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  1. Gestern
  2. Mark Snow

    Snow Files of the Week: "Fries and Faith/Discreet Distance" aus "The X-Files", Episode "Talitha Cumi" (1996). Noch ein Staffelfinale, dieses Mal Staffel 3. Der Wunderheiler Jeremiah Smith hat in dieser Folge seinen ersten Auftritt und mehr Details über die Beziehung zwischen Mulders Mutter und dem "Raucher" werden enthüllt. Der Cliffhanger der Folge ist ein Treffen zwischen Mulder, Scully und Smith, zu dem plötzlich auch der ausserirdische Kopfgeldjäger stößt. Für die Staffelfinale der einzelnen Staffeln hat sich Mark musikalisch noch mal mehr ins Zeug gelegt, so auch hier. Seine düsteren, brodelnden Ambient-Klanglandschaften treffen auf seine tollen Piano-Themen und sphärische Chor-Passagen. Diese beiden Stücke stammen vom zweiten Box-Set mit X-Files-Musik von LLL. Es ist auf 3.000 Stück limitiert. Viel Spaß beim Hören!
  3. Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)

    Ich halte von Final Analysis von George Fenton sehr viel. Sehr cooler Thriller Score mit Herrmann Einschlag...
  4. Cinema World

    UNSER SENDEPLAN FÜR DIE KOMMENDE WOCHE 23.10.2017 10:00 bis 12:00 EINFACH NUR FILMMUSIK 12:00 bis 14:00 CINEMA WORLD (Wiederholungen vom 18. Oktober) 25.10.2017 18:00 bis 20:00 EINFACH NUR FILMMUSIK (Inkl Geheimtipp des Monats: PETER AND WENDY) 20:00 bis 22:00 CINEMA WORLD (Inkl Album des Monats: ANGST)
  5. Eure Errungenschaften im Oktober

    GEOSTORM - Lorne Balfe HALLOWEEN: Resurrection - Danny Lux
  6. nur ist ästhetik letztlich nur ein instrument, dass der funktionalität im film dient. eine ästhetik, die auffällt, jedoch die funktionalität im film stört oder auch nicht bereichert, kann keine option sein. ich kann eh nicht verstehen, weshalb die funktion der filmmusik sehr oft nur als kleinster gemeinsamer nenner gesehen wird oder generell nur eine sehr untergeordnete stellung hat. letztendlich läuft alles auf funktionalität raus. selbst musik, die im film stört oder nicht weiter auffält, erfüllt zumindest als höralbum eine gewisse funktionalität. wie diese dann aussieht, hängt ja von jedem selbst ab. funtionalität ist meiner meinung nach das a und o, ansonsten bräuchte ich sie nicht im film und als höralbum bräuchte ichs mir auch nicht anhören.
  7. STAR TREK DISCOVERY (Neue Star Trek TV-Serie 2017)

    also mir gefällt die serie immer noch. die 4. episode war jedoch tatsächlich bezüglich der charaketere etwas befremdlich. jeder figur ist sehr ich bezogen. es herrscht so etwas wie konkurrenz untereinander. in der 5. episode rücken aber alle figuren näher zusammen. der teamgeist scheint zu wachsen. zumindest läuft es am ende der folge darauf hinaus. ich kann mir zwar bis jetzt immer noch nur 2 namen merken, aber die wichtigsten charaktere gewinnen an profil. der düstere, ernstere ton gefällt mir sehr. es herrscht zwischen den figuren nicht nur heile welt, wass das ganze etwas realistischer macht. hinzu kommt, dass diese Star Trek serie wohl die brutalste ist. in der 5. folge gehts nämlich ordentlich zur sache. also mir gefällt die sie immer noch sehr gut und ich bin daher schon auf die nächsten episoden gespannt. das ganze ist atmosphärischer und hat viel mehr profil als die letzten 3 kinofilme.
  8. ich hab mir inzwischen die ersten vier Folgen anschauen können und aus der anfänglichen Euphorie wurde nun doch ein wenig Ernüchterung. Das Design stört mich nicht einmal, obwohl ich in Sachen Technik doch noch ein paar Stufen runtergeschraubt hätte. Da machte es "Enterprise" oder auch die Neuauflage von "Battlestar Galactica" besser in Sachen Gradwanderung "Alt und Neu" in Bezug auf "10 Jahre vor Kirk". Die CGI ist nicht zu verachten. Weltraum wie er sein muss. Nicht nur Lichtpunkte. Ich kann weder zu Burnham noch zu irgendeinem anderen Protagonisten Sympatie aufbauen. Alles wirkt konstruiert und platt. Das anfängliche Trek-Feeling verschwand. Die Klingonen-Szenen wirken zu schwerfällig mit dem reinen Klingonisch. Das strengt an. Ich hoffe, da kommt noch etwas in Sachen Chara-Entwicklung und Story. Dieser Sporen-Antrieb... ja. Da weiss man dass der in den Untiefen der ST-Geschichte verschwindet. Inzwischen wünschte ich mir doch mehr und mehr, dass Discovery im 24. Jahrhundert gespielt hätte. Gerade der Buch-Canon ist so reich an Ideen. Und da hätte auch ggf diese neue Antriebsart gepasst.
  9. Was habt ihr zuletzt gesehen?

