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sami

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Beiträge von sami

  1. stimmt bei BRITISH RELIEF hör ich das auch... naja, is wohl das Master etwas beschädigt gewesen oder so... is ja auch alt und lag nur rum...

    kurzes Anhören von Raiders fiel mir wegen Pitch nun auch nichts auf... soll nicht die alte CD falschen Speed gehabt haben???

    Mich interessiert das wenig, vor 2 Jahren kam "King Solomon's Mines" neu raus, alle Stücke waren 20-30 Sekunden länger als die alte Intrada, ok, da hat man's DEUTLICH gehört.

    Ich habe jedoch mein altes "Map Room"-mp3 von der DCC "Raiders" mit der neuen verglichen und dieses ist, sage und schreibe, 2 Sekunden kürzer (also 3:49 vs. 3:51)...da überlasse ich es den Freaks, Verzeihung, Fans vom jwfan.net, zu wettern und zu klagen; Fakt ist: wer sowas hört, hat eine ungesunde Beziehung zu dieser Musik aufgebaut. Die gekürzte "Desert Chase" dagegen ist wirklich doof, aber man hat ja die DCC-Fassung.

  2. Ich höre es ja nun schon seit knapp einer Woche und bin eigentlich mit der Musikauswahl überzufrieden...von mir aus hätte man das ein oder andere Stück ("The Secret Passage") nicht veröffentlichen müssen, dafür hätte ich gern den Übergang zu "Short Round's Theme"...c'est la vie.

    Mein einziger Kritikpunkt ist die Klangqualität: Gerade "Temple" hat so 2-3 Dropouts, wo offenbar aus verschiedenen Quellen zusammengeschnitten wurde, was sich dadurch bemerkbar macht, dass plötzlich das Stereofeld dünner wird ("Map", "British Relief", auch noch recht markante Stücken). Ansonsten ist der Klang bei allen dreien deutlich besser (ich kann zu irgendwelchen Pitchproblemen nichts sagen...hören tut man es nicht).

    "Crusade" bietet verspielte, an "Hook" gemahnende Momente, einige schöne Variationen auf das Gralsthema und hat auch noch einige breit angelegte Actionmomente zu bieten, bei "Raiders" gibt's noch 2 schöne Varianten zu dem mystischen Archenthema. Ein wenig rumschneiden muss man evtl., wenn man den ein oder anderen Leerlauf auf dem iPod nicht zwingend hören will, aber ansonsten darf getrost zugegriffen werden!

  3. Während "First Blood" relativ komplett ist, ist "Psycho II" es mit Sicherheit nicht. Der Film hat um die 55 Minuten Musik, die CD 33.

    Und dass Goldsmith-Buch hat sich (unglücklicherweise für uns) keinesfalls mit reinem Gossip befasst, sondern tatsächlich geistes- und weltanschauliche Fragen behandelt und daneben Goldsmith's Ansichten über Kollegen, das Musikbusiness und spezifische Projekt enthalten (siehe zB :: PEOPLE :: CARRIE GOLDSMITH ::).

  4. "Iris

    James Horner, 2001 (Sony Classical, ca. 50 Minuten)

    Schöner tonmalerischer Score zum Film über das Leben der Dichterin Iris Murdoch. Ohne den Film gesehen zu haben vermute ich hier mal einen dieser typischen Sonntagnachmittag-Filme mit dem Miramax-Oscar-Touch: alles sehr gefällig, ein bisschen Leben, ein bisschen Liebe, ein bisschen Tod und Horner's Musik scheint das auch zu bestätigen.

    Wer jetzt allerdings den auf kreativer Sparflamme köchelnden Americana-Brei erwartet, mit dem der Maestro derlei Filmgattungen üblicherweise zu Leibe rückt, wird angenehm überrascht. Horner gelingt hier nämlich über weite Strecken eine gelungene Fusion aus seinen altbekannten Stilmitteln (große Streichersektion, Klavier, Harfe, Holzbläser) mit einem hübsch luftig-leichten englischen Folklore-Idiom nach Vaughan-Williams' Vorbild.

