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Soundtrack Board

ERICH KUNZEL & THE CINCINNATI POPS ORCHESTRA / TELARC


Empfohlene Beiträge

POPS PLAYS PUCCINI

 

Vielen Dank für die Vorstellung. Ich freunde mich zwar immer mehr mit dem Operngesang oder generell der Oper an, aber jede andere Darstellungsform nehme ich gerne mit und werde hier mal ein Ohr riskieren.

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MOVIE LOVE THEMES

 

 

 

William Tritt, Piano

Angel Romero, Guitar

Jean Dulaney, Accordian

 

Erich Kunzel / Cincinnati Pops Orchestra

 

Telarc  80243

Aufgenommen am  15. und 16.  Dezember 1990

 

Vö: 1991

 

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DAVE GRUSIN

1. Main Theme From On Golden Pond

 

ALEX NORTH
2. Unchained Melody From Ghost

 

STEPHEN SONDHEIM
3. Sooner Or Later From Dick Tracy

 

JOHN BARRY
4. We're Losing Him From Somewhere In Time

 

GIORGIO MORODER
5. Love Theme From Flashdance

 

JOHN WILLIAMS
6. Marion's Theme From Raiders Of The Lost Ark

 

PAUL WILLIAMS
7. Evergreen From A Star Is Born

 

GIORGIO MORODER
8. Flashdance....What A Feeling From Flashdance

 

LALO SCHIFRIN
9. People Alone From The Competition

 

WILLY RUSSELL
10. End Title From Shirley Valentine

 

PETER ALLEN / BURT BACHARACH / CHRISTOPHER CROSS
11. Arthur's Theme From Arthur

 

MARVIN HAMLISCH
12. The Last Time I Felt Like This From Same Time Next Year

 

ANGELO BADALAMENTI
13. Love Theme From Cousins
14. Waltz From Cousins

 

MARVIN HAMLISCH
15. Through The Eyes Of Love From Ice Castles

 

MAURICE JARRE
16. End Title From Ghost

 

STANLEY MYERS
17. Cavatina From The Deer Hunter

 

MARVIN HAMLISCH
18. The Way We Were From The Way We Were

 

 

Die Liebe mit all ihren Facetten ist natürlich ein großes Thema für Filme und so überrascht es nicht wirklich das genügend LoveThemes komponiert wurden um sehr viele Alben füllen zu können.

Kunzels Auswahl ist leider recht einseitig auf die 70er und 80er (Aussnahme: Unchained Melody von 1955) beschränkt was als Ergebnis eher ein typisches Easy-Listening-Album ergibt.

Ein wenig mehr Musik aus dem "Golden Age" hätte für eine interessantere Scheibe gesorgt.

 

Eine romantische Gerräuschkulisse die scheinbar abends an einem See aufgezeichnet wurde leitet das Album ein und führen direkt zu William Tritts Piano-Einleitung von On Golden Pont. Erst nach etwa zwei Minuten setzen die Streicher ein.

Ein gelungener Anfang auf den die berühmte Unchained Melody von Alex Noth folgt welche nicht, wie fälschlich angegeben, aus Ghost sondern aus Unchained stammt.

 

 

Marion´s Theme aus Raiders of the lost Ark wurde so belassen wie wir es aus dem Soundtrack kennen, nur das das Stück abgebrochen wird bevor es, wie im OST, zum Actionteil übergeht. Hier hätte ein längeres Konzert-Arrangement mehr Wirkung erziehlt. Oder man hätte aus dem reichhaltigen Werk des Komponisten lieber ein anderes Love Theme wählen sollen. Gibt ja genügend.

 

Mein persönliches Highlight der CD ist aus der Feder von Giorgio Moroder. Kunzel dachte sich wohl (zu recht) das es vielleicht ganz gut tut in der Mitte des eher ruhig dahin plätschernden Albums einen "Aufwecker" zu platzieren. Was so harmlos mit Glockenspiel und triangel beginnt entpuppt sich als großartige, schmissige Instrumentalversion des Chart-Hits Flashdance - What a Feeling hier kann das Cincinnati Pops Orchestra zu seiner gewohnt, eher lauten hochform auflaufen und die Musiker tun das in einer Weise als wären sie froh nun endlich aufdrehen zu dürfen.

 

Neben Arthur´s Theme und den beiden Tracks aus Cousins von Badalamenti lässt dann noch einmal die Gitarren-Kunst von Angel Romero im Track Cavatina aus The Deer Hunter aufhorchen.

 

Im YouTube-Track hören wir eine Solo-Version von Angel Romero die zwar aus einem anderen Album stammt, der Version auf "Movie Love Themes" aber sehr ähnelt. Bei Kunzel setzt eben nur etwas später noch das Orchester ein.

 

https://www.youtube.com/watch?v=8QUjuzH3mek

 

 

Kein essenzielles Album aus Kunzels Gesamtwerk aber eines welches der Filmmusik-Fan beruhigt einlegen kann wenn die Familie zum Kaffee und Kuchen eingeladen wird. Evil Dead kann man ja wieder spielen wenn die Bande gegangen ist.

 

 

 

Bei seinem nächsten Album ließ Erich Kunzel die Sau raus! :)

 

 

To be continued...

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DOWN ON THE FARM

 

 

Tom Wopat, Vocals

Roy Clark, Vocals and Guitar

Peter Madcat Ruth, Harmonica

School for Creative & Performing Arts Children´s Chorus

 

Erich Kunzel / Cincinnati Pops Orchestra

 

Telarc  80263

Aufgenommen am 3. Juni 1991

 

Vö: 1991

 

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1. Sunrise on the Farm (SFX)

2. Turkey in the Straw

3. Thank God I'm a Country Boy

4. Fiddle Medley

5. Square Dance Hootenanny!

6. Yesterday, When I Was Young

7. Shenandoah (The Wide Missouri)

8. TV Down on the Farm Medley:

    Introduction

    The Andy Griffith Show

    The Beverly Hillbillies

    The Real McCoys

    Hee-Haw Theme

    The Waltons

    The Good Ol' Boys (from "The Dukes Of Hazzard")

    Petticoat Junction

    Grand Ole Opry Song

    Green Acres

9. Dueling Banjos - from "Deliverance"

10. Chicken Reel

11. Old MacDonald Had a Farm

12. Oh, Susanna

13. Old Dan Tucker

14. Hey, Good Lookin'

15. American Folk Sing Along Medley:

      On Top Of Old Smokey 

      Oh, My Darlin' Clementine 

      She'll Be Comin' Round The Mountain

      Little Brown Jug 

      Farmer In The Dell

      Down In The Valley 

      Jimmy Crack Corn (The Blue Tail Fly)

      Skip To My Lou

16. West Bound and Down - from "Smokey And The Bandit"

17. Take Me Home Country Roads

18. My Old Kentucky Home

19. Rocky Top

 

Ein krähender Hahn, meckernde Ziegen und einige andere typische Farm-Geräusche eröffnen dieses Abwechslungsreiche "Country-Album".

Traditionelle amerikanische Volksweisen, Squaredance-Tracks sowie einige wenige Film und TV-Stücke werden mit wechselnden Gästen präsentiert.

 

Tom Wopat - bekannt aus Ein Duke kommt selten allein - singt "Thank God, I´m A Country Boy".

 

Roy Clark  - Country-Musiker, der in den 1970er Jahren zu den größten Stars seines Genres zählte - interpretiert mit seiner Band das "Fiddle Medley" und den Aznavour-Titel "Yesterday, When I Was Young" sowie "Hey, Good Lookin´" mit den Cincinnati Pops.

 

Yesterday, When I Was Young, nicht aus dem Album aber von ihm hier recht ähnlich gesungen:

 

https://www.youtube.com/watch?v=_0-VxB7DhlI

 

Ein Highlight der CD ist die instrumentale Ballade "Shenandoah (The Wide Missouri)".

Direkt aus dem Album:

 

 

Wer Country-Musik mag kommt hier voll auf seine kosten und neben einer frühen Komposition des jungen Jerry Goldsmith (Waltons Theme) wartet dieses Album noch mit etwas ganz besonderem auf: Dem schlimmsten Track den Kunzel je aufnahm! "Old MacDonald had a Farm ist ja schon im Normalfall ein eher nerviges Kinderlied aber Erich Kunzel dachte sich wohl "Das bekomme ich noch nerviger hin!"

