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Mephisto

Ich höre gerade folgendes Album

Empfohlene Beiträge

Stempel    3.472

BILLIE HOLIDAY

THE DECCA YEARS

1944 - 1950

Ihre Jahre bei DECCA waren geprägt von großen Besetzungen mit Bigbands, Streichern und manchmal sogar Chören.

Teilweise etwas Gewöhnungsbedürftig aber trotzdem sehr gute Musik.

Manche meinen, Billies DECCA-Jahre wären ihre besten gewesen.

Schwer zu sagen.

Eigentlich gab es auch während ihrer Jahre bei Columbia (30er) und Verve (50er) nur wenig zu bemängeln.

Nächste Woche wäre sie 100 geworden.

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scorefun    566

Kommt verdammt gut...(auch wenn es irgendwie bekannt klingt...)

 

 

Nightwish "Endless Forms most beautiful" (Track 1)

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Sharp Dressed Man    1.464

Kommt verdammt gut...(auch wenn es irgendwie bekannt klingt...)

 

Das Album gefällt mir auch sehr sehr gut. Ob es für mich Imaginaerum toppen kann, weiß ich noch nicht (muss es ja auch nicht), aber auf jeden Fall starkes Material drauf. Und selbst wenn es schon irgendwie bekannt klingt, schafft es Nightwish doch für mich das, was viele viele andere Bands in diesem Genre so nicht umgesetzt bekommen. Man spürt immer eine schöne Frische und interessante Ideen, sodass es am Ende eben keine 0815 Songs werden. :-)

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scorefun    566

Was CD3 anbetrifft mit den Orchester-Versionen:

 

WOW - da wird voll auf die Kacke gehauen...waahnsinn; solche Arrangements hat die Band schon lange nicht mehr rausgehauen

Da kommen die bisherigen Orchster-Bonus-Scheiben nicht dran

 

Hightlight:

 

https://www.youtube.com/watch?v=3OM78ddvHNg

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Gast Headphone   
Gast Headphone
Und wo gibt es diese CD 3 mit den orchestralen Sachen? Hast Du da mal nen Link?

Ich seh (z.B. bei amazon.de) nur was von einer Doppel-CD. Wieviele orchestrale Tracks sind denn auf dieser CD 3 drauf?

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scorefun    566

Kann man direkt bei Nuclear Blast bestellen, ich habe das Teil aber gestern sogar bei uns im Wuppertaler-Mediamarkt stehen sehen

 

Nuclear bietet bei amazon auch die Deluxe-Edition des Ear-Books an (incl. einer silbernen EP mit zwei Songs in alternativen Versionen)

 

 

(wieso kommt da kein Bild?)

 

Es sind 9 von den 11 Tracks als Orchesterversion drauf (My Walden und Edema Ruh fehlen, warum auch immer)

 

Der Eröffnungs-Track

 

 

(geil...)

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Stempel    3.472

SWING IS KING

TED HEATH

 

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Der enlische Orchesterleiter Ted Heath spielt mit seiner Band die größten Hits der bekanntesten amerikanischen Swingbands.

DAS GEHT AB!

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Roger Waters - Amused to Death

 

Das beste Solo-Album von Ex-Pink-Floyd-Mastermind Roger Waters​ erhält eine Generalüberholung. Nicht nur der Klang wurde aufgefrischt, das komplette Cover Design ist neu. "Amused to Death" erschien Ende 1992 und das Thema, die Entfremdung der Menschen von der Realität, die so weit geht, dass sogar Kriegsberichterstattung im Fernsehen zu einer Art Unterhaltungsshow wird, ist heute aktueller denn je.

Die Initialzündung für das Album war das Buch "Wir amüsieren uns zu Tode" von Neil Postman. Im Buch spricht Postman von einer Infantilisierung der Gesellschaft durch das Fernsehen und davon, dass das Fernsehen die Meinungsbildung der Menschen stark beeinflusst und lenkt. So wird eben der Krieg im Fernsehen nur eine weitere Berieselung zwischen Gameshows und Talkshows. Diese Gedanken griff Waters auf, er geht aber noch einen Schritt weiter. Wie der Titel bereits verrät, sind wir bei Waters über das zu Tode amüsieren schon hinaus, wir haben uns bereits zu Tode amüsiert. Auch die Überwachung spielt eine Rolle, wie das Cover verrät, Stichwort "Big Brother is watching you". Eine Anspielung auf George Orwells Roman "1984" gibt es auf der Platte ganz zum Schluss und so schliesst sich quasi der Kreis.

