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  1. Today
  2. Mal was anderes: *batteries not included von Horner ist wieder in print
  3. Gestern
  4. DER RUF DES NORDENS (Nunzio Malasomma, 1929) Zwei rivalisierende Männer, eine rauhbeinige Mannschaft und eine Frau auf Such-Expedition im Polarmaar. Ein interessanter Stummfilm mit Luis Trenker, der vor allem durch seine authentischen Aufnahmen beeindruckt. Denn gedreht wurde tatsächlich im hohen Norden, im Eismeer der Arktis und auf Spitzbergen. Das Packeis, in dem das Schiff der Crew feststeckt, ist echt. Interessant ist aber auch die Präsentation auf der EMS-DVD. Es steht nur eine Tonspur zur Verfügung, und auf der haben die Epochen ihre Spuren hinterlassen. Die meiste Zeit läuft der Film völlig stumm. Ab und zu sind allerdings Ambiente-Geräusche wie Wind oder Wasserrauschen dabei - möglicherweise Überbleibsel aus der Tonfassung von 1934. Von dort könnte auch die Orchester-Musik stammen, die in einigen wenigen Sequenzen einsetzt. An mindestens einer Stelle ist aber auch eine 70er-Jahre-Synthie-Musik zu hören. Besonders bemerkenswert ist allerdings die Einführung durch Luis Trenker persönlich. Ich vermute, dass diese Ansprache bei einer um 1980 iniziierten Retrospektive aufgezeichnet wurde. Danach erzählt der bereits hochbetagte Trenker während des gesamten Films erstaunlich detaiiert und wachen Verstandes über die abenteuerlichen Dreharbeiten. Und diese Texte wurden nicht etwa nachträglich über die Bilder gelegt. Er erzählt wirklich live während der Vorführung. Der früheste Audiokommentar?
  5. DER MANN MIT DER GOLDENEN KLINGE (1966) ist ein Film, den es wiederzuentdecken gilt. Er scheint bislang, zumindest bei uns, lediglich in den 60er Jahren im Kino gelaufen und danach in der Versenkung verschwunden zu sein. Der Verleihtitel setzt auf ein schwungvolles Mantel-und-Degen-Abenteuer. Tatsächlich basiert dieser Film aber auf Victor Hugos DER LACHENDE MANN. Ein Roman, der Hugos bevorzugtes Thema der tragischen Liebe und unerfüllten Sehnsüchte eines Ausgestoßenen behandelt. Ein junger Mann, dem als Kind ein unveränderliches, bizarres Lachen ins Gesicht geschnitten wurde, verliebt sich in eine blinde Schönheit. Obwohl der Film von Sergio Corbucci hiervon lediglich die Grundidee übernommen hat, deutet das musikalische Arrangement auf eine ernsthafte, der Tragik und Grausamkeit der Geschichte angemessene Umsetzung hin. Und es gibt tatsächlich zwei Scores zu diesem Werk. Carlo Savinas im Film verwendete Komposition ist eine der beeindruckendsten, die ich von ihm bisher gehört habe. Das Hauptthema ist wuchtig, leidenschaftlich, tragisch. Ein weiteres Thema bietet einen leichteren, beschwingteren Gegenpol, ohne dass es die dräuende Gesamtstimmung trüben würde. Bei der Laufzeit von einer Stunde vielleicht etwas zuviel des Guten, aber dafür wirklich toll und mit voller Orchesterbesetzung umgesetzt. Ähnliches läßt sich auch über den abgelehnten Piccioni-Score sagen, der in einer 12-minütigen Suite das Album abschließt. Warum Piccionis Musik nicht angenommen wurde ist mir hinsichtlich ihrer Qualität unverständlich, zumal sie von der Stimmung her in eine sehr ähnliche Richtung zielt. Tatsächlich habe ich Piccioni selten so dramatisch gehört wie hier. Düstere Klangfarben dominieren von Anfang an, auch dann noch, wenn sich im letzten Drittel ein äußerst intensives, sehnsuchsvolles Geigen-Thema entwickelt, bevor sich die Suite noch einmal wild-dramatisch aufbäumt und zu einem fulminanten Ende findet. Ein spektakulärer Score, den ich sogar der Savina-Musik vorziehen würde (was aber auch an der sehr gut zusammengestellten Suitenform liegen kann). Und da auch Savina hier sehr inspiriert zu Werke gegangen ist, kann ich dieses Album nur guten Gewissens empfehlen.
  6. Und mehr Filmmusik aus Polen via GAD Records, diesmal mit einem Album, das Krzysztof Komedas bisher unveröffentlichte Scores zu Mam tu swój dom (1963) und Ubranie prawie nowe (1964) vereint.
  7. Purgatory klingt toll. Ich meine The Fly 2 als Temp Track in manchen harmonischen und melodischen Wendungen zu erkennen. Nicht der schlechteste Temp Track!