    Diese Hinwendung zum britischen Klassizismus wird noch unterstrichen durch die Titelnamen. "Part I" bis "VIII" gemahnen hier eher an "reine" Musik denn an funktionale Musikuntermalung auf Basis von Filmszenen, was auch durch die z. T. erheblichen Laufzeiten von bis zu 11 Minuten bekräftigt wird.

    In der Instrumentierung, die Horner wohl selber besorgt hat, sticht klar die Solovioline hervor, deren Parts hier von Crossover-Artist Joshua Bell gegeben werden. Nötig war's weniger, die Solopassagen sind eher gefällig denn technisch anspruchsvoll, jedoch ist Bell's anmutiges Spiel so oder so schön anzuhören.

    Horner verzichtet hier auf seinen üblichen melodramatischen Setzbaukasten, nur im hinteren Drittel gibt es einige (dankbar kurze) Hornerismen.

    Der Verzicht auf ausgesprochene Themen wirkt sich wie ein Jungbrunnen aus - ausgefeilte Motivarbeit bestimmt die Gangart und man ist regelrecht dankbar, lediglich auf eine schön variierte Dur-Variante des Vier-Noten-Rachmaninoff-Motivs zu stoßen, dass Horner seit den 80ern nicht mehr losgelassen hat.

    Erinnerungen weckt das Werk besonders im verhaltenen Beginn noch am ehesten an den "Spitfire Grill", auch "Man without a Face" oder "Cocoon" lugen hier und da hervor (besonders in den "french horns"). Bei "Iris" bleibt es glücklicherweise bei vagen Erinnerungen, die berüchtigten Deja Vú's ganzer Themen- und Motivstränge bleiben aus.

    Im finalen Stück gibt es noch etwas Solo-Gesang - Horner erfindet hier, quasi als direkte Verbeugung vor Ralph Vaughan-Williams' "Lark Ascending", ein eigenes englisches Volkslied ("A Lark In The Clear Air"), dass in einer sanften orchestralen Apotheose der im Score vorgestellten Motive mündet.

    Ironischerweise wird gerade über diesen eher uncharakteristischen Horner kaum diskutiert - was zum einen sicherlich an dem wenig publikumsträchtigen Film liegt, zum anderen aber auch ein Hinweis darauf sein mag, dass auch der Filmmusik-Freund einmal gefestigte Wahrnehmungsmuster ungern hinterfragt.

    Leider hat Horner ja in der jüngsten Vergangenheit kaum Anlaß zu großer Ekstase gegeben; Scores wie "Radio", "House of Sand and Fog", "Life before her Eyes", "The Forgotten" oder auch "Troy" warfen allzu große Schatten über gelegentliche Lichtblicke wie "Legend of Zorro" oder "New World". Da Horner sich weitestgehend aus dem Filmmusikgeschäft zurückgezogen zu haben scheint, wollen wir hoffen, dass das Motto in Zunkunft eher "weniger, dafür besser" lauten wird.

    PS: die bisher zu hörenden Auszüge des Holocaust-Dramas "Boy in the striped Pyjama" legen leider eher wieder Kost nach Art des Hauses nahe; düstere "Beautiful Mind"-Stimmung gemischt mit dem "Swing Kids"-Hauptthema; tja...

  5. Man könnte es auch anders formulieren: es kann eben nicht sein, was nicht sein darf!:P

    Und dass 'At World's End' zumindest partiell einfach größeren Hörspass bereitet, als etwa in "München" die hunderste obligatorische Heul-Vokalise zu goutieren, die das x-te Klagelied auf's Morgenland anstimmt - das gehört eben zu diesen Sachen, die wohl nicht sein dürfen.

    Just for the record: damit will ich Williams nicht beschuldigen, einen blassen Score geschrieben zu haben, aber dass da neue Maßstäbe in punkto Dramen- und Thrillerscoring gesetzt werden, ist wohl eher weniger der Fall; dass hingegen Zimmer und Kohorten sich aufgerafft haben, neue musikalische Bögen für den 3. Teil einer Reihe zu spannen, die musikalisch wenigst vielversprechend anfing, dass ist für mich schon eine erwähnenswerte Leistung.