Ein Kinderchor singt den Titel wobei er nicht die im Text vorkommenden Geräusche singt sondern an den Stellen jeweils die echten Tierlaute zu hören sind. Die Soundeffekte sind bei kunzel selten gut. oft einfach nur störend aber hier war das nun wirklich ein echter Griff ins Klo!

Leider war von diesem Track nicht in Internet zu finden. Wers nicht hört, glaubt es nicht.

 

Bis auf den genannten Ausrutscher ein annehmbares Album welches dem Country & Western Fan gefallen dürfte.

 

Es ist eines der ganz wenigen Alben mit Kunzel auf dem Cover-Bild. Dennoch hat dieses Artwork auf der Facebook-Seite des CPO eine Umfrage nach dem schlechtesten CPO Cover gewonnen!

Ich persönlich finde das Bild ganz in ordnung.

 

 

 

Bei Kunzels nächsten Album wären 76 Posaunen angebracht gewesen! Es funktionierte aber auch mit der üblichen Anzahl...

 

 

To be continued....

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MEREDITH WILLSON´S "THE MUSIC MAN"

 

 

Timothy Noble

Kathleen Brett

Doc Severinsen

and many others...

 

Indiana University Singing Hoosiers

 

Erich Kunzel / Cincinnati Pops Orchestra

 

Telarc  80276

Aufgenommen am 6. - 8. April 1991

 

Vö: 19. August 1991

 

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MEREDITH WILLSON (1902 - 1984)

 

1. Overture

2. Train Opening

3. Rock Island

4. Iowa Stubborn

5. Ya Got Trouble

6. Piano Lesson & If You Don´t Mind My Saying So

7. Goodnight, My Someone

8. Ya Got Trouble (Reprise)

9. 76 Trombones

10. Sincere

11. The Sadder but Wiser Girl

12. Pick-A-Little, Talk-A-Little & Goodnight Ladies

13. Marian The Librarian

14. Gary Indiana

15. Being In Love

16. The Wells Fargo Wagon

17. It´s You

18. My White Knight

19. Shipoopi

20. Lida Rose & Will I Ever Tell You

21. Gary, Indiana (Reprise)

22. It´s You Ballet

23. My White Knight & The Sadder But Wiser Girl

24. Till There Was You

25. 76 Trombones & Goodnight My Someone

26. 76 Trombones Finale

 

The Music Man ist ein Musical mit der Musik, den Liedtexten und einem Buch von Meredith Wilson. Das Buch entstand auf der Grundlage von Willsons Memoiren And There I Stood with My Piccolo aus dem Jahre 1948 mit Unterstützung des Dramatikers Franklin Lacey. Willson begann die Arbeiten an dem Musical auf Anregung von Frank Loesser 1949.

Die Uraufführung fand am 19. Dezember 1957 in New York statt und lief danach mit 1375 Aufführungen sehr erfolgreich.

 

Das Stück ist eine Reverenz an das provinzielle Amerika zu Anfang des 20. Jahrhunderts. Der Mittlere Westen und insbesondere Iowa, wurde in stereotyper Form für New York City-Zuschauer dargestellt.

Der Titelheld Harold ist ein betrügerischer Handlungsreisender, der den Bewohnern ländlicher Kleinstädte mit moralisch-pädagogischem Zeigefinger das Bedürfnis nach einem Knabenorchester einredet. Sobald diese Idee allgemein im Gespräch ist, bietet er sich an, eine solche zu organisieren und auch zu leiten. Dazu bestellt er Musikinstrumente und Uniformen und verkauft sie mit beträchtlichem Gewinn. Sobald er abkassiert hat, verschwindet er jedoch, weil er selbst weder ein Instrument spielen noch Musikunterricht erteilen kann.

Mit dieser Masche quartiert er sich in River City, Iowa ein. Bald gerät er mit dem Bürgermeister in Konflikt, weil er mit durchsichtigen Absichten dessen Pool-Billard-Salon als Ort der Jugendverwahrlosung anprangert. Sein Vorschlag, eine Knabenkapelle zu bilden, findet wachsenden Zuspruch und stößt lediglich auf die Skepsis der örtlichen Bibliothekarin, die Harold für einen Windhund hält. Dies sichert ihr seine verstärkte Aufmerksamkeit und es gelingt ihm, sie in ihn verliebt zu machen. Mittlerweile fangen die Musikübungen an und der Bürgermeister muss zur Kenntnis nehmen, dass niemand seine Bedenken hören will; sogar seine Gattin wurde von Harold überredet, die Leitung des Damen-Tanz-Komitees zu übernehmen.

Als jedoch ein anderer Handlungsreisender und alter Konkurrent Harolds in die Stadt kommt und die Menschen über dessen betrügerische Praktiken aufklären will, spitzt die Situation sich zu. Harold droht geteert und gefedert aus der Stadt gejagt zu werden und wird bei seinem Fluchtversuch festgehalten. Als er im Gemeindesaal zur Rede gestellt wird, tritt die Bibliothekarin für ihn ein und bewirkt einen Stimmungsumschwung: Den Kleinstädtern wird klar, dass – obwohl Harold leere Versprechungen hinsichtlich des Musikunterrichts gemacht hat – er für ein neues Gemeinschaftsgefühl gesorgt hat. Was als Tribunal begann, schlägt in eine ausgelassene Musikparade um.

 

Da die Handlung um eine Blaskapelle herum gebaut ist, spielt Blasmusik eine beträchtliche Rolle. Willsons Kompositionen erstrecken sich von Marschmusik über Barbershop-Gesang bis zu Broadway-Balladen. Mit Ironie und Wortwitz gestaltet sind alle Stücke, in denen der Gegensatz zwischen den provinziellen Einwohnern und dem weltläufig-gerissenen Harold ausgespielt wird, der seine Überredungskünste auch in Form musikalischer Wortakrobatik einsetzt.

 

Eine gewohnt exzellente Einspielung dieses Broadway-Stückes gelang Erich Kunzel mit seinem Orchester und ein sehr großen Gesangs-Besetzung.

35 (!) Solo-Sänger und ein gemischter Chor sorgen für über eine Stunde bestem Musical-Entertainment.

 

Leider gibt es von dem Album nichts auf Youtube.

Die Verfilmung von 1962 ist jedoch in Teilen komplett zu finden.

 

Hier einige Highlights:

 

 

 

 

 

Kunzels Aufnahme lässt nichts zu wünschen übrig. Bestenfalls der Wunsch nach mehr Musical-Komplett-Aufnahmen mit dem CPO und seinem Chefdirigenten drängt sich auf.

Leider blieb es bei "The Sound Of Music" und "The Music Man".

Was hätten sie aus Stücken wie "Kiss Me Kate", "Guys And Dolls" oder "My Fair Lady" machen können?

 

So blieb es zukünftig nur bei Musical-Alben mit Auszügen verschieder Stücke.

 

 

Mit dem nächsten Album blieb Kunzel auch gleich am Broadway und präsentierte eine "Readers Digest"-Version vom erfolgreichsten Komponisten & Texter Duo der Musicalgeschichte.

 

 

To be continued...

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FANTASTIC JOURNEY

 

JERRY GOLDSMITH

11. Carol Ann's Theme from Poltergeist

 

Jetzt wird es etwas zwiespältig:

Carol Ann's Theme gehört sicher zu Jerry Goldsmiths bekanntesten Stücken. Dennoch haben wir es hier mit einer absoluten Rarität zu tun da Kunzels Einspielung die einzige veröffentliche Version mit TEXT ist!

Obwohl ich es für eine grandiose Idee halte, uns eine komplett andere Version zu präsentieren, verliert dieses Stück jedoch seinen geisterhaften Charakter den es mit dem gesummten Kinderchor im Original definitiv hat. Übrig bleibt ein Kinderlied mit einer schönen Melodie.

 

wirklich exzellent umgesetzt.

ja, von den kunzel aufnahmen habe ich auch einige. leider nicht genug. toll das du dir mühe hemacht hast die ganzen alben vorzustellen. 