    KINGSMAN: THE GOLDEN CIRCLE Endlich komme ich mal dazu hier zu posten, und dabei hab ich den Film inzwischen schon dreimal gesehen...:D...kommt davon wenn immer noch kein Router zuhause ist und man auf den elterlichen PC zugreifen muss. Via Tablet/Handy lange Texte schreiben ist echt anstrengend. Egal. Es ist wahrscheinlich ein großer Vorteil, einen Film mehrfach zu schauen um eine Einschätzung zu schreiben. Es fallen dann doch immer mehr Details ins Auge als man beim ersten Mal Sehen mitbekommt. Die Handlung ist mal wieder schnell erzählt und - wie so oft - nichts Neues: Eine verrückte Drogen-Baronin löscht fast alle KIngsmen aus und plant Hunderttausende zu ermorden und erpresst damit die Menschheit. Auf der Suche nach Hilfe treffen Agent Eggsy "Galahad" Unwin und der Kingsman-IT-Spezialist "Merlin" (Mark Strong) auf ihre amerikanischen Kollegen: die "Statesmen". Gemeinsam versuchen sie das Gräuel aufzuhalten. Seitdem ich "Kingsman: The Secret Service" gesehen habe fahr ich ja voll auf die Agententruppe und die Machart ab. Und freute mich, sehr zeitnah (drei Tage nach Erstsichtung Teil 1) "The Golden Circle" im Kino zu schauen. Dann ein zweites, ein drittes Mal (gestern). Bedeutet schon einmal: der Film machte großen Spaß. Ich bekam, was ich erwartete: toll choreografierte Kampf- und Actionszenen over the top, epische Kamerafahrten quer durchs Spektakel, sehr viel Humor, aber auch etwas Herz/Drama und gute Musik (Score wie Songs). Dazu viele große und kleine Anspielungen auf Teil 1. Die Chemie zwischen den Schauspielern war brilliant. Das "Duo Infernale" Eggsy Unwin (Taron Egerton) und Harry Hart (Colin Firth; dass er zurückkehrt verrieten ja schon Vorankündigungen & die Trailer) stach dabei besonders vor. Ob in ruhigen Momenten oder im furiosen Finale. Gerade Colin Firth spielte erneut auf wie ein junggebliebener Gott und konnte dieses Mal dank Drehbuch zeigen, wie vielseitig er seinen Charakter darstellen kann. Kingsman 2 nimmt auch wieder keine Gefangenen, was die zum teil arge Brutalität angeht. Es gibt auch den einen oder anderen Gore/Ekel-Moment, der Saw & Co in Nichts nachsteht. Wirkt inzwischen etwas drastisch und hätte eventuell vermieden werden können, spritzt das Blut doch schon in wirklich jeder Combat-Ecke. Für eine FSK 16 ging das aber dennoch gerade noch so in Ordnung. Regisseur Matthew Vaughn reizte alles aus, was es auszureizen gab. Auch wenn letztenendes die morbide Faszination des ikonischen "Killing Sprees" in der Kirche aus Teil 1 in keiner Szene erreicht wurde. Der Humor war klasse. Ob nun Eggsys manchmal noch naive Art plus Slang, Merlins und Harrys trockene Sprüche, Aktionen, Situationskomik - das Publikum inkl. mir hatten mehrere herzliche Lacher. Einer der heimlichen Stars war dabei auch kein geringerer als Sir Elton John, der wirklich eine vollwertige Nebenrolle bekam und für hohes Amüsement sorgte. Mit Klischees wurde auch nicht gegeizt. "Statesman" wirft mit dem klassischen Südstaaten-Cowboy-Image nur so um sich herum und treibt es z.T. an die Spitze (Elektrisches Lasso!). Allerdings wird es nie nervig, sondern fügt sich auf sehr charmante und witzige Weise in die Handlung ein. Ebenso bewunderte ich trotz der knallharten Action die ruhigen und warmen Momente mit Herz. Was mir auch - wie schon eingangs erwähnt - schon bei der Erstsichtung positiv auffiel war die Musik. Es gab wieder Songs (ob Source oder direkt Szenenuntermalung), wo selbstverständlich ein Elton John nicht fehlen durfte ("Saturdays Night's alright for Fightin' " als Finalschlacht-Song, genial!). Das für hier relevante Hauptaugenmerk richtet sich natürlich auf den Score von Henry Jackman und Matthew Margeson. Die Hauptthemen aus Teil 1 kamen wieder; dazu fetzt ein knackiger Country-Sound als Statesman-Merkmal durch viele Titel und bedient das angesprochene Klischee perfekt. Auch mit eingearbeitet wurde John Denvers "Take me home, Country Roads", welcher auch das leitende Element zu einer recht traurigen und epischen Szene wurde. Zwar erinnert das Maintheme immer noch arg an Silvestris "Avengers", trotzdem wurde es durch die Verarbeitung neben "Country Roads" zu einem Ohrwurm. Fazit: Definitiv abwechslungsreicher als Teil 1. Ja, es gab auch wieder ein paar Plotholes, Ungereimtheiten und Logik-Fehler, welche mir gerade beim dritten Mal sehen auffielen. Da machte es Teil 1 besser. Was mich auch etwas ärgert ist dass der groß angepriesene Channing Tatum gerade mal gefühlt ein Viertel des Films Screentime als Statesman-Agent hatte. Das war wohl der Promotion geschuldet, um Leute zu locken. Stieß vielen Kritikern und Fans dann sauer auf, was ich inzwischen verstehen kann, auch wenn ich kein Fan von Tatum bin. Pedro Pascal, der ebenfalls einen Statesman-Agent spielt, war da um Massen präsenter und wurde auf vielen Kinoplakaten & Aufstellern nicht einmal namentlich erwähnt. Fail. Desweiteren fand ich Die irre Hauptantagonistin Poppy (Julianne Moore) blieb ebenso etwas blaß. Da fehlte vorallendingen direkte Interaktion mit den Protagonisten und als sie das erste und letzte Mal auf die Helden traf war es ein sehr unspäktaluräres Stelldichein. Ich würde gerne mal wieder einen richtig charismatischen Bösewicht innerhalb des Blockbuster-Kinos sehen. Siehe Hiddlestons "Loki" aus dem Marvel Universum. Summa summarum: KIngsman: The Golden Circle ist eine rasante Fortsetzung, welche Spaß machen kann und die Rezeptur des ersten Teils wieder mit ins Programm nimmt ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Die bekannten Hauptcharaktere interagieren super untereinander sowie mit den neuen Figuren und wenn man letztenendes über die Schwächen hinwegsehen kann dürfte man zwei Stunden lang beste Kingsman'sche Unterhaltung geboten bekommen. Für Fans von Teil 1 mehr als empfehlenswert, für Fans von etwas härterem Actionkino ebenso. Nichts für Zartbesaitete - die sollten dann auf die FSK 12 Fassung um 20:15 auf Pro7 warten.
  10. Letzte Woche
  11. GEOSTORM von Lorne Balfe

