Arbeit fort und veröffentlichte Posthum das geplante Buch seines Sohnes sowie die entsprechenden Filmaufnahmen unter demselben Titel SERENGETI DARF NICHT STERBEN. Heute wirft die Arbeit der Grzimeks einige ethische Fragen auf, die ich hier aber nicht näher besprechen möchte. Offensichtlich haben Vater und Sohn nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt, die politischen Verwicklungen zu dieser Zeit sind mir zu wenig bekannt, als dass ich hier in irgendeiner Form Stellung nehmen möchte.

SERENGETI DARF NICHT STERBEN wurde fast durchgehend mit Musik, komponiert von Wolfgang Zeller, vertont. Zeller hatte bereits zu Stummfilmzeiten einige Originalfilmmusiken komponiert, so zum Beispiel zu DIE ABENTEUER DES PRINZEN ACHMED und dem ersten deutschen Tonfilm MELODIE DER WELT. Heute ist er vor Allem als Komponist der Filmmusik zu dem antisemitischen Propaganda-Film JUD SÜSS bekannt, eine Tatsache, auf die auch der Booklet-Text von Alhambra eingeht. Aber nun zur Musik. Für den Film entwarf Zeller zwei Hauptthemen, die sofort während des Vorspanns eingeführt werden: Eine ausschweifende Melodielinie der Streicher über regelmäßige Harfenakkorde, die die weite Landschaft der Steppe musikalisch wunderbar einfängt, sowie ein „rassiges“ Thema für den beeindruckenden Ngorongoro-Krater, dass über einen leichten „spanischen“ Einschlag verfügt und schließlich in eine triumphale Fanfare mündet.

Neben diesen beiden Hauptthemen entwarf Wolfgang Zeller noch weitere Melodien, die bestimmten Tieren oder Situationen zugeordnet sind wie z. B. das lässige Saxophonthema für die schläfrigen Löwen, das gleich im ersten Drittel des Films vorgestellt und mit einer sehr zurückgenommenen Variante des zweiten, triumphalen Hauptthemas kombiniert wird. Diese Passage ist ein gutes Beispiel für die kompositorische und konzeptionelle Raffinesse der Musik. Indem Zeller das majestätische Hauptthema mit dem der „Könige der Tiere“ kombiniert, wird ein direkter musikalisch-thematischer Bezug erstellt, der allerdings nur dadurch aufgehen konnte, dass der Komponist auch handwerklich versiert genug ist, sein ursprünglich energetisches Thema nun in eine weitaus gemächlichere Variante für überwiegend Streicher zu verwandeln. Auch für die musikalisch sehr beeindruckende Vertonung für das Ende der Trockenperiode, zu der im Film mit dem beginnenden fallenden Regen wieder das Leben in die Wüste einzieht, komponierte Wolfgang Zeller ein wunderschönes lyrisches Thema, das nach und nach in den Streichern aufblüht. Dass es nur dieser einen Passage vorbehalten ist, macht es so besonders wert- und wirkungsvoll. Zu meinen Favoriten gehört außerdem die dritte, abseits der Hauptthemen entwickelten Melodie: In der letzten Jagdszene ist ein herrlich optimistisches Thema zu hören, das charakterlich eher an eine nordische oder angelsächsische Volksweise erinnert und leider viel zu schnell verstummt. Wie auch im Film halten sich in der Musik traumhafte Landschaftspanoramen, einige spannende Momente und temporeiche Jagdabschnitte die Waage. Für den Konflikt mit den Wilddieben entwickelte Zeller ein ruppiges Thema, das (deutlich klappernd) von den Streichern vorgetragen wird und wie ein Fugenthema angelegt zu sein scheint, da es aus einem markanten Themenkopf und sich daraus entspinnenden Sechzehntelketten besteht. Insgesamt haftet diesem Thema ein leicht barocker Tonfall an, jedoch führt Zeller es – im Gegensatz zur Behauptung im Booklettext – nie als Fuge durch.