  6. sami, das ist leider nicht nur Gossip, sondern wirklich so passiert. John Neufeld (vielen wohl mehr als Orchestrierer von John Williams ein Begriff), sollte als Ghostwriter viele Passagen von ONCE UPON betreuen... und bestand sowohl auf eine Creditnennung als auch auf eine Meldung bei der Musikaufstellung zwecks Tantiemenbeteiligung (als Beispiel für dieses Verfahren sei Hans Zimmer genannt, der seinen beteiligten Co-Komponisten Tantiemenbeteiligung garantiert). Den Ausgang des Zwists hast du ja oben bereits beschrieben.

    Soviel Nassforschheit war er wohl von Williams nicht gewohnt.;)

    Aber was soll's, Horner's Integrität war zu diesem Zeitpunkt ja eh schon eine Weile den Bach runter.

    Now listening:

    "Knights of the Round Table" (Miklos Rózsa)

    Nach meiner Mammutsichtung von 'El CID' nun der kleine englische Bruder von 1953 in der vorbildlichen FSM-Edition. Obwohl der Klang für das Alter wirklich gut ist, wünschte ich mich hier eine satte Broughton-Einspielung, denn dieser Whopper aus breit angelegter Romantik, typischen Rózsa-Fanfaren und einem Schuß Mystik (ja, als wäre Robert Taylor nicht Prüfung genug zerrt der furchtbare Film auch noch den alten Grals-Hokuspokus aus der Versenkung) gehört zu Rózsa's Großtaten.

    Die Musik ist etwas zerfaserter als die späteren Epen von Rózsa, was sich auf der CD durch die Kombination verschiedener kurzer Stücken bemerkbar macht, aber set pieces wie "First Battle", "Hawking" oder "Morte 'd Arthur" reißen das wieder raus. Als Dreingabe gibt es noch den flotten "The King's Thief" (ein Film, den ich als Kind sicherlich mindestens 10-mal gesehen haben muss)...sehr schön, FSM.

  7. Aber gerade diese "dissonanten Klänge" lassen die Musik im Abenteuerfilmscore-Kanon Horners zu etwas Besonderem und das Album A FAR OFF PLACE zu einem der Besten im Horner-Mega-Jahr 1993 werden. Hör dir vielleicht z.B. nochmal den Track "The Swamp" an... Doug Fake schreibt dazu: "Horner brings to play powerful material for the entire orchestra (...), all culminating in a spectacular chord, simultaneously major and minor, (...) and in a splendid musical moment trumpets burst forth with a resolution to this chord in the major." ;)

    Das ruft amüsante Erinnerungen an alte Kendall/Thaxton Schlammschlachten hervor...

    Horner brachte es in diesem Jahr (1993) auf 10 Scores und irgendwann platzte es aus Lukas Kendall heraus, dass das eine physische Unmöglichkeit sei und es offenbar branchenintern rumorte, dass John Neufeld, Don Davis und Joel Rosenbaum kräftig ihre Hände in 'Once upon a Forest', 'We're Back' und 'Far off Place' drin hatten.

    Tatsächlich gab es wohl Stunk, weil Neufeld sich weigerte, ohne Credit ganze Teile von 'Once upon a Forest' zu bearbeiten, woraufhin er danach nie wieder an des Meisters Elaboraten tätig sein durfte (bzw. wollte).

    Zu guter letzt kam Ford Thaxton und zerrte Don Davis in die Arena, der per eidestattlicher Erklärung öffentlich dementierte - was ein Wunder!;)

    Natürlich alles alter Internet-Gossip, amüsant war's dennoch; es fällt aber in der Tat auf, dass bei "A Far off Place" nur die melodischen Passagen James' Handschrift tragen - und das wirkt bei Horner's doch sehr selbstreferenziellem Stil schon etwas verdächtig.

  8. Was hat dieser Mann schon alles geschrieben:

    Feinste Spätromantik (Willow), plakative Blockbustermusik mit Hitqualitäten (Titanic), verspielte Minimalistik (A Beautiful Mind), mystische, weit in eine neue Zeit hineinragende Sphärenmusik (New World) und diese geheimnisvolle Musik zu Windtalkers.