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RODGERS AND HAMMERSTEIN: SONGBOOK FOR ORCHESTRA

 

 

 

Erich Kunzel / Cincinnati Pops Orchestra

 

Telarc  80278

Aufgenommen am 8. - 9. September 1991

 

Vö: 28. Januar 1992

 

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RICHARD RODGERS (1902 - 1979) & OSCAR HAMMERSTEIN II. (1895 - 1960)

 

1. Oklahoma - Suite

 

2. Carousel - Suite

 

3. State Fair - Suite

 

4. South Pacific - Suite

 

5. The King And I - Suite

 

6. Cinderella - Waltz

 

7. Flower Drum Song - Suite

 

8. The Sound Of Music - Suite

 

 

Richard Rodgers wuchs in einer musikalischen New Yorker Familie auf. Seine Großeltern, die die Oper liebten, nahmen ihren Enkel oft mit zum Broadway. Er wurde in diesen frühen Jahren von den Operetten von Victor Herbertund den Liedern von Jerome Kern beeinflusst.

1919 lernte er Lorenz Hart kennen. Der erste Broadway-Erfolg war die Revue The Garrick Gaieties (1925) mit dem Hit „Manhattan“. Danach entwickelten sich Rodgers And Hart zu einem der produktivsten und erfolgreichsten Teams am Broadway. Von 1931 bis 1935 arbeiteten sie in Hollywood für den Film. Nach ihrer Rückkehr nach New York schrieben sie ein Musical-Hit nach dem anderen. Anfang der 1940er Jahre kam es zu beruflichen Differenzen zwischen den beiden, zudem hatte Hart große gesundheitliche Probleme. 1943 endete ihre Zusammenarbeit durch Harts frühen Tod.

Schon im selben Jahr begann Rodgers’ Zusammenarbeit mit Hammerstein an dem Musical Oklahoma Die meisten der von Rodgers And Hammerstein  geschaffenen Musicals gehören mit zu den großartigsten der Broadway-Geschichte: Carousel das eines ihrer bekanntesten Lieder „You´ll Never Walk Alone"  enthält, dann South Pacific, The King And I, Flower Drum Song und - ihr erfolgreichstes Musical The Sound Of Music mit solchen Liedern wie „The Sound of Music“, „My Favorits Things" oder „Climb Every Mountain“.

Nach dem Tode Hammersteins 1960 fuhr Rodgers fort, für die Bühne zu schreiben, allerdings mit unterschiedlichen Liedtextern. Im Ganzen waren jedoch die Stücke in dieser Periode weniger erfolgreich, was einerseits an einem gewandelten Musikgeschmack lag, andererseits daran, dass Rodgers keinen ihm entsprechenden Partner mehr fand.

In seinen letzten Jahren erkrankte er an Kehlkopfkrebs, der ihm die Stimme nahm. Richard Rodgers starb 1979 im Alter von 77 Jahren in seiner Heimatstadt.

 

Erich Kunzel ließ von den bekanntesten Werken des Duos Orchester-Suiten arrangieren welche die jeweils prägnantesten Songs in Medleyform präsentieren. In über 77 Minuten erhält man auf diese Weise einen guten Überblick über Richard Rodgers grandiose Melodien in denen der geneigte Orchester-Klang-Fan baden kann.

 

Dennoch frage ich mich wie faszinierend weitere Komplett-Aufnahmen, gerade von Meisterwerken wie "The King And I" oder "South Pacific" in den Händen von Erich Kunzel gewesen wären.

Seine gelungene Einspielung von "The Sound Of Music" lässt es erahnen.

 

Begnügen wir uns also mit den "Schnelldurchläufen" die aber natürlich auch ihren Reiz haben.

 

Jemand war so freundlich das komplette Album bei YouTube in 8 Teilen hochzuladen. Viel Spaß:

(Auf YouTube ansehen und dann durchklicken.)

 

 

 

Bei seinem nächsten Album lehrt uns Kunzel das Alphabet, fragt nach einem Preis für ein Hündchen im Schaufenster und lässt Puppen tanzen die sich in Frack und Fummel geschmissen haben.

 

To be continued...

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YOUNG AT HEART

 

 

Mel Tormé

Patti Page

Bob McGrath

 

Cincinnati School for Creative & Performing Arts Children´s Chorus

Telarc Children´s Chorus

Cincinnati Pops Chorale

 

Erich Kunzel / Cincinnati Pops Orchestra

 

Telarc  80245

Aufgenommen am 15. & 16. Dezember 1991

 

Vö: 1992

 

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JOE RAPOSO / MAC DAVIS

1. Sing (Sing A Song) / I Believe in Music

 

MARK CHARLAP, CAROLYN LEIGH
2. I Won't Grow Up from Peter Pan

 

BILLY BACKER, BILLY DAVIS,
3. I'd Like To Teach The World To Sing

 

BRUCE HEALEY, J. HILL, MARD WATTERS, JACK HAYES, Arrangers
4. Medley Of Famous Cartoon Themes

     Merrily We Roll Along

     Mighty Mouse

     Felix The Cat

     I´m Popeye the Sailor Man

     Casper, The Friendly Ghost

     Rocky And His Friends

     Magilla Gorilla

     The Flintstones

     Yogi Bear

     Woody Woodpecker

     The Jetsons

     The Simpsons

     Tiny Toon Adventure

     The Merry-Go-Round Broke Down

 

BOB MERRILL
5. The Doggie In The Window
Patti Page, vocals

 

BRUCE HEALY, Arranger
6. A-B-C Song

 

JAMES HORNER
7. If We Hold On Together from The Land Before Time

 

VINCE GUARALDI, LEE MENDELSON
8. Linus And Lucy
From A Charlie Brown Christmas

    John Colianni, piano; John Leitham, bass; Donny Osborne, drums

 

BRUCE HEALY, Arranger
9. Mother Goose Medley

    Itsy Bitsy Spider

    Three Blind Mice

    Humpty Dumpty

    Hickory Dickory Dock

    Hey Diddle Diddle

    Little Miss Muffet

    Little Jack Horner

    Jack And Jill

    Little Bo Peep

    Little Boy Blue

    Baa Baa Black Sheep

    Mary Had A Little Lamb

    It´s Rainig, It´s Pouring

    This Old Man

 

FRANK CHURCHILL, ANN RONELL 
10. Who's Afraid Of The Big Bad Wolf? From Silly Symphonies

 

JIM HENSON, SAM POTTLE / PAUL WILLIAMS, KENNY ASHER
11. The Muppet Show Theme  / Movin' Right Along From The Muppet Show

 

JEFFREY MOSS
12. People in Your Neighborhood
Bob McGrath, vocals

 

PAUL WILLIAMS, KENNY ASHER
13. Rainbow Connection From The Muppet Movie Bob McGrath, vocals

 

TATSUO TAKAI
14. Astro Boy March From Astro Boy

 

HAROLD ROME
15. Be Kind To Your Parents From Fanny

 

JOHANNES BRAHMS
16. Brahms' Lullaby

 

CAROLINE LEIGH, JOHNNY RICHARDS
17. Young At Heart
From Young At Heart Mel Tormé, vocals

 

 

Ein komplettes Album mit "Kindermusik"? Why not!

Und wie wir gleich sehen werden ist diese CD sehr wohl auch für Erwachsene durchaus genießbar.

 

Das Album beginnt mit einem Instrumentalen Medley von zwei Hit-Songs der 70er Jahre. "Sing (Sing A Song)", ein typischer Post-Flower Power Feel Good Song der Carpenters und "I Believe in Music" komponiert und im original performed von Mac Davis. Beides sind oft gecoverte Evergreens.

 

James Matthew Barries Geschichte um den nie erwachsen werdenden Peter Pan wurde oft für Bühne und Leinwand adaptiert. Der Song "I Won´t Grow Up" stammt aus Mark Charlaps Broadway-Musical "Peter Pan" von 1954. Mary Martin spielte die Titelrolle welche oft eher mit Frauen statt mit Jungen besetzt wurde.

 

 

1971 entstand ein Werbejingle der Getränkefirma Coca Cola mit dem Titel I’d Like to Buy The World a Coke. Die New Seekers schrieben den Text um und das Lied landete unter dem Namen I’d Like to Teach the World to Sing am 8. Januar 1972 für vier Wochen auf Platz 1 der britischen Charts. Es wurde einer der erfolgreichsten Werbesongs der 1970er Jahre und war oftmals nur als der Coke Song bekannt.

Ein unfassbar simpler Lalala-Song der auch in der vorliegenden Aufnahme mit großen Orchester und Kinderchor nicht besser wird.

 

Als nächstes folgt mit einem Kunzeltypischen Medley ein Hightlight der CD. Über sieben Minuten werden einige der bekanntesten Hauptthemen erfolgreicher Cartoonserien präsentiert. Die sonst eher nervigen Soundeffekte machen hier endlich mal Sinn und bereichern die wundervoll chaotischen Stücke. Das damals neue Thema der Simpsons von Danny Elfman darf da natürlich nicht fehlen.

