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Johnny Depp und Jerry Bruckheimer machen die Kritiker verantwortlich für den "Lone Ranger"-Flop.

 

Schlechte Verlierer. Wäre der Film besser (und deutlich kürzer) gewesen, hätte Bruckheimer nicht schon vier Wochen vor Start fast verzweifelt versucht, die Erwartungen herunterzuschrauben ("das Kino-Publikum bleibt unberechenbar").

 

Und komischerweise sind Kritiker und schlechte Besprechungen als Prügelknaben ja kein Thema, wenn (zu recht) verrissene Filme Boxoffice-Hits werden. Von den seltenen Erfolgsmomenten, in denen überschwengliche Texte ihren Teil dazu leisten, dass ein kleiner Film zum grossen Erfolg wird (THE CONJURING) mal nicht zu reden...

 

P.S.: Richtig amüsant ja der Depp -

 

 

“I think the reviews were written when they heard Gore (Verbinski) and Jerry (Bruckheimer) and me were going to do ‘The Lone Ranger’,” Depp said. “They had expectations that it must be a blockbuster. I didn’t have any expectations of that. I never do.”

 

Ist THE LONE RANGER ein missverstandener kleiner Autoren-Film, oder was? :D

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Sie haben schon recht, dass von Anfang sehr negativ bzw. ich wüde sagen sehr skeptiach über das Projekt berichtet wurde, aber ich glaube dafür haben schon zu viele schlechte Filme viel eingespielt, dass man das wirklich als Grund bei "Lone Ranger" nehmen könnte.

 

Ich finde es aber auch schade, denn für mich war "Lone Ranger" der unterhaltsamste Blockbuster der letzten Monate.

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Soweit ist es ja (noch) nicht, dass man einem Film nicht seine Schwächen und Defizite vorrechnen darf. Und die Ausrichtung des Gejammers - dass die Leute und Berichterstatter einen großen Erfolg erwartet hätten - ist angesichts des Budgets und der Auswertung komplett lachhaft.

 

Ich mochte den ja eigentlich. Ist halt nur etwa 50-60 Minuten zu lang...

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Es wurde eben mehr über das (irrsinnige) Budget des Films berichtet, als über den Film selbst. ;)

 

Klar, aber das liegt ja auch am (irrsinnigen) Budget des Films. :D

 

Ich finde es sehr unterhaltsam zu sehen, wie Produzenten und Entscheider erst monate- oder jahrelang das ganz, ganz dicke Unterhaltungskino-Ding ankündigen und dann, ca. 4 Wochen vor Start (wenn das Tracking beginnt), in die Eisen gehen und die kommerziellen Chancen ihres Films herunterreden. Denn niemand will sich am Startwochenende vorrechnen lassen müssen, dass XY Millionen Dollar ja "deutlich unter den Erwartungen" sind...

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Das Ganze war von Anfang an hohes Risiko. Bei so einem überdimensionierten Budget ist ein Flop ja fast schon vorprogrammiert. Auch wenn man wohl davon ausging "Regisseur und Darsteller aus "Fluch der Karibik" = Erfolg von "Fluch der Karibik"". Es ist einfach der Sommer der gigantischen Flops, ich weiss gar nicht, wann zuletzt so viele große Filme so dermaßen abgesoffen sind. Das ist ja nicht nur der "Lone Ranger", sondern auch "After Earth", "Pacific Rim", "White House Down" oder jetzt aktuell auch "Red 2" und "R.I.P.D.", der nach über zwei Wochen weltweit gerade mal 48 Millionen Dollar gemacht hat bei 150 Millionen Budget. Die Filme wären bei moderateren Budgets zwar auch nicht große Hits geworden, aber man hätte nicht solch gigantische Verluste hinnehmen müssen. Bei Disney rechnet man anscheinend mit einem Verlust von 150 Millionen Dollar beim "Lone Ranger".

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Irgendwann ist der Markt eben auch mal übersättigt.

"Despicable Me 2" und "The Conjuring" sind dagegen richtige Abräumer, besonders von "Despicable Me 2" war ich überrascht, weltweit schon über 700 Millionen Dollar. Woher auch immer dieser Run darauf herkommt. Der 20-Millionen-Dollar-Conjuring hat jetzt schon 20 Millionen Dollar mehr eingespielt als der "Lone Ranger". :D

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Irgendwann ist der Markt eben auch mal übersättigt.

 

Selbst die Jungs von Total Film, selbst ja eher Teil des Problems als der Lösung, reden schon von blockbuster burnout. So ist das eben: Ein ganzjähriges Überangebot an dicken Unterhaltungsfilm-Pötten, mörderischer Wettkampf um die Pole Position im Sommer - das kann ja auf Dauer nicht gut gehen. Zumal die Verbrauchszeiten auch immer kürzer werden: Die Zeiten, wo ein populärer Hit monate- oder jahrelang in den großen Häusern läuft, ist lange vorbei.

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Total Film Teil des Problems? Produzieren die Blockbuster?