    Dito! Mir gefällt die Zusammenstellung. Trotz des 100. Aufgusses des Sounds. Meine alte Schwäche für MV-Mucke schlägt da wieder zu. Erinnert wirklich an Armageddon-Zeiten. Film schau ich mir heute abend an.
  12. Lustiges aus aller Welt

    Ryan Gosling versteht meinen Schmerz. :-)
  13. Ich kann deine Meinung sehr gut nachvollziehen. Interessant zu sehen, wie unterschiedlich die Auffassung von Filmmusik sein kann. Kleiner Zusatz: Beim reinen Hören des Soundtracks macht es tatsächlich einen Unterschied, ob man den Film gesehen hat oder nicht.
  14. Wenn das für dich so ist, bitte. Ich habe meine (eher gegenteilige) Position ja schon öfter formuliert: ich finde reinen Funktionalismus in der Filmmusik uninteressant und bin eher ein Befürworter ästhetisch orientierter Filmvertonung. Viel wichtiger als die Tatsache, dass eine Musik "funktioniert", finde ich, dass die Musik dem Film eine eigenständige ästhetische Dimension hinzufügt. Dieser Ästhetizismus geht natürlich mit einem "Auffallen" im Film einher. Ich möchte Filmmusik, die aufgrund ihrer Ästhetik auffällt und eine wahrnehmbare, eigene Rolle im Film spielt. Eine Musik, die mich weder "stört" noch mitreißt, hat für mein Empfinden im Film versagt - und versagt dann, logischerweise, auch meist als Hörerlebnis.
  15. Was habt ihr zuletzt gesehen?

