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Soundtrack Board

Londoner

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  1. Ja, da sind wohl viele platt, dass dieser Bond dann mir nicht dir nichts so um die Ecke kommt. Vor allem im FSM Thread FUTURE EXPANDED SOUNDTRACKS – SPECULATION wurde auch er immer mal mit einbezogen. Ich selbst war mir nicht wirklich sicher, ob da wirklich ein Master-Tape ganz cool den Zahn der Zeit überstanden hat. Und ja, anscheinend nicht, denn LaLaLand Records spricht von mehreren Quellen, was ja heißt, dass zumindest das komplette Master-Tape nicht vorlag. Dass es ein Soundtrack-Album mal gab – wenn auch nur in Japan – hatte ich nicht auf dem Schirm. Ich persönlich dachte dann, wenn der mal rauskommt, dann eben nicht bei LaLaLand. Alle gingen da wie selbstverständlich vonaus – und sie hatten Recht. Ich gestehe, ich dachte immer an Quartett-Records, weniger wegen Baccherachs CASINO ROYALE, sondern, weil dies Label viel stärker in europäischen Gewässern fischt, Music Box wäre da auch ein möglicher Kandidat. Und ja, für mich ist dieser Bond von einer Festland-Europäischen Atmosphäre durchzogen, die von Anfang an spürbar ist. Genau! Der Film hat nichts Amerikanisches und auch nichts Britisches an sich. Selbst die Szenen bei M wirken nicht englisch. Hier deckt sich atmosphärischer Eindruck und Musik perfekt. Ob ein „britischer“ Score das geändert hätte oder sogar dann womöglich komplett deplatziert gewirkt hätte kann man wohl so nicht mehr sagen. Bei Goldsmith hört man des Öfteren, dass ein Score auf Auto-Pilot komponiert wurde. Vielleicht könnte man das auch für diesen Legrand-Score anmerken. Der reine Orchester-Score ist schon typisch, wir kennen da vieles aus THE THOMAS CROWN AFFAIR, und Legrand wiederholt auch bestimmte Patterns, und der Jazzbereich ist halt – logischerweise – von seinem sehr markanten Jazz-Stil beeinflusst. Wer kann es ihm verdenken. Aber solide ist der Score auf jeden Fall. Beeindruckend, dass jemand im „ausgelaugten“ Zustand noch so etwas aus dem Ärmel schüttelt. Meine große Favoriten sind ICE SATION ZEBRA – der Score schlechthin, wenn man den großen modernistisch klassisch ausgebildeten Orchesterkomponisten erleben möchte. Die Ausgabe von FSM ist vorbildlich und klanglich für einen Film aus den 60ern hervorragend. Hoch interessant modernistisch ist auch sein Score für den besonderen, aber wohl vergessenen Film THE PICASSO SUMMER, tolle Ausgabe bei INTRADA RECORDS. Absolut, aber vor allem der zweite Song, dies urtypische Chanson Une Chanson d’Amour (könnte auch wunderbar von Mireille Mathieu gesungen worden sein) ist doch unglaublich. Für mich klang das immer, wie eine lizensierte Musik (durchaus von Legrand komponiert), nicht wie extra für den Film komponiert. Als ich den Film damals gesehen habe und auch später noch, nahm ich das wirklich als ein Lied war, dass es schon lange geben müsste. Bemerkenswert finde ich. Oder weiß hier jemand, dass das, wenn auch von Legrand geschrieben, viel früher von ihm verfasst und herausgebracht wurde? Auch interessant, dass es bei FEUERBALL und dann