    Die Liste kann man ewig weiterführen --> ein unersetzlicher Komponist!

    Die Liste sollte man besser nicht weiterführen, sonst müßte man den Eindruck stilistischer Vielfalt schnell wieder revidieren.

    Ansonsten habe ich mir an diesem Wochenende mal die Freude gegönnt, die Tadlow-Einspielung von "EL CID" durchzuackern; eine wahrhaft große Herausforderung...Rózsa hat hier wirklich einen Meilenstein epischer Filmmusik abgeliefert. Das spanische Kolorit gibt für mich letztlich den Ausschlag, diese Musik weit vor dem vielzitierten "Ben-Hur" einzuordnen. Die Vielfalt von ausladend komponierten und instrumentierten Hauptthemen sowie diversen Nebenthemen und Motiven, die alle, aber auch wirklich alle, Potenzial für einen selbständigen Filmscore böten, läßt sich erst durch diese Einspielung wirklich erfassen.

    Die Klangqualität ist zwar in den lauten Passagen fragwürdig - so hat der Toningenieur offenbar besonders die Bläserparts auf "extra loudness" geschaltet, so dass ein mitunter recht unschönes Klangbild entsteht (sehr "schön" nachzuhören in den letzten Sekunden von "Ride to Valencia") - aber dafür sind die tschechischen Musiker hier wirklich erschreckend gut, vergleicht man's mit ihren alten Einspielungen. Das Zusammenspiel des Orchesters klappt und erreicht hie rund da sogar intensive Höhepunkte, auch wenn ich manchmal Sedares' freiere Adaption bevorzuge (z. B. beim Count- Gomez-Fight, das klingt hier einfach eher wie "Wir ham Feierabend, jetzt aber spurtig").

    Die beste ist, dass ich wahrscheinlich noch 2-3mal durchhören muss, bevor ich das ganze Werk überhaupt in all seiner Finesse erfassen kann. Großes Kino, also. Ein großes Lob an James Fitzpatrick und Nic Raine!

  9. Die offizielle CD ist leider zum kotzen. Sowohl von der Auswahl, als auch vom Klang her.

    Die 105-Minuten-Fassung, die als Academy Promo erschien, braucht man in der Länge natürlich auch nicht, aber ein auf 60 Minuten kondensiertes Album, von mir aus noch die 4 Minuten Lara Fabian hintendran, wären ein Traum. Und dann bitte neu gemastered. 'Abandoned in the Woods' (und auch die auf der Promo enthaltenen Variationen) ist eines der besten düsteren Themen, die Williams' je aufs Notenblatt gebracht hat und die "Blue Fairy" Musik ist natürlich auch was wert.

  10. Der Korngold, der hier am drastischsten zitiert wird ist übrigens "The Sea Hawk".

    Ansonsten ist es wohl bei einem solchen Kindergartenfilm mit dazu gehörigem Kindergarten-Score müßig, irgendwelche "Inspirationen" aus der Klassik zu beanstanden, da am Ende ja doch alles nach zuckersüßem Hollywood-Sirup klingt.

    Vor Weihnachten kann ich den glitzernden Passagen allerdings durchaus etwas abgewinnen, die vielen Stile kriegt Williams hier leider nicht unter einen Hut. Es klingt halt wie ein Potpourri der 80er, wird aber nie zu einem homogenen Ganzen, was bei dem aufgeblasenen und weitgehend charmefreien Spektakel auch wenig verwundern mag.

    Die einzige konzeptuell und musikalisch durchgehend erstaunliche Sequenz, der finale Fight zwischen Robin Williams und Dustin Hoffman (weitaus überzeugender als der holperige "Ultimate War", wie ich finde), ist leider nicht auf der CD enthalten.

  11. Ich bevorzuge da Pragmatik. Ich höre "Chain Reaction" lieber als "Planet of the Apes" und sortiere bei Morricone schnell die dissonanten Sachen aus. So what?

