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Soundtrack Board

Sebastian Schwittay

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Über Sebastian Schwittay

Contact Methods

  • Website URL
    http://www.filmmusikwelt.de
  • ICQ
    326327659

Profile Information

  • Geschlecht
    Male
  • Wohnort
    bei Heidelberg / Mainz
  • Interests
    Filmmusik, Film, klassische Musik (v.a. des 20. Jahrhunderts), Kunst und Kultur, Geschichte, Architektur, Soziologie und Kulturanthropologie

Soundtrack Board

  • Lieblingskomponist
    Elliot Goldenthal, Jerry Goldsmith, Christopher Gordon, Marco Beltrami, Jonny Greenwood, Alex North, David Shire, Leonard Rosenman, Howard Shore
  • Anzahl Soundtracks & Scores
    ca. 800

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9.505 Profilaufrufe
  1. Sebastian Schwittay

    Award Season 2018/2019

    Bzgl. FREE SOLO wird das nicht mehr von Belang sein, da der Film Jahrgang 2018 war, und schon bei den letzten Oscars berücksichtigt wurde. Die Emmys sind immer knapp ein Jahr verspätet, und nicht mehr aktuell.
  2. Sebastian Schwittay

    Award Season 2018/2019

    Von Beltrami begeistert mich in jüngster Zeit ja nicht mehr so viel, aber der war wirklich ganz gut. Minimal Music, ja - aber sehr feinsinnig instrumentiert, und auf melodischer Ebene sehr schön.
  3. Da kommst du dann wohl aus einer anderen Ecke als ich - ich bin zwar auch Cineast, aber die Filmmusikkultur ist für mich etwas Distinktives, mit der Zeit genuin Gewachsenes, etwas, das sich vom dazugehörigen Film als eigenständige Kunstform abhebt. Streng genommen gehört die Filmmusik ja gar nicht zum Film, sondern wird nachträglich dazu komponiert und in die Tonspur gemischt. Folglich kann Filmmusik (auch) als eine moderne Form der Programmmusik gesehen werden. Erst recht, wenn sie auf CD veröffentlicht wird - und da stimme ich dir auch nicht zu, dass es individuelle Geschmackssache ist, ob ein Album (also ein mehrsätziges Musikwerk) für sich stehend funktioniert: denn das ergibt sich seinerseits aus den formalen und dramaturgischen Traditionen der vergangenen Jahrhunderte, von den Tanzsuiten des Barock (die Vorform dessen, was wir heute so als "Score-Suiten" zusammenbasteln, und durchaus auch die Urform moderner Albumkonzeptionen), über die Anlage der Sinfonien Beethovens, bishin zur Form sinfonischer Dichtungen bei Richard Strauss. Ja, der Film muss immer dabei sein... Dabei ist gute Filmmusik - bzw. Programmmusik - in der Lage, die Bilder, die sie vertont, schon vor dem geistigen Auge entstehen zu lassen. Aber anstatt sich von der Musik anregen zu lassen, klebt in der Fankultur halt ständig der Film dran. Da genügt es eigentlich, gleich nur den Film schauen - spart man sich sowohl die CD als auch das Live-Orchester.
  4. Das ist ja auch gut - und klar, One-Liner wie "heul doch", oder meine Anmerkung, dass es "noch viel giftiger" werden kann, sind natürlich unsachlich, und aus der Frustration heraus geschrieben. Trotzdem bist du schon immer recht vorne dabei, wenn es darum geht, zu relativieren und differenzierten Betrachtungen das Wind aus den Segeln zu nehmen - auf eine Art, die den Diskurs durchaus ausbremst. Immer schnellstmöglich in den Konsens auflösen, ins friedliche Muster "ich mag es, du magst es nicht - ist halt so". So viel Selbstreflexion kann man auch mal von der Gegenseite erwarten. Und das mit den bösen, arroganten Musikanalytikern ist natürlich auch ein gern verbreitetes Narrativ - könnte man aber auch mal differenzierter betrachten, und sich fragen, woher manche Frustration kommt...
  5. Sebastian Schwittay