Da die Musik neben der Erzählspur das einzig prägende akustische Element des Films ist, musste Zeller weder um Geräusche oder Dialoge „herumkomponieren“, noch musste er sich möglichst kleinteilig an rasche Szenen- und Stimmungswechsel anpassen. Vielmehr konnte er die einzelnen Abschnitte des Films, die individuellen Tierarten, der Jagd oder Landschaftspanoramen gewidmet sind, mit in sich geschlossenen Passagen vertonen, in denen es ihm auch erlaubt war, große Bögen zu spannen. Sogar die unverzichtbaren illustrativen Elemente wie die „schnaubenden“ gedämpften Blechbläser für den Kampf zweier Zebrahengste, verspielte, vogelhafte Flötenfiguren oder die langsam niedergleitenden Streichertremoli für die Geier bleiben kein großer Zusatz, sondern bilden einzelne motivische Gestalten, die vollwertig in den musikalischen Fluss eingewoben sind. Zu fast keinem Zeitpunkt wird allein aus der Musik ersichtlich, dass es sich über die Begleitmusik zu einem Film über die afrikanische Serengeti-Wüste handelt, da Zeller exotisches Kolorit größtenteils ausspart. Lediglich die mit dezenten Trommel-Rythmen und leicht archaisch anmutenden Holzbläsermelodien gestaltete Musik für die Massai verortet die – wenn auch nicht korrekt recherchierte und wenig authentische – Komposition in exotische Gefilde. Vielmehr könnte es sich auch um die Musik zu einem Historiendrama oder Ähnlichem handeln.

Die CD von Alhambra Records enthält die vollständige Musik zum Film inklusive einiger nicht verwendeter Passagen, die glücklicherweise im Archiv der Familie Grzimek erhalten geblieben sind. Wie immer zeichnet sich dieses Album durch einen hervorragenden Produktionsstandart aus, das Booklet enthält informative Texte zum Film und der Musik. Trotz der stolzen Laufzeit von über (!) 80 Minuten kommt bei dieser schwelgerischen Abenteuermusik absolut keine Langeweile auf. Ich möchte dieses Album allen empfehlen, die sich für orchestrale Filmmusik mit großen Themen begeistern können!

 

 

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vor 3 Stunden schrieb Mephisto:

Trotz der stolzen Laufzeit von über (!) 80 Minuten

Ja - 81:44 sind schon erstaunlich ...so mancher CD-Spieler macht das gar nicht erst mit...

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Steve Jablonksy – YOUR HIGHNESS

Damals beim großen Colosseum-Ausverkauf "mitgenommen" und nun mal in den CD-Spieler geworfen. Um den Film habe ich bisher einen weiten Bogen gemacht. Dennoch habe ich der Musik mal eine Chance gegeben. Schließlich wird sie von mehreren als eine von Jablonskys gelungensten Arbeiten gehandelt – auch hier im Forum – und zweitens hatte ich die Hoffnung, dass Jablonsky, dem parodistischen Ansatz des Films entsprechend, vielleicht etwas heiterer und klangfarbenfroher zu Werke geht als in seinen grimmigen Patriotenmusiken zu TRANSFORMERS.

Das Album beginnt vielversprechend. In üblicher RCP-Epen-Manier wird das oder zumindest eines der Hauptthemen in tiefen Streichern, vom Blech verstärkt über einen massigen Klangteppich eingeführt. Die Musik schwillt noch stärker an und Jablonsky präsentiert ein weiteres, sehr schönes Thema, das insbesondere dadurch gewinnt, dass es von der Solovioline über den erhabenen Klangteppich des vom Chor verstärkten Orchesters intoniert wird. Die Solovioline spielt auch in der anschließenden, eher tänzerischen Episode eine wichtige Rolle, in der Jablonsky ein drittes Thema vorstellt. Mit ihrem hüpfenden ternären Rhythmus verbreitet die Musik angemessen Abenteuerlust. Ein kleiner Wehrmutstropfen ist allerdings der überaus künstliche Orchesterklang. Obwohl laut Booklet ein beachtliches Ensemble – Holzbläser sind immerhin einfach vertreten – an der Aufnahme beteiligt war, klingen die Streicher und die Flöte gewohnt dumpf, ohne Hall und komprimiert. Aber damit muss man wohl rechnen, wenn man sich eine aktuelle Filmmusik, insbesondere aus der Zimmer-Schmiede, anschafft.