Waters verbindet das Alles mit seinen typischen Zutaten, kann man schon fast sagen. Der Krieg spielt hierbei wieder eine große Rolle. Roger hat seinen Vater nie kennengelernt. Dieser kam 1944 in Italien ums Leben, als die Nazis einen Brückenkopf bombardierten, den die britische Armee verteidigen sollte. Roger war zu dem Zeitpunkt erst wenige Wochen alt und der Verlust des Vaters ist auch ein zentrales Thema in Pink Floyds "The Wall". So beginnt "Amused to Death" mit einem Instrumentalstück, "The Ballad of Bill Hubbard". William "Bill" Hubbard war ein Soldat der britischen Armee, der im 1. Weltkrieg verschollen ist. Hubbard ist für Roger der "namenlose Soldat", einer von vielen, die ihr Leben geben, ohne, dass die Welt überhaupt Notiz davon nimmt. Aber so bekommt der "namenlose Soldat" einen Namen und ein Gesicht, wenn man so will.

Im Stück improvisiert Jeff Beck an der Gitarre seinen Part über die sphärische Musik, während man eine originale Tonaufnahme eines Soldaten hört, der Bill Hubbard im 1. Weltkrieg kannte. Dieser erzählt davon, wie er Bill Hubbard schwer verletzt auffand und versuchte, ihm zu helfen. Durch seine Verletzungen konnte Hubbard aber nicht weit laufen und so musste Razzell, der andere britische Soldat, ihn im "Niemandsland" zurücklassen. Bill Hubbard tauchte nie wieder auf.

Der erste Song, "What God Wants Part I", handelt davon, wie Krieg und die Vernichtung anderer Menschen im Namen Gottes durchgeführt und gerechtfertigt werden. Dabei maßt man sich nicht nur an zu wissen, was Gott will, sondern man wähnt Gott natürlich nur auf seiner Seite, weil man ja zu den "Guten" gehört.

Das originale Artwork von 1992 zeigt auf dem Cover einen Affen, der vor einem Fernseher sitzt, aus dem ihn ein großes Auge beobachtet. Das ist im weitesten Sinne auch der Rahmen für das Album. Der Affe, also wir, sitzt vor dem Fernseher und zappt sich zufällig durch die Programme. So hört man in und zwischen den Songs immer wieder das Rauschen des Fernsehers, sowie geisterhafte Stimmen aus Werbespots, von Talkshow-Moderatoren, Nachrichtenbeiträgen und so weiter.

Der damals gerade stattfindende Golfkrieg wird von Waters natürlich auch thematisiert. So wird in "Perfect Sense Part II" das Kriegsgeschehen wie eine Sport-Verantstaltung kommentiert, während "Perfect Sense Part I" Anspielungen auf Stanley Kubricks Film "2001 - A Space Odyssey" enthält. In "The Bravery of being out of Range" geht es wieder um die Abstumpfung des Zuschauers, der den Krieg nur noch als abstrakte Bagatelle wahrnimmt und sich ruhig schlafen legen kann, da man ja zu weit entfernt ist, als dass einem selbst der Krieg gefährlich werden könnte.

In den beiden Stücken "Late Home Tonight Part I & II" geht es um die Bombardierung von Tripolis und Bengasi 1986. Im zynischen Text singt Roger davon, wie die Bomberpiloten "mal eben" ihre Bomben abwerfen und damit Menschen töten, während Zuhause in den USA ihre Mütter interviewt werden, die von ihren heldenhaften Söhnen berichten. "Too Much Rope" handelt davon, dass es niemanden gibt, der die Welt besser lenken könnte. Egal, wem man die Zügel in die Hand gibt:

Moslem or Christians, Mullah or Pope
Preacher or poet, who was it wrote
Give anyone species too much rope
And they'll fuck it up

In "Watching TV" geht es um die blutig niedergeschlagenen Demonstrationen auf dem Tian’anmen-Platz 1989 in Peking. Roger erfindet dafür zwar eine fiktive Person, die dort umkam, macht sie aber zum einzig positiven Aspekt der Medien, indem er davon singt, dass diese Person diejenige unter 50 Millionen Menschen ist, die uns helfen kann, frei zu sein, da sie im Fernsehen gestorben ist.

