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Marcus Stöhr

Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)

Empfohlene Beiträge

Mal was ganz Exotisches:

Allyn Ferguson - The Film Music Of Allyn Ferguson ("The Man in the Iron Mask", TV 1977 und "The Count of Monte Cristo")

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Wer schon etwas älter ist, kennt vielleicht die 70er TV Version von "Der Mann mit der eisernen Maske" mit Richard Chamberlain. Lief früher unzählige Male im TV, heute leider gar nicht mehr; ich habe den Film damals geliebt und mir jede Ausstrahlung angesehen.

Die "Ironie" ist, trotz (vermutlich) geringstem Budget in meinen Augen die bis heute beste Verfilmung des Stoffes, da kann kein aufgeblasenes Big-Hollywood-Opus mithalten. Grimmige Atmosphäre, superbe Dialoge, enorme Spannung und ein klasse Twist am Ende, grossartige englische Schauspieler (vor allem Patrick McGoohan als Bösewicht) und die gelungene Musik.

Meiner Ansicht nach hat die Musik zwar manchmal einen leichten "John Barry-Touch", ist aber eigenständig genug, um zu überzeugen. Sie ist auch dynamischer als Barrys Historienfilm-Scores. Die Musik zu dem zweiten Film, den ich leider nicht kenne, ist auch atmosphärisch und passt zu einem Historiendrama. Mir gefällt die Musik zum "Mann mit der eisernen Maske" aber besser.

gruss

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Flesh and blood (Poledouris, ISC):

bereits mein dritter Hördurchgang. Einfach phantastisch: lupenreiner Stereoklang, der vieles entdecken läßt, was vormals nicht hörbar war. Auch durch die Anordnung der Tracks in filmchronologischer Reihenfolge bekommt man einen neuen, besseren Höreindruck (die Bonus Tracks waren im Prometheus-Album angehängt und damit etwas verloren). Was Hilde im 23. Track zu hören glaubte (Tuba..) könnte m.E. ein Sousaphon sein (die Tonlage ist selbst für eine Tuba recht tief).

Schlägt Conan um Längen und ist eine Anschaffung in jedem Fall (auch wenn man die Vorgänger hat) wert. Gaaaaanz großes Kino für die Ohren und Lob an Intrada.

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Hans-Zimmer & Co - The Holiday

Mir ist egal. wieviel da mitgearbeitet haben. Zimmer und seine Crew beweisen hier, dass sie weitaus mehr auf dem Kasten haben.

Es ist nicht nur der Track "Maestro", wo sich Zimmer respektvoll und sehr schön vor seinem Vorbild verneigt, nein, es ist die gesamte Mischung des Scores.

Einmal schön beswingt, dann geben sie sehr gefühlvolle Takte von sich. Mir ist so ein Zimmer tausendmal lieber als der Inception oder Batman-Zimmer.

Schade, dass er die Qualität in diesem Genre (Romantic-Comedy) mit "Its Complicated" nicht mehr bestätigt hat.

Aber "The Holiday" ist absolut Top!!

9/10

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Wenn dir THE HOLIDAY gefällt, dann probier mal SPANGLISH aus - einer der schönsten, erfrischendsten Zimmer-Scores der letzten Jahre.

Nachdem ich vor einigen Tagen INCEPTION zum zweiten Mal (auf DVD) gesehen habe, würde ich sogar sagen, dass Zimmers Musik in Sachen Filmwirkung auch durchaus zu seinen gelungeneren Scores der letzten Zeit zählt. Allein das Thema für DiCaprio und seine verstorbene Frau (in "Time" voll ausgespielt) hat im Film eine enorme Wirkung. Kompositorisch flach, sicher - aber äußerst wirkungsvoll.

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Hab gerade "Cross of iron" von Ernest Gold gehört:

Schön, daß Bruce Kimmel den wiederveröffentlicht hat. Statt der Liner notes von Nick Redman zu den Produjktionsschwierigkeiten von CoI hätt ich mir aber lieber die Trackerläuterungen gewünscht, die auf der alten Gatefold-LP enthalten waren. Sie erleichtern stellenweise den Zugang zu Golds Werk. Redman ist ja ausgewiesener Peckinpah-Kenner, aber bei diesem Release geht´s ja wohl eher um Golds Musik

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Wenn dir THE HOLIDAY gefällt, dann probier mal SPANGLISH aus - einer der schönsten, erfrischendsten Zimmer-Scores der letzten Jahre.

Seh ich genauso und ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass The Holiday nur eine schwache Kopie von Spanlish ist.

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Flesh and blood (Poledouris, ISC):

Auch durch die Anordnung der Tracks in filmchronologischer Reihenfolge bekommt man einen neuen, besseren Höreindruck (die Bonus Tracks waren im Prometheus-Album angehängt und damit etwas verloren)

Ich programmiere mir die Trackliste immer so, dass die Bonustracks im normalen Ablauf drin sind. Hab mir extra einen kleinen Notizzettel in die CD gelegt. :D

Großartiger Score, auch wenn er bei mir nicht an Conan rankommt - beide laufen bei mir aktuell wieder mal recht häufig. Mir reicht trotzdem die alte Ausgabe. ;)

Alex

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Seh ich genauso und ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass The Holiday nur eine schwache Kopie von Spanlish ist.

Fand ich eigentlich gar nicht, bei "The Holiday" war für mich mehr Gefühl im Spiel, was mir mehr zusagte, während es bei "Spanglish" eher dezenter war.