Das anschließende lyrische Thema für Isabel hat ebenfalls Ohrwurmpotential und wird von der Oboe über eine zarte Harfenbegleitung vorgetragen, bevor es Lisbeth Scott über die immer massiger werdende Orchesterbegleitung vokalisiert. Hier zeigt sich wieder eine typische Schwäche der aktuellen Komponistengeneration: Jablonsky macht einfach nichts aus seinem schlichten, aber ansprechenden Thema. Es wird einfach immer und immer wieder unverändert vorgetragen, sodass man schnell das Interesse verliert.

In „Goodbye My Tinys“ zeigen sich dann deutliche Manierismen, die Zimmer meines Wissens nach in FLUCH DER KARIBIK 2 & 3 eingeführt hat: Anfangs noch etwas an Tschaikowskys Zuckerfee aus Der Nussknacker erinnernd, erklingt das erste Hauptthema über eine gezupfte Basston-Akkord-Nachschlag-Figur in den Streichern, die von der Bassklarinette verstärkt und schließlich stampfend vom ganzen Orchester übernommen wird, bevor eine neue Darbietung des Hauptthemas erklingt, die an den tänzerischen zweiten Teil von „Let Us Quest“ angelehnt ist. Hier werden Erinnerungen an den Album-Track „Jack Sparrow“, aber auch ähnliche Passagen aus „The Brethren Court“ wach.

Steve Jablonsky präsentiert uns hier einen bunten Strauß an netten Ideen – aus denen er aber im Anschluss leider überhaupt nichts macht, denn schon mit „Best Man“ rutscht die Musik in typische, erhabene Streicher- und Bläserlinien ab, die teilweise um bedeutungsschwangere Chöre ergänzt, die so klingen, als würden sie aus einer Gruft erschallen. Isabels Thema, das zweite und dritte in „Let Us Quest“ vorgestellte Thema bleiben bis nach dem Schlusskampf komplett aus. Stattdessen rumort und rumpelt die Musik 40 Minuten generisch vor sich hin. Die Actionmusik, die im Rahmen eines Fantasyspektakels, so pubertär es auch sein mag, wahrscheinlich Gelegenheiten für schicke Themenverarbeitungen geboten hätte, ist von typischen staccato-Streichern, grummelnden und brüllenden Chören und einigen gewichtigen Blechbläserlinien geprägt. Hin und wieder kommt auch eine E-Gitarre zum Einsatz, die entweder generische Riffs spielen oder laut aufjaulen darf. Eine etwas interessante Idee besteht aus dem bewussten Einsatz von antiquiert klingenden Synthieeffekten, die an Fantasyfilme der 80er erinnern, aber die vermögen dieser über weite Strecken uninspirierten Musik einen individuellen Anstrich zu verpassen. Teilweise kommt die Musik über rein atmosphärisch-funktionales Gebrummel nicht hinaus. Erst als zum Schluss der Sieg errungen ist, kommt das so herzlich willkommene zweite Thema aus „Let Us Quest“ wieder zum Einsatz und auch Isabels Thema darf noch einmal von Lisbeth Scott intoniert werden.

YOUR HIGHNESS ist eine enttäuschende Mischung aus verschenktem Potential und kompositorischer Unzulänglichkeit oder einfach Lustlosigkeit. Immerhin werden die 40 Minuten generischer RCP-Musik von einigen ansprechenden Passagen gerahmt, von deren Art man sich mehr gewünscht hätte. Besonders das fulminant eingeführte zweite Thema hätte mich noch gut bei der Stange halten können.