 

"(How Much Is) That Doggie in the Window?" wird hier von Patti Page gesungen. Gute Wahl, denn sie war die Original-Interpretin dieses großen Hits von 1953! Vierzig Jahre später hat sich ihre Stimme eigentlich fast nicht verändert.

 

 

Der "A-B-C-Song" wird in Schulen, Kindergärten und im Vorschulprogramm im TV benutzt um das Alphabet zu lehren. Was Arrangeur Bruce Healey für dieses Album gezaubert hat ist schlicht ganz großes Kino! Der Cincinnati School Children´s Chorus singt das Liedchen gekonnt aber was das Orchester als Begleitung spielt ist einfach famos und jagd mir regelmässig Gänsehaut über den Rücken!

Unglaublich was man aus so einem einfachen Liedchen machen kann!

Auf Youtube waren leider nur normale Versionen zu finden die ih hier niemanden zumuten möchte.

 

"If We Hold On Together" ist das Hauptthema des Zeichentrickfilms "Aus einem Land vor unserer Zeit". Kunzel spielt eine Instrumentalversion bei der leider Samples als Chorersatz benutzt wurden! Das klingt einfach nicht echt und ist ärgerlich da diese Aufnahme ansonsten sehr gut ist. Leider wird Kunzel diese Sparmaßnahme in der Zukunft noch öfter einsetzen.

 

Anfang der 90er Jahre war der große Jazz-Sänger Mel Tormé bei Telarc unter Vertrag. Er sang zwei komplette Alben für das Label ein und war bei diesem Album ebenfalls beteiligt. "Linus and Lucy" aus einem Peanuts-Cartoon wird hier von Mel Tormés damaligerm Tour-Trio interpretiert!

Das Trio spielt hier alleine. Die Pops haben Pause. Ein toller, jazziger Track!

 

Die recht ähnliche Originalversion des Vince Guaraldi Trio:

 

 

Das "Mother Goose Medley" (Abzählreime!) ist etwas worauf auch nur Kunzel kommen kann. Spaßige Sache! Gut arrangiert.

 

"Who´s Afraid Of The Big Bad Wolf" aus Disneys Silly Symphonies ist das wohl berühmteste Lied dieser Cartoon-Serie. Kunzel nahm es schon für das Album A Disney Spectacular auf. Es handelt sich hierbei jedoch um ein ganz neues, besseres Arrangement.

 

Das "Muppet Show Theme" wurde leider mit einem zweiten Song der Show verbunden. Mir wäre eine komplette Version der eingängigen Titelmelodie lieber gewesen.

 

Vor der Muppet Show gab es die Sesame Street mit der Jim Henson berühmt wurde. "People in your Neighborhood" stammt aus dieser Kinder-Show mit Lernanspruch. Es wird hier von Bob McGrath gesungen der gleichzeitig auch der Original-Interpret war.

Ältere Board-Mitglieder werden diesen Darsteller aus den ersten Staffeln der Show kennen, als noch die US-Show in synchronisierter Form in Deutschland gesendet wurde. Die deutsche Sesamstrasse gab es erst ab ende der 70er Jahre.

 

 

Ebenfalls von Bob McGrath wird "Rainbow Connection" gesungen. Ein Song aus dem "Muppet Movie" der wirklich sehr schön ist und von Bob hier auch wundervoll gebracht wird.

 

Hier ein YouTube-Video welches endlich einen Track präsentiert das direkt aus dem besprochenen Album stammt:

 

 

Der "Astro Boy March" stammt aus einer japanische Cartoonserie. Der Marsch klingt aber überhaupt nicht japanisch und würde auf einem Album mit Sousa-Märschen kaum auffallen. :)

 

Fanny ist ein US-amerikanischer Film aus dem Jahre 1961. Das Drehbuch basiert auf einer Romantrilogie von Marcel Pagnol und dem gleichnamigen  Musical von Harold Rome. "Be Kind To Your Parents" ist ein lustiges Lied welches die "Probleme" der Erwachsenen beinhaltet.

 

Nach dem weltbekannten Schlaflied von Brahms folgt der Song "Young At Heart". Das Lied wurde für den gleichnamigen Film mit Frank Sinatra und Doris Day komponiert und wurde ein großer Hit für Frankieboy.

Nachdem Tormés Trio auf dem Album sich präsentieren durfte ist nun Mel Tormé selbst an der Reihe und setzt diesem tollen Album mit seiner Performance die Krone auf. Leider setzt er erst zur Hälfte des Songs ein und singt dann keine zwei Minuten. Aber selbst diese kurze Zeit reicht aus um klarzumachen das hier einer der größten Jazz-Sänger des 20 Jahrhunderts singt.

Ich hätte mir mehr Tracks mit Tormé gewünscht.

 

 

 

Apropo:

Im gleichen Jahr nahm Mel Tormé bei Telarc ein spektakuläres Christmas-Album auf. Das begleitende Orchester nennt sich dort "Cincinnati Sinfonieta". Das ist aber nur ein Pseudnomym für das Cincinnati Pops Orchestra welches wohl nur in Verbindung mit Kunzel so genannt werden durfte.

Dirigent des Albums war Keith Lockhardt, der in den 90ern John Williams als Chef der Boston Pops nachfolgte!

 

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Erich Kunzels nächstes Album steht unter dem Motto: "Sommer, Sonne, Palmen".

 

 

 

To be continued...

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SAILING

 

 

Roger Williams, piano

William Tritt, piano

The Village Waytes & Friends

 

Erich Kunzel / Cincinnati Pops Orchestra

 

Telarc  80292

Aufgenommen am 12. & 13. April 1992

 

Vö: 30. Juni 1992

 

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1. Sounds Of The Sea (SFX)

 

CHRISTOPHER CROSS
2. Sailing

 

LEE HOLDRIDGE
3. Theme From The Great Whales

 

JOHN BARRY
4. Theme From The Dove

 

LEE HOLDRIDGE
5. Love Came For Me From Splash William Tritt, piano

 

ANTONIO CARLOS JOBIM
6. Wave

7. Foghorn (SFX)

 

ALAN MENKEN
8. Under The Sea From The Little Mermaid

 

DAVE GRUSIN
9. New Hampshire Hornpipe From On Golden Pond

 

ROBERT MAXWELL
10. Ebb Tide Roger Williams, piano

 

ERIC KNIGHT, Arranger
11. Sea Chanteys

        Blow The Man Down

        A-Rovin'

        Oh, Shenandoah

        Drunken Sailor

              The Village Waytes & Friends

 

CHARLES TRENET
12. Beyond The Sea

 

NEIL DIAMOND
Selections From Jonathan Livingston Seagull

13. Lonely Looking Sky

14. Be
15. Dear Father

 

ERIK DARLING
16.  Banana Boat Song

 

JACK LAWRENCE
17. (By The) Sleepy Lagoon

 

STEVE CROPPER
18. (Sittin On The) Dock Of The Bay

 

JOHNNY PEARSON
19. Sleepy Shores

 

JIMMY BUFFET
20. Margaritaville

 

JOHN DENVER
21. Calypso  The Village Waytes & Friends

 

 

Erich Kunzels Liebe zur See hört man diesem Album in jeder Sekunde an!

Mit seinem Segelboot, der "Blue Swan", fuhr er wohl des öfteren durch die Karibik und das Booklet dieser CD beinhaltet sogar ein kleines Foto welches den Dirigenten auf See zeigt.

 

Sailing ist ein grandioses Album!

Filmmelodien, alte Seemannslieder und Südamerikanische Rhythmen lassen über eine Stunde Karibikfeeling aufkommen.

Alles ist locker, luftig und leicht eingespielt. Klar, es ist Easy-Listening. Aber mit Klasse!

 

Die Soundeffekte sind diesesmal gelungene "Einsprensel" die nicht stören sondern den Gesamteindruck der CD wirklich unterstützen. Ein paar Wellen hier, ein wenig Möwengeschrei dort, ein Nebelhorn und Bojenglocken.  Mehr braucht es nicht um zwischen den Tracks für ein wenig "Seestimmung" zu sorgen.

 

Highlights gibt es einige:

 

Neil Diamonds Song-Score zum Film Jonathan Livingston Seagull gewinnt durch die instrumentale fassung ohne Diamonds Gesang sehr! Okay, ich gebe zu dass ich mit Diamonds Stimme noch nie viel anfangen konnte.

