Jump to content
Soundtrack Board

Alexander Grodzinski

Administratoren
  • Gesamte Inhalte

    12721
  • Benutzer seit

Reputation in der Community

1704 Excellent

35 Benutzer folgen diesem Benutzer

See all followers

Über Alexander Grodzinski

  • Rang
    All out of Bubblegum

Contact Methods

  • Website URL
    http://klangbilder.net

Profile Information

  • Geschlecht
    Male
  • Wohnort
    Oingo Boingo Spaceship

Soundtrack Board

  • Lieblingskomponist
    Jerry Goldsmith, Danny Elfman, James Newton Howard, John Carpenter, John Barry, Angelo Badalamenti, Mark Snow, Joseph LoDuca, Jack Nitzsche
  • Anzahl Soundtracks & Scores
    ca. 4000

Letzte Besucher des Profils

11633 Profilaufrufe
  1. Snow Files of the Week: "Bloody Jacuzzi/Old Files/Blood/Blood In The Loaf/Just Ashes And Bones" aus The X-Files, Episode "3" (1994). Der Vater, der Sohn und der Unheilige Geist. Drei dunkle Gestalten, vielleicht Vampire, machen die Nächte unsicher. Die Episode beginnt mit einem älteren Geschäftsmann, der in seinem Haus in den Hollywood Hills von einer mysteriösen Frau verführt wird, während draußen im Canyon die Waldbrände lodern und den dunklen Nachthimmel rot erhellen. Der Track "Bloody Jacuzzi" zeigt Mark wieder einmal als Meister wundervoller Pianothemen. Er benutzte das Thema auch in dem TV-Film CAROLINE AT MIDNIGHT aus dem gleichen Jahr. Mulder untersucht den Fall alleine, da Scully in der Folge zuvor entführt wurde. Sie ist nun selbst eine X-Akte geworden, die Mulder in den Schrank zu den restlichen X-Akten stellt ("Old Files"). Bemerkenswert an der Folge ist, dass Mark den Anfang des X-Files-Themas immer wieder in seinem Score benutzt. Das Thema taucht tatsächlich nicht oft in den Episoden-Scores der Serie auf, weshalb es schon etwas Besonderes ist. Diese Tracks stammen vom dritten Set X-Files-Musik von LLL. Das Set ist auf 3000 Exemplare limitiert. Viel Spaß beim Hören!
  2. Newman ist aber auch bekannter als Romer und hat zudem mehrere Oscar-Nominierungen vorzuweisen. Wie dem auch sei, wenn Romer dabei geblieben wäre, wäre es wohl die größere Überraschung gewesen.
  3. Gab es nicht sogar Fälle, bei denen der Komponist gar nicht wusste, dass schon ein anderer Komponist am gleichen Film dran war? Allgemein hat die Erfahrung aber wohl gezeigt, dass auch bei Komponisten der Name, das Prestige zählt. Romer hätte da sicherlich was Brauchbares geschrieben, aber ihn kennt eben keiner. War doch bei BLADE RUNNER 2049 ähnlich. Da arbeitete Johannsson doch auch schon Monate an dem Film, war ja auch der Stammkomponist des Regisseurs, nur um dann kurz vor Ende durch Wallfisch und Zimmer ersetzt zu werden. Auch hier angeblich, weil man feststellte, dass sein Konzept nicht so passte. Sowas fällt dir nicht erst nach Monaten auf, da wurde sicherlich Druck von einer Seite ausgeübt. Vermutlich weiss das Studio auch nicht, wer da gerade an welchem Film arbeitet. Kurz vor dem Filmstart kommt dann die Frage "Wer macht eigentlich die Musik für den Film? Was? Wer? Nie gehört, schmeiss den raus, ruf bei Zimmer an!".
  4. Snow Files of the Week: "Main Title/Phil Checks Out/Memories of Caroline/Graveyard" aus dem TV-Thriller "Caroline at Midnight" (1994). Mark zeigt mit diesem Score seinen Film-Noir-Stil. Über dem Main Theme, welches Mark auch in der X-Files-Folge "3" aus der zweiten Staffel benutzte, schwebt das Saxophon. Dieses Stück erinnert auch etwas an das Titelstück aus "Twin Peaks: Fire Walk With Me" von Angelo Badalamenti. Beide Themen haben eine recht ähnliche Stimmung. Insgesamt hat Marks Score einige Jazz-Elemente, sowie seine typischen dunklen und brodelnden Klanglandschaften. Der Score wurde von Dragon's Domain auf "The Mark Snow Collection Volume 2" veröffentlicht, zusammen mit dem Score zu "Seduced and Betrayed". Die CD ist auf 2.000 Exemplare limitiert. Viel Spaß beim Hören!