auch bei seinem Remake NEVER SAY NEVER AGAIN ursprünglich einen anderen Titel-Song und anderen Interpreten gab. „Never Say Never Again“ wurde geschrieben von Stephen Forsyth und Jim Ryan und eingesungen von Phyllis Hyman. Etwas britischer ist der schon, aber natürlich für alle die den Film kennen ungewohnt. Und passend zu den jüngsten traurigen Ereignissen, Bonnie Tyler wurde für den Legrand-Song angefragt, aber sie lehnte das Lied ab, weil es ihr nicht gefiel, woraufhin die Wahl auf Lani Hall fiel. Das lässt mich zur LaLaLand Ausgabe kommen. Es ist schon schade, dass diese Alternative nicht auf dem Album sich befindet in der Bonus Section, so wie bei ihrem THUNDERBALL-Album. Aber wegen der anderen Autoren und den weiteren Rechteinhabern, hätte das vielleicht auch gar nicht zustanden kommen können. Und vielleicht auch, weil Legrand damals mit einer Klage drohte, da er die exklusiven vertraglichen Rechte für den Titelsong besaß. Und vielleicht haben da die Erben/Nachlassverwalter auch bei dieser Ausgabe drauf geachtet. Dass dies kein offizieller Bond-Film ist, merkt man deutlich, trotz des selben Labels wie bei den anderen Bond-Filmen. Natürlich kann auf dieser Edition kein Anniversary vermerkt werden, aber nicht einmal Expanded Edition wird gedruckt. Ich glaube es ist auch keine komplette Ausgabe, die ja bei den Eon-Bonds, wenn möglich, immer Standard bei LaLaLand sind. Dann das Cover! Ist das für das Label entworfen worden? Oder gab es dieses Filmplakat irgendwann einmal? Jeder hätte doch das klassische vor weißem Hintergrund erwartet, nicht wahr? Den CD-Spine kann man hier sehr schlecht erkennen, aber ich könnte mir vorstellen, dass die 007 Markierung hier – im Gegensatz zu all den anderen Bonds – fehlt. Und – last but not least – es wird im 007 Store nicht angeboten, die sind voll dem EON-Franchise hörig. Es ist, wenn man so will, von LaLaLand ein einfacher, wenn auch höchst willkommener Release eines Filmsoundtracks. Wenn die Humor haben, freuen die sich sicherlich diebisch, dass von den Soundtrack-EON-Bond-Fans seit nun schon bestimmt einem dreiviertel Jahr zwei ganz andere Bonds erwartet werden. Und es kommen DAF (noch erwartbar gewesen in diesem Jahr), SPECTRE (die unerwartete Überraschung) und NEVER SAY NEVER AGAIN (die große verwunderliche Überraschung). Und nun zu dieser Ausgabe im Speziellen: Vielleicht helfen meine kurzen Ausführungen hierbei weiter. Erst einmal kann man wohl sagen, dass wer knapp bei Kasse ist oder/und wer eh mit diesem Score nicht viel anfangen kann oder/und diesen Score schon mit der Silva Scheibe zu Hause hat, hier nicht groß zugreifen braucht. Die Komplettisten aber, die einfach alle Bonds mit ihrem Score in der bestmöglichen Edition ihr Eigen nennen wollen, kommen natürlich um den Kauf nicht herum, auch wenn vielleicht das CD-Spine sich von den anderen Score-Editionen unterscheidet. Und die Fans dieses Scores, die ihn in edler Edition endlich haben möchten und mit der Silva-Scheibe nie ganz zufrieden waren – und auch nicht sein konnten. Und die ganzen Michel-Legrand-Fans, denn dieser Score ist, obwohl nicht sein