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Soundtrack Board

Spaciges Elektrostück von mir


Jan Selzer
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Empfohlene Beiträge

Hey ho!

Ich hab mal ein spaciges Elektrostück geschrieben. Angelegt ist es eher wie eine Collage, wenngleich mit einem klaren Spannungsbogen. Alles Sounds habe ich selbst gemacht, keine vorgefärtigten Effekttexturen oder so.

Ich hoffe es gefällt, wäre schön, wenn jemand was dazu schreibt, oder auch nicht, oder doch, oder auch nicht, egal. (PS: Der Titel soll natürlich nicht künstlerisch, sondern eher im Augenzwinkern gesehen werden)

Sunrise on Pluto

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Gast Dunge_Onmaster

Sehr atmosphärischer Klangteppich, funktioniert bestimmt gut als Soundeffekt in Spiel/Film. Als Stück würd ich es nicht bezeichnen, dafür fehlen grundlegende musikalische Elemente wie z.B. Töne und/oder Rhythmus.

Aber super, wie du die Sounds selbst hinbekommen hast. Hab sowas irgendwann auch mal für nen Dungeon-Rolenspiel gemacht.

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Als Stück würd ich es nicht bezeichnen, dafür fehlen grundlegende musikalische Elemente wie z.B. Töne und/oder Rhythmus.

Em, nein das ist nicht richtig, in dem Stück kommen drei Tonale Akkorde vor. g moll, H - Dur und g moll. Des weiteren bassieren fast ale Elemente auf Akkodischem material, in erster Linie verminderte Dreiklänge Ich habe sie eben teilweise nur so verfremndet, dass man es nicht mehr gleich erkennt.

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Huch, mystische Klänge von Herrn Sälzer :)

Mich würde mal brennend interessieren, was für einen Sampler Du eingesetzt hast. Bekommt man derartiges mit Kontakt 3 hin? Ich bin nämlich am überlegen, ob ich die 399,- auf den Tisch legen soll, weil der Bericht in der Musik & PC einfach hervorragend war und ich quasi Schaum vor'm Mund habe.

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Wie ich das gemacht habe? Ganz primitiv! In Fruty Loops (Bähhhh, ich hasse diese Programm eigentlich) gibt es einen Synthesizer der Wasp heißt. Damit habe ich eigentlich alle Klänge gemacht. Man muss ein bisschen herumspielen um irgendwann zu wissen, wie man welchen klang produzieren kann. Dann habe ich diese Klänge aufgenommen, und hab sie im Nero Wave Editor (ja ja, primme primme eben) noch mal nachbearbeitet. Flanger drübgergesetzt, Wah-Wah Effekte, etc. Und dann gings ab in Cubase damit wo ich das ganze Stück erst richtig aufgebaut habe.

Das klingt umständlich und viele werden jetzt auch sicher die hände über den Kopf zusammenschlagen und sagen: Oh mein Gott, wie kannst du das nur machen, drei Programme, über drei Ecken ...

Aber ich persönlich mag es einfach so zu arbeiten.

Ob Kontak 3 genau solche Klänge produzieren kann weiß ich nicht. Ich bin derzeitig ein bisschen am grübeln ob ich mir nicht für Cubase mal einen schönen, virtuellen Moog holen soll.

Generell ist es aber ganz einfach etwas Fantasie und herumexperimentieren, das gewünschte Ergebnis zu erlangen.

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Okay, hört sich wirklich ziemlich primitiv an, aber wenn man solche Vorgehensweisen gewohnt ist, paßt das schon. Falls Du Dir einen Moog zulegen solltest, greifst Du garantiert ein wenig tiefer in die Tasche und holst Dir den von Arturia oder IK. Na, schon ein Auge drauf geworfen? :);)

Was Kontakt 3 betrifft, hat der ab Werk ja bereits über 1.000 Presets und man kann an allen Ecken und Kanten schrauben. In der zweiten Version waren es noch eine Installations-CD und 2 DVDs mit Sounds. Nun sind es schon alleine 33 GB an Sounds und man kann immer noch überall "basteln".

Schick ist auch die Surround-Unterstützung mit 16 Kanälen !!!

Für Dich doch gerade richtig, oder ?

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Gast Dunge_Onmaster

Zitat:

Als Stück würd ich es nicht bezeichnen, dafür fehlen grundlegende musikalische Elemente wie z.B. Töne und/oder Rhythmus.

