Sebastian Schwittay

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Über Sebastian Schwittay

  • Rang
    alter Forumshase

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  • Website URL
    http://www.filmmusikwelt.de
  • ICQ
    326327659

Profile Information

  • Geschlecht
    Male
  • Wohnort
    bei Heidelberg / Mainz
  • Interests
    Filmmusik, Film, klassische Musik (v.a. des 20. Jahrhunderts), Kunst und Kultur, Geschichte, Architektur, Soziologie und Kulturanthropologie

Soundtrack Board

  • Lieblingskomponist
    Elliot Goldenthal, Jerry Goldsmith, Christopher Gordon, Marco Beltrami, Jonny Greenwood, Alex North, David Shire, Leonard Rosenman, Howard Shore
  • Anzahl Soundtracks & Scores
    ca. 800

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  1. Bei mir lief der in dem Alter auch rauf und runter. Finde den Score heute sogar fast noch besser als damals: je größer der zeitliche Abstand zu den 90ern wird, desto interessanter und reizvoller finde ich den bunten Exzess dieser Ära.
  2. Das London Contemporary Orchestra macht spannende Sachen... hat u.a. schon mit Jonny Greenwood zusammengearbeitet und spielt Live-Aufführungen von THERE WILL BE BLOOD. Finde ich potenziell interessanter als die übliche 80-Mann-Hollywood-Studio-Symphony-Besetzung.
  3. Finde ich gut. Außerdem frage ich mich, ob das "Musiksuche aus Filmen"-Unterforum weiterhin bestehen bleiben sollte. Da tummeln sich größtenteils nur User-Eintagsfliegen, die nach einmaligem Gesuch schon wieder verschwunden sind. Finde ich ziemlich sinnlos - ganz abgesehen davon, dass wir hier keine Service-Anlaufstelle, sondern ein Diskussionsforum sind.
  4. Sehr schön, dass es nun doch noch weiter geht. Wäre ein herber Verlust für die deutsche Filmmusikszene gewesen. Und toll, dass nun auch alte Stammuser, die länger inaktiv waren, wieder ins Board zurückkehren (hallo Fredie alias @Sayarin ).
  5. Ist das jetzt wirklich ernst gemeint? Falls ja: ich kann die privaten Gründe, d.h. fehlende Zeit und Motivation, absolut nachvollziehen, aber wäre es dann nicht eine bessere Idee, nach einem Nachfolger für die Administration zu suchen? Das Soundtrack-Board ist ein fester Bestandteil, vielleicht sogar eine tragende Säule der Filmmusikkultur im deutschsprachigen Raum und sollte nicht einfach so verschwinden. Diese Abschaltung wäre wirklich ein derber Cut, der unserer eh schon randständigen kulturellen Nische einen ziemlichen Tritt verpassen würde. Lasst uns da doch eine andere Lösung suchen.
  6. Hmpf. Wallfisch hat mich bislang noch kein einziges Mal überzeugt, erst recht nicht im Horrorgenre. Sein LIGHTS OUT war ein biederer JNH-Klon - zum Einschlafen.
  7. Großartig! Den obskuren MAKING LOVE kannte ich sogar noch gar nicht... Solche schönen Erstveröffentlichungen würde ich mir auch im Club mal wieder wünschen.
  8. Sehr schön, werde ich mir auch holen. Bislang ein ziemlich guter Start ins Veröffentlichungsjahr 2017 (siehe aktuell auch der Rosenman bei Intrada).
  9. Wie alle der Zarathustra-Veröffentlichungen gibt es das Album leider nicht auf Spotify, nur als Download bei iTunes. Ich denke nicht, dass die Musik hier große Begeisterungsstürme entfachen würde. Eine zirkushaft-groteske Mischung aus südosteuropäischer Folklore ("Brass Band Bergomask"), den Goldenthal-typischen E-Gitarren und Saxophonen ("The Mechanicals Big Wave") und ätherisch-hypnotischen Klangcollagen, nicht unähnlich den ruhigen Passagen aus THE TEMPEST. Das Ensemble besteht aus einer Jazz- bzw. Brass-Band, einigen Solo-Instrumenten und Synthesizern. Orchester gibt es keins. Besonders befriedigend finde ich das Hörerlebnis nicht. Die Musik kann sich - auch wegen der kurzen Spielzeit - kaum wirklich entfalten, die Elemente stehen recht disparat nebeneinander und entwickeln sich kaum. Schöne musikalische Bögen wie in THE TEMPEST gibt es nicht, es fehlt selbst den einzelnen Stücken an Binnenstruktur. Auffallend ist das insbesondere im Finale ("Oberon's Blessing"): ein wunderbarer, an "Prospera's Coda" aus THE TEMPEST erinnernder Ansatz, bei dem man sich wünschen würde, dass er sich noch ein paar Minuten weiterentwickeln würde. Empfehlenswert ist das insgesamt nur für Liebhaber des "alternativen" Goldenthals à la THE BUTCHER BOY oder THE TEMPEST. Und selbst in dieser Nische ist A MIDSUMMER NIGHT'S DREAM kein essentielles Highlight. Meine Lieblingstracks: "The Mechanicals Big Wave" und das "Lover's Lament" mit seinen schönen Cello-Flageolett-Klängen.
  10. Ja, ich finde an der Zusammenstellung auch nichts. Wenigstens sowas wie "Sean's Theme" aus MINORITY REPORT oder ein kerniger Actioner aus WAR OF THE WORLDS hätte drin sein müssen. So ist das leider nur die übliche Seifenoper für Klassik-Radio-Hörer.
  11. CD läuft leider nur knapp über 20 Minuten. 1. Brass Band Bergomask (2:55) 2. The Indian Boy (0:55) 3. The Ouzel Cock (1:49) 4. The Mechanicals Big Wave (2:10) 5. Rock the Ground - Oberon & Titania's Slow Drag (1:23) 6. Lover's Lament (2:29) 7. Flower Charm (4:56) 8. Titania's Swoon (1:51) 9. The Mechanicals Vivace (1:38) 10. Oberon's Blessing (1:46)
  12. Wäre zu hoffen. (Gestern Nacht habe ich geträumt, dass ich Howard nach einem Konzert getroffen habe und wir uns danach in seinem mobilen (!) Studio unterhalten haben. Er sprach fließend deutsch. Witzig irgendwie.)
  13. Wow, mit PETE 'N' TILLIE seit Ewigkeiten mal wieder eine Erstveröffentlichung im Club. Das Album merke ich mir mal vor.
  14. Das thematische Material ist zwar ziemlich einfach gehalten (sowohl das Hauptthema als auch das Thema für Christine), dafür aber ungeheuer effektvoll und mit größter Kreativität und Spielfreude aufbereitet. Ich mag THE VAGRANT noch etwas mehr, da noch verstörender und untypischer für das Genre, aber auch DRAG ME TO HELL gehört zweifellos zu den Höhepunkten des Youngschen Horror-Oeuvres.
  15. veröffentlichung

