Sebastian Schwittay

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Über Sebastian Schwittay

  • Rang
    alter Forumshase

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  • Website URL
    http://www.filmmusikwelt.de
  • ICQ
    326327659

Profile Information

  • Geschlecht
    Male
  • Wohnort
    bei Heidelberg / Mainz
  • Interests
    Filmmusik, Film, klassische Musik (v.a. des 20. Jahrhunderts), Kunst und Kultur, Geschichte, Architektur, Soziologie und Kulturanthropologie

Soundtrack Board

  • Lieblingskomponist
    Elliot Goldenthal, Jerry Goldsmith, Christopher Gordon, Marco Beltrami, Jonny Greenwood, Alex North, David Shire, Leonard Rosenman, Howard Shore
  • Anzahl Soundtracks & Scores
    ca. 800

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  1. Großartig! Den obskuren MAKING LOVE kannte ich sogar noch gar nicht... Solche schönen Erstveröffentlichungen würde ich mir auch im Club mal wieder wünschen.
  2. Sehr schön, werde ich mir auch holen. Bislang ein ziemlich guter Start ins Veröffentlichungsjahr 2017 (siehe aktuell auch der Rosenman bei Intrada).
  3. Wie alle der Zarathustra-Veröffentlichungen gibt es das Album leider nicht auf Spotify, nur als Download bei iTunes. Ich denke nicht, dass die Musik hier große Begeisterungsstürme entfachen würde. Eine zirkushaft-groteske Mischung aus südosteuropäischer Folklore ("Brass Band Bergomask"), den Goldenthal-typischen E-Gitarren und Saxophonen ("The Mechanicals Big Wave") und ätherisch-hypnotischen Klangcollagen, nicht unähnlich den ruhigen Passagen aus THE TEMPEST. Das Ensemble besteht aus einer Jazz- bzw. Brass-Band, einigen Solo-Instrumenten und Synthesizern. Orchester gibt es keins. Besonders befriedigend finde ich das Hörerlebnis nicht. Die Musik kann sich - auch wegen der kurzen Spielzeit - kaum wirklich entfalten, die Elemente stehen recht disparat nebeneinander und entwickeln sich kaum. Schöne musikalische Bögen wie in THE TEMPEST gibt es nicht, es fehlt selbst den einzelnen Stücken an Binnenstruktur. Auffallend ist das insbesondere im Finale ("Oberon's Blessing"): ein wunderbarer, an "Prospera's Coda" aus THE TEMPEST erinnernder Ansatz, bei dem man sich wünschen würde, dass er sich noch ein paar Minuten weiterentwickeln würde. Empfehlenswert ist das insgesamt nur für Liebhaber des "alternativen" Goldenthals à la THE BUTCHER BOY oder THE TEMPEST. Und selbst in dieser Nische ist A MIDSUMMER NIGHT'S DREAM kein essentielles Highlight. Meine Lieblingstracks: "The Mechanicals Big Wave" und das "Lover's Lament" mit seinen schönen Cello-Flageolett-Klängen.
  4. Ja, ich finde an der Zusammenstellung auch nichts. Wenigstens sowas wie "Sean's Theme" aus MINORITY REPORT oder ein kerniger Actioner aus WAR OF THE WORLDS hätte drin sein müssen. So ist das leider nur die übliche Seifenoper für Klassik-Radio-Hörer.
  5. CD läuft leider nur knapp über 20 Minuten. 1. Brass Band Bergomask (2:55) 2. The Indian Boy (0:55) 3. The Ouzel Cock (1:49) 4. The Mechanicals Big Wave (2:10) 5. Rock the Ground - Oberon & Titania's Slow Drag (1:23) 6. Lover's Lament (2:29) 7. Flower Charm (4:56) 8. Titania's Swoon (1:51) 9. The Mechanicals Vivace (1:38) 10. Oberon's Blessing (1:46)
  6. Wäre zu hoffen. (Gestern Nacht habe ich geträumt, dass ich Howard nach einem Konzert getroffen habe und wir uns danach in seinem mobilen (!) Studio unterhalten haben. Er sprach fließend deutsch. Witzig irgendwie.)
  7. Wow, mit PETE 'N' TILLIE seit Ewigkeiten mal wieder eine Erstveröffentlichung im Club. Das Album merke ich mir mal vor.
  8. Das thematische Material ist zwar ziemlich einfach gehalten (sowohl das Hauptthema als auch das Thema für Christine), dafür aber ungeheuer effektvoll und mit größter Kreativität und Spielfreude aufbereitet. Ich mag THE VAGRANT noch etwas mehr, da noch verstörender und untypischer für das Genre, aber auch DRAG ME TO HELL gehört zweifellos zu den Höhepunkten des Youngschen Horror-Oeuvres.
  9. veröffentlichung

