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James Horner - The Spiderwick Chronicles


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Ich denke, dieser Score ist ein gutes Beispiel für eine Musik, die sich dem Hörer erst nach mehrmaligem Durchhören richtig offenbart. Auf mich wirkte allerdings einiges schon sehr direkt beim ersten Hördurchgang.

Was ich aber recht merkwürdig finde ist, daß einige meinen, der Horner birgt gar nichts aus seiner frühen Schaffenszeit...Natürlich ist dies nicht gleich zu erkennen, jedoch sind einige Anklänge selbst zu "Krull" und "Star Trek" zu finden.

Grüße,

C.

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So, ich habe den Score nun auch gehört und ich finde ihn WUNDERBAR!! Welche schwelgerische melancholishe Musik!!

THE SPIDERWICK CHRONICLES gehört für mich schon einmal zu den Gewinnern des Jahres 2008.

Und ja, Horner kann es noch!

Ich kann dem Carsten nur zustimmen! Horner kann es noch ... und wie! ;)

Nach einer ziemlich langen Durststrecke auf dem Score-Sektor erscheint endlich wieder ein guter Soundtrack. Mir gefällt besonders die Orchestrierung dieser Musik, diese fantasievolle, mystische Atmosphäre die beim Hören entsteht, einfach herrlich! :confused:

Bin schon auf den Film neugierig :rolleyes:

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  • 2 Wochen später...

So, ich habe mir jetzt auch den Score mit großen Erwartungen (dank an Thomas Nofz Review! :D) angehört. Ich muss sagen, dass mich Horner dieses Mal nicht enttäuscht hat! Er hat mich überrascht, aber auch nicht sehr beeindruckt.

Der Score ist neben The Perfect Storm der beste Horner-Score des neuen Jahrtausends und der Beste in diesem Jahr (Klar, das Jahr ist noch nicht rum. Mal sehen, was Williams' Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull bringt. ;)). Schade, dass Horner hier kein eigenes Thema ausgefeilt hat - "So many new worlds revealed" hat nahezu am Anfang ein sehr Schönes, welches Horner doch hätte nutzen können.

Die negativen Aspekte dieses Scores sind die Fremd- und Selbstzitate, die jedoch nicht so dreist wie sonst sind. Als ich den Score lauschte, begegnete ich eine Mixtur aus hornerscher gehobener Routine-Verarbeitung, dem prokofieffschen und etlichen anderen Hornerscore-Stil. Das ist mir negativ aufgefallen, weil ich dort Deja-Vu Effekte hatte. Die Actiontracks klingen wie bei Titanic, bei einigen Tracks hatte ich das Gefühl, An American Tail, Rocketeer und noch andere Horners zu hören; aber immer mit dem Vorbehalt, diese einzelne Scoreklötzchen mal in seinen früheren Werken besser gehört zu haben. Es klingt so, als hätte Horner seine Archiv-Kiste aufgepackt und seine verstaubten, alten Kompostionen wieder frisch (aber dennoch mit mehr Raffinesse!) aufgedrückt. Wenn ich richtig gemein sein soll, könnte man The Spiderwick Chronicles als The Best of 20 Jahre James Horner umtaufen. Da ich von diesem Herrn aber wesentlich schlimmere "Best of"-Alben gewöhnt bin (Deep Impact - ein reiner Selbstklau!), möchte ich das The Spiderwick Chronicles nicht antun. Das beginnende, niedliche Hörner-Gestampfe aus "Hogsqueal's warning of a bargain" stammt aus Prokofiev's Feder: Lieutnant Kijé lässt grüßen! Überhaupt ist der gesamte Score sehr nach den Prokofiev-Kompositionen gerichtet. Meines Erachtens ein gehobener Durchschnittsscore mit der Aussicht einer besseren Komposition, die nach über 10 Jahren endlich mal nicht nach der selben Soße aussieht. Die Bewertung von Thomas Nofz mit "7 von 10 Punkten" finde ich daher gerechtfertigt, ist aber auch das Höchste der Gefühle! Meine Wertung hätte sich bei 6 Punkten eingefügt, doch 7 Punkte ist noch OK.

Zum Abschluss möchte ich noch sagen, dass Horner auf dem richtigen Wege ist, eigenständiger zu komponieren: weniger Prokofiev und mehr Eigenideen hätten dem Score mehr Kraft und Fülle gegeben, denn durch das dicke Gestrüpp der Fassade seiner alten Arbeiten entdeckt man doch noch kleine Lichteinfälle ("Writing the Chronicles" oder "Thimbletack and the Goblins").

Ich werde mir die CD aber nicht kaufen, da ich seine früheren Werke lieber höre und er es da auch besser konnte. Glücklicherweise hat mir jemand die iTunes-Version frei zur Verfügung gestellt. Es wäre zwar keine Geldverschwendung gewesen, dennoch wäre es ärgerlich, dass mich der Gedanke nicht in Ruhe gelassen hätte, ob das Geld bei einem anderen Score aus meiner Liste nicht besser aufgehoben wäre.

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