Was würde man tun, wenn man drei Wünsche frei hätte? In "Three Wishes" findet derjenige, der die Wünsche hat, schnell heraus, dass es nicht unbedingt etwas Gutes sein muss, wenn die Wünsche erfüllt werden. So wünscht er sich unter anderem, dass sein Vater nicht gestorben wäre, als er noch klein war (wieder die Referenz an Rogers eigenes Leben), nur um festzustellen, dass er gerade erst gelernt hat, diese Person zu vermissen, nur, um sie nun wieder vor sich zu sehen.

In "It's a Miracle" singt Roger wieder auf seine ironisch-zynische Art davon, wie die Welt doch besser wird, wenn es nur Dinge wie einen McDonald's in Tibet oder eine Golfanlage im Yosemeti-Nationalpark gibt. Am Ende des Songs geht Waters auch hart mit Andrew Lloyd-Webber ins Gericht, dessen Musik er wegen ihrer Banalität verabscheut, da sie nur dem "Einlullen" der Menschen dient und von den wirklichen Problemen ablenkt.

Im Finale, dem Titelstück "Amused to Death", landen Ausserirdische auf der Erde, die nur noch unsere Schatten vor den laufenden Fernsehgeräten vorfinden und nach einigen Tests zu der Erkenntnis kommen, dass wir uns alle zu Tode amüsiert haben. Das Lied und das Album klingen aus mit der Stimme von Alf Razzell, dem britischen Soldaten vom Anfang, dessen traurige Geschichte von Bill Hubbard nun wenigstens eine etwas positive Wendung nimmt. Er erzählt davon, dass er sich jahrelang Vorwürfe gemacht hat, weil er Hubbard im Niemandsland zurückgelassen hat. Dann wurde aber eine Gedenktafel enthüllt, auf der auch Bill Hubbards Name steht. Dieses Ereignis war für Razzell eine Art Erlösung, da Bill Hubbard nun nicht mehr nur ein "alptraumhaftes Phantom" war, sondern wieder ein Mensch. Auf die Frage, wann Razzell die Gedenktafel besucht hat, antwortet dieser "When I was 87. That would be the year 1984...1984", was auch gleichzeitig die letzten Worte auf dem Album sind, bevor das Rauschen des Fernsehers zum letzten Mal erklingt.

Beim Erscheinen 1992 ging das Album etwas unter, aber es dürfte wohl eines der stärksten Konzept-Alben der letzten 25 Jahre sein. Thematisch ist das alles hochaktuell, durch Smartphones, Tablets usw hat die Entfremdung von der Realität weitere Blüten getrieben und die Medien zeichnen weiterhin ein verzerrtes Bild der Welt, bei dem die Meinung der Leute in die Richtung gelenkt wird, die am einträglichsten ist.

Vor allem auch musikalisch weiss "Amused to Death" zu Überzeugen, was bei Rogers Solo-Sachen nicht immer selbstverständlich war. Dennoch kann man auch hier festhalten, dass Roger die Musik an sich nicht so wichtig ist wie der Inhalt und bei Pink Floyd eher David Gilmour und Richard Wright für die richtige Balance aus Text und Musik gesorgt haben. Trotzdem meine klare Empfehlung für das Album. Hört es, solange ihr euch noch nicht zu Tode amüsiert habt. ;)

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yakuza    26

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Donny Hathaway - Never my love: The Anthology (4CD-Set)

Kannte seine Stimme schon seit einigen Jahren als Duett-Partner von Roberta Flack und stolperte bei der Suche nach Weihnachtsliedern auch über seines ("This Christmas"), was auf dieser Karriereschau natürlich auch mit dabei ist. Solo war er mit kein Begriff, kein Wunder, starb er denn 1979 auch leider sehr früh mit Anfang 30 durch einen Sprung durchs Fenster...im Rahmen seiner Depression mit schizoiden Wahnvorstellungen. Was für eine Stimme - so melancholisch, so sanft, so kraftvoll. Man kauft ihm seine Geschichten ab, vielleicht, weil er so viel in die Höhen, aber vor allem Tiefen der menschlichen Seele geblickt hat. Ballade, Funk, Beat, Gospel, Country, Instrumentals (auch Filmmusik) - ein begnadeter Tausendsassa mit beeindruckenden und mitreißenden Titeln in abwechslungsreichen Arrangements. Toll die dritte CD mit einem Live-Mitschnitt aus 1971. Klanglich alles ebenfalls eine Freude. Eine echte Entdeckung.

https://www.amazon.de/Never-Love-Anthology-Donny-Hathaway/dp/B00GAMSMY8/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1504369616&sr=8-4&keywords=donny+hathaway

 

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