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  1. Letzte Stunde
  2. Wie Rat Pack Film Productions gerade mitteilt, wird Ralf Wengenmayr die Musik für das wunderbare Kinoprojekt JIM KNOPF UND DER LOKOMOTIVFÜHRER schreiben. Hier ein erster Teaser... der mir sehr gefällt und der auch schon zeigt, wieviel Handarbeit in dem Film steckt. So wurden zum Beispiel große Teile der Orte in dem Film nachgebaut.
  3. Heute
  4. Schaut so aus, dass es die Filmmusik nur als digitaler Download geben wird. Das Cover des Hörspiels beweist es: Man achte auf den grauen Kreis. "Inklusive Gratis-Link zur Filmmusik" Aber das Hörspiel wird auf CD gepresst? Für mich unverständlich.
  5. Wengenmayrs Score wurde auf Disc 2 des Comedy-Hörspiels veröffentlicht:
  6. Gestern
  7. - JAWS 3-D (Neu) und - BALTO sind raus!
  8. - PRINCE OF TIDES (Signiert) ist raus!
  9. Letzte Woche
  10. In ZODIAC werden diese beiden musikalischen Welten ja ziemlich klar gegenübergestellt: die freitonalen, wenig greifbaren und düsteren Streicherklänge für den Killer (Track 1 und 3) und auf der anderen Seite die fragende Solo-Trompete für Inspector Toschi und das jazzige Thema für Graysmith. Das sind ja beides ziemlich klar greifbare, strukturierte Elemente im Score, suchend und aktiv, im Gegensatz zu den unstrukturierten, nebulösen Streichersätzen für den Killer. In "Graysmith Obsessed" wird die Aktivität der Ermittler-Musik ja dann regelrecht ins Zwanghafte gesteigert - die ständig wiederholten Ostinato-Figuren stehen für Graysmiths Verlangen nach Ordnung und Sinnzusammenhang. Die ZODIAC-Musik hat ja sogar ein klassisches Vorbild, das - wenn ich mich recht erinnere - Shire selbst auch bestätigt hat: "The Unanswered Question" von Charles Ives. Hier gibt es ja auch den gleichmäßigen, unbewegten Streichersatz als Symbol für ein Mysterium, über dem sich immer wieder eine fragende Solo-Trompete und bewegt aufspielende Holzbläser aktiv um "Antworten" und Struktur bemühen.
  11. nichts, ich nehme einfach nicht so fein wahr. Ich kann nicht heraushören was du heraushörst und um das beneide ich dich ein wenig.
  12. Tja, Sebastian, eine sehr feine Wahrnehmung kann scheinbar manchmal eine gewisse Einsamkeit nach sich ziehen. Ich würde dir trotzdem gerne folgen können.
  13. Das Album von Intrada präsentiert das vollständige Material in chronologischer Reihenfolge, und da ist der "Main Title" mit einer Länge von knapp zweieinhalb Minuten drauf (auch die Alternates in den Extras haben diese Länge) und vorher kommt nichts. Demnach gehe ich davon aus, dass das entweder Stock Music oder sonst irgendein Pfusch ist. Vielleicht nicht mal vom Regisseur so gewollt.
  14. Dann hast Du Dir wohl diese Sequenz noch nicht im O-Ton angeschauen... edit: Siehe/Höre auch hier:
  15. Das konnte man bislang auch schon...es gibt ja eine DVD Hatte jetzt eher gehofft anhand Deiner Beschreibung, da würde eine isolierte Musikspur bei sein, was wohl nicht der Fall ist
  16. Da soll doch auch gar keine Musik sein. Das chronologisch erste Stück des Scores ist der "Main Title", und der fängt mit der Titeleinblendung bei 1:20 an.
  17. Dann habe ich wohl eine Fehlpressung Von 0:00 - 1:20 gibt es bei mir KEINE Musik bei der deutschen Tonspur
  18. Was fandest du denn am deutschen Ton so grausam? Ist halt von einer 35mm-Kopie gezogen und rauscht manchmal ein bisschen - Dialogverständlichkeit und Klangqualität der Musik sind aber ausgezeichnet. Es fehlt in der deutschen Fassung auch keine Musik. Eine gute DVD.
  19. Das mag deine subjektive Sicht auf den Score sein, aber de facto fällt der Musik eine gewichtige Rolle bei der Charakterisierung der Figuren und des zentralen Konflikts der Handlung zu: das antagonistische Tauziehen zweier Welten, der unstrukturierten, nebulösen Welt des Killers und der konservativen, moralisch klar definierten Welt der Ermittler. Philosophischer ausgedrückt: Entropie vs. Strukturbewahrung. ZODIAC ist also, ähnlich wie Shores ähnlich konzipierter SE7EN, absolut kein Score, bei dem es in erster Linie um oberflächliche Aspekte wie Sound oder Stimmung geht, sondern viel mehr um Unterstreichung grundlegender dramaturgischer Aspekte des Films. Darauf bin ich ja auch in meiner Analyse von SE7EN in der aktuellen Cinema Musica eingegangen. Sowohl ZODIAC als auch Shores SE7EN werden in dieser Hinsicht schwer unterschätzt.