 

Alan Menkens "Under The Sea" gehört zu den besten Disney-Songs und ist auch instrumental ein echter Knaller. Im Gegensatz dazu ist der "Banana-Boat-Song" zwar auch recht hübsch gelungen aber hier vermisst man Harry Belafontes Stimme doch schon sehr.

 

"Wave" ist eine der bekanntesten Kompositionen des brasilianischen "Bossa-Nova-Kings" Antonio Carlos Jobim.

Hier der Meister höchstpersönlich: (Kunzels Einspielung ist ähnlich)

 

 

Abschluss und Höhepunkt der CD ist ausgerechnet ein Lied des Country-Schmuse-Sängers John Denver!

Er schrieb den Song "Calypso" für das gleichnamige Forschungsschiff des weltbekannten, französischen Meeresforschers und Natur-Dokumentarfilmers Jacques-Yves Cousteau.

 

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Leider ist Kunzels geniale Version mit dem Village Waytes Chor und den Cincinnati Pops nicht auf YouTube zu finden.

Deswegen muss Denvers schwaches Original hier reichen:

 

 

 

Ein wirklich tolles und abwechslungreiches Album dass einen akkustisch in die Karibik versetzt.

Man sollte es mit einem passenden Cocktail an einem warmen Sommerabend geniessen. ;)

 

 

Kunzels nächstes Werk bringt uns wieder nach Europa. Genauer gesagt nach Frankreich.

Es beinhaltet Musik deren dazugehöriger Tanz zeitweilig polizeilich verboten war!

 

 

To be continued...

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OFFENBACH: GAITE PARISIENNE / IBERT: DIVERTISSEMENT

 

 

 

Erich Kunzel / Cincinnati Pops Orchestra

 

Telarc  80294

Aufgenommen am 4. November  1991

 

Vö: 1992

 

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JACQUES OFFENBACH (1819 - 1880)

 

Gaite Parisienne (Complete)

 

1. Ouverture: Allegro
2. Allegro brillante
3. Polka
4. Poco allegro
5. Mazurka
6. Valse
7. Allegro
8. Polka: Grazioso
9. Valse lente
10. Tempo di marcia
11. Valse moderato
12. Vivo
13. Valse: Valse con grazia
14. Allegro molto
15. Valse: Valse moderato
16. Allegro
17. Cancan
18. Quadrille
19. Vivo
20. Allegro moderato
21. Barcarolle: Allegro moderato
22. Allegro
23. Allegro
24. Vivo

25. Les belles américaines

26. Galop From Genevieve de Brabant

 

 

JACQUES IBERT (1890 - 1962)

 

Divertissement for small Orchestra

27. Itrtoduction: Allegro vivo
28. Cortége: Moderato molto
29. Nocturne: Lento
30. Valse: Animato assai
31. Parade: Tempo di marcia
32. Finale: Quasi cadenza

 

 

Der Komponist Jacques Offenbach wurde am 20. Juni 1819 in Köln geboren. Bereits als Kind bekam er Geigen- und Cellounterricht und trat in Gasthäusern auf. Sein Vater, ein Kantor, schickte Jacques gemeinsam mit seinem Bruder Julius 1833 zur besseren Ausbildung nach Paris. Jacques Offenbach studierte ein Jahr lang am dortigen Konservatorium und spielte bereits mit 15 Jahren als Cellist im Orchester der Opera Comique. Offenbachs Talent wurde rasch bekannt und seine Zeitgenossen rühmten ihn als 'Liszt des Violoncellos'. Zur Zeit seines Studiums entstanden erste Kompositionen: kleinere Unterhaltungsstücke und Bühnenmusiken. Von 1850 bis 1855 leitete Offenbach das Théâtre Francais und eröffnete am 5. Juli 1855 sein eigenes Theater, die Bouffes-Parisiens, wo er mit Einaktern, den 'Musiquettes', erste Erfolge feierte. Insgesamt vertonte Offenbach später mehr als hundert Bühnenwerke. Zu seinen bekanntesten Opern und Operetten zählen 'Orpheus in der Unterwelt' (1858), 'Die schöne Helena' sowie 'Die Rheinnixen' (1864) und vor allem 'Hoffmans Erzählungen' (1881). Offenbach gilt als Begründer der Operette und hatte massgeblichen Einfluss auf das Bühnenschaffen Johann Strauß'. Rossini ehrte Offenbach mit dem Beinamen 'Mozart der Champs-Elysees'. Jacques Offenbach starb am 5. Oktober 1880 in Paris.

 

Der Komponist Manuel Rosental erstellte 1938 eine Ballettmusik aus den famosen Melodien Ofenbachs. Diese "Gaite Parisienne" wurde zu einem Standardwerk der "leichten Klassik".

 

Obwohl an Kunzels Interpretation nichts zu bemängeln ist, rate ich jedoch dringend zur Einspielung durch Arthur Fiedler mit seinem Boston Pops Orchestra! Fiedlers erste Stereoaufnahme aus dem Jahre 1954 ist auch Klangtechnisch überraschenderweise nicht so viel schlechter als das Telarc-Album. Fiedlers Version ist schwungvoller und mit mehr Druck gespielt.

 

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Weder Kunzels noch Fiedlers Einspielung waren auf YouTube zu finden aber Herr Previn kann ja auch dirigieren:

 

http://www.youtube.com/watch?v=yNDnYQzQQUI

 

 

Jacques Ibert studierte von 1910 bis 1914 in Paris unter anderem bei Gabriel Fauré.. Während des Studiums arbeitete er als Klavierimprovisator bei Stummfilmaufführungen. Vor und nach dem Zweiten Weltkrieg war er Direktor der französischen Akademie in Rom. 1955 fungierte er als Verwaltungsdirektor beider Pariser Opernhäuser.

Seine stilistisch keiner eindeutigen Richtung zugehörigen Werke lassen Beeinflussung durch den Impressionismus sowie den Neoklassizismus eines Strawinsky erkennen. Vorherrschend ist elegante, mitunter etwas glatt wirkende Virtuosität.

 

Seine Divertissement for Small Orchestra ist eine Komposition für das Bühnenstück: Un Chapeau de paille d´Italie von 1930.

 

 

Insgesamt ein Kunzel-Album aus der Abteilung "leichte Klassik" mit schwungvollen Melodien die niemanden wehtun und als Klassik-für-Zwischendurch gut geeignet ist. ;)

 

Auf Kunzels nächsten Album bläst Dauergast Doc Severinsen seine Trompete und serviert ein Balladenalbum mit Standards aus dem "Great American Songbook".

 

 

To be continued...

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UNFORGETTABLY DOC

 

 

Doc Severinsen, Trumpet and Flugelhorn

 

Steven Schmidt, Piano

Frank Proto, Bass

Roland Wilcox, Drums

 

Erich Kunzel / Cincinnati Pops Orchestra

 

Telarc  80304

Aufgenommen am 8. Juni  1992

 

Vö: 25. August 1992

 

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IRVING GORDAN

1. Unforgettable

 

HOAGY CARMICHAEL

2. Georgia On My Mind

 

BERT KAEMPFERT

3. L.O.V.E

 

BILLY STRAYHORN

4. Lushlife

 

ERROLL GARNER

5. Misty

 

COLE PORTER

6. What Is This Thing Called Love?

 

GEORGE GERSHWIN

7. Someone To Watch Over Me

 

ANDREW LLOYD WEBBER

8. Music Of The Night From Phantom Of The Opera

 

DAVID RAKSIN

9. The Bad And The Beautiful

 

HOAGY CARMICHAEL

10. Stardust

 

KURT WEILL

11. Speak Low

 

JEFF SILVER

12. Wind Beneath My Wings

 

ANDREW LLOYD WEBBER

13. Memory From Cats

 

Doc Severinsen wurde als Leiter der Band in der Tonight Show von 1967 bis 1992 unter Johnny Carson berühmt.  Er trat auch außerhalb der Tonight Show als Doc Severinsen and His Big Band auf und arbeitete mit verschiedensten Jazz-Bands zudsammen.. Seine in den 1960er Jahren entstandenen Alben gelten als erlesene Beiträge zur Popmusik dieser Jahre. Er spielte insgesamt mehr als dreißig Alben ein und gewann 1987 den Grammy Award als Best Jazz Instrumental Performance-Big Band.

