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  3. Oh cool. Bin sehr gespannt. Bei Stereo (geiler Film, geile Musik) hatte Rotthoff damals schon richtig klasse abgeliefert.
  4. Neues Release von Enis Rotthoff. Übrigens sehr schöne Musik
  5. Wieder ein neuer Komponist für einen Film von M. Night Shyamalan, der mit ihm aber schon bei der Serie "Servant" zusammengearbeitet hat.
  6. Find ich schon sehr beeindruckend, mit was für einer Geschwindigkeit bei gleichzeitig (meist) hohen kompositorischen Standards in der Sparte gearbeitet wird. Wobei ich behaupten würde, dass vollbesetzte Action-Passagen in der reinen Kompositionsarbeit nicht notwendigerweise zeitaufwendiger sind als subtil abgestimmte, emotionale Cues in intimerer Besetzung. Vor allem nicht, wenn man digital copy-/pasten kann. Was mich sehr interessieren würde, ist,wie lang denn so die spätromantischen Vorreiter des symphonischen Hollywood-Sounds für vergleichbare Kompositionen gebraucht haben. Also Wagner beispielsweise für die Schlusstakte der Götterdämmerung.
  7. John Williams schafft es 1 - 1,5 Minuten Musik pro Tag zu komponieren. Da reden wir aber von Harry Potter oder Star Wars-Qualität mit der Hand geschrieben und fertig orchestriert. Chris Young schreibt pro Tag ca. 3 Minuten fertige Musik. Einmal musste innerhalb von 3 Tagen 21 Minuten Musik abliefern. Das ist enorm viel! Er schrieb die Musik mithilfe von mehreren Orchestratoren und schaffte es mit wenig Schlaf rechtzeitig. Zu seinen Dallas-Zeiten hat Bruce jede Woche eine Episode vertont. Dabei hatte er ein 18 Mann-Orchester zur Verfügung. Um nicht immer gleich zu klingen, hat er die Zusammensetzung des Orchesters von Episode zu Episode geändert. The Orville hat im Gegensatz zu Dallas ein 74-Mann großes Orchester. Ein Notenfeuerwerk (á la Harry Potter) gibt es bei Orville ja nicht, da können sich locker 3 Minuten Musik pro Tag ausgehen ... und glaub mir, Bruce schafft mit "Sibelius" oder mit der Hand sogar weit mehr als das! Viel mehr wie eine gute Woche braucht ein Veteran wie Bruce für eine Episode nicht. Übrigens gibt es hier ein sehr interessantes Interview mit Bruce Broughton von Gorka Oteiza aus dem Jahr 2017 wo er unter anderem über seine Film- und TV-Scores erzählt: Quelle: http://soundtrackfest.com/en/articles/bruce-broughton-interview/
  8. Tja, dann bin ich wohl einfach nur verdammt langsam... Ich brauche für Tutti-Passagen mindestens das Zehn- bis Zwanzigfache an Zeit. Aber es ist eben auch auch nicht mein täglich Brot.
  9. Sehe ich ähnlich. Wobei ich beide Seiten nachvollziehen kann. Wenn ich wirklich auf die Schnelle Hilfe brauche, und es gibt nun einmal viele Libraries zu gerade diesem Instrument für lau, und da ein Gig von abhängt, der mir womöglich endlich ermöglicht das erste Geld zu verdienen und dann auch solche Libraries zu unterstützen... dann kann ich dem armen Kerl schon beipflichten. Ich denke die Aussage, die hier falsch rüberkam und auch an Zimmer gekratzt hat, war, dass man "wohl meistens für Qualität zahlen muss". Im Endeffekt eine unglückliche Wortwahl.
  10. Es schadet nicht, ein wenig zu recherchieren, wie viel (überaus komplizierte, anspruchsvolle) Musik Broughton für diverse Anlässe schreibt und darüber hinaus, wie viel er durch die Welt reist um diese aufzuführen und Lesungen zu geben. Er wirkt nicht müde oder gebrechlicher - im Gegenteil, er ist tatsächlich jemand, der sich beim Gespräch mit dir immer noch im Schneidersitz in seinen Bürostuhl setzt, um jetzt mal aus dem Nähkästchen zu plaudern. Tut mir Leid, deiner Aussage so widersprechen, aber Broughton, Williams, Altman, Newman, Young, bis zuletzt Morricone,... all diese hochqualifizierten Komponisten kommen aus einer Zeit, in der es zum täglich Brot gehörte, wöchentlich so viel Musik zu liefern. Besonders Broughton, wie auch alle genannten, orchestrieren ihre Skizzen so detailliert, dass es für die endgültige Partitur wirklich nur eine reine Übertragungsfrage an die Kopisten ist. Dazu gibt es ja auch genügend Material "da draußen" welches man studieren kann. Für diese Komponisten gehört Orchestration zum Komponieren dazu. Deswegen hat John Williams mittlerweile auch keine wirklichen, offiziellen Orchestratoren mehr. Pope, Karam und co. wurden größtenteils von den Kopisten bei JoAnn Kane abgelöst. Klar, ich will damit nicht sagen, dass es viel Arbeit ist eine halbe Stunde Musik auf den Punkt zum Bild zu komponieren. Aber diese Komponisten/innen können es. Weil es ihr Job ist. By the way ist Bruce Broughton in Sibelius fast schneller als ich ... ich notiere eine Seite volle Orchesterbesetzung in 5-10 Minuten.
