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Dunge_Onmaster

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Über Dunge_Onmaster

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    Advanced Member

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    https://soundcloud.com/dustin-naegel

Profile Information

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    Male
  • Wohnort
    Wuppertal

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  • Lieblingskomponist
    Jerry Goldsmith, Alan Silvestri, Michael Hoenig
  • Anzahl Soundtracks & Scores
    500+ (aber auch inkl. verschiedenster Game-Scores)

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  1. Also ich zieh da nicht mehr mit und viele andere auch nicht. Digital zu einem moderaten Preis wären solche Kurz-Alben absolut in Ordnung und ich würde auf jeden Fall zulangen. Aber als nicht mal zur Hälfte bespielter physischer Datenträger (plus lange Lieferzeit und jedesmal das Zoll-Risiko) kann mir sowas gestohlen bleiben. Denke nicht, dass sich diese undankbare Veröffentlichungspolitik auf lange Sicht für Intrada rentieren wird. So hält man seine Leute nicht bei der Stange.
  2. Definitiv, gerade diese Bemühungen wollte ich auch keinesfalls klein reden. Allerdings irritiert Intradas sehr spartanische Albumlänge in letzter Zeit dann doch ein wenig: Shamus und The Public Eye hätten wunderbar auf einer CD kombiniert werden können (schon aufgrund der direkt hintereinander liegenden Veröffentlichungszeitpunkte und auch stilistisch sind beide nicht allzu weit voneinander entfernt). Philip ist selbst passionierter Filmmusik-Fan und hat unglaublich viel Herzblut in sein Label gesteckt. Eine Schande, dass sich die Kleinen heutzutage kaum mehr halten können. Das senkt letztlich auch die Wahrscheinlichkeit, dass großartige Scores obskurer B- bis C-Produktionen (wie hier im Falle dieser vier australischen TV-Cartoons) überhaupt jemals ausgekramt und der Öffentlichkeit in angemessener Qualität zugänglich gemacht werden.
  3. Die Leute hier scheinen wohl mehr an der x-ten Auflage eines Goldsmith-Scores interessiert zu sein, den jeder seit Jahrzehnten in der Sammlung hat, nur um ein paar wenige Minuten (teils Sekunden) neues Material zu bekommen als an musikalisch ebenso hochwertiger, bisher unveröffentlichter Filmmusik weniger bekannter Komponisten... Und das sage ich als glühender Goldsmith-Akolyt. Es mangelt hier und in anderen einschlägig bekannten Boards scheinbar am Willen, sich auf Neues einzulassen.
  4. Jetzt wo ich das Cover sehe, wundert es mich doch sehr, dass mir Mark Hamill in der Titelrolle gar nicht aufgefallen ist... Habe den Film 2018 zum ersten Mal gesehen und fand ihn gar nicht so übel. Man merkt allerdings deutlich, dass Schaffner mit mehr Budget geplant hatte und darunter vor allem das Production-Design sehr litt. Und auch beim Ensemble wurde leider an der absolut falschen Stelle gespart... Hm, so sehr ich den Score liebe und mich über neues Material freue, muss ich doch eingestehen, dass die Epic-Symphonic-Version definitiv die musikalisch besten Stücke des Scores enthält und insgesamt eine sehr runde Sache ist. Mir würde auf Anhieb jetzt nur "Bring Him Back" einfallen, das auf dieser Quasi-Compilation fehlt und ein wie ich finde ein schönes, ruhig-pastorales Arrangement des Richard-Themes zusammen mit der Fanfare liefert. Ansonsten fehlt dort nichts wirklich Substantielles.