    Tribute to Jerry Goldsmith - Echt oder Fälschung

    Hört sich nach einem Original an. Hast du irgendein Indiz dafür, dass es eine Fälschung sein könnte? Poste doch mal ein paar Fotos.
  6. Wenn man es ganz trist aufs Wirtschaftliche reduziert, hast du Recht. Aber warum tust du das? Aus dem anfänglich rein wirtschaftlichen Souvenir-Aspekt hat sich mit der Zeit nämlich eine (Filmmusik-)Kultur entwickelt. Mit deiner Argumentation führst du es wieder zurück ins frühere Stadium - wieso?
  7. Da verdrehst du die Tatsachen wieder. Es geht nicht darum, dass emotionaler Zugang falsch ist (ich nehme Musik auch emotional wahr, allein schon durch meine Begeisterung), sondern darum, dass durch ein bestimmtes Diskussionsklima weiterführende Betrachtungen erschwert werden. Dank gewisser Bestrebungen bleibt hier immer alles auf dem Level "ich mag es/mag es nicht, und jeder mag halt was anderes" stehen - siehe jüngst die IT-Diskussion. Wer sich dagegen für ein bisschen Differenzierung einsetzt, bekommt entweder die eingeschnappte oder die über-relativierende Breitseite. Klar, dass dann auch der Ton immer gereizter wird.
  8. Falls du dich da auf die Sache mit sami beziehst, der dir nicht mehr geantwortet hat: das hat auch damit zu tun, dass es manchen Leute mittlerweile einfach zu blöd ist, auf jede Dekonstruktion und Verflachung der Diskussion einzugehen. Und die Diskussion verflacht leider generell zusehends und wird von ein paar Leuten konstant auf ein unverbindliches, anti-analytisches Geschmacks-Niveau runtergezogen ("ist doch eh egal, jeder mag was anderes"), das Differenzierung und Wertung bereits im Keim erstickt - du und Lars seid diesbezüglich echte Vorreiter. Man kommt sich hier mittlerweile, als jemand, der sich genauer mit Musik, ihrer Feinmechanik und Komplexität befassen will, ziemlich verarscht vor. Es ist Zeitverschwendung, es kommt eh nichts an - und im einzigen Thread, in dem noch regelmäßig diskutiert wird, geht es auch nur ums stumpfe Aburteilen von Scores und um die Bestätigung festgefahrener Konsensmeinungen (die bekannten Sachen in die Hall of Fame, alles andere - was der Bauer nicht kennt... - wird schnellstmöglich aussortiert). Irgendwann werden hier sicher auch die letzten Leute abwandern, da gebe ich dir Recht - aber das wird dann auch mit den gerade beschriebenen Umständen zu tun haben. Mir selbst bietet das Board in dieser Form mittlerweile auch kaum noch einen Mehrwert.
  9. Bringt ja leider auch selten was. Aber stimmt schon, wenigstens ein YouTube-Video hätte bimbamdingdong schon posten können. DER RICHTER UND SEIN HENKER - Ennio Morricone - 18 TRON LEGACY - Daft Punk - 13 HOW TO TRAIN YOUR DRAGON - John Powell - 09 (-1) HATARI! - Henry Mancini - 19 THE BROOD - Howard Shore - 15 (+1) THE FINAL COUNTDOWN - John Scott - 10 THE CURIOUS CASE OF BENJAMIN BUTTON - Alexandre Desplat - 15 (-1) MATCHSTICK MEN - Hans Zimmer - 12
  10. Kenne Sardes PIRATES selbst noch nicht - auch der Film ist einer der wenigen Polanskis, die ich noch nicht gesehen habe - , aber ich kann mir auch nicht im Entferntesten vorstellen, dass ein Sarde verdientermaßen in die Hall of Shame wandert... Das "Schlimme" an dem Spiel ist ja leider auch, dass man Scores auf diese Weise "abhakt" und wegsortiert - die wenigsten, die z.B. PIRATES noch nicht kennen, werden sich nach dem Einzug in die Hall of Shame sagen: "oh, interessant, den checke ich jetzt mal aus". Im Gegenteil...
