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Soundtrack Board

Aquarius

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Alle Inhalte von Aquarius

  1. Der symphonische Teil von Titanic ist solide Horner-Musik, die sehr gekonnt die besonders gegen Ende der Handlung sehr bedrückende Stimmung ( frierende und sterbende Menschen im Wasser, allen voran dieser junge Zeichner ) intonisiert und damit mehr als brauchbar. Überraschenderweise ist die auf einem nachgeschobenen Titanic-inspirierten Horner-Album befindliche Titanic-Suite und einige darauf befindliche andere Tracks sogar meines Erachtens noch lohnender als der Original-Score. Einen Wehrmutstropfen hat aber der Titanic Soundtrack: Die wirklich aufdringlich klebrig schnulzige Celine Dion Ballade: Bojen sind ja wichtig, wenn sie Schiffen den Weg zeigen. Aber muss es denn gleich eine Heulboje sein? Muss wohl viel Überredenskunst gekostet haben, bis Herr Horner die Erlaubnis dafür gegeben hat sein Titanic - Hauptthema dafür verwenden zu dürfen. Naja: Wenn ich den Titanic-Score höre, was schon ab und zu mal vorkommt, drück ich rechtzeitig auf die Stop-Taste und der Fall ist für mich damit erledigt.
  2. Aquarius

    Wortkette

    Balgengerät ( ein Bauteil für Kameras, insbesondere für Makrofotografie ). Übrigens: Ist schon interessant. Irgendwie landen wir immer wieder beim Eiter. Liegt wohl an der deutschen Sprache ( Hauptwörter mit der Endung -heit oder keit ). Dadurch gewinnt die Wortkette eine gewisse Art von Periodizizät. Fast schon wie eine Sinusfunktion. Hahaha.
  3. Aquarius

