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sami

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  1. sami

    Fluch der Karibik von Alan Silvestri?

    Kann ich mir nicht vorstellen. Bruckheimers Stil hat sich nu weitestgehend erschöpft, bzw. wurde vom Marvel Cinematic Universe abgelöst. Da wird ihm sein Fingerprint bei Produktionsentscheidungen wie Musik einfach nicht mehr so wichtig sein, bzw. er den heutigen Verbinskis freie Hand lassen. Übrigens: so grausam die "Komposition" zu POTC Part 1 auch ist, weiß ich nicht, ob es eine weitere Silvestri-Schlachtplatte so kurz nach der Mumie 2 (und kurz vor Van Helsing) gebraucht hätte. Silvestri ist einer der am wenigsten abwechslungsreichen Handwerker der mittelalten Garde, es klingt doch, pardon, immer alles irgendwie gleich und irgendwie denke ich nicht, dass die Karibikpiraten hier eine große Ausnahme dargestellt hätten.
  2. Es wäre wohl für beide Seiten keine Liebeshochzeit gewesen.
  3. sami

    Dirigierende Komponisten

    Na ja, das ist auch deshalb nur bedingt vergleichbar, weil es sich offenbar um Maßnahmen FÜR das Konzert handelt. Für die Filmaufnahme sind derlei filigrane Handgriffe ja offenbar nicht notwendig, sonst hätte man sowas in den letzten zwei Jahrzehnten auch häufiger dort gehört (Greenaway hat ja dort auch oft genug dirigiert). Ich finde übrigens den Tyler/Zimmer etc.-Ansatz auch im Kino selten toll, alles viel zu gleichförmig laut, wenig Dynamik etc.
  4. sami

    Dirigierende Komponisten

    Viele moderne Filmmusiken haben eh wenige Nuancen, deshalb macht das Dirigat, so denn überhaupt eines stattfindet, wenig Unterschied. Von den "klassischen" Vertonungen der letzten 10 Jahre, die einen gewissen Dynamikumfang ihr eigen nennen, würde ich auf jeden Fall den zwar sehr konventionellen "Lincoln" herausheben wollen, welcher jedoch noch kleine Nuancen insbesondere in den Holzbläsern gekonnt herausarbeitet.
  5. sami

    Der beliebteste Soundtrack 2019 / Nominierungen

    THE PROFESSOR AND THE MADMAN, Bear McCreary https://open.spotify.com/album/1JVCMbzVavPZyD1NnisLpH?si=kNtJW9ZrQqeLBOERaOJfxA
  6. sami

    GEORGETOWN von Lorne Balfe

    Also dann: auch mal abseits funktionaler Filmmusikpalette stöbern, da findet man von beidem sicher deutlich mehr und Gehaltvolleres.
  7. sami

    GEORGETOWN von Lorne Balfe

    Es gibt soviel tolle Musik, da muss man sich wirklich nicht auf eine Diät mit Nur-Filmmusik setzen. zweiminütige Jazzminiaturen kriegst du nun wirklich hinterher geschmissen, von Library Music bis hin zu "Originalen". Dafür braucht man keinen Balfe, und seine reinen Kommerzmusiken sind 95% wirklich indiskutabel.
  8. sami

    GEORGETOWN von Lorne Balfe

    Belanglos. Balfe: der Mann, der die größtenteils indiskutablen Musikerzeugnisse aus Hollywood derzeit am besten personifiziert.
  9. Was tatsächlich eine gute Nachricht ist.
  10. Irgendwann in den frühen 90ern hätte mich dieses Arme-Ritter-Menü Geschmacksart Temptrack noch hochgradig begeistert, heute würde ich es nicht mal mehr aus der Plastikhülle befreien.
  11. Klingt erstmal ganz patent, habe das vorher nie wahrgenommen.
  12. Wenn man sich überlegt, was ein "normaler" Disney-Score wie 'Mighty Joe Young' noch vor 20 Jahren spendiert bekommen hat an ausladendem Abenteuersentiment, ist das schon sehr, sehr dünne.
  13. Wobei man sagen muss, dass alte Mastering-Techniken auch bei weitem nicht immer das Gelbe vom Ei waren - da gab es haufenweise schlimme Sachen (zum Glück nicht alle auf Len Engel-Niveau). Die Intrada und LLL-Masterings machen sowas fallbezogen mal sehr gut, dann wieder ziemlich roh (Secret of NIMH, z. B., gefiel mir nicht wirklich). Manche Scores eignen sich dafür auch besser als andere (Gremlins 2 ist - entgegen Sebastians Aussage - nicht sehr hot gemastert, sondern schon grundsätzlich ein recht lärmig aufgenommenes Ding, man merkt das dezente brickwalling zwar schon, aber eigentlich ist die CD hauptsächlich lauter...auch 'Dennis' klang in der alten Fassung schon ziemlich krachig, da hat sich 1993 niemand drüber beschwert). Bei ruhigen Scores ist es aber wirklich unerträglich, wenn jedes Flötensolo klingt, als ob jemand direkt ins Ohr bläst.
  14. Der ist echt gebrickwalled. Alles auf 180 gedreht, das hört man insbesondere, wenn man die alte CD - die leider auch einen Spurfehler hatte - dagegen hält. In der Fachsprache bezeichnet man das wohl als "hot mastering", wofür bei Varése Erick Labson verantwortlich ist. Man muss sich das so vorstellen, dass alle Spuren auf eine hohe Lautstärke getrimmt werden (nicht dasselbe, wie einfach die Musik lauter zu machen) und im Sound angeglichen werden (Pauken und Holzbläser, z. B. klingen so irgendwie gleich laut). Das verursacht eine Kompression des Dynamikumfangs, die vor allem dafür gedacht ist, in Autoradios und leistungsarmen Kopfhörern zu funktionieren. Das ist auch so, da in solchen Hörumgebungen Aufnahmen mit extremer Dynamik (bestes Beispiel: The Land Before Time) problematisch sind, da du die leisen Passagen kaum hörst, die lauten knallen dann voll rein. Sowas kommt tatsächlich nur in einer klassischen Umgebung (Konzertsaal, gute Boxen) zum Vorschein.
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