    Die Konzertfassung von Laura's Theme, "Eternum", ist mal wieder ein Geniestreich. Ebenso die folgenden, letzten drei Tracks. Mal wieder eine beeindruckende Schlusssuite. Der eigentliche Score ist auch nicht uninteressant, auch wenn mich THE WOLVERINE noch etwas mehr gepackt hat. Beltrami bleibt dem Konzept des Vorgängers treu und setzt auf einen rauen, abgehalfterten, Wind- und Wetter-gegerbten Klang, diesmal mit Rock- und Western-Anleihen statt mit asiatischem Kolorit, doch ebenso wie in WOLVERINE durchsetzt mit brutalen Avantgarde-Einschüben des Orchesters. Für manche ist das sicher die reinste Kakophonie, aber gerade diese Cues, in denen Beltrami so richtig die Sau raus lässt und experimentelle Synthesizer-Sounds und verfremdete Rock-Elemente auf avantgardistische Bläser- und Streichereffekte prallen lässt, machen meiner Meinung erst den besonderen Reiz sowohl dieses Scores als auch von THE WOLVERINE aus. Anspieltipps: "El Limo-nator" (das Klavier!), zweite Hälfte von "Feral Tween" oder das verrückte Rock-Getümmel in "Forest Fight". Ich würde das Album allerdings deutlich kürzen. Hier mein Vorschlag: Main Titles Old Man Logan Alternate Route to Mexico El Limo-nator Gabriella's Video Feral Tween Driving to Mexico Forest Fight Logan vs. X-24 Eternum - Laura's Theme Logan's Limo Loco Logan Logan Drives
  10. Nein, warum? Sonst können wir ja auch den Unsinn mit HACKSAW RIDGE machen. Fixpunkt ist das internationale Startdatum, da zu diesem Zeitpunkt meist auch die Filmmusik veröffentlicht wird. Das internationale Startdatum kann außer Acht gelassen werden, wenn die Musik - wie im Falle vom aktuellen Doyle - etwas später, also nach dem Jahreswechsel veröffentlicht wurde und somit tatsächlich niemand die Chance hatte, die Musik im Jahr des Filmstartdatums zu hören. Allerdings würde ich da eine maximale Zeitspanne von 6 Monaten ansetzen, sonst wird's zu retrospektiv.
  11. Der Trailer gibt übrigens schon einen Vorgeschmack auf die Musik: Ein bisschen TITUS, ein bisschen THE BUTCHER BOY... scheint wieder ein schönes Spektakel zu werden.
  12. veröffentlichung

    Aus "early March" wurde nun der 31. März. Schade.
  13. Man muss die Möglichkeit haben, die Musik irgendwo auf legale Art und Weise hören zu können. Entweder auf CD, auf Spotify oder auf einem Soundcloud-Account (wie bei AUFBRUCH). Was die allgemeine Regel betrifft, stimme ich Csongor zu: ein Score ist dann dem Jahrgang 2017 zuzurechnen, wenn der dazugehörige Film in diesem Jahr das erste Mal vor normalem Publikum gezeigt wurde und die Veröffentlichung der Musik auch ins Jahr 2017 fällt. A UNITED KINGDOM wäre da schon eine kleine Ausnahme, da der Film laut IMDb schon im November und Dezember 2016 regulär im Kino lief, aber die Musik erst im Februar veröffentlicht wurde. Da zwischen Kinolaufzeit und Score-Veröffentlichung nicht allzu viel Zeit vergangen ist, würde ich das in diesem Fall zulassen. Elliot Goldenthals Musik zu A MIDSUMMER NIGHT'S DREAM, die in zwei Wochen auf CD veröffentlicht wird, wäre davon aber z.B. auszunehmen, weil der Film schon 2015 im Kino lief. Das ist dann einfach keine aktuelle Musik mehr, auch wenn sie dieses Jahr erstmals interessierten Musikhörern zugänglich gemacht wird.
  14. HACKSAW RIDGE bitte wieder raus. Wie Csongor richtig sagt: der Film ist eindeutig von 2016, wurde da auch das erste Mal vor zahlendem Publikum vorgeführt und der Score wurde im Herbst veröffentlicht. Scheinbar fand ihn Ende letzten Jahres niemand nominierungswürdig.
  15. Business/Industrie

    Schade, dass JACKIE nichts gewonnen hat. Natalie Portman war herausragend (insbesondere in den rekonstruierten "Tour of the White House"-Sequenzen) und Emma Stones Leistung haushoch überlegen. Immerhin zwei Auszeichnungen für den tollen MANCHESTER BY THE SEA. Von allen Oscar-Filmen war das meiner Meinung nach der stärkste.