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Soundtrack Board

MOtega

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Über MOtega

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  • Lieblingskomponist
    Ralph Vaughan Williams, John Williams, Howard Shore, Danny Elfman, James Newton Howard, Jerry Goldsmith
  1. Hansi kann auch anders. Seinen Oscar hat er nicht umsonst für "König der Löwen" bekommen. Das war echt super gemacht und alles andere als typischer Hansi-Stil. Okay, das war 1994, aber auch seine Musik zu "The Ring" fand ich originell. Da hatte er dieses kratzige Cello drin gehabt und das Pianomotiv. Auch kein typischer Trailerstil. DaVinci Code, Illuminati, Fluch der Karibik etc. sind dann wieder komplett in dem Stil geschrieben worden. Bei DARK KNIGHT hat auch James Newton Howard mitgewirkt und dessen Stil hat das ganze natürlich auch geprägt. Aber wenn ich mir Transformers anhöre, sind da so viele Ähnlichkeiten wie bei Gladiator oder Fluch der Karibik. Die Musik von Transformers stammt von Steve Jablonsky - einer von Zimmers Zunft und der finde ich kopiert ihn mitunter am stärksten. Auch die meisten anderen von Remote Control kopieren ihn. Okay, die lernen ja auch direkt von ihm. Aber da findet man dann natürlich auch die meisten Hans Zimmer 2, Hans Zimmer 3 usw.. Aber am Ende gebe ich BVBFan recht - kann's auch nicht mehr hören Auf SoundCloud mal nen mir unbekannten Filmkomponisten anhören und.....schon wieder Trailermusik.....
  2. Das ist leider zu wahr BVBFan! Jeder "neue" junge Komponist schreibt Zimmer-Trailer-Musik-Kram. Und das liegt wohl daran, dass dieses Genre wirklich nicht viel Können erfordert. Wie viele Trailerstücke ich schon in 30 Minuten "komponiert" habe und viele mir ein "wow!" gaben....da verzweifelt man doch irgendwie Wie leicht die Leute da zu beeindrucken sind... Dabei ist garnix dabei. Immer der selbe mittlerweile totkomponierte Aufbau: schnelle Staccato-Streicher, lange Hornmelodien, epische Drums.... Hauptsache Epik und Bumm-Bumm. Sowas mögen die Leute wohl heute und das ist ja auch im Moment der moderne Trend in der Filmmusik. Alle wollen Hans Zimmer kopieren, sollten sich aber meiner Meinung nach eher mit Williams oder Goldsmith beschäftigen, wo man wenigstens was lernt :P
  3. Zum Thema "Wiederholung in der Musik" fällt mir dieses schöne Video ein https://www.youtube.com/watch?v=1lo8EomDrwA
  4. Am Anfang muss jeder erstmal sehen, dass er sich ein Netzwerk mit Kontakten aufbaut. Zuerst beißt man immer in den sauren Apfel und nimmt Low- bzw. No-Budget-Projekte an, um überhaupt mal was machen zu können. Diese könnten in Zukunft aber zu größeren Projekten mit höheren Budgets führen. Mein Tipp für dich: trage dich mal auf schwarzen Brettern bei Filmhochschulen ein. Die Filmstudenten suchen öfter Komponisten für ihre Bachelor-Filmprojekte. Biete dich auch als (Film-)Komponist in Amateur-Film-Foren an. Da wird sicher etwas kommen oder für Hörspiele (da werden auch öfter Komponisten gesucht). Auch eine Webseite solltest du haben mit allen Infos über dich und deine Projekte. Die kannst du dann immer nennen, wenn du einen "neuen" Regisseur anschreibst. So war es bei mir auch. Angefangen bei Studentenprojekten, Hörspiele und meist No-Budget-Filmen habe ich nun einige "Stammregisseure", mit denen ich öfter an bezahlten Projekten arbeite. Mal sehen, was die Zukunft noch bereithält. Ich rate dir aber ab, die größeren Filmfirmen wie Universal, Constantin FIlm usw. anzuschreiben. Dort landet deine Bewerbung ungehört in den Mülleimer und erreicht nie einen Regisseur. Dort sind auch Kontakte wichtig, dass man da jemanden kennt, um da was zu kriegen.
  5. Auch ich hatte schon mehrere Projekte gehabt, wo ich keinerlei Bildmaterial hatte, lediglich eine Beschreibung des Regisseurs, da der Film noch in Arbeit war. Auch bei Hörspielen, die ich vertont hatte, gab es ja auch nichts bildliches, sondern nur ein Drehbuch. Aber es ist trotzdem schon etwas anderes, als wenn man die Musik komplett ohne das alles schreibt, da auch das Drehbuch Einblicke in die Charaktere, die Handlung, die Stimmung, Atmosphäre usw. gewährt. Da fällt es einem doch etwas leichter.
  6. Danke für deine Antwort Sebastian! Also mein Dozent meinte auch (als ich ihm sagte, dass ich meist auf eine Idee aus dem Bild warte), dass das typisch für das Genre Filmmusik ist. Bin absolut der gleichen Meinung. Das war auch Thema in der Musicube, sprich Tempo im Bild, Schnitt, Kamera, Farben, Charaktere, Bewegungen usw. Da gibts schon fast eine Flut von Inspirationsquellen, die dich alle ansprechen und musikalische Ideen evozieren. Was denkst du darüber, wenn man sich die fehlenden Elemente einfach vorstellt? Für mich ist das nicht so einfach finde ich. Ja dann werde ich mir mal mehr Filmszenen ohne Musik vornehmen