stärkster, dennoch ein wichtiger in seinem Filmmusik-Schaffen. Und was sind jetzt die Verbesserungen gegenüber der Silva, die – für mich zumindest – absolut zum Kauf der LaLaLand-Edition anregen sollten. Zuvorderst die klanglichen Verbesserungen. Wer wahrscheinlich nicht so wie ich fast ausschließlich über Kopfhörer hört, wird vielleicht es nicht so mitbekommen haben. Aber die Klangqualität ist absolut durchwachsen. Unglaublich durchmischt wohl, was das Ausgangmaterial angeht. So sind z. B. bei Prologue – Enter 007 und bei Fatima Blush und bei sehr vielen anderen Tracks Rauschgeräusche deutlich zu vernehmen, was für eine Kopie spricht, u. z. nicht die erste Kopie vom Master sondern eine Kopie von einer Kopie. Mich stört das sehr. Und bei der Fatima hört man auch leises Metronom-Klicken. Zwei der prominent zu vernehmenden Orchestral Cues Plunder Of A Nuclear Missile und Nuclear Nightmare sind in einer merkwürdigen Ausgabe (Mono und dann künstlich stereoisiert?) – gerade diese beiden Cues bräuchten aber dringend die Transparenz im Klang, die erst eine Stereo-Aufnahme wiedergibt. Man muss hier fair sein, dass das, was ich bei den LaLaLand-Tonbeispielen bei Plunder höre, nun auch keine allzu große Offenbarung darstellt, aber klanglich spielt es dennoch in einer anderen Liga. Weitere total verhallte Pseudo-Stereo-Tracks sind der wunderbare Tango To The Death und Fight To The Death – klangtechnisch allesamt Scheußlichkeiten. Alle sind in LaLaLand hörbar besser, aber der Bringer, so wie bei Editionen, wo das Masterband vorhanden war, sind sie nicht. Denkt an DAF, LALD oder TMWTGG, da macht es beinahe nur wegen der fulminanten Aufnahme samt erhaltener Top-Klangqualität schon Spaß die Musik zu hören. Ich habe aber auch die Vermutung, dass selbst bei dem Masterband man gar nicht aus allen Wolken gefallen wäre, denn es könnte gut sein, dass die Aufnahmen absichtlich verändert wurden, ihnen viel Hall und eine Dumpfheit verpasst worden ist, um so ein adäquates Klang-Äquivalent zur Unterwasser-Action zu erhalten. Hier kann man das gut hören bei Tears Of Allah, eine der großen Unterwasser-Szenen. Auch bei Silva deutlich in echtem Stereo und in guter Qualität, da ist zwar ein Unterschied zur LaLaLand-Ausgabe zu hören, aber nicht so groß wie bei den vorher genannten. Festzuhalten ist auf jeden Fall, dass trotz fehlendem Masterband und damit nicht in der selben Liga spielend wie OHMSS, DAF oder LALD, die Klangqualität hörbar besser ist auf dieser Ausgabe im Vergleich zur Silva Scheibe. Dann zum sogenannten „Drumherum“. Trotz fehlendem Plakatmotiv ist die CD schön anzusehen, das Booklet sieht auch von Innen her gut aus, was man so erkennen kann, wird inhaltlich sicher auch überzeugen, wobei so wenig Text hatte die Silva CD nun gar nicht. Das Booklet samt Cover und Inlay-Card war da aber doch unschön anzusehen, halt zweckmäßig, aber wirklich nicht mehr. Da hat sich sehr viel geändert in heutiger Zeit. Man bekommt auch das 2 CD Format mit Score in Chrono-Reihenfolge auf Disc 1 und Album-Schnitt auf der zweiten Disc plus ein wenig Bonusmaterial. Das sollte den Sammler von der Complete-Fraktion, so wie ich einer bin, eigentlich zufrieden stellen. 