 

Es ist Doc Severinsens fünfte Mitwirkung bei Erich Kunzel und seine zweite als Hauptattraktion des Albums. Nachdem Doc uns seine Fähigkeiten im klassischen Bereich auf der Telarc-Kunzel-CD Trumpet Spectacular beweisen durfte, ist nun die "leichte" Musik an der Reihe.

 

Zehn ältere Standards des "Great American Songbook" sowie zwei Musicalsongs aus der Feder Andrew Lloyd Webbers und eine Pop-Ballade der 80er Jahre veredelt Severinsen Meisterhaft.

 

Da es sich jedoch - mit einer einzige Aussnahme (L.O.V.E.) - um Balladen handelt, macht sich eine gewisse Eintönigkeit breit die zum Einschlafen führen könnte. Ein wenig mehr Up-Tempo-Nummern hätten der CD sicher gut getan.

 

Kein Top-Album in Kunzels Discographie aber Liebhaber des Trompetenklangs kommen hier natürlich sehr auf ihre Kosten.

 

Ich persönlich finde das diese CD dem Jazz-Künstler Doc severinsen nicht gerecht wird, wenn man bedenkt was er mit eigener Band zu Gehör brachte:

 

https://www.youtube.com/watch?v=GITMLgeN1Pc

 

 

 

 

Auf dem nächsten Album spielt Kunzel eine Welt-Premieren-Aufnahme! Etwas was Kunzel nun wirklich sehr selten tat.

Und auch sonst gibt es entgegen der Gewohnheiten des Dirigenten eher Raritäten.

Es ist dennoch - oder gerade deshalb - eines der absoluten Top-Alben!

 

To be continued...

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AMERICAN PIANO CLASSICS

 

 

William Tritt, piano

Stewart Goodyear, piano

Keith Lockhardt, piano

 

Erich Kunzel / Cincinnati Pops Orchestra

 

Telarc  80112

Aufgenommen am 5 May 1985, 6. September 1987, 12. März 1990 und 17. Dezember 1990

Stewart Goodyears und Keith Lockhardts Piano-Tracks wurden am 14. September 1992 aufgenommen.

 

Vö: 26. Januar 1993

 

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LEROY ANDERSON (1908 – 1975)

Concerto for Piano and Orchestra in C major (World Premier Recording)

  1.   I. Allegro moderato
  2.  II. Andante
  3. III. Allegro vivo

GEORGE GERSHWIN (1898 – 1937)

  1. Second  Rhapsody for Piano and Orchestra (Original 1931 Version)

LOUIS MOREAU GOTTSCHALK (1829 – 1869) / HERSHY KAY (1919 – 1981)

  1. Grand Tarantelle

EUDAY BOWMAN (1887 – 1917)

  1. 12th Street Rag

SCOTT JOPLIN (1867 – 1917)

  1. The Entertainer
  2. Solace
  3. Maple Leaf Rag

MORTON GOULD (1913 – 1996)

Interplay (American Concertette for Piano and Orchestra)

  1.    I. With Drive and Vigor
  2.   II. Gavotte: Gaily, Moderate Bounce Tempo
  3.  III: Blues: Slow and Relexed
  4. IV: Very Fast with Verve and Gusto

 

 

AMERICAN PIANO CLASSICS ist eines der absoluten Top-Alben aus Erich Kunzels Discography!

 

Leroy Anderson  wurde bekannt durch seine kurzen, originellen Konzertstücke, die er ab 1936 auf Anregung von Arthur Fiedler für das Boston Pops Orchestra komponierte.  

 

John Williams nannte Anderson „einen der großen amerikanischen Meister der leichten, orchestralen Musik.“

 

Die Aufnahmen seiner Werke waren große kommerzielle Erfolge. Blue Tango war die erste Instrumentalaufnahme, die sich eine Million Mal verkaufte und für die er seine erste Goldene Schallplatte bekam. Die Single erreichte 1951 in den US-Charts Platz 1 und wurde 38 Wochen lang in der Hitparade notiert.

 

In verschiedenen von Andersons Musikstücken tauchen immer wieder ungewöhnliche Instrumentationen oder „Instrumente“ auf. So wurde in Sandpaper Ballet Sandpapier eingesetzt, in The Typewriter eine Schreibmaschine, in Sleigh Ride Schlittenglocken, in The Phantom Regiment Pferdegewieher, in The Waltzing Cat imitiert das Orchester das Miauen von Katzen und in The Syncopated Clock eine Standuhr. The Syncopated Clock wurde schon 1950 vom Fernsehsender WCBS als Titelthema für die Sendung The Late Show ausgewählt. Der Titel war Andersons erster Hitparadenerfolg und erreichte im Frühjahr 1951 Platz 12 der US-Singles-Charts.

 

Verschiedene von Andersons Werken wurden auch in Film und Fernsehen eingesetzt. Am bekanntesten dürfte in dem Zusammenhang wohl The Typewriter sein der von Jerry Lewis in seinem Film „Der Ladenhüter“  (Who´s Minding The Store?) während seiner berühmten Schreibmaschinen-Pantomime eingesetzt wurde.

 

Andersons Concerto for Piano and Orchestra in C major erlebte seine Uraufführung schon 1953. Es dauerte vierzig Jahre bis zur Ersteinspielung die von Kunzel hier vorgenommen wurde. Das überrascht schon etwas, weil es ein hervorragendes Stück Musik ist! Seltsamerweise war der Komponist des Werkes nicht besonders angetan von seiner Komposition und veröffentlichte die Partitur nie!

Erst nach seinem Tod stellten die Erben die Partitur zur Verfügung und machten damit den Weg für diese Aufnahme frei. Inzwischen wurde das Konzert auch von anderen Orchestern eingespielt.

 

Erich Kunzels Aufnahme des Konzertes ist komplett auf Youtube hochgeladen worden:

 

 

 

Die Second Rhapsody von George Gershwin wird von vielen künstlerisch höher angesehen als die berühmte „Erste“, nämlich die Rhapsody in Blue. Ich tue mich da mit einem Urteil schwer. Auf keinen Fall aber ist sie schwächer als ihr Vorgänger.

 

Zwischen den drei Haupattraktionen des Albums – Andersons Concerto, Gershwins Rhapsody und Goulds Interplay – gibt es einige kürzere Tracks bei denen es sich zum größten Teil um Ragtime-Titel handelt die das Album nicht unbedingt gebraucht hätte aber auch nicht stören. Mit Scott Joplins The Entertainer ist dadurch wenigstens ein allseits bekannter Evergreen auf dem Album.

 

Morton Gould erreichte große Popularität mit seinen Radioprogrammen, insbesondere in den Jahren nach 1940 gaben seine Programme Cresta Blanca Carnival und The Chrysler Hour (CBS) dazu die „Initialzündung“.

Gould komponierte Broadway-Stücke (Billion Dollar Baby, Arms and the Girl), Filmmusik (Delightfully Dangerous, Cinerama Holiday, Windjammer), Musik für das Fernsehen (Holocaust, die CBS-Dokumentation World War One) und Ballette (Interplay, Fall River Legend und I'm Old Fashioned). Gould verarbeitete in seinen Werken Elemente der Folklore, des Jazz, Blues und der Gospelmusik.

 

Als Dirigent leitete er sowohl alle großen US-amerikanischen Orchester als auch Orchester in Kanada, Mexico, Europa, Japan und Australien. Nur so am Rande: Mit dem London Symphony Orchestra nahm Gould 1978 die – meiner Meinung nach – allerbesten Versionen von Star Wars Main Title und Princess Leia´s Theme auf!

 

Interplay  (American Concertette for Piano and Orchestra) ist eine Ballettmusik die Morton Gould 1943 als reine Konzertmusik unter dem Titel „American Concertette“ komponierte. Zwei Jahre später gab es die Idee daraus ein Ballett zu machen. Das Werk wurde zu diesem Zweck umbenannt. Ein absolut famoses Werk. Der letzte Satz des Werkes ist alleine schon den Preis des Albums wert! I Love It!

 

Auf Youtube waren nur sehr alte Einspielungen zu finden. Hier mit dem Komponisten 1947 höchstpersönlich am Piano:

 

 

Die drei Hauptwerke des Albums sind jeder für sich großartige Beispiele US-amerikanischer Konzertmusik die zusammen ein Album ergeben welches man eigentlich nicht hoch genug loben kann!

