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  1. Gestern
  2. Letzte Woche habe ich mich vom Corona-Krankenbett aus mit Christopher Youngs THE VAGRANT beschäftigt. Immer noch mein Lieblingsscore von Young, und auch der Film mit Bill Paxton ist ein großer Spaß. Hoffentlich kommt davon irgendwann mal eine deutsche Bluray oder (wenigstens) eine DVD. Young arbeitet in seiner Musik mit gesampelten Ostinato-Figuren eines Streichquartetts, Chorstimmen, verschiedener Percussion und "schrägen" Akkordeon- und Melodica-Einsätzen. Diese Baustein-artigen Figuren - in der Partitur als "Vamps" bezeichnet - variiert und erweitert Young ständig weiter, was besonders in der Titelmusik schön zur Geltung kommt. Vier dieser Ideen, die den "Main Title dominieren, habe ich mal in Noten gefasst. Ideen 1-3: Streichquartett+Stimmen (Hauptmotiv), Atmen+Percussion, "Walzermotiv" mit Klavier Idee 4: "Tango"-Motiv für Streichquartett, Akkordeon und Melodica Hier der "Main Title" auf YouTube (diesmal ohne Timecodes, die vier Figuren sind ganz gut zu identifizieren, glaube ich^^) : https://www.youtube.com/watch?v=MN8GAT3TvR4
  3. Die werden sagen: Balfe ist der perfekte Komponist für diese Filme und fertig. Er traf halt genau ihren Geschmack und es ist klar, dass Balfes Musik nicht jedem gefällt, aber solange es den Hauptproduzenten gefällt, werden sie daran nichts ändern, denn warum sollten sie auch. Ich würde es ja genau so handhaben, wenn ich an ihrer Stelle wäre. Dazu wurde Balfes Musik ja auch sehr oft lobenswert erwähnt. Was den Produzenten bzw. Cruise und McQuarrie wieder Recht gegeben hat, Balfe dazu zu holen. Doch ich muss immer wieder lachen, wenn der Grund für den Crew-Wechsel genannt, denn aus meiner Sicht ist das mit dem "anderen Feeling" absoluter Blödsinn. Bis auf die für mich schlechtere Musik und dem stark übertriebenen und vor allen zu sehr in die Länge gezogenen und dadurch fast schon langweiligen Hubschrauber-Finale hat sich der Film für mich eigentlich fast genauso wie der Teil davor angefühlt und ehrlich gesagt fand ich ihn schon unterhaltsam, aber insgesamt schwächer. Anschauen werde ich die finalen zwei Teile klar, denn ich mag ja die Reihe trotz des letzten Teils und der für mich schon erwähnten Schwachpunkte. Außerdem will ich ja wissen, wie alles endet.
  4. Kraemer hat nur Teil 5 und Jack Reacher vertont. Bei Teil 6 wollte McQuarrie mit überwiegend neuer Crew arbeiten, um dem Teil ein anderes Feeling als Teil 5 zu geben. So, als ob ein anderer Regisseur am Werke wäre. Was Cruise und McQuarrie an Balfes Arbeit mögen kann ich nicht sagen.
  5. Ja. Ich verstehe gar nicht, warum Regisseur Ralph McQuarrie nicht wieder auf seinen von „M:I 4&5“ und „Jack Reacher“ bewährten Hauskomponisten Joe Kraemer zurückgegriffen hat!? Ist mir unverständlich, Joe Kraemer hatte drei soo tolle Scores geschrieben für besagte drei Filme.
  6. Snow Files of the Week: "Grow Up Superboy/Ferris Wheel" aus der Serie "Smallville" (2001). Die Serie lief zehn Staffeln lang, aber nach der sechsten Staffel verliess Snow die Serie und Louis Febre, der bis dahin Snows Music Editor war, übernahm das Komponieren für die restlichen Staffeln. Snow wollte einfach mehr Zeit für seine Familie haben, komponierte er zur gleichen Zeit doch die Musik für die Serie "Ghost Whisperer", sowie für diverse Filme noch dazwischen (wie den zweiten X-Files-Film 2008). Für "Smallville" komponierte Snow einen sehr melodiösen Score, der natürlich auch seine etwas düsteren Klangcollagen beinhaltet. Die Musik ist etwas wärmer als die der X-Akten beispielsweise. Ein Album wurde digital veröffentlicht, mit einem Querschnitt aller zehn Staffeln und beiden Komponisten. Kurze Zeit später veröffentlichte LLL ein Doppel-Album mit der Musik, das neben dem digitalen Album natürlich noch mehr Musik aus der Serie enthält. Die CD war auf 3000 Stück limitiert und ist ausverkauft. Viel Spaß beim Hören!
  7. Erweckt nicht gerade die Hoffnung, dass die Musik zu dem Teil besser wird als die zum letzten, wenigstens aus meiner Sicht. Doch ich denke viele Fans von Lorne Balfe werden bestimmt begeistert sein.
  8. Hier der Trailer zu Teil 7. Laut Balfe auf Facebook ist die Musik im Trailer von ihm und soll ein Vorgeschmack auf die Musik im Film sein.
  9. Letzte Woche
  10. Finde die Filme und Scores sehr gut und da ich diese noch nicht physich in der Sammlung habe greife ich hier gerne zu. Hoffe die anderen Teile folgen bald.
