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Soundtrack Board

Sebastian Schwittay

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Über Sebastian Schwittay

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    alter Forumshase

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  • E-Mail
    sschwittay@googlemail.com
  • Website URL
    oddandexcluded.wordpress.com
  • ICQ
    326327659

Profile Information

  • Geschlecht
    Male
  • Wohnort
    bei Heidelberg / Mainz
  • Interests
    Filmmusik, Film, klassische Musik (v.a. des 20. Jahrhunderts), Kunst und Kultur, Geschichte, Architektur

Soundtrack Board

  • Lieblingskomponist
    Elliot Goldenthal, Jerry Goldsmith, Christopher Gordon, Jonny Greenwood, Alex North, David Shire, Leonard Rosenman, Michael Kamen, Marco Beltrami
  • Anzahl Soundtracks & Scores
    ca. 1000

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  1. Heute: "Sidney's Lament" aus SCREAM (Marco Beltrami), in der End-Credits-Fassung mit Frauenstimme und kleinem Orchester. Besonders schön finde ich die düster absteigenden Bassstimmen ab Takt 12, als das Thema seinen dramatischen Höhepunkt erreicht. https://www.youtube.com/watch?v=XP6nozBmbuw&t=12s
  2. Vielen lieben Dank! Für mich ist das in erster Linie eine schöne Übung (im Falle der "größeren" Reduktionen wie STARSHIP TROOPERS ist es quasi rückwärts orchestrieren, bei den kleineren Sachen eine einfache Extraktion von Motiven), aber es ist schön, wenn es darüber hinaus Leuten Freude bereitet und/oder Einblicke gewährt. Das habe ich eh nie ganz verstanden, wieso in Hollywood-Scores grundsätzlich keine Vorzeichnung benutzt wird. Findet man fast nirgends (auch in Poledouris' Manuskript zu STARSHIP TROOPERS ist nichts vorgezeichnet). Ist für Session-Musiker wohl einfacher zu lesen, wenn die Alterationszeichnen immer vor jeder Note stehen? Ich finde es manchmal auch irritierend, versuche es aber möglichst originalgetreu wiederzugeben. Nur bei ROBIN HOOD habe ich das B-Dur mal vorgezeichnet, und bei FINAL FANTASY das h-moll.
  3. Zum Glück sind die neuen Sachen, die dazukommen, qualitativ meist eh nicht von Belang - siehe der neue Tyler. Was mich bei der neuen Box wohl am meisten stört, ist die Verpackung der CDs in diesen kleinen Papp-Cases. Zerrubbelt die Datenseite auf Dauer total. Auch wenn die Abspielbarkeit unter sowas nicht wesentlich leidet, aber es sieht halt schlampig aus. Das Set werde ich wohl allein schon wegen des Orchestra-Only-Tracks von "The Cue from Hell" brauchen. Perfektes Studienobjekt für Beltramis frühes Avantgarde-Idiom, gerade zusammen mit der Partitur, die es ja mal auf Beltramis Homepage gab.
  4. William Friedkin hat als Genre-Auteur auch noch mehr Interesse an individuelleren Musikkonzepten, denke ich. Für THE HUNTED hat Tyler ja auch einen prägnanten Score mit Profil geschrieben.
  5. Anlässlich des neuen MATRIX-Films: das ikonische Hauptmotiv der Blechbläser aus Don Davis' THE MATRIX (1999). Die Überlagerung eines e-moll-Akkords in den Hörnern und eines C-Dur-Akkords in den Trompeten ist eins der einfachsten, aber prägnantesten Beispiele für Poly- bzw. Bitonalität in der Filmmusik. Ab 0:06 im "Main Title / Trinity Infinity": https://www.youtube.com/watch?v=SLBACEP6LsI
  6. "The Cue from Hell" aus dem ersten Teil ist da nun als Orchestra-Only-Track dabei (ganz am Ende bei den Bonus Tracks). Da lässt sich gut Beltramis frühe modernistische Schreibe "pur" studieren. Wenn das auf CD kommt, brauche ich es früher oder später halt doch...
