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Sebastian Schwittay

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Über Sebastian Schwittay

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  • Website URL
    oddandexcluded.wordpress.com
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    326327659

Profile Information

  • Geschlecht
    Male
  • Wohnort
    bei Heidelberg / Mainz
  • Interests
    Filmmusik, Film, klassische Musik (v.a. des 20. Jahrhunderts), Kunst und Kultur, Geschichte, Architektur

Soundtrack Board

  • Lieblingskomponist
    Elliot Goldenthal, Jerry Goldsmith, Christopher Gordon, Jonny Greenwood, Alex North, David Shire, Leonard Rosenman, Michael Kamen, Marco Beltrami
  • Anzahl Soundtracks & Scores
    ca. 800

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  1. Mit einem neuen Goldenthal-Score auf CD hätte ich in diesem Scheißjahr echt nicht mehr gerechnet. Unglaublich! Und dann noch gute 36 Minuten! So lang waren auf CD weder THE TEMPEST, noch PUBLIC ENEMIES, S.W.A.T., THE GOOD THIEF oder FRIDA. Das ist der längste neue Goldenthal auf CD seit FINAL FANTASY. Außerdem der erste Spielfilm seit 10 (!) Jahren, zu dem mal wieder ein Score von ihm veröffentlicht wird. Zu OUR SOULS AT NIGHT kam 2017 ja nichts (war aber auch ein völlig unauffälliger Country-Score). Und A MIDSUMMER NIGHT'S DREAM war ja kein Film, sondern nur eine Aufnahme von Julie Taymors Theaterinszenierung.
  2. Hmm, da hätten sie auch noch zwei Jährchen warten und den Score jetzt erstmals erweitert veröffentlichen können... Als absoluter Liebhaber des Scores werde ich da wohl nochmal zugreifen müssen. Hmpf.
  3. Bestialisch, wie die Fans auf Seite 12 andeuten, dass die Kosten des FIERCE CREATURES-Albums besser in ein paar Minuten mehr AIR FORCE ONE investiert gewesen wären... Komplettierungs- und Erweiterungswahn über Vielfalt des Veröffentlichungsprogramms. Ich weiß schon, warum mir die Fan-Blase schon immer so unsympathisch war. Wenn es nach denen gegangen wäre, wäre der Markt schon in den 90ern eine einzige, öde Monokultur von ausgequetschten Fan-Favorites gewesen.
  4. Der Score scheint doch etwas unterschätzt zu sein. Eine der besonders inspirierten, späten Arbeiten von Bernstein, ähnlich frisch wie Goldsmiths später LOONEY TUNES. Kein letzter Abgesang wie bei Goldsmith, aber doch irgendwie das letzte Mal Vollgas...
  5. Deswegen von Nolan am besten INTERSTELLAR schauen (und vielleicht noch INSOMNIA), und den Rest eher links liegen lassen. So fährt man als Cineast, dem ein emotionaler Kern in Genrefilmen wichtig ist, am besten. Ich hab auch schon Schiss vor TENET. Ich schaue ihn mir natürlich an, aber mehr als technokratische Hirnwichserei erwarte ich nicht.
  6. 45 Minuten, soviel hätte ich aus dem Film gar nicht vermutet. Und dann auch noch eine Alternativ-Version der großartigen Main-Title-Sequenz mit dabei... toll! Klangqualität ist auch spitze.
  7. "Posterity" klingt doch zumindest ganz interessant. Wenn da halt nur ein bisschen gekonnt modernistischer Orchestersatz dabei wäre (wie in Elliot Goldenthals S.W.A.T. etwa), hätte das vielleicht eins der spannendsten Vertonungskonzepte des Jahres werden können... Schade, dass Experimentiergeist heute nur noch die Synthesizer-Ebene betrifft.
  8. Der sehenswerte Film von Richard Fleischer ist ja letztens auch bei Explosive Media auf Bluray erschienen. (Die gehen gerade auch die gesamte Fleischer-Filmographie durch.)
  9. Das hatte ich auch schon auf der Liste, nur noch nicht durchgesehen. Die Infos zu den deutschsprachigen Filmmusikblättern und -magazinen der 80er und 90er (und die Blätter selbst, danke Stefan Jania ) sind natürlich auch enorm hilfreich, vielen Dank euch!
  10. Aber der läuft doch nie schnittgenau in deinem Kopf mit. Eher als abstrakter Eindruck. Und deswegen wird Filmmusik auf einem Album auch formal bearbeitet, geschnitten, gekürzt oder auch erweitert - weil man eben keinen Film dazu sieht, sondern den Film nur als abstraktes Programm im Hinterkopf oder in der Erinnerung hat. Man hört in diesem Moment (nur) die Musik, man bewegt sich in einem anderen Medium, mit anderen (hier: musikalischen) Gesetzmäßigkeiten. Und die erfordern gewisse Anpassungen. Ich sehe die Trendwede auch in diesem Zeitraum Ende der 90er Jahre. Mit dem Siegeszug von DVD und Internet nähert sich die Filmmusikkultur wieder mehr dem Film an - und das beeinflusst die ganze Editionspraxis bis heute.