  20. Naja, dieses gefühlte "Augenzwinkern" mit "Don't open - Dead Inside" mag ja noch gehen - aber ich finde auch dass es ansonsten andere Motive gibt, die besser gepasst hätten und die man auch gemeinhin eher kennt (und die bei dem LP Set auf die Inlays angewendet werden / wurden). Die Tracklist liest sich ganz interessant - wobei ich ich mal hoffe, dass mein Wunschtrack sich irgendwo darunter befindet.
  21. Wenn auch nicht als eigenständige Soundtrack-CD, aber VOLUNTEERS kann man bald innerhalb des Filmes hören: http://www.bluray-disc.de/blu-ray-news/filme/115291-kultkomoedie-volunteers-alles-hoert-auf-mein-kommando-ab-april-2018-erstmals-auf-blu-ray-disc
  22. ich stimme dir bezüglich Zodiac zu. man hätte die musik auch einfach weglassen können und der film hätte trotzdem super funktioniert. wenn man einer filmmusik so etwas attestiert, spricht das nicht gerade für sie. was nützt mir eine technische grandiose musik, wenn sie die grundfunktion als filmmusik nicht erfüllt? der zuschauer hat von der musik auf dem soundtrackalbum nichts. bei Gone Girl genau dasselbe. vielleicht hätte funktionierende filmmusik den film zumindest etwas aufgewertet.
  23. ja das is mir schon klar, wurde ja nur oben aufgenommen, dass mir der auch nicht gefiel. Ich sehe den aber als Beispiel dafür, dass der so gewählt wurde, weil in den 70ern solche (Film)Musik halt typisch war (sag ich jetzt mal so). Sprich: Diese Musik wurde gewählt, wie ein Ambient Score, um eine gewissen Stimmung im Film zu haben... das is ja ok... ich fand aber, dass sie dramaturgisch dem Film dann nichts brachte. Emotional auch nicht (emotional ist Musik bei Fincher ja eh nicht haha)... das mag ja eine tolle Komposition an sich sein, nur was bringts, wenn's im Film nicht weiter dramaturgisch funktioniert. Man kann sich wahrscheinlich zumindest darüber freuen, dass nicht nur Songs die 70er wiedererwecken sollten... aber da hätte man nun auch weit mehr mit Musik an Spannung und Emotionen schaffen können in dem Film. Sprich: Es ging bei Zodiac wie bei Arrival (oder anderen Ambient Scores) nun dem Regisseur in erster Linie um den Sound. Und das is ja was heutzutage an erster Stelle zu stehen scheint bei den meisten Scores und Regisseuren: Der Sound... nicht die Melodie oder das Thema. Hautpsach es hat "ooomph"...
  24. da ich hier ja im japanischen Spotify hänge, kann ich das nicht verlinken oder nachsehen, obs das auch in Europa gibt: Sekigahara - Harumi Fuuki: Zum mittelalterlichen Schlachtenepos gibts nen epischen Orchesterscore. Mit Frauenchor und ordentlich Drums und jap. Flöten. Ganz schön, weniger Action als man denkt, aber immer unruhig und unheilschwanger. Gefällt. Auf 60min aber auch etwas anstrengend. https://www.amazon.co.jp/関ヶ原-富貴晴美/dp/B074G93KRW/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1503022535&sr=8-1&keywords=sekigahara+soundtrack Und zum Liebesdrama ICH MÖCHTE DEINE BAUCHSPEICHELDRÜSE ESSEN (kein Witz! das is der jap. Titel!) - sowas wie SCHICKSAL IST EIN MIESER VERRÄTER, gibts einen sehr hübschen Klavierscore von Suguru Matsutani: https://www.amazon.co.jp/映画-君の膵臓をたべたい-オリジナル-サウンドトラック-サントラ/dp/B072M39WG7/ref=sr_1_fkmr0_3?ie=UTF8&qid=1503022707&sr=8-3-fkmr0&keywords=kimi+no+hizo+soundtrack Suguru Matsutani hat auch sonst ein paar hübsche Scores geschrieben... falls auf Spotify bei euch zu finden
  25. ich konnte leider beim Trailer nicht einmal lachen... so öde abgestandene Gags... immerhin sehr aufwendig die Serie, da wird ja üppige Musik bei rumkommen
  26. Lange Zeit in der Versenkung verschwunden und gerade wieder ausgebuddelt: VIELE KAMEN VORBEI ist eine Perle des deutschen Kriminaldramas, in teils poetischen Bildern aus unterschiedlichen Blickwinkeln erzählt, und weit mehr als eine vordergründige Hetzjagd auf einen Frauenmörder. Die Musik von Peter Sandloff ist brillant, mal betörend schön klassizistisch und mal radikal modern, wie die Bilder, die sie begleitet. Man achte vor allem auf die psychologisch raffiniert ausgefeilte Musik während der nächtlichen LKW-Fahrt. Das hätte ein Paul Glass nicht besser hinbekommen, dessen Komposition zu "Bunny Lake is missing" mir noch am ehesten als Vergleich dazu einfällt. Für Sandloff gab´s dafür das Filmband in Silber, sowie den deutschen Kritikerpreis. 10 glorreiche Minuten von diesem Score finden sich auf Folge 6 der Reihe "Deutsche Filmkomponisten", auf der sich natürlich auch noch viele weitere Schätze befinden. Sollte man sich nicht entgehen lassen.
  27. Klingt tierisch. Sehr schön! Die Woche wurde eine Episode unter Debney aufgenommen ... der Blaster-Beam hat 'ne tragende Rolle!!
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