    Die Konzertfassung von Laura's Theme, "Eternum", ist mal wieder ein Geniestreich. Ebenso die folgenden, letzten drei Tracks. Mal wieder eine beeindruckende Schlusssuite. Der eigentliche Score ist auch nicht uninteressant, auch wenn mich THE WOLVERINE noch etwas mehr gepackt hat. Beltrami bleibt dem Konzept des Vorgängers treu und setzt auf einen rauen, abgehalfterten, Wind- und Wetter-gegerbten Klang, diesmal mit Rock- und Western-Anleihen statt mit asiatischem Kolorit, doch ebenso wie in WOLVERINE durchsetzt mit brutalen Avantgarde-Einschüben des Orchesters. Für manche ist das sicher die reinste Kakophonie, aber gerade diese Cues, in denen Beltrami so richtig die Sau raus lässt und experimentelle Synthesizer-Sounds und verfremdete Rock-Elemente auf avantgardistische Bläser- und Streichereffekte prallen lässt, machen meiner Meinung erst den besonderen Reiz sowohl dieses Scores als auch von THE WOLVERINE aus. Anspieltipps: "El Limo-nator" (das Klavier!), zweite Hälfte von "Feral Tween" oder das verrückte Rock-Getümmel in "Forest Fight". Ich würde das Album allerdings deutlich kürzen. Hier mein Vorschlag: Main Titles Old Man Logan Alternate Route to Mexico El Limo-nator Gabriella's Video Feral Tween Driving to Mexico Forest Fight Logan vs. X-24 Eternum - Laura's Theme Logan's Limo Loco Logan Logan Drives