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Soundtrack Board

Empfohlene Beiträge

  • 7 Monate später...
  • 1 Jahr später...
Gast Erotiksound
Geschrieben

Halli und Hallo,

ich heiße Christian, bin 62 Jahre, EU-Rentner, fühle mich aber eher wie Mitte 30, komme aus Wuppertal und bin allein durch meine langjährige Sammelleidenschaft, die ich allerdings wegen Platzmangel aufgegeben habe, zu einer Art Musik- und Filmfreak geworden, wobei mein Terrain eher im obskuren Untergrundsektor liegt, auch wenn mein Musikgeschmack doch sehr breitgefächert ist. Eigentlich würde ich auch selber gerne noch Musik machen, aber wir leben gerade in einer ziemlich dystopischen Vorkriegszeit, um es mal euphemistisch auszudrücken. Ich hoffe, ich lasse mich davon nicht zu sehr beeinflussen. Ich fühle mich als Botschafter des guten - oder sagen wir - ungewöhnlichen Geschmacks.

Ich hoffe, es gibt noch Musikliebhaber, die in dieser kurzlebigen, oberflächlichen Zeit noch die Muße haben, Tracks nicht nur im Sekundentakt zu zappen, sondern sich auch leidenschaftlich-innig darin reinzuhören, weil sie sich mit diesen tönenden Schwingungen identifizieren können.

  • 2 Monate später...
Geschrieben

Gestatten,

ich bin Andreas, Mittvierziger und habe in den 90ern aufgrund der Neueinspielungen einiger gängiger Soundtrackthemen im Ostblock und Martin Böttcher zur Filmmusik gefunden. Ich habe keine Ahnung von Musiklehre, kann also nur vom Gefühl her sagen, was mir gefällt und aus meiner Sicht schlecht ist. Es muss nicht immer melodisch sein, gerne auch mal dissonant (Matrix) oder komplex (Howard Shore mit LotR).
Favoriten meinerseits sind Jerry Goldsmith (als alter Star-Trek-Fan, aber auch The Ghost and The Darkness, Total Recall), Bear McCreary (den ich über Battlestar Galactica kennen lernte, wo er sich teilweise richtig austoben konnte), Christopher Young (Hellraiser + Hellbound, Drag Me to Hell, Species, Priest und Nosferatu sind da meine Highlights), James Horner (The New World), Hans Zimmer (der mit Wonder Women 1984 nochmal zeigte, dass er nach der ganzen Krawallmusik zuvor auch immer noch emotionales zustande bringt), Abel Korzeniowski (Penny Dreadful) und Michael Giacchino (der mit Lost zeigte, wie man Themen über die Jahre immer weiter entwickeln kann).

Nach vielen Jahren Filmmusik habe ich festgestellt, dass es im Bereich der Serien auch viel zu interessantes zu Entdecken gibt, da es wohl seitens der Produzenten weniger strenge Vorgaben gibt. Favoriten meinerseits sind Battlestar Galactica, Game of Thrones, Penny Dreadful und The Orville.

Ich bin jahrelanger stiller Leser dieses Boards, vielleicht kann aufgrund der (gefühlt) schwindenden Anzahlt aktiver User zur Gemeinschaft beitragen...

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