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Am 23.3.2019 um 12:15 schrieb Mephisto:

A propros Goldsmith und schönes Thema: Hier läuft gerade RANSOM. Dieses Album macht mir schon weitaus mehr Freude. Es ist ein Jammer, dass es diese Musik nicht in die Tadlow-Neuaufnahmen von Goldsmith geschafft hat, denn hier ist Goldsmith eine wirklich packende Thrillermusik mit fantastischem Thema gelungen. Sehr hörenswert, auch in der Prometheus-LP-Rip-Variante, die wahrscheinlich die bestmögliche Quelle für diese Musik bleiben wird :(

Interessant - so spektakulär fand ich den nie, auch das Thema nicht. Im direkten Vergleich mit anderen, melancholischen Euro-Themen von ihm aus der Zeit (etwa THE LAST RUN oder THE CASSANDRA CROSSING) zog der für mich immer den kürzeren. Aber zugegeben: die Musik leidet auch sehr unter der miserablen Klangqualität der Prometheus-CD. 

A propos schlechte Klangqualität: 

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GREMLINS 2: THE NEW BATCH (Jerry Goldsmith)

Die Deluxe Edition, die ich mir zum Glück nie gekauft habe... auf Spotify habe ich die in den letzten Tagen mal etwas öfter laufen lassen. Und abgesehen vom letztlich eher marginalen musikalischen Zugewinn (viel Variation dessen, was man schon auf dem alten Album hatte), ist der Klang maximal verschlimmbessert worden. Die schöne, fragil-leichtfüßige Transparenz des alten Albums ist einem lauten, fetten Klangbild gewichen, das sich wie dicker Schleim auf die Ohren legt - die Musik kann nicht mehr atmen, alles ist stickig, dumpf, laut und undifferenziert. Mir fehlt leider das tontechnische Know-How, um zu beschreiben, was genau hier gemacht wurde - es macht den Eindruck, dass Loudness/Bässe hochgedreht wurden, vielleicht sind es auch ganz andere Bänder in schlechterem Zustand - jedenfalls nimmt es mir gänzlich die Freude an der Musik. Wer war hier verantwortlich, Mike Matessino?

Ein Unding - ich bleibe bei meiner alten CD. 

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Lorne Balfe - IRONCALD

Bei IRONCLAD handelt es sich um die bisher teuerste walisische Independent-Filmproduktion. Der Film behandelt das beliebte Motiv einer gegen eine Übermacht durch tapfere Helden verteidigten Festung. IRONCLAD ist eine äußerst brutale und actionlastige Version dieser Geschichte, in der ein paar Kreuzritter die Bewohner von Rochester Castle im Kampf gegen eine von King John angeführte Horde Nordmänner unterstützen. Bei allem guten Willen krankt IRONCLAD an den üblichen Ärgernissen des zeitgenössischen Kinos: Eine furchtbar verwackelte Kameraführung lasst einen in den Actionsequenzen kaum nachvollziehen, wer gerade was macht, billig aussehende CGI-Bluteffekte wollen sich nicht in das Gesamtbild einfügen, Farbfilter rauben dem Bild jede Natürlichkeit etc.

Die Musik zu IRONCLAD komponierte Lorne Balfe, der bisher als Assistenz in den Remote-Production-Studios für diverse Großproduktionen „additional music“ komponiert hatte. Ich habe mir die CD damals beim Colosseum-Räumungsverkauf bestellt, weil ich dachte, mir noch einmal einen Überblick über jüngere Strömungen der Filmmusik zu verschaffen, nach einer Filmsichtung, in der ich Balfes Musik hauptsächlich als grummelnden Brei wahrnahm, habe ich die CD aber doch erstmal im Regal verstauben lassen. Nun aber war die Zeit reif, IRONCLAD eine weitere Chance zu geben und ich bin ehrlich gesagt positiv überrascht.

