Gestatten,
ich bin Andreas, Mittvierziger und habe in den 90ern aufgrund der Neueinspielungen einiger gängiger Soundtrackthemen im Ostblock und Martin Böttcher zur Filmmusik gefunden. Ich habe keine Ahnung von Musiklehre, kann also nur vom Gefühl her sagen, was mir gefällt und aus meiner Sicht schlecht ist. Es muss nicht immer melodisch sein, gerne auch mal dissonant (Matrix) oder komplex (Howard Shore mit LotR).
Favoriten meinerseits sind Jerry Goldsmith (als alter Star-Trek-Fan, aber auch The Ghost and The Darkness, Total Recall), Bear McCreary (den ich über Battlestar Galactica kennen lernte, wo er sich teilweise richtig austoben konnte), Christopher Young (Hellraiser + Hellbound, Drag Me to Hell, Species, Priest und Nosferatu sind da meine Highlights), James Horner (The New World), Hans Zimmer (der mit Wonder Women 1984 nochmal zeigte, dass er nach der ganzen Krawallmusik zuvor auch immer noch emotionales zustande bringt), Abel Korzeniowski (Penny Dreadful) und Michael Giacchino (der mit Lost zeigte, wie man Themen über die Jahre immer weiter entwickeln kann).
Nach vielen Jahren Filmmusik habe ich festgestellt, dass es im Bereich der Serien auch viel zu interessantes zu Entdecken gibt, da es wohl seitens der Produzenten weniger strenge Vorgaben gibt. Favoriten meinerseits sind Battlestar Galactica, Game of Thrones, Penny Dreadful und The Orville.
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