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BVBFan

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  1. Sehr, sehr schön bisher. Ich mag es spätestens seit True Grit, wie Burwell aus "wenig" sehr viel macht. Man merkt sofort, dass wenn ein Komponist nicht ständig verdonnert wird das große Orchester zu bedienen, er viel mehr Zeit hat um sich in Details zu verlieren.
  2. JUSTICE LEAGUE von Danny Elfman

    Aufgrund der schlechten Kritiken habe ich mir erstmal nur das Heros Theme gegeben. Gerade der sehr nette Beginn mit den rhythmischen Kontrabässen und den Marimba Einwürfen weiß zu gefallen. Über die gesamte Laufzeit des Stücks bleibt dann aber doch relativ wenig hängen. Das Ende ist dann nochmal sehr hübsch mit Streichereffekten angereichert. Mal schauen was der Rest des Soundtracks so bietet.
  3. Osteuropäische Filmmusik

    Schöne Idee für eine Themeneröffnung. Ich habe zwar selber kaum bis gar keine Hörerfahrung mit Musik aus der Sparte, aber freue mich über Anregungen!
  4. Da stimme ich dir zu 100% zu Sami. Genau so sollte es sein. Das meinte ich ja, als ich geschrieben habe, dass man auch in bewährten Stilistiken seine eigene musikalische Identität einbringen sollte.
  5. Ich verstehe dein Problem nicht Sebastian. Niemand hat doch behauptet, dass eine "anspruchsvolle, kunstmusikalische Filmmusik" per se schlechter ist oder nicht ebenfalls gut ankommen kann. Das ist doch alles höchst subjektiv. Sowohl beim Prozess des Komponierens, als auch beim Hören der Musik. Was anspruchsvoll ist und was nicht, ist übrigens auch teilweise eher subjektiv. Wie schon erwähnt, schreibt ja nicht jeder mal eben einen Williams Score. Genauso wenig wie einen Goldenthal...oder auch einen Hans Zimmer. Diese Arroganz von manchen Kritikern geht mir auf die Nerven. Die Abwechslung ist doch in der Filmmusik durchaus gegeben. Auch namenhafte Komponisten wie James Newton Howard wechseln ja häufig ihre Stilistik (Snow Falling on Cedars vs. Fantastic Beasts). Du findest doch genug Musik die dir Spaß macht oder? Du hast ja oben einige Beispiele aufgelistet. Warum gönnst du den Fans des hochromantischen Soundtracks nicht ihre Freude an der Musik? Optimalerweise ist der Geschmack breit aufgestellt. Ich kann mir problemlos erst Williams Jurassic Park und danach Ligetis Atmospheres anhören und finde in beiden Stücken völlig unterschiedliche Ansätze, die mich beide begeistern. Ich stimme dir aber in einem Punkt zu: Das Publikum verträgt sicher auch das eine oder andere Mal etwas mehr Mut vom Regisseur/Produzenten, noch etwas mehr Abwechslung in die Filmmusiklandschaft zu bringen. Aber auch hier sehe ich Fortschritte. Gerade in den letzten Jahren. Siehe Sicario oder The Revenant oder auch diverse Game-Soundtracks.
  6. Hallöchen zusammen! @Robin - Danke dir nochmal für dein ausführliches Interview für meine Bachelorarbeit! Du hast offiziell einen Anteil daran, dass ich mit der Note leben kann Dann gebe ich auch mal meinen Senf dazu: Ich finde deinen Soundtrack wunderbar. Wunderschöne Klangfarben und eine bunte Orchestrierung zeugen von einem reich gefüllten Handwerkskasten und einem guten Gespür für ausdrucksstarke Melodien. Dein Pfeil trifft allerdings auch genau in mein musikalisches Herz. Jeder hier weiß, dass ich nunmal ein ausgewiesener Fan von hochromantischen Soundtracks bin. Aus diesem Grund kann ich auch nie genug von Musik bekommen, die in diesem Stil komponiert wurde. Danke also dafür! Ganz allgemein empfinde ich es überhaupt nicht so, dass sich im Moment zu viele Jungkomponisten an diesem Stil abarbeiten. Oder anders ausgedrückt: wie viele von denen gibt es denn, die das auch wirklich überzeugend umsetzen? Es mag sein, dass viele Komponisten den Versuch unternehmen, so zu klingen wie Williams. Aber am Ende