Natürlich enthält IRONCLAD die typischen Zutaten einer zeitgenössischen Kinoproduktion, die cineastisch aufgepeppte Begebenheiten dieser Epoche thematisiert: Die massigen Streicher bestreiten den Hauptteil der Musik und werden mit wuchtigem Schlagzeug flankiert und teilweise um mächtige Blechbläserklänge und einen Chor ergänzt. Dabei setzt sich IRONCLAD aber durch ein überdurchschnittlich differenziertes Klangbild von ähnlich gelagerten Musiken – ich denke da besonders an den breiigen KING ARTHUR – ab.

Besonders erfrischend auch die wichtige Rolle, die die Solovioline einnimmt. Mehrfach legt sie sich als lyrisches Melodieinstrument über die breiten Streicherteppiche oder schält sich langsam aus den a-capella-Chören heraus. Sogar den ewig gehetzten rhythmischen Streichern, die sich in gefühlt jeder „epischen“ Filmmusik breitmachen, kann Balfe eine neue Facette abgewinnen, indem er bei Prinz Johns Ankunft die Solovioline parallel zu den tiefen Celli und Bässen ihre staccato-Figuren ausführen lässt. Weitere Soloinstrumente wurden übrigens von der deutschen Gruppe „Corvus Corax“ eingespielt.

Dennoch bildet die Actionmusik leider den entscheidenden Schwachpunkt der Musik und somit auch des Albums. Hier erschöpft sich Balfes Komposition in den immergleichen Schlagzeugrhythmen, Staccatostreichern, massigen Chorrufen und einigen eingestreuten getragenen Passagen. Bei einem Film, in dem Kampfhandlungen und die entsprechende Musik einen großen Raum einnehmen, ist es immer ein besonderes Ärgernis, aber momentan leider die Norm, dass insbesondere die Actionmusik so uninspiriert daherkommt.

Bezüglich der melodischen Ebene: Natürlich kann man hier keine opernhafte leitmotivische Arbeit erwarten, interessanterweise orientiert sich Balfe bei der Zuordnung seiner melodischen Elemente an die traditionelle Trias: Neben jeweils einem Thema für den Protagonisten und den Antagonisten etabliert er zusätzlich für die aufkeimende Liebesbeziehung zwischen dem Helden und dem Burgfräulein ein Liebesthema. Das Thema für Marshal bzw. ihn und seine Ritter ist wie das Liebesthema sehr schlicht gehalten und gewinnt seinen oftmals lyrischen Charakter insbesondere durch die wirkungsvollen Darbietungen der Solostreicher oder stimmungsvolle Chorarrangements. Einen Missgriff stellt hingegen das Thema für Prinz John dar. Es besteht aus einer orientalisch anmutenden Männervokalise und soll wahrscheinlich – wie einige weitere eingestreute Orientalismen – auf den historischen Kontext der Kreuzzüge hinweisen. Das scheint insbesondere im Prolog, in dem die geschichtlichen Hintergründe erläutert werden, noch einigermaßen angebracht, aber ein mit dem orientalischen Idiom spielendes Thema einem europäischen Herrscher in einem einzig auf dem britischen Festland spielenden Film zuzuweisen, verfehlt im wahrsten Sinne des Wortes das Thema. Glücklicherweise beschränkt sich der Einsatz des Prinz-John-Themas lediglich auf wenige Passagen. So sehr ich auch begrüße, wenn ein Komponist versucht, seiner Musik durch ein weiteres Element eine neue Facette hinzuzufügen, so bequem und widersinnig erscheint es mir hier. Solch exotisches Kolorit ist eben schnell entworfen und kann vage auf den Hintergrund der Geschichte verweisen, wirkt dann aber auch wie eine Notlösung bzw. verkrampft.

Über das Album selbst kann man nicht meckern. Das Begleitheft enthält lediglich ein paar Filmbilder, mit rund 60 Minuten ist die CD gut bestückt, aber nicht zu lang. Eine Runde Sache und eine größtenteils positive Überraschung aus dem Hause Remote Control Productions!

