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Gast Dunge_Onmaster

Camelot Hymn

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Gast Dunge_Onmaster

Hallo zusammen,

nach sehr langer Pause hab ich mich endlich noch mal an nem echten Orchesterstück probiert.

Ich hab den Versuch unternommen, die berühmte Sage um König Artus, die Tafelrunde, Camelot, Merlin, etc. musikalisch einzufangen. Günstig erschien mir dabei, eine Hymne für Artus übertrieben aufgemotzte Burg Camelot zu schreiben. Um die mittelalterliche Atmosphäre des Ganzen einzufangen, wählte ich eine archaische, kirchenmusikhafte Rhythmik für die immer wiederkehrende Melodie (Thema). Die Orchestrierung entspricht zwar der der Spätromantik (abgesehen von der Panflöte), den Einsatz der Flöten zu Beginn und Schluss kann man aber als (pseudo-)mittelalterlich bezeichnen. Ich würd mich freuen, eure Meinung zu dem Stück zu hören. :-)

Dustin

http://www.soundclick.com/bands/page_songInfo.cfm?bandID=674265&songID=7216831

[Copyright © 2008 Dustin Nägel]

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ich würde sagen das kann man als gelungen bezeichenen. Pompös und stolz, wie Arthur selbst mit einem einprägsamen Thema, etwa in Richtung Poledeuris.Jetzt noch ein Orchester und die CD ist gekauft.;)

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Der Vollständigkeit halber und falls es nach all den Jahren (12 müssten es glaub ich sein... 😀🙈) überhaupt noch jemanden interessiert: Ich habe es endlich geschafft, das etwas sperrige Original in ein etwas sanfteres, kleines Klavierstückchen zu transkribieren und einzuspielen.

 

 

Vielleicht gefällt's ja dem ein oder anderen. Noten sowohl zur Partitur als auch zum Klavierarrangement sind verlinkt.

LG

Dustin

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Der f-moll/g-moll/usw.-Mittelteil ist ja ziemlich virtuos. Und die Quartparallelen gefallen mir da auch irgendwie, besonders in Takt 53... hat so diesen martialischen Charakter von Kamen (ROBIN HOOD) oder zuweilen auch Goldsmiths Mittelalter-Arbeiten (TIMELINE), wenngleich da natürlich nochmal komplexer. :) 

Aber cool, besonders spieltechnisch hast du ja schon was drauf. Würde ich mir gerne eine Scheibe von abschneiden. Ich versuche beim Komponieren immer, meinen fehlenden pianistischen Fähigkeiten zu entkommen, aber das ist gar nicht so einfach. Man tendiert immer zu den Akkorden, die einfach zu greifen sind... Hab mir deswegen in letzter Zeit angewöhnt, eher ohne Klavier, also direkt auf Papier oder ins Notenprogramm zu komponieren. Das ist durchaus ganz befreiend. 

  • Thanks 1

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Vielen Dank für die Rückmeldung, Sebastian. :) Wenn ich mich nicht irre, hab ich damals sehr viele Rozsasche Sandalen- und Rüstungs-Scores gehört (King of Kings, El Cid, Ivanhoe etc.) und exponierte Quintparallelen hatten für mich schon immer einen ganz besonderen Charme, nicht nur für mittelalterliche Settings oder im Metal. ;)

Danke, ja das mit dem Klavier ist immer ein zweischneidiges Schwert. Für reine Klavierstücke komponier ich natürlich hauptsächlich am Instrument, aber für orchestrale Sachen kann das auch hinderlich sein, da man, wie du selbst sagst, eher zu gut "greifbarem" Material neigt, was den 1./2. Violinen im Divisi oder einer vierstimmigen Hörnergruppe natürlich herzlich egal ist. Trotzdem nutze ich das Klavier fast immer für die Basics, also Melodik und grundlegende Harmonik. Alles Weiteres entsteht dann aber im Notenprogramm. Während des Studiums war ich öfter gezwungen, mit Stift und Papier zu arbeiten, aber ich hab das immer irgendwie als Einschränkung empfunden, nicht nur weil strg+c nicht so gut funktioniert. :P Das Problem ist einfach, dass man sein Material nicht ohne größeren Aufwand  bearbeiten und weiterverwenden kann. Skizzen in einem Notenprogramm lassen sich einfach als Midi oder Xml in einen Sequencer laden. Davon abgesehen hab ich eine recht ausgeprägte Sauklaue... 🙈  

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