  11. Ich wende mich mal an euch, in der Hoffnung, vom ein oder anderen noch ein paar spannende Anregungen zu bekommen... Ich schreibe dieses Jahr meine Masterarbeit (die Zeit des ewigen Studentenlebens muss nun auch endlich mal ein Ende finden...), und werde mich dort mit einem akademisch bislang wenig beackerten Thema auseinandersetzen, das auch hier immer wieder für hitzige Diskussionen sorgt: Filmmusikkultur im Spannungsfeld zwischen "FILMmusik" und "FilmMUSIK" - also eine (historisch angelegte) Darstellung der Entwicklung einer Sammler- und Fanszene, die Filmmusik ab den 70er/80er Jahren zunehmend als eigenständige Kunst und (Sammel-)Kultur, als losgelöst und emanzipiert vom Film betrachtet. Festmachen möchte ich dies mit einem Fokus auf die Editionspraxis, genauer am Phänomen "Höralbum", denn dort hat sich der Gedanke, Filmmusik zu einer eigenen, sinfonischen Kunstform zu erheben, am deutlichsten manifestiert. Am Ende soll die Arbeit schließlich aufzeigen, wie sich ab den späten 90er Jahren mit "Complete Scores", DVD-Iso-Scores und historischen Komplettveröffentlichungen älterer Filmmusik der editorische und kulturelle Schwerpunkt langsam wieder zurück zum Film verlagert, und das Konzept einer isolierten Filmmusikkultur (inkl. des "Höralbums") immer mehr an Bedeutung verliert (bzw. sich auf andere Gebiete wie Konzerte verlagert, siehe Robert Townsons neue Tätigkeitsfelder nach der "CD-Ära"). Der vorläufige Titel der Arbeit: "Filmmusikkultur zwischen Emanzipierungsbewegung und (Rück-)Anschluss an die Filmkultur seit der Jahrtausendwende, am Beispiel von filmmusikalischer Editionspraxis und Sammelkultur". Quellentechnisch werde ich mich bei dieser historischen Darstellung wohl vermehrt auf Internetquellen stützen (v.a. zur Geschichte der US-Labels: Varèse Sarabande und Intrada waren ja wichtige Protagonisten dieser Entwicklung, Filmmusik als eigene Subkultur jenseits des Films zu etablieren; ihrer Zusammenarbeit mit Komponisten, der Internetkultur der Message Boards), aber man benötigt im Kontext einer solchen wissenschaftlichen Arbeit natürlich auch gedruckte Quellen. Im Band "Celluloid Symphonies: Texts and Contexts in Film Music History" gibt es z.B. einige historische Übersichten zur Geschichte der Auskopplung von Filmmusik und zur Vermarktung als "Album" (Stichwort Mancini), und auch in anderen Publikationen wird man zum allgemeinen historischen Background fündig. Zur konkreten Filmmusik-Subkultur ab den 80ern findet man allerdings wenig. Das ist natürlich alles mehr oder weniger Feldforschung, und ich denke, dass ich hier auch auf die Printausgaben der englisch- und deutschsprachigen Magazine zurückgreifen muss (FSM, Filmmusik-Dienst)... Falls euch noch anderes Quellenmaterial aus der Hochphase dieser Entwicklung zum Thema FilmMUSIK, Höralbum, Labelgeschichte, etc. einfällt, wäre ich für Anregungen dankbar. Gerne auch andere Gedanken zum Thema - nebenan tobt ja gerade sehr passend wieder eine Diskussion über Editionsfragen.
  12. Ich habe meine LAND BEFORE TIME damals verschenkt (ich glaube sogar an Oliver? ), weil ich den Score so gut wie nie angehört habe. Mittlerweile bereue ich es etwas. Wenn der nochmal kommen sollte, schlage ich vielleicht sogar zu. Von CASPER reicht mir das alte Album vollkommen.
  13. Finde den auch massiv überschätzt. Verstehe nicht, wieso der in der Cineasten-Bubble 2015 so enorm eingeschlagen hat. Letzten Endes ist der, wie du richtig sagst, in fast allen filmischen Bereichen nur eine Affirmation des lauten, plumpen Multiplex-Kinos unserer Zeit.
  14. Die Bootleg-Ausgabe von Pony Tail? Ich habe den Film erst vor zwei, drei Jahren gesehen, aber seltsamerweise viele Einzelheiten schon wieder vergessen, inklusive der Horner-Musik. Strange, da ich den Film eigentlich ziemlich fesselnd fand. Dem Score werde ich nochmal einen Hörbesuch abstatten - Horner ist ja eh gerade prominent vertreten bei mir: 48 HRS. (Horner) - allerdings nur auf YouTube, ohne das Intrada-Album zu besitzen... wer einen Tipp hat, wo man den noch zu humanen Preisen (am besten OVP) finden kann, gerne her damit CLEAR AND PRESENT DANGER (Horner) THE PELICAN BRIEF (Horner) PROOF OF LIFE (Elfman) RICOCHET (Silvestri)
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