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Ich höre gerade Andrew Kawczynskis Musik zur chinesischen Flieger-Action SKY HUNTER.

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SKY HUNTER - Andrew Kawczynski

Kawczynski hat mit SKY HUNTER einen heroischen RCP Actionscore erster Güte abgeliefert. Der Score bietet ein schönes heroisch militärisches Hauptthema sowie weitere kleinere heroische Themen und Motive, die sich durch den Score ziehen. Der Score ist durch und durch mit Elektronik durchsetzt...jedoch begleitet auch vom Orchester. Die Actionmusik ist schön rhythmisch, jedoch auch sehr einfach gehalten. Sehr adrenalinfördernd. Trotz der Elektronik artet die Musik nicht in Lärm oder pures Sounddesign aus. Alles immer melodisch und rhythmisch. Die romantischen Passagen werden ganz vom Orchester gespielt und bieten ebenfalls gelungene melodisch-emotionale Momente. Der Score verzichtet auf zu viel Patriotismus und auch auf einen chinesischen Einschlag. Insgesamt ein sehr gelungener kurzweiliger RCP Actionscore, dessen Klang für die letzten 10 Jahre aber auch typisch ist.

 

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Heute Abend gab es auf WDR eine Dokumentation über das Phantasialand.
Unter anderem wurde auch über die Musik gesprochen - z.B. zur Wasserbahn Chiapas, deren Kompositionen
zum Teil von einem 70-Mann-Orchester (Budapest) aufgenommen wurde

Das Maintheme ist ein echter Ohrwurm

Das 36-Minuten Album gibt es auch bei Spotify

 

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Bei mir geht es heute Morgen auf's Wasser. 

Gerade läuft die Musik zu Waxmans PIRATENKÖNIGIN, wie der Film auf deutsch heißt. Ein wunderbares Kleinod an Filmmusik. Kein Meisterwerk, aber eine sehr schöne Arbeit zu dem Abenteuer. Als Geigerin gefällt mir vor allem "Anne In Yellow Dress" sehr gut. 

 

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Und danach geht es vom karibischen Meer auf die Moldau. 

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Ich höre gerade DAS LIED VON BERNADETTE. Ein Meisterwerk der Filmmusik. Toll instrumentiert, fantastische Charakterzeichnung, Alfred  Newman in Topform. Diese CD sollte in der Sammlung jedes Liebhabers stehen. 💖

Hier eine Suite:

 

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Bei mir gibt's an diesem trüben Vormittag eine wahrscheinlich sehr unbekannte Perle:

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José Nieto - CRUSADES

CRUSADES – PILGER IN WAFFEN war eine von Terry Jones aufwendig produzierte TV-Miniserie. Für die opulente Produktion stand dem Komponisten José Nieto nicht nur ein mittelgroßes Orchester, sondern auch ein Chor zur Verfügung, um den verschiedenen Themengebieten der Kreuzzüge gerecht zu werden. Der Komponist musste neben verschiedenen religiösen Aspekten auch die Zeit und verschiedenen Orte der historischen Ereignisse musikalisch treffend umsetzen.