stehen wir doch wieder vor dem neuen Star Wars Soundtrack und sagen: "Sowas kann einfach nur der Johnnyboy". Zum einen liegt das daran, dass eben nicht jeder Jungkomponist das Handwerk beherrscht um so eine komplexe und bunte Orchestrierung abliefern zu können wie der Maestro. Zum anderen reicht eben auch dieser Baukasten nicht aus. Ich werde es mir niemals nehmen lassen, dem Kompositionsvorgang auch ein Stück "Magie" zuzuschreiben. Soll heißen - Johnny schreibt eben wie Johnny, weil es in ihm drin steckt. Und Hansi schreibt wie Hansi, weil er es eben besonders gut versteht, mit sehr wenig sehr viel auszudrücken. Handwerk ist bei weitem nicht alles beim Komponieren. Sebastian hat mal bemerkt, dass auch das Schreiben von starken Melodien von jedem erlernbar ist. Ich frage mich dann aber, warum eine Musik wie der Imperial March oder der Raiders March so selten entsteht. Es hat ja seinen Grund, warum Williams so erfolgreich ist. Er schreibt sich ins Herz seiner Zuhörer und rührt sie nicht selten auch zu Tränen. Ist es nicht das worum es bei Musik gehen sollte? Warum in aller Welt sollten wir aufhören Musik zu schreiben, die bei den Menschen auf so positive Ressonanz stößt? Genau an diesem Punkt zieht auch Robins "Spaß und Freude Argument". Ist es nicht völlig egal, in wie weit man einen gewissen Stil bedient, solange Menschen an der Musik Freude haben? Und noch viel wichtiger: Wenn der Komponist Freude an seiner Arbeit hat! Mephisto hat mich schon ein paar mal gefragt, warum ich überhaupt Komponist geworden bin. Völlig zu Recht hat er angemerkt, dass es doch alles schon mal gegeben hat. Und meist wahrscheinlich viel besser als man es selber schreiben könnte. Aber das ist ja genau der Punkt! Großartige Musik die es schon gibt, motiviert mich doch gerade selber großartige Musik zu schreiben. Und wenn ich mir Williams oder Zimmer oder Mozart zum Vorbild nehme weil mich ihre Musik eben berührt, dann ist das doch völlig legitim. Man möchte Musik in diesem Stil schreiben, weil der Stil einfach toll ist. Das bedeutet noch lange nicht, dass man dabei nicht seine eigene musikalische Identität entfalten kann. Denn auch wenn Robin sich aus der selben Farbpallette wie Williams bedient, ist seine Musik die von Robin Hoffmann und nicht von John Williams. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer es ist mit Musik seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Du kannst dich als kommerziell arbeitender Komponist eben nicht hinsetzen und einem breiten Publikum Zwölftonmusik anbieten. Das mag in einigen Fällen funktionieren, aber meistens wird man gezwungen sein, sich auf einer musikalischen Ebene zu bewegen, die viele Menschen zufrieden stellt. Das soll überhaupt nicht bedeuten, dass man nicht versuchen darf, neue Ideen in seiner Musik unterzubringen. Aber sowas muss sich oft in einem bestimmten Rahmen bewegen. Als wir die Musik zu dem Kurzfilm "Der Perfektionist" geschrieben haben war schnell klar, dass wir hier die Möglichkeit haben, zumindest auf der Instrumentierungsseite einiges auszuprobieren. Harmonisch betrachtet bedienen wir trotzdem alle Klischees die man sich vorstellen kann, weil sie eben funktionieren. Aktuell komponieren wir grade die Musik für ein Spiel. Dafür habe ich gerade ein Opening für Madrid geschrieben. Ohne musiklische Klischees, würde diese Musik überhaupt nicht funktionieren. Jeder würde sagen: "Hey! Das klingt ja gar nicht spanisch!" Man muss also immer den Spagat schaffen zwischen dem was das Publikum hören möchte und seinem eigenen Anspruch, neue Ideen einzuarbeiten. Am Ende kommt dabei natürlich nicht immer Musik raus, die jedem gefällt. Aber das genau ist ja auch das Wesen der Musik und macht sie zur schönsten Sache auf der Welt Soweit erstmal von mir...
  7. John Williams