 

Nee, aber die machen ja (wie auch Empire) eifrig mit baim Rühren der Werbetrommel: Dicke, unkritische Titelgeschichten, endlose Vorab-Fotos und -Analysen, immer schön das Publikum auf the next big thing einstimmen, auch wenn das eigentlich überproduzierter, murksiger Schrott ist. Was man dann eben erst einige Jahre später und/oder zwischen den Zeilen lesen kann. Etwas peinlich.

 

Ich denke, die Krise in Hollywood ist echt selbst gemacht: Irgendwann gingen die Studios und Verleiher so offensiv mit hohen Budgets und kommerziellen Erfolgsmeldungen um, dass das irgendwann ein echtes Thema wurde, für Berichterstatter wie Zuschauer ("Wollen wir den sehen?" - "Nee, der ist ein Flop."). Dabei kann es einem letztlich völlig egal sein, ob ein Film, den man sieht oder mag, ein Erfolg ist oder nicht.

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Spielberg macht den Sniper Film nun doch nicht...
 

Steven Spielberg will not direct American Sniper, the film adaptation of Navy SEAL Chris Kyle's autobiography, The Hollywood Reporter confirms.
In early May, The Hollywood Reporter exclusively broke the news that the Lincoln director's next project would be American Sniper, which is set up at Warner Bros.
After Spielberg came on board, DreamWorks joined Warner Bros. to co-produce the film, written by Jason Hall (Spread). DreamWorks will drop out of co-producing now that Spielberg has moved on. A source confirmed that Spielberg's vision for the film did not align with Warner Bros.' planned budget.

Quelle: http://www.hollywoodreporter.com/news/steven-spielberg-exits-american-sniper-599747

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Stallone hat in der letzten Zeit ja Twitter für sich entdeckt und ballert nun in regelmäßigen Abständen Gerüchte, News und Wunschdenken bzgl. seiner Projekte raus.

Ganz neu seit heute: Bruce Willis kehrt nicht in Expendables 3 zurück, dafür scheint Harrison Ford nun fest dabei zu sein.

http://www.aintitcool.com/node/63589

 

(Jetzt bitte nochmal bei Kurt Russell nachfragen und ganz lieb bitte bitte machen damit er es sich doch noch überlegt.)

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Der Mann will arbeiten. Hat sich ja auch wieder für Indy 5 ins Gespräch gebracht. 

 

Bei Ex3 verkauft er sich allerdings wirklich unter Wert, diese Streifen werden ihm nicht gerecht. Was ist denn dafür mit dem Willis los? Immer noch ein schlechtes Gewissen, was er bei Die Hard 5 abgezogen hat? Oder hat Stallone ihn nach Sichtung des Films gleich rausgeschmissen?

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So richtig vorstellen kann ich mir den guten Ford auch nicht in einem harten Actionfilm. Passt irgendwie nicht zu ihm.

Allerdings könnte er seine Rolle als US Präsident nochmal auffrischen. Der muss gerettet werden und zeigt dann den Expendables das er auch ganz gut austeilen kann. Trotzdem will ein Bild von abgetrennten Gliedmaßen und literweise (CGI) Blut neben Harrison Ford nicht so recht in meinem Kopf zusammenpassen.

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GREEDY AND LAZY ...... A SURE FORMULA FOR CAREER FAILURE

 

Stallone's twitter. Ist sicherlich auf Willis bezogen. Sein Ruf wird immer schlechter

 

Wenn das stimmt, gibt's doch wenigstens auch 'ne gute Nachricht - für das richtige Geld kann man Brucey bestimmt auch für eine Party engagieren ("Aber das verschwitzte Unterhemd bringst Du mit!") oder einen Kindergeburtstag. Da natürlich im Hasen-Kostüm, logo.

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Ich wundere mich eher, warum Michael Dudikoff, Cynthia Rothrock oder Billy Blanks noch nicht bei Stallones Senioren-Treff dabei waren... Und Nicolas Cage, der macht doch heutzutage auch alles Mögliche :dedektiv:


Johnny Depp und Jerry Bruckheimer machen die Kritiker verantwortlich für den "Lone Ranger"-Flop.

 

Hier gibt es eine schöne Replik von Autor und Kritiker Drew McWeeny, Auszug:

 

 

You feel bruised by the reviews? You want someone to apologize? That's a conversation you can have, but not when you're calling critics liars. I think that's a poor move across the board, and Depp of all people should know that critical reaction and box office response have nothing to do with each other. After all, before Gore gave you the chance to reinvent yourself, Johnny, you were in a whole slew of movies that were well-liked by critics and utterly ignored by the public. Do you think the rabid support I threw behind "Fear & Loathing In Las Vegas" or "Dead Man" or "Ed Wood" was all decided by me based on an agenda?

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Ich wundere mich eher, warum Michael Dudikoff, Cynthia Rothrock oder Billy Blanks noch nicht bei Stallones Senioren-Treff dabei waren... Und Nicolas Cage, der macht doch heutzutage auch alles Mögliche :dedektiv:

 

Steven Seagal fehlt auch noch, Billy Drago und Wings Hauser wären auch noch nett als Bösewichter und natürlich Steve James, Dudikoffs Partner in den American-Fighter-Filmen. :)

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