  11. Boah, bestialisch... synapsensprengendes Zeug wie L'ETAT SAUVAGE und BENEATH THE POTA in den Keller gevotet, und trübes Geklimper wie BENJAMIN BUTTON wandert straight in Richtung Hall of Fame. Ein Hoch auf die künstlerische Begrenzung. DER RICHTER UND SEIN HENKER - Ennio Morricone - 18 (+1) TRON LEGACY - Daft Punk - 13 HOW TO TRAIN YOUR DRAGON - John Powell - 10 (-1) HATARI! - Henry Mancini - 19 THE BROOD - Howard Shore - 14 THE FINAL COUNTDOWN - John Scott - 10 THE CURIOUS CASE OF BENJAMIN BUTTON - Alexandre Desplat - 16 (-1) MATCHSTICK MEN - Hans Zimmer - 12
  12. Hier der Hinweis auf eine Veranstaltung in Frankfurt am Main Ende des Monats: am 28. und 29. September findet eine von mir kuratierte Filmreihe zum belgischen Underground-Regisseur Thierry Zéno (1950-2017) statt - die erste Werkschau zu ihm im deutschsprachigen Raum. Vielleicht kennen einige seinen "Skandalfilm" VASE DE NOCES - lange Zeit reißerisch beworben als "the pig fucking movie" - , der 2009 auch in Deutschland von Camera Obscura auf DVD veröffentlicht wurde. Darüber hinaus hat Zéno die elegische Mondofilm-Variation DES MORTS (1979) gemacht, und einige weitere Dokumentarfilme, die sich mit dem Randständigen und Verstoßenen in der menschlichen Kultur auseinandersetzen - und die, wenn man sich mit ihnen beschäftigt, auch die "schweinische" Provokation von VASE DE NOCES in einem anderen Licht erscheinen lassen. Die Filme werden größtenteils von 35 und 16mm gezeigt - die Kopien stammen teilweise aus dem privaten Besitz der Familie Zénos. Eine sicher einmalige Gelegenheit, diese Filme zu sehen, noch dazu in analogen Projektionen. Programm und Details zur Veranstaltung hier: http://www.filmkollektiv-frankfurt.de/veranstaltungen/werkschau-thierry-zeno
  13. DER RICHTER UND SEIN HENKER - Ennio Morricone - 15 (+1) TRON LEGACY - Daft Punk - 12 HOW TO TRAIN YOUR DRAGON - John Powell - 11 (-1) HATARI! - Henry Mancini - 13 THE BROOD - Howard Shore - 14 PIRATES - Philippe Sarde - 06  THE CURIOUS CASE OF BENJAMIN BUTTON - Alexandre Desplat - 11 (-1) MATCHSTICK MEN - Hans Zimmer - 11 Niemand eine Meinung zum Shore? BENJAMIN BUTTON finde ich - genau wie den Film - äußerst oberflächlich. Trüb-säuseliger Oscar-Konsens, eine von Desplats schwächsten Arbeiten aus dieser Zeit.
  14. DER RICHTER UND SEIN HENKER - Ennio Morricone - 13 (+1) TRON LEGACY - Daft Punk - 12 HOW TO TRAIN YOUR DRAGON - John Powell - 11 (-1) HATARI! - Henry Mancini - 10 THE BROOD - Howard Shore - 14 (+1) PIRATES - Philippe Sarde - 08 ADVENTURES OF DON JUAN - Max Steiner - 19  MATCHSTICK MEN - Hans Zimmer - 11
  15. DER RICHTER UND SEIN HENKER - Ennio Morricone - 12 TRON LEGACY - Daft Punk - 12 HOW TO TRAIN YOUR DRAGON - John Powell - 13 (-1) HATARI! - Henry Mancini - 10 THE BROOD - Howard Shore - 13 (+1) PIRATES - Philippe Sarde - 08 ADVENTURES OF DON JUAN - Max Steiner - 19  MATCHSTICK MEN - Hans Zimmer - 10
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