    Letztlich ist es ja sehr schön, wenn sich Rezensenten (zB Jonas) die Mühe machen, musikalische und musikhistorische Details herauszuarbeiten und damit dem Anspruch gerecht zu werden, den man an eine allgemeingültige "Rezension" eigentlich haben sollte. Ich finde "POTC 3" trotzdem "besser", weil unterhaltsamer als "München". Zumindest wenn ich nur Kernstücke wie "Up is Down" oder "At Wit's End" in Betracht ziehe.

    Mir wäre am ehesten an etwas ironischeren Rezensionen gelegen, die einen entsprechenden intellektuellen Abstand zu ihrem Subjekt haben aber dennoch nicht in akademische Ausgewogenheit (brrr) verfallen. Warum nicht einfach mal ein knackiges "Anspruchsvoller XXX, aber öde langweilig"? Fänd ich ehrlich ganz amüsant.

  12. "Hollow Man" (Goldsmith), "LotR" (Shore) und "Duck you, Sucker" (Morricone).

    Fand ih anfangs alle ziemlich lauwarm, trotzdem zog es mich immer wieder zu bestimmten Stücken/Elementen zurück. Das zeigt wohl, dass die Musik Qualitäten haben muss.;)

    Am häufigsten erlebe ich es aber, dass bestimmte Scores sehr knackige Cues haben, die mich anfangs begeistern, später entdecke ich aber sperrigere Tracks auf dem Album, die sich mitunter als lohnendere Kost herausstellen...gutes Beispiel ist "First Blood".

  13. Die Frage, die sich mir eher aufdrängt: warum überhaupt skalierte "Bewertungen"? Das scheinen mir eher Krücken zu sein, die an alte TV Spielfilm/Cinema-Zeiten erinnern. Musik muss man eben selber hören, um sie erfahren zu können und die allseits beliebten Allgemeinplätze (episch-bombastisch, tieftraurig, wunderbar verspielt, düster-melancholisch) sind zumeist dann eben doch nicht mehr als irgendwelche Begriffe, die dem Schreiber halt geläufig sind. Zutreffend finde ich sie für meinen Geschmack sehr selten.

    Zumeist entscheidet man ja eher beim Lesen, ob man dem Schreiber eines Kommentars etc. überhaupt eine qualifizierte Bewertung zutraut. Wenn dies nicht der Fall ist, ist mir irgend eine Sterne-Bewertung sowieso wurscht.

  14. Ich finde, der "Goldene Kompass" wird sträflich unterschätzt. Angesichts der mittelmäßigen Sülze, die sich vielerorts so großer Beliebtheit erfreut, hat dieser Score tatsächlich thematisch und instrumentelle Brillanz zu bieten...mir fällt spontan außer "Prisoner of Azkaban" auch kein derzeitiger Referenz-Score von John Williams ein, der gleichfalls modern und doch mit althergebrachten Mitteln eine musikalische Fantasy-Welt erschafft.

    Da darf Desplat ruhig nachlegen.

  15. Eine nicht zu vernachlässigende Größe ist wohl auch die heutige Art, in Hollywood Filme zu machen, zu schneiden, zu vertonen etc.

    Ich habe mir nie die Mühe gemacht, näher zu untersuchen, inwieweit der neue Chaos-Stil in der meister'schen Action-Musik besser auf schnellere Schnitte passt...Filme wie die Prequels oder 'WotW' mehrfach sehen zu müssen, ist ein Opfer, das zu bringen ich nicht bereit bin...jedoch ist das sicherlich einer der Schlüssel, warum Williams so arbeitet.

  16. Zumal einige der etwas knarzigen Quotes von Goldsmith einigen Fans wahrscheinlich einen Wellensittich-Puls bescheren dürften (Stichwort: Williams, Horner).

    Die Auszüge auf der Seite von Goldmith, Joel empfand ich eher als lesenswerte "Lose-Blatt-Sammlung". Auf jeden Fall waren die Hintergründe zur Arbeitsweise und Philosophie des Maestros überaus interessant - auch über den einzelnen Komponisten hinaus. Man erfährt doch einiges über Hollywood, wie es leibt und lebt.

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