Em, nein das ist nicht richtig, in dem Stück kommen drei Tonale Akkorde vor. g moll, H - Dur und g moll. Des weiteren bassieren fast ale Elemente auf Akkodischem material, in erster Linie verminderte Dreiklänge Ich habe sie eben teilweise nur so verfremndet, dass man es nicht mehr gleich erkennt.

So wie ich das mal gelernt hab, gibt's den Begriff "tonale Akkorde" nicht. Musik ist entweder atonal oder tonal. In beiden Fällen kann sie konsonante oder dissoante Akkorde haben. Dann gibt's noch nen dritten Fall; da gibt's gar keine Töne, und das ist dann rein rhythmische Musik. Alles andere ist Sound-Collage.

Naja, ich erkenn weder gerade Töne, Akkorde noch auffällige Rhythmik. Und bevor's hier wieder sinnlose Zankerei gibt, sag ich gleich: Muss ja auch nicht sein, ist halt was anderes und das ist gut so. :) Mir gefällt's.

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stimmt, tonale akkorde ist freilich ein ziemlich krummer begriff. wollte damit eigentlich auch nur sagen, dass es eben doch musik ist, die sich auch durchaus im tonalen bereich befindet.

Naja, ich erkenn weder gerade Töne, Akkorde noch auffällige Rhythmik

Sorry, ich bin jetzt ja auch nicht angepisst oder so, um gottes willen nein (!!!), aber dennoch, damit es mal Klarheit gibt: ab 0:42 Das Crescendo das da einsetzt ist ein g moll Dreiklang in Grundstellung - 1.02 verminderter Dreiklang auf g. 1.08: H-Dur Akkord mit gedoppelter Otave, sogar nicht verzerrt. danach kommt, sicherlich nicht sehr gut raushörbar, aber so ist es ja auch gedacht, wieder ein H dur akkord. genau die gleiche stellung, bis zu den geräuschhaften Glissandi, dann kommt der d moll Dreiklang in Grundstellung (so ab 2:10, unüberhörbar, das große Crescendo). der g-moll und der d-moll Dreiklang eiern natürlich in Mikrointervallen vor sich hin, aber dann sind es immer noch Akkorde und dann sind sie eben immer noch also solche erkennbar. Und auch alle anderen Sachen bassieren irgendwie auf tonalen Elementen, sie sind eben nur sehr stark verfremndet. Glaub mir. Ich weiß was ich da gemacht habe.

Zumal Musik keine auffällige Rhythmik haben muss. Die Zeiten sind nun wirklich seit gute einem halben Jahundert vorbei.

Okay, hört sich wirklich ziemlich primitiv an, aber wenn man solche Vorgehensweisen gewohnt ist, paßt das schon. Falls Du Dir einen Moog zulegen solltest, greifst Du garantiert ein wenig tiefer in die Tasche und holst Dir den von Arturia oder IK. Na, schon ein Auge drauf geworfen?

Nun, ich hab den Moog von IK schon mal ins Auge gefasst. Ich suche halt einen, der diesen typen 70er moog sound simulieren kann (so a la Wendy Carlos) und mit dem man genau so arbeiten kann, ohne das ich hier gleich ein riesiges Steckkergewirr auf meinem Schreibtisch haben muss. Am Ende war diese Elektrokomposition ja auch nur mal ein kleines Experiment das durch die Musik zu Forbidden Planet angeregt wurde. Da wurde die Musik ja auch mehr oder minder mit dem Tonband und auf recht "primitive" art und weise realisiert.

In erster Linie fühle ich mich dann aber doch bei akustischen Instrumenten heimelig, aber die Elektronik bietet einem eben auch ungeahnte Möglichkeiten, da ein Synthesizer ja wirklich alles das wiedergeben kann, was man wirklich WILL (zumindest, was rhythmik und geschwindigkeit angeht).

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Also mir gefällt diese Musik wirklich sehr gut, auch wenn sie größtenteils von Klangteppichen lebt so ist es dennoch Musik.

Es gibt weitaus mehr Klangexperimente die heutzutage als Musik bezeichnet werden aber eigentlich wenig damit zu tun haben! Gefällt mir, 1a Arbeit! Ich tu mich bei sowas immer schwer.

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