  7. Hmpf, dann muss man die Box kaufen, wenn man nur noch SCREAM 3 als Deluxe Edition haben will... Den schwachen SCREAM 4 brauche ich nicht, und von 1 und 2 habe ich die Deluxe Editions bereits im Regal. Typische Varèse-Taktik.
  8. Das Sketchbook finde ich nach wie vor ziemlich gut. "I See You In My Dreams" und "Moon Over Caladan" gehören für mich zu den interessantesten Stücken des Jahres. Mal sehen, vielleicht landet auch ein Stück daraus in meinen Top Tracks.
  9. Das stimmt natürlich, dass durch Rezensionen Initialinteresse geweckt werden kann. War bei mir in der frühen Phase meiner Filmmusik-Sammelei in den frühen 2000ern auch so. Aber trotzdem hat sich dann sehr schnell ein Bedürfnis nach Tiefe entwickelt, das z.B. in den vielen kurzen Texten bei Cinemusic.de überhaupt nicht befriedigt werden konnte. Wie sehr habe ich mir damals gewünscht, dass Elliot Goldenthals S.W.A.T. oder Christopher Gordons SALEM'S LOT im harmonischen Detail betrachtet worden wäre (oder die kirchenmusikalischen Einflüsse in letzterem dargestellt worden wären). Aber es gab immer nur kurze Überblickstexte, meistens auf Punktewertungen ausgerichtet, und ganz grobe stilistische Einordnungen. Richtig intensive Auseinandersetzungen gerade mit Harmonik gab es ja kaum - ich habe z.B. niemals auch nur irgendwo ein Wort zur Oktatonik bei Alan Silvestri gelesen, obwohl die ja so zentral für seine Musik der 80er und 90er ist. Da finde ich es heute halt echt toll, dass es die Kanäle auf YouTube mit den Score Reductions, den Videos von Omni Music Publishing und andere Blogs und Seiten gibt, die sich wirklich intensiv mit der Musik befassen (quasi aus der Sicht des Komponisten), und eben nicht nur (Kauf-)Interesse wecken. Klar, es gab auch damals immer wieder Ausnahmen (deine und Jonas' Texte bei uns auf FilmmusikWelt, einige Specials auf Cinemusic, Filmmusik2000 oder TPS Music Group, tolle Textsammlungen hier im S-Board), aber mir scheint, dass die Musikwissenschaft und der strukturelle Blick auf Musik erst in den letzten 5-6 Jahren so richtig angekommen sind in der Online-Fankultur. Insofern sind vielleicht die goldenen Zeiten der CD-Veröffentlichungen, der Foren und der Rezi-Seiten vorbei, aber dafür bricht ein neues, goldenes Zeitalter der Filmmusik-Analyse und der öffentlich zugänglichen Notentexte an. Finde ich toll, dass sich das so demokratisiert hat.
  10. Ich glaube, da hat auch eine Verschiebung von Quantität hin zur Qualität stattgefunden. Wo es damals nur darum ging, einfach massenhaft die neuesten Releases zu rezensieren, gibt es heute Blogs und YouTube-Kanäle, die sich mit musikwissenschaftlicher Genauigkeit im Gegenstand vertiefen und konkret am Notentext analysieren (auch dank der "Partiturenkultur", die von Verlagen wie Omni Music betrieben wird). Das war ehrlich gesagt schon immer mein Traum, und ich bin froh, dass sich das so entwickelt hat. Ich fand schon damals, dass das oberflächliche "Rezensieren en masse" kaum Mehrwert hat. Lieber weniger, und dafür fundiert und in die Tiefe gehend.
  11. Interessant, vom ersten habe ich noch gar nichts mitbekommen. Glückwunsch an Greenwood, sehr verdient! Im Film Bombe!
  12. Der "Fed Net March" aus Basil Poledouris' STARSHIP TROOPERS... ... und unten "Klendathu Drop" (A- und B-Teil des Themas; entspricht den ersten 55 Sekunden des Tracks). "Fed Net March": https://www.youtube.com/watch?v=kvaDxbSIj5M "Klendathu Drop": https://www.youtube.com/watch?v=CIGHCoVzqtk
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