    THE MEYEROWITZ STORIES (NEW AND SELECTED) Adam Sandler ist ein sehr beeindruckender Schauspieler. Leider zeigt er das nur sehr selten und macht lieber einfältige, meist nur sehr bedingt funktionierende Komödien. Jedoch ab und zu zeigt er es dann doch. Das erste Mal, soweit ich mich erinnern konnte, war in "Punch-Drunk-Love", danach in "Reign over Me" (Ich liebe diesen Film) und nun in diesem hier. Auch hier zeigt er allen Kritikern, dass er alles andere als ein schlechter Schauspieler ist. Als Film-Sohn von Dustin Hoffman gibt er hier alles. Sei es feinfühlig, sei es wütend, sei es nachdenklich und ja, sei es komisch. Es ist eine grandiose Leistung von ihm, bei der ich verstehen könnte, wenn er für diese Rolle einige Preise einheimsen würde und dabei ist er nicht alleine, denn auch ein anderer Comedy-Star zeigt sich hier von seiner besten Seite: Ben Stiller. Gut, Stiller zeigte öfters als Sandler, dass er ein sehr guter Schauspieler ist, aber ich muss ehrlich zugeben, dass ich ihn nur selten so gut gesehen habe. Als Film-Stiefbruder von Sandler zeigt er Klasse. Beide brauchen sich nicht hinter einem ebenfalls großartig aufspielenden Dustin Hoffman und einer tollen Emma Thompson zu verstecken. Die spielen allessamt auf einem Level. Jedoch die Motivation kommt von dem sehr guten Drehbuch. Die Geschichte einer alles andere als funktionierenden jüdischen Familie, die versucht, dass es wieder besser ist, ist lustig, dramatisch, aber auch gefühlvoll. Die Charaktere sind alle sehr gut ausgearbeitet und wahrhaftig gut geschrieben mit all ihren Spleens. Dazu gibt es wunderbare Dialoge. Gut, ich kann mir vorstellen, dass für einige eventuell das Tempo etwas langsam ist,aber ich muss ehrlich sagen, dass es für mich genau richtig ist. Der Score von Randy Newman ist sehr simpel geraten. Eigentlich neben zwei Songs besteht die Musik eigentlich nur aus den typischen Randy Newman-Piano-Cues, die aber doch sehr schön sind. Bei einem der Songs hat übrigens Adam Sandler mitgeschrieben und dazu hat er auch einen weiteren mit dem Regisseur geschrieben. Beide Songs, wo er mitgewirkt hat, werden im Film auch von ihm und dem Cast gesungen. Ja, eine wunderbare Tragikomödie, die Noah Baumbach da inszeniert hat. Bitte mehr davon und bitte auch mehr solcher Filme mit Adam Sandler.
  16. Habe den Film auch gesehen und fand den erstaunlich gut. Bin ja nicht so ein großer Fan der „neuen“ Filmschule à la Nolan, Villneuve etc. Ist mir meistens zu forciert und philosophisch aufgeblasen. Aber irgendwie hat es Blade Runner 2049 doch geschafft mich in seinen Bann zu ziehen. Das lag natürlich auch an den tollen Bildern und den einfallsreichen ( und sparsam eingesetzten) Actionsequenzen. Bezüglich Wallfischs und Zimmers Musik bin ich zwiegespalten. Zum einen fand ich das sie in dem einen oder anderen Cue durchaus einen Sound kreiert haben, der an Vangelis erinnert, auf der anderen Seite war auch viel dabei, was ziemlich drögen 0815 RCP Sounddesign entsprach. Vor allem dieser verzerrte an eine elektrische Gitarre erinnernde Klang fand ich recht unpassend. Ist die Musik atmosphärisch? Ja. Erzeugt sie eine passende Stimmung? Ja. Also eigentlich ausreichend, oder? Find ich nicht. Es war der kleinste gemeinsame Nenner. Da hätte man noch mehr rausholen können. Was mir gefehlt hat waren melodische Passagen, die die Charaktere noch stärker ausgeleuchtet haben. Eigentlich ist ja Blade Runner so ne Art neo-Noir Film. Vangelis hat diesen Aspekt mit seinem Saxophon Thema ja ganz gut aufgegriffen. Davon ist in dem neuen Score eigentlich nix zu spüren. Der einzig nennenwerte melodische Aspekt im neuen Film ist ja das Tears in the Rain Thema, dass ja eigentlich von Vangelis stammt. Davon hätte es noch viel mehr gebraucht. Wallfisch und Zimmer haben mit ihrem dräuenden Sounds eigentlich nur die Welt, in der Blade Runner spielt, vertont. Aber nicht die Charaktere. Das ist, finde ich, der Schwachpunkt an dem Score....
  17. Eure Errungenschaften im Oktober

