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  1. Auf dem Fantasy Film Fest habe ich dieses Wochenende Lynne Ramsays neuen Film YOU WERE NEVER REALLY HERE gesehen. Joaquin Phoenix spielt den traumatisierten und gewalttätigen Joe, der sich von reichen Auftraggebern anheuern lässt, entführte Kinder aus den Fängen eines Prostitutionsrings zu befreien. Schauspielerisch ist Phoenix als hammerschwingender Berserker schon eine Wucht, den Film fand ich aber leider extrem kalt, steril, überstilisiert, sowie psychologisch ziemlich oberflächlich und plakativ. Ramsay lässt kein Klischee aus: Joe war in seiner Kindheit natürlich selbst Missbrauchsopfer, was in fragmentierten Rückblenden immer wieder in den Film eingearbeitet ist, und sich im Verlauf immer klarer herausschält. Er wohnt noch bei seiner senilen Mutter (im Fernsehen läuft PSYCHO...), die er damals nicht vor den Übergriffen des Vaters schützen konnte. Das muss er nun natürlich wieder gut machen, und nutzt seine Kriegserfahrung (die ebenfalls ständig in bedeutungsschwangeren Fragmenten eingeschnitten wird) zum leisen, aber effektiven Amoklauf in den Lofts und Villen der Pädophilen. Der Film wirkt am Ende wie die Arbeit eines Filmhochschulen-Absolventen, der nach dem Studium unbedingt mal alle filmsprachlichen Mittel und Kniffe ausprobieren möchte, und dafür eine eigentlich banale Geschichte mit hyper-elaboriertem Filmemacher-Tand ausschmückt, bis es nicht mehr geht. Mich hat diese hingedrückte, hingebogene und übermäßig stilverliebte Inszenierung letztendlich völlig kalt gelassen. Schade - aber mit Ramsays letztem Film, WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN, ging es mir auch schon so. Noch das Beste am Film war für mich die Musik von Jonny Greenwood, die allerdings in Teilen auch zur übertriebenen Stilisierung des Films beitrug. Gewaltszenen ließ Greenwood meist unvertont, dafür untermalt der Score die getriebenen Vorbereitungs-, Planungs- und Verfolgungssequenzen, die mit Elektro-Beats und (Greenwood-typisch) perkussiv gespielten Streichern eine hypnotische, nächtlich-urbane Stimmung heraufbeschwören, hin und wieder mit NEON DEMON- oder sogar ganz dezentem Carpenter-Vibe. Die emotionalen Passagen - schimmernde, freitonale Streicher- und Ambient-Flächen - fand ich schon etwas weniger aussagekräftig, aber immerhin interessant in ihrer kammermusikalischen Instrumentierung. Insgesamt ein durchaus effektiver Score, der mit seinen mitunter experimentell anmutenden col-legno-Streicher-Sounds die Künstlichkeit des Films unterstützt (das mag man positiv oder negativ sehen, je nachdem wie einem der Film an sich gefällt), aber die emotionale Vielschichtigkeit der Scores für Paul Thomas Anderson weitestgehend vermissen lässt. Das Ausdrucksspektrum beschränkt sich letztlich auf "Verfolgung" und "melancholisches Ambient" - ein bisschen wenig, und das dachte sich vielleicht auch Greenwood, sonst hätte er eine CD-Veröffentlichung der Musik wohl schon in die Wege geleitet... Ein vor einigen Monaten veröffentlichter First-Look-Clip enthält etwas von der treibenden Verfolgungsmusik, da bekommt man immerhin einen kleinen Eindruck:
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