  11. Empfinde ich ebenso. "Aus Mangel an Beweisen" höre ich eher selten, dann aber gerne. Vermutlich reicht das alte Album vollkommen aus. Da Christoph hier Goldsmith angesprochen hat: witziger-weise muss ich bei "Presumed Innocent" immer an einen Goldsmith denken, nämlich an "Psycho 2". Ach ja, wer den Film erst noch sehen möchte, der sollte sich nicht zu sehr mit den Tracknamen beschäftigen...
  12. So dramatisch sehe ich das jetzt nicht, es ist eben trotzdem eine sehr gute Arbeit. Aber eine Pflichtanschaffung sehe ich hier auch nicht. Und mäandernde Underscore ist bei Williams nun wirklich nichts Ungewöhnlichliches. Hauptgrund für die Auswahl dieses Scores für den Club dürfte die Tatsache sein, dass das der letzte Williams ist, für den Varese Ewigkeitsrechte besitzt. Mal nicht schon wieder ein Goldsmith.
  13. Für mich einer seiner wenigen Totalausfälle. Sterbenslangweiler Underscore zu nem dialoglastigen Film… was ihn zu sowas überhaupt gereizt hat?
  14. Vangelis einmal anders. Die Intressen von Vangelis sind weit gefächert und neben der Malerei (er studierte Malerei in Athen) bschäftigte er sich mit allen Künsten. Für die 2020 Spring Summer Collection der Designerin Mary Katrantzou begleitet er die Live Performance in Athen auf dem Temple of Poseidon. Die Musik zeigt das Spektrum seiner Klangwelten. Mir gefällt die Musik besonders ab 4.25 Minuten sehr gut. Leider finden sich auf allen Videos an dieser Stelle die gleichen Störgeräusche. Viele Spaß mit der Musik und den Klamotten
  15. Oh, wow. Der Score gehörte für mich seinerzeit zur prägenden Sorte, hatte ihn mit 13 wirklich rauf und runter gehört. Werde aber mit der digitalen Version gehen. Danke für den Hinweis, Cap. T
  16. Toller Score, aber die normale Fassung reicht mir völlig, da mir persönlich dort nix gefehlt hat.
  17. Das Bourne Thema im 1. Track ist nach wie vor eines der besten die ich kenne. I love it! Ob ich diesen einzelnen Soundtrack jetzt aber unbedingt auf CD brauche.. eher nicht. Wenn dann hätte ich eine Sammlung aller Bourne Soundtracks in dieser Edition gekauft.
  18. Ab 5. August auch in digitaler Form erhältlich: https://www.instagram.com/p/CdyZkA1N3pd/
  19. Hallo zusammen, ich sammle und höre seit ca. 30 Jahren Filmmusik. Von Golden Age bis heute. Es wundert mich ein wenig, dass bei einer so grossen Bandbreite an alten und neuen Aufnahmen selten das Thema diskutiert wird, was für ein Equipment hierfür notwendig ist, damit viel von der Lebendigkeit der Musik und möglichst unverfälscht an unsere Ohren weitergegeben wird. Die Filmmusik liefert ein grosses Frequenzspektrum, welches abgedeckt werden muss, anders als bei Klassik, die sonst immer gerne als Referenz für Klangbeurteilungen herangezogen wird. Hifi Händler sind oft ebenso überfordert, da sie meistens nur Hans Zimmer und Co. kennen und einen bei Dimitri Tiomkin oder Jerry Fielding mit ihren verstörten Blicken strafen. Nein, mal ehrlich hier braucht es verzeiliche Lautsprecher, gute Verstärkerkomponenten, wenn man das beste aus unser geliebten Filmmusik extrahieren möchte. Ich will jetzt hier keine höher, breiter, teurer Diskussion anzetteln, aber mich würde sehr interessieren, welche Erfahrungen Ihr in dem Bereich gemacht habt und bitte bleibt höflich ... und gesund:)
  20. Hier mal ein paar Aussagen von Elfman zum Score... aus möglichen Spoilergründen habe ich aber einen Teil versteckt.
  21. Vangelis war für mich ein wichtiger Komponist. Über ihn und John Scott bin ich zur Filmmusik gekommen. Anfang der 80iger Jahre habe ich mich mit elektronischen Musik und Jazz befasst, ehe ich dann die orchestrale Filmmusik schätzen lernte. Wichtig war hierbei die TV Serie "Die Geheimnisse der Meere" von Jacques-Yves Cousteau. Vangelis hat hier bezaubernde Musik komponiert und so verfolgte ich seine Veröffentlichungen. Nicht nur die RCA Zeit mit "Heaven and Hell" , sondern auch die folgende Polydor Phase beeindruckten. Seinen LP´s folgte immer ein Konzept und einem eigenen Sound. Einen guten Überblick über die einzelnen Phasen seiner Musik findet sich in der inoffiziellen Biografie "The Unknown Man" von Mark J.T. Griffin. In der Vor-Internetzeit eine wichtige Informationsquelle. Für mich ist sein tragischer Tod unfassbar. Neben Jerry Goldsmith, James Horner und Akira Ifukube ist ein mir wichtiger Komponist verstorben. Da Vangelis viele Veröffentlichungen seiner Filmmusiken blockiert hat, werden sich jetzt sicherlich die Pforten öffnen. Eine wunderschöne Anekdote über Vangelis und seiner Einstellung zur Musik und Kommmerz gibt es von Jon Anderson:
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