Aber beides sind tolle Scores, doch "The Holiday" gefällt mir ein klein wenig mehr ;)

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;)

Bei mir zeigt es das Bild nicht an, deshalb hier noch in Worten, was ich höre: Alexandre Desplat, Harry Potter 7.1 ... Eigentlich hatte ich bisher mit Desplat noch nicht viel am Hut. Aber wenn man die Potterreihe im CD Regal vollständig haben will, muss man wohl. Und ich muss sagen, mir gefällt, was ich höre!

bearbeitet von Thomas Nofz
Photos Lumos! :-)

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Greife immer mal wieder zu einem meiner Jarre Favoriten: The professionals.

Mochte den Film damals ob seiner genialen Besetzung: Robert Ryan, Lee Marvin, Burt Lancaster, Woody Strode, Claudia Cardinale. Großes Kino superb inszeniert von Richard Brooks. Der Filmscore hat den Film atmosphärisch gut unterstützt. Sicherlich kein so ausgereiftes Werk wie sein Lawrence oder Ryan´s Daughter, aber hörenswert.

Böte sich FSM an um dem Score die Erweiterung und notwendige klangliche Auffrischung zukommen zu lassen.

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Bisher habe ich diesen Score gekonnt, aber eher ungewollt ignoriert. Und was soll ich sagen: ich bin hin und weg. Einfach große Klasse wie hier gezeigt wird, wie man als "neuer" Komponist eine Serie gebührend fortsetzt und genügend eigene Akzente zu setzen vermag. Und jetzt kommts... ich finde den Score, vorallem hinsichtlich des Action-Scorings, besser als die beiden Vorgänger des Herren Williams. Ganz große Klasse! ;)

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Oliver, dann probiere doch mal diese hier aus:

http://www.youtube.com/watch?v=SEztdvWb3zA

hach gg eine der Suiten, die ich sehr gerne von dir höre :)

Übrigens beim Durchforsten von amazon hab ich die nächsten zwei Thomas Newman Scores für den Monat Februar (vielleicht lasse ich sie mir zum Geburtstag schenken) schon eingeplant ;)

White Oleander und Finding Nemo ;)

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Sehr gut! Von Newman kann man nie genug haben! :D

Übrigens, AMERICAN QUILT gibt es sehr günstig bei Amazon... so zum Nebenbeibestellen. :)

Gehört AMERICAN QUILT zu einen deiner Lieblingsscores, weil du ihn mir grad soo bisserl überzeugen willst, dass ich ihn mir so schnell es geht hole ;)

so nach dem "The War" wird ein wenig der gehört

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Jerry Goldsmith - Basic-Instinct

Mal schauen ob ich mir da irgendwann mal die Expanded Fassung hole ;)

bearbeitet von horner1980

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Gehört AMERICAN QUILT zu einen deiner Lieblingsscores, weil du ihn mir grad soo bisserl überzeugen willst, dass ich ihn mir so schnell es geht hole :)

Ja, absolut! Zwar hätte der CD eine Trennung von Songs und Score á la THE WAR sehr gut gestanden, aber die Musik Newmans gehört für mich zu seinen schönsten und gefühlvollsten.

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Gast Elrond79

Hallo ich wusste nicht wie ich ein neues Thema erstellen konnte. Auf der Web Site fand ich keinen Reiter wie man ein neues Thema eröffnen kann, Meine Frage ist. Gibt es einen Soundtrack von "John Debneys" Yohi Bear? Der Score fand ich echt toll, leider finde ich keinen Soundtrack

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The Next Three Days ~ Danny Elfman

The Next Three Days ist wohl einer der langweiligsten und uninteressantesten Danny Elfman Scores der mir jemals zu Ohren gekommen ist!

Harry Gregson-Williams,den Spezialisten für belanglose Fließbanduntermalung vornehmlich in Verbindung mit Tony Scott Dutzendware hatte man wohl nicht bekommen können, so kommt es mir jedenfalls vor wenn ich dieser Musik lausche.

Auch ein gedehnter Actiontrack wie „Breakout“ (Track: #16) mit seinen 8:20 Min. Laufzeit kann hier nichts mehr retten, es bleibt einfach eine rein filmdienliche Routinearbeit ohne Mehrwert.

Das einzig Positive hierbei ist, dass man Danny Elfman unverkennbar an seinen Stilismen, wie Streicherarbeit oder Rhythmik heraushören kann und das es hier und da ein paar nette Stellen gibt, ansonsten bleibt mir auch nach mehrmaligem anhören der CD nichts von der Musik haften.

Mit über 71 Minuten Spielzeit ist die CD für das musikalische Material auch eindeutig zu lang, eine "klassische" alte Varése Laufzeit von 30-35 Minuten hätte völlig gelangt.

Laut Elfman war die Zusammenarbeit mit Regisseur Paul Haggis, Zitat: „...an all-around great experience...“

Für mich bleibt das Ganze leider eher eine "experience" der belanglosen Art.

Bleibt vielleicht noch anzumerken, dass ich den Film nicht kenne, kann mir aber kaum vorstellen das sich nach einer Sichtung etwas an meiner Meinung zur Musik ändern würde.

Fazit:

Unterm Strich bleibt ein Thriller/Drama Score wie es sie seit einigen Jahren dutzendweise zu hören gibt, dicht am Sounddesign und eher flächig als dramaturgisch angelegt.

Routinearbeit, Harry Gregson-Williams, Sounddesign

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da ich ihn grade suite, läuft der Score grade in meinen Ohren.

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John Williams - The Missouri Breaks

find den wirklich großartig.

Tolle Themen, die meistens von einer Harmonica gespielt werden.

Eher das Gegenteil eines der großen Bernstein-Western-Musiken, klein gehalten in der Instrumentenanzahl, aber herrlich orchestriert.

Er hat etwas, aus dem ich mich seit einigen Tagen nicht entziehen konnte.

Fast schon hypnotisierend wirkt er auf mich, trotz der flotteren Tracks.

8/10

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