  7. Den EQ lasse ich meist unberührt. Was mir oft aber fehlt, sind ein paar Höhen. Irgendwie klingen viele Samples zu dumpf, dann drehe ich etwas Höhen rein, aber sonst sind die Libraries schon top für Filmmusik gemixt (also CineWinds, CineBrass usw.). Ja das stimmt. Klassischer Sound ist anders. Für klassisch eignet sich eher VSL oder East West Symphonic Orchestra gut, für Filmmusik klingt East West zum Beispiel etwas zu steril und glatt finde ich. Da fehlt die Fülle und die Wärme. Ja was auch hilft, sind Bilder denke ich. Denn sie enthalten auch genug Emotion und Ausdruckskraft. Damit kann man auch was anfangen (so als Filmersatz - eine Art Standbild oder so). Den Rest wie Tempo, Story usw. muss man sich dann selbst zurechtlegen. Was mir auch mein Dozent sagte war, dass klassische Komponisten oft theoretischer komponieren, als Filmmusik- oder Spielekomponisten (wobei ich auch einen klassischen Komponisten kenne, der auch erst vor sich hin träumt, um in die Emotion einzutauchen). Bei Spielen oder Filmen hat man ja alles Material, was man braucht um inspiriert zu werden und die Emotion ist auch da. Also mir geht es wie gesagt persönlich oft so, dass ich beim Film oder bei Spiele oft Ideen habe, die ich direkt umsetzen und ausarbeiten kann. Da fühle ich mich immer inspiriert. Finde ich schon sehr gut! Ein wenig schwach noch vom Sound her (mehr Epik vielleicht), aber es ist ja nur eine Skizze Übrigens tolle Filmmusik-Analysen in deinem Channel!
  8. Vielen Dank für eure vielen Meinungen :) Also um das nochmal zu verdeutlichen, was momentan meine kleine Barriere ist: bei Filmen habe ich meist Ideen - da weiß ich auch, was zu tun ist. Das Bild, die Story, die Aktionen sagen dir, was du musikalisch zu tun hast und lassen (meist) auch nichts anderes zu, damit es nicht unpassend klingt. Nur mir geht es halt auch um Filmmusik ohne einen Film, bei der ich einfach üben kann, Emotionen zu vermitteln, die aber gleichzeitig nach Filmmusik klingt, damit ich das gezielt dafür üben kann und genau da liegt der große Unterschied: möchte ich Filmmusik ohne einen Film schreiben, ist das erstmal nicht so einfach, denn ich habe keine Story, keine Bilder, kein Tempo im Bild, keine Vorstellungen des Regisseurs, kann mich nicht in die Situation der Charaktere usw. hineinversetzen. Da bin ich noch dabei ein Weg zu finden, das irgendwie trotzdem hinzubekommen. Es liegt aber vielleicht auch am Thema, das ich mir ausgesucht habe (Schöpfung der Welt?). Wie Mephisto sagt, ist das vielleicht erstmal ein Brocken, bei dem man nicht so direkt erkennt, was für Emotionen da jetzt vermittelt werden sollen oder dass das vielleicht eine Mixtur von vielen Emotionen sein kann, was wohl am schwierigsten ist. Ja meine Ausbildung habe ich letztes Jahr September begonnen und habe nächsten Monat Prüfung. Wir haben da zwei Dozenten - einer speziell für Filmmusik-Komposition und Tontechnik und ein Dozent speziell für klassische Komposition und beide Dozenten gaben mir unterschiedliche Tipps, wie man kompositorisch rangeht. Doch alles in allem haben die mir viel Handwerk vermittelt, was man beachten soll, was nicht gut für Filmmusik ist, wie man Schnitt, Tempo im Bild beachtet usw. usw. Schon sehr lehrreich und habe auch viel gelernt, nur bei der Rangehensweise teilen sich die Meinungen der Dozenten (wie so oft). Der eine ist eher für Ideen aus dem Bild, der andere eher fürs Arbeiten mit Stichworten, Konzepten usw. Ich habe mir auch sagen lassen, dass jeder seinen eigenen Weg finden muss, wie er komponiert und dass die Meinungen dadurch eben auseinander gehen und genau da bin ich im Moment noch ein wenig am switchen und am gucken, was für mich der beste Weg ist. Freut mich sehr, dass dir meine Musik gefällt Ja genau! Das sind auch zwei meiner großen Vorbilder: Williams, Goldsmith, Shore, Newton Howard usw... Also an Libraries nutze ich für die Streicher EWQL Symphonic Orchestra, fürs Holz u.a. CineWinds und für Blech u.a. CineBrass (wirklich top für Filmmusik!). Fürs Mixen habe ich eigentlich nix besonderes, nur den Mixer von Cubase Da fällt mir ein Zitat von Komponist Jeff Rona ein, der mal auf der Soundtrack_Cologne gesagt hat: "Komponieren heißt, etwas neues zu erschaffen." Nach euren Tipps und Meinungen, was könntet ihr mir da raten für Filmmusik ohne Film? Also im Moment finde klappt es eigentlich gut, wenn ich mir erstmal über die Emoiton im Klaren werde, die ich vermitteln möchte und dann versuche, das handwerklich zu lösen.
  9. Danke für eure ausführlichen Meinungen! Meine Rangehensweise war eher an Filmmusik gedacht, weniger an klassische Musik. Da bin ich noch dabei, mein Vokabular aufzufüllen, wie man Emotionen bewusst vermittelt. Dabei fällt mir noch die Frage ein: was gehört eurer Meinung nach zu einem guten Musik-Vokabular? Was braucht man alles für sein Handwerk? Dabei denke ich daran, wie man mit Akkorden was bestimmtes erreicht, mit Melodiemustern (wie Mephisto schon gesagt hat), mit Instrumentation, Tempo, Rhythmus, Metrik und natürlich Arrangement. Also denke ich ist es nicht schlimm, wenn man sich vor dem Komponieren Gedanken darüber macht, was man eigentlich emotional vermitteln möchte und seine Musik dann erstmal in ihre Elemente wie Tempo, Harmonie, Melodie usw. einteilt. Und wenn die Emotion erstmal nicht ohne weiteres klar ist (es kann ja mitunter auch schwierig sein, eine bestimmte Emotion in Worte zu fassen), dann sucht man sich Anhaltspunkte, die etwas mit dem Thema bzw. der gewünschten Emotion zu tun haben (z.B. man möchte die "Schöpfung der Welt" erzählen. Da würde man denke ich nach Begriffen wie Leben, Natur, Schönheit der Natur, Faszination usw. suchen und das musikalisch ausdrücken). Was ich dabei auch oft von anderen Komponisten gehört habe ist, dass das alles zu theoretisch werden kann und die Musik irgendwann eher einem Denksport ähnelt, was sie ja eigentlich nicht werden sollte. @Mephisto: kann man sich irgendwo Musik von dir anhören? Würde mich mal interessieren! Danke nochmal!
  10. MOtega