😃 Nun kommen wir aber zum Substanziellen und da scheint diese Edition ebenfalls nicht ganz auf der selben Ebene zu spielen wie die Eon-Veröffentlichungen. Vorweg, dass diese Edition sich nur mit MUSIC FROM THE MOTION PICTURE kenntlich macht, hat schon seine Gründe. So wie ich das jetzt erst einmal von außen betrachten kann, sobald ich das Ding einmal durchgehört habe, werde ich diesbezüglich - wenn nötig - Revisionen vornehmen und sie hier auch kundtun. Es fehlen anscheinend Cues, die auf der Silva waren, aber hier nicht mit enthalten sind. Vielleicht gibt es sie unter einem anderen Namen, aber erst einmal fehlen Bond Back In Action, einer der klanglich besten Tracks der Silva, dann A Very Bad Lady, klanglich lousy, Nurse Blush, Largo's Waltz, The Big Escape (die Alternativ-Fassung von Escape From Palmyra) – zwar Stereo, aber Links/Rechts-Kanäle vertauscht, what a pitty. Bei The Big Escape könnte es sich bei dem Silva Track um den Escape From Palmyra-Track des Original Soundtrack Album aus Japan handeln, so dass wir doch beide Fassungen hätten. Ich vermute ebenfalls, dass wir den kompletten Score, so wie er im Film vorkommt nicht vorliegen haben. Meines Erachtens fehlen ein paar Tracks. Am auffälligsten das Herb-Alpert-Trumpet-Instrumental wie es bei den End Credits direkt im Anschluss an den Lani-Hall-Song folgt. Welcher Track sollte das bei LaLaLand sein? Never Say Never Again (Instrumental) ist es höchstwahrscheinlich nicht, dass ist auf der Silva drauf, betitelt als Bond In Retirement und diesmal der Lani Hall vorgelagert. Dann natürlich ein Score-Höhepunkt Fight To The Death, der auch bei LaLaLand wie bei Silva eine Alternate Cue ist und nicht die Musik, die im Film zu hören ist. Die eigentlich verwendete Musik scheint mir eine Variation von Fight To The Death With The Tiger Sharks zu sein, aber es wirklich nur eine Variation! Und diese variierte Cue fehlt auch wahrscheinlich bei der LaLaLand-Edition. Dann fehlt – soweit ich mich richtig erinnere – die Kleinigkeit von einer Kurz-Cue bei der Videospiel-Herausforderung, die längere ist hier wie auch bei der Silva enthalten. Versteht mich bitte jetzt nicht falsch, diese Bemerkungen sind Kritik auf höchstem Niveau. Selbstverständlich werde ich mir diese CD kaufen, es ist einer der Höhepunkte der LaLaLand Veröffentlichungen in diesem Jahr, als Komplettist strecke ich ja eh die Fahnen. 😉 Ich bin so froh, dass dieser Soundtrack die wohl beste Veröffentlichung hiermit erfahren hat, die denkbar ist – und das ist für einen Bond-Film-Score-Fan eine Riesenfreude, wirklich! Gerade wegen dieses Neu-Releases habe ich mir die alte Silva-Scheibe mal wieder reingezogen und editorisch sowie ästhetisch, aber vor allem von der Klangqualität her ist diese Ausgabe so etwas von grauenhaft, dass ich es überhaupt nicht verstehen kann, dass ich die Mitte der 1990er nicht voller Wut aus dem Fenster geschmissen habe. Aber man hat sich halt damals mit viel, viel weniger zufriedengegeben. Soundtracktechnisch war man ja überhaupt nicht verwöhnt.