  5. Vielen Dank für die Rückmeldung, Sebastian. Wenn ich mich nicht irre, hab ich damals sehr viele Rozsasche Sandalen- und Rüstungs-Scores gehört (King of Kings, El Cid, Ivanhoe etc.) und exponierte Quintparallelen hatten für mich schon immer einen ganz besonderen Charme, nicht nur für mittelalterliche Settings oder im Metal. Danke, ja das mit dem Klavier ist immer ein zweischneidiges Schwert. Für reine Klavierstücke komponier ich natürlich hauptsächlich am Instrument, aber für orchestrale Sachen kann das auch hinderlich sein, da man, wie du selbst sagst, eher zu gut "greifbarem" Material neigt, was den 1./2. Violinen im Divisi oder einer vierstimmigen Hörnergruppe natürlich herzlich egal ist. Trotzdem nutze ich das Klavier fast immer für die Basics, also Melodik und grundlegende Harmonik. Alles Weiteres entsteht dann aber im Notenprogramm. Während des Studiums war ich öfter gezwungen, mit Stift und Papier zu arbeiten, aber ich hab das immer irgendwie als Einschränkung empfunden, nicht nur weil strg+c nicht so gut funktioniert. Das Problem ist einfach, dass man sein Material nicht ohne größeren Aufwand bearbeiten und weiterverwenden kann. Skizzen in einem Notenprogramm lassen sich einfach als Midi oder Xml in einen Sequencer laden. Davon abgesehen hab ich eine recht ausgeprägte Sauklaue...
  6. Der Vollständigkeit halber und falls es nach all den Jahren (12 müssten es glaub ich sein... ) überhaupt noch jemanden interessiert: Ich habe es endlich geschafft, das etwas sperrige Original in ein etwas sanfteres, kleines Klavierstückchen zu transkribieren und einzuspielen. Vielleicht gefällt's ja dem ein oder anderen. Noten sowohl zur Partitur als auch zum Klavierarrangement sind verlinkt. LG Dustin
  7. Find ich schon sehr beeindruckend, mit was für einer Geschwindigkeit bei gleichzeitig (meist) hohen kompositorischen Standards in der Sparte gearbeitet wird. Wobei ich behaupten würde, dass vollbesetzte Action-Passagen in der reinen Kompositionsarbeit nicht notwendigerweise zeitaufwendiger sind als subtil abgestimmte, emotionale Cues in intimerer Besetzung. Vor allem nicht, wenn man digital copy-/pasten kann. Was mich sehr interessieren würde, ist,wie lang denn so die spätromantischen Vorreiter des symphonischen Hollywood-Sounds für vergleichbare Kompositionen gebraucht haben. Also Wagner beispielsweise für die Schlusstakte der Götterdämmerung.
  8. Tja, dann bin ich wohl einfach nur verdammt langsam... Ich brauche für Tutti-Passagen mindestens das Zehn- bis Zwanzigfache an Zeit. Aber es ist eben auch auch nicht mein täglich Brot.
  9. "So eine außergewöhnliche Arbeit ist es aber auch nicht 20-25 Minuten Musik für eine weitere Episode beizusteuern. " Du würdest dich wundern... Ich habe das früher auch total unterschätzt. Gerade die Orchestrierung frisst sehr viel Zeit, selbst MIT Notenprogramm. Klar, Broughton hat jahrzehntelange Erfahrung, aber mal eben nebenbei komponiert sich orchestrale Musik mit diesem Qualitätsstandard definitiv nicht.
  10. Ich bin ja bekanntermaßen nicht der größte Fanboy seines musikalischen Schaffens der letzten 20 Jahre, aber da kann ich ihm nur absolut beipflichten: Was zählt, ist in erster Linie die musikalische Vorstellungskraft und nicht so sehr die klangliche Umsetzung der daraus hervorgegangenen Ideen. Und für letztere sind Investitionen nun mal unumgänglich. Musik sollte nicht zu einem preis- und damit letztlich auch wertlosen Wegwerfprodukt verkommen. Dazu gehört eben auch, die Hersteller von Sample-Libraries und (deren) Studio-Musiker für ihre Arbeit zu bezahlen.