Als eine Art „musikalische Visitenkarte“ für die Kreuzritter und generelles Signum der Serie fungiert ein sehr knapp gehaltenes Motiv in Form von zwei dissonanten Tuttischlägen, zu denen der Chor das Wort „Christe“ intoniert – ein äußerst wuchtiger und archaischer Moment, mit dem Nieto die Vorspannmusik eröffnet, und der im weiteren Verlauf der Musik immer wieder durchschlagen wird – so z. B. in „In the Name of God“ oder „Christe“, wo Nieto anschließend eine liturgisch anmutende Linie für den Chor in das polyphone Gerüst mehrerer Streicherlinien einspinnt. Dabei verhalten sich die einzelnen Linien der Streicher und die des Chores harmonisch nicht kongruent zueinander, sodass immer wieder unbequeme Reibungen und dissonante Felder entstehen. Eine wahrhaft effektive Passage, die – der Violinenlinie beraubt – in „The Power of the Stone“ und später in „Night Attack“ noch einmal aufgegriffen wird. Neben solchen offensichtlich auf christliche religiöse Musikpraxis rekurrierenden Passagen setzt Nieto den Chor aber auch in weiteren Passagen ein wie in der ein bisschen an Orffs Carmina Burana erinnernden Vorspannmusik. Neben dem gewichtigen Einsatz des Vokalensembles als massigem Klangkörper weiß Nieto den Chor auch für sakrale Momente einzusetzen, so z. B. in Kombination mit hohen Streichertremoli zu Beginn von „Miracles“, indem der Komponist auch eine die Töne eines Mollakkordes umfassende Pendelfigur aufgreift, die er bereits in „Regina Coeli“ etablierte. Solche schlichten, auf einfachen harmonischen Elementen aufbauende und rhythmisch gleichmäßige Motivzellen bilden den Grundstock für Nietos Begleitmusik zu CRUSADES, die auf Grund der sehr klar gehaltenen Instrumentierung immer sehr fasslich bleibt. Nur selten kommt es zu wirklichen Ausbrüchen wie in der zweiten Hälfte von „Saladin’s Force“ oder dem Beginn von „Massacre in Antiocha“, wo ein wilder, über 20 Sekunden andauernder Ausbruch der Pauke mit massigen Schlägen der Großen Trommel das Fundament für wird flackernde Blechbläser und schwere Posaunentöne bildet. Von solchen Momenten hätte ich durchaus gerne mehr gehört, aber Action ist auf diesem Album trotz der Thematik überaus rar. Wirklich kriegerisch wird die Musik tatsächlich erst zum Schluss, wenn in „Night Attack“ das Schlagzeug noch einmal voll ausbrechen darf und nun auch von einer kleinen Trommel ergänzt wird.

Die Zeit des Mittelalters schlägt sich in einer typischen, leicht tänzerisch anmutenden Melodie in „Peter the Hermit“ nieder, die der Flöte über eine typische Bordunquinte einer Violine und der Harfe intoniert und schließlich vom ganzen Orchester übernommen wird. Interessanterweise bequemt sich Nieto nicht damit, ein schmuckes tänzerisches Stück zu schreiben, sondern lässt die trügerisch fröhliche Grundstimmung zum Schluss von mild dissonanten Linien im Orchester unterwandern und trüben. Zu Beginn von „Peace for Jerusalem“ schimmert außerdem die Ballade durch, die Richard Löwenherz zugeschrieben wird und die Miklós Rózsa bereits in seinem Prolog zu IVANHOE aufgriff.

Das orientale Setting der Serie fängt Nieto auf verschiedene Art und Weise ein. Da wäre zunächst einmal das klagende, auf der „Zigeunertonleiter“ basierende Thema für Saladin, das – auch wenn es wahrscheinlich eine Todsünde ist, das zu schreiben – auch etwas jüdisch anmutet und so auch in einem „Exodus-Drama“ erklingen könnte. In „Egypt“ und „Kidnap“ kommt außerdem auch orientales Instrumentarium zum Einsatz.

Mit 40 Minuten ist gut die Hälfte der vollständigen Musik auf CD vertreten und ich denke, man kann davon ausgehen, dass hier eine gute Auswahl getroffen wurde. Die wenigen musikalischen Wiederholungen fallen nicht negativ auf, sondern festigen tragende Elemente der Komposition. Kein Stück übertrifft die Laufzeit von zweieinhalb Minuten, weshalb sich verhältnismäßig kurze Passagen aneinanderreihen. Diese vermitteln aber einen größtenteils formal geschlossenen Eindruck. Insgesamt hat Nieto eine sehr atmosphärische und anspruchsvolle Musik komponiert, deren Hauptaugenmerk weniger auf wuchtigem Klang und prägnanten Themen liegt als auf durchsichtiger Instrumentierung und einem erfrischenden Spiel mit den gängigen Klischees. Ich würde dieses Album durchaus auch Freundinnen und Freunden der Trailermusik empfehlen, die hier bestimmt eine Auswahl von erfreulich kraftvollen, wenn auch nicht überdimensionierten Chor- und Orchesterpassagen treffen können. Das Album ist also kein Muss, aber eine willkommene Bereicherung auf dem Gebiet „Mittelalterfilmmusik“.