    Wer übrigens einen Komponisten hören möchte, der sehr, sehr nah an Williams Stilistik (auch auf nem ähnlichen Niveau) herankommt, sollte sich mal James Hannigans Gamesoundtracks zu der Harry Potter Serie anhören.Traumhaft! Wenn uns der Meastro mal irgendwann verlassen sollte, und ich hoffe das passiert nie und er wird 200, wäre Hannigan wohl der passendste Nachfolger im Moment.
  8. John Williams

    Ich finde es ja schon bemerkenswert, dass du dir einen Soundtrack im Stile von Ottman zutraust...Respekt
  9. John Williams

    Ich hoffe weil du es dir nicht zutraust oder es nicht dein Stil ist Weitere Gründe würden mich sehr interessieren...
  10. Was habt ihr zuletzt gesehen?

    Ich hab den Film nicht gesehen. Aber dafür, dass er visuell besser sein soll als Avatar, fehlt mir dann doch die Fantasie. Zumindest wenn ich das beurteilen soll was im Trailer zu sehen ist. Meiner Meinung nach ist das alles viel zu bunt und wirkt teilweise dadurch auch nicht wirklich echt. Das hat Avatar hingegen in Perfektion geschafft. Aber ich bilde mir meine endgültige Meinung natürlich erst wenn ich den Film gesehen habe...
  11. Ich glaube hier müssen wir einfach akzeptieren, dass wir sehr unterschiedliche Meinungen über Nolans Filme haben Zumindest was Interstellar anbelangt. Über Inception kann man in Punkto Emotionalität sicher streiten. Aber der Film ist für mich in erster Linie auch eher ein SciFi-Actionfilm bzw. Heistfilm. Da brauche ich die große Portion Gefühl nicht unbedingt. Interstellar schlägt bei mir, nicht zu Letzt wegen der Musik, voll ein. Gerade emotional...
  12. Was habt ihr zuletzt gesehen?

    Klingt ja recht überschwänglich Du meinst es wischt optisch den Boden mit Avatar und Star Wars auf? Oder in allen Belangen....Story, Musik...?
  13. Das kann ich leider absolut nicht unterschreiben. Nolan hat gerade in Interstellar bewiesen, dass er ein Gespür für Emotionen und Drama hat! Die Szene wo Matthew Mcconaughey zusehen muss, wie seine Kinder in der für ihn so kurzen Zeit erwachsen werden und er Enkelkinder bekommt, ist meiner Meinung nach ganz großes Gefühlskino. Nicht nur Mcconaughey liefert hier eine schauspielerische Glanzleistung ab (glaubhaft lachen und weinen gleichzeitig ist wohl nicht so einfach hab ich mir sagen lassen), sondern die Szene ist auch von Nolan und seinem Bruder wunderbar geschrieben bzw. erdacht. Ich persöhnlich kann mir da auch viel abseits der Filmbilder rausziehen. Wie du da "Liebe" nicht glaubhaft vermittelt bekommen kannst, verstehe ich nicht so ganz. Auch bezogen auf die Filmmmusik ist Interstellar ja gerade mal die Abkehr von Zimmers Bombast gewesen. Zumindest in großen Teilen...Was ist denn mit Tracks wie "The Wormhole" oder "Dust"? Das war doch wirklich mal ein Soundtrack von Zimmer der nicht seelenlos und voll mit plumpen Bombast war.
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