 

Der Konzertpianist William Tritt, der auf vielen Kunzel-Alben als Gastmusiker zu hören war, konnte dieses Album nicht mehr fertigstellen da er mit nur 40 Jahren unerwartet starb. Für ihn sprangen Steward Goodyear (bei Andersons Concerto und Gershwins Rhapsody) und der spätere Boston Pops Dirigent Keith Lockhardt (bei dem Track Solace) ein.

 

Das Album ist William Tritt gewidmet.

 

 

 

Auf seinem nächsten Album begibt sich Erich Kunzel zum wiederholten - und auch nicht zum letzten- male nach Österreich.

 

 

To be continued...

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EIN STRAUSSFEST II

 

 

Cincinnati Pops Chorale

 

Erich Kunzel / Cincinnati Pops Orchestra

 

Telarc  80314

Aufgenommen am 4. November 1991 und 2. November 1992

 

Vö: 5. April 1993

 

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EDUARD STRAUSS (1835 - 1916)

1. Ohne Aufenthalt-Polka op. 112

 

JOHANN STRAUSS Sr. (1804 - 1849)
2. Chinesischer Galopp op. 20

 

JOHANN STRAUSS Jr. (1825 - 1899)
3. Ägyptischer Marsch op. 335 Cincinnati Pops Chorale
4. Künstler-Quadrille op. 201
5. Kaiser-Walzer op. 437
6. Freikugeln-Polka op. 326

 

JOSEF STRAUSS (1827 - 1870)
7. Plappermäulchen-Polka op. 245

 

JOHANN STRAUSS Jr.
8. Jubelfest-Marsch
9. Trischt-Tratsch-Polka op. 396

 

JOSEF STRAUSS
10. Sphärenklänge-Walzer op. 235

 

JOHANN STRAUSS Jr.
11. Geisselhiebe-Polka op. 60 Cincinnati Pops Chorale

 

JOSEF STRAUSS
12. Jockei-Polka op. 278

 

JOHANN STRAUSS Jr.
13. Klipp-Klapp-Galopp op. 466
14. Wein, Weib und Gesang Walzer op. 333
15. Perpetuum Mobile op 257

 

 

Bemerkungen von Erich Kunzel aus dem Booklet des Albums:

 

"Obwohl ich zu jung war mich genau daran zu erinnern, weiß ich, daß die ersten Musikstücke die ich als Baby hörte, die Waltzer und Polkas von Johann der jüngere Strauss waren. Meine Eltern, die beide in Deutschland aufgewachsen waren und in den zwanziger Jahren nach Amerika auswanderten, liebten die Musik des Waltzerkönigs. Im Kunzelhaus konnte man immer diese Wiener Musik auf jenen alten, verkratzten 78er Platten hören.

Die erste Operette, die ich nach meinem ersten Jahr am Dartmouth College dirigierte war Die Fledermaus.

Im Jahre 1965 heiratete ich Brunhilde Strodl, die in den österreichischen Alpen aufgewachsen war und deren Vater aus Wien stammte und Klarinettist in der dortigen Stadtkapelle war. Die Wiener Musik liegt mir Blut. Sie hat mich mein ganzes Leben lang umgeben.

Ich dirigiere sie leidenschaftlich gerne."

 

 

Und ehrlich gesagt hört man das auch!

Der Nachfolger ist genauso unterhaltend wie das erste, famose Strauss-Album aus Kunzels Werk!

 

Hier wurde aber noch tiefer in den Archiven der Familie Strauss gegraben um ein Album zu produzieren das nicht, wie das erste Album, fast nur "Hits" enthält. Mit der erfrischenden Tritsch Tratsch Polka und dem grandiosen Kaiserwaltzer sind aber natürlich auch allseits bekannte und beliebte Evergreens dabei.

 

Wer sich für die Unterhaltungsmusik des neunzehnten Jahrhunderts interessiert wird an Kunzels Ausflug nach Wien garantiert seine Freude haben.

 

Das Booklet, mit genausten Informationen über sämtliche Stücke ist dankenswerterweise diesmal auch mit einer deutschen Übersetzung ausgestattet worden!

 

 

 

Wer sich fragt wann denn endlich mal wieder ein Filmsampler kommt, den kann ich beruhigen: Jetzt!

 

To be continued...

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HOLLYWOOD´S GREATEST HITS, VOLUME II

 

 

 

Erich Kunzel / Cincinnati Pops Orchestra

 

Telarc  80319

Aufgenommen am 13. & 14. Dezember 1992

 

Vö: 1. August 1993

 

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ALEX NORTH

1. Fanfare for 2001: A Space Odyssey

 

MIKLOS ROZSA

2. Prelude from Ben-Hur

 

ELMER BERNSTEIN

3. Prelude from The Ten Commandments

 

DIMITRI TIOMKIN

4. "Thee I Love" from Friendly Persuasion

 

WILL HUDSON / GEORGE DUNING

5. "Moonglow" and Theme from Picnic

 

VICTOR YOUNG

6. Theme from Around The World In Eighty Days

 

BRONISLAW KAPER

7. Main Title from Mutiny Of The Bounty

 

ALEX NORTH

8. Love Theme from Spartacus

 

MIKIS THEODORAKIS

9. Theme from Zorba The Greek

 

MICHEL LEGRAND

10. "I Will Wait For You" from The Umbrellas Of Cherbourg

 

ANDRÈ PREVIN

11. Theme from Valley Of The Dolls

 

JOHN BARRY

12. Theme from Midnight Cowboy

 

NINO ROTA

13. Theme from The Godfather

 

CHARLIE CHAPLIN

14. "Smile" from Modern Times

 

JOHN BARRY

15. Themes from Dances With Wolves

 

ENYA

16. "Book Of Days" from Far And Away

 

JAMES NEWTON HOWARD

17. Theme from Grand Canyon

 

 

Wenn man vom ersten Track absieht geht Kunzel hier, genau wie bei Volume I, wieder weitgehend chronologisch vor.

Bekannte Themen verschiedenster Filmgenres zu präsentieren läuft immer gefahr beliebig zu werden und leider bildet dieses Album da keine Außnahme.
Die CD ist eher etwas für den Gelegenheitshörer obwohl mit Alex Norths ursprünglicher Fanfare zu Kubricks Meisterwerk 2001: A Space Odyssey wenigstens eine Top-Rarität enthalten ist.

Kubrick Entscheidung für Strauss` Also sprach Zarathustra Fanfare halte ich schlicht für eine Fehlentscheidung.

 

Hier der Beginn des Films mit dem Score von Alex North:

 

 

Wie bei Kunzel üblich sind alle Stücke gewohnt sauber eingespielt, wahre interpretatorische Highlights sind jedoch eher rar gesät.

Neben der bombastischen Version von Kapers Mutiny On The Bounty bei der Kunzel ganz in seinem Element ist sticht noch das Thema aus Zorba The Greek hervor! Die Bouzouki-Solisten Paul Patterson und Tim Berens sorgen für den richtigen Schwung.

Warum aus der Filmmusik von Far and Away der Song von Enya und nicht der hervoragende Score eines bekannten Komponisten dessen Name mir gerade nicht einfällt gewählt wurde, erschliesst sich mir genausowenig wie Kunzels Entscheidung die letzten beiden Tracks des Albums mit billigsten Synthiesamplese als Chorersatz zuzukleistern.

Howards Thema aus Grand Canyon hätte ohne diese Sparmaßnahme ein echtes Highlight sein können. Schade drum.

 

Kein Top-Album aber ein guter Sampler für zwischendurch der ein stilistisch abwechslungsreiches Programm enthält.

 

 

 

Bei seinem nächsten Album bringt Kunzel seine Band wieder zusammen um mit ihr im Auftrag Gottes unterwegs zu sein.

 

 

To be continued....

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  • 3 weeks later...