    Nö. Aber die neuen Versionen klingen, bis auf wenige Ausnahmen, toll.
  18. ich kenne den film nicht, aber wenn ich mir die trailer so anschaue und dann dazu das score album höre, gehe ich fest davon aus, dass die musik dafür sorgt, mich atmosphärisch noch mehr in den film eintauchen zu lassen. im film "mitreißen lassen" ist bei solch angelegen scores doch eh immer schwer. war doch beim originalen Blade Runner nicht anders. atmosphärisch dicht, aber musikalisch "mitgerissen" hat mich da gar nix, was aber wohl auch gar nicht beabsichtigt war.
  19. So ist es. Davon mal abgesehen: Ich würde mir den Score persönlich auch nicht am Stück als Höralbum anhören, dazu ist er streckenweise wirklich zu anstrengend, auch wenn er gewiss seine Momente hat. Aber daraus auf seine Qualität zu schließen, halte ich einfach für falsch - und darum werden hier leider viele sehr gute Filmmusiken (bestes aktuelles Beispiel: Dunkirk) sehr schnell abgewatscht, RCP leider sowieso ... aber das ist eine andere Geschichte. Aber nur, weil ein Soundtrack als Höralbum nicht funktioniert, tut das dessen Qualität nicht schmälern: Ein Soundtrack MUSS nun einmal zunächst im Kontext seines Filmes funktionieren - das und nichts anderes ist seine primäre Aufgabe. Ich habe den Film gestern im Kino gesehen, und ich kann nur sagen: Top Soundtrack. Es ist schon bemerkenswert, was Benjamin und Hans aus einem alten CS-80 sowie aus dem u-he Zebra 2 rauskitzeln - Respekt. Sebastian schreibt oben selber, dass ihn die Musik weder gestört noch mitgerissen hat - ergo: Aufgabe voll erfüllt - ein Soundtrack darf im Film weder stören noch den Zuschauer anderweitig von der Handlung ablenken. Wenn eine Filmmusik, wie eben hier im Falle von BR 2049 - zum Teil der Handlung wird, und das Geschehen musikalisch unterstreicht - dann ist sie gut. Ich sehe hier qualitativ keinen Unterschied zu Vangelis' Original.
  20. Eure Errungenschaften im Oktober

    Neues ist da aber nicht dabei, oder?
  21. Naja ich will hier kein Fass aufmachen, aber eine Doku ist hier ja schon nominiert. TV-Scores zählen scheinbar nur nicht, da es dann zu viel Nominierungen wären, aber ich finde das würde nicht schaden. Meinungen?
  22. das entscheidet doch aber immer noch jeder selbst, ob für ihn die jeweilige musik als höralbum taugt oder nicht....denkst du nicht? denn 90 min qual bedeuten für jemand anderen vielleicht 90 min genuss.
  23. Ich bin auch nicht dafür, dass Kurzfilme zugelassen werden ... das wird dann vollkommen unübersichtlich und man fragt sich zurecht warum dann TV-Filme und eventuell Dokus nicht mit nominiert werden dürfen.
  24. Wenn die Musik losgelöst von der Handlung als Höralbum nicht funktioniert, dann ist sie als solches ... als Höralbum nun mal leider nix. Oder sitzt jemand vielleicht 90 Minuten lang vor seiner Anlage, quält sich immer wieder durch diese lange Zeit und meint ... na ja, als Höralbum ist diese Musik nix, aber im Film ... da funktioniert der Score ganz gut ??
  25. das wird er wohl nicht tun.
  26. Eure Errungenschaften im Oktober

    - Das neue Carpenter Album habe ich mir heute auch gleich gekauft. Der Hammer!
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