    Wortkette

    Lagerungsbedingung
  4. Au weh, das ist ja ein richtiger Schicksalsschlag mit den verlorengegangenen Kompositionen inklusive ( seufz! ) dem von mir schon richtig liebgewonnenen Allegretto... Aber deinen weiteren Worten entnehmbar willst Du es jetzt erst recht richtig professionell aufziehen... Übrigens höre ich gerade Deine Klaviermusik: z. Beispiel: Canon --> da lugt auf sehr angenehme Weise ein bisschen Bach ( wohltemperiertes Klavier ) und Beethoven ( Klavieretuden ) um die Ecke. K L A S S E !!! Als nächstes werde ich mich dann Deinen Receptable - Kompositionen zuwenden. Naja nicht umsonst wirst Du ja unter anderem LvB als Lieblingskomponisten schätzen. Beethoven ( und Mahler ) sind für mich die Titanen. Übrigens, kennst Du auch das Fragment von Beethovens ersten Satz aus seiner 10. Symphonie: Das sind 7 min sehr edle schon eindeutig der Romantik zuzuordnender Musik, die ehrfurchtserbietend nach einem langen leisen Paukengrummeln von einen britischen Musikprofessor zu einem kompletten Kopfsatz von insgesamt 20 min Länge ausgedehnt wurde. Als thematisches Material diente hierfür Beethoven seine eigene Pathetique - Sonate. Ansonsten fällt mir noch ein - basierend auf die herrlichen Carmen - Zitate im Allegretto - kennst Du auch die Perlienfischer und die Roma Symphonie von Bizet ? Ich kann mir vorstellen, dass das auch Musik nach Deinem Geschmack sein könnte. Die Sache mit Gisberth Näther finde ich sehr interessant. Hab es irgendwie geahnt, dass mir da in Spandau ein Grosser gegenüberstand! "Papierland Deutschland" - ja, ja: stille Wasser sind tief: COOOOL! Noch eine Frage: Ich habe versucht Dein Album "Nocturne" bei nsa-records zu bestellen. Leider kann man diese Seite nicht bedienen. Wie komm ich dennoch ran? Und gibt es noch andere käufliche Musik von Dir?
  5. Ich bin einfach nur begeistert: Ist ein tolles Stück Musik geworden Dein Allegretto. Irgendwie erinnert es mich vom Sound her ein wenig an Rachel Portman. Deine Musik hat aber ihren Werken gegenüber mehr innovativen Charakter. Ich bin auf die restlichen Sätze sehr gespannt. Das Jahr fängt somit für mich mit einer Musik an, die die Messlatte für folgende Neuerscheinungen relativ hoch hängt! Aus Deiner Fussnote geht hervor, dass Du das alles als Autodidakt fertigbringst. Ist das wirklich so, denn ich meine mit meinem nicht unbedingt professionell geschulten Musikverstand trotzdem ein hohes Mass an kompositorischer Komplexität zu erkennen. Bitte bescheid sagen, wann und wo man diese Symphonie dann mal von einem echten Orchester vorgetragen live erleben kann. In jedem Falle weiter so, mit solcher Musik wird es ganz bestimmt klappen die Komposition zum Beruf zu machen. Mal noch eine Frage: Kennst Du zufällig den Brandenburger Hornist und Komponisten Gisbert Näther? Diesen Musiker habe ich mal in der Spandauer Nikolaikirche live erlebt. Ist auch ein AHA-Erlebnis gewesen.
  6. Das Ding schaltet man ja sowieso mindestens einmal am Tag an. Und dieses kleine Spiel macht mir einfach ein bisschen Spass. Muss ja nicht immer bloss Geballer oder tiefschürfende Logikdaddelei sein
  7. Musiker, die sich an Filmmusik heranwagen kann ich grundsätzlich schon mal gut leiden, denn es liegt in der Natur dieses Genres, dass man bereit sein muss besonders kreativ zu sein. Das aber setzt eine gewisse Charakterstärke voraus. Und charakterstarke Künstler/Menschen bekommen von mir grundsätzlich eine Anerkennung. Deshalb macht diese Umkehrung der Frage "Welchen Komponisten könnt ihr besonders leiden" für mich nicht so viel Sinn. Bin ich da der einzige, der so denkt?
  8. My Dog von I play. Ist ein süsses Handy-Game. So eine Art virtuelles Tamagotchi
  9. Beethoven und Mahler sind weltweit anerkannt schlichtweg die universellen Meister der Symphonik überhaupt. Zusammen mit dem unersetzlichen Musikdramatiker Wagner und dem fundamentalen Musikschaffens von Bach sind das die Säulen auf denen die gesamte abendländische Kunstmusik aufbaute und auch heute zusammen mit anderen Musikwelten ( asiatische Musik, afrikanische Musik usw. ) weiter aufbaut. Die Filmmusik spielt dabei - wie schon mehrfach angedeutet - insbesondere auch aus pragmatischen Gründen ( früher Adel und Klerus, heute Filmstudios als finanzielle Sponsoren symphonischer Ideen ) für die Weiterentwicklung direkt ( dafür gibt es genung gute Scores als Beispiel ) und aber auch indirekt ( Lerneffekt bei Komponisten, der unter anderem zu Werken wie dem Vietnam Oratorium geführt hat. ) eine entscheidende Rolle. Es sind nicht die - zugegebenermassen als "Salz in der Suppe" unverzichtbar innovativen - freien Werke der Intellektuellen, sondern diejenigen Kompositionen, die es schaffen ohne grosse Mühen von Allen sofort geliebt werden zu können, die hier den wahren musikalischen Genius ausmachen. Und das sind die Kompositionen, die bereits beim ersten Höreindruck einen bleibenden positiven Eindruck hinterlassen... Heerscharen von begeisterten Menschen lieben die - übrigens total einfache - Hauptmelodie des Finalsatzes von Beethovens Neunter. In Asien ist das mithin die beliebteste Musik überhaupt. In Europa wurde sie zur Hymne. Das ist einmalig. Es gibt nur einen Komponisten, der diesen symphonischen Geist voll in sein Schaffen integriert und klanglich ausgeschmückt hat: Gustav Mahler. So ist es in der 2. Symphonie auch ein Schlusschor, der geniale Akzente setzt... Ich glaube kaum, dass andere Symphonien eine vergleichbar grossartige und erbauliche Wirkung ausüben können, wie Beethovens Neunte und Mahlers Zweite. Das spricht absolut für das oben gesagte. Sorry, hab es erst jetzt gesehen, dass unter anderem auch dieser Beitrag hier nicht so ganz passt...
  10. Aquarius