  5. Danny Elfman tritt dieses Jahr beim Coachella Festival auf und wird wohl zum ersten Mal seit den letzten Boingo-Konzerten 1995 wieder auf einer Rock-Bühne stehen. Zumindest kündigt er eine Werkschau von Oingo Boingo bis heute an.
  6. Snow Files of the Week: "The Smell of Zombies/The End of the Crusade" aus der X-Files-Folge "Millennium" (1999). Chris Carters zweite Serie "MillenniuM" endete vor dem Jahr 2000 (das Finale der Serie spielt im Mai 1999 und endet eigentlich mit einem Cliffhanger). Also suchten Carter und sein Team nach einer Möglichkeit, die Geschichte um Frank Black und der MillenniuM-Gruppe abzuschliessen. So kam es zu einer Crossover-Folge in der siebten Staffel der X-Akten. Trotz großer Enttäuschung vieler Fans über das Crossover (nach drei Staffeln "MillenniuM" mit seinem ganzen "story arc" endet es mit Mulder und Frank Black, die in einem Keller Zombies erschiessen), bleibt der herausragende Score von Mark Snow. Es gab ihm die Möglichkeit, die klagende Violine aus "MillenniuM" mit den Klanglandschaften der X-Files zu kombinieren. Und als Mulder und Scully sich endlich küssen, während sie im Fernsehen die Feierlichkeiten zum neuen Jahr 2000 verfolgen, baut Snow das traditionelle "Auld Lang Syne" in seine Musik ein, die mit einem raren Aufblitzen des X-Files-Themas endet. Die Musik wurde auf dem ersten 4-CD-Box-Set von LLL veröffentlicht, welches auf 2000 Exemplare limitiert ist. Frohes neues Jahr!
  7. Heute mal kein Film, sondern etwas aus der Rubrik "Bands, die keiner (mehr) kennt". Wer oder was waren superkind*? Und was hat Filmkomponist David Arnold (STARGATE, GODZILLA, INDEPENDENCE DAY, CASINO ROYALE) damit zu tun? War die Sängerin der Band, Tau, tatsächlich so etwas wie ein weiblicher Till Lindemann? All diesen Fragen gehe ich in diesem Text nach. bin tot – superkind* Viel Spaß beim Lesen!
  8. Das erste Remake war ok, definitv besser als der dritte Versuch. Schon der 2006er-Film fügte ja neue Elemente hinzu. So hat der Killer Billy hier eine Vorgeschichte und auch das Finale ist komplett anders. Allerdings habe ich den Film seit damals nicht mehr gesehen. Kann mich aber erinnern, dass ich ihn nicht so übel fand und dass er stark mit weihnachtlichen Farben spielt. Also ganze Szenen sind immer wieder in rot oder grün getaucht. Das 2019er-Remake hat mit dem Original eigentlich nur noch den Titel gemein. Und das wohl auch nur, weil es eben ein bekannter Titel ist. Denn im Film vergisst man schnell, dass das Ganze ja eigentlich an Weihnachten spielen soll. Der Trailer verrät bereits alles, sogar den Killer. Aber auch ohne den Trailer gesehen zu haben, weiß man nach fünf Minuten, wer der Killer ist. Dadurch verliert der Film auch noch den letzten Rest an Spannung, der Rest ist Horror von der Stange, eingebettet in Kommentare zur meetoo- und Rape-Culture-Debatte, die dem Zuschauer mit dem Baseballschläger um die Ohren gehauen werden. Aber gut, die Regisseurin sagte ja auch "politics over plot" und so sieht der Film eben auch aus. Alle Männer sind Schweine, Mörder, Vergewaltiger und die Frauen müssen sich erheben und die Männer vom Thron der Macht stürzen. Das ist so in etwa die Message des Films. Sogar der Freund einer der Studentinnen merkt im Film an, dass so eine Verallgemeinerung doch Quatsch ist. Kurz darauf wird er ermordet. Der einzige Mann, der am Ende überlebt, ist der schüchterne Schwarze, der den Frauen fast schon sklavisch ergeben ist und alles für sie tut. Das ist wohl, laut dem Film, der einzig richtige Weg, wie ein Mann sein muss. Wie ich in meinem Text schon geschrieben habe, könnte das Ganze am Ende wunderbarer Shlock sein. Die Frauen bewaffnen sich und metzeln die Männer nieder. Wir mussten im Kino an der Stelle herzhaft lachen, weil es einfach so dämlich war. Aber dieses "Frauen an die Macht" wird dem Zuschauer ständig ins Gesicht gebrüllt, buchstäblich, von der, natürlich