    Emotion vermitteln

    Hallo liebe Filmmusiker! Wie glaubt ihr kann man gut eine gewünschte Emotion in Filmmusik kompositorisch vermitteln? Es gibt viele Komponisten die sagen, dass sie sich erst geistlich in diese Emotion hinenversetzen müssen, um entsprechend komponieren zu können. Andere sagen, dass es nur was mit Handwerk zu tun hat und man dadurch weiß, wie man eine bestimmte Emotion vermittelt. Wie geht ihr das an? Was hilft euch dabei? Freue mich über eure Meinungen!! MOtega
  11. Ab 1:31 höre ich noch ein English Horn mit langsamer und leiserwerdender Melodie Stimme Jan Selzer zu, für mich auch ein Hackbrett.
  12. Hallo! Wollte auch mal ein neues Filmmusik-Stück von mir vorstellen Es soll die geheimnisvolle Atmosphäre eines Artefakten-Ladens vermitteln. https://soundcloud.com/crysko1-1/store-of-artifacts Freue mich über eure Meinung! Viele Grüße, Steven
  13. Habe mir gerade mal deine ersten 3 Stücke angehört. Bei allen fehlt mir noch die Abwechslung. Wenn deine Streicher in "The Wayside" später einsetzen, könntest du das ganze noch etwas verzieren, d.h. Flöten im Hintergrund spielen lassen und diese evtl. mit Klarinetten oder so abzuwechseln bzw. zu unterstützen. Was auch noch gut wäre, tiefere Cello-Linien die ab und zu Einwürfe spielen (z.B. kurze Abwärtslinien) bzw. die Violen, die du schon hast, mehr variieren, d.h. ihnen einfach schönere Linien geben. So spielen die Violen nur die Akkorde mit. Also das ganze einfach mehr ausschmücken mit Instrumenten. Denn da ist ja noch Platz
  14. Ja das kann sein, dass das auf meinen alten Computerboxen untergeht. Muss mir das nochmal im Studio anhören
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