  11. Broughton ist fast 76 und eine Partitur für großes Orchester mit allen klangfarblichen und rhythmisch-harmonischen Nuancen (also nicht im "Stile" etwa Brian Tylers, wo das Holz durchgängig die Streicher doppelt) stellt tatsächlich eine Heidenarbeit dar. Vor allem wenn man selbst auch noch orchestriert; was wie ich finde schon Aufgabe des Komponisten selbst sein sollte. Deshalb auch allen Respekt an den Johnny, dass er für diese mit "Star Wars" betitelten Disney-Filmchen noch die Musik geschrieben hat.Williams ist nochmal 13 Jahre älter als Broughton und das verdient wirklich größte Anerkennung. Soweit ich weiß, notiert er nach wie vor ohne digitale Hilfsmittel (Notationsprogramme, DAW etc.). Das wird bei Broughton ähnlich sein.
  12. Ich nutze solche Limiter nicht gerne (gibt's ja auch als Plugins für alle gängigen Media-Player) und regel das lieber selbst etwa in Audacity mit dem Hüllkurven-Tool. So eine Art des Nach-Masterns ist schon ein bisschen Arbeit, aber letztlich ist mir die Musik das wert. Ich muss es pro Track ja auch nur einmal machen und hab die dann fest in verschiedenen Sammlungen (etwa sortiert nach "Sport", "Arbeit" etc.). Der zweite Punkt ist natürlich das angesprochene Zusammenschneiden. Für beides sind lokale Files unumgänglich. Aber klar, besagtes einschlägiges Online-Versandhaus ist aus Bequemlichkeitsgründen leider oft erste Wahl und eine schlechte Angewohnheit. Ich gelobe Besserung! Nicht nur aus Audio-Qualitätsgründen...
  13. Für's Reinhören auf jeden Fall besser geeignet als diese ziemlich nichtssagenden 30-Sekundenausschnitte auf anderen Seiten. Da lob ich mir Bandcamp. Allerdings ist das Prinzip Streaming nichts für mich. Ich höre sehr gerne Zusammenstellungen aus vielen verschiedenen Alben, was oft auch alle möglichen Stilrichtungen mit einschließt. Die Lautstärke der Tracks ist da ein großes Problem. Das möchte ich auch nicht in die Hand irgendeines Algorithmus geben, sondern passe jedes einzelne Stück, das mir wirklich gefällt, im db-Level selbst an. Teilweise schneide ich auch für mich Überflüssiges weg und kleistere kleine Cues zusammen. Dafür brauch ich nun mal "handfeste" Dateien; am liebsten natürlich keine vorkomprimierten. Mit Streaming und den damit verbundenen Problem beim Querbeet-Hören könnte ich mich nie zufrieden geben. Auch hätte ich ständig die Sorge, dass irgendwann mal was aufgrund von Lizenzproblem aus dem Programm entfernt wird. Ne danke.
  14. Hab's mir digital zugelegt. Bin froh, dass die meisten Labels mittlerweile die auch marktwirtschaftlichen Vorteile von parallelen Digital- und Disc-Releases kapiert haben. Die nur grenzwertig akzeptable Bitrate mit im Schnitt 240 kbps von Amazon mutet heutzutage allerdings steinzeitlich an. Wäre schön, wenn La-La Land ähnlich wie Buysoundtrax ihren eigenen Digital-Store mit wav/flac-Downloads anbieten würde. Die ruhigeren Passagen ("System Searching", "Possible Life", "Laura's Theme" etc.) wissen durchaus zu überzeugen und besitzen für eine (TV-)Serie bemerkenswerte symphonische Qualität. Da können die einfallslos crescendierenden Streicher-Cluster eines Dennis McCarthys und anderer TNG-Komponisten nicht mal annähernd mithalten (Ron Jones ist hier natürlich nicht mit eingeschlossen). Das Action-Scoring (z. B. in "Battle for Earth" ist handwerklich zwar geschickt und überaus bemüht, hinterlässt aber keinen bleibenden Eindruck. Nett sind dennoch die geschickt eingebauten Zitate aus den großen SciFi-Score; etwa das sehr markant an "Snowspeeder Rescue" erinnernde Streicher-Ostinato im Finale von "Activating the Device". Alles in allem ein toller großorchestraler Score für eine Serie. Nur nachhaltig reißt mich hier wirklich nichts vom Hocker. Ich werde das Gefühl nicht los, dass in Ermangelung neuer wirklich exzellenter Genre-Scores so ziemlich alles gehypt wird (s. FSM-Board), wo ein großes Orchester drin. Selbst wenn mitunter der Name Zimmer drauf steht. Harte Zeiten für Filmmusik-Fans... aber andererseits auch gut für die Finanzen.
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