AMEN!  A GOSPEL CELEBRATION

 

 

Jennifer Holliday

Maureen McGovern

Lou Rawls

Deana Butler

 

Azuza University Choir

Central State University Chorus

Cincinnati Pops Chorale

 

Erich Kunzel / Cincinnati Pops Orchestra

 

Telarc  80315

Aufgenommen am 28. Februar und 1. März 1993

 

Vö: 1. September 1993

 

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WILLIAM SPIVERY

1. Operator  Jennifer Holiday

 

TRADITIONAL

2. Swing Low / Swing Down

 

GARY GELD / PETER JOELL

3. Walk Him Up from Purlie  Deana Butler

 

JULIE GOLD

4. From A Distance  Maureen McCovern

 

STEPHEN SCHWARTZ

5. O Bless the Lord My Soul from Godspell

 

BILL WITHERS

6. Lean On Me  Jennifer Holiday

 

TRADITIONAL

7. Joshua Fit The Battle Of Jericho

 

ALBERT E. BRUMLEY

8. I´ll Fly Away

 

GENE MACLELLAN / TRADITIONAL

9. Put Your Hand In The Hand / He's Got the Whole World In His Hands

 

HOYT AXTON

10. Joy To The World  Lou Rawls

 

TRADITIONAL

11. Honor, Honor / Do Lord

 

PAUL SIMON

12. Bridge Over Troubled Water

 

TRADITIONAL

13. Amazing Grace  Maureen McGovern

 

TRADITIONAL

14. Amen!   Lou Rawls

 

 

Der Gospel (von Englisch: gospel = Evangelium, Gute Nachricht; hergeleitet vom Altenglischen gōdspel, gōd = gut und spel = Erzählung, Nachricht) ist nach deutschem Sprachgebrauch jene christliche afroamerikanische Stilrichtung, die sich Anfang des 20. Jahrhundert aus dem Negro Spirutual sowie Elementen des Blues und Jazz entwickelt hat. Als den oder das Gospel bezeichnet man im Deutschen ein dieser Musikrichtung zugehöriges Werk.

Im Originalverständnis der englischen Sprache bezeichnet Gospel music im weitesten Sinne die Entwicklung der christlichen Musik auf dem amerikanischen Kontinent. Angefangen beim Evangeliumslied des 19. Jahrhundert bis hin zur christlichen Popmusik, im engeren Sinne jedoch ebenfalls die Kirchenmusik afroamerikanischer Gemeinden.

Soweit Onkel Wiki.

 

Eine Auswahl bekannter und beliebter Gospelsongs, eingespielt und eingesungen von vier Solisten, drei Chören und dem CPO sorgen für eine Stunde großartiger Musik-Unterhaltung die wahrlich eine Celebration ist!

 

Ein großartiges Album welches zu recht eine Grammy-Nominiering erhielt!

 

Die Solistin Maureen McGovern dürfte auf dem Board am ehesten als Sängerin der beiden "Katastrophen-Songs" We May Never Love Like This Again aus Towering Inferno und The Morning After aus The Poseidon Adventure bekannt sein.

Ein wundervolle Sängerin der der ganz große Durchbruch außerhalb der USA verwehrt blieb.

 

Direkt aus dem Album ihr Amazing Grace:

 

 

Vielmehr war von Kunzels Album auf YouTube leider nicht zu finden.

Mein persönliches Highlight ist O Bless The Lord My Soul welches ich als Ersatz in der orignalen Broadway-Version präsentiere:

(Kunzels Version ist ohne Solistin, durchgängig mit Chor und gefällt mir etwas besser.)

 

 

Wer gerne Chöre in Verbindung mit großem Orchester hört macht hier absolut nichts falsch.

Kaufempfehlung!

 

 

 

Bei seinem nächsten Album nahm sich Kunzel wieder mal ein Broadway-Team vor.

Deren Musicals spielen in London, Paris, im Wilden Westen sowie in einem schottischen Dorf welches durch die Zeit reist.

 

 

To be continued....

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  • 2 weeks later...

LERNER & LOEWE: SONGBOOK FOR ORCHESTRA

 

 

 

Erich Kunzel / Cincinnati Pops Orchestra

 

Telarc  80375

Aufgenommen am 13. September und 1. November 1993

 

Vö: 1. Februar 1994

 

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Lyrics by ALAN JAY LERNER, Music by FREDERICK LOEWE

 

1. Suite from Camelot

2. Suite from My Fair Lady

3. Suite from Gigi

4. Suite from Paint Your Wagon

5. Suite from Brigadoon

 

Ein Boxunfall, bei dem ALAN JAY LERNER (1918 - 1986) sein linkes Auge verlor, bewahrte ihn während des zweiten Weltkriegs vor dem Kriegsdienst. Er arbeitete zunächst als Rundfunkredakteur. Gleichzeitig schrieb er auch Songs für diverse Radioshows. Im Jahr 1942 begann seine kongeniale Zusammenarbeit mit dem Komponisten FREDERICK LOEWE (1901 - 1988) (gebührtiger Deutscher der Kindheit und Jugend in Berlin verbrachte), dessen bisheriger Partner zur Navy eingezogen worden war. Ihre erste Zusammenarbeit war die Show Life of the Party. Obwohl ihre persönliche Beziehung immer schwierig war, schrieben sie über mehrere Jahre gemeinsam eine Reihe von Songs für den Broadway. Danach schrieben sie das Musical Paint Your Wagon(1951); zu ihrem größten Erfolg wurde schließlich My Fair Lady (1956). Für den Musicalfilm Gigi (1958) erhielt Lerner zwei Oscar; für das beste adaptierte Drehbuch und zusammen mit Loewe für den besten Song "Gigi".

Nach Schwierigkeiten mit dem gemeinsamen Camelot-Projekt im Jahr 1960 zog sich Loewe aus dem Showgeschäft zurück, verweigerte Lerner sogar die Zusammenarbeit, als dieser 1973 aus dem Film Gigi eine Bühnenshow machen wollte.

Lerner versuchte, nach 1960 an diese Erfolge anzuknüpfen, aber lediglich das Stück On a Clear Day You Can See Forever mit Komponist Burton Lane von 1965 kam beim Publikum an.

 

Erich Kunzel fasst die wichtigsten Songs der Erfolgreichsten Musicals von Lerner und Loewe in Suitenform zusammen.

Das Ergebnis gibt einen guten Überblick über Frederick Loewes Talent, einprägsame Melodien zu komponieren die größtenteil auch außerhalb der Bühnenstücke ein Eigenleben führen. Wer kennt nicht "Wandrin´ Star" mit Lee Marvins Reibeisenstimme oder die "Evergreen-Parade" My Fair Lady?

 

Brigadoon handelt von einem Dorf in den schottischen Highlands das nur alle hundert Jahre auftaucht und nach einem Tag wieder verschwindet. In dem Dorf vergeht nur eine Nacht während im Rest der Welt hundert Jahre vergehen.

Das wirft für mich die Frage auf was der Autor dieser Geschichte wohl geraucht haben mag. :)

Dennoch beinhaltet dieses Musical eines der schönsten Lieder aus Loewes Feder: "The Heather On The Hill":

 

Hier eine Version von Gene Kelly:

Eine Melodie für die Ewigkeit!

 

 

Ein Album das sich jeder Musical-Fan getrost ins Regal stellen kann. Er oder sie wird sich mit über einer Stunde bestens interpretierten Musical-Medleys bestimmt sehr unterhalten fühlen.

Für alle anderen gilt: Finger weg! ;)

 

 

 

Das nächste Album steht unter dem Motto: Aus Alt mach Neu oder: Umverpacken ist billiger als neu herstellen.

 

To be continued....

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THE FANTASTIC STOKOWSKI

 

 

 

Erich Kunzel / Cincinnati Pops Orchestra

 

Telarc  80338

Aufgenommen am 17.September 1985,  11. Mai 1986 sowie 1994

 

Vö:  1994

 

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Johann Sebastian Bach

1. Toccata und Fuge in d minor

 

Luigi Boccherini

2. Menuet

 

Johann Sebastian Bach

3. Little Fugue in g minor

 

Claude Debussy

4. Clar de Lune

 

Ludwig Van Beethoven

5. Moonlight Sonata

 

Brahms

6. Hungarian Dance

 

Isaac Albeniz

7. Fete-Dieu á Seville

 

Claude Debussy

8. La Cathedrale engloutie

 

Sergei Rachmaninoff

9. Prelude in c minor

 

Modest Mussorgsky

10. A Night On Bald Mountain

11. The Great Gate Of Kiev

 

 

Dieses Album ist eine Neuauflage des Albums The Stokowski Sound welches lediglich mit zwei neuen Tracks (Ungarischer tanz und Das große Tor von Kiew) erweitert sowie mit einem anderen Titel und Cover-Artwork aufgehübscht wurde.

 

 

 

 

Mit dem nächsten Album geht Kunzel dann aber wieder in die Vollen! Ein gnadenloses Filmmusikalbum mit Sound-Effekten bei denen wir vor einem gefräßigen Saurier flüchten, Pfeilen ausweichen und einem gefährlichen Roboter entkommen müssen......nur um am Ende doch vom T-Rex gefressen zu werden!

 

To be continued...

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