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HARRY POTTER AND THE PHILOSOPHER'S STONE - John Williams

Wahrscheinlich meine erste eigene Filmmusik-CD, wenn mich nicht alles täuscht. Zumindest war es damals meine erste Bestellung, die ich damals via Amazon.de getätigt habe.
Das Update zum Set von LaLaLandRecords wird wohl irgendwann anstehen, aber bis dahin muss diese CD genügen. Würde die CD ja dann gerne weitergeben, dass sie weiterleben kann, aber wer hat die heutzutage noch nicht?^^

Und auch wenn ja immer wieder die Kritik oder Anmerkung ankommt, dass hier John Williams auf Mechanismen und Klänge aus seinem Werk davor (HOOK etc.) zurückgreift, so bleibt die Musik doch eine bis heute erinnerungswürdige, ja gar ikonische Arbeit, mit der Wiliams mal wieder über das Filmmusik-Volk hinaus Hörer erreichen konnte.

Im jetzigen Albumschnitt mag er das Thema wohl im ersten Drittel sehr ausreizen, aber es erhält ja auch schon hier seine Variationen.

Gibt es denn jemanden, der nichts mit der Musik anfangen kann oder sie für nicht gelungen hält?

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Der Score ist absolut gelungen und hat HARRY POTTER musikalisch Magie gegeben. Natürlich kann man die Anspielungen an HOOK oder Tschailkovsky anmerken, und das stimmt. Auch, dass es ein paar Hänger gibt, doch unter dem Strich nimmt John Williams einen ab der ersten Note mit in die Welt von Hogwarts und entlässt uns mit dem bezaubernden LEAVING HOGWARTS. Mir gefällt die Filmversion von der Winkelgassenmusik besser, aber das ist eine Kleinigkeit. Die Musik ist vielleicht keine Innovation, aber sauber gearbeitet, untermalt den Film wunderbar und kann darüber hinaus genossen werden. Ausserdem bietet sie jungen Leuten nach wie vor einen Zugang zur orchestralen Musik. Was wollen wir denn mehr? 

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THE MUMMY - Jerry Goldsmith

Eine CD, die auch bald ein Update erhalten dürfte, durch die expandierte Neuveröffentlichung von Intrada.

Aber auch so offenbaren die sechzig Minuten einen tollen Score, die einem mal wieder deutlich aufzeigen, wie viel Wert die Themen und auch die Instrumentierung durch Goldsmith doch sind und wie gerne man sich doch auch heutzutage solch ausdrucksstarken, natürlichen Score mal wieder öfters wünschen würde. Hier hauen die Trompeten und Trommelwerke einfach noch spürbar rein und die sanften Flötenklänge lassen einen mitschweben.

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vor 6 Minuten schrieb SilvestriGirl:

Der Score ist absolut gelungen und hat HARRY POTTER musikalisch Magie gegeben. Natürlich kann man die Anspielungen an HOOK oder Tschailkovsky anmerken, und das stimmt. Auch, dass es ein paar Hänger gibt, doch unter dem Strich nimmt John Williams einen ab der ersten Note mit in die Welt von Hogwarts und entlässt uns mit dem bezaubernden LEAVING HOGWARTS. Mir gefällt die Filmversion von der Winkelgassenmusik besser, aber das ist eine Kleinigkeit. Die Musik ist vielleicht keine Innovation, aber sauber gearbeitet, untermalt den Film wunderbar und kann darüber hinaus genossen werden. Ausserdem bietet sie jungen Leuten nach wie vor einen Zugang zur orchestralen Musik. Was wollen wir denn mehr? 

Welche Momente sind denn für die dich die Hänger?

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