  2. Vielen Dank für die Infos!!! 🙂 Zum hohen Qualitätsanspruch, den ich habe, muss ich sagen, dass ich fast ausschließlich über Kopfhörer Musik zu mir nehme, ebenso Filme. Und da ist der Unterschied zwischen Mono und Stereo einer wie Tag und Nacht. Ich glaube kaum, dass irgendjemand eine Mono-Spur einer Stereo-Spur vorziehen würde. Allerdings ist es natürlich einer Dislussion wert, ob man eine Musik sich nicht zulegt, nur weil die einzigen verfügbare Tonquellen in Mono sind. Ich habe mich dann doch fast immer gegen Mono entschieden. Die ganz große Ausnahme war dann die STAR TREK LALALAND RECORDS Box. Dieses war für mich fast schon eine Veröffentlichung von historischer Bedeutung 😉, nicht nur wegen der Musik, sondern weil dadurch für mich letztendlich alle Fragen, die ich zur Musik innerhalb der einzelnen Eprisoden hatte, nun geklärt werden konnten. Ich bin halt ein Afficionado, der sich tatsächlich wie ein kleines Kind über die minimalen, aber hörbaren Verbesserungen bei der LALALAND RECORDS Ausgabe von LIVE AND LET DIE gefreut hat. Über Kopfhörer ein absoluter Hochgenuss. Und dann auch noch THE MAN WITH THE GOLDEN GUN von LALALAND; hört Euch da nur Hip's Trip an, eh schon ein Topstück, aber wenn man das dann über Kopfhörer hört und diese großzüge Platzierung der Instrumente im Raum erlebt, bei eh schon fantastischer Aufnahme-Qualität, ist man überglücklich. Wenn man dann von Audio-Boxen zu weit entfernt sitzt, erlebt man von solchen Details nur die Hälfte. Bei Mono-Aufnahmen ist dann das Hören über Boxen natürlich von absoluten Vorteil. Nochmals meinen herzlichen Dank. Und falls sich jemand die Mühe machen sollte, die TV‑Omnibus‑FSM‑CD unter dem Eindruck dieser Hinweise noch einmal aufmerksam über Kopfhörer zu hören, wäre ich selbstverständlich außerordentlich dankbar. Auf YouTube gibt es übrigens tatsächlich ein Exzerpt aus Rosenmans "The Phantom Of Hollywood". Da ist schön herauszuhören, dass es kein Mono ist, allerdings auch nicht True-Stereo sondern (typisch für 1970er Jahre TV-Aufnahmen) Three-Track-Tapes, ziemlich ähnlich den späten BATTLESTAR-GALACTICA Ausgaben von Intrada-Records. Wenn so auch die TV-Omnibus Ausgabe wäre und die weiteren Scores in der Mehrzahl ebenfalls, würde mich diese FSM-Perle durchaus reizen. Es ist halt schon eine teure Anschaffung. Der Link:
  3. Ich nutze die Gelegenheit, da im Thread von JuergenH das FSM‑Release TV Omnibus erwähnt wurde. Aus Interesse möchte ich nachfragen, wie es um die Tonqualität dieser Edition bestellt ist. FSM stellt – soweit ich sehe – keine Hörproben mehr bereit, während Screen Archives Entertainment dies weiterhin tut. Dort ist mir jedoch aufgefallen, dass selbst eindeutig in Stereo veröffentlichte Alben – etwa Goldsmiths The Twilight Zone – nur in Mono präsentiert werden, zudem in einer klanglich ausgesprochen schlechten Qualität. Dieses Phänomen beobachte ich inzwischen häufiger, auch im Klassikbereich: Bei JPC etwa entsprechen die Hörbeispiele seit ein bis zwei Jahren oft überhaupt nicht der tatsächlichen Klangqualität der jeweiligen Aufnahme. Früher habe ich dergleichen nie erlebt. Eigentlich ist das ja geschäftsschädigend, wenn Spitzenaufnahmen sich in den Hörproben derart schwach präsentieren. Vor diesem Hintergrund stellt sich mir die Frage, wo tatsächlich Monoaufnahmen vorliegen und wo nicht. Beim TV Omnibus ist es durchaus möglich, dass der Großteil in Mono vorliegt – der Werbetext spricht allerdings von einer Ausnahme. Daher möchte ich die Gelegenheit nutzen, direkt nach der tatsächlichen Qualität zu fragen: Handelt es sich bei FSMs TV-Omnibus um ein vollständig monophones Set mit einer einzigen Stereo-Ausnahme, um eine Mischung aus Mono- und Stereo-Scores oder sogar um überwiegend Stereoaufnahmen? Ich hoffe, JuergenH kann hierzu Auskunft geben; selbstverständlich freue ich mich aber auch über jede weitere Rückmeldung von Personen, die die CD besitzen oder gut kennen.
  4. Ja, aber bei COMING TO AMERICA ist das Song-Soundtrack-Album auch noch erhältlich. Bei Amazon für einen ganz okayen Preis - zum daneben stellen.