  11. "So eine außergewöhnliche Arbeit ist es aber auch nicht 20-25 Minuten Musik für eine weitere Episode beizusteuern. " Du würdest dich wundern... Ich habe das früher auch total unterschätzt. Gerade die Orchestrierung frisst sehr viel Zeit, selbst MIT Notenprogramm. Klar, Broughton hat jahrzehntelange Erfahrung, aber mal eben nebenbei komponiert sich orchestrale Musik mit diesem Qualitätsstandard definitiv nicht.
  12. Weil er womöglich nicht mehr wollte. Bruce dürfte wohl zufrieden damit sein das Thema und die Musik für die Pilot-Episode beigesteuert zu haben. Für Season 3 hat er aber sein Thema neu arrangiert. Bruce ist in guter Verfassung, soweit ich das noch über Facebook mitbekommen habe. So eine außergewöhnliche Arbeit ist es für ihn aber auch nicht 20-25 Minuten Musik für eine weitere Episode beizusteuern. Williams hat mit 87 Jahren noch drei Stunden epische Musik für Star Wars IX komponiert. Bruce schreibt schnell, wie er mir mal erzählt hat und das glaube ich ihm aufs Wort. Er dürfte aber kein Interesse haben am Vertonen einer weiteren Episode. Dafür schreibt er noch hin und wieder kurze Konzertwerke.
  13. Ich bin ja bekanntermaßen nicht der größte Fanboy seines musikalischen Schaffens der letzten 20 Jahre, aber da kann ich ihm nur absolut beipflichten: Was zählt, ist in erster Linie die musikalische Vorstellungskraft und nicht so sehr die klangliche Umsetzung der daraus hervorgegangenen Ideen. Und für letztere sind Investitionen nun mal unumgänglich. Musik sollte nicht zu einem preis- und damit letztlich auch wertlosen Wegwerfprodukt verkommen. Dazu gehört eben auch, die Hersteller von Sample-Libraries und (deren) Studio-Musiker für ihre Arbeit zu bezahlen.
  14. Broughton ist fast 76 und eine Partitur für großes Orchester mit allen klangfarblichen und rhythmisch-harmonischen Nuancen (also nicht im "Stile" etwa Brian Tylers, wo das Holz durchgängig die Streicher doppelt) stellt tatsächlich eine Heidenarbeit dar. Vor allem wenn man selbst auch noch orchestriert; was wie ich finde schon Aufgabe des Komponisten selbst sein sollte. Deshalb auch allen Respekt an den Johnny, dass er für diese mit "Star Wars" betitelten Disney-Filmchen noch die Musik geschrieben hat.Williams ist nochmal 13 Jahre älter als Broughton und das verdient wirklich größte Anerkennung. Soweit ich weiß, notiert er nach wie vor ohne digitale Hilfsmittel (Notationsprogramme, DAW etc.). Das wird bei Broughton ähnlich sein.
  15. Heute bei uns: 18:00 EINFACH NUR FILMMUSIK (Geheimtipp des Monats: Black Gold) 20:00 CINEMA WORLD (Album des Monats: Soul Surfer) Um 18 Uhr gibt es eine neue Ausgabe der EINFACH NUR FILMMUSIK. Mit fast der kompletten Playlist reisen wir ins Jahr 2008 und machen sozusagen aus dem faulen Anfangsblock einen faulen Sendungsblock. Das bedeutet: Musik von Michael Giacchino, Brian Tyler, Carter Burwell, Paul Cantelon, Marco Beltrami & Buck Sanders und vielen mehr. Einzige Ausnahme ist der Gemeintipp des Monats "Black Gold" von James Horner, der aus dem Jahre 2011 stammt und natürlich der Jerry Goldsmith der Woche. Während in Einfach nur Filmmusik aus dem Anfangsblock fast ein ganzer Sendungsblock wurde, gibt es einen echten Anfangsblock ausnahmsweise heute mal in der CINEMA WORLD. Dieser dreht sich um Tracks, die das Wort "Devil" beinhalten. Diese stammen von Komponisten wie Christopher Young, Geoff Zanelli, Mark Isham, Jerry Goldsmith und anderen. Außerdem im Programm das Album des Monats: Soul Surfer von Marco Beltrami. Irgendwie spielt auch Danny Elfman heute eine Rolle. Welche genau und was euch sonst noch so ab 20 Uhr erwartet, erfahrt ihr, wenn ihr rechtzeitig einschaltet. Stream und Chat findet ihr wie gewohnt unter www.radio-zoom.de
  16. Das stimmt! Am liebsten höre ich Williams unter dem Dirigat von Williams selbst. Ein paar selten oder noch nie eingespielte Stücke, Variationen und Konzertwerke wären mal eine erfrischende Abwechslung.
  17. Wäre auch die einzige Erklärung für mich ... naja gut, das Geld kann man bestimmt auch anderswo in so einem Park besser anlegen. Schwachköpfe.
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