    Wortkette

    Verteidigerplädoyer
  11. @ Junker Habt ihr das gelesen. Alle die ihre CDs bei Karstadt kaufen sind bekl.... !?! Der Ton macht die Musik. Das gilt sowohl für Scores, als auch fürs Leben.
  12. @Mana Natürlich gilt Wagner als direktes Bindeglied zwischen Filmmusik und "Klassik". Ohne ihn hätte es nie die für die Filmmusik so wichtige kompositorisch beschreibende Dramaturgie gegeben. Und auf die kommt es ja bei ernsthafter Filmmusik in erster Linie an. Ich hatte längere Zeit darüber nachgedacht Wagner in meinen letzten Post mit aufzunehmen, habe ihn aber dennoch aussen vor gelassen, weil ich, der wie wir alle aus dem Vollen einer längeren Musikgeschichte schöpfen können, beim Beschränken auf das Wesentliche doch letztendlich bei Beethoven und Mahler lande. Wenn ich es mir aber jetzt so richtig überlege: So ganz ohne Lohengrin, Parsifal, Tristan ... geht es aber bei mir nun wirklich nicht. Also nachträglich: Willkommen in meinem Boot der unverzichtbaren Musik, Richard Wagner!
  13. Richtig brauchen tue ich nur die Komplettaufnahmen von Beethovens und Mahlers Symphonien. Und das sind im Original bekanntermassen keine Filmmusiken. Ohne diese für mich unumstösslichen Vorbilder der Symphonik wären wohl die für mich ergänzend unverzichtbaren Meisterwerke von Elliot Goldenthal ( Vietnam Oratorium, Alien 3, Time To Kill...), John Williams ( AI, ET, Star Wars... ), James Newton Howard ( Signs... ) und James Horner ( A Beautiful Mind, The New World... ) nie entstanden.
  14. Mir ist einfach mal danach meinem Ärger über die unverschämten Ladenpreise für Soundtrack-CDs hier loszuwerden. Mir ist einfach schleierhaft, warum für eine Soundtrack - CD der Ladenpreis oftmals fast genausohoch ist, wie für den ganzen Film auf DVD. Irgendwie stimmt es da mit dem Preis- und Leistungsverhältnis gar nicht mehr. Aktuell wollte ich mir Horners Apocalypto bei Karstadt kaufen. Bei einem Preis von 17 Euro habe ich es aber erst einmal sein lassen. Ich würde mich echt darüber freuen, wenn sich die Preise endlich auf reguläre maximale 10 Euro pro Soundtrack einpegeln würden, denn ich habe echt keine Lust mehr immer auf Schnäppchenjagd ( Amazon usw. ) gehen zu müssen, um reelle Preise zu zahlen. Ich glaube, damit habe ich einfach mal einen Wunsch von den meisten Boardmitgliedern erwähnt.
  15. Aquarius

    "Popmusik" schlecht???

    Leonard Bernstein sagte einmal sinngemäss, dass die Trennung zwischen sogenannter U-Musik und E-Musik nicht zwingend ein Qualitätsmerkmal sein muss. Er trennte zwischen guter und schlechter Musik. Er selber hat meiner Meinung nach - wenn auch nicht immer mein Geschmack, da mir teilweise zu kantig - symphonisch gesehen - sehr gute Musik komponiert. Darunter befindet sich auch die hammermässige Filmmusik zu Die Faust im Nacken. Das heisst: Er verstand wirklich etwas von seinem Handwerk. Nun unabhängig davon, dass ich "Popmusik" per se als Filmmusik unter anderem aus von mir schon weiter oben genannten Gründen für nicht sonderlich geeignet finde kann ich mich ansonsten LB nur anschliessen: So ist es für mich ein purer und unverzichtbarer Hörgenuss, wenn ich mir die späten Beatles, Abba, Pink Floyd, Queen, Prince und wie sie alle heissen auflege. Ich glaube auch kaum, dass beispielsweise die Musik der späten Beatles wirklich als Mainstream gedacht war. Dazu ist sie vielzu progressiv und richtungsweisend. Ein Beispiel, wie es mit dem Film und der Popmusik aber doch ausnahmsweise hervorragend ja nahezu perfekt geklappt hat ist unter anderem der Kultfilm Easy Rider: Ist es nicht erst das Born to be wild, was da so richtig die filmische Aussage rüberbringt?!?
  16. Aquarius

    James Brown gestorben

    ... damit ist einer der wichtigsten Musiker der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts von uns gegangen. Thank You For The Musik!
  17. Aquarius

    "Popmusik" schlecht???

    Mit einem "Klangkörper" bestehend aus Schlagzeug, E-Gitarre, E-Bass und Keyboards ( früher Hammond-Orgel ), kurzum der allgemeinen Besetzung, die für sogenannte Popmusik üblicherweise in irgendeiner Form verwendet wrd kann man eben in erster Linie tanzbare rhytmische Lieder oder aber gefühlvolle zum Träumen einladende Balladen intonisieren, aber ich kenne keinen Score, der diesen Sound wirklich überzeugend als klangliche Untermalung eines Films einsetzt. Im Sinne des filmmusikalischen Gedankens ging das sogar schief, wenn beispielsweise Popgrössen, wie Queen bei Flash Gordon, oder aber Prince bei Purple Rain am Drücker waren. Herausgekommen sind bei diesen beiden Beispielen - filmisch gesehen - krampfhaft um die Stars zusammengewurschtelte Szenen, die keiner wirklichen vergleichenden Kritik zu ernsthaften Filmen standhalten können. Alle anderen Versuche nicht orchestrale Mittel für diesen Zweck einzusetzen gingen und gehen meines Erachtens nur wirklich auf, wenn der nichtorchestrale ( elektronische ?!? ) Klangkörper - wie beispielsweise Vangelis mehrmals bewiesen hat - eben wie ein ORCHESTER klingt oder aber zumindest vergleichbar komplexe rein synthetische Klänge ( siehe viele futuristische Meisterwerke der 1970er Jahre ) einsetzt. Das liegt wahrscheinlich auch in der Tradition der Filmmusik. Für mich beispielsweise ist Filmmusik - kompositorisch gesehen - die pragmatische Fortsetzung des ProgrammSYMPHONIE-Gedankens...
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