  5. Ja, das ist wirklich schade. Im Grunde so ein bisschen ärgerlich wie bei "Robin Hood" und "Back To The Future" von Intrada. Bei "Beverly Hills Cop III" gab es glaube ich so etwas wie ein Titellied nicht. Zusätzlich fehlen aber auch noch ein paar weitere Songs, die ebenfalls von Rodgers geschrieben und wohl von ihm extra für den Film produziert wurden: Livin' The Good Life und I Got It. Letzterer wundert mich besonders, wurde er doch von Eddie Murphy selbst interpretiert! Den hätte man doch lizensieren können, oder? Und Murphys lustiger Auftritt als Randy Watson The Greatest Love Of All hätte auch gern mit drauf sein dürfen. Der Main Title Song Mbube (Wimoweh) ist ebenfalls nicht drauf, obwohl von Rodgers (für den Film?) produziert, allerdings nicht komponiert - ist ja eher was Altes. Hier muss man aber fair sein, selbst bei dem Original Soundtrack Album von 1988 (das mit nur den 10 Songs) war er nicht enthalten. Aber wahrscheinlich ist nicht das Problem, dass man die Rechte nicht bekommen kann, sondern, dass dann das Ganze für LaLaLand noch mal wesentlich kostspieliger geworden wäre. Also seien wir froh darüber was wir bekommen, denn das, worauf sich die meisten Soundtrack-Sammler wohl am meisten hierbei freuen, ist Rodgers Original-Orchestral-Score. Ich freue mich jedenfalls!
  6. Nur zur Auflockerung: Obwohl nicht wirklich ein Katastrophenfilm, fällt Ripley in ALIEN kurz vor knapp ein, dass sie Jonsy noch retten muss. 😀
  7. Hier geht es wohl nur darum, dass man irgendwann mal alle Bond-Scores im einheitlichen Label-Look im Regal stehen hat. 😉 Sieht halt schön aus. 🙂
  8. Ich nicht. Aber es wurde auf dem FSM Board kundgetan. Ich habe es mal für bare Münze genommen. Kann natürlich dort auch das Wunschdenken eines Beitragstellers gewesen sein. Aber SPECTRE zeigt doch nun an, dass keine großen Verhinderungen seitens AMAZON gestartet werden. Sonst wäre der doch nun erst recht nicht durchgewunken worden.
  9. Wäre das denn so ein großes Problem? Dann sagen sie halt AVTAK haben wir gerade in der Mache, es wird eine Edelausgabe wie alle unsere anderen Editionen werden. Wir warten nur auf die Freigabe durch ... Damit könnte jeder von uns leben und wenn es dann halt nie freigegeben werden sollte, hat man aber etwas, was man abhaken könnte. Ungewissheit ist finde ich viel schlimmer als eine traurige Tatsache, die dann feststeht.
  10. Und nun mein kurzer zweiter Schub. Wieso halten die Labels (vor allem LaLaLand Records) sich so unglaublich bedeckt? Und spotten manchmal sogar darüber, wie sich ihre potentiellen Käufer die Köpfe darüber zerbrechen, wie es mit den Bond-Releases weitergeht. Die sind ja manchmal geradezu "sadistisch" was das angeht. Und paternalistisch ist es auch, da sie ja anscheinend erwarten, dass man blindes Gottvertauen in sie setzt und fömlich ein Gläubiger ist, der quasi schon weiß, dass alles zum Schluss gut ausgeht, man ins Bond-Soundtrack-Paradies aufsteigt. 😉 Als ob das so glasklar ist.