  8. Danke für die Rückmeldung, Oliver. Wenn es nach meinem persönlichen Geschmack geht, so ist mir die Musik von Tim Rescala auch näher, als die von DeVotchKa. Den Bezug bei Tim Rescala zu Danny Elfman kann man insbesondere dann sehr gut herstellen, wenn die Musik leichten Jahrmarkt-Charakter hat oder bei den Tracks bestehend aus Chor + Orchester (insgesamt wird der Chor aber nur sehr sparsam genutzt). Bemerkenswert finde ich bei dem Score die zahlreichen Themen für die vielen Dorfbewohner aber auch die Mischung mit dramatischer- und Suspence-Musik. Das Album ist knapp über 70 Minuten lang und lässt sich meiner Meinung nach sehr gut am Stück durchhören. Hier noch eine Suite, die ich auf youtube gefunden habe:
  9. Bei mir neu auf Platte und auf CD die großartige Folk-Musik von Ray Cooper, welche ich durch die Promos, die wir von Radio Zoom bekommen, entdeckt habe und es mir klar war: ich muss die Musik hören. Es sind ein paar instrumentale Stücke drauf, aber meist welche mit der tollen Stimme von Ray Cooper, die mich schon leicht an Johnny Cash erinnert. Das Gute bei der Vinyl ist auch, dass die CD und das Booklet dabei waren. Somit zwei Medien zum Preis von einem. Hier für euch ein paar Songs aus dem Album. Zuerst mein persönlich liebster Song "Brave Wolfe". und hier eins der instrumentalen..
  10. Bei mir gibt es nun neu auf DVD 3 Mal Goldsmith.. zu faul, eigene Bilder zu machen, daher hier mal welche aus dem Internet.
  11. Kuriose Entwicklung rund um diese Veröffentlichung: Und Entwarnung von Lukas Kendall: Habe erst gedacht, es könnte etwas damit zu tun haben, dass der Score ursprünglich über Robert Townsons kanadisches Label lief, das damals über Varese vertrieben wurde. Aber Townson scheint da keine Ewigkeitsrechte zu besitzen, da er jetzt auch nicht mehr bei der Club CD auf dem Backcover genannt wird.
  12. Letzte Woche
  13. Insgesamt eine tolle Musik. Da ich aber im Besitz der zwei alten CDs bin, lohnt für mich eine Anschaffung nicht. Aber mal am Rande: Schon damals habe ich die erste CD viel lieber gehört als Volume 2, sodass wohl die Kompilation aus beiden CDs, die Varese später nachgeschoben hat, das beste Hörerlebnis bietet...
  14. Das Video zum vierten (vorletzten) Satz der Abrafaxe-Symphonie. Viel Spaß!
  15. Eigentlich hätte John Williams seine neue Komposition auch 3. Violinkonzert nennen können, immerhin hatte er für Gil Shamam treesong komponiert, das als eine Art symphonischer Dichtung auch der traditionellen dreisätzigen Form folgt. Das erste Violinkonzert hier auf dem Shaham-Album in überarbeiteter Fassung ist im Gegensatz zu anderen sperrigen Konzertwerken Williams' recht leicht zu erschließen mit teils wunderschönen Passagen. Bin mal gespannt, wie das 2. Konzert wird. Vermutlich nicht wie das Violinkonzert von Andere Previn, das er für seine damalige Ehefrau komponiert hatte. Dieses Werk ist über weite Strecken schönheitstrunken und erinnert mehr als einmal an die spätromantische Musik Korngolds.
  16. Den hat damals nicht zufällig damals jemand bestellt und will ihn jetzt los werden? :)
  17. Heute bei uns: 18:00 EINFACH NUR FILMMUSIK (Inkl. Geheimtipp des Monats: Jeg Er Dina (I Am Dina)) 20:00 KINOKISTE (Neuheiten, Zeitreisen und Geburtstagskinder) In EINFACH NUR FILMMUSIK gibt es zuerst den faulen Anfangsblock, in dem es nur Musik von Komponisten gibt, deren Vornamen mit einem E beginnen. Diese E-Komponisten sind Edwin, Ennio, Egon, Enjott, Edward, Ernest, Erich und Elliot. Ein weiterer Block betrifft die Filmmusik-News und dann gibt es noch zwei weitere, kleinere Blöcke: Geheimtipp des Monats "I am Dina" von Marco Beltrami feat. Jorane und den CW-Favoriten-Block, der den Horner- und Goldsmith der Woche beinhaltet. Wenn man eine kleine Kiste packt, sollte man darauf achten, nur das Nötigste zu verstauen. Das Nötigste im Fall der KINOKISTE bedeutet: das Beste. Das Beste an brandaktueller Filmmusik, an Klassikern und Score-Ohrwürmern, Geheimtipps und persönlichen Lieblingen... kurz: das Beste an Filmmusik, das euch Score-Gourmets da draußen gefallen könnte. Tja, was nun in TomToms rappelvoll gepackter KINOKISTE drin ist? Schaltet heute ab 20 Uhr ein und findet es heraus. Stream und Chat findet ihr wie gewohnt unter www.radio-zoom.de.
  18. Kleine Biester (Originaltitel: Little Darlings) In einem Ferienlager treffen zwei sehr unterschiedliche fünfzehnjährige Mädchen aufeinander: die burschikose und nicht auf den Mund gefallene Angel stammt aus eher einfachen Verhältnissen, die wohlerzogene Ferris kommt aus gutem Hause. Von ihren Kameradinnen im Camp angestachelt, entbrennt zwischen beiden ein Wettstreit, welche von ihnen in diesem Sommer zuerst ihre Unschuld verliert.
  19. Es fehlen die inneren 4 Seiten. Sieht eindeutig nach einem Fehler aus. Tja, da Colosseum weg vom Fenster ist, können wir das leider nicht mehr beanstanden.
  20. Ah okay. Habe die 89er-Veröffenlichung, da fehlten die noch. Aber updaten werde ich da wohl trotzdem nicht.
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