farbigen, Ultra-Feministin, die am liebsten alle Männer töten will. Und ich dachte, im 2016er GHOSTBUSTERS wäre das schon plump und peinlich gewesen. BLACK CHRISTMAS 2019 zeigt, dass es auch noch eine Stufe tiefer gehen kann. Das Zielpublikum sind junge Mädchen zwischen 13 und 16. Ob denen aber ein Gefallen damit getan wird, wenn ihnen ein an sich wichtiger Denkanstoß quasi ständig mit einem Tritt in den Hintern verpasst wird, wage ich mal zu bezweifeln. Der Film versucht nie, subtil das Ganze einzubauen, sondern hämmert es dem Zuschauer ständig in den Kopf. In einer Kritik habe ich gelesen, der Film wirke so, als hätte jemand wütende Twitter-Tweets in ein Drehbuch verwandelt. Das trifft es wohl ganz gut. Denn sonst hat der Film wirklich nichts zu bieten. Die Kills sind lahm und eher lächerlich (der Film wurde auf ein PG-13 herunter geschnitten), dazu bedient man sich jedes noch so abgedroschenen Jump-Scares, die man in anderen Filmen besser gesehen hat (Stichwort EXORCIST III: LEGION). Es gibt keinerlei Rätselraten, kein Mysterium, es ist recht schnell klar, wer die Morde begeht und der Film bemüht sich auch nicht darum, die vorhersehbare Geschichte einigermaßen spannend zu erzählen. Und am Ende wirkt das Ganze eher wie eine Parodie.
  9. Snow Files of the Week: "Delete/Branches-Angels" aus "MillenniuM", Episode "Midnight of the Century" (1997). "Midnight of the Century" ist die Weihnachtsfolge der zweiten Staffel "MillenniuM". Sie ist eine der beliebtesten Folgen unter Fans und wird zu Weihnachten gerne nochmal hervorgeholt. In der Folge geht es um den Tod von Frank Blacks Mutter als er noch ein Kind war und um das zerrüttete Verhältnis zu seinem Vater. Eine sehr berührende Folge, die man auch ohne große Vorkenntnisse der Serie gut anschauen kann. Marks Musik trägt zur melancholischen und magischen Stimmung der Folge bei. Er komponierte ein sanftes Thema für die Streicher und kombinierte das mit sanften Chorpassagen, um Franks Reise in seine eigene Vergangenheit zu begleiten. Das Stück "Delete" fand bereits Verwendung in der Akte-X-Folge "Emily" und wurde für "Midnight of the Century" von Marks Music Editor Jeff Charbonneau etwas neu arrangiert. Die Tracks befinden sich auf dem ersten Volume MillenniuM-Musik von LLL, welches auf 1000 Stück limitiert ist. Viel Spaß beim Hören und frohe Weihnachten!
  10. Ich würde dafür nicht noch mal ins Kino gehen, sagen wir mal so...;)
  11. Ho Ho Ho! Es weihnachtet sehr und was passt da besser dazu, als ein Horrorfilm? Zum dritten Mal wird uns nun die schwarze Weihnacht präsentiert. Ob sich ein Kinobesuch lohnt, erfahrt ihr in meinem neuen Text. Schöne Bescherung – BLACK CHRISTMAS (2019) Viel Spaß beim Lesen!
  12. Die Musik im Trailer könnte ein Vorgeschmack auf den Score sein.
  13. Ich glaube, mehr ist bei STAR WARS eigentlich nicht drin. Zumindest, was die Filme betrifft. Da ist das Star-Wars-Universum einfach zu beschränkt. Man kennt diese Welt ja gar nicht, außerhalb der Rebellen und des Imperiums. Deshalb läuft es immer auf das Gleiche hinaus: Rebellen gegen Imperium, Imperium baut irgendeine Planetenvernichtungswaffe, aufstrebende Jedi müssen sich beweisen und am Ende den Oberbösewicht besiegen. Etwas anderes passiert da ja eigentlich nicht.
  14. Eine Trash-Perle der frühen 80er, mit einer an Rainer Brandt erinnernden Synchro. Jetzt in schicker Aufmachung von Turbine erschienen. Das Söldner Kommando VHS-Edition Dazu gab es noch: Godzilla und die Urweltraupen [Blu-ray] Once Upon A Time In… Hollywood (Blu-ray) Crawl [Blu-ray]
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wir nutzen auf unserer Webseite Cookies, um Ihnen einen optimalen Service zu bieten. Wenn Sie weiter auf unserer Seite surfen, stimmen Sie der Cookie-Verwendung und der Verarbeitung von personenbezogenen Daten über Formulare zu. Zu unserer Datenschutzerklärung: Datenschutzerklärung/Impressum