  11. Immer wenn LaLaLand einen neuen Expanded Bond Soundtrack raushaut, muss ich immer meinen Senf dazugeben. 😉 Diesmal in zwei Schüben. Die Veröffentlichung von SPECTRE freut mich natürlich schon, weil es noch einmal verdeutlicht, dass LaLaLand es sehr ernst nimmt mit dem Franchise. Das war ja für viele - so glaube ich - eine Frage, ob die auch die ganz neuen Craig-Bonds veröffentlichen werden. Gerade die hatten wohl viele nicht so auf dem Schirm und - ehrlich gesagt - ich auch nicht. Obwohl es nichts gab, was dagegen sprach, da die gefürchteten Musiker-"Fees" der USA hier wegfielen, da alle Soundtracks in UK aufgenommen worden sind. Mit dem zweitjüngsten Bond hat dennoch nie jemand groß gerechnet, wurde er doch in den Spekulationen für 2025 fast nie erwähnt. Das wirft nun Fragen auf. War SPECTRE einer der BLACK FRIDAY- oder WEIHNACHTS-BONDS, die angekündigt worden sind und dann auf 2026 verschoben worden sind? Die meisten hatten da wohl immer A VIEW TO A KILL oder GOLDENEYE in Verdacht. Was bedeutet das jetzt aber für diese zwei Scores, die wohl die meisten eher veröffentlicht sehen wollten als SPECTRE. Im FSM Forum sprechen die Leute immer von Rechteproblemen - vor allem bei AVTAK, aber wo sollten die denn nun sein, an wem hängt es? Amazon hat auf jeden Fall durchgewunken, gibt es da noch so "mächtige" bzw. "wichtige" weitere Rechteinhaber, die so stark blockieren können? Wirklich ein Schauspieler, der ein Still im Booklet nicht veröffentlicht sehen will? Oder die Barry-Erben? Wenn ja, warum? Hat Barry etwa verfügt, dass gerade bei AVTAK auch wirklich nur die auf dem Original-Soundtrack erschienenen Stücke veröffentlicht werden dürfen? Kann ich mir kaum vorstellen. Oder ist es doch so, dass es leider bei A VIEW TO A KILL tatsächlich nichts zu expandieren gibt, weil die Bänder des gesamten Scores (noch) verschollen sind? Es gab ja darüber immer schon Gerüchte, mal konkreter, mal weniger konkret. Müssen wir uns damit vielleicht abfinden? Und wie sieht es mit GOLDENEYE aus? Da tun sich ganz neue (nicht so positiv stimmende) Möglichkeiten auf. Fakt ist, dass SPECTRE eine verschobene Veröffentlichung ist, so wie es 2025 Licence to Kill und eigentlich auch OHMSS waren. Wenn jedenfalls die Craig Filme nun Thema sind, ist zumindest auch mit Arnolds CASINO ROYALE zu rechnen. FOR YOUR EYES ONLY ist wahrscheinlich, weil ja LALALAND zumindest die schon existierende Expanded Edition rausbringen kann - in pristine condition. Verspätete GOLDENEYE und AVTK werden immer unwahrscheinlicher, die drei verbleibenden Craig Score immer wahrscheinlicher, zumindest die jeweils zweiten Arnold und Newman Scores. Hans Zimmers Werk - Großes Fragezeichen. Wie wohl LaLaLand 2027 bzw. 2028 mit DR. NO und FROM RUSSIA WITH LOVE umgeht? Reine ReReleases? YOU ONLY LIVE TWICE wird wohl noch die klassische Doppel-CD-Edel-Ausgabe erhalten, aber auch nur weil dieser Score so leicht möglich für LaLaLand ist. Und THE SPY WHO LOVED ME wird genauso fragwürdig werden wie A VIEW TO A KILL und GOLDENEYE. Gerade die drei letztgenannten sind wahrscheinlich aber für die meisten von uns hier die am stärksten herbeigesehnten.
  12. "Und wenn doch viel fehlt, dann, wie Du schon erwähnt hast, ist die Chance groß, daß man das vom Stem nehmen kann. Hat LLL ja auch bei "Feuerball" gemacht und das wäre mir nie aufgefallen, wenn es nicht auf dem Album gestanden hätte." Wo man es aber gnadenlos gehört hat, war die Ausgabe 2003 von THE DARK CRYSTAL. War allerdings auch nicht purer Stem sondern kompletter Filmmix. War wohl Iso-Spur, deshalb so schwach.
