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Horror Toneffekte


Gast maxx
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Für Horror und Mysteriefilme greift man gerne auf die verscheidensten Toneffekte zurück, die ein Orchester produzieren kann.

Leider konnte ich im Internet nirgends eine Seite finden, die Spielanweisungen und Namen der jeweiligen Effekte angibt.

Vielleicht spielt der ein oder andere ein Instrument und kennt ein paar "ungewöhnliche" Effekte. Mir sind im Punkto Horror und Suspense nur

follgende bekannt:

Tam-Tam: Superball und Krallen-Effekt

Streicher: Glissando und random notes bzw.

zwei Töne gleichzeitig spielen.

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  • 2 Wochen später...

Steicher: Mit Holz (geschlagen und seltener gestrichen), Am Steg (meistens als Tremolo, wird aber auch häufig als Cluster non Vibrato gespielt) Flageolett, Vierteltongekreise, Bartok Pizzikato.

Bläser: Flatterzunge, Alleatorische Effekte, Vierteltöne, bei Posaune und Klarinette: Glissandi

Schlagwerk: Becken/TamTam/Gong/Vibraphon mit Bassbogen gestrichen.

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Cluster: Man nimmt ein paar Instrumente. Instrument A spielt einen Ton, Instrument B einen da drüber, Instrument C noch einen da drüber usw. Das ganze kann man sogar mit Vierteltönen machen. Wenn man dann eine (musikalische) Bewegung in den Cluster bringt, wirds besonders "nett." Gut zu hören in Krszystof Pendereckis "Polymorphia", was in zig Horrorfilmscores als Inspiration klar erkennbar ist.

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Cluster: Man nimmt ein paar Instrumente. Instrument A spielt einen Ton, Instrument B einen da drüber, Instrument C noch einen da drüber usw. Das ganze kann man sogar mit Vierteltönen machen. Wenn man dann eine (musikalische) Bewegung in den Cluster bringt, wirds besonders "nett." Gut zu hören in Krszystof Pendereckis "Polymorphia", was in zig Horrorfilmscores als Inspiration klar erkennbar ist.

Ja, wenn man nun gar nicht mehr weiter weiß, kann man sowas mal machen. :lol2: Einfach mal wieder das B-A-C-H quälen.

Die originellere Alternative zu Penderecki wäre da Xenakis oder Ligeti

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Vielen Dank für die Antworten !

Eine Frage hätte ich aber noch; Ich spiele keine Geige, kann deswegen

ein paar Techniken nicht klar deffinieren (evt. kennt sich da einer von euch besser aus) :

I. Vom sehen her kenne ich, wenn die Streicher

sehr schwungvoll (warscheinlich um alle Seiten

wenn sie Achtel spielen zu erreichen)

am oberen Ende der Geige spielen.

Kann man da spezielle Klangcharakter

erzeugen ?

II. Wieviele Töne kan ein Streicher max. gleichzeitig

spielen (gibts da Unterschiede zwischen

Violini und Violoncelli) und verändert sich der

Klang dadurch Richtung "sordino" obwohl kein

Dämpfer verwendet wird ?

III. Was bedeutet "behind the bridge" ?

Viele Fragen:), aber wäre toll wenn sich da

jemand auskennt und evt. kurz beschreiben könnte.

Viele Grüße,

Marcus

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III. Was bedeutet "behind the bridge" ?

"behind the bridge" = hinter dem Steg

Bei der Geige sieht der Steg so aus. Normalerweise wird davor gestrichen; streicht man dahinter, ergibt das einen schrillen Klang, der sich auf jeder der vier Seiten nochmal unterscheidet.

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Für interessante Spieltechniken kann ich dir diese Seite empfehlen:

http://www.mti.dmu.ac.uk/~ahugill/manual/intro.html

Da werden viele Techniken schön anschaulich (meist mit Video) erklärt.

II. Wieviele Töne kan ein Streicher max. gleichzeitig

spielen (gibts da Unterschiede zwischen

Violini und Violoncelli) und verändert sich der

Klang dadurch Richtung "sordino" obwohl kein

Dämpfer verwendet wird ?

Wie das mit den Akkorden bei Streichinstrumenten aussieht kannst du auch auf der oben verlinkten Seite finden. Schau einfach mal bei einem Streichinstrument unter "Chords" nach.

Außerdem findest du hier: [ame=http://www.northernsounds.com/forum/showthread.php?t=47268]Lesson 12 - HARMONY - String Harmony - northernsounds.com[/ame] noch einige Infos über Streicher-Akkorde.

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