  13. Ich klinke mich mal wieder in einen bestehenden Thread ein – thematisch passt mein Beitrag hier nämlich ganz gut. Falls jemand findet, dass das eher einen eigenen Thread verdient, sehr gern. Bei FSM bin ich über einen kurzen Kommentar gestolpert. Dort geht es ja deutlich lebhafter zu, was die kommenden Bond‑Soundtrack‑Veröffentlichungen angeht. Haben wir hier eigentlich einen allgemeinen Thread zu dem Thema? Jedenfalls schrieb dort jemand: Das fand ich schon eine spannende Aussage. Denn wenn das wirklich zutrifft – was bedeutet das dann für La-La Land Records? Ganz schlicht gedacht würde das heißen: Sie veröffentlichen im Grunde das alte Soundtrack‑Album noch einmal, ähnlich wie Capitol Records Anfang der 2000er. Natürlich mit edlem Booklet und schön remastertem Klang in „crisp condition“. Ob eine Original‑Filmreihenfolge bei einem so stark auf „Hörerlebnis“ ausgelegten Album überhaupt Sinn ergäbe, ist fraglich und sie es deshalb hierbei wahrscheinlich auch gar nicht anwenden. Aber zufriedenstellend wäre das für La-La Land Records vermutlich nicht. Das Risiko wäre groß, dass viele potenzielle Käufer eher abwinken. Selbst bei Goldfinger gab es ja ein paar kleine Extras, die den Neukauf attraktiv gemacht haben. Ich habe mir deshalb mal überlegt, was unser Label des Vertrauens theoretisch noch machen könnte. Zum einen könnten sie alles zusammentragen, was irgendwie greifbar ist: alternative Versionen des Titelsongs (Maxi, EP, Remixes), Cover‑Versionen, seltene Instrumental‑Versionen. Außerdem bin ich mir zu 99% sicher, dass die Album‑Tracks The Pyramids, Conclusion und End Titles (Nobody Does It Better) tatsächlich die Originalaufnahmen aus dem Film sind. Das würde bedeuten, dass die komplette Musik der Pyramiden‑Szene beim Re‑Recorded‑Material mit enthalten sein könnte – dann bekämen wir diese Sequenz immerhin vollständig, nur eben ohne die Synthie‑Overlays. Vielleicht existieren auch noch ein oder zwei weitere Re‑Recorded‑Stücke, die damals aus irgendeinem Grund nicht auf der LP gelandet sind. Und eventuell gibt es sogar die Filmversion des Titelsongs ohne Fadeout. Eine weitere Möglichkeit wäre, den Original‑Score aus den Stems zu rekonstruieren – so wie in kleinen Ausschnitten bei Thunderball oder On Her Majesty’s Secret Service. Beim Spion sollten die Stems ja sogar in Stereo vorliegen. Natürlich wären das nicht die vollständigen Filmaufnahmen, aber immerhin deutlich mehr Material und ohne Dialoge oder Geräusche. Was ich für nahezu ausgeschlossen halte, ist ein von La-La Land finanziertes Re‑Recording der Original-Arrangements. Das hätte ich eher Intrada zugetraut, aber LLL ist in dieser Richtung bisher nicht in Erscheinung getreten. Wie seht ihr das hier im Forum? Oder ist die Aufregung bei FSM vielleicht übertrieben – und die Chance, doch an die Originalaufnahmen zu kommen, gar nicht so schlecht?
  14. Bilde ich mir das nur ein oder klingt die Musik in dem oben geposteten YouTube-Video irgendwie "vollsaftiger" 😉 als in den Sound-Beispielen auf der INTRADA-Seite?
  15. "Generell ist es aber so, dass sich das Label aus dem Re-Issue-Markt mehr oder weniger zurückgezogen hat." Interessant, dass die dann kurz vorher noch so ein großes Projekt anvisieren, denn dass die das vorhalten ist ja nun nicht ewig her, sondern wurde Mitte letzten Jahres gestartet.
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